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Varapower V2 Vorstellung & Review

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Die Varapower Turbo v2 (von jetzt an VPT) ist eine Customlampe, welche Kevin von Lambdalights in Amerika herstellt. Sie stellt eine Weiterentwicklung der v1 da, welche selbst eine Weiterentwicklung der Varapower 2000 Lampen war. Diese hat Kevin zwei Jahre lang hergestellt und während dieser Zeit konsequent weiterentwickelt. Kevin hat ein eigenes Unterforum für seine Lampen im Flashlightnewsforum, welches eine kleines amerikanisches Forum ist. Dort stellt er seine neuen Lampen vor und befindet sich im regen Austausch mit der Community.

Dort oder über eine Email von ihm erfährt man, wenn mal wieder Lampen verfügbar sind. Das sind sie nämlich normalerweise nicht. Die Varapower 2000/Turbo wurden bis jetzt immer mal wieder alle paar Monate in Anzahlen von ca. 10 Stück angeboten. Man muss also oft bei ihm reingucken und schnell zugreifen.

Seine Lampen sind im fnf und im cpf sehr beliebt. Ich habe bis jetzt nur einen negativen Bericht über eine der ersten 2000er Lampen gelesen. Die restlichen (zahlreichen) waren alle überaus positiv.



Die Akkus:



Sinn der VP 2000 und VPT Lampen war es immer aus einer einzelnen Luminus SST-90, der hellsten single-Die LED, das Maximum heraus zu holen. Daneben sollten die Lampen verlässlich und sicher sein. Dazu musste Kevin durch monatelanges Testen den optimalen Akkutyp für diesen Lampen herausfinden: hochwertige C (Baby) NiMH Akkus. Diese haben eine deutlich flachere Entladekurve als Li-Ion und Li-Mn Akkus und sind komplett sicher, d.h. sie können nicht explodieren. Dazu sind sie auch noch relativ klein. Die Lampen benötigen 4 von diesen. Alternativ kann man (bei deutlich geringerer Helligkeit) auch für eine längere Laufzeit drei D (Mono) NiMHs Akkus verwenden. NiCd Akkus gehen auch, diese haben allerdings eine deutlich niedrigere Kapazität.

Im Notfall kann man auch Batterien verwenden. Die Lampe ist dann deutlich dunkler und die Helligkeit sinkt auch schnell stark ab.

Bedienung:

Der Name Varapower steht für variable Leistung und bezieht sich auf das UI bzw. die Bedienung der Lampe. Seit der ersten VP 2000 haben die Lampen einen Drehschalter, welcher durch die 36 Helligkeitsstufen schaltet. Das ist sehr intuitiv und man kann es jedem Laien schnell erklären. Der Schalter rastet in allen Stufen mit einem hörbaren Klick in. Der Widerstand ist relativ gering. Man kann ihn sehr gut nur mit dem Daumen drehen. Vom Gefühl und Geräusch her vergleichbar mit der leichtgängigen Lünette einer Armbanduhr. Der Drehschalter ist auch gleichzeitig ein Forwardclicky und wird zum Ein- und Ausschalten der Lampe verwendet. Der Schalter ist aus Aluminium und hat jetzt auch eine Rille mit einem O-Ring drin für besseren Grip.



Die Elektronik:

Den PWM-Treiber der Lampen hat Kevin selbst entworfen und stellt diesen auch selber her. Wichtig ist auch, dass die Lampe nicht geregelt ist. Das heißt, dass ihre Helligkeit auf der höchsten Stufe quasi der Entladekurve der Akkus entspricht. Es also eine direct drive Lampe, welche durch eine sehr hohe Spannung (4 Akkus in Serie) den Strom förmlich durch die LED "presst". Im Betrieb summt die Lampe leider ein wenig durch das PWM. Der Ton verändert sich und ist in zwei oder drei der niedrigeren Helligkeitsstufen auch aus 1m Entfernung noch zu hören. Generell hört man das aber nur, wenn man sein Ohr an die Lampe hält.

Meine Messergebnisse mit sehr dicken, kurzen Kabeln:

Mit vier vollen Tenergy Centura C NiMH Akkus zieht sie beim Einschalten ca. 16A und das sinkt dann langsam auf ca. 13A ab. Mit vier Sanyo Cadnica C NiCd Akkus fängt sie bei ca. 17A an und sinkt dann auch stetig ab. Dieses Absinken sieht man nicht wirklich. 11A bei 3,8V = 41W :eek:. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war der Widerstand der Messleitungen bei diesen Messungen zu niedrig. Der Strom in der Lampe ist wohl etwas niedriger, wenn man z.B. Kevins Messungen mit meinen vergleicht. Er erwähnte mal, dass die Lampen einen kontrollierten Widerstand hätten, um den Strom zu begrenzen.

Die Kühlung:
Die Kühlung dieser Lampen ist seit jeher ihre wichtigste Eigenschaft. Anfangs hatten die VP 2000 Lampen einen massiven Zentimeter-langen Aluminiumkühlkörper auf den die Led auf Sternplatine mittels Schrauben und Wärmeleitpaste gepresst wurde. Irgendwann wurde dann der Kupferkühlkörper eingeführt (Kupfer leitet wärmer deutlich besser als Aluminium und kann auch deutlich mehr davon aufnehmen/speichern) und auch dort die LEDs mit Sternplatine montiert. Später kam dann die entscheidende Veränderung: Die LEDs wurden fortan direkt auf den Kupferkühlkörper gelötet. das bringt deutliche Vorteile. Der größte Unterschied ist, dass die Helligkeit deutlich langsamer durch Erwärmung absinkt als bei den anderen Verfahren. Das Licht der LED wird auch bei 15A noch nicht Blau, wie es vorher der Fall war. Bei der VPT v2 wurde der Kühlkörper um 35% verlängert. Ein Foto gibt es hier. Er wiegt jetzt ca. 280-340g. :eek:



Die LED:

Die Varapower 2000 und Turbo Lampen hatten schon immer die Luminus SST-90 LED. Beim Kauf der Lampe kann man eine von vier Farbtemperaturen auswählen: 6500K, 5700K, 4500K und 4000K. Die beiden Kälteren gibt es im höchsten SST-90 Bin und die beiden anderen im zweit Höchsten (ca. 10% weniger Lumen). Ich habe 4000K ausgewählt. Zusätzlich gibt es für 10$ Aufpreis auch die Option den die LED zu de-domen. Das bewirkt eine Steigerung der Leuchtdichte. Man erhält ca. 80% mehr Candela/Lux (Throw) bei gleichem Reflektor. Gleichzeitig produziert sie aber ca.30-40% weniger Lumen. Ich habe sie bei meiner Lampe de-domen lassen. Bei Luminus-LEDs ist das relativ ungefährlich, da die LEDs über dem Die noch eine Art schützende Silikonschicht haben (im Gegensatz zu z.B. Cree LEDs). Luminus bietet die SST-90 inzwischen auch ohne Dome-Linse als eigenständiges Produkt an (SBT-90) und Kevin wird diese auch beim nächsten „Run“ anbieten. Obwohl man das auch selber machen kann sollte man es trotzdem Kevin machen lassen, da er sie Lampe danach erst testet und man somit kein Risiko eingeht. Diesen Vorgang kann man dann allerdings nicht rückgängig machen.



Der Lampenkörper:

In dieser Lampe steckt viel Arbeit. Die Lampe besteht aus mehreren Lampen von verschiedenen Herstellern, um den Preis im bezahlbaren Rahmen zu halten. Eine Customlampe in dieser Größe komplett selber herzustellen würde den Preis sicherlich fast verdoppeln.



Das Batterierohr ist das einer Maglite 3D. Für 10$ mehr wird eine 3D LED Maglite genommen, mit dem Vorteil, dass die Gewinde für den Lampenkopf länger sind und somit mehr Spielraum für die Fokussierung mit asphärischen Linsen bieten. Für meine Lampe wurde eine nicht-LED Maglite verwendet. Die Farbe kann man sich aussuchen, wobei die Meisten schwarz wählen.

Der Turbo-Kopf der Lampe besteht aus einem Maglite-Kopf und dem Kopf der 109-LED Lampe von Dealextreme. Diesen Host hat auch Saabluster damals für die DEFTs verwendet. An den beiden Köpfen werden jeweils passende Verbindungsstellen gefräst und dann werden sie mittels JB-Weld kaltgeschweißt. Gegen Aufpreis kann man sich in den Magliteteil des Kopfes auch Kühlrippen in verschiedenen Ausführungen einfräsen lassen. Ich habe hier die teuerste Variante (+20$) genommen, wo die Kühlrippen, welche auch noch flach gemacht werden, rein gefräst wurden und die Eloxierung an diesen komplett entfernt wurde.



Die Tailcap der Maglite wird auch verändert. Die Eloxierung wird innen drin entfernt und ein Loch in die Mitte gebohrt. Auf der Rückseite wird dieses Loch mit Kleber und einem weißen Kunststoffplättchen zugeklebt. Es dient als Überdruckventil, falls es doch mal dazu kommen sollte, dass aus den Akkus Gas austritt. Das Plättchen enthält GITD-Material (könnte auch der Kleber sein) und leuchtet im Dunkeln nach. Das Gewinde der Tailcap wird natürlich geschmiert.





Die Lampe wird mit zwei verschieden großen Kontaktfedern für die Tailcap ausgeliefert, je nachdem, ob man drei D oder vier C Akkus benutzt.

Wenn man vier C Akkus verwendet muss man zusätzlich das mitgelieferte PVC-Rohr benutzen, damit die Akkus nicht wackeln. Als extra feinen Touch hat dieses eine Rille in der Mitte mit einem O-Ring und ist außen gefettet. Dadurch wackelt es überhaupt nicht im Batterierohr.



Die erste Generation der VPT, wie auch die VP 2000 Lampen wurde mit einer UCL-Glasscheibe ausgeliefert. Da diese in der passenden Größe nicht mehr verfügbar ist wird sie jetzt nur noch mit einer unbeschichteten Glasscheibe ausgeliefert. Im schlimmsten Fall verliert man hierbei knapp 10% der otf Lumen. Durch Zufall habe ich dann beim Händler Flashlightlens eine UCLp (AR-beschichtetes und kratzfestes Acrylglas mit 97% Lichtdurchlass) in der richtigen Größe gefunden. Diese habe ich dann in meine Lampe eingebaut.



Der Reflektor im Turbo-Kopf ist der SST-90 smooth Reflektor von Dealextreme. Dieser ist aus Aluminium ist scheint recht gut zu sein für seinen Preis. Allerdings ist die Beschichtung extrem empfindlich. Selbst mit Brillenputztüchern verkratzt er sofort. Er wird unten von Kevin ein Stückchen gekürzt, damit er nicht die LED mit den angelöteten Kabeln berührt. Er wird durch einen gedrehten Abstandsring aus Aluminium im Lampenkopf festgehalten.



Zusätzlich zum Turbo-Kopf wurden alle VPT2 Lampen mit einem Standard Maglite Kopf mit gekürztem smooth Reflektor und UCL-Glaslinse ausgeliefert. Dieser sorgt für einen breiteren Beam. Damit der Beam wirklich Breit wird habe ich ihn mit einer UCL-Linse mit Diffusorfolie von Flashlightlens ausgerüstet.







Mit Akkus wiegt die Lampe knapp 1,2kg.

Asphärische Linse:

Durch Zufall passt in den Turbokopf der Lampe (Saabluster hast sich das damals auch zu Nutze gemacht) die 75mm asphärische Glaslinse von DX. Für 10$ Aufpreis wird die Lampe mit einem Abstandsring aus Kunststoff und einer solchen Linse ausgeliefert. Mit ihr erhält man noch mehr Throw ohne Spill und einen viereckigen Beam. Ich habe mir diese Upgrade auch dazu bestellt. Kevin hat mit einer dedomten 6500K LED ca. 250kcd gemessen.

Der Beam

Selbst meine Lampe mit der dunkelst möglichen LED, welche man auswählen kann, ist extrem hell. Ich war mal auf einer Nachtwanderung und ein Bekannter sagte im Nachhinein, das war ja, als ob die Sonne aufgegangen wäre. Die Lampe produziert einen engen, aber trotzdem großen Hotspot und einen sehr breiten, gleichmäßigen Spill. Die Corona ist auf einer weißen Wand sehr hässlich und ungleichmäßig, und draußen nutzlos, da man sie nicht sieht bei größeren Entfernungen. Der Hotspot ist im Vergleich einfach zu intensiv. Leider hat dieser auch ein leichtes Donuthole (Ränder sind heller als die Mitte), ein Nachteil der SST-90 LED.
Der Tint ist neutral mit viel rosa und einem bisschen grün. Das ist zwar bei weitem nicht perfekt, aber imho immer noch besser als jede kaltweiße Lampe.
Mit dem kleinen Kopf und der Streuscheibe strahlt sie sehr breit ab. Damit kann man gleichmäßig den kompletten Wald vor einem auf einmal beleuchten.
Die Reichweite mit dem Turbokopf beträgt unter perfekten Bedingungen (vor allem klare Luft) bis zu 1000m wenn man große helle Objekte beleuchtet. Einmal habe ich eine großes Windrad sehr deutlich in 850m Entfernung beleuchtet. Der Spot hatte dort ca. die Hälfte der Höhe des Windrads auf einmal beleuchtet. Auch bei schlechterer Luft kann ich einen dunkel braunen Kirchturm aus 530m Entfernung aus dem Fenster heraus locker Beleuchten (ohne Licht sieht man ihn kaum).

Beamshots kann ich leider nicht machen, aber Kevin hat hier schon welche gemacht.

Hier gibt es noch einen Vergleich zwischen der Fenix TK-35 und einer VPT2 5700K mit Dome-Linse.

Hier hat einer den DEFT-Kopf auf seine VPT 5700K mit Dome drauf geschraubt. Die DEFT hatte eine hochwertigere Linse als die DX-Linse der VPT, aber man kann trotzdem sehen, wie das so ungefähr aussieht. Seine Beamshots sind wahrscheinlich etwas überbelichtet.

Hier ein ausführlicher Beamshotsvergleich zwischen einer VPT 5700K mit Dome, weiteren Varapower-Modellen und anderen starken Lampen, wie der Olight SR-90. Eine Maglite LED ist auch vertreteten :D.

Hier ein Vergleich zwischen einer VPT1 6500K (mit Linse) und einer Fenix TK-70. Man beachte, dass dieser Typ seine Lampe mit vier D Zellen betreibt. Das sorgt für einen etwas höheren Strom. Laut Kevin soll man das aber eigentlich nicht machen.

Hier hat Ersecu Vergleichbeamshots zwischer seiner VPT 6500K de-domed und einer Fenix TK-70 gemacht

Auf dem Treffen in Moers habe ich mit ein paar anderen hier Luxmessungen gemacht (hier).

Meine VPT mit Turbokopf kam auf 222.650c (in 4m Entfernung gemessen). Ich weiß nicht, warum der Wert so hoch ist, aber die anderen Werte scheinen einigermaßen zu stimmen. Diese Werte sind allerdings Maximalwerte ca.10-30s nach dem Einschalten.

Kritik & Fazit

Pro:

- hellste Lampe mit nur einer single-Die Power-LED
- viele schöne Details
- extremer Throw
- sehr breiter, gleichmäßiger Spill
- freie Tint-Auswahl
- sehr einfache auch für Laien verständliche Bedienung
- austauschbare lose Akkus
- sichere Akkus, für Laien ungefährlich
- bestmögliche Wärmeabfuhr
- fokussierbar (in Maßen)
- fühlt sich gut an in der Hand
- nicht zu Frontlastig
- notfalls lassen sich Standardbatterien in 2 verschiedenen Größen verwenden
- für die gebotene Leistung vergleichsweise klein und Kompakt (vergleiche Olight SR-90/SR-95)
- Hersteller arbeitet seit Jahren an diesem Design -> funktioniert einwandfrei
- Hersteller im regen Kontakt mit der Community

Kontra:

- Akkulaufzeit in der hellsten Stufe nur ca. 25min
- Helligkeit nicht geregelt -> direct drive
- Nicht wasserdicht
- Wird drinnen schon nach 3min sehr heiß, nach 5min nicht mehr anfassbar (draussen dauert es länger, im Winter hab ich sie noch nicht testen können)
- Keine Temperaturregelung
- der Kopf muss für die perfekte Fokussierung etwas lose gedreht werden
- Der Kopf vom 109-LED Host von DX fühlt sich sehr billig an und hat extrem schlechte Gewinde
- schwer zu kriegen

Die Lampe ist meiner Meinung nach sehr gut und stellt die weniger praktische, aber dafür kompaktere leistungsfähigere und auch günstigere Alternative zur Olight SR-90/95 für den anspruchsvollen Flashaholic da. Gerade über die neueren Modelle liest man so viel positives und sie sind einfach durchdacht und funktionieren super.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ich warte ja noch auf einen Vergleich zur Olight SR-95 UT

Hier
sieht man, wie die Varapower 2000 Lampen gebaut wurde. Schön Schritt für Schritt mit bildern ^^. Für die Turbos muss dann noch der Kopf gemacht werden.

Jede Lampe wird vor dem Verschicken übrigens rigoros getestet. Kevin macht Hitzetests und testet auch verschiedene Helligkeitsstufen mit einem Messgerät, um so sehen, ob es irgend ein Flackern gibt.
 
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ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
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Wien
Acebeam
tolles und ausführliches review, zu einer absolut tollen lampe, die vpt gehört zu meinen absoluten favoriten in meiner sammlung,

ich habe mir von irgend einem händler aus england eine aufschraubbare verlängerung besorgt, damit kann man die vpt auch mit 4x 10000mah ansmann akkus betreiben, wird dann aber recht gross und schwer die lampe.

lg
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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tolles und ausführliches review, zu einer absolut tollen lampe, die vpt gehört zu meinen absoluten favoriten in meiner sammlung,

ich habe mir von irgend einem händler aus england eine aufschraubbare verlängerung besorgt, damit kann man die vpt auch mit 4x 10000mah ansmann akkus betreiben, wird dann aber recht gross und schwer die lampe.

lg

Danke, ich habe auch so eine Verlängerung, aber keine passenden Akkus. Ich hab meine von einem amerikanischen ebay Händler. Sehr schön gemacht, 17€ glaube ich.

Tenergy Akkus sind übrigens sehr empfehlenswert. Sie gehören zu den besten auf dem Markt (einer von den Varapower Besitzern hat quasi alle c NiMh Akkus auf dem Markt getestet) und sind vergleichweise günstig. Leider muss man sie aus Amerika mit horrenden Verandkosten importieren. Ich habe 3 Sätze (also 12) von den LSD Tenergy Akkus ("Centura"). Zusätzlich habe ich noch einen Satz Sanyo Cadnica NiCD N-3000CR Akkus mit 3.000mAh, welche in Japan hergestellt werden. Das ist insofern bedeutend, dass alle C und D Akkus mit hoher Kapazität (4000-4500mAh für die C-Akkus & 8.000-10.000mAh für die D-Akkus) in China hergestellt werden. Japanische Akkus sind ja generell für ihre hohe Qualität bekannt (z.B. Panasonic, Sony und eben Sanyo).

Der Vorteil von den (leider giftigen) Cadmium Akkus ist ihre Langlebigkeit. Meine Vater hat einen 15 Jahre alten Akkuschrauber von Alphatools mit einem NiCd Akkupack und der funktioniert immer noch einwandfrei. Für solche sind diese Sanyo Akkus auch konzipiert. Da hochkapazitäts C & D NiMH Akkus ein Nischenprodukt sind, weiß man nicht, wie lange diese noch verfügbar sein werden. Zusätzlich liefern meine Sanyos einen höheren Strom als die (schon sehr guten) Tenergys. Leider sind sie sehr teuer (ca. 30€ inkl. Versand für 4 Stk.).
 
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ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
1.808
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Wien
c akkus habe ich mittlerweile auch 3 sätze, akkuloop, dann die ansmann und zuletzt habe ich mir die powerex besorgt, welcher akkusatz am meisten hergibt habe ich bisher noch nicht gemessen,

vlt sind es aber auch eher die d akkus

meine vpt ist derzeit noch bei vinz, er hat für mich den reflektor greinigt, da dieser nicht ganz sauber war, habe diesbezgl kevin angeschrieben und er hat sich dafür entschuldigt, aber er hat den reflektor schon so geliefert bekommen

sobald sie wieder hier ist, werde ich mal die ampere messen

30 euro inkl versand finde ich in ordnung, habe bisher immer mind 40 euro zahlen müssen für 4 akkus, ohne versand!

hast du einen link vom händler, von dem du das glas her hast?

lg
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.241
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c akkus habe ich mittlerweile auch 3 sätze, akkuloop, dann die ansmann und zuletzt habe ich mir die powerex besorgt, welcher akkusatz am meisten hergibt habe ich bisher noch nicht gemessen,

vlt sind es aber auch eher die d akkus

meine vpt ist derzeit noch bei vinz, er hat für mich den reflektor greinigt, da dieser nicht ganz sauber war, habe diesbezgl kevin angeschrieben und er hat sich dafür entschuldigt, aber er hat den reflektor schon so geliefert bekommen

sobald sie wieder hier ist, werde ich mal die ampere messen

30 euro inkl versand finde ich in ordnung, habe bisher immer mind 40 euro zahlen müssen für 4 akkus, ohne versand!

hast du einen link vom händler, von dem du das glas her hast?

lg

Es wäre sehr interessant zu wissen, wie Vinz den sauber kriegt. Die Oberfläche ist extrem empfindlich. Während ich Reflektoren von anderen Lampen einwandfrei mit einem feuchten einweg-Brillenputztuch reinigen konnte, verkratzte dieser hier sofort.:mad:

Die echte UCL-Linse gibt es bei Flashlightlens.com. Die für diese Lampe passende gibt es hier. Die Maße lauten: 76,2mm x 2mm.

Ich habe mir zusätzlich noch für den Maglitekopf eine UCL Glaslinse mit LDF (Light Diffusion Film)-Beschichtung mitbestellt. Kann ich sehr empfehlen.

Die Versandkosten von dem Laden gehen in Ordnung. Die Verpackung ist auch ok. Fotos von meiner Lieferung damals sind im Anhang.

Zu Foto Nr. 4: die orginal Linse der Varapower ist vom Durchmesser her 1mm kleiner als die UCLp Linse.
 

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30 Oktober 2011
1.808
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thx für den link,

am besten frag vinz per pn, war recht aufwendig was ich weiss, ich glaube er hat ihn mit einem öl gereinigt, da der reflektor sehr empfindlich ist, angeblich hat er ihn aber absolut sauber bekommen

lg
 

The_Driver

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22 März 2012
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Das ist mir schon bewusst,ich wollte damit sagen das der Kopf wertiger ist als der jetzige...

Ach so ok :)

Das stimmt wohl, ist aber echt nicht schwer bei der schlechten Qualität. Im cpf hab ich gesehen, dass man einen von den großen Magliteköpfen von Fivemega zusammen mit dem DX Reflector auf eine Maglite schrauben kann. Der ist auf jeden Fall hochwertig, aber zu teuer, dafür, dass man den mitgelieferten Reflektor nicht benutzten kann. Dieser ist für Glühbirnen gedacht.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Hier
sieht man, wie die Varapower 2000 Lampen gebaut wurde. Schön Schritt für Schritt mit bildern ^^. Für die Turbos muss dann noch der Kopf gemacht werden.

Korrigiert, hatte den Link vergessen. :peinlich:

Hier hat bigchelis vor 2 Jahren Vergleichsmessungen in einer Ulbrichtkugel zwischen einer Varapower 2000 mit Alu-Kühlkörper und einer mit Kupfer-Kühlkörper. Bei beiden ist die Led auf einer Sternplatine und diese auf dem Kühlkörper verschraubt. Erstaunlich ist einerseits der otf Lumenwert der CU-Variante beim Anmachen: 2110 Lumen und vor allem aber der otf Lumenwert nach 4 Minuten Dauerbetrieb im Vergleich zur anderen Lampe:

Alu: 1282
Cu: 1715 :eek:

Das ist ja mal sehr deutlich. Die Varapower Turbos und auch die VP2000 V2 Modelle sind nochmal eine Ecke besser, gerade in den ersten Minuten, da die LED ja jetzt direkt auf den Kühlkörper gelötet wird und dieser auch noch um 1/3 größer ist. Die Turbo-Modelle hat bigchelis leider nie gemessen. In einem Beitrag im fnf hat er mal geschätzt, dass es bis zu 2500 otf lumen :eek: sein könnten (natürlich beim Anschalten).
 
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The_Driver

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22 März 2012
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Es stehen momentan noch einige Varapower-Prototyp-Lampen zum Verkauf. Vielleicht ist ja jemand gerade auf der Suche ...

Die VLT2 ist übrigens eine Varapower ohne Drehringssteuerrung. Sie verwendet stattdessen den Magliteschalter und man kann durch Low, High und Strobe durchschalten. Dafür ist sie von der Wasserdichtigkeit her deutlich besser.
 
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8 Januar 2011
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In Ulm, um, und herum
Es stehen momentan noch einige Varapower-Prototyp-Lampen zum Verkauf.

Danke für den Tip. Leider keine für mich dabei. Ich mag >=6000K nicht so und den group buy hatte ich nicht bemerkt.

Ich warte ja noch auf einen Vergleich zur Olight SR-95 UT

Ich bring so eine zum Sommerausgrillen mit. Bin schon sehr gespannt: so eine getunte und auch noch warme SST90 in der VPT ist sicher eine geniale Sache!

 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Danke für den Tip. Leider keine für mich dabei. Ich mag >=6000K nicht so und den group buy hatte ich nicht bemerkt.



Ich bring so eine zum Sommerausgrillen mit. Bin schon sehr gespannt: so eine getunte und auch noch warme SST90 in der VPT ist sicher eine geniale Sache!


Die VLT2 test unit, welche verkauft wird hat durch das de-domen wohl einen 4500K Tint. Das ist eine ungewöhnlich starke Verschiebung. Damals als ich meine Lampe bei ihm gekauft hab wollte ich ihm erst das Testmodell abkaufen, wegen dem tollen Tint. Dazu kam, dass er mir sagte, dass die 4500k LEDs bei De-domen öfters mal grün werden. Er hat dann am Ende die 4000K LED ausgesucht und es hat ja alles ganz gut geklappt.

Die XM-L Lampen für 3 c nimh Zellen, welche er auch dort verkauft, sind die wahrscheinlich stärksten praxistauglichen XM-l Lampen überhaupt. Die produzieren auch vieeel weniger Hitze als die SST-90 VPTs.
 

The_Driver

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22 März 2012
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War vorhin mal mit der Lampe draussen. Wenn man die Lampe einfach auf den Boden stellt und ein paar Meter weggeht dann sieht man erst mal wie krass weit die eigentlich in den Himmel leuchtet.

Danach habe ich noch ein paar Windräder beleuchtet. Um genau zu sein: die größten und leistungsfähigsten der Welt (Enercon E-126). Es ist sehr beeindruckend neben so einem Ding zu stehen. Die Dinger sind groß, wie kleinere Wolkenkratzer und die Rotorblätter sind einfach mal 60m lang :eek:.

Jedenfalls konnte ich noch gut sichtbar die Nabe von einem von den Dingern in ca. 1000m (inkl. Höhe) beleuchten. Aus 350m Entfernung was es sogar taghell. Ich habe versucht mit dem Handy ein paar Beamshots zu machen, aber es kann einfach nicht lange genug belichten. Dazu kam, dass es ein wenig nebelig war und der Beam deshalb zu hell ist auf den Fotos.
 

The_Driver

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22 März 2012
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War vorhin mal mit der Lampe draussen. Wenn man die Lampe einfach auf den Boden stellt und ein paar Meter weggeht dann sieht man erst mal wie krass weit die eigentlich in den Himmel leuchtet.

Danach habe ich noch ein paar Windräder beleuchtet. Um genau zu sein: die größten und leistungsfähigsten der Welt (Enercon E-126). Es ist sehr beeindruckend neben so einem Ding zu stehen. Die Dinger sind groß, wie kleinere Wolkenkratzer und die Rotorblätter sind einfach mal 60m lang :eek:.

Jedenfalls konnte ich noch gut sichtbar die Nabe von einem von den Dingern in ca. 1000m (inkl. Höhe) beleuchten. Aus 350m Entfernung was es sogar taghell. Ich habe versucht mit dem Handy ein paar Beamshots zu machen, aber es kann einfach nicht lange genug belichten. Dazu kam, dass es ein wenig nebelig war und der Beam deshalb zu hell ist auf den Fotos.

Hab entschieden jetzt doch mal ein paar von den Beamshots hochzuladen. Sind sind zwar in extrem schlechter Qualität mit dem Handy gemacht, aber ein bisschen kann man erkennen :).

Im ersten Bild sieht man das Windrad, allerdings aus ganz anderer Perspektive und von weiter weg.

In den ersten 3 Beamshots war ich ca. 340-350m von der Nabe entfernt. In den letzten beiden Beamshots war ca. 75m vom Turm und ca. 155m von der Nabe entfernt.

In echt war es deutlich heller und es war eine größere Fläche beleuchtet. Leider war direkt über dem Boden eine Meter-dicke Schicht Nebel, weswegen der Beam in den Beamshots so hell ist.
 

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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ist auch keine Kunst bei der Bestromung und Lumen

Gib der Olight deine Ampere,dann sieht es mal ganz anders aus ;)

Ist meiner Meinung nach wieder mal Äpfel mit Birnen vergleichen.

Gruß Xandre

Na ja, die Olight stellt ie einzig wirklich Konkurrenz zur VPT da.

Die Bilder zeigen, was Kevin (Lambda) für gute Arbeit leistet. Die VPT ist günstiger und kleiner als die Olight. Sie produziert mehr Lumen und mehr Lux und ist deutlich flexibler, da man sie mit verschiedenen Akku-Kombinationen oder auch Batterien betreiben kann. Dazu kommt, dass man auch einen normalen Maglite-Kopf oder aber eine ashärische Linse drauf schrauben kann.

Bei mehr Ampere würde aller Wahrscheinlichkeit nach die Kühlung der Olight versagen.
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
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Wien
warum äpfel mit birnen vergleich?

sind beides reinrassige thrower, die es am markt frei zu kaufen gibt,

lampen die die gleiche led, reflektor und bestromung haben, braucht man ja nicht wirklich vergleichen, da es da kaum unterschiede geben wird

und wenn jemand einen starken thrower sucht, dann kann der vergleich schon hilfreich sein
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Ich geb euch recht-guter Vergleich zweier Kauflampen.:thumbup:

Wobei ich die VPT gerne als Moddinglampe ansehe
und die Olight als "Jedermannslampe".

Ist zwar nicht so,aber die VPT ist meiner Meinung nach eine ganz andere Liga.
Gerade wegen der Bestromung und Wärme nicht als "Jedermannslampe" zu bezeichnen.

Gruß Xandre
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Ich geb euch recht-guter Vergleich zweier Kauflampen.:thumbup:

Wobei ich die VPT gerne als Moddinglampe ansehe
und die Olight als "Jedermannslampe".

Ist zwar nicht so,aber die VPT ist meiner Meinung nach eine ganz andere Liga.
Gerade wegen der Bestromung und Wärme nicht als "Jedermannslampe" zu bezeichnen.

Gruß Xandre

Die VPT ist definitiv eine Customlampe. Da steht ja schließlich ein Typ tage-lang alleine in seiner Werkstatt und baut seine selbst-designten Lampen.

Aber von der LED und der Leistung her ist die Olight SR_95 UT die einzig wirklich vergleichbare Lampe.
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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In Ulm, um, und herum
Bei mehr Ampere würde aller Wahrscheinlichkeit nach die Kühlung der Olight versagen.

Um das zu beurteilen müßte man aber doch mal nahe der LED messen?
Das Gehäuse ist mir niemals besonders warm geworden. Oder woraus schließt Du das?

Die moderate Temperatur könnte an niedrigerer Bestromung mit guter Kühlung
oder an besonders schlechter Kühlung liegen (letzteres halt ich aber für weniger wahrscheinlich).
Ob die Kühlrippen nur Show sind oder wirklich was bringen kann ich nicht sagen.

Ich vermute daß im Lastenheft der Lampe robuste Praxistauglichkeit ganz weit oben stand, obwohl die Lampe als erklärter Thrower vermarktet wird. Dafür spricht
- Laufzeit ~> 1 Stunde
- keine Wärmeprobleme
- gekapselter, wartungsfreier Akku
- insbesondere: relativ kleiner Kopf, also handlich: 2 cm mehr Durchmesser hätten eine merkliche Steigerung gebracht

-> Leider kommt sie (deshalb?) dann auch nicht an eine Custom-Lampe ran :rolleyes:
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Um das zu beurteilen müßte man aber doch mal nahe der LED messen?
Das Gehäuse ist mir niemals besonders warm geworden. Oder woraus schließt Du das?

Die moderate Temperatur könnte an niedrigerer Bestromung mit guter Kühlung
oder an besonders schlechter Kühlung liegen (letzteres halt ich aber für weniger wahrscheinlich).
Ob die Kühlrippen nur Show sind oder wirklich was bringen kann ich nicht sagen.

Ich vermute daß im Lastenheft der Lampe robuste Praxistauglichkeit ganz weit oben stand, obwohl die Lampe als erklärter Thrower vermarktet wird. Dafür spricht
- Laufzeit ~> 1 Stunde
- keine Wärmeprobleme
- gekapselter, wartungsfreier Akku
- insbesondere: relativ kleiner Kopf, also handlich: 2 cm mehr Durchmesser hätten eine merkliche Steigerung gebracht

-> Leider kommt sie (deshalb?) dann auch nicht an eine Custom-Lampe ran :rolleyes:

Im Gegensatz zur VPT ist die Olight natürlich eine praxis-taugliche "normale" Lampe, die jeder benutzten kann. So wie sie ist funktioniert sie gut. Wobei mich interessieren würde, ob die jetzt wirklich 9A durch die LED jagen. Bei der SR-90 hat mal jemand im cpf "nur" 8,4A gemessen.

Wenn man 9A bzw. noch mehr sinnvoll durch eine SST-90 jagen will muss man eigentlich einen Kupfer-Kühlkörper nehmen. Das bringt deutliche Vorteile. Diese LED hat die höchste Leistungsdichte von allen gängigen LEDs (30-40W auf 1cm^2). Die üblichen einfachen Kühlmethoden der Chinesischen Hersteller funktionieren hier einfach nicht mehr so gut.
Bei der SR-90 war die LED auf einem vergleichsweise kleinem Messingkühlkörper angebracht. Wer macht denn bitte so was?
Warum keine Aluminium?
Das Mindeste, was man tun muss ist die Sternplatine der LED auf dem Kühlkörper zu schrauben mit einer hauchdünnen Schicht Wärmeleitpaste dazwischen. Ist dies in der Olight der Fall?
Das Gehäuse an sich müsste ja eigentlich locker groß genug sein. Es bietet jedenfalls viel mehr Kühlfläche als das der VPT.

Die UT an sich ist ja gar nicht schlecht, aber sie produziert sehr wenig Lumen (für 30W Leistungsaufnahme), hat einen winzigen Hotspot und einen extrem kalten Tint. Alles, was man mit ihr beleuchtet sieht tot aus (zumindest mit der vom Sommerausgrillen).

Wenn du sie drinnen auf den Tisch stellst und an machst (ohne Ventilator) sollte sie eigentlich nach 15min ziemlich warm sein.
(Auf der VPT kann man dann schon Eier kochen^^).
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Für mich scheiden beide Lampen aus:

Die Olight wegen zu wenig Dampf

Die VPT hat mir für eine Moddinglampe einen zu kleinen Kopf.

Beide haben einen zu kleinen Kopf.

Persönlich gefällt mir die Olight besser,Aussehen und UI sind genial.
Ob 8,nochwas oder 9 A macht den Kohl auch nicht fett.

An der VPT gefällt mir der Oring am Regler nicht wirklich.
Ist zwar praktisch,sieht aber aufgesetzt aus.
Laufzeit und Wärmeproblem sind bei so großen Teilen besser in den Griff zu bekommen.
In einer EDC ist mir sowas egal.

Aber beides Hammerlampen-kein Thema :thumbup:

Gruß Xandre
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Für mich scheiden beide Lampen aus:

Die Olight wegen zu wenig Dampf

Die VPT hat mir für eine Moddinglampe einen zu kleinen Kopf.

Ok kann ich verstehen, aber das ist eigentlich einer der großen Vorteile der VPT.

Beide haben einen zu kleinen Kopf.

Persönlich gefällt mir die Olight besser,Aussehen und UI sind genial.
Ob 8,nochwas oder 9 A macht den Kohl auch nicht fett.

Das Aussehen von der Olight finde ich auch besser. Das UI finde ich schlechte. Es ist langsamer und deutlich weniger flexibel.

An der VPT gefällt mir der Oring am Regler nicht wirklich.
Ist zwar praktisch,sieht aber aufgesetzt aus.

Den kann Kevin auch weglassen. Das ist noch ein relativ neues Feature. Er soll den Grip aber sehr deutlich verbessern. Besser wäre ein abgerundeter Regler mit Knurling.

Laufzeit und Wärmeproblem sind bei so großen Teilen besser in den Griff zu bekommen.

Das mit der Laufzeit ist schwierig. Die Akkus nimmt er ja extra, weil die eine flachere Entladekurve haben als Li-AKkus und nicht explodieren können.
Wenn man ein Li-Pak nimmt bräuchte man einen Treiber. Das wird bei 13A schwieriger. Selbst wenn man sich einen mit 7135er Chips zusammenbaut fehlen einem die 36 Stufen und er wird vor allem riesen-groß.


In einer EDC ist mir sowas egal.

Aber beides Hammerlampen-kein Thema :thumbup:

Gruß Xandre

Mich stört vor allem die niedrige Qualität des Kopfes (der Teil von der 109-LED-DX-Lampe). Das Bezel-Gewinde it extrem Schlecht und das Material sehr dünn. Da kann Kevin aber erst mal nichts für. Ein selbst hergestellter Kopf würde den Preis der Lampe deutlich erhöhen. Der Reflektor is leider auch nicht besonders hochwertig.

Was ich wirklich toll finde, ist der sehr praxistaugliche breite Spill. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Reflektor ein wenig schmaler ist, als der Bezel. Dadurch wird der Spill durch diesen nicht abgegrenzt, wie bei den meisten Lampen. (siehe Bild im Anhang).

Und natürlich die neutrale Farbtemperatur. Für mich ein muss. Da könnte Olight noch nach bessern.
 

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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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Bei der Farbtemperatur scheiden sich die Geister.

Nimmt man NW,kommt weniger Reichweite heraus.

Bläulich geht auch nicht mehr vom Farbempfinden.Grün geht gar nicht

Mir ist bei Throwern einfach weiß am liebsten.-

Wenn ich mir den Kopf so anschaue,bekomme ich fast die Kriese.
Ist zwar eine "nette" Erklärung mit dem Rand,
aber für mich sieht es aus-wie wenn er eben doch nicht richtig passt.

Der Reflektor war zu lang,deshalb wurde er abgesägt.
2 Fetzen hitzebeständiges Tape auf die Lötstellen oder sonst was
und der Reflektor bleibt länger,was auch nicht wirklich ein Nachteil ist.

Der Reflektor an sich ist erste Sahne,nur für die LED zu klein im Durchmesser.
(natürlich nur für meinen Geschmack)

Gruß Xandre
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Bei der Farbtemperatur scheiden sich die Geister.

Stimmt. Interessant wäre vielleicht auch warme SST-90 mit 83er CRI gewesen. Was passiert wohl, wenn man da die Linse entfernt?

Nimmt man NW,kommt weniger Reichweite heraus.

Aber nur bei gleicher Leistung. Bei der SST-90 beträgt der Unterschied von den Lumen her 10%. Das macht bei der tatsächlich sichtbaren Reicheite nur einen geringen Unterschied.

Bläulich geht auch nicht mehr vom Farbempfinden.Grün geht gar nicht

Jop.

Mir ist bei Throwern einfach weiß am liebsten.-

Wenn ich mir den Kopf so anschaue,bekomme ich fast die Kriese.
Ist zwar eine "nette" Erklärung mit dem Rand,
aber für mich sieht es aus-wie wenn er eben doch nicht richtig passt.

Durch einen von Kevin gedrehten Alu-Ring sitzt der Reflektor genau richtig im Kopf. Die Scheibe liegt direkt auf dem Reflektor. An sich passt das alles ganz gut. Warum Kevin so viel unten abschneidet, weiß ich nicht genau. Ein bisschen muss er abschneiden, da die Lötstellen mit den dicken Drähten relativ dick sind im Vergleich zur LED. Mich nervt vor allem, dass der Kopf bei perfektem Fokus nicht ganz zugeschraubt ist (man kann ihn leicht aus versehen verstellen) und, dass man die Lampe nur draußen im Dunkeln richtig fokussieren kann. Drinnen ist der Beam unsauber, wenn sie richtig fokussiert ist. Die Corona ist sehr ungleichmäßig. Der Spot und gerade der Spill sind auch drinnen in Ordnung (weiße Wand^^).

Der Reflektor war zu lang,deshalb wurde er abgesägt.

Du glaubst gar nicht wie oft man den Kopf drehen muss, um ihn ganz zu zuschrauben. Das ist noch sehr viel Spielraum.

2 Fetzen hitzebeständiges Tape auf die Lötstellen oder sonst was
und der Reflektor bleibt länger,was auch nicht wirklich ein Nachteil ist.

Der Reflektor an sich ist erste Sahne,nur für die LED zu klein im Durchmesser.
(natürlich nur für meinen Geschmack)


Gruß Xandre


Ich finde den Reflektor nicht so toll. Er verkratzt viel zu leicht und spiegelt nicht so gut, wie manch anderer.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Wie gesagt,ich finde den Reflektor top.

Super zu bearbeiten.

Verkratzen nur bei unsachgemäßer Anwendungen.
"Normalerweise" macht man den Reflektor einmal rein und gut ist.
Schon wenn der Reflektor offen an der Luft liegt,zieht er Staub an

Aber jedes Stäubchen kann ein Kratzer verursachen.Ist bei fast Allen so.
Außer bei OP,da sieht man es halt nicht so.

Gruß Xandre
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Im CPF Markteplace wird momentan eine Varapower 2000 angeboten (aus Australien). Vielleicht interessierts ja jemanden...
Die 2000er hat einen normalen Maglite-Kopf, nicht den großen, wie meine Turbo. Dazu in schickem rot.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Hier hat "357nut" im FNF einen Gewichtsvergleich zwischen der VPT, der Olight SR-90 und der Fenix TK-70 gemacht (jeweils mit Akkus):

VPT - 2lbs 10oz - 1,19kg
TK70 - 3lbs 1oz - 1,39kg
SR90 - 3lbs 8oz - 1,59kg

Die VPT v3 bzw. kleinere Modelle müssten diese Jahr noch verfügbar sein (auch mit Cree XP-G2, Luminus SBT-90 etc.)

Hier findet man Vergleichsbeamshots von meiner VPT und vielen bekannten starken Lampen inkl. der Olight SR-95 UT under Fenix TK-70.
Die wurden beim Sommer-Ausgrillen diese Jahr gemacht.

Guckt euch die Fotos bitte in der maximalen Auflösung an (rechts-klick auf das Bild, welches gerade angezeigt wird). Nur so kann man wirklich gut was erkennen.

Die Fotos der LED-Lampen sind alle etwas unterbelichtet, damit die viel helleren, fetten HID-Lampen nicht einfach alles überstrahlen. Sie sind in Echt also heller. Der Weißabgleich war leider auf Automatik, weswegen die Lichtfarben alle sehr extrem dargestellt werden. Meine VPT macht zwar ein neutrales Licht, es ist aber niemals soo warm.
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Coole Info :thumbup:

Aber nicht nur wegen der Lampe,
scheinbar bekommen die die SBT 70 im Dezember rein.

Dann kann es für uns auch nicht mehr so lange gehen.

Von welchem Superthrower kommt wohl der Reflektor ?

Gruß Xandre
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
1.808
480
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Wien
kevin hat mir mittags auch eine mail geschickt, dass die v3 jetzt verfügbar ist, bin am überlegen eine in 4300k zu nehmen