Ideale Regelung gibt es nicht

amaretto

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12 August 2010
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Als Hersteller ist es nicht leicht, es den Flashoholics recht zu machen.

Baut er eine Lampe mit vernünftiger Bestromung, hell mit langer Laufzeit und ohne Überhitzungsprobleme, meckert der Flashie:
Wie langweilig, warum wurde nicht wenigstens ein Burst-Modus implementiert mit maximaler Helligkeit (auch wenn nur kurz)?


Der Hersteller nimmt sich die Wünsche der hartgesottenen Fans (Normalbürger haben solche Wünsche nach einem Burst gar nicht) zu Herzen und bringt eine neue Lampe heraus. Sagen wir mal der Einfachheit halber, es wäre die identische Lampe, lediglich mit einem zusätzlichen Burst-Modus (= Turbo). Dem lumengierigen Jünger zuliebe modifiziert der Hersteller die Lampe entgegen der Vernunft so, dass sie kurzzeitig an der Grenze der Belastbarkeit betrieben werden kann, und zwar sowohl bezogen auf die Elektronik als auch bezogen auf die (armen) Akkus. Um zu verhindern, dass die Lampe in der Hand des (behandschuhten) Besitzers eine Kernschmelze vollzieht, muss selbstverständlich ein Stepdown programmiert werden.
Ihr dürft raten, was der gemeine Flashie nun wieder meckert:
Was, nur xy Minuten Turbo? Das ist ne Mogelpackung/unbrauchbar/Volksverdummung/Täuschung/unbefriedigend uswusw.


Wie könnte es ein Hersteller den Flashies recht machen?
Antwort: gar nicht

Selbst wenn der Besitzer die Freiheit bekäme, seine Lampe selbst programmieren zu können (ähnlich wie z.B. die Treiber von Dr.Jones) gäbe es Klagen, dass dies ja alles viel zu kompliziert sei. Zudem ist fraglich, ob ein Hersteller so eine Programmierfunktion überhaupt anböte. Denn er müsste damit rechnen, dass unvernünftigte Besitzer ohne Stepdown ihre Lampe zerstören würden - und der Hersteller das kaputte Ding zurückgeschickt bekäme. Also lässt er es sein.

Fakt ist, egal welche Regelung ein Hersteller wählt, ich habe noch keine Lampe kennen gelernt, bei der über die Regelung nicht gemeckert wurde.
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Yep, du hast es hervorragend auf den Punkt gebracht.

Schon bei Taschenlampen sind die Anwendungsfälle genauso wie die technischen Möglichkeiten der Einzelkomponenten bereits so vielfältig, dass es gar nicht DIE perfekte Lampe (für alles und jedermann/frau) geben kann.

Aber ehrlich gesagt, fände ich das auch gar nicht sooo toll,
sonst wäre man ja am Ende mit dem Kauf eben dieser Universallampe mit dem Thema Taschenlampe durch. :eek:

Und das wollen wir ja gar nicht, oder? ;)

Gruß Walter
 
  • Danke
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Uns den Flashis kann man es nicht recht machen.

Aber wir meckern auf sehr hohem Niveau.

Persönlich finde ich es gut,dass Hersteller darauf übergehen,die Lampe wenigstens für kurze Zeit auf " Vollgas" zu betreiben.

In Wirklichkeit ist der Turboboost aber nur dazu da,
um zu sehen was geht.

Im "Normalanwenderfall" reicht high, oder noch weniger...

Beziehe mich auf Flooder ;) :D

Gruß Xandre
 

MichaB8

Stammgast
4 Februar 2012
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Wie könnte es ein Hersteller den Flashies recht machen?
Antwort: gar nicht

Stimmt. Gut auf den Punkt gebraucht.

Aber was macht der findige Flashaholic? Selber bauen!

Ich persönlich habe mit den Dr.Jones Treibern und dem P60- System, die für mich perfekte Lösung gefunden, denn hier kann ich die LED (Lichtfarbe, CRI, Lumen und Lichtbild) selber wählen und auf- und umrüsten wie es mir passt.

Das heißt im Fazit:
Ich weiß nicht ob ich nochmal eine "klassische" Taschenlampe von der Stange kaufe.

Gruß,
Micha
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Das ist das Problem, die Hersteller werden es nie allen recht machen können.
Wenn gewisse Eckpunkte beachtet werden, dann besteht aber große Wahrscheinlichkeit, dass die Lampe viele Käufer finden wird.

  • Kein PWM-Flimmern
  • Abdimmen immer nur stufenweise, niemals langsam fallend
  • Nach Abkühlpause sollte immer wieder 100% Helligkeit abrufbar sein.
  • Wenn die Akkuspannung nicht über den gesamten Entladebereich deutlich über der VF der LED liegt, dann sollte der Treiber eine Boost-Funktion aufweisen, der die Spannung bei Bedarf entsprechend anheben kann.
    Eine Boost-Funktion verschlechtert zwar den Wirkungsgrad, aber das ist immer noch besser, als langsam abnehmende Helligkeit, die dann zum ständigen Nachladen der Akkus verleitet.

Insbesondere bei TLs mit einem 18650er fällt die Spannung des Akkus im Betrieb leicht unter die VF der LED ab, zumindest wenn man noch alle Übergangswiderstände berücksichtigt, bleibt oft nicht mehr genug Spannung um die LED mit voller Helligkeit zu betreiben.
Leider ist ein Buck-Boost-Treiber in diesem Lampensektor noch immer relativ selten anzutreffen.
Thrunite Lynx, Armytek Predator, Spark SL6 und vielleicht auch noch wenige andere, haben einen solchen Treiber verbaut und diese Lampen haben sich auf dem Flashaholicmarkt auch recht gut verkauft, wenn ich das so richtig verfolgt habe, ich kann mich da aber natürlich auch täuschen.

Ein Problem ist aber noch, dass der Flashaholic nicht den Großteil der Taschenlampenkäufer insgesamt ausmacht und der "Ottonormalo" hat vielleicht ganz andere Ansprüche an eine Lampe.
Z.B. Robustheit, einfache Bedienung...

Der Hersteller muss also vorher genau überlegen, für welche Zielgruppe er eine Lampe entwickelt.
 
  • Danke
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ger-slash

Moderator
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15 Dezember 2013
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Ich fand die Regelung der Thrunite TN12 (nicht 2014) schon sehr gut, da sie nicht nur nach unten geregelt hat, sondern auch wieder hoch.

Ich kenne mich in der Materie noch nicht so gut aus um andere Beispiele dafür nennen zu können, halte dies aber für den besten Ansatzpunkt um beide Herzen zufrieden zu stellen.

Schliesslich möchte niemand seine Lampe absichtlich verheizen. Aber die meisten Lampen regeln halt nur runter.

Gruß
Ger/
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Fenix hat das imho ideal gelöst mit Fenix E35UE, die ich mir demnächst wohl anschaffen werde.

Dort gibt es einen Turbo-Modus .. aber nur wenn man den Schalter tief gedrückt hält, also einen momentary Turbo. In dem Manual ist daher nicht einmal eine Laufzeit oder gar akkumulierte Laufzeit, wie es bei Fenix PD32UE und PD35 doch geschehen war, für den momentary Turbo angegeben.
 

Richard

Flashaholic*
25 September 2011
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Für mich ist die ideale Lösung lucidrv von DrJones. Alles programmierbar, Akkuschutz, kein flimmern und pfeifen. Alle Lampen die ich bearbeite und in die der Treiber passt werden wenn möglich damit ausgerüstet.

Richard
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Als Hersteller ist es nicht leicht, es den Flashoholics recht zu machen.

Warum soll das auch so sein? Eine anspruchsvolle Kundschaft sorgt für technischen Fortschritt und bessere Produkte! Sonst ruhen sich die Hersteller auf ihren Lorbeeren aus...

Ich behaupte, dass z.B. LedLenser vor allem auch wegen dem ganzen Gemecker vor ein paar Jahren so tolle Lampen bauen, wie sie es jetzt tun!

Ich werde später mal auflisten, was ich für optimal halte. Und ja, ich gebe zu, dass ich bei diesem Thema gerne rum meckere :D. Ich habe aber tatsächlich konkrete Vorstellungen.
 

amaretto

Moderator
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12 August 2010
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ich gebe zu, dass ich bei diesem Thema gerne rum meckere :D. Ich habe aber tatsächlich konkrete Vorstellungen.
Gegen ein konstruktives Gemeckere ist nichts einzuwenden. Solange ein Kritiker nicht nur vorbringt, was er sch... findet sondern sinnvolle Gegenvorschläge macht ist doch alles in Butter. :thumbup:

Für einen Taschenlampen-Endkunden und Forumsmitglied wäre es übrigens auch eine hervorragende Gelegenheit, Für und Wider in einem entsprechenden REVIEW zusammenzufassen. So haben alle noch viel mehr davon :rolleyes:
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Gegen ein konstruktives Gemeckere ist nichts einzuwenden. Solange ein Kritiker nicht nur vorbringt, was er sch... findet sondern sinnvolle Gegenvorschläge macht ist doch alles in Butter. :thumbup:

Für einen Taschenlampen-Endkunden und Forumsmitglied wäre es übrigens auch eine hervorragende Gelegenheit, Für und Wider in einem entsprechenden REVIEW zusammenzufassen. So haben alle noch viel mehr davon :rolleyes:

Du willst also ein "Regelungs-Review"? :D
Dafür habe ich zu wenige "Standardlampen"...
Lichtinsdunkel wäre ein guter Kandidat da er die Regelungsqualität von hundertern Lampen bereits vermessen hat. Ich gebe aber gerne meine Senf zu bestimmten Lampen ab, wenn mich jemand fragt :D:D.

Also, erstens finde ich, dass man die Regelung nicht getrennt vom Rest der Lampe betrachten kann. Heutige LEDs können mit so hoher Leistung betrieben werden, dass sie sehr, sehr große Mengen an Wärme produzieren, welche abgeführt werden müssen.

Zweitens muss man beachten, welcher Akkutyp benutzt werden soll, wie viele davon und auch, ob Batterien in der Lampen benutzt werden können sollen.

Ich finde es sinnvoll, wenn eine Lampe bei halbwegs kühlen Temperaturen (<= 15°C) und typischer Benutzung (z.B. durch den Wald laufen) flach geregelt ist. Außerdem sollte sie einem nicht die Finger verbrennen, die Akkus nicht kaputt machen und die LED sollte nicht überhitzen. Ein "Boost"-Modus macht in meinen Augen fast nie Sinn, der Helligkeitsunterschied eher gering ist. Nur der Stromverbrauch steigt deutlich an.

Was heißt nun "flach geregelt"? In meinen Augen heißt das, dass die Lampe in der höchsten Stufe nicht mehr als 10% ihrer Anfangshelligkeit verliert!

Besser wird es nur noch, wenn zusätzlich ein Temperatursensor eingebaut ist und der Treiber stufenlos hoch und runter regelt, so dass es nicht groß auffällt. Die besten Beispiele dafür sind die Lampen von Lupine und die Zebralight SC600 MKII. Solch eine Temperaturregelung ist vor allem auch wichtig, wenn die Lampe mal im Sommer oder stehend (z.B.als Deckenfluter) benutzt wird.

Speziallfall 1x 18650er Akku:
da diese Lampenkategorie besonders beliebt ist, gehe ich mal drauf ein. Bei den 18650er-Akkus gibts zwei Trends:
- immer stärker werdenden Hochleistungs IMR-Akkus mit relativ geringer Kapazität aber dafür recht hoher Spannung unter Last
- hochkapazitäts Akkus mit eher geringer Spannung unter Last, welche außerdem sehr weit entladen werden müssen (2,5V), um sie ganz ausnutzen zu können
Für den Alltag macht hier ein Buck-Boost-Regler, der die LED mit weniger als 3A bestromt am meisten Sinn. So kann man diese Akkutechnologie (also die hochkapazitiven Akkus) am besten ausnutzen. Die "Pro"-Lampen von Armytek (Predator, Viking und Wizard) sind dafür sehr gute Beispiele.
Die IMR-Akkus sind eher für die "krassen" Umbauten, wo es den Besitzern meistens egal ist, wie lange die Regelung funktioniert.

Markenlampen mir mehreren Li-Ions in Serie und nur einer LED (mit normaler 3,xxV Vf) haben übrigens in der Regel eine gute Regelung. Fragt sich nur immer, wie gut die Wärmeableitung ist.
 
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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das mit der Regelung sehe ich ziemlich entspannt.
Die meisten Lampen namhafter Hersteller haben eine gute Regelung.
Besonders bei eher kleinen Lampen (bis 1x 26650) mit einem LiIon Akku sollte man in der hellsten Leuchtstufe keine Wunder erwarten. Wo die zu starke Erwärmung nicht entscheidend ist (schwächere Leuchtstufen), erwarte ich aber eine gute Regelung
mit einer Abweichung von unter 15%.
Freue mich natürlich immer über einen guten Buck/Boost-Treiber. Als Beispiel die neue und alte Zebra SC600 (Turbo bzw. H1), Temperatur war nicht entscheidend. Finde die Regelung mehr als ausreichend, bei der älteren SC600 ist sie etwas gleichmäßiger.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Du darfst gern ein komplettes Review deiner Lampen machen ;)

Die Regelung von einigen meiner Lampen habe ich in der Vergangenheit schon dokumentiert:

Vorab sollte man aber noch sagen, dass das bei meinen 3 geregelten Glühbirnen-Lampen recht überflüssig ist, da die alle auf die gleiche Weise regeln: simples PWM, welches sich an die sinkende Akkuspannung anpasst. Da lohnt sich das Messen kaum.

Die HDS EDC wurde hier vermessen. Sie hat einen Step-Down nach 12s auf die zweit niedrigste Stufe. Danach regelt sie "perfekt" flach. Ist auf jeden Fall eine Art Buck-Boost-Regler (laut Henry, dem Erfinder, wird sowohl Spannung als auch Strom geregelt).

Die Regelung von 1xAA Lampen von Zebralight wurde von selfbuilt mal hier dokumentiert. Ich denke mal die benutzen alle den gleichen Treiber.

Die Fenix TK20 glaube ich von selfbuilt im CPF.

Das EDC+ Triple Nichia 219 high-cri Drop-In hat einen 2,2A Treiber. Wird mit ziemlicher Sicherheit ein Lineartreiber sein.

Mein Vinz P60 Drop-In habe ich nicht vermessen, aber das hat er sicherlich schon getan. Es ist auf jeden Fall ein 3,5A Linearteiber.

Das "shorty c-maglite" hat einen 3,5 AMC7135 Lineartreiber und läuft mit 1x26650er. Auch da lohnt sich das messen kaum.

Die Regelung der Vinz Olight SR-50 mit original 4,2A Buck-Treiber habe ich hier untersucht.

Die Regelung des "Waldbrenners" hier.

Die meiner Armytek Wizard Pro hier.

Ich hab also halbwegs einen Plan von meinen Lampen ;)
 
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UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
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Braunschweig
Die beste Regelung, die ich bisher erfahren durfte, war die der Armytek Predator! :thumbup:
Mit einem LiFePO4 von A123 haut die Lampe derart Leistung raus, einfach unglaublich!
Schade, daß es vergleichbare Regler nicht auf dem freien Markt zu kaufen gibt.
Keiner anderen Lampe ist es derart egal, ob LiION oder LiFePO4, sie haut einfach nur maximal Leistung raus - perfekt! :thumbsup:

[edit]
Ich vergaß: Die Fenix PD32UE hat anscheinend auch einen Buck/Boost-Treiber verbaut, sie kommt auch bestens mit den A123 LiFePO4s klar und haut auch auf "Burst" maximalen Output raus! Das ist leider bei den meisten sonstigen Lampen nicht der Fall... :(
 
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Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
1.010
290
0
Hamburg
Die Lösung ist doch eigentlich ganz einfach...

  • temperaturgeregelt -> kann permanent am tatsächlichen Maximum betrieben werden ohne nervenden merkbaren Stepdown
  • Boost- oder Buck-Boost-Treiber -> Lampe wird nicht langsam dunkler oder sperrt helle Modi wegen zu wenig Spannung
  • analoge Dimmung -> wirklich dunkle Firefly-Modi wenn in Verbindung mit PWM und außerdem auch stromsparender, da man sich dann per Leuchtmodi selbst einstellen kann, ob man eher Power oder Energieeffizienz will

Die Frage ist da nur, warum es das kaum in der Kombination bei den Taschenlampen gibt. Hat da jemand eine Erklärung für?

Eine Temperaturregelung ist doch praktisch kein Mehraufwand. Wenn man eh selbst die LED-PCB und Treiber-PCB fertigt, dann kann man doch auch gleich 1 NTC, 1 Widerstand und 1 Kabel mehr einplanen.

Und das mit der analogen Dimmung und dem Buck-Boost-Treiber sollte bei hochpreisigen Lampen auch nicht das größte Hindernis sein. Fällt natürlich nur bei Billiglampen weg, da es keine analoge Dimmung bei Linearreglern wie den AMCs bringen würde und mit denen auch kein Boost möglich ist.
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.112
27.473
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NRW
Ich hab meine leider nicht mehr, um das jetzt nochmal prüfen zu können. Nach meiner Erinnerung war es aber so. Das könnt ihr selbst nachvollziehen:
Einmal vollen Akku (~4,2V) einlegen und Lux messen und dann das Gleiche mit gebrauchtem Akku (z.B. 3,7V).
 

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig
Ich hab meine leider nicht mehr, um das jetzt nochmal prüfen zu können. (...)
Ja rate mal, wer genau die jetzt hat? ;)

Hmm, ich habe jetzt kein Meßgerät, aber zwei PD32 UE und wenn ich eine mit frischem 4,2V 2900er Panasonic LiION und die andere mit frischem 3,3V 1100er A123 LiFePO4 lade, sehe ich von der Helligkeit keinen Unterschied? :confused:

Wenn ich einen nicht so hoch belastbaren 1600er LifePO4 von z. B. Tensai nehme, dann ist die damit geladene PD32 UE auch genauso hell, schaltet aber nach wenigen Sekunden aus dem Burst zurück auf high, da die Spannung zu stark einbricht.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Ich denke mal, dass die Spannung der genannten Akkus durch den hohen Strom so stark einbricht, dass die Lampe dann einfach nicht mehr regeln kann.
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
1.011
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Die Spannung eines LiFePO4 fällt schnell auf etwa 3,3/3,2V, vielleicht auch noch tiefer, damit die Spannung eines vollen NCR18650 auf unter 3,3V fällt, müsste man den schon mit deutlich mehr als 5A belasten, eher um die 10A.

Die Widerstände der Lampe mal außen vor, die bei dem LiFePO4 aber genau so zu Buche schlagen werden.
Aber bis jetzt waren viele Fenixlampen recht gut geregelt
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.832
2.282
113
Fakt ist, egal welche Regelung ein Hersteller wählt, ich habe noch keine Lampe kennen gelernt, bei der über die Regelung nicht gemeckert wurde.
Ist das verwunderlicht? Ich denke nicht. Es gibt Lampenfreunde für die geht nichts über Helligkeit, selbst ein Atomblitz wäre nur eine dunkle Funzel, andere möchten über eine lange Zeit eine konstante Helligkeit.

Es ist halt wie alles im Leben, der eine mag Blau, der andere Gelb, der eine Mag Tiere, der andere auch auf dem Teller...
 

Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
1.010
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Hamburg
Ist das verwunderlicht? Ich denke nicht. Es gibt Lampenfreunde für die geht nichts über Helligkeit, selbst ein Atomblitz wäre nur eine dunkle Funzel, andere möchten über eine lange Zeit eine konstante Helligkeit.
Das kann man aber auch lösen nur macht es kaum einer.

Bei einer digitalen Dimmung per PWM fließt durch eine XM-L z.B. immer 3A, egal in welcher Helligkeitsstufe man gerade ist. Das einzige was man ändert ist wie lange da 3A oder kein Strom fließen. Je mehr Strom durch eine LED fließt, desto ineffizienter ist das.
Der Lampenfreund der einen Atomblitz will, der will da dann 3A haben und der Energiebewusste lieber 2A, was dann weniger hell am Maximum aber dafür effizienter ist. Da kann man es dann aber eben nicht beiden recht machen, da das eben ein fester Wert ist.

Bei der analogen Dimmung fließt nicht immer der gleiche Strom, sondern man kann den Stromfluss stufenlos zwischen 0 und 3A regeln und die Helligkeit wird rein über den Stromfluss bestimmt und nicht durch das schnelle an-/ausschalten. Der Atomblitz-Freund nutzt dann halt den Turbomodus wo volle 3A fließen und der Energiebewusste nutzt den normalen High-Modus mit 2A.
Da sind dann beide zufrieden, da der Leuchtstärkenfetischist seine ineffizienter aber hellen 3A hat und der Energiebewusste seine dunkleren aber effizienteren 2A.

Und wenn dann der Leuchtstärkenfetischist rummeckert, warum es da so viele dunkle Modi gibt und so wenig helle und der Energiebewusste das umgekehrte, da ihm der Firefly fehlt und er den Turbo-Modus nicht braucht, dann baut man halt einen Programmiermodus ein und jeder kann sich das einstellen, was er gerne hätte.

Macht nur halt kaum ein Hersteller.

Mit Temperaturregelung + analoger Regelung + Buck-Boost-Treiber + frei programmierbar sollte da eigentlich jeder das haben, was er will und der einzige beschränkende Faktor ist dann nicht mehr der Treiber, sondern die Kühlfläche, Kompaktheit und Stromversorgung der Lampe.
 
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Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
1.010
290
0
Hamburg
Der Atomblitzfreund nutzt eher 5A +
Ist mir schon klar, aber ist auch egal. Dann geht die analoge Regelung halt von 0 bis 5A. Wer eine lange haltende Lampe will, der stellt sich halt seine Modi zwischen 0 und 3A ein und der Atomblitzfreund 3-5A und nimmt geringere Haltbarkeiten und mehr Hitze in Kauf. Gehen tut beides.

Da könnte der Nicht-Atomblitz-Freund höchstens rummeckern, warum da so viele Kühlrippen dran sind, warum der Treiber so groß dimensioniert sein musste und warum da so viele Akkus rein müssen und die Lampe in keine Tasche mehr passt. Das sind dann aber alles Punkte am Host und haben nichts mehr mit dem Treiber bzw der Regelung zu tun.
 
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Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
1.010
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Hamburg
... und die Komplexität der Bedienung.
Jup. Aber auch da kann man sich ja behelfen. Kann ja von Werk aus mit 0815 3-Mode-Bedienung ausgeliefert werden was dem Normalnutzer ausreicht. Der versierte Flashy richtet sich das dann dementsprechend ein, wie er will und hat dabei noch seinen Spaß. Muss man ja auch schließlich nur einmal machen und da nimmt man dann auch gerne mal 15 Minuten Handbuch lesen in Kauf, wenn man sich dafür dann sein perfektes UI konfigurieren kann.
 

UliBär

Flashaholic*
30 Januar 2013
540
205
43
Braunschweig
(...) das macht sich so bemerkbar:
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=411928
Ist in dem Fall zwar eine UC40UE, aber das Prinzip ist das gleiche. (...)
von der PD32 UE gibt es ein Helligkeits-Laufzeit-Diagramm von candle lamp.
Das betrifft dann also ausschließlich den Burst-Modus.
Damit kann ich sehr gut leben, den braucht man ja sowieso nur zum Schwan... Revier abstecken... ;)

...wobei ich ja schon schrieb, daß ich bei vollen Akkus keinen Unterschied sehe. :cool:
 
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