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Review: TrustFire T11R

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
2.808
1.542
113
Raffnixhausen
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Jacob von @TrustFire Deutschland hat mir die T11R bedingungslos zukommen lassen, danke dafür! Vorweggenommen: Mir gefällt die Lampe so gut, dass ich mit ihr und einigen ihrer Kolleginnen zu einem Shooting rausgefahren bin. Premiere.

Die T11R ist für mich eine Outdoor-Lampe mit universellem Lichtbild. Mit dem Forward-Clicky, der sich mit dem wohl unvermeidlichen Strobe belegen lässt (neben jeder anderen Leuchtstufe), könnte man sie als ‘taktische’ Lampe bezeichnen, worauf wohl der Buchstabe ‘T’ in ihrem Namen hindeuten soll. Dazu passt auch, dass sie neben geschützten und ungeschützten (nicht empfohlen) 18650 LiIon-Akkus auch 2 * CR123 Primärzellen schlucken kann.

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Lieferumfang​

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Der mitgelieferte geschützte TrustFire 18650 LiIon Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh hatte etwas über 4V, als er bei mir eintraf. Daneben gibt es die Bedienungsanleitung, ein USB-C Kabel, ein Fangseil und einen Ersatz-O-Ring.

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Aufbau​

Eine OPR bündelt das kaltweiße Licht der Luminus SST-40 und schickt es durch ein AR-beschichtetes Glas.

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Die Krone ist mit dem Kopf vermutlich verklebt (für mich unlösbar) und hat Einfräsungen, die Licht durchlassen, falls die Lampe eingeschaltet wird, während sie kopfüber aufgestellt ist.

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Der Taster enthält eine kleine RG-LED, die für kurze Zeit nach dem Einschalten den Ladezustand des Akkus mit folgenden Farben kodiert:

Grünab 50%
Gelbab 20%
Rotab 5%
Rot blinkendunter 5%

Das Akkurohr hat keine Tailcap, sondern es ist eine Schaltereinheit eingeschraubt

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Clip kann in nach oben und nach unten offener Orientierung montiert werden. Ich habe ihn an meiner Lampe umgedreht (Bild unten rechts), weil’s praktischer ist. Sieht besser aus, die Lampe kann beim Tragen auf den Boden leuchten und sie lässt sich so angenehmer halten, finde ich.

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Die Anodisierung ist kratzfest, der Clip hinterlässt keine Spuren nach dem Abziehen.

Um den Schalter ist ein Einfassungsring mit blauer Kunststoffbeschichtung eingepresst oder eingeschraubt, die sich bei meinem Exemplar etwas löste (s. Bild oben). Wenn sie ganz ab ist, kann auch niemand mehr kritisieren, dass das ein Olight-Blau ist :hinter:.

Das Knurling ist ausreichend, ich hätte mir aber einen taktischen Ring für mehr Grip gewünscht. Die Struktur ist sauber geschnitten und nicht gepresst. Das sieht einfach etwas edler aus als gepresste Strukturen.

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Die Gummiabdeckung des USB-C Ports dürfte gerne etwas strammer sitzen, die Lampe ist aber der Schutzklasse IP68 zugeordnet

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Ladeprozedur​

Unter einer Gummiabdeckung liegt die USB-C Buchse, die auf die Ladeelektronik führt. Mein Netzteil liefert nur ca. 1,8 A, und die hat sich die T11R auch gegönnt.

Zum Laden muss der Stromkreis geschlossen, d.h. die Lampe eingeschaltet werden. Wenn die TrustFire am Netzgerät angeschlossen ist, bleibt ihre Haupt-LED dabei aus und die Schalter-LED leuchtet rot während und grün nach dem Ladevorgang. Wir kennen diese Prozedur bereits von Lampen wie dem Klassiker Eagle Eye X2R.

Nach Entladung auf 3V passten 2801 mAh in den Akku, dessen Spannung ich am Ende mit 4,221 V gemessen habe.

Lichtbild​

Intensität und Helligkeit

Wie immer vergleiche ich die Testlampe mit meiner verlässlichen Olight R50. Die Lichtintensität der T11R habe ich auf diese Weise zu 1939 bei 1800 angegebenen Lumen bestimmt.

Auf drei Metern habe ich 2700 lx gemessen, das sind 24k3 cd und gibt eine ANSI-Reichweite von knapp 312 m her. TrustFire gibt 276 m an.

Die Leuchtstufen nach Herstellerangaben:

ModusMoonlightMiddleHighExtreme brightStrobe
Intensität [lm]211036518001800
Laufzeit680 Std.22 Std.4,9 Std.122 Min.-
Helligkeit [cd]-1332416019044-
Reichweite [m]-73129276-

PWM

Es ist keine Pulsweitenmodulation zu messen, lediglich die Daten des niedrigsten Modus zeigen etwas Ripple, aber wenig moduliert und bei bewegter Lampe nicht sichtbar.

Whitewallshot

Distanz 50 cm:

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Der Hotspot ist wärmer als der Spill. Das ist normal für die SST-40 und nicht sehr ausgeprägt.

Farbtemperatur

Ich messe um 5700K, Ra 67. Gibt schlimmeres. Gibt mit der 5000K-Variante der Luminus aber auch schöneres.

Laufzeit​

Für 110 Minuten hält die Lampe gut 770 lm absolut konstant nach einem fast linearen Übergang von 1939 auf 770 lm innerhalb von etwa 4 ½ Minuten. In dieser Phase habe ich eine Spitzentemperatur von 51 °C gemessen.

Nach etwa 128 Minuten unterschreitet die Lampe nach einigen Leistungssprüngen die 10%. TrustFire gibt 122 Minuten an, was nach ANSI auch plausibel ist, da nicht sofort nach dem Einschalten gemessen wird. Erneut eine ehrliche Angabe - das wird zur Gewohnheit.

Nach 145 Minuten blinkt die rote Ladekontrollanzeige im Seiten-Taster und die Lampe funzelt mit wenigen Lumen, die für eine Orientierung aber ausreichend sind, daher.

Ich finde das ein bemerkenswert gutes Ergebnis.

Angegeben ist übrigens das Vorhandensein einer Temperaturregelung. Wenn sie da ist, funktioniert sie so gut, dass sie unauffällig bleibt, oder sie hatte einfach nichts zu tun. Im Sommer werde ich es wohl herausfinden.

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Oben: Das vollständige Laufzeitdiagramm; die ersten Minuten; die letzten Minuten

UI​

Die T11R verfügt über einen sog. Forward-Clicky (die Lampe leuchtet damit schon beim leichten Antippen auf) in der Endkappe und einen elektronischen Seitenschalter, mit dem die Leuchtstufen durchgeschaltet werden.

Der Endkappenschalter ist von einem Kragen umfasst, an dem ein Fangseil befestigt werden kann. Dieser Kragen ist nicht hoch genug, als dass die Lampe auf ihm stehen könnte wie eine Kerze - das Schaltergummi ragt deutlich heraus. Das allerdings finde ich positiv, da ich diese Kragen nicht mag, denn sie behindern das Schalten. In einer Neuauflage würde ich ihn ganz weglassen.

Wenn die Lampe eingeschaltet ist, kann man am Seitenschalter die Leuchtstufen durchtasten (einfache Klicks) oder das Stroboskop (mit wechselnder Frequenz) durch längeres Halten des Tasters aktivieren. Ein- und ausschalten kann man die T11R damit nicht.

Es gibt Mode-Memory, d.h. die Lampe merkt sich die zuletzt gewählte Leuchtstufe. Da es sich in meinen Augen nicht um eine EDC-Lampe handelt, finde ich das in Ordnung. Im Gegensatz zu etlichen anderen Lampen dieser Art ermöglicht das umfassende Mode-Memory auch das Speichern des Strobes. Wer’s braucht oder möchte, hat es dann auf Daumendruck zur Verfügung.

Der T11R hat TrustFire ein Ultralow spendiert, also eine besonders dunkle Leuchtstufe. Angegeben ist sie mit 2 lm, geeignet ist sie zum Lesen und Weg-Finden mit nachtadaptierten Augen. Ich finde die Helligkeit für eine Outdoor-Lampe sehr gut gewählt.

Nach dem Einschalten zeigt eine in den Seitenschalter eingelassene LED für einige Sekunden den Ladezustand des Akkus an (s. Tabelle weiter oben).

Beamshots​

Pentax K10D mit Tokina 28mm auf APS-C, ISO 400, F/4.5, ½ s, WB 5000K

Eingestellt habe ich das ganze System so, dass die Bilder meinem optischen Eindruck entsprechen. Bei Erstellung des Reviews fällt mir aber auf, dass sie sehr dunkel rüberkommen. Frage an euch: Sollte man sie (natürlich alle in gleichem Maße) aufhellen?

Linke Spalte Szene 1, Spot auf das gelbe Schild gezielt, Abstand 30 m (Ultraschall-Entfernungsmesser)

Rechte Spalte Szene 2, Spot auf Baum, Abstand 92 m (Google Maps)

Moderation: fremdes Kartenmaterial gelöscht - Urheberrecht.

Unten: Umgebungslicht (nix halt, war dunkelste Nacht)

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Unten: BLF Q8, 4 x Luminus SST-40 5000K, 8000 lm :)

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Unten: Olight R50, XHP50 5000K, 2500 lm

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Unten: Sofirn C8F, 3 x Cree XP-L HD 5000K, 3500 lm

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Unten: Armytek Dobermann Pro warm light, Cree XHP35, ca. 4000K, 1580 lm

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Unten: TrustFire T11R, Luminus SST-40 6500K, 2000 lm

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Im Ergebnis schlägt die TrustFire T11R meine gute alte Olight R50, die zwar um über 500 Lumen reicher ist, das Licht aber wegen des flachen Reflektors viel weiträumiger streut. Sie ist sogar auf Augenhöhe mit meiner C8F, was ich erstaunlich finde. Alle Akkus waren natürlich voll geladen.

Den Baum in etwa 90 Metern Entfernung sahen die Kamera und ich nur mit der gepimpten BLF Q8.

Fazit​

Die TrustFire T11R ist vom Charakter her eine Outdoorlampe. Sie ist enorm hell und hat ein konsequentes und einfaches UI, das narrensicher zu bedienen ist. Es gibt eine gut gewählte Anzahl an Leuchtstufen. Eine richtige Überraschung waren für mich die konstanten 770 Lumen über nicht ganz zwei Stunden. Für mich heißt das: Regelung und Entwärmung sind auf hohem Niveau.

Im direkten Vergleich machen die Bedienung, die Helligkeit und ihre Leuchtstufen die T11R zu einer mindestens konkurrenzfähigen Lampe unter anderen Outdoorlampen. Zum Zeitpunkt, da ich dieses Review schreibe, kostete sie bei Amazon 29 EUR. Kein Flash-Sale, aber reduziert. Das ist in meinen Augen ein Schnäppchen für Freunde des kaltweißen Lichts und macht die TrustFire zum P/L-Sieger in ihrem Segment.

Und das unvermeidliche Genörgel auf hohem Niveau:

Gewünscht hätte ich mir einen sog. taktischen Ring, optimalerweise aus Gummi, um den Grip etwas zu verbessern. Ich finde diese Ringe enorm praktisch auch beim Umgreifen. Die Gummiabdeckung des Ladeports sollte minimal größer gefertigt werden, um einen strammen Sitz zu garantieren.

Einen weiteren Verbesserungsvorschlag habe ich für die LED. Die Luminus SST-40 gibt es in 5000K. Den Unterschied seht ihr in den Beamshots weiter oben (vergleiche BLF Q8). Damit hat eine Lampe vielleicht vielleicht den Marketing-Nachteil von etwas weniger Lichtstrom (viel ist es aber nicht, wenn ich mich recht entsinne), aber Vorteile bei Dunst und natürlich in der Wahrnehmung.

Abschließend möchte ich noch einmal herausstellen, dass die Leistungsdaten sehr zurückhaltend angegeben werden. Mir war schon bei der MC1 aufgefallen, dass die Lampe etwas mehr leisten kann, als TrustFire angibt. Damit reiht sich der Hersteller zusammen mit z.B. Olight in die Riege der ehrlichen Marken ein. So oft sieht man das ja nicht.

Falls ich etwas vergessen habe oder ich etwas prüfen soll - bitte einfach hier reinschreiben.

Danke fürs Lesen und frohe Pfingsten wünscht

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.764
21.975
113
NRW
Danke Thomas, für das sehr aufwändige Review, in das du sicher einige Stunden Arbeit reingesteckt hast :thumbup:

Nach kurzem Ausprobieren der Lampe kann ich deinen guten Eindruck bestätigen. Die Lichtfarbe empfinde ich als gar nicht so kalt, die gefällt mir. Auch, dass der Lichtkegel vollkommen frei von Unregelmäßigkeiten oder störenden Farbstichen ist. Ich werde mal nen Passaround starten, dann können sich die Forumskollegen/innen auch ein eigenes Bild machen.

Im Moment gibt es die T11R im großen Fluss für nur 29 €, was ich für ein echtes Schnäppchen halte.
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
2.808
1.542
113
Raffnixhausen
Und ja, ich würde alle Bilder aufhellen, bis sie im Review Deinem echten Sehempfinden entsprechen !
So will ich tun. Gibt eine Reihe von Dingen, die ich beim nächsten mal anders machen will. Bin da ziemlich naiv rangegangen. Ich denke auch, man sollte die Kamera den Weißabgleich machen lassen. Macht das Auge ja auch.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.195
1.357
113
Kassel
Ein beeindruckendes Review, wow! :thumbup:
Ich denke auch, man sollte die Kamera den Weißabgleich machen lassen. Macht das Auge ja auch
Ja, aber unser Gehirn arbeitet doch etwas differenzierter als eine Kamera. Die Lichtfarbenunterschiede der Vergleichslampen würden bei automatischem Weißabgleich komplett untergehen, was nicht dem Augeneindruck entspräche.
 
  • Danke
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lightboks

Flashaholic**
4 Januar 2019
1.716
842
113
Danke für das tolle Review, sieht nach ner netten, einfach zu bedienenden Lampe ohne viel Firlefanz zu einem ganz guten Kurs aus. Modi erscheinen mir auch vernünftig abgestuft, wobei ich eine Stufe um die 20 zum Suchen im Nahbereich und zum Lesen immer gut finde. Aber was Lesen geht zur Not ja auch mit 2 Lumen.

5000k wäre natürlich schön gewesen. Aber alles unter 6000k geht für eine Lampe dieser Art schon klar.
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
2.808
1.542
113
Raffnixhausen
Danke für das tolle Review, sieht nach ner netten, einfach zu bedienenden Lampe ohne viel Firlefanz zu einem ganz guten Kurs aus. Modi erscheinen mir auch vernünftig abgestuft, wobei ich eine Stufe um die 20 zum Suchen im Nahbereich und zum lesen immer gut finde. Aber was Lesen geht zur Not ja auch mit 2 Lumen.
Die 2 lm sind grade richtig zum Lesen, mehr sollten es nicht sein. Der Sprung auf Low mit 110 lm ist dann schon sehr deutlich, da gebe ich dir recht. Die Spreizung könnte man größer machen, indem man etwas tiefer einsteigt. Am Ende wird man es leider nie jedem recht machen (wenn man kein Ramping-UI nutzt :hinter: ;)).
 

pho

Flashaholic**
29 Oktober 2019
1.295
1.359
113
48xxx
Ich habe die Lampe durch den Fotowebbewerb hier im Forum bekommen.

Und nun verstehe ich es auch, es ist eine komplett unterschätzte Lampe.

Bei mir lag sie erst auch einige Wochen im Schrank ohne dass ich sie mir genau angesehen hab.
Nun ist mir auf der Arbeit meine Fenix PD35 V2.0 abhandengekommen und ich brauchte Ersatz.
Und da die T11R ungenutzt im Schrank lag, habe ich die kurzerhand mitgenommen.

Und nach einigen Tagen muss ich sagen sie ist deutlich besser als die Fenix.
Durch den Eckigen Kopf ist sie auch ohne Clip wegrollsicher.
Sie ist auch besser geregelt und hält ihre Helligkeit konstanter. Hat USB Typ C, höhere Reichweite und mehr Lumen.
Und dazu ist sie günstiger.

Meine Verbesserungswünsche an die T11R währen, die Stufe High etwas höher setzten, ca 100-200 Lumen mehr.
Und das Heck etwas überarbeiten, damit auch der Tailstand möglich wird.
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
19.764
21.975
113
NRW
Ja, ich denke auch, die wird zu Unrecht unterschätzt, zumal zu dem günstigen Preis.
Auch mit dem heller gewünschten High bin ich bei dir. Wobei man das gewünschte Niveau im Grunde nach dem Stepdown des Turbos bekommt (laut Review 770 lm). Nur anwählen lässt sich dieser Wert nicht von vornherein.
 
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Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
2.808
1.542
113
Raffnixhausen
Ja, man hat diese vier Minuten oppulenter Akkuentleerung. In der Praxis tut die aber nicht sonderlich weh. Wenn ich damit rausgehe, drehe ich die Lampe bedenkenlos voll auf. Eine andere Leuchtstufe würde ich nur verwenden, wenn die höchste zu hell wäre oder ich viele Stunden Licht bräuchte.

Eine ca. 800 lm Zwischenstufe würde ich also nicht empfehlen. Die Abstufung ist schon gut, visuell linear mit einem maximalen Modus, bei dem gleich klar ist, dass hier das Ende der Fahenstange erreicht ist. Weitere Modi machen das Durchschalten nur wieder umständlicher und die Leuchtstufe zu einem Rätsel.

Und ja, die Daten sind toll. Der aktuelle Preis von 58 EUR wäre für viele ein Grund, zuzuschlagen, wenn nur Fenix oder Olight draufstehen würde. Steht aber TrustFire drauf, darum haben damals vermutlich einige nichtmal beim Einstandsangebot von 29 EUR (ein Witz eigentlich) zugegriffen :confused:.

Ich hoffe, es gibt bald eine NW SFT-40, dann geht's dem Lampenkopf an den Leim :hinter:.
 
Trustfire Taschenlampen