Wizard Kurzschlussgefahr?

Dieses Thema im Forum "ArmyTek" wurde erstellt von Marian, 9. Oktober 2017.

  1. Guten Abend,

    ich habe eine Frage die mich immer wieder mal umtreibt.
    Ich trage meine Wizards(USB) meistens in der Hosentasche, auch auf der Arbeit.
    Meist nutze ich die höchste Stufe und die wird im Betrieb ja ordentlich heiß.
    Aus Angst vor unbeabsichtigtem Einschalten (und der daraus resultierenden Brandgefahr z.B. im Schrank), habe ich die Lampe meist mit einer viertel Umdrehung der Tailcap 'gesichert'. Nun ist mir durch den Kopf geschossen, das man das zum Laden ja auch macht und damit die Ladekontakte zum Einsatz bringt.
    Kann es so nicht auch zu einem Kurzschluss durch metallischen Kleinzeug in der Tasche kommen ??

    Vielleicht kann mich ja jemand aufklären :)
    Gruß Marian
     
  2. 9x6 hat sich hierfür bedankt.
  3. Ich vermute (ich habe den Schaltplan der Lampe leider nicht), dass das ungefährlich ist, weil ja beim Laden der Strom nur in die Lampen hinein fließen soll. Das kann man durch Dioden sicher stellen. Die Dioden lassen dann keinen Strom raus, sozusagen ein "Rückschlagventil für Strom".

    Wie das im Detail umgesetzt ist, ob mit Dioden oder über die Ladekontrollchips oder wie sonst, das weiß ich nicht, aber ich bin ziemlich sicher, dass eine Form von "Schutz" vorhanden ist.
    Im Zweifel kann man ja einfach mal ein Multimeter an die Kontakte halten und messen, ob dort Spannung anliegt.
     
  4. Miboxer.com
    Ich denke im schlimmsten Fall geht der Akku in die Schutzschaltung.
     
  5. Der mitgelieferte Akku bei der Wizard ist aber ungeschützt :S

    Bei der Olight H2(R?) gibt es ja dieses Video, wo Stahlwolle, die für den Kurzschluss sorgt anfängt zu glühen

    ich könnte mir vorstellen, dass das auch mit dem verwendeten Akku zusammen hängt. Bei dem (propietären) Olight Akku liegt der Plus- und Minus Pol ja auf einer Seite quasi direkt neben einander

    Grüßé Jürgen
     
    Paintball hat sich hierfür bedankt.
  6. Ok, wusste nicht das der ungeschützt ist.
    Evtl. einen hochstromfähigen geschützten nehmen. Z.B. Imalent oder ähnliche.

    Bei meiner H1R hab ich das Problem mit einer flexiblen Schutzkappe über der Tailcap gelöst.
    Und auf die Schutzkappe hab ich mit Epoxidharz ein Magneten geklebt. Hällt auch noch über Kopf.
    Wenn ich sie also laden will, nur die Schutzkappe runter und gut ist.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Das ist bei der Wizard V3 Pro XH-P 50 nicht ganz einach, da sie allein mechanisch schon recht eng gebaut ist und zudem einem leistungsstarken Akku benötigt. Es gibt nur wenige Akkus die für die Wizard taugen.
     
  8. Hier noch einmal meine Lösung.
    Auf den Bildern ist der Magnet aber noch nicht aufgeklebt.


    image.jpeg image.jpeg
     
    Strapper und ErleuchteMich haben sich hierfür bedankt.
  9. Das denke ich auch und so interpretiere ich auch die Ausführungen von maukka in seinem review der Wizard v3

    "The magnetic tailcap has some genius engineering behind it. To charge the battery (any standard 18650), you open the tailcap just a bit which activates the metal tailcap contacts via the partly anodized threads on the body and tailcap. Even if there is live voltage on them, there's a diode preventing current from flowing and causing possible problems when the contacts are shorted. The center contact is recessed so this doesn't happen whenever the light is attached magnetically to a metal surface."

    http://www.candlepowerforums.com/vb...-v3-headlamp-right-angle-review-(18650-XHP50)

    Grüße Jürgen
     
    9x6 und steidlmick haben sich hierfür bedankt.
  10. Danke Jürgen, das klingt doch sehr gut. Da hat mal jemand bei der Konzeption der Lampe drüber nachgedacht!
     
  11. Erstmal Danke für Eure Mithilfe :thumbup:.

    Ich habe jetzt mal mit dem Multimeter gemessen, das Verhalten ist bei meinen 3 Probanden gleich.

    -Kappe zugedreht, messe ich zwischen dem Kontaktring und Gehäuse 260mV(weiter steigend)
    Es beginnt bei 0mV und geht dann nach oben( bei 260 mV habe ich aufgehört.

    -Zwischen den Kontakten selbst, messe ich 0 Volt.

    Bei gelöster Kappe messe ich zwischen den Kontakten um die 3,5 Volt.

    Da ich kein Elektroniker bin und weiß wie man die Funktion der Dioden überprüfen kann, beruhigt mich mein Messergebnis nicht wirklich.
    Und da ich Armytek und ihre "Elektronikprobleme" kenne, führt das auch nicht zu mehr Sicherheitsgefühl :).

    Für mich als Laie sieht es so aus, als könnte ich auch einen Akku in der Hosentasche mit rumtragen, nur das im Falle der Lampe die Kontakte genau nebeneinander liegen und Metall auch gleich noch angezogen wird :haeh:.

    Aber vielleicht kann ja einer unserer Elektronikfüchse nochmal richtig nachmessen.


    Durch den mitgelieferten, ungeschützten Akku, kann man die Lampe auch nicht mal einfach so verschenken.
    Das ist wirklich ein bisschen Schade und einen passenden geschützten zu finden, ist auch garnicht so einfach.
    Was habt Ihr denn so verbaut? Sogar beim Olight High Drain, geht die Lampe nach 2 Sek. Turbo aus.
     
  12. In meiner ist neben einem Samsung 30Q noch reichlich Platz. Auch der 3500 Sanyo (18650GA) und der Soshine 3400 passen und funktionieren.

    Zum Ladeanschluss: Wenn ich zum Laden aufdrehe und das Multimeter an die Kontakte halte, liegt Spannung an. Diese steigt von etwa 250mV langsam bis auf etwa 3,5V an.
     
  13. Das ist schon geschehen und wurde hier auch schon zitiert. Überlesen?

    Siehe auch http://www.taschenlampen-forum.de/threads/gefahr-olight-h2r-zündet-stahlwolle-mit-tailcap-an.57141/#post-799729

    Aber vielleicht könntest Du mit dem Strommessteil Deines Multimeters das noch einmal nachprüfen?

    Gruß Jörg
     
    light-wolff und Dr.Devil haben sich hierfür bedankt.
  14. #Jörg
    -ja hatte ich überlesen
    -ich konnte stromseitig auch nichts messen, hatte bloß kein Vertrauen in meine Messung;-)
     
    Dr.Devil hat sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Ein langsamer Anstieg der Spannung während der Messung ist nicht bedeutsam. Das ist in der Regel die Folge davon, dass Kondensatoren aufgeladen werden.

    Und diese Spannung lag sofort an? Sie stieg nicht langsam auf diesen Wert?
     
  16. Nein die 3,5 Volt liegen sofort an
     
  17. OK, das ist bei Leerlaufmessungen trotz Diode so.
    Dennoch nicht besorgniserregend, weil wegen der Schutzdiode kein nennenswerter Strom fließt, wenn man die Kontakte verbindet, alles gut.
     
    Dr.Devil hat sich hierfür bedankt.
  18. Ich möchte nicht zu sehr off topic werden, nur der Vollständigkeit halber:
    Als die Wizard V3 Pro mit XH-P 50 damals raus kam wurde das in einem Thread über mehrere Seiten diskutiert welche geschützten Akkus mechanisch passen und dabei zusätzlich ausreichend Strom liefern. Der Samsung 30Q und 18650GA waren dabei natürlich geeignet. Das waren die beiden Akkus die immer bei jedem funktionierten. Bei den Soshine Akkus funktionierten sie bei manchen (wie bei dir), bei manchen wiederrum nicht. Es konnte nicht abschließend geklärt werden woran das lag, denn das Alter des Akkus und daraus resultierend ein erhöhter Innenwiderstand war kein zuverlässiges Indiz. Diesen Akku konnte man deswegen nicht pauschal empfehlen. Am Ende standen nur zwei Akkus zur Diskussion welche die Anforderungen ausnahmslos erfüllten. Mir geht es nicht darum recht zu haben, sondern lediglich darum dass falls User diese Thematik nicht ausreichend intensiv verfolgt haben aufgrund allgemeiner Aussagen die falschen Akkus für die Lampe kaufen und hinterher womöglich enttäuscht sind .
     
    Invader79, Dachfalter und Paintball haben sich hierfür bedankt.
  19. Also ich bedanke mich erstmal für die Hilfe und habe mir gleich noch 3 Eagtec 3500 bestellt.
    Sicher ist Sicher ...
     
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