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[Review] Wuben LT35

MoPa

Flashaholic
13 Dezember 2017
125
40
28
Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo liebe Flash-o-holics!

Da ich vonWuben grundsätzlich gute Reviews gelesen habe, die Rezensionen ebenfalls sehr positiv sind, habe ich mich dazu entschlossen, die Wuben LT35 zu kaufen, da ich eine günstige, aber dennoch einigermaßen ordentliche Zoomlampe wollte.

Da es zu dieser noch kein Review zu geben scheint, dachte ich mir, ich fange mal klein an.

Der Lieferumfang besteht aus der Lampe, einem Akku, einem Lanyard und einem sehr kurzen Mikro-USB Kabel. Erworben habe ich sie über Aliexpress für ca 20€.

Bei der Wuben LT35 handelt es sich um eine Budget Zoom-Lampe, welche via Mikro-USB geladen werden kann. Die Verabeitung und Anodisierung sind makellos, das Finish würde ich als „semi-matt“ beschreiben.
DSC_0757.jpg


Das Knurling ist ausreichend und ebenfalls ohne Fehler ausgeführt. Der Bezel besteht nicht aus Edelstahl, ist nur in silber gehalten.
DSC_0801.jpg


Der Fokus lässt sich durch eine Rechtsdrehung in Richtung Throw verändern, nach links wieder in Richtung Flood. Man kann die Fokusierung auch einhändig verstellen, nur wenn diese zu fest „zu“gedreht wurde, geht der erste Ruck etwas schwer. Einmal gelöst, geht es relativ leicht von den Fingern.
Mit knapp 2 Umdrehungen wird maximal gezoomt.


Hierzu erstmal die Herstellerangaben

LED → XP-L2 V5
max. Output → 1200 Lumen
Material → Alluminium Legierung
Lichtmodi → Moon / Low / Mid / High / SOS
Batterie → 2600mAh Wuben 18650 Button Top geschützt
max. Lichtstärke → 25600 Candela
max. Leuchtweite → 320m
max. Leuchtdauer 218h (~9Tage)
Schlagfest bist 1m
IPX-8 wasserdicht bist 2m
Gewicht → 128g mit Batterie (Akku)
Maße → 148mm x 39mm x 24mm (Länge x Kopdurchmesser x Griffdurchmesser)

Meine Messwerte sehen folgendermaßen aus

Akku → 2778 mAh
max. Output → ~ 450 Lumen
max. Beleuchtungsstärke →
daraus resultierende Leuchtweite →
Leuchtdauer →
Gewicht → 128g, allerdings OHNE Akku → mit original Wuben 2600mAh sind es 174g
Maße → Länge defokusiert =14,9cm und fokusiert = 16,3cm


In der Tailcapt sowie am Treiber befindet sich eine Feder, wodurch die Lampe nicht wählerisch ist und alle Akkus, egal ob Button- oder Flat-Top, geschützt oder ungehützt, aufnimmt. Am Treiber befindet sich zusätzlich noch ein Schaumstoffring.
DSC_0767.jpg


Das Gewinde des Batterierohrr ist nicht anodisiert, somit ist kein mechanischer Lockout möglich.
DSC_0774.jpg


Am Ende der Tailcap sitzt die USB-Ladebuchse und eine LED zur Statusanzeige. Während des Ladevorgangs leuchtet diese rot, nach Beendigung grün. Intern wird mit gut 1A gealden (LED rot), die Ladeschlussspannung liegt bei ~4,16V (LED grün). Allerdings springt die Spannung und auch der Strom während des internen Ladens ständig hin und her, kurzzeitig auch immer wieder auf 0, daher denke ich, dass dies nicht gerade perfekt funktioniert und nur im Notfall genutzt werden sollte.
DSC_0800.jpg DSC_0794.jpg


Beim Akku handelt es sich um einen Wuben 2600mAh vom Typ Button Top proteted.
DSC_0797.jpg


Die Zelle beherbergt laut Opus Ladegerät (bei 1A Entladestrom von 4,18V bis 3,09V) 2778 mAh.
DSC_0207.jpg


Dies ist der zweite meiner Akkus, aus welchem MEHR rauszuholen war als angegeben. Panasonic 3400mAh, Samsung 30Q, LG HG2 liegen zwar auch alle im Soll, einzig die 26650 Keeppower 4500mAh übetreffen die Werksangabe ebenfalls (deutlich). Die Lampe ließ sich auch bei 3,09V noch im High Modus betreiben, machte auf die geringe Ladung allerdings sofort durch 3faches Blinken aufmerksam. Die Helligkeit wurde auch mit jeder Sekunde geringer. Eine Schutzfunktion schient die Wuben nicht zu besitzen, als kaum noch Licht rauskam habe ich den Akku mit 2,8V gemessen. :pfeifen:

Das UI wird folgendermaßen bedient – ein „voller“ Klick startet die Lampe (immer) auf Stufe 2 (kein Memory), mit halben Klicks schaltet man hoch auf Mid und High, danach kommt SOS und dann geht’s mit Stufe 1= Moon weiter usw... Gemessen habe ich mit einem Multimeter folgende Ströme:

Moon= 15mA; Low= 150mA; Mid= 730mA; High= 3000mA.

Eim Kollegen steht auf der Arbeit eine Ulbrichtkugel zur Verfügung, in welcher er die Stufen Low und Mid gemessen hat – das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd, scheint aber (bezogen auf die Ströme) zu stimmen. Auf 'Low' schafft die Wuben 32 Lumen, auf 'Mid' 156. Dies wäre exakt das 5fache, genau so wie beim Strom. Demnach kommen auf 'High' wohl nur ca. 600 Lumen raus, da die Lichtleistung ja nicht linear mit dem Strom ansteigt. Allerdings erschient mir die Leistung in Anbetracht des Stromes doch sehr gering, bei 3A sollten schon in etwa 1000 Lumen drin sein?! 8| Ich konnte die Lampe nicht öffnen, ansonsten hätte ich versucht, einen Fehler zu finden. Von vorne scheint die LED allerdings korrekt zu sitzen.

Ebenfalls habe ich probiert, ob sich die Helligkeit ändert, wenn ich gerade den Strom mit 3A messe. Sprich, ob nicht vielleicht der Schalter oder Feder etc. den Flaschenhals darstellen. Doch die Helligkeit hat sich kein bisschen verändert, sie scheint also tatsächlich immer die ca 3A zu ziehen.

Zum Größen- , Helligkeits- und Farbvergleich (Lampe selbst und jener der LEDs) – von links nach rechts →

Wuben LT35, Anker LC40, Thorfire VG15S und Convoy S2+ (XM-L U2 4C ~4200K).
DSC_0275.jpg

Wuben LT35 Flood
Wuben LT35.jpg

Anker LC40
Anker LC40 100%.jpg

Thorfire VG15S
Thorfire VG15S.jpg

Convoy S2+
Convoy S2+.jpg

Bilder wurden mit WB 5200K, f 1:8 , Brennweite 16mm, ISO 200 aufgenommen, die Lampen standen 85cm von der Wand entfernt und waren mit Samsung 30Q Akkus bestückt.
Outdoor Beamshots sind bei dieser Tala wohl nicht so sinnvoll?

Wenn die Wuben bezüglich Helligkeit etwas näher an die Werksangabe rankäme, wäre sie für etwa 20€ inklusive Akku ein ganz brauchbare Zoomlampe. Auch könnte der Lichtkegel ruhig etwa größer ausfallen, 60° sind schon ein wenig eng.

Ich hoffe, das Review lässt sich einigermaßen lesen und kann auch mit den ein oder anderen interessanten Informationen aufwarten. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen! :thumbsup:
 

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Onkel Otto

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Acebeam
Hi und danke für das informative und schön bebilderte Review :thumbup:

Ich fand das Lichtbild der LT35 so schrecklich, dass ich rasch zur d-c-fix
Milky-Folie gegriffen habe.

Hier ein Auszug meines Posts aus dem Thread:
"Wuben LT35 zoombare Taschenlampe"

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Letzte Woche war sie (die LT35) bei Amazon (für 18 Euro) im Flash-Dings
und da habe ich sie gemeinsam mit der Wuben L50 gekauft.

Während ich die L50 ganz angenehm in der Hand liegend und das Lichtbild
"akzeptabel" fand, wanderte die LT35 nach kurzem Bespielen gefolgt von
mehrmaligem Augenbrauenhochziehen und Stinrunzeln unmittelbar nach
"ganzhinten" im Regal.

Die Kringel im Lichtbild sind einfach nicht meins und ich fand das Lichtbild
und die Lichtfarbe noch übler als bei meiner ultra-ungeliebten LL M7RX.

Hmm, was tun ?

Heute kam ich auf die Idee die Kunstofflinse auszubauen und deren plane
Rückseite
mit der Milky Folie zu bekleben.

Und ?

Ta-taa :). Prima.

Ein schön homogenes Lichtbild - nur der reine Spot am komplett fokussierten
Ende des Zooms ist nun kein reiner runder Fleck mehr. Klar.
Damit kann ich jedoch prima leben und nun steht dire Lampe nicht mehr
"ganz-hinne" im Regal.

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Greetings
Klaus
 
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MoPa

Flashaholic
13 Dezember 2017
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28
Vielen Dank!

Ich hatte vergessen, ein Bild des fokussierten Spots anzuhängen - dieser ist bei meiner absolut nicht rund sondern bildet beinahe (wie die richtig billigen Lampen) den Emitter ab. Werde das (und auch 2-3 andere Kleinigkeiten) noch nachholen, eventulle stimmt mit der Wuben etwas nicht.
Wie hast du den Kopf abbekommen, um die Linse zu bekleben, einfach mit Gewalt?
Und ist sie bei dir auch recht dunkel?

MfG
 

Onkel Otto

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20 November 2015
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Ja, 1200 lm sind es bei mir auch nicht - eher 600 lm, mit Wohlwollen.

Um an die Linse heran zu kommen, musst Du nur die Bezel abnehmen.

Dazu kannst Du den Lampenkopf z.B. gegen die Sohle einen Hausschuhs
pressen und dann die Bezel vom Kopf abschrauben.

Die Bezel ist nicht verklebt und Du kommst mit wenig Kraftaufwand an die
Linse heran. Das Lichtbild mit der Folie ist dann wirklich erfreulich :).

Greetings
Klaus
 
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  • Danke
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