REVIEW - NITECORE CHAMELEON Taschenlampen Reihe

cre8ure

Flashaholic**
27 Juli 2012
2.278
1.282
113
BW
Hallo Kollegen,

vor einiger Zeit hat NITECORE die Chameleon Reihe ins Leben gerufen. In diesem Review werden diese Lampen etwas näher beleuchtet.

Nitecore_Chameleon_02.jpg


Erster Eindruck
Die Lampen sind sehr klein und kompakt und damit praktisch auch für den Alltag. Das Design ist altbewährt, Batterierohr und Tailcap erinnern an die SRT6 und 7.
Das Besondere an den Lampen der Chameleon Reihe ist, dass diese neben einer weißen LED zusätzlich noch 2 Multicolor LEDs (RGB) und eine weitere farbige LED im Doppelreflektor hat. Hierdurch ist der Benutzer in der Lage ein für seine Ansprüche notwendiges(siehe Zielgruppe) farbiges Licht oder wahlweise normales weißes Licht einzusetzen.

Zielgruppe
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Die unterschiedlichen Modelle sind für verschiedene Zielgruppen einsetzbar. Äußerlich unterscheiden sich die Lampen nicht. Lediglich die Sekundär-LED variiert.

NITECORE CG6 – Grüne LED – Besonders geeignet für den Jagd- und Forstbereich oder die Wildbeobachtung. Wildtiere nehmen das grüne Licht nicht wahr und sollen nicht gestört werden.

NITECORE CR6 – Rote LED – Das ist die Variante mit den vielseitigsten Nutzungsmöglichkeiten. Das Rote Licht ermöglicht ein Ausleuchten weiter Bereiche bei gleichzeitiger Beibehaltung der Nachtsichtfähigkeit. (taktische Anwendungen, Astronomie usw.)

NITECORE CB6 – Blaue LED – Blaues Licht eignet sich im besonderen Maße zum Aufspüren von Blut. Dieses erscheint im blauen Licht tiefschwarz. Daher eignet sich die Lampe für Anwendungen z.B. im Jagdbereich.


NITECORE CU6
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UV-LED 365 nm – Die CU6 bietet mit der Sekundär-LED landläufig als „Schwarzlicht“ bekanntes Licht. Viele kennen dies aus Diskotheken, Geldscheinprüfern usw.

Hier einige Anwendungsbeispiele:
  • Eintrittsstempel auf Veranstaltungen mit UV-Farbe.
  • Geldschein/Ausweisprüfer.
  • Aushärten von UV-aktiven Klebern.
  • Qualitätskontrolle – Zu putzende Flächen werden mit UV-Markern versehen um im Nachhinein zu überprüfen ob diese Stellen vom zuständigen Personal geputzt werden. (Ist nicht zu empfehlen. Man wäre oft schockiert :)
  • Schmuck wird oft mit UV-Farbe markiert um Täter überführen zu können usw.

NITECORE CI6
Nitecore_Chameleon_09.jpg


IR LED – Diese Lampe strahlt im nicht sichtbaren Infrarot-Bereich. Man kann diese Lampe nutzen um sie in Verbindung mit Nachtsichtgeräten zu verwenden. Mit herkömmlichen Kameras kann zwar das Licht sichtbar gemacht werden, eine Ausleuchtung in dunklen Räumen lässt sich hierdurch aber nicht wiedergeben (Stichwort „Selfmade Nachtsichtgerät“)



Technische Daten (Herstellerangaben/Distributor)
Weiße LED:
  • Leuchtmittel: CREE XP-G2 R5
  • Leuchtleistung: max 440 Lumen
  • Leuchtweite: ca. 190 m
  • Leistung und Laufzeit (18650 Li-Ion Akku) - weiße LED
  • Turbo (440 Lumen) für ca. 1 Stunde 45 Minuten
  • High (280 Lumen) für ca. 3 Stunden 30 Minuten
  • Med (160 Lumen) für ca. 7 Stunden
  • Low (25 Lumen) für ca. 43 Stunden
  • Lower (1 Lumen) für ca. 400 Stunden
  • NITECORE CG6 – Grüne LED – CREE XP-E (R2)
  • Reichweite bis zu 170m
  • High (185 Lumen) für ca. 2 Stunden 45 Minuten
  • Med (90 Lumen) für ca. 10 Stunden
  • Low (30 Lumen) für ca. 45 Stunden
  • NITECORE CR6 – Rote LED – CREE XP-E (R2)
  • Reichweite bis zu 150m
  • High (120 Lumen) für ca. 4 Stunden 30 Minuten
  • Med (45 Lumen) für ca. 15 Stunden
  • Low (12 Lumen) für ca. 55 Stunden
  • NITECORE CB6 – Blaue LED – CREE XP-E (R2)
  • Reichweite bis zu 66m
  • High (35 Lumen) für ca. 2 Stunden 45 Minuten
  • Med (15 Lumen) für ca. 11 Stunden
  • Low (3 Lumen) für ca. 45 Stunden
  • NITECORE CU6 – UV-LED 365 nm – UV LED nicht genau spezifiziert
  • NITECORE CI6 – IR LED 850 nm– Infrarot LED nicht genau spezifiziert
  • Das farbigen Licht der Sekundär-LED´s (rot, grün und blau) hat eine Reichweite von ca. 5 - 10 Metern.
  • Das farbige Licht der Haupt-LED hingegen hat eine Reichweite von bis zu 150 Meter.
  • Länge: ca. 143 mm
  • Kopfdurchmesser: ca. 40 mm
  • Gehäusedurchmesser: ca. 25,4 mm
  • Gewicht ohne Batterien: ca. 138 g
  • Batterien: 1 x 18650 Li-Ion Akku, 2 x RCR123 (16340) Li-Ion Akku oder 2 x CR123A Lithium Batterien
  • Verpolungsschutz
  • Titanbeschichteter Stahlclip
  • Linse aus Mineral-Glas mit AR-Beschichtung
  • Gehäuse aus Luftfahrt-Aluminium
  • Mil-Standard HAIII hartanodisiert
  • Spritzwassergeschützt nach IPX-8
  • Kerzenstand (tailstandfähig)

Lieferumfang
Die Lampe kommt in einer Karton-Verkaufsverpackung.
Nitecore_Chameleon_01.jpg


Enthalten ist:
  • NiteCore Chameleon Lampe
  • Tactical Ring
  • Holster
  • Lanyard
  • Ersatz-Dichtring
  • Ersatz-Gummi-Endkappe
  • Clip
  • 2 x CR123A Lithium Batterien

Aufbau/Optik der Lampe
Nitecore_Chameleon_06.jpg


Alle Chameleon Lampen sind schwarz anodisiert und ordentlich verarbeitet. An der Anodisierung konnten keine Fehler festgestellt werden. Die Lampe lässt sich in 3 Teile zerlegen.

Der Lampenkopf
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Der Lampenkopf ist sehr robust mit Kühlrippen ausgeführt. An der Front befindet sich ein eingeschraubter flacher Edelstahl-Bezelring. Dieser hält die Antireflex-beschichtete Glaslinse in Position. Dahinter befindet sich der Doppelreflektor und die beiden Multi-Color-LED-Spots. Die Reflektoren haben leider nur eine relativ keine Öffnung (ca. 13 mm) dies ist baulich bedingt, da im Kopf 2 Reflektoren Platz finden müssen. Zudem überschneiden sich die Reflektoröffnungen um den Platz optimal ausnutzen zu können. Große Reichweiten lassen sich hiermit allerdings nicht erzielen.

Am Lampenkopf sind zudem die beiden Front-Taster untergebracht. Mehr dazu unter dem Punkt „Bedienung“.

Batterierohr
Das Batterierohr lässt sich vom Kopf lösen. Im Rohr finden wahlweise 2x CR123 Batterien oder 1x 18650 Akkus Platz. Auch dickere 3400er Keeppower Akkus finden hier Platz.

Die Tailcap
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Am Ende der Lampe befindet sich die Tailcap mit Forward-Schalter. Hier finden sich 2 Ösen zum befestigen des Lanyards. Die Lampe ist tailstandfähig wenn auch etwas wacklig. Allgemein ist das Design der Tailcap etwas unergonomisch. Es gibt unangenehme Ecken und Kanten (wenn auch nicht scharf). Das könnte man weicher und angenehmer für die Hände gestalten.

Benutzung/Interface
Das Interface der Lampe ist sehr einfach aufgebaut. Eingeschaltet wird die Lampe immer über den Forward-Clickie am Lampenende. Die Lampe schaltet immer im zuletzt verwendeten Modus ein.

  • Linker Taster: Durchschalten der Modis für die weiße LED -> LOW, MEDIUM, HIGH, TURBO
  • Rechter Taster: Durchschalten der Modi für die farbigen LED -> LOW,MEDIUM,HIGH, ROT,GRÜN,BLAU
  • Bei der IR und der UV LED lassen sich keine Helligkeitsstufen schalten-> UV/IR, ROT,GRÜN,BLAU

Wenn man die Lampe mit gedrückter Moditaste einschaltet, schaltet die Lampe im jeweils höchsten Modus der weißen (links) oder farbigen (rechts) LED ein.

Sobald der Akkustand nachlässt, zeigt die Lampe dies durch Blinken der LED an.


Lichtbild
Nitecore_Chameleon_03.jpg


Weiße LED – Heller Hotspot mit weichem Übergang zum Streulicht leichte Verzerrung des Lichtkegels durch den Doppelreflektor. Dies fällt aber nur beim Leuchten gegen Wände auf. Im Freien fehlt dieser Aspekt nicht ins Gewicht.

Sekundär LED – Heller stärker abgegrenzter und etwas kleinerer Hotspot mit weichem Übergang zum Streulicht. Auch hier leichte Verzerrung zum Streulicht.

Multicolor Leds – Ungleichmäßiges Lichtbild mit starken Ringen und Verzerrungen im Lichtkegel. Hierbei sind die Verzerrungen störend.


Lichtleistung

Weiße LED – 440 Lumen führt zu keinen brachialen Lichtleistungen. Und auch 190m Reichweite sind in Hinblick auf die Abmessungen der Lampe nicht atemberaubend. Diese Leistung zeigen schon kleinere und kompaktere Lampen. ABER. Man fühlt sich mit der Chameleon zu keiner Zeit „untermotorisiert“. Die Lampe bietet ein gut nutzbares Licht für alle Alltagsanwendungen.

Den klaren Reiz bezieht die Lampe aus Ihrer Vielseitigkeit. Insbesondere bei Nutzung der Sekundär-Leds bekommt der Anwender sein AHA-Erlebnis. Gerade Grün und Rot bieten hier eine sehr gute Ausleuchtung und Reichweite.

Die Multicolor-LEDs sind nur für den Nahbereich nutzbar. Unmittelbar vor den Füßen hört die sinnvoll nutzbare Sicht auf. Theoretisch gut geeignet zum lesen von Karten o.ä. hier aber leider etwas beeinträchtigt durch das ungleichmäßige Lichtbild. Könnte man hier nicht einen Diffusor vor die LEDs montieren um das Lichtbild zu glätten?

Messungen
8950 Lux @1m (gemessen auf 2m und zurückgerechnet)



Pro/Kontra
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positiv:
  • Lampe ordentlich verarbeitet
  • Klein und kompakt
  • Lichtleistung ok
  • brauchbares Holster dabei
  • je nach Modell vielseitig einsetzbar und leistungsfähige Unterstützung bei Spezialanforderungen
Was nicht gefällt:
  • Tailcap unergonomisch
  • Lichtbild der Multicolor LEDs

Nitecore_Chameleon_02.jpg


Fazit
NITECORE bietet mit der Chameleon Reihe für viele Anwendungsbereiche eine passende Lampe. Besonders hat mir die sehr spezielle CU6 mit ihrer UV-LED gefallen. Verarbeitung und Optik sind ok. Große Schwächen leistet sich kein Modell.

Wer für seine Anwendung farbige/IR/UV Leds benötigt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Wem helles weißes Licht wichtiger ist, der ist vermutlich mit anderen und in diesem Bereich leistungsfähigeren Lampen besser bedient. (z.B. SRT7)

Hier findet Ihr ein kleines Video-Review
Video:

Ich bedanke mich bei Frank Wöhler von KTL-Store für die freundliche Leihgabe.

Bis bald
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Funzelfix

Erleuchteter
21 Januar 2014
86
72
18
Eckernförde
Nitecore Chameleon CU6, HPL H44LV1C0, UV-LED

… auch wenn das Review schon eher seeehr lange zurück liegt: Nochmals Danke dafür! :thumbup:

Da im www eher wenig zur CU6 zu finden ist, hier nun noch ein paar Nachträge aus meinen Erfahrungen mit dem UV-Chameleon.

Angeschafft wurde sie primär als Gebrauchslampe zur Verwendung des UV-Lichtes. Das ist sie nur ein paar Tage geblieben, denn die für viele Flashies, von ihren Leistungsdaten her, eher unspektakuläre TaLa, mutierte bei mir im Alltag ziemlich schnell zur primären Gürtel-EDC. Grund: Sie ist einfach sehr multifunktionell und bietet dank des praxisgerechten UIs, des ausreichenden starken Weißlichtes, der Farb-LEDs, und besonders der 365nm UV-LED einen sehr hohen Gebrauchswert.

Das Licht der primären LED, einer CREE XP-G2 R5 LED in CW, ist angenehm kühl. Ich bin zwar kein Freund von allzu kaltem Licht, doch die Farbtemperatur liegt zwischen erfreulichen 5.650-6.050K. Das ist nahezu perfektes Fotolicht und problemlos mit Blitzlicht mischbar! Die fünf Leistungsstufen sind sehr praxisgerecht unterteilt: 440/280/160/25/1 ANSI-Lumen lt. Hersteller; 11,1/10,4/9,4/6,4/2,0 EV gemessen als Lichtmessung (mit Kalotte) per Handbelichtungsmesser auf 1 m Abstand im Spot; das entspricht umgerechnet etwa 5.490/3.380/1.690/211/10 lx auf 1 m.

Die sekundäre H44LV1C0 UV-LED von HPL liefert ein exzellentes 365 nm UV-Licht in guter Stärke, bei einer einzelnen, nicht änderbaren Leistungsstufe. Zur Lichtmalerei und auch statischen Ausleuchtung von fotografischen Motiven ist es sehr gut geeignet - ein paar Beispiele findet Ihr im Album. In meiner Industriefotografie ist das UV-Licht ziemlich nützlich, z.B. zum Suchen von Kleber-Rückständen, Markierungen, Materialschwächen, die unter Blitzlicht problematische Effekte liefern und in der Bildbearbeitung nicht, oder nur zeitaufwändig zu retuschieren sind. Putzen, suchen, reparieren, putzen, … und irgendwann auch mal auf den Auslöser drücken. Beim Arbeiten mit UV-Licht nutze ich immer eine (Über)Brille mit vollständigem UV-Schutz – das ist alternativlos und im Wortsinn Not-wendend!

Das Leuchtbild der winzigen Farb-LEDs ist zwar gruselig, stark von Artefakten durchsetzt und alles andere als homogen, doch trotzdem noch ausgesprochen nützlich.

Die Energieversorgung ist bislang gänzlich unproblematisch. Hier wird sie mit (einem) blauen Enerpower Plus 3400mAh Akku (Panasonic NCR18650B, mit 7A PCB und erhöhtem Pluspol) betrieben.

Einzig das mitgelieferte Holster ist etwas zu einfach dimensioniert. Es ist leider kein geschlossenen Holster. Die Lampe wird mit Kopf nach oben hineingesteckt und mit einer weichen Klett-Klappe gesichert. Leider ragt dann die Endkappe unten etwa 2-3 cm ungeschützt aus dem Holster heraus. So sind Gebrauchsspuren an der Endkappe vorprogrammiert.
Ein paar Stürze auf den Boden, Teppich, Beton, hat die CU6 auch schon hinter sich - und alle störungsfrei überstanden.

Im Anhang dann noch zwei Fotos von der UV-LED, im aus- und eingeschalteten Zustand.


Alles Gute
Funzelfix
 

Anhänge

  • 2015-05-12_0913_cGW_Nitecore Chameleon CU6_HPL H44LV1C0_UV-LED__D_26561_RGB-8bit_800x600pxQ60_.jpg
    2015-05-12_0913_cGW_Nitecore Chameleon CU6_HPL H44LV1C0_UV-LED__D_26561_RGB-8bit_800x600pxQ60_.jpg
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Lichtquelle

Flashaholic**
16 November 2012
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731
113
Danke für dein Review. Setzt du auch die UV-Brille auf, wenn du unterwegs bist? Ist das UV-Licht schädlich für das Auge, wenn man damit etwas draußen absucht und nicht direkt reinschaut?

Die CU6 fand ich auch interessant. Als UV-Alternative kann man die Convoy S2 mit UV LED ausprobieren.
 

Funzelfix

Erleuchteter
21 Januar 2014
86
72
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Eckernförde
UV-Brille

Eine UV-Brille ist immer griffbereit in der (Foto)Tasche. Aufgesetzt wird sie stets wenn mit UV "gearbeitet" wird oder beim einfachen Leuchten irgendwie mit Rückreflektionen von irgendwelchen spiegelnden Objekten zu rechnen ist. Für z.B. Geocacher ist das evtl. eher von geringer Bedeutung. Für mich ist der Einsatz von UV-Licht Alltag, also nutze ich Brillen.
UV-Licht kann durchaus schädlich sein. Das Wie, Was und Wie stark hängt von diversen Faktoren ab, u. a. von Dauer, Intensität, Wellenlänge, was bestrahlt wird, wie häufig etwas bestrahlt wird, etc.
Falsch macht man durch das Tragen der (tatsächlich filternden) Brille jedenfalls nichts!
Es gibt hier einen längeren Thread, in dem das Ganze für meinen Geschmack teilweise etwas unglücklich und recht kontrovers diskutiert wurde.

Alles Gute
Funzelfix
 
  • Danke
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Eric242

Flashaholic*
7 Juni 2012
317
480
63
@Funzelfix
Hast Du schon mal eine Lampe, die eine Nichia UV LED verbaut hat (033A oder 033B) verwendet und könntest dadurch einen Vergleicch zu der CU6 ziehen?

Eric
 

Funzelfix

Erleuchteter
21 Januar 2014
86
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Eckernförde
Hallo Eric,

die Gelegenheit hatte ich leider noch nicht. Über den Vergleich müsste ich auch gerne mehr. Gleiches gilt für die Convoy S2 und deren tatsächlicher Leistung.
Messtechnisch ist UV mit vorhandenen "Bordmitteln" schwer zu erfassen und die kursierenden Werteangaben zur Leistung der sehr unterschiedlichen LEDs sind nicht wirklich aussagefähig, bzw. vergleichbar.
Einige Nutzer von UV-TaLas schreiben z.B. von einen hohen Weißlichtanteil. Liegt das dann an einem ungünstigen BIN oder nur an einer anderen, verschobenen, breiteren Spitzenwellenlänge, oder..., oder...
Weißlichtanteile könnte ich in meinem Einsatzbereich jedenfalls nicht brauchen. Dafür gibt's TaLas mit Weißlicht. In dem Punkt ist die hier vorliegende CU6 gut vorbildlich und prospektgetreu. Ob das Serienstandard ist oder Glück, keine Ahnung.

Alles Gute
Funzelfix
 
  • Danke
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Lichtquelle

Flashaholic**
16 November 2012
2.013
731
113
Ich meine bei der Convoy habe ich ein Foto mit meheren UV-LEDs gesehen, wo die Dome alle unterschiedlich waren, den Link dazu finde ich nicht mehr.

Videos zur Convoy S2 UV 365nm gibt es auch(1 - 2).

Dann gibt es bei fasttech noch eine die mit einem AA-Akku betrieben wird.

Ich werde mal schauen was die taugen.
 
  • Danke
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Eric242

Flashaholic*
7 Juni 2012
317
480
63
Hallo Eric, [.....] Alles Gute Funzelfix
Danke Dir für die Rückmeldung. Ich hatte bislang nur eine billige und zwei Dropins mit Luxeon UV LEDs, die alle eher enttäuschend waren. Seite geraumer Zeit allerdings habe ich eine Lampe mit einer Nichia 033A und bin wirklich begeistert von diesem Modell - gerade wegen dem sehr geringen Anteil an sichtbarem Licht. Daran messe ich für mich nun UV LED Lampen.... Die CU6 finde ich grundsätzlich schon interessant, weil sie eine "herkömmliche" Lampe mit UV kombiniert. Bislang habe ich mich aber noch nicht getraut, weil ich die LED nicht einschätzen kann und zudem UV bei mir dann doch eher Spielerei ist.

Gruß
Eric
 

Funzelfix

Erleuchteter
21 Januar 2014
86
72
18
Eckernförde
Standard für Vergleiche

Hallo Eric,
Das Dilemma ist, dass man sich nicht eben mal so alles kaufen kann und möchte und dass man für ein Treffen meist einfach zu weit auseinander wohnt.
Ich überlege gerade wie ein ganz einfacher "Standard zum Vergleich von UV-TaLas" in der Praxis aussehen könnte. Die Idee zum TaLa-Vergleich ist ja schon lange da: Beamshots! Nur wie setzt man das motivmäßig um, dann auch noch derart, dass "jeder" es möglichst unkompliziert umsetzen kann? Da sämtliche Belichtungsmesser regulärer Fotokameras gleich arbeiten (sollten, Eichung auf 18% Grau) gibt es vielleicht einen einfachen Weg.

Eine erste grobe Idee dazu: Kamera und Lampe, nebeneinander, in 1m (?) Abstand von einer dazu senkrecht stehenden Fläche (Großer Fotokarton oder Druckerpapier mit optischem Aufheller in der Oberfläche, ...) auf der ein paar Testobjekte befestigt sind (10€ Geldschein, Briefmarke, aufgeklappter Zollstock, ... Sachen die gut vergleichbar sind und die es in jedem Haushalt gibt). Dann bei Dunkelheit eine komplett manuelle ("M"-Modus) Aufnahme des UV-Beamshots bei ISO 200, Blende 5,6, Zeit 2 Sekunden (fiktive Annahmen) machen, im Idealfall als Raw, sonst eben als JEPG; Weißabgleich auf "Tageslicht". Der nötige Kontrollshot dann unter Weißlicht, bei ebenfalls standardisierten Werten – bzw. eigentlich nur einer kürzeren Belichtungszeit, alles andere kann bleiben. Wäre schön einfach.
In der Art könnte man evtl. zu bequem online austauschbaren Beamshots kommen.
Vielleicht hat einer hier aus der Forumsrunde sowas schonmal erprobt.
Was meint Ihr?

Alles Gute
Funzelfix
 

vochde29364

Flashaholic*
6 Dezember 2016
277
128
43
Karlsruhe
Hallo.
Auch ich möchte mich für das ausführliche und informative Review bedanken :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Lieber spät als nie denke ich.

Hat mir bei einer Entscheidung sehr geholfen :daumenhoch:.

MfG

Volker :flashaholic:
 

Reflektor

Flashaholic*
13 August 2011
893
264
63
Gibt es Informationen über die Lichtleistung / den Verbrauch der Multicolor-LEDs? Mir geht's wie Funzelfix: Mein grünes Chameleon ist zur Standardlampe für alles Mögliche geworden. Genau eben wegen der Vielseitigkeit und des sehr brauchbaren Hauptlichts. Das rote Multicolor-Licht benutze ich am meisten > hilft mal als Nachtlampe am Krankenbett - oder ist auch bei anderen Gelegenheiten nützlich, wenn du dezentes Licht, aber keinen Strahler haben willst. :cool: Würd mich schon interessieren, was diese Hilfs- und Zusatz-LED verbrauchen. Viel kanns nicht sein, hab sie schon ganze Nächte durchlaufen lassen, ohne dass der Akku Anzeichen von Stress gezeigt hätte.