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Vorstellung der LEDLENSER MT10 aus der TLF Weihnachtsverlosung 2016

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Bei den hier besprochenen beiden Lampen handelt es sich nicht um das Serienmodell der LEDLENSER MT10, wie es im Handel erhältlich ist! Ich habe Die Lampe(n) bei der Weihnachtsverlosung 2016 gewonnen und daher nichts für sie bezahlt. Ich durfte vorab eine Wunschlichtfarbe angeben und habe mir Neutralweiß gewünscht und hatte das für den Fall, dass es nicht zu aufwändig ist, auf 4500-5000 K (Cree Tint: 3C, 3D, 4B oder 4A) eingegrenzt. Eigentlich habe ich "nur" eine gewonnen, aber als ich das Paket öffnete, waren zwei MT10 bestückt mit jeweils einem Akku darin. Meine beiden Exemplare der MT10 kamen incognito, das heißt ohne Laserung und Warnaufkleber bei mir an. Sie trugen nur Aufkleber mit den Spezifikationen der jeweiligen LED.
Der wesentliche Unterschied zum Serienmodell besteht in den verbauten LEDs: In den Serienlampen ist eine Cree XP-L HD mit kaltweißer Lichtfarbe verbaut. In den beiden MT10, um die es hier geht, sind einmal eine XP-L HD V5 4A und einmal eine XP-L HI V2 3C verbaut, sie haben also beide eine neutralweiße Lichtfarbe. Erstere hat die etwas wärmere Lichtfarbe und produziert mehr Licht, während letztere die größere Reichweite hat.

Ein Blick in die Arbeitsenden beider Lampen enthüllt ihre Herkunft:
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Hier sind die zwei voll fokussiert bei der Arbeit gegen die weiße Wand:
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Hier mit etwas Auslauf fokussiert:
Aufnahmeparameter: Olympus E-PL5, Brennweite: 72 mm entsprechend Kleinbild, F/5.3, ISO 200, 5 Sekunden Belichtungszeit, fester Weißabgleich auf 5000 K, manueller Fokus, die Lampen wurden handgehalten und wenige Sekunden vor der Aufnahme auf höchster Stufe eingeschaltet.
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und nochmal defokussiert:
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Weitere Beamshots mit 2 und 5 Sekunden Belichtungszeit im Vergleich mit einigen der im folgenden Größenvergleich abgebildeten Lampen finden sich in diesem Album.

Hier in geselliger Runde zum Größenvergleich:
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Die Größe der MT10 entspricht ziemlich genau meiner L2P mit L2T Kopf, sie ist nur etwas kürzer. Sie liegt damit sehr gut in meiner Hand. Die Oberfläche fasst sich angenehm an, ist aber weniger rutschfest als die L2P mit ihrem Knurling. Der Schalter ist gut erreichbar und hat einen klaren Druckpunkt, die Akkustatusleuchte ist gut zu sehen. Ein unbeabsichtigtes Einschalten ist möglich bei Verwendung des etwas steifen Solarforce FH-8 Holsters, das ansonsten sehr gut passt. Den Clip nutze ich nicht als solchen, lasse ihn aber an den Lampen. Wenn er so gedreht ist, dass er sich auf der dem Schalter gegenüberliegenden Seite befindet, fällt die Lampe nahezu automatisch in die richtige Position mit dem Daumen zum Schalter. Der Fokussierungsmechanismus lässt sich gut mit einer Hand bedienen. Der am Heck der Lampe überstehende Rand mit der Öffnung für die Fangschnur (Lanyard) erlaubt ohne Fangschnur einen tadelloses Abstellen. Mit Fangschnur wird das aber durch eben diese gestört. Dies ließe sich eigentlich leicht mit einer zweiten Öffnung im überstehenden Rand beheben.

Das Lichtbild passt für meinen Geschmack bei beiden Lampen in allen Zoomstufen. Zwischen der HD und der HI Version gibt es einen klar erkennbaren Reichweitenunterschied. Die HI Version hat nur durch die andere LED einen deutlich anderen Charakter. Im Vergleich zu meinen entdomten XM-L und XP-G2 Lampen entfallen bei der HI Version die Nachteile in der Lichtfarbe gegenüber der HD Version. Die HD Version ist sichtbar heller.

Anders als bei meiner Yezl T9 und vergleichbaren Zoomlampen gibt es bei den MT10 zwei sehr wesentliche Unterschiede: 1. Die Lichtmenge, die aus der Lampe kommt, nimmt dem Augenschein nach beim Fokussieren nicht (wesentlich) ab. Ich habe dazu gegen die Decke geleuchtet und die Helligkeit des Raumes betrachtet, beim fokussieren ändert sich dann lediglich die Art des Schattenwurfs erkennbar, aber nicht die Helligkeit. 2. Im fokussierten wie auch im defokussierten Zustand ist immer ein leichter Spill vor den Füßen. Man sieht also auch mit fokussierter Lampe, und in die Ferne ausgerichtetem Spot noch noch wohin man tritt, ohne dass der Spill zu einer Eigenblendung führt. Die praktische Nutzbarkeit dieses Lichtbildes gefällt mir mit diesen Eigenschaften ausgesprochen gut.

Die beiden MT10 sind meine ersten Lampen mit interner Lademöglichkeit über micro-USB. Für Einzellige Lampen, bei denen es nicht auf ein paar Milimeter extra Baulänge ankommt gefällt mir das sehr gut.

Die beiden Lampen haben leider ein ziemlich niederfrequentes PWM, das mir insbesondere bei Schneefall und Regen sehr deutlich auffällt. Das Heraufdimmen beim Einschalten, das Herunterdimmen zwischen den Stufen, das zeitgesteuerte Herunterdimmen und die niedrigeren Stufen werden über PWM erzeugt. Die Lampen sind damit leider nur für den eher kurzen Zeitraum, in dem sie auf höchster Stufe mit voller Kraft leuchtet, flimmerfrei. Eine höhere Frequenz (> 1000 Hz) für das PWM wäre in meinen Augen eine deutliche Verbesserung.

Hier ein Bild mit vor der Kamera bewegter MT10, bei dem das PWM gut zu sehen ist.
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Die Beschränkung auf drei Helligkeitsstufen gefällt mir. Die Lösung die Lampe nach mehr als ein paar Sekunden erst ausschalten zu müssen für einen Wechsel der Helligkeitsstufe ist für mich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Die Schaltlogik meiner Zebras ist mir über die Jahre doch sehr ins Blut übergegangen.

Das war es erstmal mit dem Bericht von den beiden Sonderausgaben der LEDLENSER MT10 aus der Weihnachtsverlosung. Wie gesagt, weitere Beamshots mit 2 und 5 Sekunden Belichtungszeit im Vergleich mit einigen der im folgenden Größenvergleich abgebildeten Lampen finden sich in diesem Album.

Vielen Dank an Frank für die Möglichkeit an solch einer Verlosung teilnehmen zu dürfen, an die Glücksfee Waltraud, an Michael (RC-Drehteile) für das Kontakt halten mit mir und LEDLENSER und an LEDLENSER für das Bereitstellen des Preises und der extra Lampe bestückt mit meinen Wunsch LEDs!

MfG Frederick
 
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