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Zebralight SC600 Mk II L2 - Einschätzung und Erfahrungen

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Zebralight SC600 Mk II L2 - Einschätzung und Erfahrungen


Normalerweise schreibe ich eher Reviews und stelle die Lampe in vielen Bildern, einem bunten Laufzeitdiagramm und mit Messwerten aller Art vor. Hier tu ich dies ausnahmsweise einmal nicht, denn die Vorzeichen sind nun etwas minimal anders geartet.

img_5094-sc600-gravurkguok.jpg


Die SC600 Mk II L2 ist ein sehr bekanntes und weit verbreitetes Modell der Firma Zebralight. Sie ist mit einer kaltweißen XM-L2 LED mit nominaler Farbtemperatur von 6300 K ausgestattet und besitzt viele Möglichkeiten der Programmierung sowie einige Sondermodi.

Ich habe es mit diesem Modell das erste Mal mit einer Lampe von Zebralight zu tun. Seit einigen Tagen begleitet mich die Lampe im Alltag (Haushalt, Nachtwanderungen, auch situationsabhängige Wohnraumbeleuchtung). Ich werde in diesem Thread meine Eindrücke schildern und ggf. Dinge nachtragen, welche mir später eventuell auffallen. Die Lampen von Zebralight wurden und werden in diesem Forum teilweise schon recht stark „gehypt“ und stellenweise gar als „perfekt“ angesehen. Nur wenige Taschenlampen polarisieren in der Community so stark wie „das Zebra“.

Disclaimer: eingefleischte und absolut überzeugte Zebralight-Fans sollten evtl. lieber nicht weiterlesen. Wohl zu viel gehe ich hier auch auf die negativen Aspekte ein, die durch die Philosophie seitens Zebralight letztendlich gleichermaßen für so ziemlich alle Modelle gelten. Wer sich dennoch traut weiterzulesen, dem sollte stets klar sein: das hier ist kein Review oder Lampenvorstellung, sondern eine persönliche Einschätzung gewürzt mit ein paar Erfahrungen des alltäglichen Betriebs, wo die Meinung anderer natürlich nicht mit der meiner übereinstimmen muss!



Design

Das Design ist – wie mir wohl die meisten zustimmen werden – „typisch Zebralight“. Dunkles Grau als Anodisierung, ein vieleckiger Kopf, der Edelstahlring über dem Frontglas und die Griffmulden am Batterierohr stechen sofort ins Auge. Der elektronische Schalter befindet sich in einer sanften Mulde und lässt sich daher auch blind schnell ertasten. Der Hersteller hält sich vornehm mit Bedruckungen oder Symbolen zurück, eine Seriennummer oder ein Warnsymbol vor Hitze gibt es nicht.
Mir gefällt das Design, zumindest das der SC600 und der SC5. Es hebt sich von den schwarzen Einheitsdesigns anderer Hersteller ab und es zieht sich durch die gesamte Modellpalette der Firma Zebralight.


img_5075-sc600-das-zeb8um1.jpg

So sieht „das Zebra“ aus, wie man es eben kennt.


Das Knurling am Batterierohr hätte sich Zebralight auch schenken können. Es ist schon bei trockenen Händen relativ nutzlos, und bei nassen Händen wird das ganze zu einer Rutschpartie. Das Knurling vom Tailcap-Deckel ist dagegen sehr gut und sorgt für einen ordentlichen Grip, der beim Aufschrauben sehr dienlich ist und dieses absolut problemlos gestaltet.

Immerhin sorgt die handliche Größe und die vielen Kanten dafür, dass man die Lampe sicher umklammern kann. Ein versehentlicher Sturz dürfte also sehr unwahrscheinlich sein.

Die SC600 fühlt sich massiv an. Der Host selber ist laut dem Hersteller aus einem Stück gebaut („unibody“) und wirkt dementsprechend extrem solide. Nur ein kleines Detail hat Zebralight offenbar vergessen zu berücksichtigen... – und das ist der Deckel der Tailcap.


img_5076-sc600-tailca4cu8j.jpg

Flach und dünn, die Tailcap. Dafür erlaubt sie ein perfektes Tailstand


Der fühlt sich fragil und dünn an, auch wenn er bereits auf die Lampe geschraubt wurde. Wenn man mit dem Fingernagel leicht gegen den Deckel klopft, hört man schon, dass an der Materialstärke gespart wurde. Besonders interessant dabei – der Deckel schließt nicht bündig mit der Kante davor ab.


img_5082-sc600-tailcao0uyl.jpg

Vielleicht wäre es besser gewesen, die Tailcap mit der Kante bündig abzuschließen?


Zebralight hätte den Deckel im Durchmesser etwa 1,5 mm größer und das Material etwas dicker gestalten können, was ihn zwangsläufig stabiler gemacht hätte.

Das ist zwar nur ein Detail, aber... – ein Hersteller, der in der Community so sehr polarisiert, sollte auch auf solche scheinbar unbedeutenden Details und ein makelloses und stimmiges Design achten.


img_5086-sc600-angedos6ult.jpg

Uuuuuund... Daumen angedockt!


Der elektronische Schalter ist dagegen ein Traum. Die leicht geschwungene Griffmulde sorgt für eine sehr weiche Haptik und der Daumen schmiegt sich sanft und passgenau auf den mit Gummi überzogenen Taster. Durch die Aussparung für den Schalter lässt er sich leicht ertasten. Der Klick des Schalters ist satt und erhaben, und es gibt eine sehr deutliche taktile Rückmeldung. Sehr schön!

Der Gürtelclip ist solide und hält die Lampe sicher an der Kleidung fest. Mehr brauche ich dazu eigentlich auch nicht zu schreiben – er hält sicher, sieht gut aus und passt zum Design der Lampe.

Noch etwas unschönes, was zwar nicht so wirklich in die Rubrik „Design“ gehört, aber ich dennoch erwähnen möchte: die Lampe riecht im Batterierohr extrem nach Chemikalien, in etwa wie Sekunden- oder 2K-Kleber mit einem Hauch Lösungsmittel. Problem dabei: das fällt auch auf, wenn man seine Nase nicht direkt über dem Batterierohr rein hält – deswegen ist mir dies überhaupt erst aufgefallen. So etwas habe ich noch bei keiner Lampe in meinen Händen erlebt.



Lichtbild und LED


Das Lichtbild ist makellos. Es gibt absolut keine Artefakte wie Ringe, dunkle Flecken, gelbe Verfärbungen oder Donut-Holes. Durch den OP-Reflektor ist der Spot von einer breit aufgefächerten Korona umgeben, was die Lampe auch für den Nahbereich geeignet macht, dennoch auch etwas Fernlicht spendet.
Konkret habe ich die Lampe für die Erkundung eines größeren, recht flachen Areals mit viel Wiese und einzelnen Bäumen genutzt, wofür sie durch das ausgewogene Lichtbild eine hervorragende Arbeit abliefert. 80 Meter nutzbare Reichweite bei 1100 lm sind absolut kein Problem, was mich selber sehr überrascht hat. Die Lampe erzeugt zwar schon Flutlicht, aber eben nicht zu sehr. Meine Fenix PD40 wäre bei 1000 lm für diesen Zweck wieder zu flutig gewesen und Details in mittlerer Entfernung wären schlichtweg „abgesoffen“...

Weniger schön ist die Tatsache, dass Zebralight zumindest bei der kaltweißen SC600 ganz offensichtlich die Tint-Lotterie der XM-L2 nicht im Griff hat und LEDs einer weit gestreuten Farbgruppe (vermutlich 51) nutzt. Das Licht meiner SC600 ist sichtbar grünlich, und der Vergleich mit einer Thrunite Saber (farbstichfreies kaltweißes Licht mit ziemlich genau 6000 K) bestätigt dies. In etwa wirkt das Licht der SC600 wie von einer dedomten XP-G2 der Farbgruppe E1 (also den LEDs, die bei Intl als „XP-G2 S2 1D“ verkauft werden), nur eben deutlich kühler.
Die grünliche Lichtfarbe stört zwar nicht sonderlich, und grüne Farbtöne in der Natur werden gut hervorgehoben, was sogar deutlich besser als einem reinweißen Licht ist. Dennoch – ein Premiumhersteller sollte die Tint-Lotterie absolut im Griff haben.

Die LED sitzt perfekt zentriert im Reflektor. Unschönes Detail: es gibt keine Zentrierhilfe. Die Löt“bällchen“ neben der LED und Teile der Schrauben zur Befestigung der kombinierten LED-Treiber-Platine sind im Reflektor zu sehen. Das hätte man definitiv eleganter lösen können...


img_5088-sc600-ledfiuzv.jpg

Eine perfekt zentrierte XM-L2, leider sind Schrauben und Lötreste vom Reflowen sichtbar...



Das UI

Und nun kommen wir zu dem Punkt, der die Lager mehr als alles andere spaltet: das User Interface. Die einen schwören drauf, die anderen verteufeln es. Kaum eine Lampe erlaubt so viele Konfigurationen und Sondermodi, welche mit nur einem Bedienelement gesteuert werden. Ich werde hier jetzt nicht erläutern, wie das UI aufgebaut ist. Das ist denke ich recht bekannt und sorgt nicht für unendlich viel Geklicke an der Lampe selber, sondern auch für unendlich viel Getippe an meinem Laptop.

Erster Fakt am Rande: Die Zebralight SC600 Mk II L2 ist die erste Lampe meiner Taschenlampen-Laufbahn, wo ich eine Anleitung lesen musste, um die Bedienung zu verstehen. Ich glaube – irgendwas läuft da schon schief, wenn ich für eine Taschenlampe (!), gemeinhin bekannt als ein möglichst einfach gehaltenes Werkzeug um Licht zu erzeugen, eine Anleitung brauche, um dieses zu verstehen.


Dinge, die mir negativ auffallen:


- Das Einschalten mit einem Klick und ein darauf folgender Doppelklick um die Stufe zu wechseln, ist nicht wirklich schnell möglich. Man muss vor dem Doppelklick erst eine gewisse Zeit abwarten, sonst interpretiert die Lampe dies als dreifach-Klick und gibt den Strobe-Beacon-Modus frei. Das nervt, vor allem im Einsatz bei häufigen Leuchtstufenwechseln.

- Wenn ich von Aus mit Doppelklick direkt auf M1/M2 zugreifen möchte, gibt es zuvor einen kurzen „Preflash“ mit der Helligkeit von H1/H2. Stellenweise und je nach Einstellung blendet das wie bei einem Blitzlicht einer Kamera sehr stark und es nervt ebenfalls. Wenn ich von Low auf Medium hoch rampe, dauert es wiederum sehr lange, die mittlere Stufe überhaupt aufzurufen.

- Strobe mit 4 Hz und Beacon mit niedriger Helligkeit hätte man meiner Meinung nach komplett weglassen können. Der 19 Hz Strobe darf sich auch eher zu Recht „Strobe“ nennen – und der Beacon mit niedriger Helligkeit stört nur beim Durchschalten, weil er außerdem kaum sichtbar ist.

- 0,2 Hz – also alle 5 Sekunden – Beacon ist zu langsam! Alle 2-2,5 Sekunden wäre angebrachter gewesen. Die Taschenlampen von Nitecore haben einen recht guten Kompromiss zwischen Frequenz und Helligkeit.

- Die im SC600 Mk III Thread beschriebene Möglichkeit, die Zieltemperatur der PID-Regelung auf ±5 °C einzustellen, funktioniert trotz der Bestätigung mancher SC600 Mk II-Nutzer nach gegenwärtigem Stand bei meinem Exemplar nicht.

- Mir dauert es zu lange, von Medium auf High zu wechseln. Entweder muss ich die Lampe aus- und dann wieder einschalten, was für mich unintuitiv ist, oder ich rampe durch die Leuchtstufen, was natürlich wieder länger dauert.

Ich weiß, man kann es nicht allen Nutzern recht machen und manche dürften das UI als „den heiligen Gral“ der Taschenlampentechnik ansehen. Manche dürften 0,2 Hz Beacon genau passend finden, und andere wiederum empfinden den „Preflash“ bei Direktzugriff auf mittlere Stufe als nicht störend.
Es wäre in meinen Augen sinnvoll gewesen, der Zebralight einen zweiten Taster zu gönnen, mit dem man intuitiver in die Programmier-Modi hereinkommt und mehr Möglichkeiten hat, bestimmte Leuchtstufen direkt oder schneller zu erreichen. Allerdings dürften damit nur wenige Zebralight-Fans einverstanden sein...


Dagegen gefallen mir andere Dinge des User Interfaces wirklich gut:

- Direktzugriff auf Low und „Slow-Start“ von Low und jeder anderen Leuchtstufe ist möglich! (Einfach Taster für 0,5-1 sek. gedrückt halten.)

- Die einstellbaren Leuchtstufen für H2/M2/L2 sind gut und praxisnah abgestimmt. Da sollte für jeden Nutzungsmix etwas vorhanden sein. Ich habe meine Lampe in H2/M2/L2 auf 162/12/0,06 lm eingestellt – wie bei einer Thrunite Saber 2014.

- Die Akkustandsanzeige ist mit vier raschen Klicks von Aus leicht erreichbar und bietet tatsächlich einen echten Mehrwert im Alltag. Auch bei helllichtem Tage ist das Aufblitzen der Haupt-LED gut sichtbar – nicht so wie bei manch anderen Lampen, wo nur eine schwache – im schlimmsten Fall noch blaue! - LED im Schalter sitzt...


Die Temperaturregelung auf den zwei höchsten Lichtströmen funktioniert ebenfalls einwandfrei. Die Lampe wird am Kopf nie heißer als ≈ 48 Grad. Bei kühlerer Umgebungsluft liefert die Lampe also über eine längere Zeit den maximal möglichen Lichtstrom, wobei dabei allerdings auch die Akkulaufzeit deutlich sinkt. Das Licht wird bei während der Erwärmung sozusagen „stufenweise“ heruntergeschaltet, was allerdings nur in einer Ulbrichtbox mess- und im Einsatz absolut nicht sichtbar ist.



Wartung und Zerlegbarkeit

Normalerweise lasse ich diesen Punkt in Reviews weg bzw. beziehe ihn gar nicht in das Fazit bzw. die Bewertung mit ein. Bei Zebralight allerdings macht es Sinn, und dabei fällt die SC600 wahrlich nicht positiv auf.

Ich habe noch keine einzige Markenlampe gesehen, die so zugenagelt und gegen Modifikationen seitens des Nutzers geschützt ist wie diese hier. Sonst bekommt man jede Markenlampe, von Fenix, Nitecore, Thrunite und noch vielen anderen Herstellern mit normalem, weit verbreiteten Werkzeug irgendwie ohne Beschädigung auf. Mit Kraftanstrengung okay, aber am Ende ist die Lampe immer irgendwie auf. Nicht so wie hier – ich mein, hier fehlt schon ein Ansatz, die Lampe überhaupt ohne Beschädigung aufzubekommen.

An sich wäre dies ja kein Problem, wäre da nicht die Gefahr eines Defekts wie sie bei jedem Gerät vorhanden ist, die unsägliche Tint-Lotterie bei kalt- und neutralweiß sowie ganz besonders die fehlende Möglichkeit, eine warmweiße SC600 (unter 3000 K) kaufen zu können.

Es ist denke ich völlig unmöglich, an die LED bzw. den Treiber zu kommen, ohne den Lampenkopf zu zerstören oder wenigstens schwere Beschädigungen an der Lampe anzurichten. Es gibt keine Aussparungen am Bezel oder Schalter, um diese Ringe herauszuholen. Sie dürften mit viel Klebstoff eingepresst sein.

img_5090-sc600-zugenagvubp.jpg

Verflixt und zugenagelt – viel geht da wohl nicht. Also an Reparaturen, wohlgemerkt...


Zu allem Überfluss befindet sich die LED offenbar – so wie man es auf einem Querschnitt-Foto des Herstellers erahnen kann – auf dem gleichen Board wie der Treiber. Ja, richtig. Der Treiber ist mit seinen Bauteilen auf dem Kupferboard der LED gebaut und er bildet so eine Einheit. Selbst wenn man die Lampe zerstörungsfrei zerlegen könnte – bei diesen Umständen dürfte das Reflowen einer anderen LED, ohne den Treiber zu verändern, kaum möglich sein.
Dass wegen dieser „Konstruktion“ Reparaturen seitens des Nutzers im Schadensfall unmöglich sind, brauche ich denke ich nicht weiter erwähnen. Man ist also ganz auf das Wohlwollen bzw. die Willkür des Händlers oder des Herstellers Zebralight angewiesen, falls die Lampe an LED oder Treiber kaputt geht. In Anbetracht des nicht gerade geringen Preises keine gute PR.


img_5092-sc600-2c9u6x.jpg




Ein ganz und gar subjektives Fazit

Es wundert mich nicht, dass es Zebralight-Fans wie –Gegner gleichermaßen gibt. Das UI ist meiner Meinung nach überladen und kaum intuitiv, einige Funktionen hätte man weglassen können. Wirklich schnelles Wechseln der Leuchtstufen ist kaum möglich, das können meine simplen 3-Mode Lampen deutlich besser. Wer natürlich nur Zebras im Alltag nutzt, hat das UI verinnerlicht und dürfte kaum Probleme damit haben.
Dagegen ist die Batteriestandsanzeige und die Möglichkeit eines „Slow-Starts“ von Low wunderbar gelöst und sollte auch bei anderen Herstellern Schule machen. Auch sind die Leuchtstufen wunderbar abgestimmt.

Ein kurzer Test mit einem vollen IMR 18650 ergibt 1220 lm direkt nach Einschalten und etwa 1100 lm nach 30 Sekunden. Auch die anderen Leuchtstufen weichen kaum von den angegebenen Werten ab. Sehr schön, das sind mal erfrischend ehrliche und reproduzierbare Angaben!

Unschön ist die offenbar vorhandene Tintlotterie, die dafür sorgt, dass die LED meiner SC600 einen Grünstich hat. Aber gut, zumindest ist dieser in der Natur sogar vorteilhaft, Bäume und Pflanzen – also alles was grün ist, sticht ein wenig hervor. Außerdem wirkt das Licht wärmer – eine Tatsache, die mir als warmweiß-Freund sehr gut gefällt.

Der Formfaktor ist kompakt; die Lampe passt absolut problemlos in die Hosentasche und trägt nicht dick auf. Auch das Handling ist gut. Die Lampe hat genau die richtige Länge und rutscht nicht einfach aus der Hand, trotz des relativ nutzlosen Knurlings am Batterierohr. Der Schalter lässt sich rasch ertasten und hat eine deutliche Rückmeldung. Auch mit dünneren Handschuhen lässt er sich gut nutzen.
Der Tailcap-Deckel fühlt sich billig und vor allem dünn an. Ein etwas soliderer Deckel würde dem Zebra gut zu Gesicht stehen, das bekommen andere Hersteller schließlich auch hin. Dass die Lampe von innen penetrant nach Chemikalien riecht, löst bei mir auch nicht unbedingt Freudenstürme aus.

Im großen und Ganzen lässt sich aus meiner Sicht sagen – die Lampe ist nicht schlecht, hat ihre Vorzüge, aber auch Marotten. Sie ist in meinem Nutzungsmix trotzdem nicht die erste Lampe der Wahl und wird wohl zukünftig in erster Linie gelegentlich für nächtliche kleine Radtouren und spontane Erkundungen von Landschaften sowie generell Anwendungen genutzt werden, wo ein hoher Lichtstrom bei sehr kleinem Formfaktor unerlässlich ist.

Danke fürs Lesen dieser rein subjektiven Einschätzung. :)

Zum Gruße, Dominik
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
Auch wenn mir Zebralight nicht zusagt und nie son Gaul ins Haus kommt, ist dein persönlicher und ehrlicher Eindruck zur SC600 gut gelungen.
Danke für deine Arbeit :thumbup:
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
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nördlich von Stuttgart
Acebeam
Hallo Dominik, vielen Dank für deine ausführlichen Gedanken :thumbsup:
Ich weiß gar nicht ob Zebralight hier so einen Hype verursacht, ich habe ein paar von denen und das mit der Tint Lotterie stimmt, besonders bei den Cool white Lampen sind einige (jede anders) grünlich;
Dafür haben die NW Versionen teils wirklich schöne Lichtfarben, z.B. eine ältere SC60, die ich habe; Ich glaube hier unterscheidet sich Zebralight nicht von anderen Herstellern

Die leicht geschwungene Griffmulde sorgt für eine sehr weiche Haptik und der Daumen schmiegt sich sanft und passgenau auf den mit Gummi überzogenen Taster

Bei aller angekündigter Skepsis lese ich doch eine gewisse Attraktion für Zebralight heraus :D
Verstehe ich gut :)

Grüße Jürgen
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
5.181
5.578
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Nähe Hannover
Mir gefällt der Ansatz des subjektiven Reviews sehr gut. Er ersetzt jetzt nicht datengetriebene Reviews mit Fakten und Messwerten, ist dafür aber eine tolle Ergänzung, in der auch persönliche Vorlieben genannt werden dürfen.

:thumbsup:
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.212
1.012
113
Du kennst mich ja als Zebralight Fan-boy, aber zu einer Sache muss ich mal ganz klar meinem Senf dazu geben und ein paar andere Dinge noch ergänzen...


Der Gürtelclip ist solide und hält die Lampe sicher an der Kleidung fest. Mehr brauche ich dazu eigentlich auch nicht zu schreiben – er hält sicher, sieht gut aus und passt zum Design der Lampe.


Zum Gruße, Dominik

Dieser Clip der SC600 Serie ist totale Fehlentwicklung!
Er hält nach meiner persönlichen Erfahrung die Lampe eben nicht am Gürtel, sondern ich habe schon ein Zebra wegen dem doofen Clip im Bus verloren und nie wieder gesehen!
Sorry, aber der clip geht gar nicht, daher bei der SC600 Serie auch meine Clip-modifikation.
Dass Du gerade diesen lobst, kann ich nicht nachvollziehen;).

Davon abgesehen, finde ich Dein Review gut und es hat mir freude gemacht es zu lesen.
Auch muss ich sagen, dass ich ein schlimmeres Ergebnis erwartet habe.

Zu dem UI möchte ich gerne noch ein paar Worte los werden.
Bei den ersten Zebras war es so (SC60 etc.) dass, wenn die Lampe aus ist, man durch clicken, die Modi rückwärts schalten konnte (High, Mid, low, High Mid....) und das auch immer weiter, sofern keine Pause gemacht wurde, dann wurde die Lampe durch den nächsten Click ausgeschaltet.
Bei den aktuellen Lampen wurde dies aufgegeben, um die Batteriestandsanzeige und die Sondermodi zu erreichen.
Auf diese Weise wurde das durchschalten der Modui durch clicken, zu einem: Doppelclick = Mid, wenn die Lampe aus ist.
(funktionell kann man sagen, dass man der Lampe die Funktion genommen hat, durch einen trippelclip nach Low zu kommen, aber dafür hat man die Sondermodi und die Batteriestandsanzeige)
Auf der anderen Seite, ist es möglich, wenn man sich bei der SC60 "verclickt" hat und statt Low High erreicht hat, durch zwei weitere clicks nach Low zu kommen, was auch nicht schlecht sein dürfte.
Daher kann man im Grunde nicht sagen, dass die Lampe eine Pre-flash hat, klar kann man dies heute so interpretieren, aber Ursprünglich war es mal anderes programmiert.
Dennoch verstehe ich Deine Kritik und will diese auch nicht weg diskutieren, denn Med schnell und ohne "Preflash" zu erriechen geht leider nicht.

Noch ein weiterer Punkt:

Von Mid zu High dauert zu lange.
Da kann ich Dir zu 100% zustimmen und es geht wirklich schneller die Lampe aus zu schalten, um die Lampe anschließend mit einem kurzen click wieder auf High starten zu lassen.
Und es nervt auch, wenn man von Mid auf High rampen will!

Zu den Modis generell:
Meine Erfahrung ist bis jetzt, das ich zu über 95% High 1/2 und Low1/2 nutze.
Med nutze ich wirklich sehr wenig, weil ich es einfach nicht brauche.
Auch habe ich die Zebras so programmiert, dass die jeweilige Unterstufe immer die dunkelste ist, außer bei Low, da habe ich die mittlere Unterstufe gewählt.
Wenn man die Lampe so programmiert hat, sind sich Med1/High2 und Low1/ Med2 so ähnlich, dass es fast keinen Unterschied in der Nutzung macht, nur in der Laufzeit.


Der größte Vorteil von den Zebras liegt für mich in dem Punkt, dass die Lampen ziemlich viele Dinge in einer Lampe verbindet und zudem noch kompakt ist.
Es gibt Lampen für aa/14500 die größer sind als die SC62/SC63 und ob ich mit einem 18650 oder mit einem eneloop durch die Gegend renne, ist für mich ein sehr größer unterschied, auch einfach in der Leuchtkraft.
Die guten 1000 Lumen in einer so kleinen Lampe, mit im verhältnis so langen Laufzeit, gerade bezogen auf die Größe der Lampe, sind für mich bis jetzt fast unschlagbar.
Klar, das ist auch subjektiv, und vor allem meine Meinung. Und da muss man halt mit in Kauf nehmen, dass die Lampe Einschränkungen bei der Wartung hat.

PS: Schau Dich mal nach einer SC600 um, die dürfte noch etwa 1cm länger sein als die SC600 MKII, aber dafür kann man bei der SC600 den Kopf öffnen und die LED wechseln, ohne die Lampe zu zerstören, oder zu beschädigen.

Viele Grüße
Megalodon

€dit: vergessen zu erwähnen, die Tint-Lotterie von Zebralight ist wirklich nicht toll!
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
1.967
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Ich glaube, dass es eine große Serienstreuung bei den Gürtelclips gibt, wenn es um Stabilität und Haltbarkeit geht. Bei meiner SC600 hält der Bombenfest und er rührt sich auch unter Belastung nicht. Selbst wenn ich an der an meiner Kleidung befestigten Lampe reiße, löst sie sich nicht.
Ob es die letzten 6 Monate irgendwelche Änderungen am Gürtelclip der SC600 Mk II L2 gab? Keine Ahnung, scheint mir nach Deiner Aussage so zu sein...

Zum Gruße, Dominik
 

Strapper

Flashaholic**
3 Januar 2014
1.974
785
113
Hallo,

Sehr geile Vorstellung der Zebralight!
Finde die Persönlichen Vorstellungen richtig Klasse, das Spiegelt sehr gut die
Nutzbarkeit im Realen Leben wieder.
Habe richtig am Text geklebt....

Scheibe auch selber sowas gerne.

Gruß Strapper
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
2.979
1.546
113
Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Sehr schöner , subjektiver und genau deshalb sehr lesenswerter Beitrag . :klatschen:Den im
Beitrag so gelobten Clip empfinde ich bei allen Zebralightmodellen allerdings als eine
absolute Fehlentwicklung . In der einen Version hält er nicht sicher an der Lampe und
in der anderen version hinterlässt er scharfe Kanten wenn man ihn entfernt .
Tintlotterie empfinde ich jetzt als Freund der w-varianten nicht tragisch zumal das bei
anderen Herstellern deutlich stärker negativ auffällt .
Das UI empfinde ich persönlich als perfekt , und für ein direktes anwählen der Mid-Stufe
würde ich auf keinen Fall einen zweiten Schalter in Kauf nehmen wollen .
Viele andere Lampen können vereinzelte Sachen bestimmt besser , haben die schönere Lichtfarbe ,
sind besser zu reparieren , haben den besseren Clip oder leiten die Wärme besser ab .
In der Summe aller Eigenschaften sind die Lampen von Zebralight für mich (als EDC)
allerdings konkurrenzlos .
Tatsächlich greift jeder in meiner Familie der Licht benötigt intuitiv immer nach einem Zebra . :tala:
Das sind die Lampen die zu 99 Prozent von mir genutzt werden , die anderen sind reines Hobby .
 
Zuletzt bearbeitet:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.267
12.324
113
im Süden
Schöner Beitrag, danke!

der Deckel schließt nicht bündig mit der Kante davor ab. ... Zebralight hätte den Deckel im Durchmesser etwa 1,5 mm größer und das Material etwas dicker gestalten können,
Das hat mich bei der MK II auch immer gestört, sah unschön aus. Bei der MK III ist die Tailcap im Durchmesser nun endlich bündig.

die Lampe riecht im Batterierohr extrem nach Chemikalien, in etwa wie Sekunden- oder 2K-Kleber mit einem Hauch Lösungsmittel. Problem dabei: das fällt auch auf, wenn man seine Nase nicht direkt über dem Batterierohr rein hält – deswegen ist mir dies überhaupt erst aufgefallen. So etwas habe ich noch bei keiner Lampe in meinen Händen erlebt.
Ich auch nicht. Mit keiner Zebralight. Könnte es das Schmiermittel an der Tailcap sein?

Ich weiß, man kann es nicht allen Nutzern recht machen und manche dürften das UI als „den heiligen Gral“ der Taschenlampentechnik ansehen.
Wenn man sich mal 2 Jahre lang daran gewöhnt hat und keine anderen Lampen nutzt, geht es. Ich finde es für eine 1-Tasten-Lampe einen guten Kompromiss aus Flexibilität und schnellem Zugriff. Heiliger Gral oder intuitiv geht aber anders. Nix für Glegenheitsnutzer.
Ich habe schon diverse andere 1-Tasten-Lampen probiert, aber irgendeinen noch gravierenderen Nachteil als die ZL hatten sie immer. Entweder kein Start auf Low möglich, oder keienr auf High, oder Mode-Memory - diese 3 Dinge kann ich gar nicht gebrauchen.

Es wäre in meinen Augen sinnvoll gewesen, der Zebralight einen zweiten Taster zu gönnen,
Dann wäre es eine ganz andere Lampe, vor allem größer, und sie wäre reizlos.

Das Licht wird bei während der Erwärmung sozusagen „stufenweise“ heruntergeschaltet, was allerdings nur in einer Ulbrichtbox mess- und im Einsatz absolut nicht sichtbar ist.
Im Teilstand ein Zimmer beleuchtend, sind die Stufen deutlich wahrnehmbar. Draußen nicht.

Zu allem Überfluss befindet sich die LED offenbar – so wie man es auf einem Querschnitt-Foto des Herstellers erahnen kann – auf dem gleichen Board wie der Treiber. Ja, richtig. Der Treiber ist mit seinen Bauteilen auf dem Kupferboard der LED gebaut und er bildet so eine Einheit...
Dass das Ding nicht reparabel ist, gefällt mir auch gar nicht. Theoretisch kan darin ja nichts kaputtgehen. Theoretisch... Der Taster dürfte der schwächste Punkt sein.
Aber anders geht das leider nicht bei dieser Baugröße. Außerdem ist so perfekte Wärmeableitung sowohl für LED als auch für Treiber sichergestellt, und der Treiber kann direkt die LED-Temperatur (=Board-Temperatur) erfassen.


Mit dem Clip habe ich kein Problem, Clips werden grundsätzlich sofort demontiert.


Was Zebralight nun noch fehlt, ist direktes Laden über Micro-USB. Die Niteye EC-R26 ist vergleichbar kompakt, hat aber leider ein UI, das mir gar nicht passt.
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
6.306
3.033
113
Nationalpark Kalkalpen (A)
www.taschenlampen-forum.de
Ich habe schon diverse andere 1-Tasten-Lampen probiert, aber irgendeinen noch gravierenderen Nachteil als die ZL hatten sie immer. Entweder kein Start auf Low möglich, oder keienr auf High, oder Mode-Memory - diese 3 Dinge kann ich gar nicht gebrauchen.

Ich habe keine Zabralight, aber seit Kurzem die HC30 Stirnlampe. Die hat eigentlich all das:
  • kurzer Klick ... Start mit Low
  • mittlerer Klick (1s) ... Start mit zuletzt gespeichertem Mode
  • langer Klick (1,5s) ... Start mit High (Zwischenschritt über zuletzt)
Ich finde das echt genial. :)
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
1.967
2.385
113
Ich auch nicht. Mit keiner Zebralight. Könnte es das Schmiermittel an der Tailcap sein?
Negativ, das ist es leider nicht. Wenn ich den Tailcap-Deckel lose auflege und am restlichen zu sehenden Gewinde schnüffle, rieche ich nichts. Im geöffneten Batterierohr ohne Tailcap-Deckel dagegen schon. Bei einem eingelegten Akku und fehlendem Tailcap-Deckel ist der Geruch wenigstens schwächer zu vernehmen.

Im Teilstand ein Zimmer beleuchtend, sind die Stufen deutlich wahrnehmbar. Draußen nicht.
Komisch, das ist mir eben bei einem Check mit halbleerem Akku im weißen Bad nicht aufgefallen, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, die Abstufungen sind mir einfach nicht sichtbar...

Zum Gruße, Dominik
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.267
12.324
113
im Süden
Komisch, das ist mir eben bei einem Check mit halbleerem Akku im weißen Bad nicht aufgefallen, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, die Abstufungen sind mir einfach nicht sichtbar...
Genau dort (Leuchtmittelwechsel bei Papa im Bad) ist es mir mit der SC63w letztes Wochenende aufgefallen: Im Tailstand auf den Schrank gestellt und nach ca. 1 Minute ging's flott stufenweise runter.
Ich muss dazu aber sagen, dass das der erste Mal war, dass ich das Runterschalten bei einer ZL ohne darauf zu achten bemerkt habe. Vielleicht aus deshalb, weil die SC63 sehr schnell runterregelt wg. viel Leistung und wenig Masse. Evl. macht sie deswegen größere Stufen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sergakim

Flashaholic*
2 Januar 2014
851
801
93
Meppen
Moin...

Als erstes, super, das du deine Meinung erlich und ausdrucksvoll wiedergibst.

Und als zweites..... Kommt mir vor das du mehr Widerstand erwartet hast. Aber warum? Zumal das es deine Meinung ist und die meisten Sachen ja auch stimmen die du als negativpunkte angegeben hast.

Das UI finde ich aber eigentlich ganz gut. Ich musste zwar erst 3 Jahre eine "Hochschule für Lampenschalttechnik im Fachbereich Zebralight UI" besuchen :rofl:(spass beiseite). Nach langer Eingewöhnung finde ich das echt gut.

Und das mit dem Geruch kann ich bis jetzt auch nicht feststellen ebenso ist jeder Clip meiner Zebras fest und ich brauche mir eigentlich keine sorge machen das etwas verloren geht.

Achja .... Was light-wolff schon sagte, würde "das Zebra" zwei schalter haben, wäre die Lampe (ich zetiere) reizlos ;)

Gruß Sergakim
 
Zuletzt bearbeitet:

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
5.181
5.578
113
Nähe Hannover
Hab gerade meine niegelnagelneue SC63w auf den Schreibtisch bekommen. Mit einem feinen Näschen kann man da schon einen Geruch nach Lösungsmitteln o.Ä. aus dem Batterierohr ausmachen.
 

Spyder88

Flashaholic*
7 September 2011
756
366
63
Mannheim
der Deckel schließt nicht bündig mit der Kante davor ab.

Das habe ich auch sofort gedacht als meine SC62w ankam und besonders deutlich sichtbar bei der SC5w.

Edit:
@light-wolff Dann werde ich mir die MKIII also mal genauer ansehen.

Das hat mich bei der MK II auch immer gestört, sah unschön aus. Bei der MK III ist die Tailcap im Durchmesser nun endlich bündig. Zitat: @light-wolff


Ich hätte gerne, das der Wulst, am Anschaltknopf aber nur in Richtung des Batteriekörpers, mehr wie ein abgesenkter Bordstein ausgeführt wäre, trotzdem ein Anschaltschutz aber einfacher zu bedienen.

@Rafunzel: Gibt es da Spliff-editionen?

Cr123a Batterien dünsten aus/riechen auch immer sehr stark.

Vom Outdoor-test der Taschenlampen zum Odour-test. Wird das der neue Trend?
Habe eh keine Kamera, die vernünftige Outdoorfotos machen könnte.

Kommen viele Lampen aus der gleichen chinesischen olfactory?

Bin Nichtraucher, daher kurzer Riechtest:

Zebralight SC62w, Acebeam H10, Armytek Tiara C1 Pro, Thrunite T10T und Solarforce L2T riechen deutlich wahrnehmbar.
Schwächer riecht die Surefire P6.
Kaum riechen: Eagtac TX25C, Convoy S2+ Rot und Olight SR Mini V1.
Mehr habe ich nicht getestet.

Würde also sagen, dass fast alle Lampen riechen. Der schwache Geruch, also ab Surefire P6, lässt sich am besten mit abgefeuerten Silvesterraketen/böllern beschreiben.

Ciao Spyder
 
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Boverm

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Weiß jemand zufällig, wie es mit 18650 aussieht in der mkii, die mkiii ist ja sehr wählerisch wegen Länge...
 

Joys

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Die Länge ist nicht so das Problem, der Durchmesser ist kritisch beim SC600 Mkii. Eagletac und Soshine passen, viele andere nicht...
 

Boverm

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Hab dank @Gray Matter nun auch eine Zebra sc600 mkii l2
Akkus passen derzeit:
Fenix 2300
Fenix 3200

Testen werde ich noch( in anderen Lampen verstaut...)
AW 2600
Soshine 3400
Eagtec 3500
Armytek 3400

Ich habe lange überlegt mit Zebra, jetzt muss ich sagen, warum nicht eher.
Mir gefällt die Größe, der versenkte Schalter und das UI
 
Trustfire Taschenlampen