Moin,
ich möchte hier mal einen Vergleichstest zwischen den beiden o.g. Taschenlampen veröffentlichen. Ich hoffe, das ist so erlaubt. Ich werde diesen Artikel genauso im Unterforum der anderen Marke veröffentlichen.
Ich bin kein Experte, kein Sammler oder dergleichen. Ich bin nur Nutzer, der für seinen Zweck die beste Lampe sucht. Daher werden bei mir auch keine technischen Angaben zu finden sein. Alles ist rein subjektiv und ausschließlich meine eigene Wahrnehmung.
Was suchte ich?
Eine handliche Taschenlampe mit Haupt- und Seitenlicht, die einerseits genügend Licht liefert für Hunderunden im Dunkeln, handwerkliche Arbeiten bei schlechtem Licht (ich betreue eine Kirchturmuhr, da brauche ich regelmäßig Arbeitslicht) liefert, andererseits aber auch bequem zu transportieren ist, am besten in der Hosentasche.
Preislich war mein Limit bei ca. 30 EUR gesetzt. Damit ist man natürlich nicht in der Spitzenklasse unterwegs aber der Billigklasse, die unter zahlreichen Namen im Netz verkauft, deutlich entwachsen.
Beide Lampen konnte ich für knapp 30 EUR erstehen. Die Wurkkos direkt in China über den Hersteller (das schwarze Modell mit UV ohne Laser war anders nicht erhältlich), die Sofirn bei Jeff Bezos Ramschladen.
Was bekam ich?
Zwei handliche Taschenlampen in einer edlen Verpackung. Kurz gesagt, beide machen von der Verarbeitung eine durchaus guten Eindruck. Nichts wirkt unsauber oder schlecht verarbeitet.
Beide sind aus Metall gefertigt und liegen gut in der Hand. Die Wurkkos ist schon ein richter Handschmeichler und erinnert eher an eine Fernbedienung als an eine Taschenlampe.
Hosentaschentauglich sind beide, die Wurkkos aufgrund ihrer flachen Form noch etwas mehr. Aber auch die Sofirn kann gut mitgeführt werden.
Wie ist die Bedienung?
Die Sofirn hat ein Drehrädchen und einen Taster. Die Wurkkos zwei Taster. Schalter und Drehrädchen wirken solide, guter Druckpunkt, nicht labberig oder unpräzise.
Der Drehschalter bewegt sich leicht schleifend und rastet m.E. magnetisch ein. Etwas mehr Widerstand hätte sein dürfen, um unbeabsichtigtes Verstellen zu vermeiden.
In der Bedienung liegt die Sofirn m.E. klar vorne. Durch das Drehrädchen wählt man den Modus (Gesperrt-Hauptlicht-Seitenlicht-Lichtspiele) vor. Nur die Intensität oder das Lichtspiel ist durch Taster anzupassen.
Bei der Wurkkos laufen alle Funktionen über zwei Taster, entsprechend viel Geklicke fällt an und es dauert etwas, sich die Bedienung zu verinnerlichen. Grob steuert der vordere taster das Hauptlicht, der hintere Seitenlicht. Lichtspiel und UV.
Sperre ist bei beiden möglich, entweder durch die Stellugn des Drehrädchens oder durch 4x schnell klicken.
Die Wurkkos ermöglicht eine dauerhafte Beleuchtung der Taster, was bei Dunkelheit hilfreich sein kann, aber auch den Akku belastet. Ich brauche es nicht.
Beide haben eine Clip, wobei der der Wurkkos sehr stramm sitzt und doppelt gebogen ist. Verlieren quasi unmöglich. Handschlaufen werden bei beiden mitgeliefert, habe ich aber bis jetzt nicht montiert.
Wie ist das Licht?
Vorab sei gesagt, ich werde hier nicht weiter auf Lichtorgelspiele eingehen. Die Funktion benötige ich einfach nicht, daher für mich egal. Beide haben sie aber.
Das Hauptlicht hat bei beiden Moonlight, Low, Medium, High und Turbo. Das Licht der Sofirn ist wärmer und eher spotartig, die Wurkkos eher breiter und kälter.
Bei Sofirn ist zwischen High und Turbo kein großer Untershcied erkennbar, während Wurkkos da nochmal deutlich eien Schippe drauflegt. Gerade die Wurkkos wird bei Turbo aber auch sehr schnell sehr warm.
Insgesamt ist die Sofirn auf allen Stufen spürbar heller, nur bei Turbo ist in etwa gefühlter Gleichstand.
Für mich wird sich bei beiden der Medium oder High-Modus am meisten abieten.
Die Sofirn ermöglicht auch bei gesperrter Lampe den Moonlightmodus. Es leuchtet dann, solange man den Taster gedrückt hält. Z.B. wenn man nachts kurz auf die Uhr sehen will.
Das Seitenlicht hat bei der Wurkkos Low-Medium-High. Zum Arbeiten im Nahbereich mag Medium reichen, bei einem etwas größeren Arbeitsbereich ist High nötig, wenn man gut sehen will.
Bei der Sofirn gibt es noch einen Turbomodus, der hier auch nochmal spürbar mehr Licht liefert. Bei dieser Lampe wird bei mir aber wohl meist die Medium-Einstellung ausreichen.
Das Licht ist bei beiden Lampen kaltweiß und angenehm flächig in der Verteilung.
Beide Lampen können Strobe, die Sofirn noch dazu SOS und Beacon. Für mich aber nicht weiter interessant.
Farbiges Dauer- und Blinklicht in den RGB-Farben können auch beide liefern. Hier kann ggf. das rote Licht für mich interessant sein, wenn man draussen im Dunkeln unterwegs ist. Hier ist bei der Handhabung die Sofirn für mich im Vorteil, da der Clip gegenüberliegend zum Seitenlicht angebracht ist. Ich kann daher die Lampe vorne an den Gürtel clipsen und habe Licht vor mir. Bei der Wurkkos ist das Seitenlicht 90 Grad verdreht zum Clip, so dass man entweder zur Seite leuchtet oder die Lampe seitlich am Körper anbringen muß, wobei es aber ggf. von den Armen verdeckt wird,
Alle Lichtorgelspiele lasse ich hier weg, sie haben für mich keinen Sinn, ich werde sie nicht nutzen.
Das rote Blinklicht kann ggf. noch als Gefahrensignal verwendet werden, wenn es mal nötig sein sollte.
Die Wurkkos bietet als besonders Schmankerl noch ein 365nm UV-A Licht. Hierzu kann ich sagen, ja es geht. Ich brauch e es nicht und werde es auch nicht nutzen. Ich hatte zzuvor eine Wurkkos mit dem grünen Laser, ahbe diese aber zurücjkgegeben, da ich den Laser ebenfalls nicht benötige und er mir zu stark war, das Verletzungsrisiko zu groß.
Denn wie auch beim UV-Modell werdenLaser und UV durch einen einfachen tastendruck aktiviert. Das passiert sehr schnell unbeabsichtigt.
Mir wäre es lieber, es ließe sich dauerhaft deaktivieren oder würde erst nach mehreren Klicks angehen, so dass versehentliches einschalten unwahrscheinlicher ist.
Wer es dennoch benutzen will, dem sei Augenschutz dringend empfohlen.
Hätte Wurkkos ein Modell ohne Laser und UV-Licht und dafür mit größerem Hauptlicht gehabt, wäre das meine Lampe geworden.
Wenn ich eine behalten und eine zurückgeben müßte?
....dann bliebe die Sofirn hier. Da brauch ich nicht lange überlegen.
Preislich sind sie nahzu identisch. Die Sofirn bietet aber besseres Licht, mehr Einstellmöglichkeiten, bessere Clipmöglichkeit, einfachere Handhabung durch Drehrad. Die Wurkkos kann eine bessere Hosentaschentauglichkeit für sich verbuchen (die Sofirn ist aber auch noch dafür geeignet) und das UV-Licht, wenn man es braucht.
Wie werde ich sie nutzen?
Ich habe immer gern Licht dabei. Die Wurkkos werde ich möglichst häufig in die Seitentasche der Arbeitshose stecken und habe sie, wenn ich Licht brauche. Und wenn ich keine brauche, stört sie mich nicht.
Die Sofirn stecke ich stattdessen ein, wenn ich schon im Vorfeld weiß, dass ich ganz sicher Licht brauchen werde, weil es etwas kontrollieren oder arbeiten will. Sie punktet dann mit besserem Arbeitslicht.
Mein Fazit:
Beides gute Lampen im mittleren Preissegment und sicher ihr Geld wert. Es kommt, wie so oft im Leben, auf den Einsatzzweck an. Ich habe weder den einen, noch den anderen Kauf bereut, dennoch wird die Sofirn (für meinen Einsatzzweck) der Favorit bleiben.
Ich danke allen fürs Lesen und vielleicht können meinen Ausführungen ja die eine oder andere Entscheidungsfindung erleichtern.
ich möchte hier mal einen Vergleichstest zwischen den beiden o.g. Taschenlampen veröffentlichen. Ich hoffe, das ist so erlaubt. Ich werde diesen Artikel genauso im Unterforum der anderen Marke veröffentlichen.
Ich bin kein Experte, kein Sammler oder dergleichen. Ich bin nur Nutzer, der für seinen Zweck die beste Lampe sucht. Daher werden bei mir auch keine technischen Angaben zu finden sein. Alles ist rein subjektiv und ausschließlich meine eigene Wahrnehmung.
Was suchte ich?
Eine handliche Taschenlampe mit Haupt- und Seitenlicht, die einerseits genügend Licht liefert für Hunderunden im Dunkeln, handwerkliche Arbeiten bei schlechtem Licht (ich betreue eine Kirchturmuhr, da brauche ich regelmäßig Arbeitslicht) liefert, andererseits aber auch bequem zu transportieren ist, am besten in der Hosentasche.
Preislich war mein Limit bei ca. 30 EUR gesetzt. Damit ist man natürlich nicht in der Spitzenklasse unterwegs aber der Billigklasse, die unter zahlreichen Namen im Netz verkauft, deutlich entwachsen.
Beide Lampen konnte ich für knapp 30 EUR erstehen. Die Wurkkos direkt in China über den Hersteller (das schwarze Modell mit UV ohne Laser war anders nicht erhältlich), die Sofirn bei Jeff Bezos Ramschladen.
Was bekam ich?
Zwei handliche Taschenlampen in einer edlen Verpackung. Kurz gesagt, beide machen von der Verarbeitung eine durchaus guten Eindruck. Nichts wirkt unsauber oder schlecht verarbeitet.
Beide sind aus Metall gefertigt und liegen gut in der Hand. Die Wurkkos ist schon ein richter Handschmeichler und erinnert eher an eine Fernbedienung als an eine Taschenlampe.
Hosentaschentauglich sind beide, die Wurkkos aufgrund ihrer flachen Form noch etwas mehr. Aber auch die Sofirn kann gut mitgeführt werden.
Wie ist die Bedienung?
Die Sofirn hat ein Drehrädchen und einen Taster. Die Wurkkos zwei Taster. Schalter und Drehrädchen wirken solide, guter Druckpunkt, nicht labberig oder unpräzise.
Der Drehschalter bewegt sich leicht schleifend und rastet m.E. magnetisch ein. Etwas mehr Widerstand hätte sein dürfen, um unbeabsichtigtes Verstellen zu vermeiden.
In der Bedienung liegt die Sofirn m.E. klar vorne. Durch das Drehrädchen wählt man den Modus (Gesperrt-Hauptlicht-Seitenlicht-Lichtspiele) vor. Nur die Intensität oder das Lichtspiel ist durch Taster anzupassen.
Bei der Wurkkos laufen alle Funktionen über zwei Taster, entsprechend viel Geklicke fällt an und es dauert etwas, sich die Bedienung zu verinnerlichen. Grob steuert der vordere taster das Hauptlicht, der hintere Seitenlicht. Lichtspiel und UV.
Sperre ist bei beiden möglich, entweder durch die Stellugn des Drehrädchens oder durch 4x schnell klicken.
Die Wurkkos ermöglicht eine dauerhafte Beleuchtung der Taster, was bei Dunkelheit hilfreich sein kann, aber auch den Akku belastet. Ich brauche es nicht.
Beide haben eine Clip, wobei der der Wurkkos sehr stramm sitzt und doppelt gebogen ist. Verlieren quasi unmöglich. Handschlaufen werden bei beiden mitgeliefert, habe ich aber bis jetzt nicht montiert.
Wie ist das Licht?
Vorab sei gesagt, ich werde hier nicht weiter auf Lichtorgelspiele eingehen. Die Funktion benötige ich einfach nicht, daher für mich egal. Beide haben sie aber.
Das Hauptlicht hat bei beiden Moonlight, Low, Medium, High und Turbo. Das Licht der Sofirn ist wärmer und eher spotartig, die Wurkkos eher breiter und kälter.
Bei Sofirn ist zwischen High und Turbo kein großer Untershcied erkennbar, während Wurkkos da nochmal deutlich eien Schippe drauflegt. Gerade die Wurkkos wird bei Turbo aber auch sehr schnell sehr warm.
Insgesamt ist die Sofirn auf allen Stufen spürbar heller, nur bei Turbo ist in etwa gefühlter Gleichstand.
Für mich wird sich bei beiden der Medium oder High-Modus am meisten abieten.
Die Sofirn ermöglicht auch bei gesperrter Lampe den Moonlightmodus. Es leuchtet dann, solange man den Taster gedrückt hält. Z.B. wenn man nachts kurz auf die Uhr sehen will.
Das Seitenlicht hat bei der Wurkkos Low-Medium-High. Zum Arbeiten im Nahbereich mag Medium reichen, bei einem etwas größeren Arbeitsbereich ist High nötig, wenn man gut sehen will.
Bei der Sofirn gibt es noch einen Turbomodus, der hier auch nochmal spürbar mehr Licht liefert. Bei dieser Lampe wird bei mir aber wohl meist die Medium-Einstellung ausreichen.
Das Licht ist bei beiden Lampen kaltweiß und angenehm flächig in der Verteilung.
Beide Lampen können Strobe, die Sofirn noch dazu SOS und Beacon. Für mich aber nicht weiter interessant.
Farbiges Dauer- und Blinklicht in den RGB-Farben können auch beide liefern. Hier kann ggf. das rote Licht für mich interessant sein, wenn man draussen im Dunkeln unterwegs ist. Hier ist bei der Handhabung die Sofirn für mich im Vorteil, da der Clip gegenüberliegend zum Seitenlicht angebracht ist. Ich kann daher die Lampe vorne an den Gürtel clipsen und habe Licht vor mir. Bei der Wurkkos ist das Seitenlicht 90 Grad verdreht zum Clip, so dass man entweder zur Seite leuchtet oder die Lampe seitlich am Körper anbringen muß, wobei es aber ggf. von den Armen verdeckt wird,
Alle Lichtorgelspiele lasse ich hier weg, sie haben für mich keinen Sinn, ich werde sie nicht nutzen.
Das rote Blinklicht kann ggf. noch als Gefahrensignal verwendet werden, wenn es mal nötig sein sollte.
Die Wurkkos bietet als besonders Schmankerl noch ein 365nm UV-A Licht. Hierzu kann ich sagen, ja es geht. Ich brauch e es nicht und werde es auch nicht nutzen. Ich hatte zzuvor eine Wurkkos mit dem grünen Laser, ahbe diese aber zurücjkgegeben, da ich den Laser ebenfalls nicht benötige und er mir zu stark war, das Verletzungsrisiko zu groß.
Denn wie auch beim UV-Modell werdenLaser und UV durch einen einfachen tastendruck aktiviert. Das passiert sehr schnell unbeabsichtigt.
Mir wäre es lieber, es ließe sich dauerhaft deaktivieren oder würde erst nach mehreren Klicks angehen, so dass versehentliches einschalten unwahrscheinlicher ist.
Wer es dennoch benutzen will, dem sei Augenschutz dringend empfohlen.
Hätte Wurkkos ein Modell ohne Laser und UV-Licht und dafür mit größerem Hauptlicht gehabt, wäre das meine Lampe geworden.
Wenn ich eine behalten und eine zurückgeben müßte?
....dann bliebe die Sofirn hier. Da brauch ich nicht lange überlegen.
Preislich sind sie nahzu identisch. Die Sofirn bietet aber besseres Licht, mehr Einstellmöglichkeiten, bessere Clipmöglichkeit, einfachere Handhabung durch Drehrad. Die Wurkkos kann eine bessere Hosentaschentauglichkeit für sich verbuchen (die Sofirn ist aber auch noch dafür geeignet) und das UV-Licht, wenn man es braucht.
Wie werde ich sie nutzen?
Ich habe immer gern Licht dabei. Die Wurkkos werde ich möglichst häufig in die Seitentasche der Arbeitshose stecken und habe sie, wenn ich Licht brauche. Und wenn ich keine brauche, stört sie mich nicht.
Die Sofirn stecke ich stattdessen ein, wenn ich schon im Vorfeld weiß, dass ich ganz sicher Licht brauchen werde, weil es etwas kontrollieren oder arbeiten will. Sie punktet dann mit besserem Arbeitslicht.
Mein Fazit:
Beides gute Lampen im mittleren Preissegment und sicher ihr Geld wert. Es kommt, wie so oft im Leben, auf den Einsatzzweck an. Ich habe weder den einen, noch den anderen Kauf bereut, dennoch wird die Sofirn (für meinen Einsatzzweck) der Favorit bleiben.
Ich danke allen fürs Lesen und vielleicht können meinen Ausführungen ja die eine oder andere Entscheidungsfindung erleichtern.