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[Vorstellung] Niwalker MM25MB

18 April 2016
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo Flashaholics,

die Niwalker MM25MB ist aktuell dank der Vorstellung von MKR in aller Munde.

Meiner Meinung nach ist die Niwalker aus der MiniMax Serie eine Alternative zum bisherigen Extrem-Fluter-Platzhirsch Thrunite TN36UT.

Da ich nun eine MM25MB habe will ich Sie euch mal kurz vorstellen



Spezifikationen (laut Händlerhomepage)

Länge: ~ 130 mm
Kopfdurchmesser: 64 mm
Batterierohrdurchmesser: 52 mm
Gewicht: 390g ohne Batterien

Reichweite: 300 Meter
Sturzfest: 1.5 Meter
IP-Klasse: IP X8


Laufzeiten:
Modus 1: 36 Lumen / 350 Stunden
Modus 2: 148 Lumen / 50 Stunden
Modus 3: 1127 Lumen / 7 Stunden
Modus 4: 2700 Lumen / 2.5 Stunden
Modus 5: 7600 Lumen / 2 Stunden



Verpackung / Lieferumfang


Die Niwalker MM25MB kommt in einem einfach gehaltenen Karton; dabei ist ein Ersatzdichtring, ein Lanyard, ein Holster und eben die Lampe inkl. Batteriekäfig.

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Verarbeitung / Haptik


Wenn man die Niwalker das erstemal in die Hand nimmt fällt einem die seidenmatte Anodisierung auf, selbige ist ohne Fehl- und Tadel ausgeführt und auch die LED's sitzen perfekt zentriert im Reflektor.

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Die Beschriftungen sind sauber aufgebracht und auch haptisch macht die Lampe einen guten Eindruck; das Gewicht lässt die Lampe robust und wertig erscheinen und gut in der Hand liegen tut sie auch noch.

Beim ersten aufschrauben kommt dann schon der erste Fade Beigeschmack - der werksseitig montierte Gummi ist schon angeschnitten und drückt sich unterm Lampenkopf beim zudrehen hervor; auch die Gewinde gehen leicht kratzig und fühlen sich beim überfahren mit dem Finger etwas rau an.

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Im Batteriekäfig sind recht stramme Federn verbaut, so dass ein einlegen von Akkus zwar noch geht - aber das herausnehmen der Akkus (zumindest des ersten von den 4'ren) wird ohne Werkzeug zur Fummelei.

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Was wiederum schön ist, ist der Taster der bei eingeschalteter Lampe grün leuchtet und zudem gut zu ertasten ist.

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Das im Lieferumfang befindliche Holster ist gut verarbeitet und die Lampe lässt sich schnell einstecken und herausnehmen, allerdings bietet es aufgrund der Bauweise keinen Schutz der Linse sowie der Tailcap; zudem ist es m.M.n. etwas zu kurz geraten denn bei eingesteckter Lampe schaut diese unten über das Holster hinaus.

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Das beigefügte Lanyard wird von mir auch durch ein anderes ersetzt denn mit dem Ring oder der Klemme wird man sich auf Dauer nur die Anodisierung aufscheuern.



Bedienung / UI


Die Bedienung der Niwalker stellt einem vor kein großes Rätsel und stellt sich folgendermaßen dar:

Langer Druck auf den Knopf ( >1.Sek.) --- Momentlicht (Stufe 5) bis zum loslassen des Knopfes.

Kurzer Druck auf den Knopf --- Lampe schaltet sich im letzten gewählten Modus ein (Mode Memory)

Weiterschalten der Modi --- So hier haben wir eine Eigenheit die nicht jedem schmecken wird; die Niwalker muss nach dem einschalten durch Knopftippen innerhalb 1 Sekunde auf den gewünschten Modus geschaltet werden. Schaltet man die Lampe an und wartet länger als 1 Sekunde und klickt dann, schaltet man die Lampe wieder aus.

Um in die versteckten Modis zu kommen nutzt man im Standby (Lampe aus) einen Doppelklick.
Bei ausgeschalteter Taschenlampe ein Doppelklick = Strobe, ein weiterer Doppelklick = SOS, und nochmal ein Doppelklick = Beacon; nun ein einfacher Klick und die Lampe ist wieder aus.

Mir persönlich gefällt im ersten Moment diese Art der Bedienung - man kommt schnell in den gewünschten Modi (zumindest schneller als bei Lampen bei denen man auf dem Knopf bleiben muss um die Modis durchzuschalten), kann die Lampe schnell ausschalten und im gleichen Modus wieder starten ---> für mich bei der Fotografie ideal - so kann ich die Lampe voreingestellt auch mal einem Helfer in die Hand drücken und muss nur sagen - auf Los knipst du die Lampe an und auf Stopp machst die Aus.



Lichtbild / Ausleuchtung


Wie der Reflektor schon vermuten lässt ist das Lichtbild im Vergleich zur TN36UT identisch; ich war zwar noch nicht draußen und habe keine TN36UT mehr, aber das was ich bis jetzt gesehen habe sieht nicht großartig anders aus.

Beamshots kommen die nächsten Tage noch.

Fazit:


Ich bin etwas zwiegespalten bei der Beurteilung dieser Lampe; auf der einen Seite liegt Sie mir sehr gut in der Hand, optisch macht die seidenmatte Anodisierung gut was her und mit dem UI komme ich (wohl einer von wenigen) auch gut zurecht.

Auf der anderen Seite sind ein frickeliger Akkukäfig und nicht gerade sauber geschnittene und rau laufende Gewinde in dieser Preisklasse für mich doch eine recht magere Leistung.
 
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RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
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In der oberen Hälfte des Landes
Acebeam
Danke für deine schöne Vorstellung :thumbup:

Optisch finde ich die MM25MB klasse.

Die Bedienung ist für mich ein absolutes NO-GO! Wie kann man sich nur so einen Schwachsinn einfallen lassen? Sicherlich wird es ein paar spezielle Anwendungen geben wo das praktisch ist, aber der normale durchschnittliche Kunde wird wohl öfter mal die Leuchtstufe wechseln und steht dann ständig im dunkeln...
 
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elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
die Niwalker muss nach dem einschalten durch Knopftippen innerhalb 1 Sekunde auf den gewünschten Modus geschaltet werden. Schaltet man die Lampe an und wartet länger als 1 Sekunde und klickt dann, schaltet man die Lampe wieder aus.

Was passiert denn, wenn man im eingeschaltenen Zustand den Knopf drückt und gedrückthält?
Geht sie da auch aus?
 
18 April 2016
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Danke für deine schöne Vorstellung :thumbup:

Optisch finde ich die MM25MB klasse.

Die Bedienung ist für mich ein absolutes NO-GO! Wie kann man sich nur so einen Schwachsinn einfallen lassen? Sicherlich wird es ein paar Spezielle Anwendungen geben wo das praktisch ist, aber der normale durchschnittliche Kunde wird wohl öfter mal die Leuchtstufe wechseln und steht dann ständig im dunkeln...

Würde ich die Lampe ausser zum knipsen anderweitig einsetzen würde sie wohl auch wegen der Bedienung zurückgehen,

Optik ist schon Klasse das stimmt
 
  • Danke
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elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Da passiert dann nix, bleibt im gleichen Modus und leuchtet weiter

Na, das ist dann wirklich dämlich. Bei der MM15 schaltet man ja durch Gedrückthalten durch die Modi. Das hätte man ja dann auch wieder so machen können und DAZU die Variante mit den kurzen Tippern innerhalb einer Sekunde. Stattdessen hat man jetzt sogar innerhalb zweier ähnlicher Lampen desselben Herstellers völlig unterschiedliche UIs. Sowas geht ja gar nicht.
 
18 April 2016
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Was ich ganz vergessen habe zu schreiben ist die Wärmeentwicklung; ich habe hier mal keine Temperaturmessung gemacht, sondern die Zeit gestoppt bis die Lampe beim normalen Anfassen

(Hand um Lampenkopf und Batterierohr, so dass man an den Ein-Ausschalter kommt)

wirklich unangenehm wird in der Hand. Hier lässt man die Lampe dann nach knapp 3 Minuten gerne los oder schaltet Sie ab.


Dann noch eine Ergänzung zur Bedienung (oben eingefügt):

Bei ausgeschalteter Taschenlampe ein Doppelklick = Strobe, ein weiterer Doppelklick = SOS, und nochmal ein Doppelklick = Beacon; nun ein einfacher Klick und die Lampe ist wieder aus.
 
23 August 2014
28
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3
Wunstorf & Lüneburg
Egal, ob es nun wie bei der FD40 ist (lange drücken = an/aus, kurz drücken = Modi wechseln), oder wie bei der Olight S1 (kurz drücken = an/aus, lange drücken = Modi wechseln, finde ich noch besser), mit beidem komme ich super zurecht.
Aber das hier vorgestellte ist ja gruselig.
Mal davon abgesehen, das man bei einer solchen Lampe sicherlich noch irgendwo einen zweiten Schalter hätte unterbringen können..
 
18 April 2016
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Egal, ob es nun wie bei der FD40 ist (lange drücken = an/aus, kurz drücken = Modi wechseln), oder wie b............
Mal davon abgesehen, das man bei einer solchen Lampe sicherlich noch irgendwo einen zweiten Schalter hätte unterbringen können..

...ja wie ich schon schrieb - das UI wird wohl nur wenigen schmecken....

...bei mir passt es recht gut, hatte mit anderen Lampen oft das Problem dass die Leute bei Lampen auf denen Sie lange drücken müssen zu kurz drücken und nix passierte...

....wobei ich sagen muss - eine Lösung wie bei meiner Eagtac MX30L4XC ist natürlich die bessere Variante...


....ich selbst kann die Niwalker MM25MB vom meinem momentanen Erfahrungsstandpunkt aus nicht weiterempfehlen; da sind zuviele Unzulänglichkeiten, die zu dem Preis einfach nicht sein dürften...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
18 April 2016
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So es geht weiter - heute habe ich mal einen Laufzeittest gemacht; natürlich nicht wirklich professionell aber man erkennt hoffentlich was Sache ist.

Zunächst einmal habe ich die Lampe mit 4 Stück bisher nur 2* durchgeladenen Keeppower 18650er Akkus bestückt (3200mAH sollte ja ersichtlich sein)

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Dann die Lampe um ziemlich genau 9:10 Uhr auf Stufe 5 (TURBO) gestartet

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Um 9:13 Uhr ging die Lampe dann per Temperaturregelung auf Stufe 4 (exakt nach EXIF's 2 Minuten 43 Sekunden)

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Um 10:43 Uhr - also nach grob gesagt 1,5h war dann Feierabend

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18 April 2016
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So Freunde der Sonne; manchmal ist es mit Lampen wie mit einer guten Beziehung, es braucht ein wenig bis sich was festes entwickelt...

...nachdem ich mich anfänglich über das UI geärgert habe und die Lampe schon zum Verkauf ausgeschrieben habe, hab ich Ihr doch nochmal eine Chance gegeben...

...und ich muss sagen, das Problem mit dem UI ist eigentlich garkein Problem - sondern teilweiße echt praktisch...

...dank dem Mode-Memory stellt sich die Lampe mit einem Klick ja direkt in die vorher schon eingestellte Leuchtstufe -- somit ideal um mal einem "Nicht-Flashie" in die Hand zu geben -- man muss in der Regel nichtmal was erklären und die meisten (so zumindest meine Erfahrung) sind von der 3.ten Stufe schon ziemlich geflasht...

....es ist für mich nun von der Bedienung her auch kein Problem mehr, dass man die Leuchtstufen in einer gewissen Zeit durchklicken muss um die gewählte Stufe einzustellen --- einfach Gewohnheit....

...alles in allem kann ich sagen: Gebt dem Teil eine Chance und probiert Sie aus...
 
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