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Ungeschützte Akkus in z. B. Armytek Wizard Pro?

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Die Armytek Wizard Pro Stirnlampen verfügen doch über ein integriertes Akkumanagement bzw. eine integrierte Schutzelektronik (z.B. Unterspannungsabschaltung)?

Dann braucht man doch eigentlich keine geschützten Akkus zu verwenden? Kann die Elektronik eines geschützten Akkus nicht sogar die Schutzelektronik eines geregelten Akkuträgers stören? Bei z.B. e-Zigaretten habe ich so etwas gelesen (in einem Forum, weiß nicht, ob's stimmt). Wenn der maximale Entladestrom eines Akkus (Dauerlast) über dem maximalen Stromverbrauch einer Taschenlampe liegt, was bzw. wieso sollte dann etwas passieren?

Mehr als 7,5 Ampere zieht so eine Armytek Wizard Pro doch nicht, richtig? Dann sollte doch mit einem Akku wie z. B. einem Samsung INR18650-35E, der bis zu 13 Ampere Dauerlast kann, nichts passieren?

Welche Akkus nutzt Ihr?

Was wäre der Vorteil eines 18650er, der bis 4,35 Volt geladen werden kann? Mir ist das nicht so ganz klar, weil die Modelle, die ich gefunden habe, haben weniger Kapazität als solche mit 4,2 Volt und auch deutlich niedrigere Entladeströme... (?)
 
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freaksound

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23 März 2011
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Die Armytek Wizard Pro V3 XHP 50 wird ja ohnehin mit ungeschützten Akkus geliefert.

Mehr als 7,5 Ampere zieht so eine Armytek Wizard Pro doch nicht, richtig? Dann sollte doch mit einem Akku wie z. B. einem Samsung INR18650-35E, der bis zu 13 Ampere Dauerlast kann, nichts passieren?

Der Akku muss ja nicht nur den geforderten Strom liefern können, sondern auch mechanisch passen. Und genau da liegt die Schwierigkeit. Es gibt nicht allzu viele Akkus die beides vereinen. Es gibt zahlreiche Beiträge zu diesem Thema. Und auch wenn viele User berichten der Akku eines Typs funktioniert bei ihnen, funktioniert derselbe Akku beim nächsten User nicht (z.B Soshine).
Als einer der Akkus der uneingeschränkt bislang bei allen gepasst und funktioniert hat, hat sich der Eagtac 3500 herausgestellt. Auch wenn der Keeppower 3500 dieselbe Rohzelle beinhaltet, ist er bei manchen Usern zu dick. Auch wird die maximale Helligkeit nicht mit jedem Akku gleichermaßen erreicht.

Zum Thema: "Da sollte mit ungeschützten Akkus nichts passieren..."
Ja, sollte. Setzt man sich jedoch mit der Wizard in all ihren Entwicklungsstufen auseinander, fällt aber auf dass bislang keine der zahlreichen Versionen bislang gänzlich ohne Bugs ausgekommen ist. Mal mehr, mal weniger, aber latent vorhanden. Die Bugs reichten da von Preflashes, spontanen Treiberdefekten, bis hin zu Selbstentladung in kürzester Zeit. Vor diesem Hintergrund, der starken Stromentnahme und der eingebauten Ladefunktion ziehe ich es persönlich jedoch vor, nur geschützte Akkus zu verwenden.

Grundsätzlich sollte man bei den Wizards immer die genaue Typenbezeichnung angeben. Es gab durch alle Versionen hinweg eine Pro. V1, V1.5, V2, V3 mit XP-L und XHP50, mit und ohne USB...

Was wäre der Vorteil eines 18650er, der bis 4,35 Volt geladen werden kann?
Siehe oben. Darüberhinaus: sofern du die integrierte Ladefunktion nutzt, gar keiner. Denn die Lampe stoppt den Ladevorgang bei 4,16 Volt.
 

Borris

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23 Dezember 2017
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Ich habe eine aktuelle Wizard Pro v3 XHP50 Magnet USB und nutze künftig ein Xtar VP2 Ladegerät (ist bestellt, aber noch nicht hier). Das Ladegerät wird vom Dänen mit "very good" bewertet, sollte also die Akkus perfekt und auch nicht überladen.

Hat denn die genannte Armytek Stirnlampe eine Unterspannungsabschaltung? Denke mal, das wäre das Wichtigste, richtig? Aber wenn der mitgelieferte Akku eh ungeschützt ist, sollte so eine Unterspannungsabschaltung ja eigentlich verbaut sein? Habe die Lampe bisher nur mit dem mitgelieferten 3200 mAh Armytek-Akku betrieben, teils auch, bis sie sich selbst abschaltete - und geladen bisher nur per USB.
 

freaksound

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Hat denn die genannte Armytek Stirnlampe eine Unterspannungsabschaltung?

Bedingt. Sinkt die Akkuspannung, teilt dir das die Lampe über den Taster mit, der dann in bestimmten Intervallen blinkt (je nach Entladezustand in Orange oder Rot).
Sinkt die Akkuspannung weiter, stehen nicht mehr alle Leuchtstufen zur Verfügung und die Lampe blinkt mit der Haupt LED mehrmals. Tiefer habe ich eine Wizard noch nie entladen.
Hast du ein defektes Exemplar erwischt und lagerst dieses ein, kann sich ein ungeschützter Akku tiefentladen und so unbrauchbar werden. Ich teste jedes neue Exemplar der Wizard erstmal ausgiebig auf Herz und Nieren bis ich ihm vertraue.

Ich würde die Lampe öfters nachladen, auch wenn der Akku nicht leer ist. Die Lampe zu nutzen bis sie sich selbst abschaltet schadet nur dem Akku.
 

Borris

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Hast du ein defektes Exemplar erwischt und lagerst dieses ein, kann sich ein ungeschützter Akku tiefentladen und so unbrauchbar werden. Ich teste jedes neue Exemplar der Wizard erstmal ausgiebig auf Herz und Nieren bis ich ihm vertraue.
Meinst du mit defektem Teil den Akku oder die Armytek?

Ich würde die Lampe öfters nachladen, auch wenn der Akku nicht leer ist. Die Lampe zu nutzen bis sie sich selbst abschaltet schadet nur dem Akku.
Ja, das stimmt. Künftig werd ich das auch so handhaben, wenn ich unterwegs Wechselakkus dabei hab. Bisher nutz ich nur den einen Armytek-Akku und der lief dann ein paar Mal unfreiwillig bis total Ende und ich stand im Dunkeln da... ;)
 

freaksound

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Meinst du mit defektem Teil den Akku oder die Armytek?
Die Lampe. Es gab bislang schon allerlei unvorhersehbare Defekte. Und das nicht wenige. Ich hatte bei insgesamt 12 Exemplaren 4 Defekte.

Bisher nutz ich nur den einen Armytek-Akku und der lief dann ein paar Mal unfreiwillig bis total Ende und ich stand im Dunkeln da... ;)

Für Notfälle oder auch im Auto habe ich immer eine kleine Ersatzstirnlampe dabei. Platzsparend und im Zweifel besser als nichts.
Bei vielen nächtlichen Trailwettkämpfen zum Beispiel ist sogar eine Ersatzlampe Pflicht.
https://www.petzl.com/DE/de/Sport/CLASSIC-Stirnlampen/ePLUSLITE
 
  • Danke
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Borris

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23 Dezember 2017
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So eine Ersatzlampe macht Sinn! Werd ich mir auch noch holen und vorerst mal aber wenigstend noch meine alte Sigma mitnehmen, die ist "relativ" kompakt.

Wegen der Akkus hab ich jetzt nochmal genau bei Armytek geschaut: Laut Betriebsanleitung müssen für den Turbo-Mode 7 A gewährleistet sein, vom Akku her. Empfohlen werden gleichermaßen protected und unprotected Akkus, Hauptsache 7 A. Die Akkus, welche Armytek auf der Webseite verkauft, liefern 7,5 A. Dann sollte ein 8 A Akku ausreichend sein und auch nicht überlastet werden.

Hab jetzt einfach mal die zwei Samsung bestellt. Sollten sie nicht passen, ist's auch egal, sind ja nicht teuer.

Werde dann berichten, ob und wie sie funktionieren, im Vergleich zum mitgelieferten Armytek-Akku.

Ohne Deinen Hinweis wär mir gar nicht aufgefallen, dass der original Akku auch ungeschützt ist. Ging davon aus, der wäre geschützt, da Armytek separat nur geschützte Akkus verkauft. Hatte den Akku noch gar nicht genauer betrachtet, lag ja bereits im Auslieferungszustand in der Lampe. Ist aber dann eigentlich ein Indiz, dass es nicht unbedingt protected Akkus sein müssen.
 

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Olight Shop
Ja. Z. B. schätze ich mittlerweile sehr, dass die Stirnlampe auf Turbo 1 die 900 Lumen über 60 Minuten durchhält. Welche andere Headlight kann das? Selbst auf 1800 Lumen hält sie etwa 3 Minuten durch und ist dann noch für 7 - 8 Minuten (mindestens) auf 75 % von 1800 Lumen und dann noch länger auf über 50 %. Die Olight Nova 2 und einige andere Stirnlampen, die ich mir anschaute, schalten schon nach 1 Minute auf 700 Lumen runter. Da frag ich mich, wozu da überhaupt Turbo-Modi verbaut sind, wenn man die nicht wirklich nutzen kann?

Mittlerweile bin ich die 900 Lumen im Wald so gewöhnt, ich will's mir gar nicht mehr anders vorstellen. Mit den neu bestellten Akkus komm ich dann auf über 3 Stunden mit 900 Lumen (wenn sie denn hoffentlich passen ;) ).

Bin mit der Hardware eigentlich zufrieden, der Kundenservice könnte wohl noch verbessert werden. Denke mal, dass Armytek aus den Kinderkrankheiten bei den Geräten aber auch lernt und da künftig (hoffentlich) besser wird.
 

freaksound

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23 März 2011
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Die Wizard regelt ja etwas runter wenn sie zu warm wird. Für das Auge kaum sichtbar, aber sie tut es. Eine Lampe die keine Rücksicht auf Überhitzung nimmt ist zum Beispiel die Acebeam H10. Die stellt die 1000 Lumen dauerhaft, zur Not bis zur Kernschmelze zur Verfügung. Die Turbostufen sind ja eigentlich dafür gedacht um kurzzeitig das weitere Areal auszuleuchten.
 

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Ich für meinen Teil habe in allen meinen Armytek Lampen den Samsung 30Q mit 3000mAh drin; eine Selbstentladung gibt es bei mir nicht, da ich jede Lampe generell mit Tailcap Lock-Out in den Schrank stelle.

Ansonsten funktioniert bei meinen Modellen alles einwandfrei - bisher keine Bugs o.ä.; hatte aber auch schon eine Wizard V2 welche nach 2-3 Monaten das "rumspinnen" angefangen hat.

Beim joggen gibt es für mich mittlerweile nix besseres mehr als eine Wizard; allerdings mit Silikonkopfband - das Plasteteil ist zwar echt klasse zum ein und ausklicken aber ich habe das Gefühl, dass der Entwickler selbiges noch nie mehr als 5 Minuten am Kopf hatte; wenn damit mal eine Stunde unterwegs bist drückt Dir die Birne...
 

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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@ freaksound: Schon klar. Ich wollte ursprünglich auch hauptsächlich "nur" die 390-Lumen-Stufe nutzen, denn eigentlich reicht die ja leicht - und die Wizard hält damit auch ziemlich lange auf voller Leistung durch, gute 3 h mit dem 3200er Akku. 

Aber die 900 Lumen machen noch mehr Spaß und man merkt nicht, dass da ggf. doch etwas runtergeregelt wird - viel kann das nicht sein. Nach etwas über einer Stunde sinkt die Leistung dann recht schnell und recht deutlich. Vermutlich ist hier dann aber der Akku der limitierende Faktor.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Die Wizards hatten und haben nach wie vor in bestimmten Eigenschaften Alleinstellungsmerkmale die andere Lampen nun mal nicht bieten.
40% Ausfallquote ist natürlich schon ein Alleinstellungsmerkmal:D Spaß bei Seite, ich habe mich mit Stirnlampen noch nicht beschäftigt, sie werden, wenn sie denn funktionieren schon nicht schlecht sein. Waren sie wenigstens alle DOA oder warst du mitten in der Pampa, als sie ihren Dienst quittierten?
 

freaksound

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23 März 2011
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Nein, die Defekte traten erst nach einiger Zeit auf, zumindest was die Treiberbugs betrifft. Preflashes und Selbstentladung waren hingegen schon ab Werk eingebaut.
Deswegen hab ich bei Trails und Wettkämpfen immer Ersatz dabei. Wobei es glücklicherweise zwischenzeitlich Alternativen von anderen Herstellern gibt in die ich mehr Vertrauen habe.
 
  • Danke
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Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Heute kamen die bestellten Akkus.

Die Samsung INR18650-35E 8 Ampere Hochkapazitätszellen (3500 mAh) passen perfekt in die Armytek Wizard Pro v3. Die Maße entsprechen exakt den mit der Lampe gelieferten Armytek-Akkus, auf den Zehntel Millimeter, Durchmesser wie Länge. Die Wizard leuchtet damit in allen Stufen. Langzeiterfahrungen reiche ich zu gegebener Zeit nach.

Die eigentlich für andere Zwecke bestellten Samsung INR18650-25R 2500 mAh Hochstromzellen (20 Ampere) funktionieren / passen übrigens auch und haben exakt dieselben Maße wie die INR18650-35E.
 
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alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
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Die Wizard pro entlädt die Akkus m.M.n. etwas zu tief.
Zum Schluss wird die Helligkeit eher zügig reduziert und dann blinkt der Emitter paar Mal auf. Wenn ich nach dieser Warnung sofort ausschalte und den Akku (Sony VTC6) nach 30 min. messe, hat dieser eine Spannung von 3,15V.
Wenn ich einen passenden geschützten finde, entlade ich ihn mal auf Turbo1 bis zur Warnung. Schutzschaltung des Akkus wird normalerweise bei ca. 2,4V ausgelöst.

Habe nun die Wizard Pro v3 mit einem älteren geschützten Akku auf Turbo1 laufen lassen.
Dabei produzierte sie auf einen Meter 1650 Lux. Zum Schluss wurde die Helligkeit geschätzt bis zu 5 min. lang bis auf 50 Lux reduziert. In dieser Phase warnte der Emitter ein Mal. Die Lampe lief mit dieser geringen Leuchtstufe weiter und wurde von mir ausgeschaltet.

Die Schutzschaltung wurde nicht ausgelöst, also keine Problematische Tiefentladung. Spätestens bei der Warnung würde ich die Lampe ausschalten.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
In Wahrheit wird der Tiefentladeschutz fast nie gebraucht, da man vorher längst schon den Akku getauscht hat, da die Lampen am Ende der Laufzeit deutlich dunkler werden.

Ich habe das bei der Wizard v1 mal genauer untersucht:

 

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Regensburg
Mir ist in den letzten Wochen ein paar Mal die Wizard Pro v3 mit dem ungeschützten, mitgelieferten Akku ausgegangen - also benutzt bis Akku leer. Ist mir auf der 390lm-Stufe und auf Turbo-1 (900lm) passiert. Dann per USB-Kabel wieder aufgeladen. Klappte ohne Probleme. Kannte mich noch gar nicht aus, dachte mir nix dabei. War das Glück oder ist diese Tiefenentladungsproblematik gar nicht so dramatisch?
 

alexp

Flashaholic*
3 Januar 2018
585
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Die Frage ist nun, ob der Akku zu tief entladen wird, weil ungeschützt. Es ist ja nicht verkehrt, wenn die Lampe bis zum bitteren Ende den Akku entlädt, weil sie in dem Moment benötigt wird.
 

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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Mir ist in den letzten Wochen ein paar Mal die Wizard Pro v3 mit dem ungeschützten, mitgelieferten Akku ausgegangen - also benutzt bis Akku leer. Ist mir auf der 390lm-Stufe und auf Turbo-1 (900lm) passiert. Dann per USB-Kabel wieder aufgeladen. Klappte ohne Probleme. Kannte mich noch gar nicht aus, dachte mir nix dabei. War das Glück oder ist diese Tiefenentladungsproblematik gar nicht so dramatisch?

Tiefentladene Akkus, deutlich unter 2,4V, diese Spannung ist bei den verschiedenen Akkus je nach Chemie etwas unterschiedlich, können gefährlich werden, wenn sie wieder aufgeladen werden, weil dann interne Kurzschlüsse auftreten können. Solche Akkus sollten nicht mehr benutzt werden. Die Wizard sollte rechtzeitig automatisch abschalten.

Davon abgesehen altern Akkus deutlich schneller, wenn sie häufig völlig entladen werden. Lieber eher zu früh nachladen.

Die Wizard unterstützt das rechtzeitige Nachladen, indem der Schalter bei einer Restkapazität unter ca. 25% nicht mehr grün, sondern gelb blinkt. Bei einer Restkapazität unter ca. 10% blinkt es rot. Ich lade möglichst spätestens ab gelb nach und vermeide möglichst rot.

Gruß Jörg
 

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Ja, da hat mich freaksound auch schon drauf hingewiesen, besser früher nachzuladen - war mir davor gar nicht klar.

Jetzt hab ich ja noch zwei 3500er Samsung Akkus zum Armytek-Akku dazu (und ein externes Ladegerät, alles seit gestern), dann werd ich unterwegs einfach rechtzeitig wechseln, in Zukunft.

Dass der Armytek-Akku bisher nicht tiefenentlud, bei Nutzung bis zur automatischen Abschaltung, lag an der eingebauten Unterspannungsabschaltung der Wizard, richtig?
 

Borris

Erleuchteter
23 Dezember 2017
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Regensburg
Update nach knapp 2 Jahren Nutzung:

Habe mittlerweile zwei Wizard Pro v3 XHP50 Magnet USB. 1x Warm White und 1x Neutral White (wird oft auch als Cool White bezeichnet, ist aber eher neutrales als kühles Licht). Eine seit Dezember 2017, die Zweite seit etwa einem halben Jahr. Sie sind durchschnittlich alle zwei Tage im Einsatz, für jeweils 1,5 bis 3 Stunden Waldmarsch. Energie kommt von den mitgelieferten Armytek-Akkus (3200 mAh) und zwei Samsung INR18650-35E (3500 mAh).

Betreibe die Lampen mittlerweile grundsätzlich auf Höchsteistung im Turbo-Mode Stufe 2 (startet bei 1800 bzw. 1675 OTF Lumen, regelt dann schrittweise ab). So hält ein Akku etwa 50 bis 55 Min. durch, dann wird gewechselt (erst im roten Bereich und erst wenn die Lampen ihre Leistung deutlich drosseln, also wenige Minuten vor Selbstabschaltung). Der maximale konstante Entladestrom der Samsung-Zellen liegt bei 8A (teils werden 10A angegeben, was aber falsch ist, das Datenblatt sagt 8A). 7A fordert die Armytek Betriebsanleitung für stabilen Betrieb im Turbo-Mode.

Eine zweite Wizard Pro ist zum Wechseln unterwegs recht praktisch. Einfach die Zweitlampe am Stirnband anklipsen und schon geht's weiter. Man muss nicht mehr im Dunkeln Akkus wechseln oder dabei mit einer einfachen Ersatzlampe hantieren, wie ich es zuvor tat (Armytek abnehmen, andere Lampe aufsetzen und einschalten, Akku der Armytek wechseln, andere Lampe wieder ausschalten und abnehmen, Armytek erneut anlegen). Das hatte mich auf Dauer genervt.

Nach dem einfachen, sehr schnellen Lampentausch wechsle ich den leeren Akku der zuvor genutzten Wizard Pro bei Gelegenheit aus. Zum Beispiel während einer kurzen Rast oder auch nebenbei im Marsch (auf einfachen, übersichtlichen Streckenabschnitten). So steht die Erstlampe bei Ende des Akkus der Zweitlampe wieder für einen schnellen Wechsel "on the fly" bereit.

Beide Wizard Pro arbeiten tadellos und fehlerfrei - mir sind jedenfalls keine technischen Fehler aufgefallen. Die verwendeten Akkus erledigen ihren Job zuverlässig, habe keine Probleme mit Tiefenentladung. Akkus, die bis kurz vor Selbstabschaltung in Gebrauch waren, haben laut Ladegerät noch etwa 3,15 bis 3,2 Volt Restspannung (lade mittlerweile extern, mit einem Enova Gyrfalcon All-44).

Einziger Kritikpunkt: Die O-Ringe einer Wizard Pro sind etwas zu groß, liegen daher zu locker und ein wenig nach oben überstehend an. Daher stört der vordere O-Ring beim Ansetzen der Tailcap regelmäßig und es braucht mitunter quälend viele Versuche, bis das Gewinde endlich greift (man muss den Anpressdruck variieren und dabei etwas "wabbeln"). Manchmal verrutscht der lockere O-Ring dann aber beim Zuschrauben und wird eingequetscht, also nochmal abschrauben und das ganze Spiel von vorn...

Habe schließlich die O-Ringe beider Lampen abgenommen und bei beiden Wizard Pro jeweils einen zu großen O-Ring in der hinteren O-Ring-Fassung montiert und jeweils einen genau passenden vorne. Das hat geholfen! Hinten wirkt sich ein größerer O-Ring weniger aus, da die Tailcap dann schon optimal sitzt und gleichmäßiger über den Ring gleitet. Dies als Tipp, falls andere Benutzer auch mehrere solche Lampen haben, mit teilweise zu großen O-Ringen.

Übrigens gefällt mir die Neutral White besser, auch wenn für die Natur gerne Warm White empfohlen wird und Neutral White eher für Straßen. Die Neutral White wirkt auch ein sichtbares Stück heller, obwohl sie mit nur 7 % Mehrleistung angegeben ist (1800 vs. 1675 OTF Lumen).

wizardprov3.jpg
 

Adson

Flashaholic
20 September 2016
102
66
28
Meine Wizard Pro V3 XHP50 in NW hat nach ziemlich genau 2 Jahren angefangen zu spinnen, wildes hin und her schalten und/oder einfach ausschalten, alles nicht reproduzierbar, mal so und mal anders ... aktuell läuft die Garantieabwicklung (Kommunikation schnell, freundlich und unkompliziert, die Lampe ist jetzt versandt und ich warte mal, wie es sich weiter entwickelt).

Eine wirkliche Alternative (für mich) habe ich bis heute nicht gefunden, deshalb werde ich mir wohl jetzt auch noch eine zweite holen.
 

Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Meine Wizard Pro V3 XHP50 in NW hat nach ziemlich genau 2 Jahren angefangen zu spinnen, wildes hin und her schalten und/oder einfach ausschalten, alles nicht reproduzierbar, mal so und mal anders ... aktuell läuft die Garantieabwicklung (Kommunikation schnell, freundlich und unkompliziert, die Lampe ist jetzt versandt und ich warte mal, wie es sich weiter entwickelt).

Eine wirkliche Alternative (für mich) habe ich bis heute nicht gefunden, deshalb werde ich mir wohl jetzt auch noch eine zweite holen.

Schon mal das Gewinde gesäubert? Vielleicht ist es nur Dreck.
 
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Bbop

Flashaholic*
19 Januar 2016
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Dortmund
Meine Wizard Pro V3 XHP50 in NW hat nach ziemlich genau 2 Jahren angefangen zu spinnen, wildes hin und her schalten und/oder einfach ausschalten, alles nicht reproduzierbar, mal so und mal anders ... aktuell läuft die Garantieabwicklung (Kommunikation schnell, freundlich und unkompliziert, die Lampe ist jetzt versandt und ich warte mal, wie es sich weiter entwickelt).

Eine wirkliche Alternative (für mich) habe ich bis heute nicht gefunden, deshalb werde ich mir wohl jetzt auch noch eine zweite holen.

Die Wizard ist trotz ihres Alters die bevorzugte Stirnlampe aller Flashies.
Auch meine WP und 2 meinerseits an Freunde vermittelte haben nach 1-2 Jahren angefangen Probleme zu machen.
Lebenslange Garantie.
NKon hat sofort ohne Probleme ausgetauscht .