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Suche sehr kleines DMM mit USB Tester

wus

Flashaholic
15 November 2012
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München
www.wolfgangsphotos.de
Wie schon beschrieben habe ich einige DMMs, einen USB Tester und hatte auch mal ein sehr kompaktes DVM für unterwegs.

Ich reise gerne, und zwar am liebsten in entlegene Gegenden, wo es nicht überall zuverlässigen Netzstrom gibt. Da ist es mir schon 2 mal passiert dass mir Ladegeräte abgeraucht sind weil ein Generator halt nicht 230 sondern 320 oder noch mehr Volt lieferte. Nachdem ich mir (ca. 1988 :)) das erwähnte Scheckkarten-DVM gekauft hatte ist mir das nicht mehr passiert - es hat mir in mindestens 2 Fällen weitere Ladegeräte gerettet. Leider ist es schon lange kaputt, und ich habe nirgends etwas vergleichbar kleines und leichtes gefunden.

Inzwischen speise ich die meisten meiner Gerätschaften die ich üblicherweise dabei habe aus einer USB Powerbank. Aber auch die muss ab und zu geladen werden, und ob das Ladegerät derart hohe Netzspannungen vertrüge ist zumindest ungewiss. Deshalb hätte ich gerne wieder ein super kompaktes DVM zum mitnehmen.

Nun gibt es ja USB Messgeräte, die Strom und Spannung messen können. Bessere wie der PortaPow Premium USB + DC Power Monitor auch mit eigener Stromversorgung, so dass sie nicht auf USB Strom angewiesen sind. Da wäre es doch eigentlich nur noch ein kleiner Schritt das um 1 oder 2 Spannungsmessbereiche bis sagen wir 400 Volt DC und AC(!) zu erweitern.

Wichtig wäre mir auch noch eine Testmöglichkeit für USB Kabel. Denn die sind eindeutig Verschleißteile, wie ich leider schon öfter als mir lieb ist feststellen musste.

Gibt es sowas vielleicht schon bei den Chinesen? Die Auswahl an USB Testern auf Aliexpress ist überwältigend, und ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden gezielt nach bestimmten Funktionen oder Messbereichen zu suchen.

Ich hatte auch den Eindruck dass die angebotenen USB Tester wohl alle schon etwas älter sind, zumindest habe ich keinen gesehen der USB PD 3.1 (das es jetzt auch schon bald 5 Jahre gibt) voll - also bis 48V/5A - voll unterstützt.

Habe ich einen übersehen? Gibt es welche die Kabel testen können?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Da wäre es doch eigentlich nur noch ein kleiner Schritt das um 1 oder 2 Spannungsmessbereiche bis sagen wir 400 Volt DC und AC(!) zu erweitern.
Wichtig wäre mir auch noch eine Testmöglichkeit für USB Kabel.
Das sind nun wirklich zwei absolut verschiedene Anwendungsbereiche! Wenn du Netzspannung messen möchtest, wird es kein kleines Multimeter geben. Selbst die günstigen großen Multimeter (Uni-T, Aneng usw.) sind meistens ziemlich zweifelhaft und sollten besser nicht dafür verwendet werden.

USB-Kabel messen – was genau erwartest du dabei? Die korrekte Belegung der Pins? Spätestens bei USB-C wird es da kompliziert (dafür gibt es aber kleine und recht günstige Tester). Dann möchtest du vermutlich noch den Widerstand prüfen, um zu schauen, ob das Kabel höhere Ströme erlaubt. Das dürfte am zuverlässigsten mit einem ausreichend hohen Teststrom möglich sein.

Was du suchst, gibt es nicht. Für jede Arbeit das richtige Werkzeug. Alles andere liefert entweder nur unbrauchbare Ergebnisse oder ist schlicht lebensgefährlich.

(Dein "Scheckkarten-DVM" war auch nur für Kleinspannung sicher zu verwenden!)
 
  • Danke
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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Nun für Spannungen über SELV und Kleinspannung kann ich nur ein richtiges gutes Messgerät empfehlen von einem Hersteller der weiß was Rückrufe etc. sind. Die ganzen Händler die ihren Müll über den Asiashop vertreiben juckt Sicherheit nicht für 0,01€.

Ich verwende an Dingen die für das Leben gefährlich sein können ausschließlich mit meinem Fluke, dazu die Meßkabel davon. Für allen anderen Kleinkram an Einzelzellen, der Eisenbahnanlage, ... kann irgendein Schätzeisen genutzt werden. Das wäre ungefährlich.

Es ist immer wieder schön hier zu sehen, das das eigene Leben nur irgendwelches Gezumpel vom Asiashop wert sind. Auch das Leute die wenig Ahnung von Strom, Spannung, Messen und den Gefahren haben ist immer wieder spannend. Aber Darwin wird es richten ;) Aber jeder wie er - sie - es es mag. Ist nicht mein Leben, juckt mich daher nicht.
 
  • Danke
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habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
hector.bplaced.net
Also wenn es dir bei Steckdosen darum geht zu wissen, ob man sie benutzen kann oder lieber nicht: Steckdosentester mit Display. Der zeigt dir die Spannung an und ob ein Schutz vorhanden ist

PortaPow Premium USB + DC Power Monitor: Habe ich mir vor Jahren auch gekauft. Mittlerweile für USB eher nicht mehr zu gebrauchen, da es nur USB 2.0 oder sagen wir lieber USB mit 4 Kontakten unterstützt (USB 2.0 kann ja auch USB-C sein).

Für PD verwende ich ein USB-C Tester, dahinter ein Triggerboard (bis 20V) und einen beliebig einstellbaren Verbraucher: https://www.amazon.de/Elektronische...naler-Batteriekapazitätstester/dp/B08BJ6CMLF/
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Dann möchtest du vermutlich noch den Widerstand prüfen, um zu schauen, ob das Kabel höhere Ströme erlaubt. Das dürfte am zuverlässigsten mit einem ausreichend hohen Teststrom möglich sein.

Für alles >3A spielt der Widerstand nur eine physikalische Rolle. :hinter: Klar, wenn er zu groß ist weil der Querschnitt zu klein ist, bringts auch nix weil die Spannung einbricht usw.

Viel wichtiger ist aber der E-Marker im Kabel. Findet ein USB-PD Netzgerät keinen E-Marker, gibt es nicht mehr als 3A frei.
Insofern sollte ein Gerät eben auch auf diesen Testen können.

Ich hatte auch den Eindruck dass die angebotenen USB Tester wohl alle schon etwas älter sind, zumindest habe ich keinen gesehen der USB PD 3.1 (das es jetzt auch schon bald 5 Jahre gibt) voll - also bis 48V/5A - voll unterstützt.

Bitte nichts vermischen. Die USB-PD Rev3.1 wurde erst 2021 bekannt gegeben.

Und warum sollte es Tester geben die etwas unterstützen das sich noch gar nicht wirklich durchgesetzt hat?
Notebooks, Tablets und Smartphones werden eher gesamt betrachtet eher sparsamer als Energiehungriger. Mir ist spontan kein Gerät bekannt das von den 240W profitieren würde.
Tester die das ganze unterstützen wird es dann geben, wenn die Geräte dazu verbreitet sind.

Abgesehen davon sind 48V dann schon nicht mehr so untrivial in dem kleinen USB-C Stecker.

Da ist es mir schon 2 mal passiert dass mir Ladegeräte abgeraucht sind weil ein Generator halt nicht 230 sondern 320 oder noch mehr Volt lieferte.

Dann kauf dir lieber einen Duspol.. Der ist sicherer in der Anwendung ;)
 
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angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Ich reise gerne, und zwar am liebsten in entlegene Gegenden, wo es nicht überall zuverlässigen Netzstrom gibt.
Da ist es mir schon 2 mal passiert dass mir Ladegeräte abgeraucht sind weil ein Generator halt nicht 230 sondern 320 oder noch mehr Volt lieferte.
Hat dein Fahrzeug keine 12V-Buchse für USB-Ladegeräte?


Wichtig wäre mir auch noch eine Testmöglichkeit für USB Kabel. Denn die sind eindeutig Verschleißteile, wie ich leider schon öfter als mir lieb ist feststellen musste.
Das liegt entweder an dem Umgang oder der Qualität deiner Kabel.
Wie kommt es bei dir zum Verschleiß und was ist dafür die Ursache?

Als Steckdosentester würde ich ein Gerät mit Schuko-Stecker und LCD-Anzeige der Spannung einsetzen.
taschenlampen-forum.de/threads/welcher-steckdosenprüfer-für-schuko-steckdosen.65243/
amazon.de/Aicevoos-Steckdosentester-RCD-Prüfung-Fehlerdiagnose-Frequenzanzeige/dp/B09WV34N3F/
amazon.de/Kedelak-GFCI-Steckdosentester-Spannungsanzeige-Steckdosentester-Polaritätsspannungsdetektor/dp/B08HZ4ZFRX/
amazon.de/KAIWEETS®-Steckdosentester-Diagnose-Stecker-Kontrollleuchten-Anzeige-Sockel-Spannung/dp/B087F58VDW/
amazon.de/Taiss-Steckdosenprüfgerät-Spannungsanzeige-Automatischer-Polaritätsspannungsdetektor/dp/B08L3CCZ5R/
 
Zuletzt bearbeitet:

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Als Steckdosentester würde ich ein Gerät mit Schuko-Stecker und LCD-Anzeige der Spannung einsetzen.

Die bisher empfohlenen Steckdosentester könnten dann aber spätestens im Ausland wo eben kein Schuko (Typ F oder CEE 7/3 bzw. 7/4) gilt problematisch werden.

Da wäre dann ein Prüfgerät wie ein Duspol oder korrekt "zweipoliger Spannungsprüfer" wohl wirklich besser.
Richtig "messen" muss man ja nicht zwingend.

Geräte die mit 230V auskommen können 230V +-10% und ganz oft haben derartige Geräte auch Weitspannungseingänge um sie auch in 110/120V Netzen zu nutzen.
 

wus

Flashaholic
15 November 2012
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München
www.wolfgangsphotos.de
Danke für die vielen Antworten! Z.T. finde ich sie recht witzig...

Dein "Scheckkarten-DVM" war auch nur für Kleinspannung sicher zu verwenden!
Da täuschst Du Dich, es konnte Spannungen bis 400V AC und DC messen. Vermutlich entsprach es nicht deutschen bzw. europäischen Sicherheitsvorschriften. Wie schon geschrieben habe ich es in den 80ern in Japan gekauft. Wie ihr lesen könnte lebe ich noch.

das Leute die wenig Ahnung von Strom, Spannung, Messen und den Gefahren haben ist immer wieder spannend.
Das mag hier sicherlich öfter vorkommen. Ich aber bin Ing. der el. Energietechnik - Schwerpunkt Mess- und Regeltechnik - und weiß was ich tue und kann auch ganz gut abschätzen welches Risiko ich mit welcher Aktion eingehe.

Also wenn es dir bei Steckdosen darum geht zu wissen, ob man sie benutzen kann oder lieber nicht: Steckdosentester mit Display. Der zeigt dir die Spannung an und ob ein Schutz vorhanden ist.
Dann kauf dir lieber einen Duspol.. Der ist sicherer in der Anwendung
Schon lustig, vor ca. 1 Jahr erbte ich einen... habe den dann verkauft... mangels Verwendung.

NOCHMAL ZUR ERINNERUNG: ich will was wirklich kleines und leichtes. Der Duspol war nichts von beidem.

Bitte nichts vermischen. Die USB-PD Rev3.1 wurde erst 2021 bekannt gegeben.

Abgesehen davon sind 48V dann schon nicht mehr so untrivial in dem kleinen USB-C Stecker.
O.K. was den Zeitpunkt anbetrifft hast Du Recht, da habe ich wohl was durcheinander gebracht.

Ich würde allerdings schon annehmen dass das USB Konsortium wusste dass der USB C Stecker für 48 Volt taugt.

Hat dein Fahrzeug keine 12V-Buchse für USB-Ladegeräte?
"Mein Fahrzeug" ist eine Kawa KLE500, die hat tatsächlich keine 12V-Buchse. Natürlich könnte ich mir eine dran bauen, aber mit diesem alten Mopped mache ich keine größeren Touren mehr, da brauch ich das nicht.

Reisen die ich mache starten meistens mit dem Einstieg in ein Flugzeug, und da ich ungern die häufig horrend teuren Aufpreise für Übergepäck zahle muss mein Gepäck insgesamt sehr kompakt und leicht bleiben. Das ist angesichts meiner Hobbies und Vorlieben leider nicht einfach: zu meiner Reiseausrüstung gehört regelmäßig eine umfangreiche Fotoausrüstung mitsamt Laptop, häufig auch Schnorchelausrüstung und ein Gehäuse für den Einsatz einer meiner Kameras unter Wasser.

Das liegt entweder an dem Umgang oder der Qualität deiner Kabel.
Wie kommt es bei dir zum Verschleiß und was ist dafür die Ursache?

Als Steckdosentester würde ich ein Gerät mit Schuko-Stecker und LCD-Anzeige der Spannung einsetzen.
Die USB Kabel werden halt täglich benützt - auf Reisen dann auch öfter mal aufgerollt, eingepackt und in der nächsten Unterkunft wieder rausgekramt.

Natürlich erwarte ich mir von einem sehr kompakten und nicht all zu teuren USB Tester nicht dass er USB 4 Datenübertragungs-Tauglichkeit verifizieren kann. Eine Durchgangsprüfung für die diversen USB Kabeltypen wie es z.B. diese Platine macht würde mir schon reichen.

Dass ein Steckdosentester mit Schukostecker für ferne Länder "eventuell"
:facepalm:
nicht ganz das richtige ist wurde ja schon genannt... tatsächlich kommt wahrscheinlich 3/4 der Menscheit ohne Schutzleiter aus.
 

wus

Flashaholic
15 November 2012
125
13
18
München
www.wolfgangsphotos.de
warum sollte es Tester geben die etwas unterstützen das sich noch gar nicht wirklich durchgesetzt hat?
Notebooks, Tablets und Smartphones werden eher gesamt betrachtet eher sparsamer als Energiehungriger. Mir ist spontan kein Gerät bekannt das von den 240W profitieren würde.
Tester die das ganze unterstützen wird es dann geben, wenn die Geräte dazu verbreitet sind.
Gerade entdeckt: Power-Z AK001

Mit den fest angeschlossenen Kabeln ist zwar nicht die Bauform die ich mir vorgestellt hatte, aber immerhin gibt es doch schon ein Gerät das USB PD 3.1 bis 50V/5A messen kann.
 

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
712
455
63
(Dein "Scheckkarten-DVM" war auch nur für Kleinspannung sicher zu verwenden!)

Selbstverständlich gibt es kleine DMM mit CAT Rating, billig sind sie aber nicht.

Amprobe pm53a
bzw. Benning

oder

HIOKI 3244-60
mit CAT III (300V)
Das kommt aus Japan, es gab noch kleinere Geräte aus Japan, die hatten dann meist Fake-CAT-Ratings

True RMS fehlt auch bei vielen kleinen Geräten, zum Spannungscheck braucht man das aber nicht unbedingt.


Evtl. hatte @wus ein Sanwa PM3
https://overseas.sanwa-meter.co.jp/products/digital_multimeters/index.html

Edit: Liste von 2011, denke aber in der Kategorie kommt wenig neues dazu
https://www.eevblog.com/forum/chat/buying-a-pocket-dmm/msg79573/#msg79573


PD3.1
Geräte gibt es oder sind angekündigt z.B. bei Laptop Workstations oder Gamerlaptops aber selten.
PD3.1 DMM USB
Auf Aliexpress hatte ich mal ein USB-Meter for PD3.1 gesehen, dein Kabel von oben ist das zweite was ich sehe.
Edit: Es war auch ein power-z

Power-z Km003c Usb C Tester Pd3.1 0-50v 0-6a Usb Voltmeter Ammeter

 
Zuletzt bearbeitet:

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.196
746
113
Metrolpolregion Nürnberg
zum Spannungscheck braucht man das aber nicht unbedingt.

Dafür braucht man aber eben auch kein Multimeter... Und gerade wenn sie kein trms haben ist die Bewertung dessen was man da misst sowieso nicht so ohne. Egal ob man ja toller Dipl.Ing. ist oder nicht (Die leider meistens zwar die Theorie kennen aber von der Praxis eventuell kaum Ahnung haben...).
 

joechina

Flashaholic*
20 Mai 2017
712
455
63
Zum testen an einer Steckdose wo Sinus rauskommen soll reicht es
und @wus ist ein Duspol schon zu groß.
Ich wüßte jetzt nicht wie man den Spannugsverlauf (nicht Sinus, Spikes) mobil mit KLEINEM Gepäck checken kann. (kleiner als Duspol)

Edit:
Hab gerade Pokit gefunden, aber keine Ahnung wie gut das funktioniert.
https://www.berrybase.de/pokit-pro-...er-oszilloskop-und-logger-grau-mit-gelb?c=426

Brymen BM27s
https://www.welectron.com/Brymen-BM27s-Kompakt-Multimeter
das ist UL getested. Wäre mein Favorit
 
Zuletzt bearbeitet:

Roger66

Flashaholic
26 November 2020
155
80
28
Rodgau
Das Benning MM-P3 ist ebenfalls super kompakt und kann Cat III 300V. Allerdings hat es kein TrueRMS, für die Bewertung der Ausgangsspannung eines 08/15 Wald und Wiesengenerators sollte es aber ausreichen. Bei einem Wechselrichter, der irgendwas trapezförmiges ausgibt, könnte es aber u.U. eng werden. Ich habe es u.a. schon einige Jahre und musste die beiden LR44-Knopfzellen noch nie wechseln, obwohl es fast jede Woche mal kurz zum Check von Batterien oder Akkus im Einsatz ist.

Egal ob man ja toller Dipl.Ing. ist oder nicht (Die leider meistens zwar die Theorie kennen aber von der Praxis eventuell kaum Ahnung haben...).
Nana, bitte keine Verallgemeinerungen :pfeifen:
 

wus

Flashaholic
15 November 2012
125
13
18
München
www.wolfgangsphotos.de
Selbstverständlich gibt es kleine DMM mit CAT Rating, billig sind sie aber nicht.

Amprobe pm53a
bzw. Benning
Das BENNING MM P3 sieht dem Gerät aus den 80ern was ich damals hatte sehr ähnlich.

Woran erkennt man Fake CAT Ratings?

Vielen Dank euch allen!

Das ist bisher auch mein Favorit. Andererseits ...

Beim weiteren Suchen bin ich noch auf das PCW03A gestoßen. Es ist zwar etwas größer als die Card DVMs, kann aber nicht nur Spannung bis 750VAC sondern auch Strom messen, beides TRMS. Das für nur ca. 50 € ist schon ein gutes Angebot, und nur 10 € mehr als das BM27, das damit vergleichsweise teuer aussieht. Der einzige Kritikpunkt am PCW03A ist dass zum Betrieb 3 AAs nötig sind. Und eine Angabe wie lange die halten fand ich bisher nirgends.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.196
746
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Metrolpolregion Nürnberg
Beim weiteren Suchen bin ich noch auf das PCW03A gestoßen. Es ist zwar etwas größer als die Card DVMs, kann aber nicht nur Spannung bis 750VAC sondern auch Strom messen, beides TRMS.

Nein, es kann keine 750V messen ...

https://pcworktools.com/wp-content/uploads/2022/05/PCW03A-Final-Manual-.pdf
Zitat aus dem Manual:

Die Spannung im Messkreis darf 250 V nicht überschreiten, sonst kann das Gerätbeschädigt werden.

Und schon bei den Abmessungen, möchte ich die angegebenen CAT Ratings (CAT. IV 600V;CAT. III 1000V) einfach bezweifeln. Und wenn ich die bilder vom Innenaufbau sehe, noch mehr.

https://schwick.de/pcw03a-digitalmultimeter-smart-true-rms-202576
 

Roger66

Flashaholic
26 November 2020
155
80
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Rodgau
Die 250V dürfen nur im Strommessbereich nicht überschritten werden. Im DC- bzw. AC- Bereich sind 1.000/750V zulässig.

Wie es aussieht, sind auch ordentliche Sicherungen verbaut, die F10A ist 6x30mm groß. Das lässt zumindest theoretisch die genannten CAT Ratings zu.

Die weitere Schutzbeschaltung ist allerdings auf dem Bildchen nicht zu erkennen. Ordentliche DMMs mit Strommessung und CAT III/IV gibts normalerweise nicht für 50€.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.196
746
113
Metrolpolregion Nürnberg
Die 250V dürfen nur im Strommessbereich nicht überschritten werden. Im DC- bzw. AC- Bereich sind 1.000/750V zulässig.

Stimmt.

Wie es aussieht, sind auch ordentliche Sicherungen verbaut, die F10A ist 6x30mm groß. Das lässt zumindest theoretisch die genannten CAT Ratings zu.

Die weitere Schutzbeschaltung ist allerdings auf dem Bildchen nicht zu erkennen. Ordentliche DMMs mit Strommessung und CAT III/IV gibts normalerweise nicht für 50€.

Ich bezweifle nach wie vor dass das Gerät die aufgedruckten CAT Ratings aushält.

Auf den Sicherungen, die zwar 6x32 sind, ist zumindest auf den Fotos kein Ausschaltvermögen aufgedruckt und im Handbuch hab ich dazu nix gefunden. Die Sicherungen mögen zwar Keramikrohr und vermutlich auch Sandfüllung haben, aber dennoch. Ordentliche Sicherungen wie man sie in Cat IV Geräten findet kosten meist alleine schon 10+ EUR.

Und aufgrund der engen Bauweise die auf den Bildern ersichtlich ist, bezweifel ich maximal, das hier Transienten von bis zu 8kV bei Cat IV 600V oder 6kV bei CAT III 1000V das Gerät nicht sofort zum platzen bringen.

Und diese Transienten muss ein Gerät nun mal aushalten um die CAT Ratings zurecht führen zu dürfen.
Für mich handelt es sich damit bei diesem Gerät eindeutig um ein Gerät das man für seine SELV/PELV Basteleien gerne nutzen kann, für alles darüber aber eher nicht.
Ich lasse mich aber natürlich gerne eines besseren Belehren, dann aber gerne mit Beweisen in Form von Prüfprotokollen etc. ;)

Siehe zu all dem gerne:

DIN EN 61010-1 VDE 0411-1:2020-03
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
Teil 1: Allgemeine Anforderungen

DIN EN IEC 61010-2-030 VDE 0411-2-030:2022-11
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
Teil 2-030: Besondere Anforderungen für Geräte mit Prüf- oder Messstromkreis
 

Roger66

Flashaholic
26 November 2020
155
80
28
Rodgau
Siehe zu all dem gerne:

DIN EN 61010-1 VDE 0411-1:2020-03
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
Teil 1: Allgemeine Anforderungen

DIN EN IEC 61010-2-030 VDE 0411-2-030:2022-11
Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
Teil 2-030: Besondere Anforderungen für Geräte mit Prüf- oder Messstromkreis
Heilige Sch... habs mir mal angesehen. 175 Seiten alleine die VDE 0411-1 und erstmal 30 Seiten allgemeines Blabla, bevor es zu den Prüfungen geht. Das macht nicht wirklich Spaß zu lesen.
 
7 Juli 2023
5
4
3
Ein geeignetes kleines DMM wäre auch das Benning MM 5-2, ist eine TRMS mit sehr kleinen Abmessungen, gemesse. am Schutzkonzept. Einziger Mangel: es hat KEINE manuelle Messbereichswahl. Ich habe das länger in der Hotelhaustechnik benutzt und es ist sehr robust, genau und halt klein und leicht.
Wirklich billig ist es allerdings nicht.

Benning MM 5-2 TRMS-Digital-Multimeter, 044071 https://www.amazon.de/dp/B01BEO2L9I

Der Tip mit Duspol ist was die Größe angeht, zwar weit daneben, aber der kleine Tester von Testboy bzw. der kleinste von Benning sind deutlich kleiner, aber geschenkt sind die auch nicht. Möglicherweise ist ein sog. Pentype-Multimeter eine brauchbare Lösung, die sind sehr schmal (aber halt lang und spitz), gibt es manchmal auch mit CAT III.

(Zu dem USB-Problem:
habe auch vor einiger Zeit nach dem idealen Tester gesucht, aber das scheitert am ewigen Wandel des USB-Standards.
Praktisch findest du gute Tester für USB 2, für neuere Implementierungen brauchst du aber - wie bereits jemand schrieb - einen Tester, der wirklich auch die Funktionen auf den Datenleitungen berücksichtigt.)
Vielleicht kannst du mal in einem Elektrogroßhandel fragen, der viel Smarthome- bzw. ähnliche Systeme führt, da konnte es evtl. etwas spezielles geben.
Viel Erfolg!
 
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