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Taschenlampen mit fest eingebauten Akkus sollen untersagt werden

DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Köln
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Lest doch mal hier und die Beiträge unten drunter:

https://www.maclife.de/news/smartph...-verbietet-fest-verbaute-akkus-100118551.html

Ich müsste mir letztendlich noch mal angucken wie die AirPods innen aussehen, es gibt mindestens ein schönes Zerlegevideo (hier) und es gibt auch Menschen, überwiegend Asiaten, die sogar die Bauteile verschiedener iPhone Serien untereinander austauschen um zu gucken, ob sie funktionieren, also beispielsweise Akkus und Kameras.

Also meistens geht immer mehr als man denkt.

Und sicher wird es auch möglich sein, den Akku bei den AirPods zuerst oder über allem einzubauen, der ist ja winzig klein.

Es geht aber auch sicher um so Sachen, bei denen Apple leider „Vorreiter“ ist, beispielsweise nicht originale Kameras oder Akkus in der Software abzulehnen!

Es gibt ja auch Ambitionen in den USA und in Europa, die Reparierbarkeit zu gewährleisten.

Ich bin ein großer Unterstützer der Right to Repair-Bewegung und von Louis Rossmann.

Apple betreibt faktisch ein "Anti-Reparatur-Programm". Andere Firmen wie Tesla und viele mehr natürlich auch.

Ach ja, und dann gibt es da noch die Frau Doktor Jessa Jones in den USA von iPad Rehab, die Daten von iPhones (teilweise von Verstorbenen) rettet, was laut Apple gar nicht möglich sein soll, die wird regelmäßig von Apple geblockt in den Apple-Foren. Dort unter dem Video ist eine Geräteliste, die auch mindestens in den Thread "Welches Multimeter habt ihr?" passen würde... :)

Wer sich mal damit beschäftigt, wie sich beispielsweise Apple verhält, wie die ihren Lobbyismus betreiben (mehr, noch mehr, Senatorin fragt "Bin ich ein Sklave Ihrer Firma?"), das ist wirklich abartig und dient nur der Gewinnmaximierung. Mit Facebook machen sie ja aktuell das Gleiche unter dem Deckmantel des Datenschutzes. Wer in der IT arbeitet wie ich weiß, dass das ein vorgeschobener Vorwand ist, die wollen an die Werbeeinnahmen von Facebook genauso dran wie mit ihrem App Store. Das ist sehr lukrativ und da geht es um Milliarden (und die Shareholder).

Für mich sind das [Selbstzensur] auf Kosten der Endkunden... Ich bin gerade dran, einen größeren Artikel für ein sehr großes IT-Verlagshaus zu schreiben u.a. über dieses Thema.

Hier (und in den Kommentaren) steht auch noch etwas lesenswertes... :pfeifen:
 
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mxyzptlk

Flashaholic**
20 August 2016
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Acebeam
Ich werde hier keinen Roman schreiben, aber ich bin mittlerweile der Meinung,
dass unsere Gesellschaft, besonders die „moderne“, mittlerweile von einer Fülle
von schwachsinnigen Gimmicks überflutet wird, die im Grunde kein Mensch braucht.
Dazu gehören auch so etwas wie die In-Ear-Kopfhörer.
Jugendliche haben immer öfter mit Schwerhörigkeit zu kämpfen,
weil sie sich mit Hilfe dieser Dinger das Gehirn durchblasen lassen.
Was uns als Fortschritt verkauft wird ist schlicht weg Gewinnmaximierung durch gezielte
und geplante Hinführung zur Wegwerfgesellschaft und das auf jedem Gebiet.
Es fängt bei In-Ear-Kopfhörer an, geht weiter über Zahnbürsten und Smartphones
und endet bei Großgeräten, bei denen eine Reparatur nicht mehr lohnt,
weil die Reparaturkosten den Wert übersteigen.
 

DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Köln
Ich sage nichts... :D

Zu den Kopfhörern: Die haben ja mittlerweile im Kopfhörer oder sogar im OS eine Gehörschutzfunktion integriert. Die Business-Geräte schon wesentlich länger. Schlimmer meiner Meinung nach sind die möglicherweise massiven Augenschäden bei Kindern durch Smartphones und Tablets (neben Kurzsichtigkeit)! Auch deswegen schrieb ich ja das hier über CRI- / RA-Werte und den Kompaktflimmergrad...

Wesentlich schlimmer finde ich Kopfkissen mit LEDs bei ALDI und LIDL usw... Alles Sondermüll und Elektroschrott.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.225
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im Süden
Reparierbarkeit ist ja nicht alles.
Immer mehr Geräte werden schlicht durch veraltende Software unbrauchbar.

Die Bluetooth Kopfhörer unterstützen nur noch eine Bluetooth-Version, die das neue Smarphone nicht mehr richtig kann (weil sie nicht mehr getestet+gefixt wird, weil ihre Relevanz zu gering ist).
Der Browser im smart-TV kommt mit modernen Websites nicht mehr klar. Oder neuen
Der Decoder im Digitalfernseher versteht das neue Kompressionsverfahren nicht.
Die Wohnungsbeleuchtung wird per App gesteuert, die vom Hersteller nicht mehr gepflegt wird, aber auf neueren Version des Smartphone-OS nicht mehr läuft.
Das Internetradio will seine Senderliste von einer längst stillgelegten Website abrufen oder aus einer lange nicht mehr gepflegten Datenbank.
Das WLAN-vernetzte Multiroom-Soundsystem kann das neue schnellen WLAN Protokoll nicht und bremst damit das WLAN aus.
Das Auto meckert bei jeder Fahrt, dass es seit 3 Monaten keinen Kontakt zum Hersteller mehr hat oder fährt deswegen aus Sicherheitsgründen gar nicht erst los.

Sobald ein vernetztes Gerät keine Updates mehr kriegt, verliert es nach einigen Jahren den Anschluss und verliert aomit an Funktionalität oder ist gleich Elektronikschrott. Von eventuellen Sicherheitsproblemen noch gar nicht zu reden...
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
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in Sachsen
Wie weiter oben schon mal von mir erwähnt, wird es sicherlich in essentiellen Fällen Ausnahmeregelungen geben. Ob In-Ear-Ohrhörer unbedingt dazu gehören müssen, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich bin der Meinung, dass es durchaus verzichtbare Anwendungen gibt, die es künftig eben nicht mehr in der bisherigen Form geben wird, ohne dass die Menschheit darunter leiden wird.
Was benötigt wird und was nicht, was sinnvoll ist und was nicht - all das ist sehr individuell.

Ich brauche persönlich auch keine In-Ear BT Kopfhörer, aber wir sollten uns nicht an einzelnen Beispielen hochziehen. Fakt ist: ein Akku als integraler Bestandteil eines Systems lässt andere Bauformen zu, als ein wechselbarer Akku. Ebenfalls wird ein Wechselakku immer mehr Platz benötigen (trennbare Kontaktierungen, Abdichtungen die mehrere Zyklen Montage/Demontage aushalten usw).

Ein generelles Verbot kann nicht die Lösung sein, aber vielleicht muss die Lösung auch nicht schwarz/weiß sein, sprich, es kann muss nicht auf generell verboten oder generell erlaubt hinauslaufen.

Was aber meiner Meinung verboten werden muss: Reparatur durch softwaretechnisch unnötige Komplikationen (Firmware) zu verhindern, die einzig und allein dem Verhindern der Reparatur dienen. Apple macht das beispielsweise in erheblichem Umfang
 

Ace Combat

Flashaholic*
10 September 2011
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Lkr. Schweinfurt
Da wünsche ich mir dann an den zukünftigen Talas eine Bluetooth-Schnittstelle, damit ich mein Anduril problemlos updaten kann. :thumbsup: :rofl:
( wahrscheinlich ist das eh nur eine Frage der Zeit, bis es die erste Tala mit Bluetooth gibt, ....oder gibt's die schon ??? :rolleyes: ,
oder programmierbar über die USB Ladebuchse ? )
.....gab's anscheinend schon mal...
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/erste-bluetooth-lampe-ist-da.25368/
 
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  • Danke
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DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Köln
So lange es keine schwerwiegenden Sicherheitslücken gibt wird das für Taschenlampen irrelevant sein denke ich... :D
 

hbh

Flashaholic*
4 Dezember 2017
927
398
63
Bluetooth hat sich bei Taschenlampen wohl nicht durchgesetzt. Also brauchen wir dieses Thema auch nicht weiter vertiefen.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.208
1.365
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Kassel
Was aber meiner Meinung verboten werden muss: Reparatur durch softwaretechnisch unnötige Komplikationen (Firmware) zu verhindern
Hier geht es aber nur um die Akku-Problematik. Und da drehen wir uns mittlerweile im Kreis: Es gibt wie immer Befürworter und Gegner und am Ende wird vermutlich ein Verbot mit Ausnahmen kommen - wie so oft. Man kann nur hoffen, dass dadurch der lobenswerte Ansatz einer nachhaltigeren technologischen Entwicklung nicht gleich wieder ausgehebelt wird.
 

Corbon

Flashaholic**
29 Dezember 2017
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2.034
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Berlin
Hier hat @Trabireiter genau richtig erkannt, weshalb es bei der Mehrheit der elektronischen Geräte nicht möglich ist, selbst wechselbare Akkus zu verbauen.

Natürlich wäre alles möglich, auch wechselbare Akkus, zumindest bei den meisten dieser Geräte, diese wären dann aber ungleich größer, oder/und noch teurer für den Endverbraucher, da noch mehr in Entwicklung und Forschung für noch kleinere Technik, finanziell gesteckt werden müsste.
Firmen denken auch nicht für den Endverbraucher, sondern das Sie Ihre Produkte möglichst gewinnbringend und attraktiv verkaufen können, egal was hier oder andere Endverbraucher gerne hätten, das ist jedenfalls nicht das Bestreben der Firmen, aus o.g. Gründen!

Zwei Bespiele fallen mir spontan ein, wo es wohl sehr schwer werden würde, aus heutigem technischen Stand, wechselbare Akkus einzubauen, Aufgrund Ihrer geringen Baugröße, InEar Kopfhörer und bei Taschenlampen zu bleiben, die Schlüsselbundlampen von Rovyvon A5 etc. zumindest nicht mit dieser Lumen Leistung. Obwohl Rovyvon bei den neuen eigenständige Akkus z.T. anbietet, die auch vom Verbraucher ausgetauscht werden können.
Die Frage würde sich dann stellen, wenn Firmen, die InEars als Ausnahme mit nicht auswechselbaren Akkus verkaufen dürfte, würden andere Firmen anklagen, weshalb dann Ihre Geräte nicht?! Des weiteren ändern sich auch die Garantieleistungen von Geräten mit austauschbaren Akkus für die Hersteller zum Nachteil.
 

Taucher

Erleuchteter
15 November 2020
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Düsseldorf
Es wird mit Sicherheit eine gigantische Liste an Ausnahmen geben, bei denen festverbaute Akkus trotzdem zugelassen werden.

Ich kann mir zum Beispiel nur schlecht ein Tablet mit Wechselakku vorstellen. Auch wird die Definition von austauschbar wohl auch etwas Spielraum lassen, vom Profi oder vom Anwender.
Z. B. das ältere Samsung Tab 3 hatte zwar kein Wechselakku, aber einfach zu öffnendes Gehäuse und einen Akku mit Stecker. Austauschen war keine Atomphysik....
 
  • Danke
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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Raffnixhausen
Z. B. das ältere Samsung Tab 3 hatte zwar kein Wechselakku, aber einfach zu öffnendes Gehäuse und einen Akku mit Stecker. Austauschen war keine Atomphysik....
So stell' ich mir das auch vor. Einige rein-chinesische Geräte haben einen verschraubten Batteriedeckel. Das ist die identische erste Hürde. Und die gute alte 9V Batterie mußte man auch (ziemlich fummelig) anstecken.

Die eigentliche Kunst ist die Bevorratung der Zellen. Wenn sie austauschbar sein sollen, wäre es nur logisch, wenn der Gerätehersteller die Zellen als Ersatzteile anbieten muss. Das wird die aber arg kneifen.
 

Taucher

Erleuchteter
15 November 2020
92
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Düsseldorf
So stell' ich mir das auch vor. Einige rein-chinesische Geräte haben einen verschraubten Batteriedeckel. Das ist die identische erste Hürde. Und die gute alte 9V Batterie mußte man auch (ziemlich fummelig) anstecken.

Die eigentliche Kunst ist die Bevorratung der Zellen. Wenn sie austauschbar sein sollen, wäre es nur logisch, wenn der Gerätehersteller die Zellen als Ersatzteile anbieten muss. Das wird die aber arg kneifen.
Und die Reichweite des Regelungsbedarfs geht noch viel weiter: Handys die man mühselig rooten muss, oder gar mit einer fremden Firmware weiter nutzen kann. Online-Spiele, teuer gekauft, die man nicht mehr nutzen kann, weil der Hersteller den Server abstellt., Autos die stehen bleiben, weil es "Trump" nicht gefällt,, bis hin zu Trusted-Platform-Hardware die kein User haben wollen sollte....
 

helicoil

Flashaholic**
16 Dezember 2017
2.019
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Meine meinung ist ganz einfach ....

Ein akku macht es möglich die "ladung" zu erneuern warum gilt dass gleiche dann nicht auch fur die erneuerung von dem akku selbst ?

Zugleich macht fest verbaute und zum teil auch massgeschneiderte akkus die diskusion im bezug zum milieu ein wenig lächerlich.

Warum verwenden Hersteller die gleichen USB-Standards, gehen aber gleichzeitig "relativ locker" mit dem Einsatz und Verbrauch von Batterietechnologie und Rohstoffen um ?
Ich finde dass die Politik ... vor allem im bezug zum konkurrenz (= geld ) ... hier ganz klar die umweltschonung im weg steht !

Martin
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Die eigentliche Kunst ist die Bevorratung der Zellen. Wenn sie austauschbar sein sollen, wäre es nur logisch, wenn der Gerätehersteller die Zellen als Ersatzteile anbieten muss. Das wird die aber arg kneifen.
Und dann sind die Zellen austauschbar und der Hersteller bietet keine der Spezial-Akkus mehr an, welche die volle Funktion des Geräts ermöglichen... Ich fände es gut, wenn ein Hersteller gezwungen würde, solche Spezialakkus über mindestens 15 Jahre nach Auslaufen des eigenntlichen Gerätes anzubieten.
 
4 Juli 2016
24
3
3
Bei vielen Geräten dürfte eine umsetzung eigentlich nicht schwer sein ( elektrische Zahnbürste , Rasierapperat , Haarschneider usw ) wirdaber vom Hersteller nicht gewollt sein , da er dann weniger neue verkaufen kann.
bei dünnen Smartphones die wasserdicht sind sehe ich da schon mehr Probleme.
mal sehen wieviel Schlupflöcher es wieder geben wird
 

Ace Combat

Flashaholic*
10 September 2011
835
433
63
Lkr. Schweinfurt
Bei Talas kann man dem fest verbauten Akku ja entgehen, indem man "keine"
damit kauft. ;)
Denke, der Markt bietet da genug Alternativen :)
Würde niemand welche mit Fix Akku kaufen, gäbe es sowas gar nicht
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
2.815
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Raffnixhausen
Würde niemand welche mit Fix Akku kaufen, gäbe es sowas gar nicht
Jup, leider funktioniert die freie Marktwirtschaft nur sehr eingeschränkt, und man muss mit Verboten kommen. Sonst gäb's noch die Quecksilberbatterie und Asbestfaser-Zement. Der Telefonmarkt zeigt eindrucksvoll, was Kunden so alles mitmachen und wo Regulierungsbedarf besteht. @Taucher hat auch einige Beispiele genannt.

Und das sag' ich als Erzkonservativer.
 

Flame of Udûn

Stammgast
25 Juli 2021
58
14
8
Stelle mir die Umsetzung auch schwer vor, wenn man wirklich alle Hintertüren schließen will.

Hatte mal einen Samsung-Laptop, den man einfach öffnen und diverse Teile des Innenlebens auch recht einfach ausbauen, austauschen, reinigen konnte.
Das Problem war lediglich, dass das Anschlusskabel des Bildschirms so dermaßen kurz war, dass es sich bei jedem Öffnen gelöst hat und der Monitor somit dunkel blieb. Also saß man hinterher immer gotteslästerlich fluchend mit zwei kleinen Zangen eine Stunde vor einem 1cm breiten Spalt am Gehäuse und hat versucht, das irgendwie wieder reinzufriemeln. Während eine zweite Person reinleuchten musste. Die Hölle.

Will heißen: Wo ein Wille, da ein Weg und es gibt sicherlich viele Wege für Hersteller, dem Konsumenten die Lust an zu viel Selbständigkeit zu verhageln.
 
Trustfire Taschenlampen