Vor ein paar Monaten hat JETbeam eine EDC-Reihe herausgebracht, die mit zwei seitlich angebrachten Schaltern zu bedienen ist, die unter dem einprägsamen Namen "Side Switch Series" geführt wird. Die Reihe besteht aus den "üblichen vier Verdächtigen": 1xAA, 2xAA, 1xCR123A, 1x18650, die vom Hersteller als "Outdoor Flashlights" positioniert werden. Hier geht es um die Variante mit 1xAA, die die - in Deutschland etwas ungückliche - Modellbezeichnung SSA10 trägt.
Ich kenne diese Lampenreihe nur unter dem Label "JETbeam", so daß ein Bezug offensichtlich nur bei Händlern im nichteuropäischen Ausland möglich ist.
Die Herstellerseite ist unter diesem Link zu finden: admin (laßt euch nicht von dem Wort "admin" irritieren. ;-) )
Im CPF gibt es bereits ein kleines Review zur gleichen Lampe: JETBeam SSA10 Review
Ich verweise hier auf das CPF-Review der dort enthaltenen Bilder wegen, nachdem ich feststellen mußte, daß viele meiner Bilder nichts geworden sind, und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr. Ich muß noch etwas üben, und hoffe, zukünftig Besseres anbieten zu können.
Kommen wir zum eigentlichen Thema: Die Lampe ist recht ansprechend verpackt in einem schwarzen Karton, der sich wiederum in einem farbigen Umkarton befindet. Den Verzicht auf Kunststoff- und Blisterpackungen mit Aggressionspotential finde ich als Kunde positiv und nachahmenswert.
Zum Lieferumfang gehören neben Anleitung und Garantiekarte ein Lanyard, ein O-Ring, ein Clip zum Anschrauben, sowie 2+2 Schrauben und ein kleiner Inbus zur Montage des Clips.
Die SSA10 ist schwarz anodisiert ohne erkennbare Fehler; zum Standard der Anodisierung macht der Hersteller keine Angaben. Am Batterierohr befindet sich eine ausreichende Rändelung, der Bezelring ist aus Edelstahl. Die LED sitzt in einem SMO-Reflektor ohne erkennbare Fehlstellen. Auch zur Qualität der davorsitzenden Linse schweigt der Hersteller. Am Heck der Lampe befindet sich ein 1/4"-Stativgewinde, sowie seitlich zwei Löcher zur Befestigung des Clips, und denen gegenüber eine Öse zur Befestigung des Lanyards. Head- und Tailstand ist problemlos möglich.
Am Kopf befinden sich seitlich die Tasten zur Bedienung der Lampe: ein runder Ein/Aus-Schalter und ein dreieckiger Modus-Schalter. Die Schalter bestehen aus Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff. Die Haptik erinnert durchaus an einen typischen Endkappenschalter, oder dem Nitecore EA4/EA8-Seitenschalter. Ertasten kann man die Schalter mit bloßen Fingern recht gut, aber mit Handschuhen wird es schon schwierig. Mit großen oder dicken Handschuhen wird die Lampe fast unbedienbar; man drückt meistens beide Tasten gleichzeitig.
Unterhalb der Schalter befindet sich eine rote LED, die als Batterie-/Akkuwarner dient. Da ich anfangs versehentlich einen fast leeren Eneloop eingelagt hatte kann ich bestätigen, daß der Warner funktioniert, und durch Blinken auf einen baldigen Akkuwechsel hinweist.
Ohne Gewalt und Werkzeug läßt sich die Lampe in genau zwei Teile zerlegen:
Das Gewinde ist durchanodisert, so daß sich durch leichtes Aufschrauben ein Lock-Out erreichen läßt. Eine elektronische Lock-Out-Funktion/Tastensicherung besitzt die Lampe nicht.
Ein interessantes Detail ist der drehbar gelagerte Ring am Heck, an dem Clip und Lanyard befestigt werden können. So kann der Clip, obwohl geschraubt, in eine vom Anwender gewünschte Position gedreht werden. Der Clip wie er aus der Verpackung kommt liegt nach der Befestigung nicht auf dem Gehäuse auf, so daß das Drehen keine Kratzer hinterläßt, solange man den Clip nicht mit den Fingern auf das Gehäuse drückt. Allerdings ist der Ring ausgesprochen schwergängig, was wohl der Wasserdichtigkeit geschuldet ist. Hält man die Lampe nicht fest am Batterierohr schraubt man sie nur auf oder zu, anstatt den Clip zu drehen, aber man wird diese Operation wahrscheinlich nur einmal machen, um "seine" Position einzustellen. Inwieweit dieser drehbare Ring in der Praxis allerdings die Wasserdichtigkeit beeinträchtigt habe ich nicht ausprobiert.
Technische Daten
Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Herstellerangaben. Die mit einem "*" gekennzeichneten Werte sind von mir ermittelt.
Länge: 99 mm
Durchmesser: 26 mm
Kopfdurchmesser*: 24,2 mm
Reflektoröffnung*: 17,3 mm
Gewicht (leer): 68 g
Spannungsbereich: 1,0 - 3,2 V
Geregelt "Constant Current Circuit"
Wasserdicht nach IPX-8
LED: Cree XP-G2, nicht näher spezifiziert
Leuchtstufen (ANSI FL-1)
High: 200 Lm - 1,5h
Mid: 100 Lm - 11h
Low: 10 Lm - 65h
Strobe: 200 Lm
Reichweite: 100m (gemäß Website - auf der Verpackung und in der Anleitung sind 200m angegeben, die ich für unrealistisch bzw. für eine fehlerhafte Angabe halte. Siehe auch Luxmessung.)
Da der Spannungsbereich bis 3,2V angegeben ist war es naheliegend, einen LiFePO4-Akku auszuprobieren. Die Lampe funktioniert anstandlos mit einem Soshine LiFePO4-14500. Alle Leuchtstufen werden heller, die Spreizung der Leuchtstufen bleibt erhalten. Natürlich erwärmt sich die Lampe etwas mehr als bei der Verwendung eines NiMH-Akkus.
Luxmessung* auf 1 m, kurz nach dem Einschalten
Eneloop weiß: 2150 (entspr. 92m nach ANSI)
Soshine LiFePO4: 3160 (entspr. 112m nach ANSI)
Lichtbild: Der Wallshot ("White" wäre gelogen ...) zeigt das Lichtbild auf Leuchtstufe high mit einem Eneloop. Die Perspektive ist eventuell nicht so ganz korrekt, aber das liegt an meinem Bild, nicht an der Lampe. Aber es wird deutlich, daß die Lampe einen hellen und definierten Spot erzeugt, und eindeutig auf Reichweite getrimmt ist.
Bedienung
Ein kurzer Druck auf den Ein/Aus-Schalter schaltet die Lampe ein und genauso auch wieder aus. Die Leuchtstufen werden mit einem kurzen Druck auf den Modus-Schalter in der Reihenfolge High-Mid-Low durchgeschaltet. Die zuletzt verwendete Leuchtstufe wird gespeichert.
Ist die Lampe aus, kann der Modus-Schalter für Momentlicht benutzt werden. (Das Momentlicht kommt immer auf höchster Leuchtstufe.)
Der Strobe wird mit einem längeren Druck (2 Sek. laut Handbuch) auf den Ein/Aus-Schalter aktiviert, egal ob die Lampe an oder aus ist. Deaktiviert wird der Strobe mit einem erneuten (kurzen) Druck auf den Ein/Aus-Schalter (was auch gleich die Lampe ausschaltet, wenn sie vor dem Strobe an war), oder mit einem kurzen Druck auf den Modus-Schalter, was die zuletzt verwendete Leuchtstufe aktiviert (auch wenn die Lampe vor dem Strobe aus war).
Eine Funktion, die nicht im Handbuch steht, die ich durch herumspielen mit der Lampe gefunden habe: hält man bei eingeschalteter Lampe den Modus-Schalter gedrückt (schätzungsweise auch etwa 2 Sek.), schaltet sich die Haupt-LED aus, und die rote LED zur Batteriewarnung wird eingeschaltet. Ein kurzer Druck auf die Modus-Taste schaltet wieder auf die Haupt-LED zurück. Die Leuchtkraft der roten LED ist allerdings so gering, daß es keinen praktischen Nutzen dafür gibt - außer vielleicht für Fotoaufnahmen der roten LED (siehe oben) und zur Funktionskontrolle.
Gruppenbild mit Akku:
v.l.n.r.: Eneloop-Akku, Zebralight SC52, Nitecore EA1, Olight S15, Sunwayman C15A, JETbeam SSA10, Nitecore MT1A, Niteye MSA10, LED Lenser M5
Fazit
Die "Side-Switch-Series" kann mit einer Bedienung punkten, die für alle geeignet ist, die sich mit "Ein-Schalter-Akrobatik" und "Doppelklick-Zählerei" nicht anfreunden können, aber gerne Seitenschalter haben möchten. Erkauft wird das mit relativ großen Lampen (die CR123A-Variante ist z.B. 85 mm lang - wir alle kennen kürzere AA-Lampen ...). Mir allerdings gefallen die 99mm der SSA10 - die Lampe liegt gut und satt in der (meiner!) Hand; das Gefühl habe ich mit Zebralight und Olight nicht unbedingt. Die Tasten sind groß und haben einen definierten Druckpunkt, ein ganz klarer Sieger gegenüber den Folientasten der vier kleinen Nitecore Explorer-Lampen. Das Lichtbild ist recht spotlastig, was die Lampen - wie vom Hersteller vorgesehen - wirkich eher für Outdoor-Einsatz prädestiniert. Für den Indoor-Einsatz würde ich eine Lampe mit einem breiteren Lichtbild empfehlen. Ein Vertrieb dieser Lampen in Europa war bisher nicht vorgesehen, so daß nur der Bezug aus Übersee bleibt, was viele Interessenten eventuell abschrecken wird, und natürlich auch den Bekanntheitsgrad in Grenzen hält. Ich weiß natürlich nicht, was der Hersteller noch für die Zukunft plant.
Die SSA10 bleibt auf jeden Fall in meiner AA-EDC-Sammlung; mir gefällt die Lampe.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Gruß,
Michael
Ich kenne diese Lampenreihe nur unter dem Label "JETbeam", so daß ein Bezug offensichtlich nur bei Händlern im nichteuropäischen Ausland möglich ist.
Die Herstellerseite ist unter diesem Link zu finden: admin (laßt euch nicht von dem Wort "admin" irritieren. ;-) )
Im CPF gibt es bereits ein kleines Review zur gleichen Lampe: JETBeam SSA10 Review
Ich verweise hier auf das CPF-Review der dort enthaltenen Bilder wegen, nachdem ich feststellen mußte, daß viele meiner Bilder nichts geworden sind, und irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr. Ich muß noch etwas üben, und hoffe, zukünftig Besseres anbieten zu können.
Kommen wir zum eigentlichen Thema: Die Lampe ist recht ansprechend verpackt in einem schwarzen Karton, der sich wiederum in einem farbigen Umkarton befindet. Den Verzicht auf Kunststoff- und Blisterpackungen mit Aggressionspotential finde ich als Kunde positiv und nachahmenswert.
Zum Lieferumfang gehören neben Anleitung und Garantiekarte ein Lanyard, ein O-Ring, ein Clip zum Anschrauben, sowie 2+2 Schrauben und ein kleiner Inbus zur Montage des Clips.
Die SSA10 ist schwarz anodisiert ohne erkennbare Fehler; zum Standard der Anodisierung macht der Hersteller keine Angaben. Am Batterierohr befindet sich eine ausreichende Rändelung, der Bezelring ist aus Edelstahl. Die LED sitzt in einem SMO-Reflektor ohne erkennbare Fehlstellen. Auch zur Qualität der davorsitzenden Linse schweigt der Hersteller. Am Heck der Lampe befindet sich ein 1/4"-Stativgewinde, sowie seitlich zwei Löcher zur Befestigung des Clips, und denen gegenüber eine Öse zur Befestigung des Lanyards. Head- und Tailstand ist problemlos möglich.
Am Kopf befinden sich seitlich die Tasten zur Bedienung der Lampe: ein runder Ein/Aus-Schalter und ein dreieckiger Modus-Schalter. Die Schalter bestehen aus Gummi oder einem gummiartigen Kunststoff. Die Haptik erinnert durchaus an einen typischen Endkappenschalter, oder dem Nitecore EA4/EA8-Seitenschalter. Ertasten kann man die Schalter mit bloßen Fingern recht gut, aber mit Handschuhen wird es schon schwierig. Mit großen oder dicken Handschuhen wird die Lampe fast unbedienbar; man drückt meistens beide Tasten gleichzeitig.
Unterhalb der Schalter befindet sich eine rote LED, die als Batterie-/Akkuwarner dient. Da ich anfangs versehentlich einen fast leeren Eneloop eingelagt hatte kann ich bestätigen, daß der Warner funktioniert, und durch Blinken auf einen baldigen Akkuwechsel hinweist.
Ohne Gewalt und Werkzeug läßt sich die Lampe in genau zwei Teile zerlegen:
Das Gewinde ist durchanodisert, so daß sich durch leichtes Aufschrauben ein Lock-Out erreichen läßt. Eine elektronische Lock-Out-Funktion/Tastensicherung besitzt die Lampe nicht.
Ein interessantes Detail ist der drehbar gelagerte Ring am Heck, an dem Clip und Lanyard befestigt werden können. So kann der Clip, obwohl geschraubt, in eine vom Anwender gewünschte Position gedreht werden. Der Clip wie er aus der Verpackung kommt liegt nach der Befestigung nicht auf dem Gehäuse auf, so daß das Drehen keine Kratzer hinterläßt, solange man den Clip nicht mit den Fingern auf das Gehäuse drückt. Allerdings ist der Ring ausgesprochen schwergängig, was wohl der Wasserdichtigkeit geschuldet ist. Hält man die Lampe nicht fest am Batterierohr schraubt man sie nur auf oder zu, anstatt den Clip zu drehen, aber man wird diese Operation wahrscheinlich nur einmal machen, um "seine" Position einzustellen. Inwieweit dieser drehbare Ring in der Praxis allerdings die Wasserdichtigkeit beeinträchtigt habe ich nicht ausprobiert.
Technische Daten
Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Herstellerangaben. Die mit einem "*" gekennzeichneten Werte sind von mir ermittelt.
Länge: 99 mm
Durchmesser: 26 mm
Kopfdurchmesser*: 24,2 mm
Reflektoröffnung*: 17,3 mm
Gewicht (leer): 68 g
Spannungsbereich: 1,0 - 3,2 V
Geregelt "Constant Current Circuit"
Wasserdicht nach IPX-8
LED: Cree XP-G2, nicht näher spezifiziert
Leuchtstufen (ANSI FL-1)
High: 200 Lm - 1,5h
Mid: 100 Lm - 11h
Low: 10 Lm - 65h
Strobe: 200 Lm
Reichweite: 100m (gemäß Website - auf der Verpackung und in der Anleitung sind 200m angegeben, die ich für unrealistisch bzw. für eine fehlerhafte Angabe halte. Siehe auch Luxmessung.)
Da der Spannungsbereich bis 3,2V angegeben ist war es naheliegend, einen LiFePO4-Akku auszuprobieren. Die Lampe funktioniert anstandlos mit einem Soshine LiFePO4-14500. Alle Leuchtstufen werden heller, die Spreizung der Leuchtstufen bleibt erhalten. Natürlich erwärmt sich die Lampe etwas mehr als bei der Verwendung eines NiMH-Akkus.
Luxmessung* auf 1 m, kurz nach dem Einschalten
Eneloop weiß: 2150 (entspr. 92m nach ANSI)
Soshine LiFePO4: 3160 (entspr. 112m nach ANSI)
Lichtbild: Der Wallshot ("White" wäre gelogen ...) zeigt das Lichtbild auf Leuchtstufe high mit einem Eneloop. Die Perspektive ist eventuell nicht so ganz korrekt, aber das liegt an meinem Bild, nicht an der Lampe. Aber es wird deutlich, daß die Lampe einen hellen und definierten Spot erzeugt, und eindeutig auf Reichweite getrimmt ist.
Bedienung
Ein kurzer Druck auf den Ein/Aus-Schalter schaltet die Lampe ein und genauso auch wieder aus. Die Leuchtstufen werden mit einem kurzen Druck auf den Modus-Schalter in der Reihenfolge High-Mid-Low durchgeschaltet. Die zuletzt verwendete Leuchtstufe wird gespeichert.
Ist die Lampe aus, kann der Modus-Schalter für Momentlicht benutzt werden. (Das Momentlicht kommt immer auf höchster Leuchtstufe.)
Der Strobe wird mit einem längeren Druck (2 Sek. laut Handbuch) auf den Ein/Aus-Schalter aktiviert, egal ob die Lampe an oder aus ist. Deaktiviert wird der Strobe mit einem erneuten (kurzen) Druck auf den Ein/Aus-Schalter (was auch gleich die Lampe ausschaltet, wenn sie vor dem Strobe an war), oder mit einem kurzen Druck auf den Modus-Schalter, was die zuletzt verwendete Leuchtstufe aktiviert (auch wenn die Lampe vor dem Strobe aus war).
Eine Funktion, die nicht im Handbuch steht, die ich durch herumspielen mit der Lampe gefunden habe: hält man bei eingeschalteter Lampe den Modus-Schalter gedrückt (schätzungsweise auch etwa 2 Sek.), schaltet sich die Haupt-LED aus, und die rote LED zur Batteriewarnung wird eingeschaltet. Ein kurzer Druck auf die Modus-Taste schaltet wieder auf die Haupt-LED zurück. Die Leuchtkraft der roten LED ist allerdings so gering, daß es keinen praktischen Nutzen dafür gibt - außer vielleicht für Fotoaufnahmen der roten LED (siehe oben) und zur Funktionskontrolle.
Gruppenbild mit Akku:
v.l.n.r.: Eneloop-Akku, Zebralight SC52, Nitecore EA1, Olight S15, Sunwayman C15A, JETbeam SSA10, Nitecore MT1A, Niteye MSA10, LED Lenser M5
Fazit
Die "Side-Switch-Series" kann mit einer Bedienung punkten, die für alle geeignet ist, die sich mit "Ein-Schalter-Akrobatik" und "Doppelklick-Zählerei" nicht anfreunden können, aber gerne Seitenschalter haben möchten. Erkauft wird das mit relativ großen Lampen (die CR123A-Variante ist z.B. 85 mm lang - wir alle kennen kürzere AA-Lampen ...). Mir allerdings gefallen die 99mm der SSA10 - die Lampe liegt gut und satt in der (meiner!) Hand; das Gefühl habe ich mit Zebralight und Olight nicht unbedingt. Die Tasten sind groß und haben einen definierten Druckpunkt, ein ganz klarer Sieger gegenüber den Folientasten der vier kleinen Nitecore Explorer-Lampen. Das Lichtbild ist recht spotlastig, was die Lampen - wie vom Hersteller vorgesehen - wirkich eher für Outdoor-Einsatz prädestiniert. Für den Indoor-Einsatz würde ich eine Lampe mit einem breiteren Lichtbild empfehlen. Ein Vertrieb dieser Lampen in Europa war bisher nicht vorgesehen, so daß nur der Bezug aus Übersee bleibt, was viele Interessenten eventuell abschrecken wird, und natürlich auch den Bekanntheitsgrad in Grenzen hält. Ich weiß natürlich nicht, was der Hersteller noch für die Zukunft plant.
Die SSA10 bleibt auf jeden Fall in meiner AA-EDC-Sammlung; mir gefällt die Lampe.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Gruß,
Michael
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