Welche Präferenzen haben sich geändert seit den Taschenlampen Anfängen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine TL-Themen" wurde erstellt von kirschm, 31. Juli 2019.

  1. ich habe ja erst vor zwei Jahren mit Taschenlampen angefangen. Mein beuteschema waren damals normale einfache Lampen, wie z.b. Convoy oder Astrolux. Aus Lumen und Helligkeit mache ich mir gar nichts, das heißt, meine Lampen werden meist im moon oder Low Mode verwendet, auch heute noch.

    das einzige, wo wirklich eine trendwende stattgefunden hat, ist die lichtfarbe. Früher habe ich alles in coolwhite geordert, heute in warm white bis piss gelb.

    Welche Präferenzen haben sich bei euch seit den Anfängen geändert?
     
    diam0nd hat sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Ich erkenne Parallelen zwischen uns. Am Anfang hab ich vor allem günstige Lampen gekauft, die Lichtfarbe war mir egal solang es CW oder maximal NW war. Lumen waren mir auch nicht sooooo wichtig, alles um 1000 reicht für meinen persönlichen Alltag mehr als aus.

    Mittlerweile geht es bei mir mehr um klasse als Masse, soll heißen, dass ich weniger, aber dafür teurere und exklusivere Lampen kaufe. Auch das Material spielt eine Rolle. Titan, SS, Custom Lampen a la Reylight, aber auch Emisare..... Sowas ist im Moment mein Beuteschema.

    So eine neue Olight M2R..... Ja, nett, aber würde ich mir nicht kaufen. Hab genug derartige Lampen. Seelenlose Lichtmonster, die den Job einfach nur erledigen. Null Emotion. Die Dinger sind wie die Audi und Mercedes dieser Tage. Zuverlässig, leistungsstark, innovativ. Aber Seelenlos. Kein Charakter.

    Übrigens, die Wahl der Lichtfarbe hat sich bei mir auch genau wie bei dir in Richtung NW /WW verschoben.
     
    spezi und kirschm haben sich hierfür bedankt.
  3. Glübirne -SMD- Led -Laser

    heller und weiter bei gleicher Größe und "bessere" Lichtfarben

    sind die Präferenzen

    Heute die schönen Aux Leds und sonstige nette Spielereien und
    Hosts in verschiedenen Materialien

    Sonst Nix !

    BTW: Finde ich schade,dass ihr eine Marke nennt
    Die anderen Hersteller sind auch nicht gerade beseelt..;)


    Gruß Xandre
     
    Nikland hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Auch wenn die ein oder andere Maglight zuhause liegt, so richtig "dabei" bin ich erst seit LED neuerer Generation, was hat sich geändert:

    es muss cool White sein, nur das wirkt richtig hell -> hm, alle stehen jetzt auf wärmeres Licht, mal testen, ja nicht übel -> ich kaufe wieder cool White :)
    sämtliche Bedienarten durch, immer wieder eine Phase in der ich denke das ein Seitenschalter schon irgendwie geht....nö, geht nicht, lockout hin oder her, irgendwann geht die Lampe ungewollt in der Tasche an. Hier ist die Evolution am Ende, als EDC kommt ausschließlich tailcap, max noch twisty ins Haus (oder halt Exoten die ausschließlich über einen Ring bedient werden). Seitenschalter nur wenn er lediglich für den Modi Wechsel bestimmt ist
    Material: Alu -> es muss was edleres her...Titan, Kupfer, Messing...leider oft teuer, schwer... daher nur noch in Ausnahmefällen, es bleibt bei Alu zum großen Teil
    immer nur schwarz ist langweilig -> selten mal was exotischeres -> zu 90% lautet das Motto: Die Farbe ist egal, Hauptsache schwarz
    Clips an Lampen sind irgendwie doof -> Lampe ohne Clip kommt als EDC nicht mal ansatzweise in Frage, er ist sogar elementarer Bestandteil der Kaufentscheidung geworden
    Lanyards braucht kein Schwein -> ja aber wenn man eine Leine in der einen und eine Lampe in der anderen Hand hat, ist man froh das sie nicht direkt im Dreck landet weil sie einem entgleitet, ergo, bei einigen Lampen ist immer eine Schlaufe dran
    welcher Depp gibt XY€ für eine Lampe aus ?! -> ich kaufe in meinen Augen immer noch preiswert, gebe aber sicher weit mehr aus als früher und kann verstehen warum andere da ein völlig anderes Empfinden über das P/L Verhältnis haben.
    welcher Depp braucht x Lampen ?! -> lol...was soll ich jetzt sagen...habe sicher keine exzessive Sammlung, aber deutlich mehr als der 08/15 Otto
    Wer schaut sich bitte diese langweiligen Laufzeitdiagramme an ?! -> Herstellerangaben täuschen und geben die einfach nicht wieder, besser mal 1,2 Reviewern vertrauen damit man weiß was einen erwartet.
    die Lampe MUSS unbedingt mit AA laufen, die bekomm ich überall -> die Lampe sollte am liebsten mit 18350er laufen, da gibt's Leistung auf kleinem Raum, wobei ich auch Lampen mit 18650 oder 14500 nehme, reine Primärzellenlampen die dann nur relativ wenig leisten interessieren mich nicht mehr
    Ladegerät ? hab ich doch noch irgendeinen alten Krempel wo rumstehen, das passt schon -> neue Ladegeräte die auch ein wenig Information über den Zustand anzeigen und mit den Akkus pfleglich umgehen sind ihre Investition wert
     
    beamwalker hat sich hierfür bedankt.
  5. Anfangs war ich begeistert, dass aus meiner ersten "vernünftigen" LED-Lampe von Fenix mit angepriesenen 175 lm im Turbo ein richtiger Lichtstrahl zu sehen war. Vorher kannte ich Taschenlampen nur so, dass sie allenfalls einen müden gelben Glühbirnen-Lichtschein erzeugen konnten.

    So kam eine längere Zeit, wo ich mich von immer mehr Lumen und Lux beeindrucken ließ. Das hat sich mittlerweile wieder vollkommen geändert, da ich meist eh nur niedrige Leuchtstufen benötige und gleißend helle Taschenlampen von Außenstehenden zwar kurzzeitig als imposant, dann aber in der Regel als störend und Belästigung empfunden werden. Zudem bringt meiner eigenen Adaption es gar nichts, wenn ich eine Lampe in heller Stufe ausschalte und dann gar nichts mehr sehe.

    Zwischenzeitlich meinte ich, dass die Lichtfarbe und der Farbwiedergabeindex für mich eine stärkere Rolle spielen würde. In Gedanken machte ich mich sogar über Leute lustig, die alles andere einer möglichst hohen Lichtausbeute zuliebe in Kauf nehmen würden, sei es auch noch so eine giftgrüne oder himmelblaue Lichtfarbe und Lichtkegel voller Kringel. Ich denke, das war arrogant und letztlich geht es bei Taschenlampen zu geschätzt 90% hier im Forum nicht um Gebrauchsgegenstände oder Arbeitsgeräte, sondern um Hobby-Artikel. Und da ist jeder Geschmack erlaubt, egal welche Lichtfarbe oder sonstige Eigenschaft. Insofern werde ich nicht mehr versuchen, irgendjemand bekehren zu wollen.

    Im Moment gibt es für mich Wichtigeres als die Lichtfarbe. Selbst eine kaltweiße Lichtfarbe finde ich absolut o.k., wenn sie denn völlig frei von störenden Farbstichen ist. Vor allen anderen Eigenschaften ist für mich das User-Interface zum Wichtigsten geworden.
    Ich stelle fest, dass unglücklich gewählte UIs wie etwa unausweichliche Disco-Modi in der Schaltreihenfolge für mich ein Ausschlussgrund bei einem Kauf sein können. Die Lampe könnte noch so viel Lumen, Lux oder wer weiß was haben. Ein "falsches" UI würde mich davon abhalten, diese Lampe zu kaufen. Zusätzlich zum UI spielt für mich die Bedienbarkeit eine große Rolle. Selbst mit idealem UI kann ein miserabel erreichbarer oder bedienbarer Schalter zum K.O.-Kriterium werden.

    Last but not least gilt oben gesagtes bei mir für die Lampe für den täglichen Gebrauch. Das kann für exotische Lampen und spezielle Anwendungen anders aussehen.
     
    beamwalker, Wurczack, spezi und 4 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  6. Bin ebenfalls erst seit ca. 2 Jahren mit den Taschenlampen Virus befallen.
    Mich interessierten schon immer die teueren Premium Lampen, von Acebeam, Fenix und Nitecore. Wobei eine Marke Olight, mich Anfangs sehr interessierte, Aufgrund Ihrer tollen Verarbeitung und Haptik, sie aber letztendlich nie mit wirklich besonderer Leistung überzeugen.
    Damit mir eine Lampe gefällt, muss sie etwas besonderes bieten, das sind z.B. Lampen mit einer mal anderen Form, wie die Nitecore TM10K, oder P18, oder mit hoher Reichweite, bei gkeichzeitig noch hinnehmbaren Abmessungen, z.B. den WOW Effekt einer Acebeam W30!

    Wirklich benötige ich gar keine Taschenlampe, schon gar nicht eine X70, oder W30 und auch nicht 30Stk. oder mehr!

    Meine Präferenzen haben sich deshalb nicht wirklich verändert, ich bleibe bei der CW Fraktion, wobei für mich ein reines weiß das schönste Licht ist, bläuliches oder grünstichiges Kaltweiss ist genauso grausam, wie gelbes 3000K Citroen Licht aus einer Taschenlampe!
    Der Unterschied, zu meinen Anfängen ist nur, das ich jetzt weiss, was ich will und was mir keinen Spass machen wird!
    Ich mag Thrower und Fluter gleichermaßen, diese AUX LED Kirmes Farbspielereien sind mal nett, aber auch mal so gar nicht meins, ich benötige auch kein Gewitterflackern!
    Angetan haben es mir kompaktere Lampen, mit 21700er Akku und möglichst mit Tailcap!
    Da von mir Marken direkt genannt wurden, meine ich nicht, das andere Marken schlecht sind, aber für mich eben genau diese Marken den Kauf Reiz auslösen!
     
    #6 Corbon, 1. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2019
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Bis seit Dezember 2012 dabei, meine erste Lampe ist ein LED Lenser P14 gewesen danach kam die Nitecore E8 Caveman, danach die ThruNite Lynx.Habe Taschenlampen in fast allen Größen, die Thrunite TN 32 ist die größte Lampe.
    Mit den Jahren bevorzuge ich Lampen mittlerer Größe, die wirklich gut zu bedienen sind und gut in der Hand liegen.Ein Schalter der gut fühlbar und beleuchtet ist.Lichtfarbe ist egal außer phosphor grüngelb.
     
  8. Ich hätte früher nie gedacht, dass mich schlechte UIs so sehr nerven können wie heute. Das liegt aber auch daran, dass ich mittlerweile viel genauere Vorstellungen davon habe, was eine Taschenlampe für mich tun soll. Früher: Hauptsache es kommt Licht raus. Und wenn's eh nur 200 Lumen sind, dann kann die Lampe auch dauerhaft auf höchster Stufe laufen. Heute ist es mir viel wichtiger, dass ich eine gute Leistung und Lichtfarbe im niedrigen Lumenbereich habe, aber auch sehr schnell "mal eben" in Turbo was nachschauen kann. Dass ich dann aber auch direkt wieder zur vorigen Stufe zurückspringen kann. Und dass ich vor dem Einschalten schon wissen kann, ob dort starkes oder schwaches Licht rauskommt.

    Dazu kommt natürlich noch eine Vorliebe für Lampen mit hoher Lichtqualität und idealerweise hohem CRI.
     
  9. Nun die Innovationen bei den Taschenlampen werden immer kleiner. Immer heller ist für mich nicht mehr eine Innovation. Als eine 200 Lumen Lampe das maximum war, war es schön, wenn man anstatt 100 Lumen meinetwegen 200 Lumen hatte. Ich bin bei den 200 Lumen geblieben, das ist für die EDC ein guter Wert, und man verbrutzelt sich auch nicht die Pfoten, und die Laufzeit ist auch lang genug.
    Ich lege Wert auf was zuverlässiges gut bedienbares. Das heisst für mich entweder einfach zu bedienen vom UI sprich wenig Modi nicht die wildesten Klickorgien um von Low zu Mid zu High zu Turbo und Superturbo, … zu kommen. Weniger ist für mich da mehr. Zwei bis drei Stufen reichen mir da. Alternativ wenn es umfangreicher ist das UI, dann sollte es irgendwie intuitiv sein und / oder konfigurierbar.
    Da ich mir im Jahr nicht mehr viel Lampen kaufe darf die auch mal einen Euro teurer sein. Letztlich ist es egal ob man sich im Jahr 10 Lampen zu je 80 EUR kauft, oder 2 Lampen die meinetwegen bei 200 oder 300 EUR liegen.
    Weiterhin darf eine Lampe auch eine schöne Lichtfarbe haben. Ein hoher CRI ist was feines, und auch mal ab und zu eine wärmere Lichtfarbe sind schön. Wenn das Jahr nichts geboten hatte darf es mal auch was aus Titan oder Messing oder so sein. Aber eine Lampe sollte genutzt werden, auch aus Titan oder was anderen ...
    Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich meine 1-2 neuen Lampen die im Jahr bei mir dazu kommen viel öfter und länger nutze als zu den Zeiten wo ich vielleicht noch 10 Lampen oder so angeschafft habe.
     
    #9 KakophonieInMoll, 1. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2019
    LED hat sich hierfür bedankt.
  10. Ich bin das Gegenbeispiel :D

    Vor wenigen Jahren habe ich angefangen mich mit Talas außerhalb des Berufs zu beschäftigen. Da sollten es immer Lampen sein, welche ich sehr gut in der Praxis anwenden kann. Da gab es diverse Präferenzen. Denn *hust* ich bin ja kein Sammler, deswegen habe ich auch nur wenige Lampen, welche jedoch regelmäßig zum Einsatz kommen.

    Einerseits sind also meine Präferenzen gleich geblieben, dass die Tala einfach für meine Zwecke praxistauglich sein muss, andererseits habe ich durch die Erfahrung mit dem Umgang verschiedenster Lampen festgestellt, dass das UI eine sehr wichtige Rolle für mich in der Praxistauglichkeit spielt. Das könnte ich vielleicht als dazugelernte Präferenz nennen.

    Nicht unbedingt eine Präferenz, aber eine kleine persönliche Vorliebe habe ich, entgegen den meisten hier, mit den „Lumenmonstern“ entwickelt. Ja...ich gestehe unterwürfig...ich stehe auf Lumenmonster. :wenigerlumen: Ich möchte gerne immer die „hellste“ Lampe im entsprechendem Größensegment. Und wenn das UI dann für mich passt, wird das meine neue Begierde.

    Aber hey...es muss auch komische Menschen geben, die nicht sammeln, oder? :thumbsup:
     
    Kasperrr hat sich hierfür bedankt.

  11. Schon lustig. Ich dachte immer, ich wäre der einzige, dem Hell und Grell ziemlich egal ist... Das was hier überwiegend geschrieben wurde widerspricht allerdings dem Eindruck, den man hat, wenn man die Threads hier im TLF überfliegt.

    Gut, einer fällt immer aus der Rolle:
     
  12. Naja...stell dir mal vor was hier los wäre, wenn jeder nur auf die gleiche Lampe stehen würde. :eek:
     
  13. Nö, die meisten meiner Lampen liegen irgendwo zw. 100 und 200lm. Meine drei hellsten Lampen haben irgendwas um 400-500lm. Ich habe auch noch eine alte Surefire E1L im gebrauch, die schafft 80lm, ich nutze aber meist nur die low Stufe. Manchmal darf auch noch mein alter Surefir KL1 ran, gigantische 25lm.
    Meine Suche nach immer heller hat irgendwann so bei erreichen der 100lm Stufe aufgehört. Meine bevorzugte Lichtfarbe ist aber nach wie vor CW ohne Farbstiche. Leider ist die letzte LED, die dem nachkommt, eine alte xp-g. Alles danach hat bei mir immer irgendwelche Farbstiche.
     
  14. Nun ich denke das sind so zwei "Lager". Bei den einen gehen Lumen über alles, bei den anderen ist der Ansatz eben mehr pragmatisch. Ich habe halt in den Anfängen der LED Lampen festgestellt, das auch 45 Lumen einer E1L viel Licht sind. Meine "High Lumen" Lampe aus 2018 ist die Tactician, .... und da war es einfach die einfache Bedienung.
     
  15. Olight Shop
    Oder ein Mix wie bei mir...viel Lumen mit einem tollen UI und einer Praxistauglichkeit.
     
  16. Es gibt deutlich mehr Lager, als nur zwei, so wie es ja auch nicht nur schwarz und weiss gibt. Ich mag auch leistungsstarke Lampen, es zählen eben nicht nur Lumen, sondern auch viele weitere Kriterien, wie Größe, Form, UI, Verarbeitung, Lichtbild und Lichtfarbe, Design, Preis, etc.
     
    #16 Corbon, 1. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2019
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  17. Ich kam zufällig auf helle Taschenlampen und kaufte eine Niwalker MM15. Ich dachte, damit hätte ich alles was man braucht - Reichweite und viel Licht. Etwa Zeitgleich stieß ich auf dieses Forum. Schnell kam ein wildes Rudel Lampen zusammen. Die Superlative interessieren mich immer noch, bei der BLF GT konnte ich nicht "nein" sagen. Nun kann man ständig weiter aufrüsten, das hatte ich mal mit Hifi und mit PS im Auto. Ich habe aber keine Lust mehr auf die ewige High-End Rallye. Meine Vorliebe gilt nun handlichen EDC - Zebralight hat es mir angetan und demnächst kommt bestimmt eine Emisar ins Haus.
    Die Lampen sind alle an anderen Orten untergebracht - in den Fahrzeugen, Arbeitstasche, neben der Haustüre, im Schlafzimmer, am Sicherungskasten... Bin halt kein Sammler, sondern eher faszinierter Nutzer.
    Klasse finde ich übrigens die Menschen hier im Forum. Danke für die viele Mühe der Betreiber und Moderatoren.
     
    Bluzie, manchmal und Ostwestfale haben sich hierfür bedankt.
  18. Meine Präferenzen haben sich überhaupt nicht geändert, seit ich im Forum angemeldet bin.
    Ob günstige oder teure Lampen, Hauptsache CW, meistens zumindest.:D
    Ich gehöre zu den Sammlern und mag schöne, gut verarbeitete Lampen mit durchdachter Technik oder Lampen mit besonderen Eigenschaften,
    ob preiswert oder teuer, bekannte Marke oder nicht das ist für mich nicht so wichtig.
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  19. Deswegen gibt es ja Schokolade UND Vanille! ;)
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  20. Bei mir ist es ebenfalls der Trend zur besseren Lichtfarbe. Neutralweiß wollte ich immer schon, aber meine frühen Modelle waren doch noch recht farbstichig. Die XP-G2 R5 war eine angenehme Ausnahme. Sie mag low-CRI sein, aber die Farbe ist schön neutral ohne bunte Party im Spill. :verliebt:

    Haha, das Wort nehme ich auch immer, wenn ich meine TC20 in NW beschreibe.

    Haben wir Peak-Taschenlampe erreicht?

    Und was soll ich dann essen? :eek:
     
    AndySchneider hat sich hierfür bedankt.
  21. Welche, die gabs in verschiedenen Farbbins?
     
  22. Bei mir war anfangs das UI sowie die Leuchtkraft am Wichtigsten. Ich habe sehr viele Lampen ausprobiert und verworfen, weil das UI mir nicht gefallen hat. Als Filter für die Vorauswahl habe ich immer die Lumenzahl verwendet, denn zu schwache Lampen können offensichtlich nichts taugen, wie ja jeder hier weiss!

    Irgendwann habe ich dann bemerkt dass es auch nicht-popelgrüne Lichtfarben gibt. Eine Thrunite in NW hatte sich damals zu mir verlaufen, und die gefiel mir recht gut. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine Lampensammlung schon so sehr optimiert (auf die jeweiligen Anwendungsfälle) dass ich nicht nochmal neu anfangen wollte, und in NW gab es die alle eh nicht. Ich war gezwungen, Löten zu lernen.

    Nach erfolgreichem Austausch einiger LEDs hielt ich mich für den grössten Bastler der Welt, und ich kaufte einige Lampen einfach nur des Bastelns wegen. Die meisten davon sind im Müll gelandet, weil ich sie entweder gar nicht erst aufbekommen habe oder sie am Ende total zerkratzt waren. Da habe ich locker 300 Euro versenkt, aber ich habe auch meine Techniken verfeinert und einiges gelernt.

    Heute kaufe ich Lampen nicht mehr nach Lumenanzahl, die ist mir zumeist egal – mehr als 100 Lumen braucht man in Räumen nicht, und mehr als 200g trage ich draussen nicht mit mir herum. In meiner Sammlung gibt es ein paar Ausreisser, aber generell sind meine Kriterien jetzt zuerst das UI, danach nach Bastelbarkeit.

    Die Lampen die ich mir neu kaufe werden im Detail vorher geplant, um für mich wirklich zu Besonderheiten zu werden. Zuletzt etwa die FW3A in Kupfer mit gelben, ähem, Sekundärleuchten in der Optik und in 2700K. Oder die XT11GT Camo mit Strike Bezel und in 5700K. Das sind für mich dann auch Sammlerstücke; meine Gebrauchslampen habe ich längst (umgebaut) und die werden sich auch nicht mehr ändern.
     
  23. Ich habe vor etwas 5 Jahren das Interesse an Taschenlampen gefunden und natürlich mit MagLites angefangen:) Hauptsache groß und Hell und schwer, der Rest war egal. LEDs eingebaut und alles umgebaut, das kennen bestimmt noch viele hier:cool:
    Mittlerweile habe ich meine Vorlieben aber gefunden und die unterscheiden sich doch schon sehr zu denen der meisten hier im TLF.
    Das UI muss stimmen, von Low zu High aufsteigend, Moonlight Mode ist beinahe Pflicht und Idealerweise eine Drehring Steuerung wie bei meinen Jetbeams/Nitecore ist mittlerweile für mich die Ultimative Steuerung. Und natürlich gerne auch Programmierbar, je komplizierter und tiefgreifender, desto besser:thumbup:
    Dazu kommt noch meine Vorliebe für High CRI LEDs wie zum Beispiel Nichia 219b und c und Luminos SST-20, alles in 2700K bis 4000K, ich hasse Grün- oder Blaustichige und Kaltweiße LEDs im Allgemeinen:)
    Außerdem sind meine Taschenlampen keine Shelf Queens, das heißt, sie werden auch alle mehr oder weniger häufig benutzt und müssen für mich die richtige Größe haben. Wegen der Größe die ich mag benutze ich nur Taschenlampen die mit einem Akku laufen, meistens 18350er/16340er Akkus, Taschenlampen mit mehr als einem Akku besitze ich nicht und habe auch kein Interesse daran. Ich benötige auch keine langen Laufzeiten, dafür habe ich immer einen passenden Ersatz Akku dabei.
    Aber ich habe auch einen Tick, ich versuche keine Taschenlampen zu kaufen die einen dieser ansteckbaren Clips haben, ich finde die Dinger nervig und außerdem verkratzen sie die Taschenlampe und sind unzuverlässig. Also entweder anschraubbar oder zwischen Tailcap und Batterierohr geschraubt, alternativ bringe ich auch anschraubbare Clips an wenn mir die Taschenlampe ansonsten gut gefällt, zum Beispiel bei meinen Manker E14 oder Astrolux S41S.
    Einzige Ausnahmen von meinen oben beschriebenen Vorlieben sind Taschenlampen aus Kupfer, alternativ auch Messing wenn sie mir gefallen und ich liebe diese kleinen AAA bzw. 10440 Taschenlampen:thumbup: Da kann ich manchmal einfach nicht widerstehen und dann kommt der Jäger und Sammler in mir durch:)
     
    FrankFlash und paddyie haben sich hierfür bedankt.
  24. Ich kaufe (trotz Vorhandenseins etlicher toller Ladegeräte) nicht mehr gerne Lampen, bei denen ich die Akkus zum Laden herausnehmen muss, schon gar nicht aus Akkukäfigen. Akkukäfige sind für mich ein totales No-Go geworden. Und wenn per USB-Buchse an der Lampe, dann soll diese bitteschön USB-C sein. Bei Lampen, die das nicht haben, fällt es mir leichter, sie nicht zu kaufen.
     
  25. Meine erste "hochwertige Taschenlampe", war eine Fenix PD35. Die war auch ganz nett und eigentlich vollkommen ausreichend, aber ich wollte eine Taschenlampe mit noch mehr Reichweite besitzen.

    Also kam eine ThruNite Catapult V5 und später noch eine Utorch UT02 dazu. Irgendwie fand ich es nicht befriedigend genug und bestellte mir als die Krönung, eine AceBeam K70.

    Jetzt hatte ich, was ich wollte! Aber irgendwie waren die ganzen Talas doch noch zu dunkel und so wurde eine AceBeam K60 bestellt. Tolle Taschenlampe aber da ist noch Steigerung nach oben.
    Ein Forums-Mitglied hat mir ein unwiderstehliches Angebot gemacht und ich wurde zu nem stolzen Besitzer eine Imalent DX80.
    Wohl die hellste Taschenlampe, die ich mir jemals bestellt hatte und dennoch nicht wirklich zufriedenstellend. Zu wenig Reichweite in den niedrigen Stufen...

    Nach dem ich nun festgestellt hatte, dass Thrower und Flooder, nichts für mich sind, kam die Zeit der "Allrounder mit einer dauerbetriebsfesten sowie Moon-Stufe, möglichst kalt-weißer Lichtfarbe und 4x 18650er".
    Es folgten unzählige Lampen, die in dieses Schema passen und sie gingen.
    Letztendlich ist es bei einer AceBeam K65 geblieben, die eine nicht de-domed XHP70.2 in 6500K bekam.

    Schnell merkte ich, dass das CW Licht doch nicht das beste ist, wenn es um Reichweite geht. Also wurden alle meine Lampen auf eine LED mit einer Farbtemperatur von 5000K - 5700K umgebaut. Mein Favorit die K65 sogar mit 90 CRI.

    Parallel zu der Suche nach diesen "Allrounder mit einer dauerbetriebsfesten sowie Moon- Stufe, möglichst kalt-weißer Lichtfarbe und 4x 18650er",
    folgte noch eine Suche, nach einem "Allrounder mit einer dauerbetriebsfesten sowie Moon-Stufe, möglichst kalt-weiße Lichtfarbe und 1x 26650er, intern ladbar" Auch hier kamen und gingen viele Talas...
    Geblieben ist es bei einer AceBeam EC50 Gen III mit einer de-domed und diced XHP70.2 in 6500K.
    Durch das de-domen hat die Gen III zwar etwas an Reichweite gewonnen aber sie wird wohl von einer L30 Gen II abgelöst.

    Auch wenn ich teilweise von den Talas, die mit 4x 18650er betrieben werden, besessen war, merke ich langsam, dass mir eigentlich einzellige Lampen hauptsächlich 18650/21700/26650, doch besser gefallen.
    Kleiner, leichter, handlicher, mit interner Ladefunktion praktischer, und von der Leistung her, für meine Ansprüche/Bedürfnisse, vollkommen ausreichend.

    Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass sich meine Präferenzen geändert haben. Es kamen eher ständig neue dazu und somit auch die Taschenlampen.
     
    lichtiCH, Unix5566, TimeLord und 3 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  26. Das liest sich exakt so, wie bei einer TV Reportage, als wenn Jemanden seinen kompletten Werdegang über das massive Abstürzen in den Drogensumpf erzählt. :mag2: - und ich war kurze Zeit ein maßgeblicher Dealer dabei :hinter:

    (Danke für den tollen Bericht)
     
    Kasperrr hat sich hierfür bedankt.
  27. @Frank1984
    Ja! Du hast mir den stärksten Stoff verkauft von dem ich echt sehr geflasht war! ;):D
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  28. Nur bei mir gibts eben den besten Stoff. :hinter:
     
    Kasperrr hat sich hierfür bedankt.
  29. Und das zum besten Preis! :thumbsup:
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  30. Ich suche immernoch den heiligen Gral, teilweise bereits durch Marken wie Emisar gefunden

    Dazwischen unzählige Lampen ausprobiert aber nie richtig zufrieden gewesen

    Praxistauglich mit auch mal kurzzeitig viel Power sowie einer gewissen Kompaktheit und guter Lichtfarbe bis maximal 5000k

    Daran hat sich eigentlich nie etwas geändert

    Die Suche geht weiter
     
  31. Ich glaube mom. wird sehr viel Wert auf die Art der Led bzw. die Lichtfarbe gelegt ... Die große Frage ist: Was kommt danach? Noch mehr "Multicolor-Leds" oder vll mehr digitaler Kram ?
    Vermutlich landen wir irgwann bei Kopflampen mit Sprachbedienung ...
    Nur ab dem Zeitpunkt wo es implantierbare Led-Chips geben wird ... Da graut mir schon :confused::pfeifen:
    Irgendwie vermisse ich jetzt schon meine allerersten Lampen mit Glühbirnen und Alkaline Batterien:cool::sleeping:
     
  32. //OT=on//
    Das wird man nicht tun.
    Zu ineffizient.
    Biolumineszenz via Gentechnik ist besser.
    //OT=off//

    Änderung meiner Präferenzen:

    Früher ausschließlich Reflektorlampen, vorzugsweise OP.

    Nun gern Multi-Emitter mit Optik: EC65, E07, D4S, TO46R, PT26,
    PT18, SR Mini II, DQG Tiny und Armyteks als Single-Emitter.

    Keine Änderung bei der lieblings Lichtfarbe: WW bis NW

    Greetings
    Klaus, mit steilen Thesen :)
     
    #32 Onkel Otto, 25. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2019
  33. Vielleicht kann man Hunde und Quallen irgendwie kreuzen. Bye bye, Markt für leuchtende Hundehalsbänder :hinter:.

    Meine Präferenzen haben sich nicht geändert; sie sind enstanden und vermehren sich wie verrückt.
     
  34. Meine Präferenz: leichter bei schon lange ausreichender Laufzeit und Helligkeit und perfekt zu vereinfachendem UI und guter Lichtfarbe. In Form einer Winkelkopflampe.

    Leider geht es eher um Superlative. Die Zebralight H500fc (für 18500er) mit MK V UI und Schalterposition der Armytek wird nie kommen.
     
    #34 matjeshering, 25. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2019
  35. Wozu das ganze Licht?
     
  36. Nach den (ersten ernst zu nehmenden) Anfängen mit bevorzugt Convoy und auch Nitecore habe ich sehr viel ausprobiert und auch einiges umgebaut. Eine selbst zusammengestellte Convoy M2 mit 6er Lichfarbe nutze ich immer noch gerne.
    Bei der Farbtemperatur hat sich nichts geändert, bei mir soll es warm sein.

    Nach ziemlichem Kaufrausch weiß ich nun, was ich nicht brauche: Thrower und mehrzellige Talas.

    Die DQG Tiny 26650 hat das Kaufverhalten sehr merklich gebremst. Heute muss ich sagen, dass ich mit Emisar D4 plus D4S in meiner bevorzugten Konfiguration alles habe, was ich brauche. Für mich passt da alles. UI, Farbtemperatur, High CRI, Treiber, Spannung ausblinken... Darf man das hier sagen :confused:.

    Jedenfalls bin ich gespannt, welche Lampe noch mein Interesse wecken wird. Vielleicht eine D4plus mit 21700er und USB C- Ladebuchse?
     
    FrankFlash und Unix5566 haben sich hierfür bedankt.
  37. Guten Abend.

    Hm.... eine auffällige Änderung erkenne ich bei mir eher so zwischen Mittelfeld (statt Anfang) und jetzt: keine Lumenjagd mehr; teilweise geht es sogar zu Lampen bzw. Leuchtstufen, welche mittlerweile als "funselig" gelten.... tatsächlich sind die Klarus FL18 mit 1000 und die Nextorch TA30 mit 1100 Lumen meine hellsten Lampen. Und ich bin glücklich.
    Hier im Forum habe ich ne Olight Schlagmichtot Maverick bekommen, meine liebste Allround Tala. :flashaholic:
    Auch meine MiniMag und 3D Maggy, jeweils mit Dittmann Modul, dürfen immer noch.
    Und jetzt haltet Euch fest: heute Abend hatte ich nur meine Nextorch K3T dabei mit lausigen 200 irgendwas Lumen dabei :mehrlumen: aber nein: alles ok. :wenigerlumen:

    Auch bewerte ich mittlerweile die UI s anders: unkompliziert/zweckmäßig ist das Zauberwort.
     
  38. denke mal, die Lumengeschichte muss man vielschichtig betrachten. Einerseits werden viele "Lumenmonster" gekauft weils Spaß macht, aber es gibt auch Einsatzgebiete wo ein 2000-6000lm Fluter auch praktisch seinen Einsatz findet. Ich latsche damit zb gerne mit dem Hund drausssen rum, denn da gibt's keinerlei künstliche Beleuchtung. ich sehe nun mal gerne auf was ich demnächst treten könnte und ebenso was weiter vorne rumwuselt :)
    Warum man dann allerdings Lampen meidet die hohe Modi bieten erschließt sich mir nicht, man muss sie ja nicht nutzen...abgesehen von manche "supertacticoolen" Lampen die nur 1 oder 2 Modi bieten.


    UI hab ich bei meiner ersten Aufzählung vergessen, anfangs war das völlig nebensächlich, wird schon irgendwie angehen das Ding war das Motto. Mittlerweile hat sich das geändert, es soll schon eingängig sein, sonst benutze ich die Lampe nicht gerne. Wobei es immer noch Fälle gibt wo das alte Motto weiterhin gilt...sei es weil die Lampe einfach zu gut aussieht oder ich kein Review finden kann das auf das UI eingeht und ich dennoch interessiert bin.
     
  39. Bei mir warens am Anfang nur kaltweiße Lampen, als ich noch keine Ahnung hatte :D dann hab ich immer mehr ausprobiert und gelesen und seitdem bevorzuge ich um die 4000K, das ist eig perfekt.Sehr gern noch mit high Cri, wo ich anfangs auch keinen Wert drauf gelegt habe.

    Außerdem gab es eine Zeit wo ich partout keinen Thrower wollte, mir war nicht klar wozu man den brauchen sollte. Mittlerweile hab ich sie gern :)

    Alles in allem lösen aber neue Konzepte oder gute Designs (sowohl optisch als auch des UI´s) einen Kaufreiz bei mir aus. Ich mag nicht alltägliche Lampen (weil neue oder einfach seltene Konzepte), zu nennen sind da zb meine neue Eagtac GX30A3D mit zusätzlicher Diffusoroption, die Sunwayman D20A in tollem Formfaktor und extra Rotlicht in 3 Stufen (die ich leider noch nicht habe), die Knicklampen von Rofis, die neue D4V2 mit ihren ganzen Aux-Farben.

    Ansonsten brauch ich heute unbedingt Clips an meinen EDC´s. Alles was größer ist sollte ein Holster haben.
     
  40. Als ich meine Erste LED lampe kaufte ~ Anfang 2000 gabts ja auch nur CW.
    Da es Heute Lumens ohne Ende gibt, paar Lumens mehr oder weniger eh keine echte Relevanz zwischen Produkten haben.

    Bin ich auch voll auf Qualität stat Quantität umgestiegen.
    Wenn LED Hersteller mehr und mehr versuchen dem Konsumenten Besseres Licht an zu bieten, sollte man zugreifen.:thumbsup:

    Meine Präferenz hat sich auch zu best möglichen Licht geändert, was auch bei mir ~4000K mit möglichst viel CRI und wenig Farbstich ist.
     
    mili111 hat sich hierfür bedankt.
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