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Review zur Eagtac S25V

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Selten hat mich eine neu erschienene Lampe so sehr interessiert, wie die Eagtac S25V.

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Die Lampe versprach, aus einem relativ kleinen Kopf bei relativ geringer Leistung für relativ lange Zeit eine relativ große Reichweite zu bieten. Also genau das, was ich bei meinen Semithrowern so schätze.



Die Lampe wird als Komplettpaket mit Akku, Holster, Lanyard und Ladekabel geliefert und kann direkt verwendet werden. Ich habe die Lampe bei Herrn Schiermeier gekauft. Hier wurde auch eine deutschsprachige BDA beigelegt.

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Das Licht wird bei der S25V mit der noch relativ unbekannten LED Osram SCLPM1 erzeugt. Sie bringt in der S25V 1200 LED-Lumen / 960 Lumen nach ANSI. Dies mag dem der Lumensucht verfallenen Leser ein müdes Lächeln ins Gesicht bringen. 960 lm – was soll der Sch..? Eine Lampe mit weniger als 3000lm kann heute nichts ausrichten! Man möge jedoch nicht vorschnell urteilen. Wer allerdings auf Dragster steht, wird jedoch nachhaltig enttäuscht werden – oder vielleicht doch auf andere Gedanken kommen?



Auf den ersten Blick ist die S25V ein eher größeres Exemplar, ist sie doch 17,5cm lang und hat einen Kopfdurchmesser von 47mm. Das Batterierohr ist für eine Lampe mit 21700 Akku mit 25,4mm jedoch sehr schlank und ist damit für Zubehörteile aus dem Bereich der 18650er Lampen tauglich. Das Gewicht beträgt ohne Akku 155g, mit Akku 225g. nachfolgend ein Vergleich mit direkten Konkurrenten in der Rubrik Semithrower / throwlastige Allrounder

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Eagtac gibt als Spitzenleistung 960 ANSI-Lumen an, was für 110300 Lux/1m gut ist und zu einer Reichweite von 664m nach ANSI gereichen soll. Der Öffnungswinkel des Sports wird mit 4°, der des Lichtkegels mit 56° angegeben.

Die beiden unteren Stufen sind Programmierbar:

Med: 525-370-220-Strobe (Werte in lm)

Low: 46-17-6-Strobe (werte in lm)

Die Technischen Details sind hier zu ersehen.

Die Stromversorgung erfolgt über den mitgelieferten geschützten Eagtac 21700 Li-Akku mit 5000 mAh. Die Kapazität habe ich im Miboxer C4 einer Messung unterzogen. Die ermittelte Kapazität entspricht dem Akkuaufdruck. Es muss ein 21700er Akku mit ausgeprägtem Button Top verwendet werden, denn die Lampe hat einen mechanischen Verpolschutz. Ein Betrieb mit einem 18650er (mit Adapterhülse) ist nicht möglich, da die 18650er zu kurz sind. Der Akku ist entgegen der Angaben auf der Eagtac Homepage nicht 70mm sindern 73,5mm lang.

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Lichtbild:

Das Lichtbild ist stark spotlastig. Der Hotspot ist von einer leicht ins gelbliche gehenden, eher verwaschenen Korona umgeben um dann von einen reinweissen Spill umgeben zu sein. Trotz kaltweißer Lichtfarbe kann ich keine Tendenz zu Blau erkennen.

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Bedienung (UI)

Die S25V wird am Lampenende mit einem Forward Clickie An und Aus geschaltet, Momentlicht ist damit möglich.

Die drei Leuchtstufen werden durch Drehen des Lampenkopfes eingestellt. Ein fest angezogener Kopf bedeutet High, leicht gelöst führt zu Med und ein starkes Lösen zu Low.

In allen drei Stufen sind Programmiermöglichkeiten vorgesehen. Eine Verstellung der Default Settings erfolgt durch anwählen der Stufe und dann dem 20maligen Betätigen des Momentlichts um dann durch zu drücken. Im Auslieferungszustand sind die jeweils niedrigsten Werte vorprogrammiert.

In der Stufe High kann man einen Doppelklick Strobo (Eagtac nennt dies Tailcap-Strobe) dazu programmieren. Wenn dieser aktiviert ist, kommt man mit einer schnellen Tastenkombination von Antasten – Durchdrücken zum Strobo. Ein einfaches Antasten oder Durchdrücken bleibt für das Licht auf High bestehen.

In den beiden unteren Stufen wird deren Helligkeit festgelegt. Es besteht hier auch die Möglichkeit, Strobo auf die jeweilige Kopfposition zu legen, wenn man einen Instant-Strobe haben möchte.

Ist man ohne hinein programmiertes Instant- oder Doppelklickstrobo unterwegs, so ist das Geblinke nicht abgeschaltet, jedoch gut versteckt. Man kann dies aus der höchsten Stufe heraus jedoch erreichen, indem man den Kopf schnell von High auf Low und wieder zurück dreht. Gleiches Vorgehen schaltet auch durch die einzelnen Blinkmodi (Strobo, Flash, SOS, Beacon)

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Laden

Die S25V hat eine interne Ladefunktion mittels USB-C Stecker. Die Lampe zieht beim Laden – ein entsprechend potentes Netzgerät vorausgesetzt – bis zu 2,4A aus dem Kabel. Hierbei sind zwei Lademodi wählbar. Wird die Lampe beim Laden ausgeschaltet ist dies der Eco-Mode, welcher den Akku auf etwa 80% auflädt. Wird die Lampe beim Laden eingeschaltet, so wird der Akku vollständig geladen. Die Ladeendspannung des Akkus beträgt dann 4,19V. Wenn der Akku voll aufgeladen ist, erlischt die blaue LED im Ladeport. Dieses Abschalten ist im Eco-Mode nicht der Fall. Der Ladeport ist mit einem Gummideckel versehen, dessen Aufhängung relativ breit ist. Farblich passt dieser aber gar nicht zur Lampe...

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Regelung

Die Regelung der S25C ist in allen Stufen ein Gedicht. Alle Stufen sind dauerbetriebsfest solange der Akku mitspielt. Einzig auf der höchstmöglichen Stufe regelt die Lampe innerhalb der ersten 2 Minuten leicht ab um dann temperaturgeregelt durchzuhalten. Nach der automatischen Abregelung hält die Lampe nach meiner Messung die Helligkeit, welche vom Hersteller versprochen wird, dauerhaft konstant mit Temperaturregelung.

Die Lampe ist temperaturgeregelt. Auch auf höchster Stufe ist die Lampe ohne aktive Kühlung stets gut in der Hand zu halten. Im nachfolgenden Diagramm wurde die Lampe zunächst auf höchster Stufe ohne zusätzliche Kühlung vermessen. Erst nach Einsetzen der Temperatursteuerung habe ich die Lampe aktiv gekühlt.

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das Ganze umgerechnet auf Reichweite:

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Man beachte, aß es sich um ein 2-Stunden-Diagramm handelt. Die Messung erfolgte zunächst ohne Kühlung. Erst als die Temperaturregelung einsetzte habe ich die Lampe nach 20 Minuten aktiv gekühlt. Die Regelung hob die Leuchtstärke wieder leicht an.

um das Ganze besser zu verdeutlichen, hier noch eine Grafik der ersten halben Stunde:
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Performance:

Die Lampe wird mit 110300 Lux beworben. Meine Messung zeigt hier eine deutliche Überschreitung dieses Wertes. Direkt nach dem Einschalten konnte ich bei einer Messentfernung von 1m (mir ist die Throwerproblematik bewusst…) ein Maximum von etwa 145 kLux (umgerechnet 766m) messen, was für etwa 30 Sekunden gehalten wird und dann auf ca 125 kLux und einer Minute Später auf ca 115 kLux abgeregelt wird. Dieser Wert wird dann für etwa 1:15 Stunden gehalten. Danach macht die Helligkeit nochmal einen Sprung auf das Maximum um dann kontinuierlich über einen langen Zeitraum dunkler zu werden. Hier macht sich dann einfach die Kapazität des Akkus und dessen Performance bemerkbar.

Die Werksangabe der Laufzeit auf höchster Stufe von „2 bis 3“ Stunden ist sehr optimistisch angegeben. Die 10% Anfangshelligkeit werden bei etwa 2 Stunden erreicht, wonach jedoch die Lampe noch lange nutzbar bleibt und die Helligkeit noch für eine halbe Stunde oberhalb aller Low Stufen bleibt.

Meine Messung der niedrigeren Stufen ergab folgende Luxwerte, welche in der jeweiligen Stufe programmiert werden können:

Med: 24300 – 50000 – 78000 (Lux)

Low: 1350 – 3700 – 6500 (Lux)

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Die Verarbeitung der Lampe ist hochwertig, wie man es von Eagtac erwarten darf. Die Anodisierung ist Makellos, die Gewinde sind sauber gefräst, leicht gefettet und laufen sauber. Die Gummikappe über dem Tailcap Schalter ist etwas schwammig.

Die LED ist sauber im Reflektor zentriert.

Die Beschriftungen sind sauber ausgeführt. Hier täuscht der Eindruck auf den Bildern. An manchen Stellen ist die Schrift leicht ausgefranst, aber es ist zum Teil Schrift mit einem mm Höhe und hier ist der Macro halt unbestechlich.

Der Clip ist leider nur angesteckt und nicht mehr verschraubt, wie man es von früheren Modellen (Zb S200C2, G25C2, TX30C2 etc.) gewohnt war. Dies stellt in meinen Augen einen leichten Rückschritt dar.

Das Holster entspricht dem weit überdurchschnittlich hohen Standard, welchen Eagtac bereits früher mit den Holsten setzte. Aufgrund der Ausformung des Holsters sitzt die Lampe zuverlässig fest und es wird auch bei geöffneter Abdeckung kaum zum Lampenverlust kommen.

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Mein Fazit zur Lampe:

Die S25V erscheint als grundsolide Einsatzlampe für professionelle Zwecke, die eine taktische Lampe hoher Reichweite erfordern. Die Leuchtstufen Med und Low sind auf individuelle Wünsche anpassbar. Die Bedienung ist absolut stressfest und problemlos mit dicken Handschuhen möglich. Es handelt sich um eine stark throwlastige Lampe, die noch gewisse allround Nutzbarkeit übrig lässt. Ihre Mitbewerber (zB Armytek Predator, Eagtac SX30C2, Sofirn S8G) lässt sie in Sachen Reichweite, Regelung und Laufzeit weit hinter sich. Es handelt sich um eine Lampe mit lediglich 47mm Kopfdurchmesser, welche in Sachen Reichweite fast gegen Konkurrenten mit deutlich größerem Reflektor und weit mehr Lumen (zB Armytek Barracuda, Thrunite Catapult V6) anstinken kann, obwohl sie über nur knapp 1000lm verfügt.

Man mag den regulären deutschen Kaufpreis von derzeit knapp 100€ zunächst mal als hoch ansehen. Wenn man jedoch bedenkt, daß ein sehr guter geschützter 21700er Akku sowie ein sehr hochwertiges Holster im Lieferumfang enthalten ist, sehe ich die Lampe als überaus preiswert an.

Für mich stellt die Eagtac S25V derzeit DEN Semithrower schlechthin dar.
 
Danke Dachfalter, meine S25V ist auch angekommen!Schliesse mich Deiner Meinung an.Hast Du den Strobe schon aktiviert?
Plane einen Vergleich Beamshots mit der Manker M21c und der Nitecore P30 alte Version.Beim Prteis ist der geschützte Akku mit drin, der kostet 20 Euro.Werde mir noch einen Ersatzakku schicken lassen, ungeschützte Akkus werde ich meiden in der S25V, sie sind wohl auch zu kurz.
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Acebeam
Ja, Strobo habe ich bereits mal Aktiviert - ebenso wie die anderen Blinkmodi.

Ob ein ungeschützter 21700 zu kurz ist weiß ich nicht, denn ich habe keinen mit Buttontop um dies zu testen. Wenn ich ehrlich bin, hab ich auch noch gar keinen gesehen.
 

Aimbright

Flashaholic*
29 Oktober 2018
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Eine sehr schöne Lampe, danke fürs Review!
Das scheint eine echte Alternative zur Acebeam L16 zu sein bei minimal größeren Maßen und nur 25 Gramm mehr trotz 21700 Akku.
Rasten die Positionen des Lampenkopfes eigentlich ein? Kannst Du sie mit der L16 vergleichen oder mit der C8G in Bezug auf die Spotgröße?

Edit: Ein Zigarrenring würde mir noch gefallen.
 

tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
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2.126
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Bayern
www.polizei.bayern.de

Also wie NKON dazu kommt, denn als Buttontop zu bezeichnen, ist mir rätselhaft. Nach den Bildern zu urteilen ist das allerhöchstens, wenn überhaupt, ein leicht erhöhter Flattop. Bei Akkuteile wird der als Flattop geführt

https://www.akkuteile.de/lithium-io...h-3-6v-3-7v-li-ion-akku-high-drain_12023_2569
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
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Kassel
Superinformative Vorstellung einer interessanten Lampe, die ihren Preis ob ihrer ausgefeilten Technik und der guten Ausstattung in der Tat wert sein dürfte. Ich kann die Begeisterung von @Dachfalter verstehen!

Einen kleinen Verbesserungswunsch hätte ich an Eagtac: Und zwar habe ich mir im letzten Jahr meine TX30C2 gehimmelt, weil ich einen LG H2, den der Vorbesitzer durch auf beiden Seiten angebrachte Lötpunkte verlängert hatte, dummerweise falsch herum verwendet habe. Bei einem elektronischen Verpolungsschutz wäre nichts passiert, so ging der Treiber leider in Rauch auf.
 

Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Wegen all der aufgeführten Punkte bleibt Eagtac einer meiner Lieblingshersteller. Habe selber die G3L, die wohl dasselbe UI hat. Einen Kritikpunkt bezüglich der Holster hätte ich aber: Der Druckknopf geht viel zu leicht auf.

Gruß Andre
 

Wiegand

Flashaholic
10 Januar 2020
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Belgien
Drehbarer Lampenkopf für den Modus.
Olight hat auch diese Möglichkeit an manchen Lampen.
Zwei von denen habe ich, leider schrubbt das Aluminiumrohr das Kontakt zum Messingring herstellt diesen kaputt.
Hat man diesen Umstand bei dieser hier vorgestellten Eagtac S25V besser verhindern können?
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Ich hatte bislang keine Probleme bei Eagtac mit abschrubbenden Schleifkontakten. Selbst bei meinen viel benutzten Dienstlampen (T25C2, S200C2) konnte ich bislang nichts negatives feststellen.
 
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Wiegand

Flashaholic
10 Januar 2020
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Belgien
Hier ein Bild von meiner viel genutzten Olight M20
Der Messingring ist auf der Leiterplatte angebracht und hatte vermutlich eine deutlich dickere Wandung.
Wie hier auf dem Bild zu erkennen ist, fehlt Material stellenweise ganz, daher kommt auch das Flackern der LED Lampe.
 

Anhänge

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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Danke für das schöne Review. Erfreulich, dass Eagtac bewährte Dinge wie etwa das UI beibehält und nicht alles dem Modetrend unterwirft.


----------------
@kirschm
Der Traum deiner schlaflosen Nächte? :zwinkern:
Laden
... Hierbei sind zwei Lademodi wählbar. Wird die Lampe beim Laden ausgeschaltet ist dies der Eco-Mode, welcher den Akku auf etwa 80% auflädt. ...
Anhang anzeigen 115926
 
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brushles

Flashaholic
27 März 2013
100
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28
Klasse review...kann ich voll nachvollziehen...
Ich habe schon einige Zeit das EAGTAC S25L-R XHP35 HI,E2 Kit von Schiermeier und bin mit beiden sehr zufrieden!
Das schalten der Stufen is ein Gedicht. Kein schnick-schnack, dafür richtig Power. Vor allem braucht sie keine sog. Spezialakkus.
 
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Wurczack

Flashaholic**
25 August 2015
2.006
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Ba-Wü
Tolles Review einer klasse Einsatzlampe! UI bewährt wie immer, großer Akku, zweckdienliche Form und gute Reichweite. Sehr cool!
Der 80% Modus wird nicht nur Kirschm gefallen, hervorragend für eine Ladeerhaltung im Fahrzeug! Wenn bei mir nicht eine Klarus xt12 mit ganz ähnlichen Werten rumfahren würde, hätte ich schon bestellt...

Vielen Dank Dachfalter!
 
3 Februar 2020
28
17
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Interessanterweise paßt dieses dickere 21700-Akkurohr der S25V auf den Kopf der S25L-R MkII.
Ich besitze beide Lampen, und fand die S25V letztendlich doch etwas zu sehr spotbetont, so dass ich doch die S25L-R MkII wieder öfters dabei habe. Mit dem dickeren Akkurohr der S25V erreicht die S25L-R noch ein quentchen längere Laufzeiten, und wertet so die ältere S25L-R MkII noch ein bisschen auf. :)
Ist also der gleiche "Trick", wie er auch bei der Acebeam L16 mit dem dickeren Akkurohr der L30 Gen II funktioniert.
 

helicoil

Flashaholic**
16 Dezember 2017
1.991
2.205
113
Da es noch keine beamshot bilder der Eagtac S25V gibt .......... ein kurzes beamshotvideo (beamshots ohne audio) ....


Mit dank an das " JHO " youtube channel.

Danke,

Martin

PS > Ich nehme an dass es hier geht um die gleiche led die auch in die MX30L2C-R (dreimal) verarbeitet sind ?
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Es ist das aktuelle Modell. Die Lampe kam gerade mal zum letzen Jahreswechsel auf den Markt. Eagtac hat recht lange Produktzyklen. Die Produkte sind beim Erscheinen gut ausgereift. Da hat man es eher nicht nötig, alle paar Monate ein Update auf den Markt zu bringen.
 
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13 Juli 2021
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Es muss ein 21700er Akku mit ausgeprägtem Button Top verwendet werden, denn die Lampe hat einen mechanischen Verpolschutz. Ein Betrieb mit einem 18650er (mit Adapterhülse) ist nicht möglich, da die 18650er zu kurz sind.
Da die Lampe doch noch recht aktuell ist möchte ich kurz ergänzen:
Der Betrieb mit 18650er Akkus ist jedenfalls mit dem Eagtac Adapter möglich und dabei musste ich auch keine 18650er mit ausgeprägtem Button Top verwenden. Habe gerade verschiedene Flat Tops versucht (u.a. LG INR18650MJ1), die haben alle funktioniert. :thumbsup:

 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Dann schau Dir mal Deinen Verpolschutz genauer an. Dieser hat genau den Sinn, daß der flache Minuspol der Akkus keinen Kontakt bekommt und so ein Verpolen des Akkus nicht möglich ist. Bei meinem Exemplar ist der Betrieb nur mit ausgeprägtem Button Top möglich, alle meine 21700 Flattops funktionieren nicht.
Bei 18650er müssen eine gewisse Mindestlänge haben um mit einer einfachen Adapterhülse zu funtionieren. Ungeschütze 30Q gehen selbst mit Button Top nicht (Man hört bereits beim Schütteln, daß der Akku beweglich ist und folglich nicht an beiden Kontakten gleichzeitig anliegt.). Ein 3400er Soshine geht.

Also für mich nur die Erkenntnis, daß 18650er mit BT und einer gewissen Mindestlänge funktionieren.
 
13 Juli 2021
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Nach weiteren Tests muss ich mich korrigieren:
Gestern Abend habe ich einen Flat Top Armytek 18650er benutzt - dieser "funktioniert" zwar, wenn ich die Lampe auf niedrigster Stufe (Kopf stark gelöst) schüttele, dann bekommt sie Aussetzer. Die "Flat Top" LG Zellen funktionieren auch trotz Schütteln und Schlagen.
Dies könnte daran liegen, dass noch Reste von Schweißpunkte die Oberfläche verunstalten und der Verpolungsschutz nur eine Tiefe von 0,3mm hat.
Der weiße Ring des Verpolungsschutzes hat einen Innendurchmesser von 8,1mm.

Nicht funktioniert haben zwei Flat Tops von Eden Quality und AmpMax.

Der Eagtac Adapter 18650/21700 verlängert den Akku um etwa 5,1mm, sodass auch die ungeschützen LG 18650er (Länge 65mm) damit funktionieren.

Konklusion: Du hast natürlich recht, der Verpolungsschutz setzt eine zentrale Erhöhung des Pluspols vorraus. Minimale Unebenheiten oder ein leicht konvexer "Flat Top" genügen jedoch schon um eine Verbindung herzustellen.

Vielen Dank an dich Dachfalter für dein Review, es hat wesentlich zu meiner Kaufentscheidung beigetragen.

Ich habe ein paar Bilder zur Veranschaulichung beigefügt.

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1 und 2 v. links funktionierten nicht.
1 v. rechts ist der mit der Lampe gelieferte 21700er.
2. v. rechts ein 18650er mit Button Top zum Vergleich.

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1 v. rechts ist der Armytek "Flat Top", welcher bei Erschütterungen die Verbindung verliert.

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Innendurchmesser: 8,1mm; Tiefe: 0,3mm.
 
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