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Olight Taschenlampen
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So, nachdem ich laut Buchhaltung seit ein paar Tagen auf 50 Lampen komme, fühle ich mich bereit auch mal einen Vitrinen-Thread aufzumachen :D

Ich werde über die nächsten Tage immer mal wieder ein paar Lampen Lux-vermessen und dachte mir, bei der Gelegenheit kann ich die interessanteren hier ja auch mal vorstellen. Ich habe fast nur Umbauten, die meisten wurden sehr banal mit einer neuen LED ausgestattet. Aber ab und an sind vielleicht doch Sachen dabei, die zumindest zum Schmunzeln anregen könnten.

Den Anfang machen meine Orgelpfeifen.

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- Links haben wir eine XT11GT v2 mit 360T-Schalter und XHP35 HI 4000K CRI 80 (30000 Lux). Sie war über ein Jahr lang mein Standardbegleiter, wenn es draussen dunkel war. Super handlich, sinnvolle Low-Stufe, völlig ausreichend hell und durch die HI eine sehr gute Reichweite. Und das UI erst! Hoch- und runterschalten, das war für mich damals eine Offenbarung. Andere Lampen kamen ganz lange nicht infrage.
- In der Mitte ist eine XT11X mit 360T-Schalter, XHP70.2 4000K CRI 80 (11000 Lux). Im Prinzip eine 360X3, nur ist der Kopf nicht mit dem Körper verschweisst.
- Und rechts ist eine... na ja, ich nenne sie die XT11GTS. Eigentlich der Kopf einer XT12GT auf dem Rest einer XT11GT mit 360T-Schalter und XHP35 HI 4000K CRI 80 (61500 Lux). Warum sollte man sich diese Mühe machen? Na einmal mehr wegen des UIs. Ich wollte unbedingt auch runterschalten können, da ich es nicht mag, beim Spazierengehen mit Lichtblitzen Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Gleichzeitig wollte ich aber auch die Möglichkeit haben, mal etwas weiter zu leuchten als die XT11GT es kann. Die XT12GT liefert in der Hinsicht mehr als genug, und das UI habe ich eben angepasst indem ich zwei Lampen gefrankensteint habe. Ich hatte bei der Bestellung keine Ahnung ob die Teile aufeinander passen würden, und hatte letztlich einfach Glück.

Mit den XT-Lampen hat für mich die Faszination für Taschenlampen endgültig angefangen.
Meine erste gemoddete Lampe habe ich hier im Forum von @Boverm gekauft, eine von @Lexel umgebaute XT11GT mit XHP35 HI in 5000K. Die war echt spitze! Aber die Lichtfarbe... irgendwie sind 5000K nichts für den Wald. Und als ich mir mehr und mehr Berichte von Umbauten durchlas, dachte ich mir immer mehr: das sollte ich auch können! Aber ich war eine ganze Weile zu unsicher, da ich ein rechter Grobmotoriker ohne Ahnung von Elektronik war. Meine erste XT11X habe ich sogar in der selben Konfiguration wie ich sie jetzt habe von Vinh (SkyLumen) gekauft, weil ich zu viel Respekt hatte, um selbst Hand anzulegen.
Kurz darauf hat meine Frau denn den Fehler gemacht, mir zu Weihnachten eine Lötstation zu schenken. Das war, nach meinem Nachwuchs, in Sachen Folgekosten sicherlich das teuerste Geschenk das ich jemals bekommen habe. Aber seitdem habe ich ein tolles neues Hobby. Vinhs XT11X ist lange verkauft, und siehe da, ich kann das tatsächlich auch selbst :)
 

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Hier ist noch der geistig zurückgebliebene Bruder der obigen Orgelpfeifen. Eine XT11GT camo mit BZ-1 und XHP35.2 in 5700K CRI 90 (12500 Lux).

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So dämlich es letztlich ist, ich finde den Camo-Look irgendwie ansprechend. Ich habe zwar den Verdacht, dass Elitesoldaten nicht wirklich solche Dinger herumtragen – sind wir doch mal ehrlich, nichtmal in Filmen tun sie das. Macht aber nichts, erlaubt ist was gefällt.

Nur einschalten sollte man sie nicht.

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Die XHP35.2 ist etwas höher als die XHP35, ich denke daher kommt der schicke Punkt im Zentrum. Dazu haben wir einen hübschen Regenbogen in dem von Schimmel-Grün bis Gewitterwolken-Lila alles vertreten ist. Der takticoole Bezel tut sein Bestes um den Schaden zu begrenzen und nur wenig Licht rauszulassen, aber er ist machtlos gegen die LED. Aber vielleicht darf die Lampe ja irgendwann einen ehrenvollen Tod auf dem Schlachtfeld sterben, oder so. Und bis es soweit ist, steht sie in der Vitrine herum.
 

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Als Anfänge habe ich mehrere Lampen geschrottet statt sie umzubauen. Die XT11UV war so eine. Und die andere XT11UV auch.
Ursprünglich wollte ich, einfach aus Sammlergründen, eine in rot, blau, und grün haben. Die UV-LEDs rausbauen und farbige LEDs rein, so schwer klang das in der Theorie nicht für mich.

Die erste XT11UV hatte den Reflektor mit dem Lampenkopf mittels eines Fixierstabs verklebt. Als ich die beiden nach grosszügigem Dremeln endlich getrennt hatte, war der Reflektor verformt und zu nichts mehr zu gebrauchen. Dafür konnte ich schonmal feststellen, dass ich die kleinen LEDs nicht abgelötet bekam. Am Ende war der Treiber Schrott, und ich um 50 Euro ärmer.
Die zweite XT11UV ging schon besser, bis ich ganz zuletzt eine Leiterbahn des Treibers abriss. Ich war stinksauer und erneut um 50 Euro ärmer. Aber einen Versuch wollte ich noch starten.

Der freundliche Händler bei Aliexpress hat mir versehentlich zwei Lampen geschickt und nicht auf meine Nachrichten geantwortet. Und siehe da, ich war beide Male erfolgreich (XP-L2 4000K CRI 80, 14000 Lux). Und stolz wie Bolle.

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Brauchbar sind die Lampen nicht, das Lichtbild der Aux-LEDs ist vollkommen grottig. Aber da ging es am Ende nur noch ums Prinzip.
 

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Schlaft ihr eigentlich manchmal? Ich nämlich schon. Das ist doch, wie könnte es anders sein, ein fantastischer Grund für eine neue Taschenlampe! Falls man mal nachts, äh, aufs Klo muss. Oder nach dem Hund sehen. Genau.

Auf die Idee der Nitecore EC22 Mini bin ich durch den Vitrinenthread von @muellihenry gekommen. Das Rohr der EC11 passt ins Gewinde der EC22, nur Kontakt gibt's dann noch keinen – es ist knapp zu kurz. Ein bisschen Lötzinn auf das Rohr geschmolzen und schon passt das.
Im Dunkeln den Schalter zu finden stellte sich dann als als umständlich heraus, gleichzeitig fand meine Frau das Ding unerwartet toll. Sprich, sie nahm es mir weg und beanspruchte es für sich.
Ich bin ein Freund von Heckschaltern, und der Kopf der MT10C sieht recht genau so aus wie de der EC11... könnte da etwa... stellte sich raus: Ja, das Rohr der MT10C passt ebenso gut in die EC22. Hieraus wurde dann die EC22 Tactical, die mich seitdem als Nachttischlampe begleitet und vermutlich unterm Strich nützlicher ist als alle anderen Lampen hier im Haus.

Damit das Licht noch ein wenig sanfter wurde, kam noch die hier im Forum gelobte Milky-Folie über die Linsen. Damit ist noch weniger Hotspot da. Die niedrigste Stufe ist fantastisch für die Nacht, und das Licht an sich ist auch sehr schön (XL-L2 3000K CRI 80, mit Folie 3310 Lux). Eine ganz kleine Träne habe ich nur geweint, als ich merkte, dass 18350er nicht reinpassen - die sind zu lang, auch ungeschützt.

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Nachdem ich die EC22s umgebaut hatte, lagen noch Teile herum: der Kopf einer EC11 und der einer MT10C. Ich hatte das Glück, irgendwann eine defekte EC11 zu finden – damit war die Lampe wieder ganz. Und jemand verkaufte mir spottbillig eine MT22C, was die EC22 mit taktischem Ring (und anderem Treiber, aber lassen wir das) ist und wie wir wissen, passt deren Rohr in die MT10C.

Irgendwo in dem Text da oben ist eine Lüge, glaube ich, denn ich habe noch das Rohr einer MT20C herumliegen und ich weiss beim besten Willen nicht mehr wo der herkommt. Es kann also sein dass da noch mehr Austausch unter den einzelnen Lampen stattgefunden hat. Ich bin alt und vergesslich, seht es mir nach.

XM-L2 3000K CRI 90, mit bernsteinroter Aux-LED (5400 Lux). Absolut perfekt für's Camping.

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Kopflampen sind theoretisch praktisch, aber ich mag sie einfach nicht. Ich trage meine Lampe lieber in der Hand. Ich habe zwei, und sie kommen quasi nie an die frische Luft. Und für ein schönes Bild war ich auch zu faul.

Links: Nitecore HC60, XM-L2 3000K 80 CRI. Der Umbau war überraschend einfach, da Nitecore statt Lot irgendeine komische graue Masse verwendet – die gesamte Elektronik inklusive LED sitzt auf einer einzigen Platine, aber wenn man die heiss macht, geht die LED als Erstes ab. Ich beschwere mich nicht.

Nitecore HC33, XHP35.2 HD 5700K 90 CRI mit 60º Wabenoptik (nach einer Anleitung von @muellihenry; 3100 Lux). Durch die Wabenoptik ist es egal, ob die XHP35.2 etwas höher ist als die originale LED, und das Lichtbild ist super für's Nahe.

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Momentan stehe ich total auf die Kombination aus Thrower und Flooder. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich in der Nähe Hotspots so mühsam finde. Man wedelt andauernd hin und her, bis man alles gesehen hat, was vor einem ist.
In der Ferne braucht man dann eben einen guten Hotspot, klar.

Ich habe eine ganze Reihe solcher Sets, und kann hier meine Sammelwut voll ausleben. Optisch zueinander passende Lampen zu finden ist zum Glück nicht schwer, danach muss man nur noch dafür sorgen, dass sie sich gut ergänzen.

Links: Jaxman E2L mit 18350er Rohr, MTN-17DDm mit guppy3drv, Carclo 10508, und einem blauen Glow Gasket. LH351D 5700K 90 CRI, 3800 Lux.

Rechts: Convoy S2+ mit 18350er Rohr, 5A-Treiber von Convoy mit Biscotti. White Flat 1 6500K, 24000 Lux.

Das Schöne ist, dass man das UI quasi gleich einstellen kann: Ich habe beide auf Moonlight, ~33%, 100% gestellt. Die E2L geht dabei deutlich dunkler, was für die Nacht klasse ist. Bei einem Thrower macht ein echtes Moonlight keinen Sinn wenn man eh noch einen Flooder dabei hat, daher passt es auch, dass die S2+ bei gefühlten 10% anfängt.

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Noch so eine Kombo, diesmal mit einer der allgegenwärtigen FW3A-Variationen. Was soll man dazu schon gross sagen.

Links: FW1A mit 18350er Rohr und White Flat 1 6500K (25000 Lux). Der Treiber wurde mit der Nichia-Firmare geflasht damit die LED nicht gar so arg gequält wird.

Rechts: FW1A mit 18350er Rohr und SST-20 2700K 95 CRI (580 Lux). Ich habe den Reflektor weggelassen; die LED ist weniger als einen Millimeter vom Glas entfernt. Diese Lampe dient oft als Kerze, als Nachtlicht, und schliesslich hat sie auch noch ein Leuchtdings, damit man sie im Dunkeln leichter findet.

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Und meine neuste Kombo aus Thrower und Flooder. Ich hatte kurz gelacht als ich den 12x-Mule-Umbau bei SkyLumen gesehen habe, aber als ich dann gemerkt habe dass MTN das Board dafür verkauft, konnte ich natürlich nicht anders.

Links: Noctigon KR1 mit W2 (102K Lux). Ich habe nichts daran umgebaut, weil mir nichts Sinnvolles eingefallen ist. Zum einfacheren Unterscheiden hat sie ein blaues Leuchtstäbchen am Schalter.

Rechts: Noctigon KR4 mit viel zu vielen LEDs. Ich hoffe wirklich, dass das Ding nie aus versehen angeht. Nach etwa drei Sekunden auf Turbo kann ich sie nicht mehr vorne am Kopf halten, und nur ganz knapp später hat der Akku eine Temperatur die mich nervös kichern lässt. Ich habe mir für diesen Nichtsnutz einer Taschenlampe einen Sony VTC5A gekauft, damit noch ein bisschen mehr Licht rauskommt bevor alles im Zimmer anfängt zu brennen – normal verwende ich 30Q, aber wenn schon Wahnsinn, dann mit Methode. SST-20 4000K 95 CRI (3600 Lux), und der Lichtfarbe entsprechend ein gelbes Leuchtstäbchen am Schalter.

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Spassfakt am Rande: KR4 hatte im Originalzustand viel zu wenig Wärmeleitpaste, die Schrauben waren nicht richtig angezogen, und die Isolationsplättchen waren zu gross und krumm und haben auf eine LED geragt. Viel sinnloser ist mein Umbau eigentlich auch nicht.
 

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Hach, ich habe viel zu viele FWxx-Lampen. Aber sie sind so vielfältig! Zumindest kann man viel daraus machen.

Links: FW3A Blau, entsprechend mit 219C 5700K 90 CRI, auch wenn das Licht gar nicht sooo blau ist. 5700K sind das kälteste was mir ins Haus kommt, alles darüber finde ich nicht mehr hell sondern nur noch... na ja, es ist schon Licht da, aber es fühlt sich nicht so an. Ausserdem kann ich damit kaum Kontraste erkennen (damit bin ich glaube ich recht alleine). Jedenfalls, diese Lampe hat die sehr flutige Carclo 10509 mit blauen Leuchtelementen. Ich finde sie einfach als Gesamtpaket so schön, dass ich sie nie hergeben möchte, auch wenn ich sie nie verwende. 3500 Lux.

Rechts: Die Antithese zur Blauen! FW3A Kupfer, mit SST-20 2700K CRI 95. Damit der Kontrast konsequent ist, ist hier eine Carclo 10507 drin (die mit dem meisten Throw), und damit man weiss dass die beiden zusammengehören, sind gelbe Leuchtelemente in der Optik verbaut. Beeindruckende 9450 Lux.

Mitte: Die passt eigentlich nicht dazu, aber hat kein eigenes Bild verdient. Eine FW4A eben, mit LH351D 3500K CRI 80. Die machen ein stimmiges, aber nicht wirklich herausstechendes Licht. Sie hat die mittelspottige, gefrostete Carclo 10623 verbaut und ein Turboglow-Dingsie. Die FW4A ist ein guter Begleiter wenn man abends nochmal einen kurzen Spaziergang macht, und erledigt ihren Job völlig zufriedenstellend – aber auch unaufregend und so charakterlos wie ein verlässlicher Beamter. 4800 Lux.

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Die letzten Vertreter der FWxx-Familie sind dann diese beiden hier.

Rechts: die "grüne" FW3A mit LH351D 5700K CRI 90. Sie hat eine Carclo 10511 (spottig, gefrostet) weil das mit dem Aux-Board von @Lexel richtig geil aussieht. Das Board ist immer an, also nicht an die MCU gekoppelt: Das angenehm dunkelrote Licht ist gut um die Lampe im Dunkeln zu finden, stört aber nicht weil es überhaupt nicht grell ist und sogar in der dunkelsten Stufe locker von den Haupt-LEDs überdeckt wird. Eine 1A Nachttischlampe, gerade mit dem Momentlicht von Anrudil! Und irgendwie gefällt mir das Licht besser als das der Blauen FW3A weiter oben. Was TIR-Optiken angeht sind die Samsung-LEDs wirklich unschlagbar in meinen Augen. 5500 Lux.

Links: Da muss ich zugeben, dass ich ein wenig stolz auf sie bin. Die grüne Lumintop LM10, mit ebenso grünem Aux-Board (erneut von @Lexel) und klarer Optik vor den LH351D 5000K CRI 90. Das Design, in Verbindung mit der Farbe, ist fantastisch! Für mich sicherlich ein Highlight in meiner Sammlung, mit herrlich neutralem Licht und 5800 Lux.

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Nachdem ein Bekannter dann doch zu faul war, das Board zu verwenden, habe ich noch eine weitere FW4A. Diese hat ein kurzes Rohr für 18350er, ein Aux-Board von Lexel, und LH351D in 2700K 90 CRI. Der Beam mit der Carclo 10621 ist traumhaft (7000 Lux), diese Minilampe hat richtig Charakter! Sie gefällt mir viel besser als "lange" FW4A.

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Die Lampen von Mecarmy haben ein grässliches UI, aber manche sind wirklich schick. Die PS16 habe ich mir bewusst bestellt, um sie in die Vitrine zu stellen – Edelstahl ist zum tatsächlichen Gebrauch einfach zu schwer, und die letztlich eher bescheidene (Astrolux-?) Optik ist auch nicht so der Hit. Trotzdem habe ich mit einem MTN-20DDm und Crescendo eine Lampe hinbekommen, die tatsächlich verwendbar wäre. Der schwammige Schalter wurde ein wenig knackiger gemacht indem ein längerer Stift eingebaut wurde, und die Lampe fasst sogar geschützte 18350er. Als LEDs kommen Nichia 219C 4000K 90 CRI zum Einsatz. Lächerliche 3350 Lux (mit ungeschützten Akkus), aber wie gesagt, das Ding steht eh nur in der Vitrine und sieht gut aus.

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Ich gebe es zu, ich stehe auf kantiges Design. Ein bisschen Macho darf schon sein, genau das finde ich an der LM10 so geil. Eben darum hat es mir auch die Acebeam TK17 so angetan. Einmal mehr ist das jedoch nur optisch so, das UI ist Dreck.
Ich hatte irgendwo ein Bild gesehen, auf dem sie mit diversen Leuchtelementen verziert war und echt rattenscharf aussah. Das wollte ich auch haben, also bestellte ich nebst der TK17 noch Turboglow-Leuchtstifte von nealsgadgets.com. Neal hatte auf Facebook versprochen, die leuchteten genau so lange wie die Scheiben fuer die Carclo-Optiken. Ich war skeptisch, aber dachte mir, so schlimm wird's schon nicht sein. Nun, um es kurz zu machen, die Dinger leuchteten gar nicht sondern sind einfache Plastikstäbe. Womit ich ausserdem nicht gerechnet hatte: Die Vertiefungen der TK17 sind unterschiedlich lang, und die Stäbchen sind alles andere als einfach zu schneiden. Ich habe das Projekt also etwas simplifiziert.
Die Lampe hat keine Leuchtstäbe, nur hinten am Schalter sind vier rosane drin zu finden. Die leuchten wie gesagt nicht, sehen aber cool aus. Die Glow Disc hinter der Optik wurde mir als rot verkauft und ist tatsächlich rosa, und passt damit hervorragend zum Schalter. Insgesamt sieht die TK17 damit auf eine spannende Weise feminin aus, finde ich. In jedem Fall ist sie eine meiner schönsten Lampen.

XP-L HI 3000K 80 CRI, MTN-20DDm Treiber mit Crescendo, 10500 Lux. Wenn man die Lampe vor sich hin rampen lässt (Crescendo oszilliert dann zwischen Maximum und Minimum), merkt man, wie die Lampe in Wellen erst heiss und dann sehr heiss wird. Finde ich lustig.

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Ach ja, falls noch jemand Gefallen an der Lampe findet aber das UI auch nicht mag: Acebeam-typisch ist hier alles verschraubt und damit extrem gut verbaut, aber sie haben keine Versiegelung verwendet. Die Schrauben lassen sich einfach rausdrehen, und man kann auch ohne Schrauben alles zusammensetzen so dass es halbwegs hält. Der Treiber liegt auf zwei Ösen auf, das heisst, Spässe wie AMCs ringsherum auf der Oberseite ist keine gute Idee – man sollte schon die Möglichkeit haben, die beiden Ösen direkt auf den Treiber zu legen (elektronisch isoliert und daher unbedenklich).
Das MCPCB ist sehr dünn und hat sich bei mir nicht wiederverwerten lassen, irgendwie war ein Pad wohl beschädigt und es ging nichts mehr, sobald eine LED darauf war. Ein beliebiges anderes 3x3535 MCPCB hat funktioniert, man kann die Lampe trotzdem ohne grossen Druck zuschrauben.
 
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Noch so eine kantige kleine Lampe! Die Nitecore TM9K sieht, behaupte ich, perfekt aus. Ich wüsste nichts das mich am Design stört oder das ich verbessern wollen würde! Viel gibt es auch ansonsten nicht dazu zu sagen, über dein eingebauten Akku habe ich anderswo schon geschimpft. Trotzdem: sehr geile Lampe.

Der Umbau war eine spannende Erfahrung. Die oben schonmal erwähnte nitecore'sche graue Masse kam auch hier zum Einsatz, und das MCPCB rauszulöten war eine Qual sondergleichen. Am Ende habe ich mit einem Skalpell die letzten Reste durchtrennt, weil ich das "Lot" einfach nicht flüssig bekommen habe. Und Nitecore hat da nicht gespart! Ansonsten ist die Lampe innerlich top, wie ich es von der Tiny Monster-Serie gewohnt bin. Es hat mir tatsächlich Spass gemacht, da mal reinzuschauen. Und so viele LEDs auf einmal zu tauschen ist natürlich auch nicht ganz ohne, zumindest für einen Amateur wie mich.

XP-L2 HD, 5000K 80 CRI, 14000 Lux und jede Menge Spass!

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