Imalent Taschenlampen

Wie definiert Ihr einen Thrower?

Wie definiert Ihr einen Thrower?

  • Ein Thrower hat einen großen und/oder tiefen Reflektor.

    Stimmen: 10 13,2%
  • Ein Thrower muss einen Mindest-Luxwert überschreiten.

    Stimmen: 10 13,2%
  • Ein Thrower definiert sich durch sein Leuchtbild (heller Spot, wenig oder garkeinen Spill).

    Stimmen: 67 88,2%
  • Ich habe andere Kriterien die für mich einen Thrower ausmachen.

    Stimmen: 5 6,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    76
  • Umfrage geschlossen .

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.116
3.763
113
Aalen/Ulm, um, und herum
20 Glx erscheint mir viel zu wenig.

In der Nähe (und wie gesagt mit Sonne=feste Kugel) wäre es ein ganz gutes Ergebnis für den tatsächlichen Wert.

In der Ferne (so wie bei richtigen Lampen) sieht's dann natürlich ganz anders aus, und zwar genau so wie Du rechnest.


Abgesehen davon, um zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen:

Die Sonne ist einerseits natürlich das genaue Gegenteil von einem Thrower:
Rundrum genau die gleiche Lichtstärke? Einen besseren Fluter kann es ja gar nicht geben.
Andererseits wirft sie halt auch ziemlich weit, wie Xandre zu recht sagt.

Ich persönlich glaube, das wichtigeste Kriterium ist das bloße (meinetwegen schon etwas erfahrene) Auge:
Wenn es wirkt wie ein Thrower, dann ist es ein Thrower.

Es ist nur schwierig, das in ein Schema zu pressen, weil es einerseits um das empfundene Strahlprofil geht, andererseits Thrower auf die Ferne schlicht aufgrund ihrer Helligkeit beeindrucken. Das aber funktioniert im Vergleich nur, wenn es aktueller Stand der Technik ist, und es nützt sich schnell ab.

Ich hoffe ich hab mich nicht verrechnet. :D

Das ist bei unseren Phantasierechnungen letztendlich doch eh egal :-D
 
  • Danke
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Dagor

Ehrenmitglied & Erschaffer der TL-Smileys
14 Mai 2011
15.919
9.525
113
Bremen
Wenn es wirkt wie ein Thrower, dann ist es ein Thrower.
Ich denke, da sind wir uns alle einig. :thumbsup: Man muss dann nur noch die "Thrower-Wirkung" definieren. ;)

[...] andererseits Thrower auf die Ferne schlicht aufgrund ihrer Helligkeit beeindrucken. Das aber funktioniert im Vergleich nur, wenn es aktueller Stand der Technik ist, und es nützt sich schnell ab.
Genau den Punkt (eine Wertung) würde ich daher aus der Thrower-Definition rauslassen. Für mich bleibt eine Lampe unabhängig vom technischen Stand ein Thrower, wenn das Lichtbild entsprechend ist.

Beispiel:
Meine JETBeam RRT-1 ist von den Luxwerten her eher unbeeindruckend. Hinter der TK35, die ich als throwigen Allrounder einstufe, bleibt sie spürbar zurück (Beamshots: [RRT-1] [TK35]). Trotzdem würde ich sie ganz eindeutig als Thrower einstufen, da sie einen kleineren Spot hat.
Jetzt wird es ganz abstrakt: Beim oben verlinkten Szenario ging es nur um die Nutzung der Lampen auf Entfernung. Man könnte also sagen, es ging darum, wie gut eine Lampe als Thrower ist.
Das wiederum bedeutet: ein Allrounder (oder Flooder) kann als Thrower besser sei als ein Thrower.
Wer sich mit dem Gedanken noch nicht ganz anfreunden kann, muss sich nur vor Augen führen, dass ein Geländewagen auf der Autobahn oder einer Rennstrecke schneller sein kann, als ein Sportwagen (wenn man die Fahrzeuge entsprechend wählt).
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Die Sonne ist einerseits natürlich das genaue Gegenteil von einem Thrower:
Rundrum genau die gleiche Lichtstärke? Einen besseren Fluter kann es ja gar nicht geben.

Bingo!! Dass das Licht der Sonne weit reicht - dass sie auf 1m einen astronomischen Luxwert erreicht - ist doch wohl zweitrangig, denn: Alles Licht strahlt von der Sonne weg in alle Richtungen gleich stark. Das Paradebeispiel eines Fluters. :)

Genau den Punkt (eine Wertung) würde ich daher aus der Thrower-Definition rauslassen. Für mich bleibt eine Lampe unabhängig vom technischen Stand ein Thrower, wenn das Lichtbild entsprechend ist.

Bingo 2. :D Siehe Trustfire Z1 Winkellampe.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.211
5.461
113
BaWü
Manche stehen auf einen Punkt in einem Kilometer Entfernung
mir wäre es lieber,wenn der ganze Wald in einem Kilometer
beleuchtet wäre.

Gruß Xandre
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Dann warte halt ein paar Stunden bis der Wald durch die Sonne wieder lichtüberflutet wird!! :D
 

Genesis 1.3

Flashaholic
20 Dezember 2011
214
90
28
Wien
@archangel: je heller ein Stern, desto heißer ist er auch. Ist er heißer, ist die Farbtemperatur höher ;)

Der Wikipedia-Artikel zum Thema "Roter Riese" widerspricht dir. :) Arcturus z.B. ist über 100x heller als die Sonne und hat eine Oberflächentemperatur von "nur" 4290 K.

2,25 * 10^21 Mlx ... also 2250 Ylx ("Yottalux") bzw 2250 Ycd ("Yottacandela")
Reichweite nach ANSI: 9,5 * 10^10 km ... also 95 Tm ("Terameter") bzw 633 AE ("Astronomische Einheiten")

Fehlt noch die Angabe zur "Akkulebensdauer": ca. 5 Milliarden Jahre auf Modus "High". :)

TK75: 119.500 Lux / 2900 Lumen = 41,2
E40: 17.500 Lux / 220 Lumen = 79,5

Übergänge sind fließend, für mich fangen die Thrower etwa ab 60 an.

Das ist ein interessanter Ansatz - wenn sich diese Berechnung der "Throwigkeit" bewährt, könnte man dieses Verhältnis als Einheit taufen, z.B. "Hohn" (nach Uwe Hohn, einem Throw-Rekordhalter) ;)
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.036
423
0
Das ist ein interessanter Ansatz - wenn sich diese Berechnung der "Throwigkeit" bewährt, könnte man dieses Verhältnis als Einheit taufen, z.B. "Hohn" (nach Uwe Hohn, einem Throw-Rekordhalter) ;)

alles klar, jetzt vollständig :D

TK75: 119.500 Lux / 2900 Lumen = 41,2 Hohn
E40: 17.500 Lux / 220 Lumen = 79,5 Hohn
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.011
204
63
Oberfranken
Der Wikipedia-Artikel zum Thema "Roter Riese" widerspricht dir. :) Arcturus z.B. ist über 100x heller als die Sonne und hat eine Oberflächentemperatur von "nur" 4290 K.

OK, stimmt ... dann muss man wohl von spezifischer Helligkeit oder Oberflächenhelligkeit reden :p Ein Roter Riese ist halt doch, naja, riesig und holt die hohe absolute Helligkeit eben über seine Riesenhaftigkeit raus.
 

Dagor

Ehrenmitglied & Erschaffer der TL-Smileys
14 Mai 2011
15.919
9.525
113
Bremen
Das ist ja bei den Sternen wie bei den LEDs. Die kleinen haben eine hellere Oberfläche und die großen geben mehr Licht ab.

Die Frage ist nur: wo gibt's die passenden Reflektoren? Dann schnappen wir uns einen kleinen Stern und bauen einen Mega-Thrower! :D
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
611
113
Lübeck
Mit Gravitationslinsenkollimator...

Um was quantitatives in der Hand zu haben finde ich Lichtstärke pro Lichtstrom (cd/lm=lm/sr/lm=1/sr) gar nicht so schlecht. Die Einheit ist der inverse Raumwinkel...
So um die 50-60 rum wäre eine gute Hausnummer für den fließenden Übergang zum "Punktstrahler" (Thrower).
 
Zuletzt bearbeitet:

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.993
15.233
113
Nanda Parbat
Schon etwas älter der Thread, aber trotzdem:

Ich mache bei mir immer den "Vogel-Test": wenn ich mit einer Lampe bei mir zu Hause an den Wänden und an den Decken herumleuchte, und meine Papageien und Kakadus ausflippen und anfangen, diesem hellen Punkt nachzujagen und zu erwischen, dann ist die Lampe für mich ein Thrower. :)

So ist es gerade eben mit einer Armytek Barracuda passiert. Bei einer C8 rühren die sich noch nicht.

Viele Grüße,
Markus
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
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Origineller Ansatz, muss ich nachher im Garten mal mit den Nacktschnecken versuchen... ;)
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
3.277
3.636
113
dem schönen Bayern
AW: Wie definiert Ihr einen Thrower?

Origineller Ansatz, muss ich nachher im Garten mal mit den Nacktschnecken versuchen... ;)

Wenn man die Nacktschnecken in einem Abstand von 10 Metern grillen kann, dann ist es ein Thrower? LOL
Waere eine Alternative zum LUX WERT: SBI Schneckenbrutzelindex Abstand in Metern in dem man Schnecken mit der Tala braten kann.
 

andi25252

Flashaholic**
4 Februar 2012
2.255
1.256
113
Direkt neben Stuttgart
Origineller Ansatz, muss ich nachher im Garten mal mit den Nacktschnecken versuchen... ;)

Hi Micha
was für "Nacktschnecken" hast du den im Garten :D:D:D vielleicht lohnt sich ja das vorbeikommen :cool:

Die bei uns im Garten sind alle noch im Kindergartenalter und haben große Wasserspritzpistolen dabei .......... da kann das anleuchten ganz schön gefährlich werden :pinch: ;)

Grüßle
Andi
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.993
15.233
113
Nanda Parbat
Aber mal ernsthafter gesprochen, ich habe da eine ganz eigene Definition, was für mich ein Thrower ist und was nicht.

Es ist das Verhältnis (Größe und Helligkeit) vom Spill im Vergleich zum Spot. Nun, das alleine ist jetzt nichts Neues. Ich habe aber eine ganz eigene Sichtweise, wie ich dieses Verhältnis berechne und in Relation setze.

Dabei stütze ich mich auf die Tatsache, dass der Spill einer Lampe vor mir am Boden immer die gleiche Entfernung zu mir hat, wenn ich die Lampe in der Hand halte.

Damit hat der Boden vor mir, bedingt durch den Spill, immer die gleiche Helligkeit.

Die Helligkeit, die in der Ferne ankommt, ist hingegen davon abhängig, wie weit diese Ferne weg ist.

Die Effektivität und Nutzbarkeit eines Throwers fängt für mich ab der Entfernung an zu sinken, wo beim Ziel gleichviel oder weniger Lux ankommt als am Boden vor mir. Wenn der Boden vor mir nämlich heller ist als das angeleuchtete Ziel, adaptieren die Augen und die Pupillen verengen sich. Eine gesamte Erhöhung der Gesamthelligkeit der Lampe würde also keine Verbesserung der Fernsicht erzielen.

Als Rechenbeispiel:

Einmal die Fenix TK75 mit 2900 Lumen:

Im Spot messe ich 120.000 Lux @ 1m. Im äußeren Spill der Lampe messe ich 640 Lux @ 1m.

Wenn ich die Lampe etwa in Brusthöhe halte und nach vorne leuchte, trifft der Spill der TK75 in etwa 2 Meter Entfernung vor mir auf den Boden.

640 Lux @ 1 Meter läßt sich umrechnen, dass 160 Lux in 2 Metern ankommen.

Die Entfernungsgrenze, bei der im Spot der Lampe in der Ferne noch 160 Lux ankommen, liegt bei 27 Metern.

Bei Zielen oberhalb von ~30 Metern Entfernung ist die TK75 also nicht mehr die beste Wahl, weil eben der Spill auf dem Boden vor den eigenen Füßen heller ist als das Ziel in der Ferne.

(30 Meter im Wald sind aber immer noch eine ganze Menge. Lauft diese Strecke mal im Wald ab. Das nur nebenbei.)


Dann, als zweites Rechenbeispiel, die Nitecore TM36:

Der Spill der TM36 hat nur ca. 340 Lux @ 1m. Zudem ist der Spill der TM36 enger begrenzt. Wenn ich die TM36 in Brusthöhe halte, trifft der Spill nicht in 2 Metern, sondern erst in 3 Metern Entfernung den Boden.

Umgerechnet kommen in diesen 3 Metern also nur 35 Lux am Boden an.

Die Entfernung bei der TM36, bei der der Spot in der Mitte 35 Lux in der Ferne zu unterschreiten beginnt, liegt bei der TM36 bei 94 Metern.

Effektiv und gut nutzbar ist die TM36 also bei Entfernungen ~100 Meter.

Soweit die Faken.

Diese ermittelte Entfernung nenne ich (nicht ohne einen Anflug von Größenwahn) die "Entfernungs-Effizienz nach mkr". :)


Die Grenze, ab der für mich ein Thrower anfängt, ist (das ist alleine gefühlsmäßig begründet) eine "effiziente" Reichweite von ~50 Metern. (Das bedeutet, in 50 Metern muss noch so viel Lux ankommen wie am Boden vor mir.)


Diese Berechnung funktioniert natürlich nur für diesen von mir geschilderten Anwendungsfall - wenn man am Boden steht, und ziemlich waagrecht ein Ziel in der Ferne anleuchtet. Wenn das Ziel entweder weit oberhalb liegt (z.B. etwas in der Luft, oder ein Eichhörnchen oben auf dem Baum) oder weit unterhalb (wenn man im Wald vom Hochsitz herableuchtet, und der Spill erst in 10 Metern den Boden erreicht) gilt das natürlich nicht mehr. Dann erhöht sich die effektive Reichweite.

Viele Grüße,
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.874
1.636
113
Berlin
Sehr interessante Überlegungen und Berechnungen. Weniger heller Untergrund direkt vor sich verbessert dann die nutzbare Reichweite. Man kann die nutzbare Reichweite erhöhen durch Auswahl des Standortes. Und wenn man zu zweit ist, kann man die Behinderung durch den Spill auch verbessern, in dem der Träger der Lampe weit genug entfernt ist.

Gruß Jörg
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.993
15.233
113
Nanda Parbat
Und wenn man zu zweit ist, kann man die Behinderung durch den Spill auch verbessern
an der Stelle dachte ich spontan an "Huckepack", aber ...
in dem der Träger der Lampe weit genug entfernt ist.
... das geht auch. Geniale Idee.

Coole Sichtweise. Haste mal ne TN32 so vermessen? Ich find die Sichtweise gut.
Ja, in der Tat. Der Spill der TN32 ist genau so eng wie der der TM36, ist aber minimal heller. Ich messe da 400 Lux @ 1m.

In drei Metern Entfernung (das ist auch bei der TN32 bei mir die Stelle, wo der Spill auf den Boden trifft) sind es bei der TN32 also 43 Lux.

Die Entfernung, bei der die TN32 diese 43 Lux unterschreitet, liegt bei 68 Metern.

Oberhalb ~70 Metern bietet sich also ein Wechsel auf eine TM36 an. :)

Mit der TN32 in meiner Berechnung muss ich meine eigene Grenze, ab der ich einen Thrower als Thrower zähle, etwas nach unten korrigieren. Um von 30 (TK75) zu 50 Metern zu kommen, muss sich das Lichtbild doch ziemlich gravierend ändern. Daher korrigiere ich meine Grenze auf 40 Meter.

Viele Grüße,
Markus
 

hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.101
539
113
Leipzig
Markus, ich finde deinen Ansatz sehr gelungen. Allerdings spielt die Beschaffenheit der beleuchteten Fläche ebenfalls eine entscheidende Rolle. Rein theoretisch wird in einer mit schwarzem Samt ausgekleideten langen Röhre sogar ne Tala mit Diffusor oder frosty Linse zum Thrower.

Gruß,
Thomas.
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.993
15.233
113
Nanda Parbat
Ja, es ist natürlich nur eine sehr grobe Vereinfachung, basiert auf einer ganzen Reihe von Annahmen (Reflexionsbeschaffenheit von Boden und Ziel ist gleich).
Im ungünstigsten Fall ist es auch gerade andersherum: du stehst vor einem See mit reflektierender Wasseroberfläche, und willst auf der gegenüberliegenden Seite ein braunes Reh in einem braunen Wald ausmachen.

Viele Grüße,
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.116
3.763
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Die Idee, daß ein Thrower in der Nähe nicht mit seinem Spill blenden darf, finde ich klasse.

Mir ist noch gar nicht klar, wie man die Lichtstärke im Spill am besten bestimmt, denn je nach Strahlprofil kann die Lampe direkt vor einem oder (besonders bei starken Leuchten mit einem engeren Profil) auch erst in einiger Entfernung blenden.

Allerdings spielt die Beschaffenheit der beleuchteten Fläche ebenfalls eine entscheidende Rolle. Rein theoretisch wird in einer mit schwarzem Samt ausgekleideten langen Röhre sogar ne Tala mit Diffusor oder frosty Linse zum Thrower.

Ich würde es lieber so sehn: Solche Extrembedingungen verschieben die Grenze, welche Thrower eingesetzt werden können. Am Lichtprofil (und der Einteilung in Thrower ja/nein) ändern sie hingegen nichts: Die Lux bleiben auch auf dem Samt gleich, nur reflektiert er sie dann kaum noch.
 
Ja, es ist natürlich nur eine sehr grobe Vereinfachung, basiert auf einer ganzen Reihe von Annahmen (Reflexionsbeschaffenheit von Boden und Ziel ist gleich).
Im ungünstigsten Fall ist es auch gerade andersherum: du stehst vor einem See mit reflektierender Wasseroberfläche, und willst auf der gegenüberliegenden Seite ein braunes Reh in einem braunen Wald ausmachen.

Viele Grüße,
Markus
Welches wäre eine ideale Reflexionsbeschaffenheit? Ein helles Objekt in der Mitte des gebündelten Beams würde mich überzeugen!
Ernst-Dieter
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.348
5.097
113
Essen
Der Reflektor bzw. die Optik eines Throwers hat einen großen Durchmesser in Relation zur Leuchtdichte der LED bzw. Lichtquelle. "Groß" natürlich immer im Vergleich zu den anderen Lampen auf dem Markt.

Das reicht mir als Definition.
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Der Reflektor bzw. die Optik eines Throwers hat einen großen Durchmesser in Relation zur Leuchtdichte der LED bzw. Lichtquelle. "Groß" natürlich immer im Vergleich zu den anderen Lampen auf dem Markt.

Das reicht mir als Definition.

Deine Definition ist einerseits nachvollziehbar. Andererseits finde ich, dass erst das tatsächliche Lichtbild die Charakteristik einer Lampe sprichwörtlich ans Licht holt. Sich die Charakteristik also erst nach dem Einschalten der Lampe manifestiert. Du willst die Charakteristik schon vor dem Einschalten bestimmen. Das finde ich merkwürdig...
 

DrJones

Flashaholic*
16 Februar 2012
354
442
63
Nahe Frankfurt/M
Wenn man mal annimmt, dass der Hersteller keinen Mist gebaut hat (d.h. LED gut mit Strom und Wärmeableitung versorgt und im Fokus, und der Reflektor smooth und von guter Qualität), dann unterscheiden sich Lampen im Strahlprofil ja auch nicht sooo wesentlich - letztlich muss es nun mal ein parabolischer Reflektor sein, da kann man gerade mal Durchmesser und Tiefe variieren.
Ein tieferer Reflektor (bei gleichem Durchmesser) macht einen schmaleren Spill und einen kleineren Spot-Kern mit einer breiteren Korona, ändert aber nichts am 'Throw', also der ANSI/NEMA-Reichweite. Und viele Lampen haben doch ein recht ähnliches Verhältnis zwischen Durchmesser und Tiefe des Reflektors.

Und dann hängt der Throw nahezu nur noch von Durchmesser ab. Bei normalen (also nichts spezielles), guten XM-L-Lampen beträgt der Throw beispielsweise ungefähr das 8500-fache des Reflektordurchmessers, habe ich für kleine und große Lampen mal ermittelt. Ein größerer Reflektor-Durchmesser macht halt einen kleineren, intensiveren Spot. In erster Näherung kann man also durchaus sagen: Je Durchmesser, desto Thrower :)

Deutlich andere Strahlprofile machen natürlich Linsensysteme (kein Spill, keine Korona), TIR (weniger/anderer Spill) und sämtliche Diffusionsmaßnahmen inklusive orange-peel, die aber in einem Thrower-Anwärter nun eher ungewöhnlich wären.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.348
5.097
113
Essen
Deine Definition ist einerseits nachvollziehbar. Andererseits finde ich, dass erst das tatsächliche Lichtbild die Charakteristik einer Lampe sprichwörtlich ans Licht holt. Sich die Charakteristik also erst nach dem Einschalten der Lampe manifestiert. Du willst die Charakteristik schon vor dem Einschalten bestimmen. Das finde ich merkwürdig...

Warum das? Wenn mal alle wichtigen Messgrößen genau ermittelt hat und die entsprechenden Formeln bzw. Berechnungen kennt, kann man doch das Strahlpfofil vorher berechnen. Man braucht die Lampe nicht einschalten! Zumindest in der Theorie....
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Man nehme eine XP-G2, oder von mir aus auch eine XP-L, also LEDs mit hoher Leuchtdichte. Und kombiniere diese mit einer riesigen Kollilinse. Nach deiner Definition hätte man dann einen Thrower. Bestromung lassen wir mal außen vor.

Aber was wäre wenn der Kolli in falschem Abstand zur LED platziert wäre? Dann wird's wohl eher kein so toller Thrower.

Wenn Du die Lampe nicht auseinander nimmst und die Parameter durchrechnest wirst Du es erst wissen nachdem Du die Lampe eingeschaltet hast. Oder liegen dir von allen Lampen die Specs und technischen Zeichnungen vor, bzw nimmst Du sie alle auseinander?

Oder irre ich mich?
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.348
5.097
113
Essen
Man nehme eine XP-G2, oder von mir aus auch eine XP-L, also LEDs mit hoher Leuchtdichte. Und kombiniere diese mit einer riesigen Kollilinse. Nach deiner Definition hätte man dann einen Thrower. Bestromung lassen wir mal außen vor.

Aber was wäre wenn der Kolli in falschem Abstand zur LED platziert wäre? Dann wird's wohl eher kein so toller Thrower.

Wenn Du die Lampe nicht auseinander nimmst und die Parameter durchrechnest wirst Du es erst wissen nachdem Du die Lampe eingeschaltet hast. Oder liegen dir von allen Lampen die Specs und technischen Zeichnungen vor, bzw nimmst Du sie alle auseinander?

Oder irre ich mich?

Also, wenn ein Hersteller eine Optik falsch platziert, ist das schon echt schlecht. Würde ich nicht kaufen!
So was fällt doch auf. Die Hersteller berechnen so was doch sicherlich selber während der Entwicklung. Wenn eine Lampe dann deutlich schlechter ist, als berechnet, dann wurde etwas falsch gemacht.

Da mache ich mir als Käufer doch keine Sorgen drüber. Beim Auto gehe ich auch davon aus, dass es richtig zusammen gebaut ist. Ja, ich weiß - ist ein blöder Vergleich :p :D
 
Trustfire Taschenlampen

Wubenlight Taschenlampen