Richtig messen mit einem DMM

Dieses Thema im Forum "Messgeräte" wurde erstellt von angerdan, 28. Januar 2012.

  1. Hallo,

    selten stelle ich mal eine Frage, aber nun komme ich doch schneller in Neuland als ich gedacht habe.

    Mit meinem Voltcraft VC-110 will ich die G4 LED-Lampe in meinem Badspiegelschrank messen.

    Spannung klappt auch, nur wenn ich auf Stromstärke umstelle, sieht es anders aus.
    Mit AC/DC bin ich noch auf Kriegsfuß, zumal ich bei dem Trafo keine Angaben habe.

    Was stelle ich ein, um korrekt die Stromstärke an den beiden Stecksockel-Pins zu messen und gehe ich dabei so vor wie im Handbuch beschrieben?
    Entweder passiert nicht oder es kommen ...Funken... :peinlich:


    Wen die Energieversorgung seiner Messgeräte interessiert:
    Den Conrad Energy Endurance Blockakku habe ich mal mit dem Voltcraft 9V Block Profilader 202009 durchgecheckt.

    Im Lieferzustand hatte der Block 145,3mAh, reinladen konnte ich 293,5mAh.
    Ohne Last beträgt die Spannung 9,77 Volt nach dem Laden.
    Das halte ich auf den ersten Blick für ganz gute Werte - Herstellerseitig werden ja 200mAh bei 8,5V genannt.


    MfG
    angerdan
     
  2. und ? Bist du weiter gekommen oder klappt es noch nicht...

    Falls du noch Fragen hast dann raus damit.
     
  3. Acebeam
    Entweder du hast schon die Sicherung von deinem MM gekillt, oder du hast Glück gehabt.
    Den Strom der Lampe kannst du nicht ohne Tricks messen.
    Strom wird immer in Reihe gemessen. Spannung parallel.

    Beschreib mal bitte wie du genau vorgehst. Bevor du weitere Versuche an Steckdosen testest!!!
     
  4. Halogenlampen werden in der Regel immer mit Wechselstrom (AC) betrieben. Aber Vorsicht, es sieht ganz anders aus wenn ein "elektronischer" Trafo verbaut ist. Den kannst du weder mit AC noch mit DC richtig messen. Das liegt daran das die Spannung sekundär (Ausgang) weit mehr als 50 Hz hat. Das ist auch mit ein Grund wieso die Abgangsleitung nicht länger als 2 Meter sein sollte. Ströme an Verbrauchern immer in Reihenschaltung messen. Als Laie würde ich dir sogar raten das nur bis max. 42 Volt zu machen, also Kleinspannung. Und Vorsicht, der hohe Strombereich ist in Messgeräten aus genauigkeit gründen oftmals nicht abgesichert.
     
  5. Danke für die verständnisvollen Antworten.
    Von Steckdosen halte ich mich immer noch bewusst fern und ich bin froh, die dass die Sicherungen den 12V-Test überstanden haben.

    Also beim G4-Sockel habe ich die freiliegenden Pins der LED-Lampe jeweils mit + und einmal mit - des DMM angedockt.
    Die Spannung ließ sich so messen, die lag irgendwo bei 12,7V.

    Mittlerweile habe ich auch die Unterschiede AC/DC verstanden, dabei konnte ich gleich noch den Wikipedia-Eintrag auf den aktuellsten Stand bringen (Sprachtechnisch).

    Aber zurück zum G4-Sockel: Das müsste doch möglich sein, die Stromstärke irgendwie zu messen? Die simplen Energiekostenmessgeräte bekommen das doch bei AC ebenfalls hin.

    Aufgrund der Bauweise des Badspiegelschranks vermute ich mal, dass es sich um einen Ringkerntrafo handelt.
     

    Anhänge:

  6. Hallo angerdan,

    was bezweckst du eigentlich mit der Messung?
    Willst du rausfinden, welche Leistung die LED im G4 Sockel aufnimmt?

    AC nehme ich an, oder?

    Wie kommst du zu der Vermutung?
    Aufgrund der kleinen Baugröße vermute ich eher ein Schaltnetzteil.
    Kommt auch darauf an, wieviele Lampen damit versorgt werden (Leistungsbedarf).
    Könnte auch nur ein kleiner "normaler" Trafo sein.

    Gruß
    Gerhard
     
  7. Hallo Gerhard,

    Genau!

    Da hatte ich nicht drauf geachtet...
    Ja, AC 12,56V.

    Das ist ein kleiner Schrank, welcher für 1x 10W (max.) ausgelegt ist. Leider ist auf der Verkleidung des Trafos keine Kennzeichnung.


    Gruß
    angerdan
     
  8. Technische Erklärung:
    Zur Strommessung musst du das Multimeter in Serie mit dem Verbraucher schalten.

    Bevor ich hier weiterschreibe bitte folgendes beachten:
    Niemals spannungsführende, blanke Metallteile mit der Hand berühren.
    Auch wenn es nur 12 Volt sind, sie werden aus einem 220 Volt Netzteil
    generiert und können in einem Fehlerfall tödlich sein!


    Sehr, sehr einfache Erklärung: :)

    1. Besorg dir eine zweite Person mit einem Stück isoliertem Draht.
    2. Drahtenden abisolieren.
    3. Multimeter auf 2 Ampere Meßbereich (AC) einstellen und Strippen richtig am Meßgerät einstecken.
    4. Du hälst die rote Strippe an den ersten Pin des Sockels im Schrank.
    5. Die schwarze Strippe an den ersten Pin der ausgebauten LED Lampe.
    6. Die zweite Person hält das eine Ende des Drahts an den zweiten Pin der LED.
    7. Das andere Ende des Drahtes kommt an den zweiten Pin des Sockels im Schrank. Damit ist der Stromkreis geschlossen und du kannst den Strom ablesen.
    Da es sich um Wechselstrom (AC) handelt, ist es egal was man als "ersten" oder "zweiten" Pin bezeichnet.


    PS: Ansatt der zweiten Person, kann man auch eine Strippe mit Krokodilklemmen benutzen. ;)
    Wäre sowies besser, wenn man zur Messung seine Hände nicht in der Schaltung hat.
     
    #9 Maiger, 30. Januar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2012
    kbyte, DO7LR und angerdan haben sich hierfür bedankt.
  9. An anderer Stelle schrieb ich es auch schon:

    Wenn ihr Euch mit der Elektronik nicht auskennt und nicht wisst was ihr macht - bitte nicht einfach probieren.

    Strom kann tödlich sein > ab 42 Volt kann es richtig gefährlich werden. Fragt bitte jemand der sich damit auskennt - vor allem wenn ihr mit Netzspannung basteln wollt.

    Danke
     
  10. Ich würde dir, euch außerdem empfehlen euch einen kleinen Prüfadapter zu bauen. Als Fassung könnt ihr Keramikfassungen von Paulman nehmen oder gebrauchte aus alten NV Lampen oder Projektoren. Ich hätte genug davon hier liegen aus Schreibprojektoren. Ich benutze diesen Adapter auch zum entladen von Bleiakkus. Seitlich wo die Brücke erkennbar ist kann ich auch ein Amperemeter einstecken zum Strom messen. Es gibt Fassungen die G4 und G5,3 Lampen wahlweise aufnehmen und auch jede Menge andere Fassungen für Nieder und Hochvolt. Die Verdrahtung ist immer die gleiche. Aber an alle Nichtelektriker Finger weg von Spannungen über 42 Volt. Sinnvollerweise auch alles mit Netzteilen betreiben oder sogar besser noch einen Trenn- bzw. Regeltrenntrafo benützen. Denkbar wäre auch ein Aufbau mit vielen verschiedenen Fassungen parallel zueinander und man hätte immer die richtige zur Hand.
     

    Anhänge:

    angerdan hat sich hierfür bedankt.
  11. Strommessung

    Hallo

    sehr interessanter Thread. Ich habe auch viel gesehen und gelesen was hilfreich ist. Z.B. die Strommessung an einer Lampe indem man die Endkappe weglässt und den Kontakt über den Strommesspfad eines DMM herstellt. Da hätte ich auch selber drauf kommen müssen :mad:
    Aber wie zum Kuckuck messt Ihr den Strom bei einer TK35 oder einer Niteye 30 ?
    Entweder ist es so simpel das ich nicht drauf komme oder es erfordert dermaßen viel Aufwand das ich das dann den Profis hier überlasse. Interessieren würde mich das wirklich ernsthaft .
     
  12. Also ich habe im Zuge eines Umbaus der TK35 den Strom direkt an der LED gemessen.
    Das geht aber mit einem normalen Multimeter nur wenn du die Leitung zur LED trennst und das Multimeter einschleifst oder du Leitungen an die Schleifkontakte anbringst und mit der Kontaktplatte verbindest.
    Bei der TK35 fliessen dann ca. 3,25A auf Turbo.

    Hat vielleicht jemand einen Vergleichswert der TK35 zur Hand?

    Gruß Mario
     
  13. Hallo hille56!
    Ich habe auch die TK35, könntest du bitte Bilder einstellen, wie du da den Strom misst? Kann mir das absolut nicht vorstellen, wie das gehen soll! :confused:
    Wie hast du denn deine TK35 gemoddet?
    Gruß Ansgar
     
  14. Olight Shop
    Du hast doch auf der einen Seite den Batteriehalter mit dem ringförmigen und dem punktförmigen Kontakt. Auf der anderen Seite hast du den Lampenkopf in dem eine Feder mittig sitzt und drumherum die Schleifkontakte. Nun musst du z.B. nur die Feder mit dem mittigen Kontakt des Batteriehalters verbinden und den äußeren Ring des Batteriehalters mit den Schleifkontakten des Kopfes via Multimeter (auf 10A Gleichstrom) verbinden.
    Jetzt kannst du die verschiedenen Modi schalten und die entsprechenden Ströme messen.
    Bilder dazu habe ich leider nicht zur Verfügung. :(

    Ich habe ein wenig am Treiber gelötet um den Strom der LED zu erhöhen. Weitere Infos dazu kann ich gern per PM preisgeben. ;)

    Gruß Mario
     
    kbyte hat sich hierfür bedankt.

  15. Interessant, interessant! Da müssen wir uns beizeiten mal drüber unterhalten bei nem Kaffee oder Bierchen.. ;)


    Viele Grüße,

    Ben
     
  16. wieviel strom fließt denn im originalzustand der TK35?

    und ich will auch wissen wie ich meine zukünftige TK35 tunen kann, bitte :D
     
  17. Meine TK35 ist die uneheliche Schwester der TK35. :eek:

    Gruß Mario
     
  18. Ich möchte hier mal eine Binsenweisheit - nämlich das die Strommessung stark vom zusätzlichen hinzugefügten Widerstand durch das Messgerät und die Messstrippen verfälscht wird - mit ein paar Messwerten verdeutlichen.

    Mein Probant ist eine Ultrafire XM-L Thrower, der auf high nicht wirklich begrenzt bzw. geregelt ist. Befeuert habe ich die Lampe mit einem geflammten Trustfire 18650er mit 2.400 mAh.

    Messverfahren: tailcap Strommessung, in dem der Minuspol des Akkus mit den Messtrippen mit dem Batterierohr/Gewinde verbunden wird.

    Folgende Messgeräte liefern diese Werte:
    - einfaches DMM (<10,00 €) aus dem Baumarkt mit Orginalmessstrippen: 1.75A
    - Mastech MS8229 mit Orginalmessstrippen: ca. 2.58A
    - Stromzange Extech EX 613 mit 2.5mm2 Messtrippe: ca. 3.15A
    - Stromzange Extech EX 613 mit 4.0mm2 Messtrippe: ca. 3.43A

    Finde ich interessant und vor allem, wenn es darum geht, Werte untereinander vergleichen zu wollen.

    Gruß Walter
     
    JunctionT, kbyte und Lamba haben sich hierfür bedankt.
  19. @Walter01:
    Wäre jetzt natürlich interessant zu wissen, welches Meßgerät das genaueste Ergebnis liefert!

    Habe erst gestern einen Thread gelesen, 3 verschiedene DMM´s, 3 verschiedene Meßergebnisse! (bei einer einfachen Volt-Meßung).
    Wahrscheinlich aber bräuchte man für ein ziemlich sehr genaues Ergebnis ein DMM schonmal mit einer sehr hohen Grundgenauigkeit, und kalibriert müßte es sein, mit der Möglichkeit es immer wieder zu kalibrieren (ich glaube jedes Jahr müßte das sein)

    Ist halt wie bei allem wahrscheinlich eine Frage des Geldes!
     
  20. Ich schätze mal das einfachste ist,deine Neue zu messen(Andi-Mod)

    die sollte ziemlich genau 3,045 A bei vollem Akku haben.

    Und dann die verschiedenen Meßinstrumente benutzen und Unterschiede posten.

    Gruß Xandre
     
  21. :haeh: Die ist jetzt aber nicht wirklich das Eich-Normal...?
     
  22. Wenn man genau weiß,wieviel der Treiber bringt,schon ;)

    Gruß Xandre
     
  23. Eine Tailcapmessung kann nur bei einem linear konstantstromgeregelten Treiber (AMC7135 etc.) den tatsächlichen Wert liefern.

    Was walter01 oben für eine praktisch ungeregelte Lampe gepostet hat, waren nicht Ungenauigkeiten der verschiedenen Multimeter, sondern die Einflüsse der Messung auf den Strom: man bringt durch Messleitungen und DMM-Innenwiderstand zusätzlichen Widerstand ins System, 50mOhm mindestens, das beeinflusst den Strom dann etwa so wie ein Akku mit viel oder wenig Innenwiderstand.

    Beispiel: bei 3A führen zusätzliche 50mOhm zu einem Spannungsabfall von 150mV, was bei einer "direct driven" XM-L dann 1A Unterschied ausmacht (3,20V: 2A, 3,35V: 3A)
     
    Sepultura1972, Xandre und walter01 haben sich hierfür bedankt.
  24. @light-wolff: Danke, genau das wollte ich einmal aufzeigen, da wir ja manchmal die Werte untereinander vergleichen.

    Die Unterschiede bei gleicher Lampe und diesmal gleichem Messgerät aber unterschiedlichen Akkus kann ich auch mal als Beispiel liefern:
    - Uniquefire BRC 3.000mAh: ca. 2.05A
    - Trustfire (geflammt) 2.400mAh: ca. 3.35A
    - Eagletac 2.400mAh: ca. 3.78A
    - Solarforce (blau/weiß) 2.400mAh: ca. 3.85A
    - Panasonic NCR 18650 2.900mAh: ca. 4.82A
    - AW IMR 1.600mAh: ca. 6.3A

    Gruß Walter
     
  25. Und genau,das ist bei dem Andi-Mod gegeben.

    Darum halte ich sie für sehr gut,um Meßgeräte zu prüfen.

    Gruß Xandre
     
  26. :eek: da hör ich die XM-L förmlich um Gnade wimmern :thumbsup:

    Die Einflüsse der Messung auf den Strom dürften bei ein ungeregelten Lampe wesentlich größer ausfallen als ein paar Prozent Abweichung eines Multimeters.
    Um das zu sehen fehlen uns von Walter nur noch die Messungen mit seinen verschiedenen DMM an der Konstantstromsenke "Andi-Mod" wie von Xandre vorgeschlagen - aber wahrscheinlich ist er gerade in sein Lager, die Lampe holen, deswegen dauert's ;)
     
  27. Ok, eurer Wunsch ist mir Befehl. :)

    Hier eine weitere Messreihe.

    Mein Probant ist eine PPAS W-C11 (Modd!) mit XM-L U2 auf 3A geregelt ist. Befeuert habe ich die Lampe mit einem AW IMR 18650er mit 1.600 mAh.

    Messverfahren: tailcap Strommessung, in dem der Minuspol des Akkus mit den Messtrippen mit dem Batterierohr/Gewinde verbunden wird.

    Folgende Messgeräte liefern diese Werte:
    - einfaches DMM (<10,00 €) aus dem Baumarkt mit Orginalmessstrippen: 2.40A
    - Mastech MS8229 mit Orginalmessstrippen: ca. 2.967A
    - Stromzange Extech EX 613 mit 2.5mm2 Messtrippe: ca. 3.03A
    - Stromzange Extech EX 613 mit 4.0mm2 Messtrippe: ca. 3.05A

    Das nennt man dann wohl eine ordentlich geregelte Lampe. :thumbup:

    Gruß Walter
     
    light-wolff und Xandre haben sich hierfür bedankt.
  28. Das wird dann wohl so 'nen hohen Widerstand haben, dass am Treiber schon nicht mehr genügend Spannung für 3A ankommt.
     
  29. So, das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, da mir das einfache Baumarkt DMM bei der Akku-Voltmessung immer gute Dienste leistet. :)

    Ich habe nur die Originalmessspitzen durch selbst gefrimmelte 4mm2 Kabelstückchen ersetzt.

    Das Ergebnis: ca. 3.01A ! :thumbup:

    Gruß Walter
     
    Tekas hat sich hierfür bedankt.
  30. Ich wollt grad fragen, wie dick denn die Strippchen überhaupt sind. Ich habe da schon ganz böse Sachen sehen müssen.
     
  31. Fazit:

    Auch die "billigen " Messgeräte liefern einen ca. genauen Wert,
    wenn man die Messstrippen gegen dickere und hochwertigere tauscht.

    Gruß Xandre
     
  32. Das gilt nur, wenn man bei geregelten Lampen misst und die Stromquelle - hier ein Akku - in der Lage ist den höheren benötigten Strom noch zu liefern.

    Die erste Messreihe zeigt bei der ungeregelten Lampe sehr schön (auch wenn man jetzt mal das günstige Baumarkt-DMM mit den dünnen Strippen weg läßt), wie die Messapparatur und das Messverfahren den zu messenden Wert mehr oder weniger verfälscht.

    Das kommt einem fast schon vor wie in der Quantenphysik:

    Die Beobachtung verändert bereits den Versuch! :)


    Gruß Walter
     
  33. Man muß aucheines bedenken: Am Amperemeter fällt etwas Spannung ab. Ein geregelter Treiber bekommt weniger Spannung und zieht einen höheren Strom um am Ausgang das Gleiche zu liefern. Ein ungeregelter Treiber bekommt weniger Spannung und zieht dadurch weniger Strom. Wie viel das ist, hängt von der Steilheit der Kennlinie ab. Die Genauigkeit vom Amperemeter ist dann noch mal eine andere Sache. Man kann eine Tailcap Messung genau machen in dem man den Stromkreis mit einem Stück Draht schließt und eine Messzange nimmt. Das Problem ist nur, eine DC-Messzange für Bereiche um wenige Ampere mit etwas Genauigkeit ist nicht ganz billig. Wer mag kann ja mal nach Fluke i50s suchen. Wer eine unter 500,-- EUR findet möge mir gleich Bescheid sagen, die kaufe ich sofort :S
     
  34. Hm, ich habe das Extech EX613.

    Das hat bei DC
    - bis 40A eine Auflösung von 0.01A und eine Genauigkeit von +/-1.5% + 5 Stellen.
    Dabei bezieht sich die relative Genauigkeit auf den Messwert und nicht auf den Messbereichsendwert (laut Hersteller).

    Mir reicht das, aber ich befürchte jetzt, dass ein Experte wird mich gleich eines besseren belehren wird. :S

    Gruß Walter
     
  35. Für Taschenlampenmessungen locker ausreichend
    und bestimmt auch noch für viele weitere Bereiche.

    Andi zB hat die Kabel ganz entfernt und Kupferstäbe direkt auf die Platine gelötet.
    Bei geregeltem Treiber bekommt er die gleichen Werte mit seinem "Billigteil"
    wie mit einem "teuren" mit fetten Kabels und Meßspitzen.

    Gruß Xandre
     
  36. Versuch macht kluch...

    Ich habe mal bei der WF501B mit einem Stück Kabel und der FLuke i30 gemessen, es kamen 4,5A heraus. Dann mit dem Amperebereich des Fluke 87 III, da waren es nur noch 1,5A. Da waren die Prüfschnüre das Problem mit einem viel zu hohen Innenwiderstand. Man sollte sich für Strommessungen gerade bei niedrigen Spannungen ein Satz Prüfschnüre selber machen und Kabel mit ordentlich Querschnitt nehmen. 2,-- EUR fürs Kabel dürften da besser investiert sein als 50,-- EUR für ein teureres Gerät.
     
  37. Was man bedenken muss, ist, dass man bei zu dicken Messstrippen einen niedrigeren Widerstand als den der Tailcap von der Lampe erreichen kann. So etwas habe ich mit zimlicher Sicherheit bei meiner Varapower Turbo geschafft. Laut Hersteller hat diese einen kontrollierten Widerstand, da sie direct drive ist und der Strom sonst zu groß wird. Meine Messungen (mit Fluke 83) waren immer etwas höher, als die von ihm und anderen Besitzern. Wir redenhier allerdings von eine Bereich von 11-17A :cool:
     
  38. Ich häng das mal hier an - in der Hoffnung richtig zu sein.
    Ich habe an der EagleTac G25C2 MKII Messungen an der Tailcab gemacht.
    In der zweiten Leuchtstufe der Lampe messe ich mit dem UT71C:

    189,50 mA in der mA Stellung
    0,142 A in der A Stellung

    In der ersten Leuchtstufe:

    27,224 mA in der mA Stellung
    0,021 A in der A Stellung

    Dieser große Unterschied machte mich etwas betroffen und ich holte alle "Referenzen" die ich
    greifen konnte:

    1. Lüftermotor: 157,33 mA (0,158 A)
    2. Lüftermotor: 228,67 mA (0,229 A)
    3. Fahrzeugfunkgerät: 382,58 mA (0,384 A)
    4. dicken Wiederstand: 298,12 mA (0,296 A)
    5. Empfänger für Datenfunk: 43,34 mA (0,045 A)

    alles gemessen in der Stellung mA und (A)
    Dieser Messungen finde ich top. Aber die Sache bei der Lampe verwirrt mich ein wenig.:S

    Kann es sein, daß unterschiedliche Wiederstände bei den Strommeßbereichen des Meßgerätes den Regler der Lampe so beeinflussen daß diese Unterschiede entstehen?
     
  39. Hallo DB2DX,

    Das scheint mir unwahrscheinlich da du ja als vergleichsmessung die zwei Lüfter hergenommen hast. Mit den 157 und 228 mAH liegst du ja im Bereich der Stromaufnahme deiner EagleTac. Letztlich hast du ja egal ob an der Lampe oder am Lüfter oder auch am TRX eine Ohmsche Last.

    Oder sollte ich da auch komplett falsch liegen.

    73 de DO7LR
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden