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Suche Reflow Hotplate (Stand-alone)

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
3.031
4.083
113
Ich suche eine Hot-plate für das Reflowen von LEDs.

Auf Ali habe ich die ein oder andere Heizplatte gefunden (wie diese hier), gibt es sowas auch mit einstellbaren Aufheizkurven oder sowas?

Es sollte ein Stand-alone-Gerät sein, nichts wo man einen Lötkolben o.ä. reinsteckt. Vielleicht könnt ihr mir helfen, ich habe keine Ahnung was es da gibt.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
3.031
4.083
113
Heizen tut sie brav, die Bedienung ist sehr simpel. Wenn die Platte dir nicht zu klein ist, dann ist sie schon ganz nett.
Hab mir mal die Rezensionen angeschaut. Es ist wohl eher Glückssache, ob man über 250 °C kommt oder nicht, zudem ist gelegentlich die Temperatur falsch kalibriert. Zudem bräuchte ich noch ein USB-PD Netzteil, aber ob das damit gut funktioniert, ist alles andere als sicher.

Bis wie viel Grad kommst du mit deiner Platte? Ich bräuchte eigentlich eher 280 bis 300 °C...
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
3.031
4.083
113
Die sieht nicht schlecht aus. Die nicht einstellbare Kennlinie ist schade, aber diese kann aber ja recht gut simuliert werden, indem die Komponenten während des Aufheizvorgangs einfach drauf gelegt werden :D

Leider hat sie wieder dieses USB-PD, was wieder auf 65 W begrenzt ist... aber ich fürchte, daran wird man sich gewöhnen müssen...
 

Barracuda

Flashaholic*
9 August 2021
302
472
63
Die kann ich auch nur empfehlen... nutze sie seit knapp einem Jahr ohne Probleme. Die geringe Groesse der Hotplate kann ein Nachteil sein, falls du damit auch groessere Boards in einem Rutsch reflowen moechtest... fuer Tala-Geschichten und ein bisschen mehr ist sie aber perfekt finde ich. Temperaturen ueber 300 Grad sind kein Problem. Ist aber relative teuer mittlerweile...

Ich habe mir kürzlich so eine in der Art zugelegt: PD 65 W Mini Hotplate
Wenn ich heute neu kaufen wuerde, dann vermutlich auch soetwas... ist ein Bruchteil des Preises und die Hotplate ist noch etwas groesser.

Die nicht einstellbare Kennlinie ist schade, aber diese kann aber ja recht gut simuliert werden, indem die Komponenten während des Aufheizvorgangs einfach drauf gelegt werden :D
Hab ich Anfangs auch so gemacht... das ist vorallem hilfreich, wenn man groesser Komponente (grosse Spulen) mit mehr thermischer Masse reflowen moechte, denn so steigt die Temperatur relative gleichmaessig in kleinen und grossen Bauteilen an und alle reflowen gleichzeitig. Wenn die Bauteile alle relativ klein sind, lass ich die Hotplate mittlerweile einfach aufheizen und leg dann bei 240-250 Grad einfach die Platine drauf. Dadurch bekomm ich weniger Loetbruecken bei z.B. QFN Bauteilen (ATtiny...).

Leider hat sie wieder dieses USB-PD
Heutzutage kommen ziemlich viele Geraete mit USB-PD Netzteilen (auch mein Macbook aus 2018 hat ein PD Netzteil). Sicher das du keines da hast?
 
  • Danke
Reaktionen: LightintheNight

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
3.031
4.083
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Wenn ich heute neu kaufen wuerde, dann vermutlich auch soetwas... ist ein Bruchteil des Preises und die Hotplate ist noch etwas groesser.
Aber das Problem der kaum erreichbaren 250 °C und der kaum vorhandenen Temperatur-Kalibrierung bleibt. Generell geht diese Hotplate nur bis 250 °C, und das ist mir zu wenig. (Auch wenn Reflow meist bei 250 °C oder darunter durchgeführt wird)

Sicher das du keines da hast?
Ja, ich bin mir sicher. Mein Laptop von Ende 2020 ist ein Dell Latitude Business-Gerät, der hat einen klassischen Rundstecker-Anschluss, auch wenn der natürlich via USB-C ladbar ist. Sonst habe ich auch keine USB-PD-Netzteile...

Und selbst wenn ich so ein Netzteil hätte - ich bräuchte auch ein gescheites Kabel, und wer sagt, dass Netzteil und Kabel auch wirklich zuverlässig die 65 W dann bereitstellen... das ist bei der günstigen Hotplate auch ein Problem...

Welches Netzteil und Kabel empfiehlst du? Keine Lust, alles zu kaufen und am Ende funktioniert wieder irgendwas wegen USB nicht richtig...
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
250
300
63
Ich hab alle 3 - oder besser 4.

Den Verreckling gibt es nämlich in einer "alten" (eine Lage mehr) und einer neuen Version.
Vielleicht nicht die ultimative Lösung, aber schlecht sind die nicht.
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Die neue Version ist flacher und besticht durch bessere Taster und generell besserer Verarbeitung. Außerdem ist der Kunsstoff des Gehäuses nicht so spröde.
Flacher ist (noch) besser, mit aufgelegten Handballen läßt sich halt wunderbar ergonomisch arbeiten. Die Hände sind ruhiggestellt was für filigrane Arbeiten enorm von Vorteil ist.
Nachteil: Realistisch ist bei ~220⁰ Schluß. Das reicht gerade für große bleifrei verlötete MCPCBS, mehr aber auch nicht.

Die "alte" Version kommt eher deinen Temperaturvorstellungen nahe.
Dafür sind die Taster eine Zumutung - und die Schrauben schauen raus... Aber ich sag mal, für den Preis...
Wenn Du eine bestellst, stell auf alle Fälle vorab sicher, daß der Händler Dir auch tatsächlich noch ein altes Auslaufmodell liefert.

Ich bräuchte eigentlich eher 280 bis 300 °C...
Darf man mal fragen wozu, willst Du die Teile hart verlöten? :oops:

Ach ja, bei all meinen Exemplaren, alt wie neu, stimmt die angezeigte Temperatur.:thumbup:

Die MHP30 ist ja ein alter bekannter.
Sehr hochwertig, aber schamlos überteuert. Die Zuverlässigkeit ist auch nicht unbedingt besser. Gelegentlich kommt es zu kontaktproblemen bei der nur gesteckten (austauschbaren) Heizplatte. Da kommt richtig Freude auf mitten bei der Arbeit.
Die mickrige Arbeitsfläche von 30mm (vs. 55mm) ist schon arg grenzwertig.
Vom Temperaturbereich kommt sie Deinen Vorstellungen schon am nächsten.
Die Keramik-Beschichtung der Heizfläche ist zwar nett gemeint ... IMHO aber wenig praxistauglich.
Gut zu putzen, aber _extrem_ gleitfreudig. Das hilft nicht gerade, wenn man versucht, einen Emitter anzudrücken und überschüssiges Lot wegzuschubsen. Außerdem ist die MHP30 schon für meinen Geschmack grenzwertig hoch gebaut, da ist eher freihand arbeiten angesagt.

So eine transportable Herdplatte habe ich auch. Die tue ich mir aber bestenfalls an, wenn ich das Board einer Wand/Deckenlampe zu brutzeln habe.

und wer sagt, dass Netzteil und Kabel auch wirklich zuverlässig die 65 W dann bereitstellen...
Bedenken buchstabiert man K-Ö-F-3 :grinsen:
Komisch, bei 99% der User funktioniert's. Daß man zur Überprüfung einen Amperemeter mal dazwischen klemmen sollte, brauche ich Dir wohl nicht zu erzählen.
Wenn Du Dir ein Netzteil besorgst, plane eher "zukunftsicher" und gehe gleich auf 100W pro Kanal.
Kabel dito und möglichst kurz, um die Widerstände zu reduzieren. Lieber den Netzstrom Verlängern, Stichwort Tischsteckdose.
Markenfabrikat halt. Bei Netzteilen gehe ich grundsätzlich auf Nummer sicher. Feuerwerk versuche ich auf Silvester zu beschränken ;)
Ich arbeite momentan mit dem Anker 737 Netzteil und hab nichts daran auszusetzen.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
3.031
4.083
113
Darf man mal fragen wozu, willst Du die Teile hart verlöten? :oops:
Nein, aber ich bevorzuge es Reserve zu haben und nicht, dass das Teil auf der letzten Rille läuft. Und ob diese 250 °C dann perfekt geregelt sind, ist noch ein anderes Thema.

Komisch, bei 99% der User funktioniert's.
Dann habe ich in meinem Umfeld wohl mehrfach diese 1 % erwischt. Da ist USB-PD nicht so zuverlässig wie es immer heißt. Teilweise lädt das Gerät nicht, oder nur sehr langsam, und manchmal klappt es dann auch, kA warum, auch ohne Kabel zu wechseln.

Du nennst es Bedenken, aber ich bevorzuge, halbwegs gescheite Dinge einzukaufen.

Ich arbeite momentan mit dem Anker 737 Netzteil und hab nichts daran auszusetzen.
85 € (mit Rabatt wohlgemerkt), ich glaubs auch. Für ein USB-Netzteil. :D

Schamlos überteuert, ja. Trifft auch da zu. 50 € ok, aber das ist imho Wucher, egal wie toll die "GaN-Technik" da drin ist.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
250
300
63
Nein, aber ich bevorzuge es Reserve zu haben

Dagegen ist nichts einzuwenden :) Bei Dir läuft vermutlich auch mehr über die Platte, aber ich hab bislang noch jede hundsmiserabel bleifrei verlötete LED bei maximal echten 220⁰ C mit jedem der obigen Zwerge abbekommen.

Dann habe ich in meinem Umfeld wohl mehrfach diese 1 % erwischt.
Ich rede hier von der Miniware und den weißen No-Names.

USB PD ist in der Tat heikel, was aber nicht am Standard sondern an der teils <hüstel> sehr dürftigen Umsetzung der Normen liegt.
Das kann beide Enden der Stromversorgung betreffen was die Sache nicht einfacher macht.

Obige Heizplättchen funktionieren jedoch alle tadellos mit seriösen Spannungsquellen, die sind allesamt bislang auf mindestens 3 Netzteilen gelaufen.

Für ein USB-Netzteil. :D

Schamlos überteuert, ja.
Ich hab ja nicht geschrieben, daß Du das unbedingt kaufen sollst, sondern nur, was ich momentan nutze.
Günstigere Alternativen in dennoch guter Qualität gibt es, der Vorschlag von Funzel67 klingt doch beispielsweise sehr interessant.

65W USB Netzteile von Baseus, Aukey, Ugreen... die bekommt man teilweise inkl. Kabel unter 30 Euro und mit "GaN".
Volle Zustimmung, ich hab auch noch das Ugreen. Reichen tun die momentan voll und ganz.
Bloß: Jetzt hat Köf3 schon ein 45(?)W Netzteil für sein TS80P, morgen rüstet er auf 65W auf - und was kommt nächstes Jahr?
PD3 wird Standard werden und ~100W sind jetzt beileibe kein illusorischer Wert für ein Heizgerät.
Deshalb würde ich hier der Aussage
ich bevorzuge es Reserve zu haben
uneingeschränkt zustimmen und möglichst ein voll PD3 kompatibles Netzteil empfehlen.
Für den Otto-Normal Gelegeheitsmodder bietet sich, mit einem der von Dir genannten Geräte, eine günstige Kombination, die vermutlich ein Leben lang reichen wird.
Bei Köf3 hoffe ich jedoch, daß er uns noch möglichst lang mit möglichst vielen Tests beglücken wird :) Da würde ich ein späteres Upgrade nicht ausschließen wollen, um nicht zu sagen erwarten.
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
250
300
63
Nachdem ein einzelner Herr :grinsen: es hier mit Netzteilen wohl nicht so hat, noch ganz schnell eine Ultra-Kurzvorstellung
des Mechanic IX5. Ali kennt nur zu gut meine Trigger Punkte...:oops:
Zwei Vergleich-Fotos, da erkennt man die Größe.

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Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ordentlich, weniger hätte ich auch von der Marke nicht erwartet.
Die überprüfung der elektrischen Sicherheit überlasse ich, falls Bedarf, lieber fachkundigeren Forumiten.

Erste Eindrücke:
Der Lampenschalter am Netzkabel wirkt etwas improvisiert, ist aber funktional.
Das Teil ist schon eine ganze Nummer größer, das finde ich dennoch gerade noch handlich.
Die zwei Festhalte-Arme funktionieren tatsächlich bereits bei 16mm Boards, die sind wider Erwarten gar nicht verkehrt, das bringt Ruhe in die Operation und relativiert das Handicap der recht hohen Heizplatte.
Das 2 Tasten UI geht in Ordnung. Angeblich schafft das Teil 260⁰C (Nicht getestet).

Im Betrieb:
Das Ding geht seeeehr gemächlich zur Sache beim aufheizen. Gefühlt ist da auch kein größeres Heizelement, wie in den weißen PD 65W platten drin. Informationen zur Leistungsaufnahme sucht man vergebens. Typschild? Anleitung? Nada.
Arbeiten läßt sich damit eigentlich ganz gut, wie gesagt, die beiden Halteklammern sind durchaus nützlich.
Eigentlich. Denn nach einem ersten kurzen Test mit einer alten XM-L oder SST-40 Gurke, hab ich dann doch das IR-Thermometer gezückt.

Feststellung 1: Die Temperatur teilt sich in 2 Zonen, mit eklatanten Unterschieden auf: Im Zentrum ein ordentlich beheizter Briefmarkengroßer Bereich, sowie reichlich vernachlässigter Rand.
Ursache? Nun, irgendein Schlaumeier kam auf den Gedanken, das Heizelement in einer tief ausgefrästen Tasche in der Heizplatte zu versenken. :augenrollen:
Daß der papierdünne Alu Rest im Zentrum danach Mühe hat, die Hitze weiterzuleiten, sollte keinen verwundern.
Bei 15⁰ und mehr Unterschied kommt da keine Freude auf. Hätten sie das Heizelement einfach nur auf die Unterseite gebappt - ohne Ausfräsung - wäre die Welt in Ordnung geblieben.

Feststellung 2: Die Anzeige bzw. Regelung ist mist. Keine Ahnung was da völlig aus dem Ruder läuft, es tut es aber gewaltig.
Eventuell sitzt der Temperaturfühler im Grenzbereich zwischen beiden Zonen.
Ich maß teils bis zu 20⁰ mehr wie auch weniger (!) zur angeblichen Ist-Temperatur des Displays. Leute, das geht so ganz und gar nicht. Daß die Temperatur um +/- 10⁰ schwankt - bei korrekter Anzeige wohlgemerkt - muß man in dieser Preisregion hinnehmen und ist auch völlig funktional.
Das hier ist mir allerdings zu grenzwertig.
 

So-werde-es-Licht

Flashaholic*
10 April 2023
374
220
43
Ich habe mir kürzlich so eine in der Art zugelegt: PD 65 W Mini Hotplate

HI, bitte eine Frage an die Fachleute. Ich habe heute mit so einem Hotplate (in der neueren flacheren Version) meine ersten Reflow Versuche gemacht. Ein Triple MCPCB, auch nicht die kleinste Grösse, die FW21Pro. Katastrophale Ergebnisse. Ich habe die Temperatur auf dem Hotplate mit einem Infrarot Thermometer gemessen - innerhalb von 1cm von Messpunkt zu Messpunkt auf der Platte gibts da locker 20-30, bis zu maximal 50, Grad Temperaturdifferenz. Und, nebenbei, die Temperatur Anzeige auf dem Display ist massiv inkorrekt. Unter 220 Grad Display Anzeige ist das bleihaltige Lötzinn auf den Kabel Anlötpunkten des MCPCB solide fest, das sollte aber bei etwa 180 Grad schmelzen. Wenn ich Glück habe verlötet durch die Temperaturdifferenzen auf der Platte eine LED von den 3, die anderen nicht - oder alle drei, aber eine ist dann kurz vorm abrauchen. Also das bekomme ich im ersten Durchgang mit dem Teil so nicht hin. Achtung, mein erster Versuch, vielleicht bin ja ich das Problem!?

:oops: Was sind die Optionen? Vorab schon herzlichen Dank für jeden Input!
 
Zuletzt bearbeitet:

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
250
300
63
Ferndiagnosen sind wie immer extrem schwierig.

Gleich mit einem Triple Board anzufangen ist sicherlich auch sehr ambitioniert.
Erste Gehversuche sollte man vorzugsweise mit einem ausrangierten (single) Board vornehmen, bei dem man bereit ist, den Emitter und Board zu opfern.
Besorg Dir so was.
Ablöten - Lot mit Litze entfernen - neu verzinnen - anlöten mit Andruck - abkühlen lassen - wieder ablöten etc...
Das ganze fünf mal hintereinander, mindestens mal an zwei Tagen.
So, dann ist die Prozedur nicht mehr ganz so fremd und man kann schon mal einige Fehlerquellen ausschließen.
mit einem Infrarot Thermometer gemessen - innerhalb von 1cm von Messpunkt zu Messpunkt auf der Platte gibts da locker 20-30
Bei allen meiner vier Exemplaren ist sowohl die Anzeige wie auch die Temperaturverteilung hinreichend, bis auf wenige Grad genau.

Das heißt natürlich nicht, daß dies zwingend für alle produzierten Geräte gilt, zumal da ja wohl noch kontinuierlich an dem Modell Verschlimmbesserungen vorgenommen werden.
Bloß: 20⁰ C hätte ich Dir vielleicht geraaaaaade noch so abgenommen, spätestens bei 30⁰ C und noch viel höher wird es vollkommen absurd. So ungleichmäßig kann sich rein physikalisch die Wärme auf dieser mickrigen Arbeitsfläche gar nicht verteilen.
Ein sehr geschätzter Forumit in einem anderem Forum hatte als Signatur "Wer mit Mist misst, misst Mist" ;)
Zudem ist bei Messungen mit einem Pyrometer einiges zu beachten: Stichwort 1.: Emissionsgrad - reflektierende Oberflächen sind immer tricky,
sowie 2.: Sichtfeld, bei einfachen Geräten schon arg groß für so eine lütte Heizplatte.
Grundlagen z.B. hier.

Ich werde daher bei meiner Fehlersuche Deine Temperatur-Beobachtungen eher außen vor lassen.

Unter 220 Grad Display Anzeige ist das bleihaltige Lötzinn auf den Kabel Anlötpunkten des MCPCB solide fest, das sollte aber bei etwa 180 Grad schmelzen.

Bist Du Dir da 100% sicher mit dem bleihaltig? Welches Lot, welches Flussmittel?

Und besorge Dir erst mal ein Opfer Board mit LED, sowie ein Kolophonium haltiges Flussmittel, falls noch nicht vorhanden, bevor es weitergeht :)
 
  • Danke
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So-werde-es-Licht

Flashaholic*
10 April 2023
374
220
43
@Palladin vielen Dank für Deine ausführliche Anleitung. Werde die Punkte abarbeiten, mal schauen wie ich voran komme. Ich werde auch die Lötpaste wechseln, das was ich da gekauft habe ist ein sehr "unflüssiges" Zeugs. Das ist bestimmt auch suboptimal.
 

So-werde-es-Licht

Flashaholic*
10 April 2023
374
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@Palladin vielen Dank für Deine ausführliche Anleitung. Werde die Punkte abarbeiten, mal schauen wie ich voran komme. Ich werde auch die Lötpaste wechseln, das was ich da gekauft habe ist ein sehr "unflüssiges" Zeugs. Das ist bestimmt auch suboptimal.
@Palladin - und nochmal danke. Job fertig, sicher auch dank Deiner Tips. Zwei LEDs habe ich zerschossen, aber das ist beim ersten Reflow Job vermutlich normal. Hatte ausreichend Reserve. Neue Erkenntnis ist dass mein Infrarot Thermometer erheblich inkorrekt anzeigt. Das hatte ich noch nicht bemerkt. Und die Lötpaste die ich gekauft hatte taugte nichts. Zu zäh, und mit 220 Grad ein unnötig hoher Schmelzpunkt. Habe jetzt dieses CR44 Zeugs von Reichelt Elektronik, das wurde hier auch irgendwo empfohlen, das arbeitet gut. Und, völlig richtig, dieses kleine Hotplate PD65W ist gar nicht schlecht. Gut zu gebrauchen!

Jetzt habe ich eine FW21 Pro in Brass mit Andúril 2 letzte Version 03-12-2023, und mit 3x SFT40 in 3000K. Schöne Lampe, schönes Licht! Deutlich weniger hell natürlich als mit dem XHP50.2 / 6500K Licht das da vorher rauskam. Aber das ist OK.
:thumbup:

EDIT - die SFT40 3000K ist im Vergleich gelber als die 519A 4500K DD. An die kommt derzeit niemand ran, für meinen Geschmack.
 
Zuletzt bearbeitet:

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
250
300
63
Aus aktuellem Anlass:

Das kleine weiße PD65W gibt es mittlerweile in einer veränderten Variante, von der ich momentan abrate.

Rein äußerlich kommt es der ersten Version näher, es ist wieder einen Tick höher gebaut.

Kritikpunkte:
  • Die Taster sind wieder so mies wie bei der ersten Variante,

  • Der Temperatursensor ist inzwischen mit einem Silikombatzen befestigt. :augenrollen:
    Dies führt dazu, daß der Sensor nicht mittig sitzt, nicht richtig angedrückt ist und zudem gerne mal beim erhitzen abfällt. :facepalm:

  • Bei einem Exemplar war das Display tot. :krank:


    Wer noch ein Exemplar kaufen möchte, grundsätzlich sind die Teile nach wie vor empfehlenswert, der achte darauf, noch ein altes Modell zu ergattern. Das würde ich mir vor dem Kauf vom Händler zusichern lassen. Die neuen Platten haben violette Platinen und sind dadurch leicht zu unterscheiden.
 
  • Danke
Reaktionen: LightintheNight