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Review + Video Spark SL5-220cw (EDC mit 280 Lumen)

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Somewhere deep in Bavaria
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Guten Abend wertes Forum!

Heute darf ich euch die Spark SL5 vorstellen. Die Lampe ist zwar schon seit einigen Monaten auf dem Markt, ich aber dennoch ein Review wert - sie hat gewisse Vorzüge anderen Lampen dieser Größenklasse gegenüber.

Das Review zur großen Schwester SL6S findet ihr hier:
http://www.taschenlampen-forum.de/spark/10421-review-spark-sl6s-800cw.html


Starten möchte mit einem kleinen Video, das euch einen Vorgeschmack geben soll :)





Bezugsquellen, Preis und Versionen


Ein interessanter Aspekt bei Spark-Lampen: Ihr könnt sie direkt bei der Deutschland-Vertretung unter www.spark-store.com bestellen und habt daher keinen Ärger mit Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuer und langen Wartezeiten.
Auch die meisten großen Händler haben die SL5 im Programm, beim Lampentroll gibt es sie derzeit für sehr günstige 69,00 Euro!
Der normale Preis liegt mit 78 Euro vergleichsweise hoch, ihr bekommt aber eine hervorragende Qualität und eine gut durchdachte Taschenlampe.

Von der SL5 gibt es zwei Versionen: Die hier vorgestellte SL5-220cw mit 220 Lumen und kaltweißer XM-L T6 sowie die SL5-190NW mit 190 Lumen, XM-L T5 und neutral-weißer LED.
Die 220cw hat bei der Verwendung eines 14500 Li-Ion Akkus eine Leistung von 280 Lumen :thumbup:

Die CW-Version ist übrigens auch ziemlich neutral weiß, verglichen mit anderen XM-L Lampen. Dazu seht ihr weiter unten die Beamshots.


Verpackung und Lieferumfang




Genau wie ihre große Schwester wird die SL5 in einem schicken schwarzen Karton geliefert, der mit einem Herstellerlogo bedruckt ist und an der Seite einen Aufkleber mit der Typenkennzeichnung hat.



Beim Öffnen der Packung kommt einem die einseitige Anleitung entgegen. Die ist relativ ausführlich, es ist beispielsweise vermerkt, wie hell die einzelnen Modi sind und wie man die Lampe bedient.
Des weiteren ist ein gut verarbeiteter Holster im Lieferumfang, in dem sich die Lampe sowohl kopfüber als auch normal verstauen und dann problemlos am Gürtel befestigen lässt.
Zwei kleine Tütchen liegen bei - in einem befinden sich zwei Ersatz-O-Ringe, im anderen eine frosted Lens (Milchglasscheibe).
Das letzte Zubehörteil ist bereits montiert: Der silberne Clip. Der ist leider nicht so schön glänzend wie bei der SL6, sondern matt und eher unscheinbar, aber er tut was er soll.






Gehäuse und Bauqualität


Die SL5-220cw kommt in gewohnter Spark-Qualität. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Anodisierung wurde sauber nach HA-III Standard ausgeführt und weist bei meiner Lampe keine Fehler auf.
Einen Kritikpunkt gibt es aber: Bei meinem Exemplar hat der kleine silberne Ring, in den der vordere Schalter eingefasst ist, eine kleine Beule. Die sieht man auf den Fotos kaum und bei der Benutzung fällt sie auch nicht auf.

Betrachtet man die Taschenlampe als Gesamtkonstrukt, fällt das durchdachte Design auf. Die Kühlrippen sind sehr unauffällig ins Gehäuse integriert und stehen nicht ab, der Bezel ist nicht zu stark gezackt und stört nicht beim Tragen in der Hosentasche und die beiden Schalter wurden sehr schön ins Gehäuse eingefasst. Sowohl der Seitenschalter als auch der Tailcap-Schalter haben ein kleines Spark-Logo auf dem Gummi :)

Farblich unterscheidet sich die SL5 von anderen Lampen, sie ist nicht schwarz, sondern grau mit leicht metallischem Glanz. Mir persönlich gefällt das sehr gut.
Die gut gefetteten Gewinde sind mit O-Ringen ausgestattet, laut Hersteller wird der IPX-8 Standard eingehalten und die SL5 sollte auch einen Regenguss aushalten.

Kopf, Body, Tailcap und Innenrohr (Kontaktherstellung)


An der Tailcap gibt es ein kleines Loch für die Montage eines Lanyard, leider ist das Loch nicht ganz perfekt ausgefräst.
Vorne befindet sich ein leicht gezackter Bezel, der abmontiert werden kann. Dadurch lässt sich die Frontscheibe (im Übrigen eine hochwertige Schott-Glaslinse) auswechseln und die mitgelieferte Milchglaslinse einsetzen. Mit dieser frosted-Lens erhält man
sehr breit gestreutes Licht, das sich beispielsweise zum Lesen gut eignet, gerade in Kombination mit dem Low-Modus mit 2 Lumen.
Dazu folgen heute Nacht ein paar Beamshots.



Das wohl wichtigste Kriterium, das die SL5-220cw zu einer besonderen Lampe macht, sind die zwei Schalter. Der Benutzer hat die Wahl zwischen einem Seitenschalter im vorderen Bereich und einem normalen Tailcap-Schalter am hinteren Ende. Beide Schalter haben die gleiche Funktion.





Im OP-Reflektor sitzt eine perfekt zentrierte XM-L T6 LED vom Marktführer Cree.



Insgesamt misst die SL5 95 Millimeter Länge.
Hinten hat das Gehäuse einen Durchmesser von 23mm, vorne am Bezel 25mm.
Ohne Akku beträgt das Gewicht 50 Gramm.




Bedienung, Modi und Laufzeit


Bedient werden kann die Lampe mit beiden Schaltern - je nach persönlicher Präferenz und Einsatzbereich wählt man zwischen dem hinteren und dem vorderen Schalter.
Ein Druck lässt die LED leuchten. Bleibt man auf dem Schalter, werden die einzelnen Stufen durchgeschaltet.

Turbo Modus: 220 (AA) oder 280 Lumen (14500) für 0,9 Stunden
Max: 120 Lumen für 1,8 Stunden
Medium2: 36 Lumen für 8 Stunden
Medium1: 10 Lumen für 30 Stunden
Low: 2 Lumen für 86 Stunden


Mit einem schnellen Doppelklick kommt man direkt in den Turbo Modus mit 220/280 Lumen, egal aus welcher Stufe heraus.
Beide Schalter sind nicht gerade weich, haben aber einen sehr angenehmen Druckpunkt und funktionieren sehr zuverlässig. Mit Handschuhen lässt sich insbesondere der Seitenschalter gut bedienen.

Die Laufzeiten habe ich vom Hersteller übernommen. Erste Tests ohne genaue Zeitnahme zeigen jedoch, dass die Angaben recht realistisch sind.


Stromversorgung und Erwärmung


Ein Vorteil der SL5 ist die Möglichkeit, überall erhältliche AA Akkus und Batterien verwenden zu können. Der Batteriebetrieb wurde von mir nicht getestet, gut möglich, dass die helleren Modi nicht zur Verfügung stehen.
Mit einem Sanyo Eneloop Akku kommt man auch problemlos in den höchsten Modus mit 220 Lumen,
die beste Leistung wird jedoch mit einem 14500 Lithium Ionen Akku erreicht, dann bekommt man satte 280 Lumen Leistung.



Für die Temperaturmessungen wurde wie üblich ein IR-Thermometer eingesetzt, der Messpunkt "Oben" ist ein Punkt am senkrecht geriffelten Ring oberhalb des Seitenschalters und "Logo" bezeichnet den Messpunkt am Herstellerlogo. Die Lampe stand mit dem Kopf nach oben, wurde nicht gekühlt und lief im Turbo Mode.

Starttemperatur
Oben: 23,3° Celsius
Logo: 23,6°

Nach 5min
Oben: 36,3°
Logo: 32,6°

Nach 10min
Logo: 41,6°
Logo: 37,9°

Nach 15min
Oben: 43,3°
Logo: 39,9°


Leuchtcharakteristik

Spark hat gute Arbeit geleistet und eine Lampe entwickelt, deren Beam sehr angenehm ist.
Allgemein ist die SL5 auf Flood ausgelegt, nicht auf Throw. Die Ausleuchtung ist ziemlich breit und praxisorientiert.

An der weißen Wand macht die SL5-220cw auch eine gute Figur. Hier ein Vergleich schlecht und gut.
Oben die Tank TK-703, unten die Spark SL5


An diesem Bild sieht man ganz gut, wie angenehm neutral die Lichtfarbe ist!

Auch im Vergleich mit größeren Lampen muss sie sich nicht verstecken. Hier ein Bild mit zirka 25 Meter Aufnahmedistanz, die SL5 ist in der zweiten Reihe von oben.



Mehr Beamshots (auch zur frosted lens) folgen.



Zusammenfassung


Eine einfache Bedienung, zwei Schalter, 280 Lumen und die Möglichkeit, AA-Akkus nutzen zu können, machen die Spark SL5-220cw zu einer sehr interessanten EDC-Lampe.
Auf den ersten Blick mag der Preis zwar recht hoch sein, dafür ist die Gesamtqualität jedoch hervorragend!
Der unkomplizierte, schnelle Service dank der Deutschland-Vertretung hilft gerne weiter, wenn Fragen offen sind oder Ersatzteile bestellt werden müssen.

Unter'm Strich: Eine qualitativ hochwertige Every day carry Taschenlampe von 9,5cm Länge und mit einer Lichtleistung, die für die meisten Belange ausreicht!
Ich würde sie auf jeden Fall wieder kaufen :)


Mehr Beamshots, Reviews und Videos findet ihr wie immer bei Flashlight Reviews | Facebook :thumbsup:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Herzlichen Dank :thumbup:
Kleine Anmerkung: leider sind manche Bilder bis auf einen kleinen Bildausschnitt sehr unscharf. Das ist bei Fotografen als Stilelement zwar beliebt, ich hätte aber lieber gern die ganze Lampe scharf gesehen. Vielleicht ein anderes Objektiv?
 

herculaneum79

Flashaholic**
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Danke. Das ist teils Absicht, um bestimmte Dinge hervorzuheben (Logo zum Beispiel), andererseits geht es mit einem Makro-Objektiv nur schwer anders, da müsste ich irgendwie mehr Licht herzaubern. Deshalb habe ich auch recht viele Bilder eingebunden, damit man doch irgendwo mal einen Blick auf die gewünschte Stelle erhaschen kann ;)
 

Bar Centrale

Moderator
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14 Dezember 2010
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Du besitzt eine Niteye EYE-30 und rufst nach Licht? :eek::D

Spaß beiseite, danke fürs Review und die schönen Fotos!


Gruß Johannes
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Es ist wieder ein sehr gelungener Review mit tollen Bildern:thumbup:

Zum Video (ich picke mir mal die Punkte raus, die mir nicht 100% gefallen haben, da man daran ja einfacher ablesen kann, was vielleicht noch verbessert werden könnte) :

- die Beleuchtung finde ich nicht so gut gewählt wie bei der Niteye (da ist es heller, was ich angenehmer finde) und das Bild kommt mit aber und zu etwas rotstichig vor (vielleicht bilde ich mir das auch nur ein - habe noch nicht geschlafen und falle jetzt gleich ins Bett - habe Nachtschicht gehabt)

- bei Details z.B. erwähnst Du einmal die O-Ringe, wäre es gut, wenn Du etwa ranzoomen würdest - damit man auch Details sehen kann

- beim Größenvergleich wäre eine gerade Kamerasicht besser (so dass man die Größenunterschiede wirklich gut sehen kann (das die SL6 größer ist, kann man sehen, aber wie viel ist sehr schwer zu erkennen).

Ich würde halt immer davon ausgehen, dass jemand auch durch Zufall den Videoreview bei YouTube findet, ohne den hervorragenden schriftlichen Review, wo ja alle wichtigen Details drinnen stehen.
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Danke für deine umfassende Kritik!
Leider habe ich vergessen, AE/AF Lock zu aktivieren, daher der verschiedene Weißabgleich.
Mit zoomen und gerade ausrichten tue ich mir schwer - zum Filmen steht mir nur das iPhone zur Verfügung und das ist nunmal keine DSLR mit Videofunktion ;)
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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Anmerkungen zum Video würden mich freuen.

Als ich fast mit meiner Antwort fertig war, ist mir aufgefallen, dass es nicht mehr nur ein paar Anmerkungen zum Video war, sondern eine recht ausführliche und kritische Betrachtung (mit Verbesserungsvorschlägen) von Video und Text...

Falls du es doch hören möchtest (und etwas Kritik vertragen kannst :)), kann ich das gerne Posten (oder in eine PN schreiben).

Gruß Noir
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
483
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Na dann möchte ich mal ein paar Verbesserungsvorschläge und Kritik loswerden:

Der Anfang des Videos ist etwas zu knapp bemessen (das erste Wort ist leicht abgeschnitten).

Die Lampe besitzt keine Schalter, sondern Taster (ein nicht unerheblicher Unterschied :achtung:).

Es heißt das Holster (nicht der Holster).
Auch hätte man es ruhig einmal rundherum zeigen können (wie ist z.B. die Gürtelbefestigung genau gelöst?).

"70 Gramm mit Batterie" - und welche? -> Gewicht besser ohne Akku oder Batterie angeben, evtl. zusätzlich mit einer definierten Zelle.

"Die Anodisierung weißt bei meiner Version meinem Exemplar keinerlei Fehler auf"

In der geschriebenen Sprache verwendet man eher "AA Akku".
In der gesprochenen Sprache sollte man jedoch von einem "Mignon Akku" reden, da ersteres sich sehr seltsam anhört.
Zitat: "Mit dem a-a (= Stoffwechselendprodukt) erhält man eine Lichtleistung von 220 Lumen" :entsetzt: :augenverdrehen:.

Die Formulierung: "Mit dem einem Li-ion Akku erhält man immerhin 280 Lumen [...] das ist für eine Lampe dieser Größe schon ziemlich hell" passt nicht so recht zusammen. Das "immerhin" ist etwas fehl am Platz.

Das Röhrchen dient nicht der Vermeidung von wackeln, sondern der Signalübertragung, d.h. ohne das Röhrchen würde der hintere Taster nicht Funktionieren.

Man sollte versuchen soweit wie möglich die deutsche Sprache zu verwenden. Nicht jeder kennt die Bedeutung der englischen Begriffe und es ist ja auch nicht so als gäbe es keine passenden deutschen Wörter ;). Auch hört es sich besser an, wenn man konsequent eine Sprache spricht und nicht in einem Satz von "cool white" redet und gleich im nächsten Satz von "neutralweiß". Darüber hinaus können einem dann auch keine Aussprachefehler passieren (Stichwort: "tellkep", "baddi" o.ä.).

"Den Bezel" evtl. "den Bezelring", noch besser wäre "die Lünette" oder "die Einfassung".

Ein (Größen-) Vergleich sollte eher mit Lampen der selben Kategorie (sprich Stromversorgung) gemacht werden.

Ein Blatt mit ein paar Stichpunkte, das während dem Filmen neben einem liegt, dürfte z.B. recht Hilfreich sein.
Es ist auch sehr empfehlenswert sich das Video vor dem Upload nochmal selbst anzuschauen.

Heute darf ich euch die Spark SL5 vorstellen.

Sowohl beim Video als auch beim Text entsteht (teilweise) eher der Eindruck einer (guten) Produktvorstellung. Für ein (echtes) Review fehlt etwas die kritische Betrachtung und die Erfahrung aus der Praxis (wofür man die Lampe doch eine Weile in Gebrauch gehabt haben sollte).

Dadurch bleiben (zumindest bei mir) doch einige Fragen offen:
  • Der Clip scheint, dem Video nach, recht leicht ab zu gehen. Wie verhält er sich im praktischen Gebrauch?
  • Kann man den Clip nicht auch anders herum montieren?
  • Tailstand?
  • Kommt man mit einem Doppelklick wieder aus dem Supermodus raus?
  • Abstufung der Modi?
  • usw.

Den konkreten Preis würde ich eher nicht kommentieren, da sich dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit ändern wird.

Auch finden sich ein paar seltsame Formulierungen wieder:
XM-L T5 und neutral-weißer LED
Es kann bei einem unbedarften Leser der Eindruck entstehen, dass XM-L und die LED zwei verschiedene Dinge sind.
Eher: Mit einer neutralweißen XM-L T5

Die ist relativ ausführlich, es ist beispielsweise vermerkt, wie hell die einzelnen Modi sind und wie man die Lampe bedient.
Das passt nicht so recht zusammen. Mit ausführlichkeit hat das eher nichts zu tun, das ist eher das mindeste was in einer BDA stehen sollte.


Das war in etwa alles was mir so aufgefallen ist. Man muss aber auch bedenken, dass ich einige Dinge etwas arg kritisch bzw. übertrieben dargestellt habe...

Gruß Noir
 
Zuletzt bearbeitet:

Norddeutscher

Flashaholic**
4 Januar 2012
1.712
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83
Niedersachsen
MOIN MOIN

Danke für ausführliche Review ich möchte aber ein paar Erfahrungen ergänzen da ich die 190NW seit einem Monat habe.

Da du alle Positiven Aspekte schon erwähnt hast nun ein paar Kritikpunkte an dem guten Stück die mir aufgefallen sind.

- Die Bezel und Tailcap sind Scharfkantig und für Jeanstaschen auf Dauer der Tot.
- Die Schalter sind recht leichtgängig und haben sich daher diverse Male in der Hosentasche selber aktiviert ist mit Tailcap lösen zu Umgehen aber nervig.


Gruß

Jens
 

Lichtkegel

Flashaholic
8 August 2011
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Hamburg
Moin,
habe auch seit kurzem die Lampe und bin mit Ihr sehr zufrieden. Allerdings ist bei meiner der Bezel glatt. Zuerst habe ich mich darüber gewundert und fand es optisch nicht so doll. Habe dann bei Spark hier im Forum nachgefragt und erfahren, daß es die Lampe in zwei Ausführungen gibt. Mittlerweile bin ich mit dem glatten Bezel sehr glücklich, da die Hosentaschen wirklich geschont werden…

Gruß Claus
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Danke für eure Hinweise.
Ich finde den Bezel jetzt gar nicht so schlimm, mal sehen wie es sich auf längere Sicht auswirkt.

Ich habe die ganz normale Version aus dem Store. Wer einen glatten Bezelring möchte, wird den bestimmt auf Nachfrage bei Spark bekommen?:)
 

black

Flashaholic*
6 September 2011
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Bei meiner sl5 bekomme ich nur die tailcap ab. In 3 teile wie auf dem bild kann ich sie nicht zerlegen. Wurde hier etwas von spark geändert oder muss ich einfach nur mit gewalt drehen? Eine kontaktfeder am lampenkopf habe ich auch nicht.
 

JohnTomac

Flashaholic*
4 Mai 2010
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Hildesheim
Bei meiner sl5 bekomme ich nur die tailcap ab. In 3 teile wie auf dem bild kann ich sie nicht zerlegen. Wurde hier etwas von spark geändert oder muss ich einfach nur mit gewalt drehen? Eine kontaktfeder am lampenkopf habe ich auch nicht.

Ich denke der Kopf sitzt ziemlich fest auf dem Batterierohr :rolleyes: Einfach noch einmal mit sanfter Gewalt probieren :D

Gruß Olli
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Nach einiger Zeit mal ein kleiner Hinweis. Die SL5 habe ich an einen Kollegen veräußert, der sie jetzt einige Monate benutzt hat und dann leider ein paar Wochen im Schrank vergessen hat. Beim Bereitschaftsdienst letztes WE hat er sie dann gebraucht - sie ging aber nicht mehr!

Er hat leider eine AA-Batterie in der Lampe verwendet und über die Wochen der Nichtbenutzung ist die Batterie ausgelaufen. Ich habe die arme SL5 also mühsam gereinigt und wieder zum Laufen gebracht, die Kontakte waren alle verschmutzt.

Und beim Reinigen und Befummeln habe ich wieder Wehmut bekommen … die SL5 ist eine total coole EDC, die sich richtig toll anfühlt und durch das graue Gehäuse auch von vielen anderen Lampen abhebt!
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Und es ist passiert - gestern Abend via Mail ein unwiderstehliches Angebot bekommen … und morgen wird hoffentlich meine "neue" SL5 kommen :D

Vielleicht geht sie direkt weiter zu Fritz oder Vinz. Das tolle taktisch anmutende Gehäuse muss man ja irgendwie nutzen und vielleicht lassen sich mit intensivem Modding ein paar Lumen rauskitzeln??
 
13 März 2010
20
0
1
Berlin
Ich habe die Lampe jetzt auch ein paar Wochen. Hatte mir zuerst die NiteCore EC1 zugelegt, fand aber die Bedienung, das Schalten durch die einzelnen Modi, nicht intuitiv genug, um sie auch an meine Frau ohne große Erklärungen auszuleihen. Zumal bei der EC1 die Schaltstufen und der Ein/Aus-Schalter so nah beieinander liegen, dass man schon mal aus- statt höher schaltet, wenn man nicht drauf guckt. Ich denke aber, dass das Gewöhnungssache ist, fasziniert hat mich auch die Kombination von "Winzigkeit" der EC1 bei relativ hoher Leuchtkraft, also ihre guten EDC-Eigenschaften.

Bin jetzt aber mit der SL5 voll zufrieden, ist vom Gewicht her (mit Clip und 14500er 68g) auch gerade noch in 'ner Hemdentasche akzeptabel.

Besonders positiv aber:

--- Ausstattung mit End- und Seitenschalter (wenn ich sie liegend greife ist die Lampe am einfachsten über den Endschalter anzuschalten, ansonsten über den Seitenschalter).

--- Das Schalten durch die Modi (Doppelklick: sofort höchste Stufe, aber insbesondere der Umstand, dass ich, egal auf welcher Stufe ich mich gerade befinde, durch Durchdrücken des Schalters wieder ins Low komme, somit z.B. nicht erst von High auf Turbo - von Max auf Super lt. Bedienanleitung- muss, um "abzublenden".

--- Die Möglichkeit eine normale AA-Batterie zu benutzen.

--- Das Design, die Verarbeitung, ja selbst der Karton, in dem sie kommt und den ich etwa für 'ne Reise als Behälter für ein Schweizermesser und die Lampe nutzen kann oder für die Lampe plus Reserveakkus, weil der Schaumstoff zwei Fächer + Deckel bietet.

Wie schon an anderer Stelle (im Zebralight-Thread) beschrieben benutze ich einen 14500er-Akku von Eagletac, der allerdings, einmal drin, nicht mehr mit der Hand rauszuholen ist. Mit 'nem Minimagneten kann ich ihn dann gut rausziehen. Ist das bei den AW-Akkus genauso eng?

Mit 'ner AA-Batterie von Varta (Max-Tech) wurde es nach der Max-Stufe auch noch einmal etwas heller, aber das war nicht vergleichbar mit dem Unterschied von Max zu Super mit dem 14500er-Akku.
 

black

Flashaholic*
6 September 2011
785
131
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--- Das Schalten durch die Modi (Doppelklick: sofort höchste Stufe, aber insbesondere der Umstand, dass ich, egal auf welcher Stufe ich mich gerade befinde, durch Durchdrücken des Schalters wieder ins Low komme, somit z.B. nicht erst von High auf Turbo - von Max auf Super lt. Bedienanleitung- muss, um "abzublenden"..

Ist für mich auch eines der besten UI auf dem Markt. Man kommt einfach aus jedem Modus sofort in Turbo und Low und das ist für mich sehr wichtig. Die Abstimmung der einzelnen Stufen ist auch wirklich gelungen und meine neutral weisse macht auch mit 14500ern ordentlich Licht für ihre Größe. Die EC1 finde ich aber auch sehr gut. Einfach ein super Minithrower mit tollen Extras.



Wie schon an anderer Stelle (im Zebralight-Thread) beschrieben benutze ich einen 14500er-Akku von Eagletac, der allerdings, einmal drin, nicht mehr mit der Hand rauszuholen ist. Mit 'nem Minimagneten kann ich ihn dann gut rausziehen. Ist das bei den AW-Akkus genauso eng?.

AW sowie die gflammten Trustfire passen ohne Probleme.
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
1.644
2.095
113
Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Ich nutze meine SL5-220cw jetzt auch mit einem 14500er AW-Akku. Passt wunderbar.
Vielleicht lasse ich die Lampe ja mal von Fritz umbauen, da muss doch in Sachen Helligkeit und Lichtfarbe noch Luft nach oben sein :D
Wie gesagt - Gehäuse und UI sind wirklich super!!
 
13 März 2010
20
0
1
Berlin
Ich muss eine Warnung bezüglich 14500er EagleTac-Akkus für die SL5 aussprechen (und mich da selbst korrigieren).

Ich sagte ja, dass ich den einen noch mit einem Magneten rausziehen konnte. Der zweite (gleiche) Akku war noch einmal 3/100stel mm dicker und ging gar nicht mehr ganz in die Lampe und dann nur noch mit Zange wieder 'raus.

Resümee: 14500er EagleTacs sind nicht geeignet für die SL5! Steige jetzt auf AW's um. Der Lampentroll tauscht die mir freundlicherweise um.
 

black

Flashaholic*
6 September 2011
785
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43
Schlechte Nachrichrichten meinerseits:

Keine 6 Monate im Besitz ist meine SL5 quasi nicht mehr zu gebrauchen. Von heute auf morgen hat sie eingach wie wild angefangen zu flackern.
Sie wechselt zudem selbständig die Helligkeit von dunkel auf hell und ein durchschalten der Leuchtstufen ist auch nur sporadisch möglich.
Dazu kommt, dass sie sich oft gar nicht ausschalten lässt, sie schaltet dann nur in low. Da bleibt dann nur der Tailcap lock-out. Sehr frustrierend das ganze, weil sie eigentlich meine Lieblingslampe war.
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
327
190
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Bodensee
Hört sich so an als ob das was mit einem der Taster was nicht stimmt, oder Du hast irgendwo einen Wackelkontakt in der Lampe.

Sollte ein sorgfältiges Reinigen der sämtlicher Kontakte keine Abhilfe schaffen würde ich Kontakt zum Händler, oder direkt zu Spark Deutschland suchen. Das kriegen die sicher in den Griff ;)