Vander 18650 mit 4200mAh Akkus in der Bucht

Dieses Thema im Forum "Lithium-Technologie" wurde erstellt von Fozzy, 10. April 2015.

  1. Wenn die Akkus 1,0 Ah haben und nach 45 Minuten noch 3,9V im Leerlauf, also noch mehr als halb voll, dann wurden vielleicht 0,4Ah entnommen.
    Es wären also ca. 0,4 Ah / 0,75 h = 0,53 A pro Zelle geflossen, 2,1 A insgesamt, also 7,7 Watt. Davon wird die SRK aber weder brennheiß noch hell.

    Das passt überhaupt nicht zusammen. Entweder sind das doch Superakkus, oder das Multimeter zeigt Mist an, oder die 45 Minuten waren nur 15.
     
  2. Folomov
    So wollte ich es Ausdrücken.

    Ich denke auch das irgend etwas faul ist an der Sache....

    Gruß Steph
     
  3. nehmt die 45 Minuten nicht so genau, es können tatsächlich auch nur 30-35 gewesen sein, weniger aber sicher nicht, es war halt für mich einfach nur ein schneller Versuch um zu sehen wie lange die Dinger durchhalten in meiner Skyray und ich war über die Laufzeit dieser ein Euro Akkus erst einmal überrascht.(die waren ja nicht als TALA Akkus verplant)
    das Multimeter welches ich benutzt habe ist so ein Miniteil von DÜWI, das hat aber im Gleichpannungsbereich bis 20V auch nur eine maximale Abweichung von 0,1 Volt gegenüber meinem jährlich geeichten Fluke 87 welches ich im Job nutze.
    ich würde den Test ja nochmal wiederholen, aber 4 der Akkus sind mittlerweile in meinen Schraubern verlötet (ich sehe hier keine Gefahr da Sie ja den Kurzschlußtest ohne Feuer bestanden haben ;)) und von den anderen 4ren ist einer nach den Strapazen in der Skyray ausgelaufen und die 3 anderen haben nach erneuter Ladung nur noch Spannungen zwischen 3,9 und 4,1 Volt im Leerlauf, die Hitze und die Belastung haben ihnen wohl auch nicht gut getan :D
    ich denke aber das alle weiteren Diskussionen über die Vanders überflüssig sind, denn dass die Akkus im Endeffekt Schrott sind ist ja nun dank Light Wolf bewiesen (das Geld habe ich übrigens heute sowohl für die erste als auch für die 2.te Bestellung die an Ihn ging erstattet bekommen).
    mein Fazit lautet:
    in Zukunft keine Experimente mehr mit Akkus unbekannter Herkunft und Erdbeerbecher mit echten Erdbeeren statt Vanders mit falschen Spezifikationen :thumbup:
     
    Gammel hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Schön das man durch Erfahrungen viel lernen kann. Trotz ständer Warnung und vielen Threads müssen einige erst mal selber Ihre Erfahrungen machen. :exploLiIon:

    Aber am Ende behalten die alten Hasen immer Recht! :thumbup:

    Gruß Steph
     
    tryps hat sich hierfür bedankt.
  5. In diesem Zusammenhan auch interessant:
    Akkutestguru und Lieblingsdäne HKJ hat in jüngerer Zeit ein paar solcher "Superakkus" getestet, u.a. Ultrafire "6000mAh". Der Zellenpluspol dort sieht genau so aus wie bei den Vander "4200mAh". Auch die Messresultate sind ähnlich:
    Test of UltraFire SJ18650 6000mAh (Black) 2015

    Er hat auch ein paar Zellen zerlegt: Disassembly of some UltraFire batteries

    Recyclingzellen: Test of UltraFire BRC18650 3000mAh (Red-silver) 2015
     
  6. Darf ich fragen, in welcher Branche man ein Strommessgerät zum Eichamt schickt? Bis jetzt war für mich DKD das höhste der Gefühle.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    ich habe geeicht gesagt, aber nicht vom Eichamt gesprochen, DKD ist der geforderte Standard, Kalibrieren & Eichen sind in meinem Sprachgebrauch ein und das gleiche wenn es um das Messgerät geht auch wenn es da amtliche Unterschiede gibt.
    in der Mess und Regeltechnik gibt es Sicherheitsabschaltungen die jährlich vom TÜV geprüft werden müssen.
    Um an diesen Abschaltungen arbeiten zu dürfen verlangen sowohl der TÜV als auch die Kunden das die genutzen Milliamperegeber/messer ein aktuelles Kalibrierungszertifikat (DKD Ein und Ausgangskalibrierung) eines anerkannten Institutes besitzen, wenn man dort mit einem Gerät ohne aktuellen Sticker erwischt würde so hätte man dort zum letzten Mal an einer Abschaltung gearbeitet.
    es wäre verheerend wenn 2 Personen etwa an einer 2von3 Sicherheitsabschaltung Stromgeber mit unterschiedlichen Werten verwenden würden. deshalb vertraue ich auf mein Fluke zu 100% in den Bereichen 4-20mA sowie 0-10V ;)
     
    LED hat sich hierfür bedankt.
  8. Mein Multimeter habe ich mal in der PTB "kalibrieren" lassen... ;)

    Gruß Mario

    PS: Tolle Akkus!
     
  9. Nanana, die 0-10V sind aber nicht Drahtbruchsicher. :D
    Wer macht denn so was noch?

    Meßtechnisch kommt für mich aber auch nur Fluke in Betracht.
     
  10. Und Gossen-Metrawatt?
    Ich habe 2 Metrahit 18S von 1994/95, eines davon kommt alle 2 Jahre zum Kalibrierdienst, das 2. wurde noch nie nachkalibiert und zeigt bei Spannung und Strom DC aufs Digit genau gleich an.
     
  11. Es gibt natürlich noch andere Mütter mit schönen Töchtern.:)
     
  12. Kleines Update:
    Nachdem der erste Kurzschlussversuch unspektakulär verlaufen ist, habe ich ihn mit einem zweiten Akku wiederholt. Diesmal aber die Kabel so kurz wie möglich, den Akku auf 4,35V geladen und auf 30°C leicht vorgewärmt.
    Der Peak-Strom war diesmal höher, 51A, hat sich dann bei 18-20A eingependelt und maximal 1 Minute fiel er schnell ab auf unter 1A. Für genauere Angaben müsste ich das Video anschauen, aber dazu fehlt mir die Motivation.
    Jedenfalls auch diesmal Kein Knall, kein Rauch.
    PTC hat die Zelle jedenfalls nicht, sonst wäre der Strom wesentlich unter 20A gewesen. Also "sicher" alleine durch geringe Kapazität und hohen Innenwiderstand.
     
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