Heute möchte ich euch in aller Kürze die neue NiteCore P25 Smilodon vorstellen.
Die Lampe hat auch bei uns im Forum für Diskussionen gesorgt - ein immerhin zweiseitiger Thread ist hier zu finden.
Interessant hierbei: Neben der Helligkeit und der hohen Reichweite verfügt sie über einen Micro-USB-Anschluss. Der Akku kann also auf Reisen etc. sehr simpel an jedem beliebigen Rechner aufgeladen werden.
Erhältlich ist die neue P25 seit heute zum Beispiel bei Selected-Lights, da bin ich gerade über den Status "Lieferbar" und die entsprechende Meldung gestoßen. Auch andere deutsche Händler dürften sie in den nächsten Tagen offiziell auflisten.
Preislich schlägt sie mit knapp 100 Euro zu Buche - also kein billiger Spaß!
Fairerweise muss man anmerken, dass man des Lamperl aus China günstiger bekommt. Da kommen aber lange Wartezeiten und Zollgebühren auf einen zu - also vielleicht doch besser beim deutschen Händler kaufen, meine ich.

Rein optisch macht die P25 schon mal einen sehr guten Eindruck. Das Gehäuse ist insgesamt 16 Zentimeter lang und somit deutlich länger als bei manch anderer 1x18650-Lampe (z.B. Spark SL6).
Einen relativ großen Teil der Länge beansprucht jedoch der Reflektor für sich - und dass der vergleichsweise tiefe Reflektor zusammen mit der enormen Leistung von 860 Lumen für ordentlich Reichweite sorgt, seht ihr an den Beamshots unten!
Im Lieferumfang finden sich ein Holster, ein Clip, ein USB-Ladekabel, ein Ersatz-Dichtring sowie eine Ersatz-Gummikappe.
Die Anodisierung in "army grey" scheint, wenn ich die Beiträge z.B. im oben verlinkten Thread richtig deute, auf jeden Fall wesentlich beliebter zu sein als die klassische schwarze Gehäusefarbe.
Durch die Einkerbungen am Kopf sowie die Kühlrippen wirkt die P25 relativ taktisch, finde ich - dennoch ist der Bezel glatt. Vor einigen Wochen habe ich erfahren, wozu ein taktischer Bezel sowie eine stabile Lampe gut sein können: Unter meinem Auto war ein dicker, fester Schneebrocken, den mühsam mit der H6-1 zerschlagen musste. Das wäre mit der P25 leider nicht gegangen.
Aber gut - für derartige Einsätze ist eine Taschenlampe ja nicht gedacht!
Grundlegend gibt die Verarbeitung der Smilodon keinen Anlass zur Kritik. Die Anodisierung des Gehäuses ist fehlerfrei, ebenso das Knurling.
Wirklich gut geschnitten sind die Gewinde, die verkantungsfrei laufen.
Gut überlegt hat NiteCore bei der Kontaktstelle, wo der Plus-Pol des Akkus Kontakt bekommt. Hier ist eine Platte verbaut, die auf einer Feder sitzt. Das Prinzip ist also mit dem der HDS-Lampen verwandt, die dadurch einen gewissen Stoßschutz für Elektronik und Akku garantieren!






Neben den zwei Schaltern (Clicky an der Tailcap sowie Seitenschalter mit Besonderheit, mehr dazu unten) befindet sich ein weiteres, bisher bei Lampen recht seltenes Element am vorderen Teil des Gehäuses: Eine USB-Buchse!
Der kleine Micro-USB-Anschluss wird von einer Gummilasche geschützt und sollte bei vorsichtiger Behandlung auch spritzwassergeschützt sein.
Danke dem mitgelieferten USB-Kabel kann die P25 somit an jedem x-beliebigen USB-Anschluss geladen werden. Das ist vor allem im Urlaub vorteilhaft - man muss kein großes Ladegerät mitschleppen, sondern kann die Lampe mit einem platzsparenden Kabel aufladen.

Hinter dem großen, sauberen Smooth-Reflektor steckt eine Cree XM-L U2, die maximal 860 Lumen liefert - also so viel wie zum Beispiel in der Fenix TK35.
Mehr geht derzeit mit einer XM-L kaum …
Wie im Bild zu sehen, ist die Leuchtdiode millimetergenau zentriert.
Für den nötigen Strom sorgt ein 18650er-Akku. Mit zwei CR123A Zellen lässt sich die P25 ebenfalls betreiben, dann ist die Laufzeit jedoch geringer und die Aufladefunktion entfällt logischerweise.
Neben Verarbeitung und Gehäusemerkmalen möchte ich natürlich auch auf die Bedienung eingehen, die relativ interessant ist: Mit dem Clicky an der Tailcap wird die Smilodon ganz klassisch eingeschaltet. Er hat also nicht viele Funktionen - ein/aus. Ein leichter Druck sorgt für Momentlicht.


Für den Wechsel der Modi und Helligkeiten ist der kleine Seitenschalter zuständig.
Der kleine Button hat zwei Druckstufen und fühlt sich schon fast futuristisch an - auf jeden Fall kenne ich das so von bisher keiner Taschenlampe.
Drückt man bei eingeschalteter Lampe leicht auf den Knopf, kann man zwischen folgenden Helligkeitsstufen wählen:
Turbo (860 Lumen)
High (550 Lumen)
Mid (180 Lumen)
Low (50 Lumen)
Lower (2 Lumen)
Drückt man bei laufender Lampe fest auf den Seitenschalter, kommt man in den Strobo-Modus. Ein leichter Druck führt dann in den SOS-Mode und danach in den Beacon-Mode.
Beenden kann man das Geblinke sehr schnell - einfach ein mal fest drücken, dann ist der Spuk vorbei
Interessant ist die kleine blaue Diode unter dem Seitenschalter. Sie sorgt dafür, dass man beispielsweise den Ladezustand des Akkus erkennen kann. Bei leerem Akku blinkt sie schnell.
Eine tolle Funktion ist der Standby-Mode. Wenn man bei eingeschalteter Lampe kurz und fest auf den Seitenschalter drückt, gelangt man in den Standby. Hier wird zwar etwas Strom verbraucht, die LED ist aber aus. Dafür blinkt die blaue LED unter dem Seitenschalter alle zwei Sekunden kurz auf - somit findet man die NiteCore P25 im Dunkeln viel leichter, hat also eine Art Locator-Funktion!
Die Bedienung ist nicht unbedingt auf den ersten Blick logisch, erschließt sich aber nach wenigen Minuten sehr schnell und geht in Fleisch und Blut über.
Lasst mich noch kurz auf die praktische Ladefunktion via USB zurück kommen. In rund 6 Stunden wird ein 18650er-Akku voll aufgeladen. Laut Hersteller ist eine intelligente Elektronik verbaut, die den Akku präzise und schnell lädt.
Und tatsächlich: Ein Spark-Akku, der anfangs 3,67 Volt hatte, war nach etwas mehr als fünf Stunden bei 4,20 Volt angelangt!


Abschließend zeige ich noch ein paar Beamshots. Die Reichweite der P25 ist, wie ihr sehen könnt, wirklich gut!
Auf einen Meter Distanz messe ich in den ersten zwei Minuten rund 41.000 Lux - danach sinkt die Helligkeit auf rund 23.500 Lux, was immer noch ein guter Wert ist und etwa dem in der Anleitung (20.000) entspricht.


Mit der P25 Smilodon hat NiteCore einen netten Taschen-Thrower auf den Markt gebracht, der sich keinesfalls verstecken muss!
Dank guter Helligkeit, der guten Verarbeitung, der sinnvollen Bedienung und der praktischen Ladefunktion kann man die Lampe bedenkenlos auch Neulingen empfehlen.
Zusammen mit einem hochwertigen 18650er Akku sorgt die intelligente Ladeelektronik für ein sicheres Zusammenspiel zwischen Chemie und Technik.
Daumen hoch

Die Lampe hat auch bei uns im Forum für Diskussionen gesorgt - ein immerhin zweiseitiger Thread ist hier zu finden.
Interessant hierbei: Neben der Helligkeit und der hohen Reichweite verfügt sie über einen Micro-USB-Anschluss. Der Akku kann also auf Reisen etc. sehr simpel an jedem beliebigen Rechner aufgeladen werden.
Erhältlich ist die neue P25 seit heute zum Beispiel bei Selected-Lights, da bin ich gerade über den Status "Lieferbar" und die entsprechende Meldung gestoßen. Auch andere deutsche Händler dürften sie in den nächsten Tagen offiziell auflisten.
Preislich schlägt sie mit knapp 100 Euro zu Buche - also kein billiger Spaß!
Fairerweise muss man anmerken, dass man des Lamperl aus China günstiger bekommt. Da kommen aber lange Wartezeiten und Zollgebühren auf einen zu - also vielleicht doch besser beim deutschen Händler kaufen, meine ich.

Rein optisch macht die P25 schon mal einen sehr guten Eindruck. Das Gehäuse ist insgesamt 16 Zentimeter lang und somit deutlich länger als bei manch anderer 1x18650-Lampe (z.B. Spark SL6).
Einen relativ großen Teil der Länge beansprucht jedoch der Reflektor für sich - und dass der vergleichsweise tiefe Reflektor zusammen mit der enormen Leistung von 860 Lumen für ordentlich Reichweite sorgt, seht ihr an den Beamshots unten!
Im Lieferumfang finden sich ein Holster, ein Clip, ein USB-Ladekabel, ein Ersatz-Dichtring sowie eine Ersatz-Gummikappe.
Die Anodisierung in "army grey" scheint, wenn ich die Beiträge z.B. im oben verlinkten Thread richtig deute, auf jeden Fall wesentlich beliebter zu sein als die klassische schwarze Gehäusefarbe.
Durch die Einkerbungen am Kopf sowie die Kühlrippen wirkt die P25 relativ taktisch, finde ich - dennoch ist der Bezel glatt. Vor einigen Wochen habe ich erfahren, wozu ein taktischer Bezel sowie eine stabile Lampe gut sein können: Unter meinem Auto war ein dicker, fester Schneebrocken, den mühsam mit der H6-1 zerschlagen musste. Das wäre mit der P25 leider nicht gegangen.
Aber gut - für derartige Einsätze ist eine Taschenlampe ja nicht gedacht!
Grundlegend gibt die Verarbeitung der Smilodon keinen Anlass zur Kritik. Die Anodisierung des Gehäuses ist fehlerfrei, ebenso das Knurling.
Wirklich gut geschnitten sind die Gewinde, die verkantungsfrei laufen.
Gut überlegt hat NiteCore bei der Kontaktstelle, wo der Plus-Pol des Akkus Kontakt bekommt. Hier ist eine Platte verbaut, die auf einer Feder sitzt. Das Prinzip ist also mit dem der HDS-Lampen verwandt, die dadurch einen gewissen Stoßschutz für Elektronik und Akku garantieren!






Neben den zwei Schaltern (Clicky an der Tailcap sowie Seitenschalter mit Besonderheit, mehr dazu unten) befindet sich ein weiteres, bisher bei Lampen recht seltenes Element am vorderen Teil des Gehäuses: Eine USB-Buchse!
Der kleine Micro-USB-Anschluss wird von einer Gummilasche geschützt und sollte bei vorsichtiger Behandlung auch spritzwassergeschützt sein.
Danke dem mitgelieferten USB-Kabel kann die P25 somit an jedem x-beliebigen USB-Anschluss geladen werden. Das ist vor allem im Urlaub vorteilhaft - man muss kein großes Ladegerät mitschleppen, sondern kann die Lampe mit einem platzsparenden Kabel aufladen.

Hinter dem großen, sauberen Smooth-Reflektor steckt eine Cree XM-L U2, die maximal 860 Lumen liefert - also so viel wie zum Beispiel in der Fenix TK35.
Mehr geht derzeit mit einer XM-L kaum …
Wie im Bild zu sehen, ist die Leuchtdiode millimetergenau zentriert.
Für den nötigen Strom sorgt ein 18650er-Akku. Mit zwei CR123A Zellen lässt sich die P25 ebenfalls betreiben, dann ist die Laufzeit jedoch geringer und die Aufladefunktion entfällt logischerweise.
Neben Verarbeitung und Gehäusemerkmalen möchte ich natürlich auch auf die Bedienung eingehen, die relativ interessant ist: Mit dem Clicky an der Tailcap wird die Smilodon ganz klassisch eingeschaltet. Er hat also nicht viele Funktionen - ein/aus. Ein leichter Druck sorgt für Momentlicht.


Für den Wechsel der Modi und Helligkeiten ist der kleine Seitenschalter zuständig.
Der kleine Button hat zwei Druckstufen und fühlt sich schon fast futuristisch an - auf jeden Fall kenne ich das so von bisher keiner Taschenlampe.
Drückt man bei eingeschalteter Lampe leicht auf den Knopf, kann man zwischen folgenden Helligkeitsstufen wählen:
Turbo (860 Lumen)
High (550 Lumen)
Mid (180 Lumen)
Low (50 Lumen)
Lower (2 Lumen)
Drückt man bei laufender Lampe fest auf den Seitenschalter, kommt man in den Strobo-Modus. Ein leichter Druck führt dann in den SOS-Mode und danach in den Beacon-Mode.
Beenden kann man das Geblinke sehr schnell - einfach ein mal fest drücken, dann ist der Spuk vorbei
Interessant ist die kleine blaue Diode unter dem Seitenschalter. Sie sorgt dafür, dass man beispielsweise den Ladezustand des Akkus erkennen kann. Bei leerem Akku blinkt sie schnell.
Eine tolle Funktion ist der Standby-Mode. Wenn man bei eingeschalteter Lampe kurz und fest auf den Seitenschalter drückt, gelangt man in den Standby. Hier wird zwar etwas Strom verbraucht, die LED ist aber aus. Dafür blinkt die blaue LED unter dem Seitenschalter alle zwei Sekunden kurz auf - somit findet man die NiteCore P25 im Dunkeln viel leichter, hat also eine Art Locator-Funktion!
Die Bedienung ist nicht unbedingt auf den ersten Blick logisch, erschließt sich aber nach wenigen Minuten sehr schnell und geht in Fleisch und Blut über.
Lasst mich noch kurz auf die praktische Ladefunktion via USB zurück kommen. In rund 6 Stunden wird ein 18650er-Akku voll aufgeladen. Laut Hersteller ist eine intelligente Elektronik verbaut, die den Akku präzise und schnell lädt.
Und tatsächlich: Ein Spark-Akku, der anfangs 3,67 Volt hatte, war nach etwas mehr als fünf Stunden bei 4,20 Volt angelangt!


Abschließend zeige ich noch ein paar Beamshots. Die Reichweite der P25 ist, wie ihr sehen könnt, wirklich gut!
Auf einen Meter Distanz messe ich in den ersten zwei Minuten rund 41.000 Lux - danach sinkt die Helligkeit auf rund 23.500 Lux, was immer noch ein guter Wert ist und etwa dem in der Anleitung (20.000) entspricht.


Mit der P25 Smilodon hat NiteCore einen netten Taschen-Thrower auf den Markt gebracht, der sich keinesfalls verstecken muss!
Dank guter Helligkeit, der guten Verarbeitung, der sinnvollen Bedienung und der praktischen Ladefunktion kann man die Lampe bedenkenlos auch Neulingen empfehlen.
Zusammen mit einem hochwertigen 18650er Akku sorgt die intelligente Ladeelektronik für ein sicheres Zusammenspiel zwischen Chemie und Technik.
Daumen hoch


hol dir noch eine und Kleb sie auf deine Motorhaube 
