SkyRC MC3000 - Eneloop BK-4MCCE richtig laden

Dieses Thema im Forum "Ladegeräte" wurde erstellt von ElMariachi, 8. April 2019.

  1. Hallo TLF! :)
    Ich habe nun seit einiger Zeit recht problemlos das MC3000 mit den Daten vom Hersteller gefüttert und so recht problemlos meine Ansmann NiZn und Soshine 18605er aufgeladen-
    Nun habe ich aber gearde mit ein paar Eneloop "BK-4MCCE" (also NimH AAA-Zellen mit 800mAh) etwas Probleme.
    Ich wollte sie mit folgenden Parametern laden:
    Ladestrom: 250mA
    Delta Peak: 10mV
    Notabschaltung bei: 1400mA

    Der Ladevorgang ist dann irgendwann über Nacht mit einer Meldung abgebrochen, die sinngemäß so viel sagte wie:"Kapazitätslimit erreicht" und die LEDs binkten rot. Was ich leider nicht so toll am MC3000 finde, ist dass es im Falle eines Abbruchs keine Ladekurven zum bis dahin gelaufenen Vorgang anzeigt.

    Jetzt ist mit also nicht klar, wo der Fehler lag.
    Ist Delta Peak mit 10mV zu hoch?
    Ist der Ladestrom zu niedrig um einen ausreichenden Knick zur Erkennung zu ergeben?
    Oder ist es möglich, dass in diese Zellen tatsächlich mehr als 1400mAh reingepumpt werden müssen um sie zu füllen?

    Grüße und Danke für Ratschäge :)
     
    #1 ElMariachi, 8. April 2019
    Zuletzt bearbeitet: 8. April 2019
  2. Folomov
    Ja, ist schon recht hoch. 3-5mV passen besser.

    Grenzwertig. Nimm 400mA.

    Typischerweise kann bei NiMH bis zum 1,4-fachen der Kapazität eingeladen werden. Das wären bei den AAA also 1120mAh. Die 1400mAh-Einstellung hat also möglicherweise den Akku gerettet.
     
  3. Ja, bei NiMH-Akkus und insbesondere eneloops ist das zu viel.
    Ich würde mal versuchen, ob du mit 3mV gute Ergebnisse erreichst. Wenn das zu empfindlich sein sollte, dann kannst du mal 4 oder 5mV versuchen, aber eigentlich sollten 3mV funktionieren.
    Auch das ist ein Punkt.
    Ich lade eneloops mit 1/2 C, also wären das hier 400mA.
    Bei geringeren Ladeströmen fällt das -dV am Ladeende oft zu gering aus, um es zuverlässig detektieren zu können.
    Nein, das ist nicht möglich.
    Ich denke einfach, dass das Gerät fleißig weiter Strom reingepumpt und die Akkus ordentlich überladen hat, weil die -dV-Erkennung wegen der ungünstigen Einstellungen (zu hoher -dV-Wert, zu geringer Ladestrom) nicht funktioniert hat.
    Am Ende hat die eingestellte Kapazitätsgrenze den Akkutod (vielleicht...?) noch verhindert. Geschädigt sind die Zellen aber auf jeden Fall...
     
  4. Acebeam
    diese 1,4 Regel kenne ich nur aus uralten Zeiten, als die Ladegeräte üblicherweise 1/10 ladestrom in Bezug auf die Kapazität hatten. Da kamen halt 14 Stunden raus, was der Zahl 1,4 entspricht, und wenn man mehr geladen hatte, war es bei dem niedrigen ladestrom auch egal. Ich glaube nicht, dass diese 1,4 Regel auch noch dann gilt, wenn der ladestrom höher ist als ein Zehntel ist.
     
  5. Es ist eine Daumenregel. Sie ist zwar alt, aber immer noch richtig - wenn es um NiMH/NiCd-Zellen geht. Deren Chemie hat sich nämlich nicht wesentlich verändert. ;)
    Der Ladewirkungsgrad von NiCd/NiMH-Zellen liegt -ganz anders als bei LiIon-Zellen- bei nur 65-75%.

    Insofern ist eine Sicherheitsabschaltung bei 1,4x Kapazität eine sehr gute Wahl.
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  6. Ja. Auf höchstens 3mV setzen.

    C/3 sollte eigentlich reichen, 4-500mA sind sicherer.

    Nein. Bei nominell 800mAh sollten sogar schon 1000mAh reichen.
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden