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Taschenlampe mit WiFi

RyusLightworks

Stammgast
5 Februar 2018
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Olight Taschenlampen
Trustfire
Ja, ich wette ein paar haben jetzt schon bei dem Titel geschmunzelt aber in manchen Anwendungen wäre dies durchaus interessant. ;)

Also, es gibt mittlerweile sehr kleine WiFi Controller für RGB LEDs. Wenn man sich die Controller an schaut sind die nur ca 1/3 so groß wie die üblichen 24key IR Fernbedienungen die es meist bei solchen IR Controllern gibt.
Habe so ein Teil noch nicht geöffnet, aber denke mal die relevante Elektronik da drin ist noch viel kleiner, und da kam mit der Gedanke ob man es evtl schafft das auf einen Taschenlampen Treiber zu kriegen.
Bei professionellen LED POIs gibt es sogar umgebaute Fernbedienungen die per WiFi die POIs dann steuern können.

Hat das jemand schon mal versucht?
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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So etwas in Richtung ESP8266?

Grundsätzlich nicht unmöglich - was hast Du denn vor? Und wo kriegst Du die passende Kunststofftaschenlampe her?
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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Vermutlich nicht "zu sehr", sondern eher vollständig :p

Geht es Dir darum, im Betrieb zu regeln? Oder eher z.B. Treiber-Helligkeitsstufen zu programmieren? Für Letzteres würde sich eher USB o.Ä. anbieten... es spricht ja nichts dagegen, bei so einem üblichen Charging-Port noch die Datenleitungen abzugreifen.

So oder so brauchst Du natürlich einen Custom-Treiber mit passender Elektronik (z.B. ESP8266 SoC für WLAN oder ein Microcontroller der USB kann oder zumindest so etwas wie UART für ein Bridge IC), entsprechend Firmware dazu und auch passende Software am anderen Ende (Smartphone-App o.Ä., je nachdem was Du vor hast).
 

RyusLightworks

Stammgast
5 Februar 2018
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Gut da war ich mir jetzt nicht sicher ob das mit dem Alu Gehäuse geht. Aber wenn das alles schluckt, dann ist das natürlich Käse ;)

USB würde auch gehen. Würde vollkommen reichen die mit ein paar Programmen zu versehen die man dann abrufen kann. Ein wenig wie die NexTorch Lampen, nur halt Benutzerfreundlicher :D
 

Tee

Flashaholic*
28 Dezember 2011
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Falls Du nur verschiedene voreingestellte Programme/Modi abrufen willst, kann man die in einen einfachen Treiber programmieren und per Mehrfachklick abrufen. Ein ATtiny85 hat relativ viel Speicher. Zum Umprogrammieren musst Du den Treiber aber ausbauen, es sei denn Du baust Dir eine Programmierschnittstelle ein.

Falls Du z.B. die Blinkfrequenz stufenlos einstellen willst funktioniert das genauso wie mit der Helligkeit (z.B. Ramping bei der Narsil-Firmware).

(Und weil ich es schon rausgesucht hatte: ) Falls es wirklich aus der Entfernung verstellbar sein soll würde ich Bluetooth nehmen, das braucht beim Senden weniger Strom.
Eine solche Taschenlampe gab es schon mal, die FLEXcandles Asgard. Bei der liegt die Bluetooth-Antenne hinter dem Reflektor.

Zum Selbstbau würde ich den ESP32 empfehlen, speziell das Modul ESP32-WROOM-32U (Datenblatt). Es kann WLAN und BLE, hat 4 MB Speicher und ist nur 19x18 mm groß. Kostet 4 €. Das könntest Du huckepack auf einen bestehenden Treiber packen und nur die entsprechenden Pins verbinden. Eine externe Antenne schliesst man an den U.FL-Antennenanschluss an.
 

RyusLightworks

Stammgast
5 Februar 2018
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Genau das ist halt was ich vermeiden will, das man mit mehrfachen Klicks durch schaltet.
Soll gerade genau eine Funktion bzw ein Modus auf ein mal aktiv sein. Aber will die Flexibilität nicht verlieren die Helligkeit und Frequenz ein zu stellen.
Mit dem ESP32 habe ich schon mal gearbeitet. Bzw einem fertigen Modul mit dem Chip darauf, so in etwa wie ein Arduino Mini.
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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20mm Modul anfädeln und dann in eine Taschenlampe friemeln klingt ziemlich ambitioniert... Aber natürlich machbar :D

Was wären denn dabei "die entsprechenden Pins", wenn man mit dem üblichen attiny kommunizieren will? Gibt's da schon etwas etabliertes bei Taschenlampen?
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Gut da war ich mir jetzt nicht sicher ob das mit dem Alu Gehäuse geht. Aber wenn das alles schluckt, dann ist das natürlich Käse ;)
Das Aluminiumgehäuse ist ein sehr guter Faradayscher Käfig, da geht kein WiFi-Signal durch, zumal auch der Reflektor bei den meisten Lampen aus Alu ist.
Man müsste schon die Antenne(n) nach außen verlegen und auch in ausreichendem Abstand zum Gehäuse. Bei einer TaLa eher schwierig...

Ich würde eher auf eine verkabelte Lösung setzen.
 

Beaker

Flashaholic*
20 Januar 2016
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WiFi sollte gehen, ist aber umständlich mit der Kopplung. Bluetooth geht, hab ich schon realisiert. Den ESP32 (zumindest die ältere Variante ohne Bluetooth) kann ich nicht empfehlen, zu unstabil und zieht reichlich Strom, deshalb auch nicht als Treiber-MCU geeignet.
Für die Q8 hab ich das Bluetooth-Modul HC-06 verwendet, passt ganz gut rein. Es gibt auch noch kleinere Module, z. B. das WT51822-S4. Hab ich hier, aber noch nicht getestet.
 

stefan-1

Flashaholic*
25 Oktober 2017
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Also mal ganz doof ins blaue gedacht: Host mit USB-Port, welcher bei (halb) abgeschraubtem Kopf zugänglich ist. Darüber erfolgen Grundeinstellung, Firmwareupdate und ggf. das Laden des Akkus.

Auswahl einer Betriebsart über einen Reedkontakt, der bei dranhalten eines Magnets vom Benutzermodus in einen Menümodus wechselt, wo man dann "mehr" ändern kann. Kann dann bspw. auch, je nach Firmware und Grundeinstellung, heißen: ohne Magnet hat man nur EIN-AUS, mit Magnet kann man die Helligkeitsstufe verstellen.

Nur so eine Idee...

S.