Sechs Powerbanks für 18650-Akkus im Test bei CT

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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43
Ich hab den Artikel vor ein paar Tagen gelesen (bin schon seit locker 30 Jahren C't Abonnent und hatte auch mal die iX). Der Artikel hat bestätigt, was ich vorher schon wusste: Diese Dinger sind totaler Unsinn. Die ganz billigen sind technisch ziemlich schlecht (keine Schnelladeprotokolle, schlechte Effizienz, starke Spannungseinbrüche schon bei schwacher Last, z.B. 11,1V bei 18V am 12V Ausgang), die besseren kommen schon ohne Akkuzellen nahe an die Preise von sehr guten Powerbanks im Sonderangebot ran. Gute Akkuzellen sind teuer und man zahlt am Ende mehr als für eine brauchbare Powerbank. Getestet wurde nur mit niedrigen Leistungen (10W und 18W), es ist anzunehmen, dass die Übergangswiderstände der Federn in den Akkufächern bei höherer Leistung zu weiter schlechterer Effizienz führen und nach etwas Alterung nicht nur das, sondern möglicherweise sogar zum Sicherheitsproblem werden. Das Problem haben "normale" Powerbanks nicht, da hier die Kontakte punktverschweisst sind und auch die Zellen selektiert.

Was den Umweltaspekt anbetrifft halte ich das nicht für realistisch. Bis die Akkuzellen hinüber sind, ist auch die Technologie so weit überholt, dass die niemand mehr weiterbenutzen will. Mein älteste Powerbank lebt immer noch und ist jetzt 10 Jahre alt. Die hat nur USB A Ports und kann nur mit Micro USB aufgeladen werden. Dabei war die damals extrem modern und konnte schon Quick Charge 2.0 - ich schätze nur deshalb ist die überhaupt noch in Benutzung, denn mit 5W maximaler Leistung machst Du heute nix mehr.

Ich halte das ganze Konzept für Unsinn. Es gibt heute so gute Powerbanks für so wenig Geld, dass man sich das halbgare Gebastel nicht antun muss.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Meine älteste Powerbank lebt immer noch und ist jetzt 10 Jahre alt.
Mir fällt gerade auf, dass das gar nicht stimmt. Meine älteste PB ist 13 Jahre alt und geht heute genauso schlecht wie damals schon, die benutzt tatsächlich keiner mehr, weil die elektronik fast die Hälfte der reingeladenen Energie frisst, man sie nur mit Mini-USB laden kann (so ein Kabel findet man heute kaum mehr) und das Laden bei 5V 2A am Ende ist. Die Akkuzellen leben noch.
Der Xtar PB2SL reicht mir immer noch und
kann auch 21700.
Die hat wohl sowieso jeder Flashie daheim?
:)
Sie kostet ohne Akkus mehr als eine sehr gute 20Ah Powerbank mit >90% Eta und modernsten Schnelladeprotokollen und ist dabei auch noch größer. Solange man die Akkus in der Lampe laden kann sehe ich kein sinniges Szenario für sowas heutzutage.

Die PB-Gehäuse aus dem heise test waren übrigens alles Noname Produkte von Aliexpress, nix von einer Firma dabei deren bestehen man morgen noch sicher annehmen kann.
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
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Unterfranken
Sie kostet ohne Akkus mehr als eine sehr gute 20Ah Powerbank mit >90% Eta und modernsten Schnelladeprotokollen und ist dabei auch noch größer. Solange man die Akkus in der Lampe laden kann sehe ich kein sinniges Szenario für sowas heutzutage.
Das ist richtig. :thumbup:
Wird trotzdem gekauft.
Es gibt ja auch Talas, die mehr kosten, als normal
.....werden trotzdem auch gekauft.
Aber dieses "Normal" definiert ja jeder für sich selber.

Ein (echter ?) Flashie denkt nicht rational.... :pfeifen:
(....sonst hätte z.B. ich, nur eine einzige Lampe, oder viell. 2.....oder doch 3 ? ;) )
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ein (echter ?) Flashie denkt nicht rational.... :pfeifen:
(....sonst hätte z.B. ich, nur eine einzige Lampe, oder viell. 2.....oder doch 3 ? ;) )
Klar denkt ein ECHTER FLASHIE wie Du, wie @Frank1984 und wie ich normal und rational!

"Eine Lampe mit einer Nichia 519A ist echt gut!
Deswegen brauche ich noch weitere Lampen mit der Nichia 519A!
Also eine mit 3x519A, eine mit 4x519A, eine mit 8x519A!
Und dann noch alles in unterschiedlichen Farbtemperaturen für den Fall der Fälle!
Und DANN noch alles jeweils einmal als Ersatz für den Fall der Fälle der Fälle!
Achja...da waren doch noch die SFT-40, die SFT-70 und die SFT-25R!?!..." :) :Todlachsmiley:

Der Xtar PB2SL reicht mir immer noch und
kann auch 21700.
Die hat wohl sowieso jeder Flashie daheim?
:)
Ich hab tatsächlich damals überlegt, mir die zu kaufen...allerdings ist mir die Maximalkapazität etwas zu niedrig, mit je 3 oder 4 Akkuplätzen wäre das durchaus interessant! :)
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
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Unterfranken
Ich hab tatsächlich damals überlegt, mir die zu kaufen...allerdings ist mir die Maximalkapazität etwas zu niedrig, mit je 3 oder 4 Akkuplätzen wäre das durchaus interessant! :)
Mit 3 oder 4 Akkuplätzen wäre sie aber größer und schwerer.
Dieses 2 fach Format ist gerade gut.
10000 oder eben 12000mAh sind für mich auf jeden Fall ausreichend.

......ach ja...zu 1.
Du hast Recht ;)
Rationale irrationale Denkweise nennt man das :pfeifen:
Man sucht sich rational aus, welche irrationalen Talas man sich kauft... :eek:
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Ich hab den Artikel vor ein paar Tagen gelesen (bin schon seit locker 30 Jahren C't Abonnent und hatte auch mal die iX). Der Artikel hat bestätigt, was ich vorher schon wusste: Diese Dinger sind totaler Unsinn. Die ganz billigen sind technisch ziemlich schlecht (keine Schnelladeprotokolle, schlechte Effizienz, starke Spannungseinbrüche schon bei schwacher Last, z.B. 11,1V bei 18V am 12V Ausgang), die besseren kommen schon ohne Akkuzellen nahe an die Preise von sehr guten Powerbanks im Sonderangebot ran. Gute Akkuzellen sind teuer und man zahlt am Ende mehr als für eine brauchbare Powerbank. Getestet wurde nur mit niedrigen Leistungen (10W und 18W), es ist anzunehmen, dass die Übergangswiderstände der Federn in den Akkufächern bei höherer Leistung zu weiter schlechterer Effizienz führen und nach etwas Alterung nicht nur das, sondern möglicherweise sogar zum Sicherheitsproblem werden. Das Problem haben "normale" Powerbanks nicht, da hier die Kontakte punktverschweisst sind und auch die Zellen selektiert.

Was den Umweltaspekt anbetrifft halte ich das nicht für realistisch. Bis die Akkuzellen hinüber sind, ist auch die Technologie so weit überholt, dass die niemand mehr weiterbenutzen will. Mein älteste Powerbank lebt immer noch und ist jetzt 10 Jahre alt. Die hat nur USB A Ports und kann nur mit Micro USB aufgeladen werden. Dabei war die damals extrem modern und konnte schon Quick Charge 2.0 - ich schätze nur deshalb ist die überhaupt noch in Benutzung, denn mit 5W maximaler Leistung machst Du heute nix mehr.

Ich halte das ganze Konzept für Unsinn. Es gibt heute so gute Powerbanks für so wenig Geld, dass man sich das halbgare Gebastel nicht antun muss.
Da muss ich Dir leider wieder sprechen, den ich hatte 2 halbwegs gute Powerbanks, die zusammen nichtmal 3 Jahre gehalten haben. Beide von Anker mit 10000mAh und das ist ja nicht gerade Chinaschrott. Die erste war nach einem Jahr schon defekt und das hat sich angekündigt dadurch, das sie nach 4 Wochen ohne Benutzung schon zur Hälfte leer war, also zurück gegeben. Ersatz bekommen und war Anfangs zufrieden bis die dann auch nach ca.1,5 Jahren anfing mit dem selben Problem und kurze Zeit später gestorben ist.
Schlußfolgerung war- Hier liegen Akkus rum für die ich keine Verwendung habe. Habe mir erst eine Einschacht für 26650er gekauft, für 3 oder 4 Euro bei Ali und hate die ständig im Gebrauch, bis sie mir runtergefallen ist. Danach gleich 2 Tomo gekauft für 26650, da mir die Größe und Gewicht egal ist für unterwegs und ich was standfestes haben wollte. Die zweite benutze ich auf Arbeit zum gleichzeitugen laden meiner Arbeitslampe, da die lange an einem Ort steht. Zuhause dient die Tomo als Beleuchtung am Morgen oder abends in der dunklen Jahreszeit, da ich früh aufstehe und nur ein wenig Licht haben will um mir Kaffee zumachen oder wie jetzt am Handy zusitzen. Dafür steckt eine USB Lampe von Xiaomi drin und ich kann die Powerbank hochkannt stellen wie eine kleine Nachttischlampe. Jetzt brauchte ich ein neues Ladrgerät für 21700er Buttontop Akkus, also hab ich mir auch das Xtar PB2SL geholt, da ich die Akkus nicht in mein Lii 500 reinbekomme und ich zusätzlich noch neue 21700 Sofirn Akkus habe, so das ich sie auch gleich als Powerbank nutzen kann.
Ich finde, wer eh schon reichlich Akkus übrig hat, ist mit solchen Powerbanks gut bedient und sie machen da mehr als Sinn. Das sie vom Wirkungsgrad schlechter sind mag sein, wenn ich aber die fertigen ständig nachladen muss, da sie einen höheren Eigenverbrauch im unbenutzten Zustand haben, komme ich besser bei weg wenn ich meine vollen Akkus aus dem Kühlschrank nehme, einsetze und sofort mit dem Ding los kann ohne erst wieder nachladen zu müssen. Brauch mir halt über den Füllstand keine Gedanken machen und sicherer ist es auch.
Einziger Kritikpunkt den ich an der Xtar habe ist: Sie lädt mein Handy nur mit 1,6A bei 9V, anstatt der angegebenen 2A. Vielleicht liegt es am Kabel, was aber das originale ist.

20251019_074342.jpg
 
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schmadde

Flashaholic
14 September 2015
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Da muss ich Dir leider wieder sprechen, den ich hatte 2 halbwegs gute Powerbanks, die zusammen nichtmal 3 Jahre gehalten haben. Beide von Anker mit 10000mAh und das ist ja nicht gerade Chinaschrott.
Anker ist Chinaschrott, die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Hatte eine ähnlich kurze Lebensdauer bei einer Anker PB. Die sind aber auch in funktionierendem Zustand nicht optimal. Weiss gar nicht warum die so einen guten Ruf haben.

Meine anderen ca. 30 PB sind auch alles Chinaprodukte, teils von unbekannten Marken und funktionieren sehr gut, auch die, die schon >10 Jahre alt sind.

Bei den heutigen Preisen von selbst sehr guten PB lohnt sich auch eine Zweitverwendung von Zellen, die "eh da" sind nicht.

Man verzichtet auf hohe Effizienz, moderne/schnelle Ladeprotokolle, ggfs hilfreiche Displays und kleine Bauform. Das ist mir zumindest bei einer Powerbank wichtig.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Man verzichtet auf hohe Effizienz, moderne/schnelle Ladeprotokolle, ggfs hilfreiche Displays und kleine Bauform. Das ist mir zumindest bei einer Powerbank wichtig
Billige Powerbanks haben auch keine höhere Effizienz, da ich sie immer wieder nachladen muss in der Zeitt, wo ich sie nicht benutze. Die Xtar hat moderne Ladeprotokolle und ein Display und reicht bequem um ein 5000mAh Akku beim Handy wieder aufzuladen bzw. nochmal zum nachladen. Bei der Bauform ist es mir egal, ob die jetzt 2cm länger ist oder etwas dicker, da ich sie im Rucksack habe und da nicht viel drin ist, wenn ich eine Powerbank brauche. Der Vorteil bleibt halt stehen, das sie gleichzeitig Ladegerät ist und ich unterwegs beides dabei habe.
 

schmadde

Flashaholic
14 September 2015
152
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Billige Powerbanks haben auch keine höhere Effizienz, da ich sie immer wieder nachladen muss in der Zeitt, wo ich sie nicht benutze.
Es gibt schlechter Powerbanks in allen Preislagen - aber auch sehr gute Powerbank für wenig Geld. Die Inius z.B. sind günstig und wenn grade ein Angebot ist (was recht häufig passiert) scheissbillig - und qualitativ erste Sahne. Aber auch sonst kenne ich Probleme mit Selbstendladung gar nicht. Auch wenn eine Powerbank ein halbes Jahr rumliegt ist sie immer noch fast voll. Da muss man eher aufpassen, dass man sie nicht bei 100% SoC rumliegen lässt, damit die Akkus nicht zu schnell kaputt gehen.

Was Effizienz anbetrifft: von meinen 28 Powerbanks liefern nur 8 weniger als 80% der Nennkapazität weitere 8 sind bei 90% oder mehr. Dabei sind die teuersten gar nicht mal die besten.