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The_Drivers lange Suche nach der "perfekten" high-tech, high-cri EDC

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
tl;dr :pfeifen:

Schon seid längerem möchte ich eine EDC-Lampe haben, welche in meinen Augen "perfekt" ist, sprich sie muss möglichst viele der folgenden Anforderungen erfüllen. Ich finde das Thema besonders interessant, da die EDC nun mal die Lampe ist, die man am ehesten benutzt und weil es bei solch kompakten Lampen besonders schwierig ist alle diese Anforderungen zu erfüllen.


Anforderungen


  • Betrieb mit einem losen 18650er Akku
  • Möglichst klein und leicht, vor allem möglichst geringer Durchmesser
  • Hellste Stufe Min. 400 otf Lumen
  • Farbtemperatur: neutral-weiß, also 3500-4500K
  • Min. 90 CRI mit möglichst hohem R9-Wert und kein gelb/grün/blau/lila-Stich
  • Min. 3000-4000cd
  • Sinnvolles, möglichst gleichmäßiges Lichtbild für Entfernungen von 0,5 bis 50m
  • Möglichst gleichmäßige Lichtfarbe in allen Teilen des Lichtbilds
  • LED auf Kupferplatine ohne Sperrschicht montiert (erhöht stark die Zuverlässigkeit einer Lampe, wenn man sie oft in der höchsten Stufe betreibt)
  • Schaltregler, am besten Buck-Boost (kein Linear oder DD Treiber)
  • Voll geregelt ohne zeitlichen Step-Down
  • Thermischer Step-Down oder besser thermische Regelung, so dass die Lampe nie zu heiß zum Festhalten wird und sich nicht selbst zerstören kann
  • Tiefentladeschutz
  • Möglichst viele Leuchtstufen, die einen möglichst breiten Helligkeitsbereich abdecken
  • Ganz besonders wichtig sind die Leuchtstufen unter 20lm, es sollte mehrere geben und auch mindestens eine kleiner 1lm
  • Möglichst stark ausgeprägte Kühlrippen
  • Sollte irgendwie griffig, aber gleichzeitig „Mund kompatibel“ sein
  • Edelstahlbezel, um bei Stürzen nicht zu sehr verformt zu werden
  • Wasserdicht nach ipx8
  • Bedienung über elektronischen Taster
  • Taster sollte versenkt sein
  • Sinnvolles U.I. (Shortcut basiert, nicht nur drücken-und-halten)
  • Tailstandfähig
  • abnehmbarer Clip
  • möglichst günstig

Vorgänger

Vielleicht interessiert es ja den Ein oder Anderen, wie sich das über die Jahre so entwickelt hat.

2010


Begonnen habe ich mit einer HDS Systems EDC Executive (legacy) mit Seoul P4 3700K 91CRI LED. Die war schon echt nicht schlecht, vor allem damals. Von allen drei Herstellern bietet HDS Systems das in meinen Augen beste U.I., da fast komplett Click- und Shortcut-basiert, sprich es gibt bis auf eine Stufe überhaupt kein Drücken-und-Halten und man erreicht die Helligkeitsstufen über verschiedene Click-Anzahlen. Sie ist abgesehen vom Step-Down in der höchsten Stufe (nach 12s) perfekt geregelt und hat auch sehr, sehr dunkle Helligkeitsstufen mit sehr langen Laufzeiten.

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Trotzdem hat sie aber viele Nachteile:
  • Maximal 100 Lumen
  • Nach 12s einen Step-Down auf 72 Lumen
  • Korona viel wärmer als Spot und Spill (liegt an der verwendeten LED)
  • LED nicht auf Kupferplatine und entgegen den Spezifikationen kein funktionierender Überhitzungsschutz (bei mir brannte einmal die LED durch nachdem ich einige Male hintereinander für 12s 100 Lumen benutzt habe).
  • Das U.I. bietet nur vier Leuchtstufen, die man aber alle frei programmieren kann
  • Läuft normal mit 16340er Akkus, welche nur sehr wenig Kapazität haben und dafür vergleichsweise teuer sind (500-600mAh)
  • Sehr kurze Laufzeit bei 72 Lumen (~45min)
  • Sehr groß und schwer für eine 16340er Lampe (aber sehr robust)
  • Durch teures Verlängerungsrohr für 17670er wurde die Lampe viel zu groß
  • Durch leicht abstehende Endkappe kein sicherer Tailstand möglich
2011

Als nächstes kam eine Novatac Wichita (nicht-taktische Version der Novatac 120P, welche eine Billig Version der HDS EDC mit ähnlichem Treiber war) dazu, welche mit einer Nichia 183 4500K 85CRI umgebaut war. Sie war nicht wirklich heller als die HDS, aber sie hatte bereits eine etwas kühlere LED mit recht hohem CRI und eine subjektiv bessere Rot-Wiedergabe (höherer R9-Wert). Ende 2011 war diese LED etwas Besonderes, da zu diesem Zeitpunkt nur McGizmo seine Lampen mit neutral- und kaltweißen high-cri Nichia LEDs angeboten hat. Sie war auch viel leichter als die HDS (fühlt sich dafür aber sehr billig an) und man konnte als Zubehör günstig ein 17670er Akkurohr kaufen, welches man durch notdürftige Basteilei auch mit einem 18650er benutzen kann. Das hat aber nie verlässlich funktioniert und die Lampe hat immer Probleme bereitet. Dazu kam, dass diese LED absolut nicht für Benutzung mit Reflektoren geeignet ist. Sie erzeugt einen sehr kalten Spot und sehr warmen Spill, der wiederum einen kalten und ganz außen einen gelblichen Ring hat. Auch ist der Reflektor etwas zu tief. Dadurch ist der Spill zu eng.

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2012

2012 hat man es im CPF geschafft erstmals Nichia 219A LEDs mit hohem CRI-Wert und vergleichsweise hoher Farbtemperatur verfügbar zu machen. Ich baute eine solche in meine Armytek Predator v1 ein, da diese bis auf die kalt-weiße Lichtfarbe eine schicke Lampe war. Sie lief mit einem 18650er, hatte viele Leuchtstufen und eine perfekt konstante Regelung. Nachteile waren natürlich die Größe, das komplexe, fummelige U.I. und der schwergängige mechanische Schalter. Das Lichtbild war für eine EDC durch den tiefen Reflektor auch zu eng. Immerhin hatte ich jetzt aber endlich mal eine high-cri Lampe mit deutlich über 100 Lumen (vermutlich ca. 250 otf Lumen).

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Leider ging die Lampe kurze Zeit nach dem Umbau kaputt. @Vinz versuchte für mich die LED auszutauschen, es lag aber am Treiber. Er war einfach abgeraucht. Vinz vermutete, dass es an der besonders niedrigen Vf der Nichia lag. Zu diesem Zeitpunkt gab es dann schon das Nachfolgemodell, welches Vinz nicht umbauen konnte, da Armytek wohl sogar die Reflektoren in die Lampen klebte!

Wenig später inserierte ein Brite im CPF sehr "günstig" eine McGizmo Haiku mit Nichia 119 4500K 92CRI. Mit dem Gedanken, dass ich sie sicherlich für den gleichen Preis wieder los werden würde und, dass sich hier eine einmalige Chance bat (u.A. keine MwSt zahlen zu müssen...), nahm ich sie ihm mal zum testen ab. Das dürft ihr jetzt nicht zu ernst nehmen, ich plante von Anfang an sie nur kurz zu behalten.
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Sie war praktisch genauso groß, wie die HDS EDC, aber haptisch natürlich schon etwas anderes. Der massive, glatte, mit Rillen versehene Titanlampenkörper fühlt sich sehr gut an. Der Clip ist vermutlich einer der, wenn nicht gar Beste Clip von allen (das Design wird gerne von anderen kopiert). Mit ihren ca. 90 otf Lumen war sie allerdings nicht viel heller als die HDS. Auch gefiel mir das extrem simple U.I. mit nur drei Stufen und Bedienung über den Heckclicky überhaupt nicht. Es fehlte eine richtig dunkle Stufe. Ein trotz Buck-Boost Treibers gänzlich fehlender Tiefentladeschutz machte die Sache dann auch nicht besser. Zu guter Letzt hatte ich dann immer die Angst, dass ich unterwegs meine 300€ Edellampe verlieren könnte. So verkaufte ich sie dann schnell wieder.

Zur gleichen Zeit spielte ich mit dem Gedanken mit eine LUX-RC FL33 zuzulegen. Sie erfüllte die meisten meiner Anforderungen. Es war zu dem Zeitpunkt so ziemlich die perfekte, hochgezüchtete EDC. Neben der aufwendigen Elektronik hat sie in meinen Augen auch heute noch den mit Abstand am besten designeten Lampenkörper von allen kompakten Lampen. Leider brauchte Serge dann immer länger bis zur Marktreife und erhöhte immer wieder den eh schon krassen Preis. Ich gab die Idee dann erst mal auf. Was mich heute ein Bisschen an den Lampen stört ist die Triple-Konfiguration. Solche Triple Lampen haben immer relativ wenig Throw, wenn die Akkulaufzeit halbwegs lang sein soll.

2013

Ein bis anderthalb Jahre später kam dann die Armytek Wizard Pro v1 Kopflampe als Special Edition mit Cree XM-L2 3000K 90CRI raus. Es handelte sich um die erste Kopflampe, die ab Werk eine high-cri LED hatte. Die musste ich natürlich haben! Sie erfüllte ziemlich viele der Anforderungen und taugt an sich auch als Taschenlampe. Sie war zu diesem Zeitpunkt die kompakteste 18650er Lampe mit elektronischem Taster und quasi perfekter Regelung (kleiner als z.B. die SC600 und Spark xy). Mit 440 otf Lumen war sie für eine kompakte high-cri Lampe auch ziemlich hell. Der Winkelkopf passt mir bei einer Taschenlampe aber nicht wirklich. Das damalige U.I. (hauptsächlich Clicken-und-Halten) finde ich bei einer Taschenlampe auch eher suboptimal.

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2014

Anfang 2014 kam die Zebralight SC62d raus, eine kompakte 320 Lumen Lampe mit Philips Luxeon T LED mit min. 80 CRI. An sich nicht schlecht, aber mir war sie bei dem Preis ein zu großer Kompromiss, da niedrigerer CRI und gleichzeitig dunkler als die Wizard.

Ende des Jahres wurde es dann interessant. Zu diesem Zeitpunkt war die HDS Lampe immer noch meine hauptsächliche EDC. Zebralight brachte die SC62(w) raus, die erste Taschenlampe in SC60 Größe (also eine 18650er Lampe, welche so klein, wie irgendwie möglich ist) mit 10W LED Leistung und praktisch allen Eigenschaften die ich haben will. Ich entschied mich auf Grund der zahlreichen Vorteile die HDS zu verkaufen und mir stattdessen die SC62w zu holen. Sie ist genauso groß, wie die HDS, obwohl sie einen mehr als doppelt so großen Akku beherbergt. Die Lampe war und ist annähernd perfekt!
Jedenfalls bis auf eine wichtige Eigenschaft - der LED. Es handelt sich um eine Cree XM-L2 mit 5000K und normalem CRI. Auf Grund des Aufbaus der Lampe ist es leider auch fast unmöglich die LED gegen eine mit high-cri auszutauschen, da:
  • die LED direkt auf der Treiberplatine sitzt
  • der Treiber beidseitig mit Bauteilen bestückt ist, welche sich beim Reflow-Löten lösen würden (vinhnuyen54 im CPF hat es bei der SC6330 wohl mal hingekriegt, indem er die Bauteile mit Kaptonband fixiert hat)
  • Man nur 3V LEDs im XM-Format benutzen kann, die es aber von keinem Hersteller mit high-cri gab und gibt
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Wenn wir jetzt ganz genau werden, könnte ich noch ein wenig über das nicht ganz optimale U.I. und den OP-Reflektor (TIR Linsen halte ich für sinnvoller) meckern, aber das sind an dieser Stelle Kleinigkeiten.

2016

2016 kündigte Zebralight dann die SC600Fd MKIII Plus mit Cree XHP-50 5000K 90CRI 3-Step an, die erste, tatsächlich helle Zebra (1500 otf Lumen) mit high-cri. Das war naturgemäß sehr interessant und ich musste sie testen!

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Einiges macht sie richtig neben den üblichen Eigenschaften von Zebralight Lampen. Sie ist hell, das Licht hat wirklich "high-cri", die Rotwiedergabe ist gut (hoher R9 Wert) etc. Klar, man hätte es ich denken können, es gab bereits genug Meinungen von anderen, aber ich war trotzdem enttäuscht, denn:
  • Sie ist in der höchsten Stufe nur kurz hell und dimmt dann auf Grund der hohen Leistung sehr stark ab, was man auch gut mit dem bloßen Auge wahrnimmt
  • Die Lichtstärke und somit Reichweite ist nur in den höchsten 2-3 Helligkeitsstufen akzeptabel (somit macht einem das runter dimmen so richtig einen Strich durch die Rechnung)
  • Gerade draußen konnte ich eigentlich nur die höheren Stufen wirklich gebrauchen, wodurch die Akkulaufzeit dann viel kürzer war als bei meiner alten SC62w
  • Sie hat bedingt durch das 3-Step Farbbinning von Cree einen garantierten gelb/grün-Stich (hier eine detaillierte Messung der Lichtqualität von Maukka), was mich bei 5000K wirklich stört
  • 5000K ist mir tatsächlich etwas zu kühl
  • Die SC600 Bauform ist mir eigentlich zu dick
Also wurde ich sie wieder los und wollte erst mal eine Lampe haben, welche die Probleme der Zebra nicht hatte.

2017

Ich wollte mehr Akkulaufzeit, also wurde es eine 26650er Lampe. Sie sollte eine höhere Lichtstärke haben (haben praktisch alle) und eine möglichst konstante Regelung. Auch sollte sie eine 6V LED haben, da ich die damals gerade neu verfügbare Nichia 144A mit 4500K und R9050 verwenden wollte (hier Maukkas Messprotokoll). So kam ich zur Acebeam EC50 II, welche nicht nur eine voll geregelte 1500 Lumen Stufe bot sondern auch eine voll Geregelte mit 2500 (LED?) Lumen. Sie ist somit die stärkste voll geregelte 1x 26650er Lampe. Ein Mondlichtmodus hat sie auch. Die mit 2A ungewöhnlich schnelle USB-Ladefunktion war da ein netter Bonus.
@mash.m baute mir die Lampe netterweise um. Hier habe ich sie vorgestellt.

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Es lohnte sich sehr. Die Nichia 144A hat in meinem Fall wirklich eine sehr angenehme Lichtfarbe und sie ist tatsächlich richtig hell! Durch den recht großen OP-Reflektor hat sie vor allem auch jetzt die Reichweite, die man bei so einer Lampe erwartet. Trotzdem hat auch sie wieder einige Nachteile:
  • Durchmesser zu groß, eher eine Jackentaschenlampe
  • U.I. basiert hauptsächlich auf Clicken-und-Halten und reagiert manchmal fehlerhaft, wenn die Lampe heiß ist
  • Wenn sie heiß ist, wird auch die Metallabdeckung des Schalters heiß
  • Keine thermische Regelung
  • Es fehlt eine Stufe zwischen Moonlight und Low
  • In Kombination mit einem Reflektor hat diese LED in abgeschwächter Form das gleiche Problem, wie die Seoul P4 der HDS EDC - die Korona hat eine andere Lichtfarbe als Spot und Spill, in diesem Fall etwas gelblicher
Insgesamt ist es aber eine wirklich tolle Allrounder-Lampen, nur halt eher für die Jackentasche.

Ende des Sommers baute mir @Köf3 eine seiner Jax C8 Mini Lämpchen mit Lineartreiber inkl. selbst programmiertem U.I. und einer ganz besonderen LED. Verbaut wurde eine Lumileds Luxeon MZ mit 5700K und 90CRI (hier hat er die LED mal ausführlich getestet). Es handelt sich quasi um eine de-domte XHP-50 mit 3V Verschaltung, high-cri und praktisch rein-weißer Lichtfarbe (ganz leichter gelb-Stich, wenn man pingelig ist). Die Kombination ist schon sehr beeindruckend. Auch die Rot-Wiedergabe ist auf dem Niveau der Konkurrenz. Es ist erstaunlich, dass niemand diese LED bisher benutzt zu haben scheint. Sie passt sogar auf XP-Platinen. Der Knaller ist neben der Lichtfarbe aber die Effizienz. Bei 3A und 85°C erzeugt sie ca. 900 Lumen. Die XP-L2 U6 mit 4000K und 90CRI erzeugt bei 3A und 85°C 893lm, also praktisch gleich viel. Die Vf der MZ ist aber sogar 0,2V niedriger (2,9V), wodurch sie obwohl sie schon Jahre auf dem Markt ist, ohne Dome effizienter ist als die XP-L2 mit Dom. Die niedrige Vf führt auch dazu, dass man mit einem Linear-Treiber eine annähernd optimale Regelung hinkriegt (aber viel Effizienz verschenkt). Einziger Nachteil der LED ist das Quad-Die Format, was zu einem Donut-Hole führt.

Meine Lampe hat deswegen einen Diffusor, der das Problem vollständig löst, ohne die die Lichtstärke zu sehr zu reduzieren. Die LED wird in der höchsten Stufe mit 4,2A betrieben und die Lampe bringt so gemessene 951 otf Lumen und 7.960cd. Wohlgemerkt bei nur 12,6W! Sie ist somit trotz high-cri genauso hell, wie die Zebralight SC62w. Durch die fehlende thermische Regelung wird sie natürlich irgendwann zu heiß, aber ein Dragster ist sie nicht.

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Die Lampe ist wirklich nett, aber auch eher eine für die Jackentasche. Als EDC ist sie mir zu groß und schwer und erfüllt zu viele der Anforderungen nicht. Ein Bisschen kalt ist das Licht auch. Das soll aber keineswegs Köf3s Arbeit schmälern! Ich wusste das ja alles vorher. Sie verdient in einen Zukunft einen eigenen Thread und Beamhots.

Auswahl einer neuen Lampe

Es gibt nicht viele Hersteller, die so etwas anbieten. Im Grunde genommen bisher gar keiner. Am besten passen die Lampen von Zebralight, Armytek und HDS Systems, welche sich in vielerlei Hinsicht (abgesehen vom Design) stark ähneln. HDS Systems bot bisher aktuell als einziger Hersteller auch eine high-cri Variante an und es gibt inzwischen sogar ein Akkurohr für einen 18650er, aber es spricht so viel dagegen, dass die Lampen einfach nicht mehr in Frage kommen:
  • die Lampen sind massiv teurer geworden
  • man hat jetzt zwar dauerhaft mehr Leistung, da man den Step-Down deaktivieren kann, aber "hell" sind die Lampen nie
  • Mit dem 18650er Rohr sind die Lampen viel zu groß
  • Weiterhin keine Kupfer-Platinen
  • Auch sonst wurde abgesehen von dem Rotary-U.I eigentlich nichts, was ich an dem älteren Modell nicht gut finde, verbessert
Also blieben noch Armytek (Prime C2 Pro v3 XP-L) und Zebralight (SC63). Beide bieten keine passende Lampe mit high-cri an. Also ging es eher darum, welche man besser umbauen kann.

Vorteile Armytek:
  • Leichter umzubauen, da LED nicht auf Treiberplatine und 3V Vf
  • Besseres Lichtbild durch spezielle TIR Linse
  • (ausschaltbare) Locator-Funktion, um Lampe im Dunkeln finden zu können
  • Akkustandsanzeige durch LED im Schalter
  • Es wird auch angezeigt, wenn die Lampen heiß sind und deswegen dimmen
  • 10 Jahre Garantie, sofern nicht umgebaut
  • Kunststoffscheibe (bricht nicht)
  • Benutzung von CR123 Batterien möglich
Vorteile Zebralight:
  • Noch kompakter
  • Noch mehr niedrige Stufen mit noch längeren Laufzeiten
  • Feinfühligere Temperaturregelung
  • komplett versenkter Schalter
  • Schalter hat präziseren Druckpunkt
  • Besserer Clip
Es konnte also nur die Armytek werden, da ich ja die LED austauschen wollte.

Die aktuell "ultimative" LED

Da ich nun schon eine ziemlich helle, kompakte high-cri Lampe hatte, entschied ich mich besonders stark auf die Lichtqualität zu konzentrieren.

Innerhalb des letzten Jahres bot Clemence im BLF mehrmals eine große Auswahl verschiedener, bisher nicht erhältlicher Nichia LEDs mit toller Farbwiedergabe an. Für high-cri Fans ein Fest! Darunter auch eine besondere Variante der eigentlich schon betagten Nichia 219B-V1 LED: Diese gab es bisher maximal mit R9050, also min. 90CRI mit einem R9-Wert (tief rot) von mindestens 50, was schon sehr gut ist.

Nichia listet inzwischen eine R9080 Variante, die es aber bisher nirgends in kleinen Stückzahlen (auch nicht in Großen) zu kaufen gab. Laut Nichia sei die Nachfrage sehr gering. Clemence kaufte ihnen praktisch die Restbestände ab.

Es geht aber noch weiter. Es gibt die LED mit 4500K (SW45), was im BLF so ziemlich die beliebteste Farbtemperatur ist. Besonders ist jetzt, dass Nichia bei diesen LEDs noch das ANSI Farbbinning benutzt hat und somit nicht die Macadams Ellipsen, wie Cree. Speziell der SW45 Farbbin liegt komplett unter der Linie des schwarzen Strahlers. Die LEDs haben also einen garantierten Rotstich und können niemals gelblich sein. Viele Leute mögen das, ich auch. Es führt dazu, dass der Kontrast zwischen verschiedenen Farben besonders hoch ist. Das ist sehr ungewöhnlich für eine LED und unterscheidet sie von bisherigen high-cri LEDs, welche zwar teilweise sehr gut sind, aber nicht so knallige Farben erzeugen.

Maukka hat die LED hier gestetet und hier vergleicht er sie mit anderen LEDs. Sie hat die beste Farbwiedergabe, die er je bei einer LED gemessen hat (in Wahrheit sprechen wir hier von kleinen Unterschieden, die anderen aktuellen Nichias sind auch super gut). Sie hat einen CRI von 97 und einen R9-Wert von ebenfalls 97. Während viele andere Nichias (vor allem die 219C mit 4000K 403) im Hotspot einen Gelbstich haben, hat sie auch im Hotspot einen Rotstich. Der TM-30-15 Rg Wert von 101 bestätigt auch das subjektive Empfinden bzgl. der knalligen Farben. Sonnenlicht hat einen Rg von 100. Es ist somit die erste von Maukka vermessene LED, welche knalligere Farben erzeugt als Sonnenlicht (wenn auch nur leicht).

Umbau der Armytek Prime C2 Pro v3

Den eigentlichen Mod habe ich bereits hier beschrieben. Wenn man weiß, was man tun muss, ist es gut machbar. Die Lampe ist jetzt ca. halb so hell wie vorher. Die Lichtqualität ist genial. Negativ ist allerdings, dass die Lampe in der höchsten Stufe (3A) deutlich schneller heiß wird und auch irgendwann runter regelt (vor allem drinnen). Da merkt man, wie ineffizient die 219B-V1 doch ist.

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Eigenschaften der Armytek Prime C2 Pro v3 mit Nichia 219B-V1 R9080

Die normale Prime C2 Pro mit XP-L erzeugt in der höchsten Stufe bei (vermutlich) 3A 1200 LED Lumen und 1050 otf Lumen. Laut diesem Test erzeugt die Nichia 218B-V1 D220 R9080 bei 3A 643 LED Lumen und die Lampe somit 563 otf Lumen. Die anderen Stufen habe ich dann auch mal entsprechend umgerechnet (allerdings habe ich dafür weitere Umrechnungsfaktoren bei niedrigeren Strömen bestimmt, die Nichia nähert sich da der XP-L an). Armytek hat die Laufzeiten mit einem (geschützten 3100mAh) Akku aus dem eigenen Hause gemessen. Ich habe sie deshalb um 20% nach oben korrigiert, da man ja inzwischen Panasonic NCR18650GA Zellen mit dementsprechend mehr Energie drin kriegt und hier nichts dagegen spricht ungeschützte Zellen einzusetzen.
  • Max: 563lm - 50min bei optimaler Kühlung (hier mit XP-L und LG MH1 getestet), 1:49h bei normaler Benutzung
  • Main3: 269lm - 4,6h
  • Main2: 128lm - 10,9h
  • Main1: 49lm - 22h
  • Firefly3: 10,5lm - 86,8h
  • Firefly2: 1,4lm - 21,7 Tage
  • Firefly1: 0,14lm - 120 Tage
Die Main2-Stufe sagt schon alles. Vergleicht diese mal mit der höchsten Stufe der HDS EDC. Die 12-fache Laufzeit bei 78% mehr Helligkeit durch eine gleich große Lampe mit noch höherer Lichtqualität!

Besonders ist auch die klare TIR-Optik, die Armytek in diesen Lampen einbaut. Sie erzeugt nicht das typische Lichtbild (nur ein großer Spot), was man sonst von solchen Linsen kennt. Stattdessen erzeugt sie ein extrem praktisches Lichtbild welches hauptsächlich aus einer hellen, sehr breiten Korona besteht. Es gibt auch einen recht kleinen Hotspot, der aber nicht scharf abgrenzt ist. Um diese "Super"-Korona herum gibt es noch einen sehr breiten, recht dunklen Spill, der beim umher laufen aber sehr praktisch ist, da man so immer den Boden im Blick hat. Armytek behauptetet, dass so kein Tunnelblick entsteht und dem Stimme ich zu. Generell ist die Helligkeitsverteilung also besonders gleichmäßig. Es gibt keine harten Abstufungen.

Nachteile dieser Optik sind die ungleichmäßige Lichtfarbe (der Spot und der äußere Spill sind kälter als die breite Korona) und, dass das Lichtbild auf hellen ebenen Flächen ein Bisschen ungleichmäßig ist.

Vor allem draußen finde ich es aber wirklich sehr praktisch und deutlich besser als das der Zebralight Reflektorlampen.

Fazit


High-cri EDC Lampen haben sich in den letzten Jahren massiv verbessert. Alles wurde besser. Sie sind 10 mal so hell, haben Akkus mit sieben mal so viel Energie, haben mehr Leuchtstufen, sind sicherer und bieten eine noch höhere Lichtqualität. Es hat nur ziemlich lange gedauert.


Ausblick in die nahe Zukunft

Das Thema ist damit längst nicht beendet.

Zebralight wird bald die SC64c mit XP-L2 4000K 90CRI und 900 ANSI Lumen anbieten. Die ist natürlich ein Muss, auch weil sie eine der effizientesten 3V high-cri LEDs hat und weil ich so endlich die alte SC62 mit high-cri LED haben kann! Hat ja dann nur drei Jahre gedauert. Mit einem Gelbstich muss man aber leider rechnen.

Auch Armytek plant die aktuelle, deutlich stärkere Wizard Pro mit XHP-50 als Special Edition mit Nichia 144A 4500K R9050 anzubieten. Da kann man nicht nein sagen.
 
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Flashaholic**
9 März 2015
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Danke für deine EDC Geschichte :thumbup: ist sehr interessant zu lesen!
Hast du dir auch schon überlegt Emisar D4 mit Nichia 219C 90CRI zu probieren? Sollte ja ein geniales UI haben und die Lichtfarbe dürfte auch deinen Anforderungen entsprechen!

Gruß Andi
 
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Black Forest

Flashaholic*
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Auch Armytek plant die aktuelle, deutlich stärkere Wizard Pro mit XHP-50 als Special Edition mit Nichia 144A 4500K R9050 anzubieten. Da kann man nicht nein sagen.

Vielen Dank für deinen Bericht, das ist für mich ein sehr interessantes Thema. Mir fehlt noch eine High-Cri Tala, da würde ich mich sehr über die Wizard mit Nichia 144A 4500K R9050 freuen. Hast du Informationen, wann mit dieser Wizard zu rechnen ist?
 
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Flashaholic***
22 März 2012
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Ich bin sehr neugierig auf deine Beurteilung der SC64c . Ob das eine Lampe für mich werden könnte hängt nämlich fast ausschließlich von der Lichtfarbe ab .
Müsste aber wohl die Serienlampe sein die deinen Anforderungen am nächsten kommt .:)

Die Lichtfarbe dieser LED kenne ich schon, ich habe sie vor einiger Zeit in meiner Lupine Tesla ausprobiert. Sie ist so, wie man es anhand des Macadams Binnings erwarten würde, sprich etwas gelblich. Bei 4000K stört mich das aber viel weniger als bei 5000K.

Danke für deine EDC Geschichte :thumbup: ist sehr interessant zu lesen!
Hast du dir auch schon überlegt Emisar D4 mit Nichia 219C 90CRI zu probieren? Sollte ja ein geniales UI haben und die Lichtfarbe dürfte auch deinen Anforderungen entsprechen!

Ja, habe ich, aber sie hat einen FET+1 Treiber, sprich keine richtige Regelung. Durch den Quad-LED Aufbau wird die Lichtstärke relativ gering sein sobald sie warm ist und dimmt (was sie ja nach 30s tut). Ich finde sie recht teuer, wenn man den Materialeinsatz und den Direktvertrieb aus China beachtet.

Der Spielzeugfaktor ist durch das Ramping U.I. natürlich hoch. Ein gewisses Interesse habe ich noch.

Vielen Dank für deinen Bericht, das ist für mich ein sehr interessantes Thema. Mir fehlt noch eine High-Cri Tala, da würde ich mich sehr über die Wizard mit Nichia 144A 4500K R9050 freuen. Hast du Informationen, wann mit dieser Wizard zu rechnen ist?

Nein, da wurde noch nichts genaues angekündigt. Armytek führt hier eine Interessentenliste, wo man sich eintragen kann.
 
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Unix5566

Flashaholic**
8 März 2014
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Fritzlar
Sehr spannendes Thema da ich immernoch selbiges Suche

aktuell stehen bei mir folgende 3

Emisar D4 4000k XP-G2 S4 5D
DQG Tiny 3rd NW
Acebeam K30 mit Diffusorfolie

ich hatte zum Testen die D4 mit Nichia 5000k, wären es 4000k gewesen wäre sie vermutlich noch hier...
 

flaschi

Flashaholic**
11 Juli 2016
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Berlin&München&GAP
Sehr schöner "Inside High CRI" Bericht der mich mal wieder der Frage näher bringt, warum es sich dabei immer noch um ein Nischenthema handelt. Gerade mit der stark gestiegenen Fotografie Begeisterung sollte doch im Grunde ein gewisser Markt vorhanden sein. Ganz abgesehen von den Gourmets unter uns Flashys.
Würde mich freuen wenn du uns weiterhin über die Suche auf dem Laufenden hältst. Ich finde es grundsätzlich ein sehr spannendes Thema, habe aber auch selber ein gesteigertes Interesse an einer, von mir aus aber auch mehrerer ( :pfeifen: ) solcher Lampen.

Besten Dank und Gruss, Sören
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ich habe noch einige Infos zur Armytek nachgetragen.

Hier auch noch ein Größenvergleich von einigen der Lampen:
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flaschi

Flashaholic**
11 Juli 2016
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Berlin&München&GAP
Gibt es nun eine einzige 219B V1 oder mehrere Versionen?
Bei deinem Text klingt es ein wenig nach einer Zweiten, bei Maukka eher nach einer einzigen.
Hast du eine Idee wo die Cree XPG-2 4000K R5-5C1 anzusiedeln ist?
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Am aufschlussreichsten ist sicherlich ein Blick auf die Webseite von Nichia.

Es gibt die Nichia 219B-V1 als high-cri Variante sowohl mit R9050 als auch mit R9080. Das sind jeweils spezielle Kürzel von Nichia, welche jeweils Minimum-Werte für den CRI (90) und den gesondert angegeben R9-Wert (50 oder 80) beinhalten. Der R9-Wert gibt an, wie gut die Wiedergabe von Tiefrot ist.

Die R9050 Variante gab es Jahre lang mit 5000K bei intl outdoor. Die R9080 Variante gab es mit 4500K nur über den Groupbuy von Clemence im BLF (Anfang und Mitte dieses Jahres). Die R9080 Variante mit 4000K kriegt man auch aktuell im neuen Webshop von Clemence.

Inzwischen gibt es aber auch die neuere 219C, welche deutlich höhere Lichtströme ermöglicht, mit R9050 und verschiedenen Farbtemperaturen.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Hast du eine Idee wo die Cree XPG-2 4000K R5-5C1 anzusiedeln ist?

Die XP-G2 gibt es mit diesem Tint-Bin (5C1, also 3750-4000K) im besten Fall mit 80CRI. Vermutlich aber nicht im recht hohen R5-Bin (weiß ich an der Stelle aber nicht genau). 5C1 liegt auf der BBL und leicht darüber. Von einem leichten Gelbstich bis zu reinem weiß und sogar einem ganz leichten Rotstich ist hier alles möglich.
Der Unterschied zwischen 80CRI und 90CRI ist sichtbar. Vor allem, wenn es eine der 90CRI LEDs mit besonders guter Rotwiedergabe ist.

Eine nette EDC ist die Eagtac

PX30LC2-DR

Die ist in der Tat nett. Für viele, die eine high-cri 18650er EDC wollen, sicherlich eine schöne Option. 544 ANSI Lumen (nach Step-Down) sind schon mal gar nicht so schlecht. Die USB-Ladefunktion ist bei high-cri EDC Lampen auch eher selten. Das integrierte Flutlicht ist sicherlich interessant.

Einige Nachteile sehe ich dann aber doch:
  • Speziell bei der Nichia 219C R9050 mit 4000K besteht die Gefahr eines Gelbstichs, den man sonst nur von Cree kennt (siehe Datenblatt)
  • Step-Down auf 85% nach 200s
  • Die Lampe ist mit 132mm sehr lang (Zebralight SC64c: 92,5mm ohne Magnettailcap, Armytek Prime C2 Pro 120mm mit Magnettailcap)
  • Keine richtig dunklen Leuchtstufen (dunkelste 4,8lm)
  • Bedienung über Heckschalter und eletronischen Taster
  • Man braucht zwei Hände, um die Lampe auf low einzuschalten
  • Kein Tailstand wegen hervorstehendem Heckschalter
  • Die Flutlicht LEDs sind zwar neutral-weiß, aber haben keinen hohen CRI
 
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Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
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Ojen / Spanien
Hallo @The_Driver

Du hast die Lampe sehr gut analysiert.
Da ich die Lampe abwechselnd mit meinen anderen DX30.. / PX30... trage, habe ich aber einige hoffentlich interessante Bemerkungen hierzu.

Die Lampe hat “nur” einen ∅ von:
Kopf 25.6 mm
Body 22 mm

Die grössere Länge kommt wohl durch den Ladeport, sowie den Tailswitch zustande. Durch den Tailswitch, entfällt der Lockout durch das drehen des Batterierohrs (dafür braucht man auch zwei Hände) bei vielen Lampen mit elektronischem Side Switch.
Da ich die Lampe meist in meiner Jeanstasche trage, stört mich die Länge überhaupt nicht. Da ein Großteil der Lampe aus der Jeanstasche ragt. Dadurch kann ich die Lampe auch hervorragend aus der Tasche ziehen. Im Gegenteil zu vielen anderen Lampen mit > ∅ 25,6mm sind diese Eagtacs spürbar angenehm dünner.
Wenn man keinen Lanyard anbringen will, kann man den „Lanyard Befestigungsring“ gegen eine Gummitülle (als extra bestellbar) austauschen. Dann hat man auch eine Tailstandfunktion, und kann die Lampe nochmals besser aus der Hosentasche ziehen.
Leider habe ich die Nichia Version nicht. Ich habe die NW Version. Diese hat ein angenehmes neutralweißes Licht, ohne Gelbstich.
Da Du mich mit Deinen “Nichia“ Lampen neugierig gemacht hast, werde ich mir wohl die PX30LC2-DR Nichia bestellen.
Übrigens ein sehr schöner und ausführlicher Bericht von Dir.

Besten Dank und
Viele Grüße
Uwe
 
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flaschi

Flashaholic**
11 Juli 2016
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Berlin&München&GAP
Am aufschlussreichsten ist sicherlich ein Blick auf die Webseite von Nichia.

Es gibt die Nichia 219B-V1 als high-cri Variante sowohl mit R9050 als auch mit R9080. Das sind jeweils spezielle Kürzel von Nichia, welche jeweils Minimum-Werte für den CRI (90) und den gesondert angegeben R9-Wert (50 oder 80) beinhalten. Der R9-Wert gibt an, wie gut die Wiedergabe von Tiefrot ist.

Die R9050 Variante gab es Jahre lang mit 5000K bei intl outdoor. Die R9080 Variante gab es mit 4500K nur über den Groupbuy von Clemence im BLF (Anfang und Mitte dieses Jahres). Die R9080 Variante mit 4000K kriegt man auch aktuell im neuen Webshop von Clemence.

Inzwischen gibt es aber auch die neuere 219C, welche deutlich höhere Lichtströme ermöglicht, mit R9050 und verschiedenen Farbtemperaturen.


Hm, ich stecke einfach nicht so tief in der Materie drin. Die Frage kam auf weil ich die Meteor mit 219B besitze und auch unwahrscheinlich gern benutze.
Da du Intl nennst, ist anzunehmen das in meiner Lampe die R9050 werkelt.
Ich nehme ebenfalls an das auch hier gilt: Je höher der R9 Wert desto besser.

Meine Sunwayman mit 5C1 geht schon eher Richtung gelb. ;)

Danke für die Aufklärung und die Links. :thumbup:
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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  • Betrieb mit einem losen 18650er Akku AA, 16350/CR123
  • Möglichst klein und leicht, vor allem möglichst geringer Durchmesser d'accord
  • Hellste Stufe Min. 400 otf Lumen 200lm reichen, darf natürlich gerne mehr
  • Farbtemperatur: neutral-weiß, also 3500-4500K kalt-weiß, 6000-7000K
  • Min. 90 CRI mit möglichst hohem R9-Wert und kein gelb/grün/blau/lila-Stich schnee-weißes Licht, wie es das mal bei LUX III und xr-e gab. Bei xp-g und Konsorten habe ich bis jetzt immer einen Stich nach grün oder gelb gehabt
  • Min. 3000-4000cd habe ich null Gefühl, vermutlich weniger muss halt für mich passen
  • Sinnvolles, möglichst gleichmäßiges Lichtbild für Entfernungen von 0,5 bis 50m d'accord
  • Möglichst gleichmäßige Lichtfarbe in allen Teilen des Lichtbilds d'accord
  • LED auf Kupferplatine ohne Sperrschicht montiert (erhöht stark die Zuverlässigkeit einer Lampe, wenn man sie oft in der höchsten Stufe betreibt) da ich eine LED immer nur innerhalb der Spezifikation betreibe (außern nach unten), ist das ein nice to have, aber nicht zwingend notwendig
  • Schaltregler, am besten Buck-Boost (kein Linear oder DD Treiber) d'accord und auf gar keinen Fall (sichtbare) PWM
  • Voll geregelt ohne zeitlichen Step-Down d'accord
  • Thermischer Step-Down oder besser thermische Regelung, so dass die Lampe nie zu heiß zum Festhalten wird und sich nicht selbst zerstören kann meine ideale EDC Lampe hat kein thermisches Problem und kann auf voller Helligkeit laufen, bis der Energiespeicher leer ist
  • Tiefentladeschutz d'accord
  • Möglichst viele Leuchtstufen, die einen möglichst breiten Helligkeitsbereich abdecken max 3. Leuchtstufen
  • Ganz besonders wichtig sind die Leuchtstufen unter 20lm, es sollte mehrere geben und auch mindestens eine kleiner 1lm kleinste Stufe 5-10lm
  • Möglichst stark ausgeprägte Kühlrippen keine ausgeprägten Kühlrippen
  • Sollte irgendwie griffig, aber gleichzeitig „Mund kompatibel“ sein d'accord
  • Edelstahlbezel, um bei Stürzen nicht zu sehr verformt zu werden nice to have
  • Wasserdicht nach ipx8 d'accord
  • Bedienung über elektronischen Taster mechanischer Schalter oder Twisty
  • Taster sollte versenkt sein d'accord
  • Sinnvolles U.I. (Shortcut basiert, nicht nur drücken-und-halten) d'accord low, med, high, kein Memory
  • Tailstandfähig d'accord
  • abnehmbarer Clip kein Clip
  • möglichst günstig egal, Hauptsache gute Verarbeitung und absolut zuverlässig
  • HAIII Beschichtung
  • Glasscheibe, Anti-Reflex-Beschichtet
Ist schon interessant, wie Anforderungen/ Vorlieben für eine EDC Lampe differieren. Ich habe meine Vorstellung dazu mal rot angeschrieben
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ist schon interessant, wie Anforderungen/ Vorlieben für eine EDC Lampe differieren. Ich habe meine Vorstellung dazu mal rot angeschrieben

Ja, da ist jeder anders.
18650er finde ich auch eigentlich ein Bisschen zu groß, aber sie enthalten so viel Energie mit so hoher Energiedichte, dass es da einfach eine Vernunftsentscheidung war und ist.

HA3 Eloxierung und beschichtete Scheiben sind sinnvolle Vorschläge. Das bevorzuge ich auch. Wobei es bei den Beschichtungen "China HA3" und echtes HA3 gibt (bei den Scheiben auch, wenn man es ganz genau nimmt). Die Beschichtung meiner HDS war wesentlich widerstandsfähiger als die der Armytek.

Schnee-weißes Licht müsste so im Bereich von 5000K-5500K liegen. Das hat aber nichts mit der Farbwiedergabe an sich zu tun. Die war mit allen Luxeon und XR-E LEDs damals nicht toll. Ich empfehle an dieser Stelle mal die oben erwähnte Luxeon MZ mit 5700 und 90CRI. Die kommt ab Werk ohne Dom man kriegt somit ein Lichtbild mit einer gleichmäßigen Lichtfarbe. Meine ist fast perfekt weiß. Das kannst du ja auch auf den Bilder sehen. Vergleiche mal alle.
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Die beste Beschichtung, die ich auf meinen Lampen habe, sind die Inovas, die alten aus USA Produktion. Wie die aus China sind, habe ich nicht getestet, steht auf dem Nachttisch. Macht haptisch allerdings keinen Unterschied.
Hier mal ein Vergleich zwischen der besten und schlechtesten Beschichtung, die ich habe. Wobei ich nicht weiß, ob die Xeno mit HAIII beworben wird. Zur Info, die Inova war 1,5 Jahre als EDC in der Hosentasche mit Telefon und Alox Vic, die Xeno 3 Monate nur mit Telefon.
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Blaues HA3 ist technisch gar nicht möglich. Das ist HA2, wie bei bunten Maglites.
HA3 geht nur mit schwarz und matschigen Farben (z.B. Oliv, wie bei Surefire).
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, das chinesische Lampen oft kein richtiges HA3 haben. Nicht mal bei den "taktischen" Modellen.
 

Visionär

Flashaholic*
7 Juli 2013
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Hamburg
Dieser Thread ist ganz nach meinem Geschmack. :thumbsup:

Zu den Anodisierungen:
Ich schätze die robuste Bauweise und den besonderen Charm der alten SureFire Lampen mit Glühobst sehr, allerdings sind meine Erfahrungen mit den Anodiesierungen "Made in USA" gelinde ausgedrückt sehr durchwachsen. ;) Für einen SF Sammler ist eine originalverpackte Lampe aus dieser Zeit immer eine Art Roulette. Die HA Anodisierungen wiesen oft schon beim Auspacken kleine Chips auf. Von den schwarzen Standardanodisierungen ganz zu schweigen... :pfeifen: Wunderschön sind die alten bräunlich oder grünlich schimmernden SF HA Anodisierungen trotzdem. Deren Haltbarkeit kann ich als behutsamer Sammler natürlich nicht beurteilen.
 
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Visionär

Flashaholic*
7 Juli 2013
343
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Hamburg
Was spricht gegen eine DLC Beschichtung wie beispielsweise bei Messerklingen?

Meiner Ansicht nach kann das nur preisliche Gründe haben. Ich stelle mir die gleiche Frage immer bei PVD beschichteten Uhrengehäusen. DLC ist, eine vernünftige Ausführung vorausgesetzt, die weit überlegenere Beschichtung.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Was spricht gegen eine DLC Beschichtung wie beispielsweise bei Messerklingen?

Auf den ersten Blick gar nichts. Vermutlich der Preis und, dass die meisten Käufer keine Ahnung haben, was das ist.

In meinem Bericht oben lobe ich die Lampenkörper der Lux-RC FL33, in meinen Augen so ziemlich der beste EDC "Host" auf dem Markt. Das Akkurohr besteht aus Edelstahl und vorne der Teil, wo die LED mit den Kühlrippen ist, aus Aluminium. Alles ist PVD beschichtet mit TiCN (Titancarbonitrid).
TiCN ist hart, aber nicht zu spröde und soll Wärme gut ableiten. letzteres ist bei Lampen natürlich wichtig und ein relativ unbekannter Vorteil der Eloxierung. Eloxiertes Alu gibt Warme besser an die Umgebung ab als unbeschichtetes (siehe dazu passive Kühlkörper auf PC Motherboards).
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.225
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im Süden
Eloxiertes Alu gibt Warme besser an die Umgebung ab als unbeschichtetes
SCHWARZ eloxiertes.

Evtl. liegt es an den chinesischen Umweltschutzauflagen
Oder daran, dass die noch nicht so große Flugzeugfriedhöfe wie die Amis haben, aus denen sie echtes Luftfahrtaluminium gewinnen können. :)

Die Zebralight-Anodisierungen habe ich bisher auch als sehr robust kennengelernt.

Die Inovas waren seinerzeit (10 Jahre her?) wirklich Klasse. Ich hatte T1, T2, T3, alle mit TIR-Optik, alle längst verkauft/verschenkt. Waren CR123A-Fresser.
 

Lexel

Flashaholic**
12 Dezember 2016
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Halle (Saale)
Also ich würde mir einen Host mit entsprechenden Kriterien aussuchen

und dann eine Nichia NVSL219B-V1 4500K R9080 einbauen
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
SCHWARZ eloxiertes.

Bist du die speziell beim Thema Farbe wirklich sicher?
Guck mal hier (ja ich weiß, ich war faul...)
Laut meinem schnell neu angelernten "Wissen" spielt die Farbe bei 0-100°C keine Rolle.

Die Eloxalschicht erhöht den Emissionsgrad von blankem Aluminium fast auf das Optimum (1). Dieser besagt, wie gut das Objekt Wärme im Vergleich zum perfekten Wärmestrahler abgibt, dem "schwarzen Strahler". Interessant ist hierbei noch das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz. Der Emissionsgrad ist stets proportional zum Absorpsiontsgrad.

Hier gibt es Messwerte.
Aluminium roh gekauft: 0,05
Aluminium poliert und entfettet: 0,027
Aluminium eloxiert: 0,77
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.290
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Die Inovas waren seinerzeit (10 Jahre her?) wirklich Klasse. Ich hatte T1, T2, T3, alle mit TIR-Optik, alle längst verkauft/verschenkt. Waren CR123A-Fresser.
Die T1, wie auch die T2 und T3 kamen 2004 auf den Markt und hatten alle eine LUX III und TIROS (Optik) sowie einen silbernen Edelstahl Bezel.
Ab 2007 wurde eine Luxeon K2, ein Reflektor sowie ein schwarz eloxierter Alu-Bezel verbaut. Das Gehäuse der T2 wurde komplett geändert, es ähnelt jetzt der XO
Ab 2008 wurde die K2 durch eine K2 TFFC ersetzt. Um 2010 rum wurde die Leistung aller drei Lampen leicht erhöht (vermutlich besseres Binning). Dann hat NiteIze irgendwann die Marke Inova (nicht den eigentlichen Hersteller Emissive Energy Corp.) übernommen und die Produktion nach China ausgelagert. Ab da wurde es dann uninteressant für mich (auch wenn ich zwei Inova aus chinesicher Produktion habe, die Augenscheinlich nicht schlechter sind, als die alten aus den USA).

Und zu den CR123 Fressern, die erste T2 und T3 (sowie T1 ab 2007) laufen wunderbar mit 16650;) (oder damals mit 17670)

Hier gibt es Messwerte.
Aluminium roh gekauft: 0,05
Aluminium poliert und entfettet: 0,027
Aluminium eloxiert: 0,77
Hier wird aber dummerweise die Farbe der Eloxierung nicht erwähnt:(
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.254
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Es gab auch schon weniger ernste Versuche o_O:rofl:

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Es handelt sich um einen simplen Bausatz für eine 9V Taschenlampe ähnlich dem Design der Pak-Lite und Safe Light PALight Lampen (früher beliebte Notfalllampen mit besonders niedriger Helligkeit und langer Laufzeit) vom Händler LEDsales in Australien. Zwei LEDs werden über einen 120Ohm Widerstand direkt mit einer 9V Batterie. Mit dem 3-Wege Schalter kann man entweder beide LEDs oder nur eine (für den Fall, dass die Batterie so leer ist, dass zwei LEDs zusammen zu dunkel sind) mit der Batterie verbinden.

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Verbaut wurden spezielle, mit 150° besonders breit abstrahlende "straw hat" 5mm LEDs von Optosupply, welche hier 2011 im CPF bekannt wurden. Laut Hersteller haben sie 5000K und 90CRI, aber das wurde hier durch eine Messung widerlegt. In echt hatte das dort getestet Exemplar 7400K und 84CRI. Für 5mm LEDs sind sie ziemlich gut und haben immerhin keinen Gelbstich (zumindest meine). Zusammen mussten sie bei je 20mA ca. 12-14lm abgeben. Ich habe das Datenblatt mal angehängt, da der ursprüngliche Link nicht mehr funktioniert. Gegen Yuji LEDs haben sie natürlich keine Chance.

Hier sieht man ganz gut den breiten Abstrahlwinkel (das Licht ist in echt allerdings kälter):
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Die Lampe leuchtet einen kompletten Raum gleichmäßig aus. Das kann in manchen Situationen schon sehr praktisch sein.
 

Anhänge

  • 5mm LED HCRI.pdf
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Auch Armytek plant die aktuelle, deutlich stärkere Wizard Pro mit XHP-50 als Special Edition mit Nichia 144A 4500K R9050 anzubieten. Da kann man nicht nein sagen.

Viellicht interessant, auch wenn ich sie nicht als EDC benutze:

Ich habe mir diese Kombination heute selber zusammengebaut. Vorbild war zaks Umbau bei reddit und im BLF. Wenn man die Wizard mit einer 6V LED umbaut hat man zwar keine Leuchtstufe mit >1000 Lumen, dafür aber deutlich sinnvollere high-Stufen mit 1h und knapp 4h Laufzeit. 840 otf Lumen für 60min mit high-cri ist doch echt gar nicht so schlecht.

Man braucht allerdings ein spezielles Kupfer PCB von djozz im BLF, da die Armytek PCBs nur 1mm dick sind. Nur so kriegt man den Pressring wieder ganz rein.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.254
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Viellicht interessant, auch wenn ich sie nicht als EDC benutze:

Ich habe mir diese Kombination heute selber zusammengebaut. Vorbild war zaks Umbau bei reddit und im BLF. Wenn man die Wizard mit einer 6V LED umbaut hat man zwar keine Leuchtstufe mit >1000 Lumen, dafür aber deutlich sinnvollere high-Stufen mit 1h und knapp 4h Laufzeit. 840 otf Lumen für 60min mit high-cri ist doch echt gar nicht so schlecht.

Man braucht allerdings ein spezielles Kupfer PCB von djozz im BLF, da die Armytek PCBs nur 1mm dick sind. Nur so kriegt man den Pressring wieder ganz rein.

Hier eine detailliertere Beschreibung des Umbaus.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
1.944
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113
Anforderungen
  • Betrieb mit einem losen 18650er Akku
  • Möglichst klein und leicht, vor allem möglichst geringer Durchmesser
  • Hellste Stufe Min. 400 otf Lumen
  • Farbtemperatur: neutral-weiß, also 3500-4500K
  • Min. 90 CRI mit möglichst hohem R9-Wert und kein gelb/grün/blau/lila-Stich
  • Min. 3000-4000cd
  • Sinnvolles, möglichst gleichmäßiges Lichtbild für Entfernungen von 0,5 bis 50m
  • Möglichst gleichmäßige Lichtfarbe in allen Teilen des Lichtbilds
  • LED auf Kupferplatine ohne Sperrschicht montiert (erhöht stark die Zuverlässigkeit einer Lampe, wenn man sie oft in der höchsten Stufe betreibt)
  • Schaltregler, am besten Buck-Boost (kein Linear oder DD Treiber)
  • Voll geregelt ohne zeitlichen Step-Down
  • Thermischer Step-Down oder besser thermische Regelung, so dass die Lampe nie zu heiß zum Festhalten wird und sich nicht selbst zerstören kann
  • Tiefentladeschutz
  • Möglichst viele Leuchtstufen, die einen möglichst breiten Helligkeitsbereich abdecken
  • Ganz besonders wichtig sind die Leuchtstufen unter 20lm, es sollte mehrere geben und auch mindestens eine kleiner 1lm
  • Möglichst stark ausgeprägte Kühlrippen
  • Sollte irgendwie griffig, aber gleichzeitig „Mund kompatibel“ sein
  • Edelstahlbezel, um bei Stürzen nicht zu sehr verformt zu werden
  • Wasserdicht nach ipx8
  • Bedienung über elektronischen Taster
  • Taster sollte versenkt sein
  • Sinnvolles U.I. (Shortcut basiert, nicht nur drücken-und-halten)
  • Tailstandfähig
  • abnehmbarer Clip
  • möglichst günstig
Das klingt wie die Convoy S2+ Desert Tan:
taschenlampen-forum.de/threads/convoy-s2-s2-oder-s3.57839/#post-813293
budgetlightforum.com/node/45510

Bei der Bestellung als Wunsch den OP Reflektor angeben und auf die 15% BLF Rabatt hinweisen (wenn wirklich dort registriert).
 
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Lexel

Flashaholic**
12 Dezember 2016
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Halle (Saale)

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Das klingt wie die Convoy S2+ Desert Tan:
taschenlampen-forum.de/threads/convoy-s2-s2-oder-s3.57839/#post-813293
budgetlightforum.com/node/45510

Bei der Bestellung als Wunsch den OP Reflektor angeben und auf die 15% BLF Rabatt hinweisen (wenn wirklich dort registriert).

Eine nette Lampe, aber viele der Eigemschaften erfüllt sie dann doch nicht.

Sie hat z.B. keinen Treiber mit Schaltregler, wird nicht per elektronischem Taster bedient, hat keinen Edelstahlbezel...
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.254
4.999
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Essen
Ich habe jetzt noch in der Prime C2 die TIR Optik von Armytek gegen eine 15° Optik von Yajiamei mit Wabendiffusor ausgetauscht. Die Lampe ist dadurch sichtbar heller geworden und die Lichtfarbe etwas gleichmäßiger. Näheres dazu hier.
 
Trustfire Taschenlampen