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Wie Testaufbau für LEDs?

Langer

Flashaholic*
14 März 2010
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Bei Karlsruhe
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Ich hätte eine kurze Frage ans Forum.

Ich möchte einige LEDs testen, vor allem bunte und welche, über die man nicht so wirklich Testergebnisse findet, das ganze muss keinen super professionellen Anspruch haben, ich möchte nur wissen, wie viel Strom sie maximal vertragen und wie im Verhältnis dazu die Vf aussieht.

Der grundlegende Aufbau ist mir glaube klar, LED auf Star, diese schraube ich mit bissl Wärmeleitpaste auf einen Kühlkörper und schließe sie an ein Strom- und Spannung regelbares Netzteil an, soweit richtig?

Jetzt ist mir das mit der Vf noch nicht so ganz klar. Wir nehmen mal eine LED X an, welche der Hersteller mit maximal 3A bei einer Vf von 3,1V angibt.

Was mache ich generell mit der Spannung? Wenn der Strom begrenzt ist, kann ich die Spannung dann z.B. auf 4,0V lassen und die Vf an der LED direkt messen?
Wenn ich jetzt den Strom langsam erhöhe, erhöht sich dann die Spannung an der LED von alleine? Oder ist da ein Denkfehler drin und ich muss es komplett anders machen?
 
  • Danke
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Der grundlegende Aufbau ist mir glaube klar, LED auf Star, diese schraube ich mit bissl Wärmeleitpaste auf einen Kühlkörper und schließe sie an ein Strom- und Spannung regelbares Netzteil an, soweit richtig?
Eventuell - je nach LED und Leistung - wäre hier vielleicht ein leistungsfähiger Lüfter noch eine gute Wahl.
Andere Tester funktionieren einen PC-CPU-Kühler entsprechend um.
Was mache ich generell mit der Spannung? Wenn der Strom begrenzt ist, kann ich die Spannung dann z.B. auf 4,0V lassen und die Vf an der LED direkt messen?
Ja.
Wenn ich jetzt den Strom langsam erhöhe, erhöht sich dann die Spannung an der LED von alleine?
Ja, die direkt an der LED messbare Spannung steigt mit zunehmendem Strom langsam an.
Nur sollte die von Netzteil bereitgestellt Spannung ausreichend hoch sei, aber 4 V oder so etwas in der Größenordnung sollte halbwegs passen.

Ich würde mich einfach mal am Testaufbau von djozz aus dem BLF orientieren, der macht das ganz gut.
 
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Langer

Flashaholic*
14 März 2010
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Bei Karlsruhe
Acebeam
Eventuell - je nach LED und Leistung - wäre hier vielleicht ein leistungsfähiger Lüfter noch eine gute Wahl.
Andere Tester funktionieren einen PC-CPU-Kühler entsprechend um.
Das war auch meine Idee, habe hier noch paar mittelgroße CPU Kühler, die werde ich dafür verwenden.

Ja, die direkt an der LED messbare Spannung steigt mit zunehmendem Strom langsam an.
Nur sollte die von Netzteil bereitgestellt Spannung ausreichend hoch sei, aber 4 V oder so etwas in der Größenordnung sollte halbwegs passen.

Ich würde mich einfach mal am Testaufbau von djozz aus dem BLF orientieren, der macht das ganz gut.
Perfekt, dann lag ich ja gar nicht so falsch, danke auch für den Link mit dem Testaufbau, jetzt ist alles klar.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Spannung am besten direkt an der LED messen, nicht den vom Labornetzgerät angezeigten Wert nehmen, denn da sind die Übergangs- und Kabelwiderstände mit drin.
 
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