Review ThruNite TC15

Dieses Thema im Forum "ThruNite" wurde erstellt von amaretto, 2. Februar 2019.

  1. Die neue ThruNite TC15 wurde kostenfrei vom Hersteller für den Test zur Verfügung gestellt. Falls TLF-Mitglieder die Lampe ausprobieren möchten, können wir gern einen Passaround anbieten.
    [​IMG]
    -----------------------------
    Mein subjektives Kurzfazit für ungeduldige Leser vorab:
    positiv
    + hohe Maximalleistung
    + brauchbare Leuchtweite
    + bewährtes UI, sinnvolle Helligkeitsabstufung, versteckter Blinkmodus
    + Moonlight-Modus
    + Lieferumfang
    + interne Auflademöglichkeit über USB
    + gute Verarbeitung
    + fairer Preis

    negativ
    - Schalterknopf schlecht zu finden
    - kein elektronischer Lockout möglich

    neutral
    o etwas ungleichmäßiger Farbverlauf im Lichtkegel
    -----------------------------

    Die bei Thrunite übliche Kartonumverpackung
    [​IMG]

    [​IMG]

    Lieferumfang
    - Thrunite TC15 Lampe
    - geschützter 18650 IMR-Akku mit 3100 mAh Kapazität
    - Nylon-Trageholster
    - USB-Ladekabel
    - Trageschlaufe (Lanyard)
    - Trageclip
    - Ersatzteile (2 Gummidichtungen, 2 USB-Abdeckungen, Schalterkappe)
    - Bedienungsanleitung
    [​IMG]

    Leistungsdaten (Herstellerangabe):
    Leuchtstufen|Lumen|Leuchtdauer
    Firefly | 1 | 41,5 Tage
    Low | 25 | 68 Stunden
    Medium | 250 | 6,5 Stunden
    High | 1050 | 90 Minuten
    Turbo | 2300 / 820* | 2 + 83* Minuten (*nach Stepdown)
    Strobe | 830 | 180 Minuten

    Impressionen:
    Bei Auslieferung ist der aufsteckbare Trageclip noch nicht montiert. Dafür ist etwas Kraft notwendig, ich hatte mir beim Montieren so richtig knackig die Pelle eingeklemmt. Andererseits hat der stramme Clip den Vorteil, dass er nicht so leicht und unbeabsichtigt abfällt. Bei eingeschalteter Lampe zeigt die LED hinter dem Schalterknopf für einige Sekunden den Ladezustand des Akkus an.
    [​IMG]

    Die neu gestaltete gröbere Strukturierung am Akku-Rohr (Knurling) fasst sich sehr gut an und gefällt mir gut. Sowieso scheint mir die Verarbeitungsqualität insgesamt ordentlich zu sein. Die flache Tailcap mit Öse für eine Trageschlaufe ermöglicht den Tailstand.
    [​IMG]

    Hinter der Gummiabdeckung liegt wasser- und staubdicht der Standard-Micro-USB-Port zum internen Aufladen des Akkus
    [​IMG]

    Schalterkappe aus Alu, hinterleuchtet mit einer Status-LED, die u.a. den Akkustand durch unterschiedliche Farben anzeigt. Zudem zeigt sie den Ladevorgang an.
    rot = Lampe wird geladen
    blau = Ladevorgang beendet
    [​IMG]

    Bei Funktionsstörungen leuchtet sie violett, etwa wenn man die Lampe laden möchte aber kein Akku in der Lampe ist.
    [​IMG]

    Das Holster hätte noch ein wenig kleiner ausfallen können.
    [​IMG]

    Die TC15 auseinandergeschraubt
    [​IMG]

    Bei Auslieferung bereits in der Lampe: hochstromfähiger IMR-Akku
    [​IMG]

    Tailcap mit vergoldetem Federkontakt.
    [​IMG]

    Sauber gefräste Gewinde, die gern etwas mehr Schmierung vertragen können.
    [​IMG]

    Blick von hinten auf den Lampenkopf: ohne Federkontakt aber mit erhöhtem Pluskontakt. So können sowohl Akkus mit flachem oder erhöhtem Pluspol verwendet werden.
    [​IMG]

    Größenvergleich zu anderen Lampen
    [​IMG]

    [​IMG]

    Bedienung
    Vor erster Inbetriebnahme öffnet man das Batterierohr und nimmt ein Kunststoffplättchen heraus, das als Kontaktsperre diente. Danach sollte man den Akku in der Lampe mittels eines USB-Kabels erst einmal voll aufladen. Der Hersteller empfiehlt, die Lampe im Prinzip später auch nicht mehr zu öffnen und den Akku nur noch intern zu laden. Macht aus meiner Sicht Sinn, so werden Kontaktprobleme durch Schmutz und Abrieb minimiert, die Dichtungsringe behalten ihre Stabilität.

    Der Ladevorgang endet bei akkuschonenden 4,19 Volt. Der Ladestrom liegt je nach Zeitpunkt bei etwa 1A.

    Der Schalter hat einen deutlichen Druckpunkt, so weit so gut. Nur leider kann man ihn im Dunkeln kaum finden/ertasten. Eine Lampe, deren Schalter man nur im Hellen findet ist eigentlich widersinnig. Leider ist Thrunite mit so einer Konstruktion nicht allein, andere Hersteller von Lampen mit Seitenschaltern machen es ähnlich schlecht. Insofern wäre hier ein (zusätzlicher) Tailcapclicky ein klarer Vorteil. Alternativ müsste die Lampe anders geformt sein, z.B. mit einem höheren Schalterplateau oder irgendeinem Nippel oder sonstwas. Der Besitzer wird sich notdürftig mit einem aufgeklebten transparenten Silikongnubel behelfen. Ich finde das ärgerlich und spricht meiner Meinung nach der Lampe jede taktische Verwendungsmöglichkeit ab (d.h. in Situationen, wo man sehr schnell die Lampe einschalten können muss).

    UI in Kurzform:
    ausgeschaltet
    kurzer Druck = Einschalten in der zuletzt verwendeten Stufe (Memory, außer Turbo, Firefly und Strobe)
    Doppelklick = Turbo
    langer Druck = Firefly

    eingeschaltet
    kurzer Druck = aus
    Doppelklick = Turbo, erneuter Doppelklick = Strobe
    gedrückt halten = Wechsel Low-Mid-High, bei der gewünschten Stufe loslassen

    Sehr nützlich ist die LED im Schalter, die den Ladezustand des Akkus anzeigt, wenn man diese einschaltet (außer auf Firefly):
    blau = 20-100% (3,2-4,2V)
    rot = 10-20% (3-3,2V)
    rot-blinkend = 0-10% (unter 3V)
    Bei ca. 2,8V schaltet die Lampe ganz ab.

    Einen elektronischen Lockout gibt es leider nicht, der vor versehentlichem Einschalten schützen würde. Man ist also gezwungen, die Tailcap etwas zu lösen, um den Kontakt zu unterbrechen.

    Messungen
    Alle Messdaten ohne Gewähr!

    Der Standby-Stromverbrauch liegt im ausgeschaltetem Zustand bei 49 µA, die größten Stromverbräuche auf High und Turbo gemessen mit dem mitgelieferten Akku bei ca. 2,6 und 10,5 Ampère. Ladestrom liegt bei etwa 1A und Ladeschluss bei 4,19V.

    Helligkeitsvergleich im Ceiling bounce (Herstellerangaben in Lumen in Klammern):
    ThruNite TC15 cw --- 105 Lux (2300 lm)
    Olight M2R nw --- 52 (1500 lm)
    Olight S2 --- 41 (950 lm)
    Atactical A1S --- 39 (1150 lm)

    Luxmessung: (direkt nach dem Einschalten, umgerechnet aus 5m)
    Thrunite TC15 cw ---24.000
    Olight M2R nw --- 9.325
    Olight S2 --- 5.825
    Atactical A1S --- 10.000

    Regelungsverhalten auf Turbo (2300 lm) mit Ventilatorkühlung
    [​IMG]
    Die Helligkeit fällt innerhalb von 2,5 Minuten recht schnell von der Höchstleistung auf ca. 800 Lumen ab und verharrt dort linear für den Rest der Akkulaufzeit.

    Regelungsverhalten auf High (1050 lm) mit Ventilatorkühlung
    [​IMG]
    Sehr schön konstante Lichtleistung (Testende bei ca. 1 Stunde). Man sieht allerdings, dass nach 1 Stunde die Kurve leicht zu fallen beginnt. Die vom Hersteller angegebenen 90 Minuten werden daher am Ende nur mit sichtbarem Leistungsverlust zu erreichen sein.

    PWM?
    Die Lampe kommt in allen Stufen ohne Pulsweitenmodulation aus, leuchtet also flackerfrei.
    [​IMG]

    Helligkeitsstufen

    [​IMG]

    Das Beamprofil der TC15 im Vergleich:
    keine Ringe oder ähnliches zu erkennen, der Spill ist sauber. Die Lichtfarbe ist im Spill kälter als im Zentrum.
    [​IMG]

    Outdoor-Beamshots kommen evtl. später.

    Meine persönliche Einschätzung:
    Beim Auspacken hat mich die Anmutung der neuen TC15 sehr positiv überrascht. Durch die Art der Anodisierung wirkt die Verarbeitung wertig. Verarbeitungsmängel sind nicht zu entdecken. Die Thrunite TC15 ist durch das mitgelieferte Zubehör ein Komplettpaket. Man benötigt weder ein zusätzliches Ladegerät, noch Akku, Ladekabel oder Holster. Ein typischer Konkurrent für die TC15 dürfte die Olight M2R sein. Allerdings ist die TC15 ein klein wenig zierlicher. Über die Leistung gibt es zur Thrunite nichts zu beklagen.

    Ich muss zugeben, dass ich kein Freund von Lampen mit einem so dezent aufgebauten Seitenschalter bin. Wo liegt der Sinn einer Taschenlampe, wenn man sie nur im Hellen einschalten kann, weil man im Dunkeln den Schalter nicht findet? Wenn es denn schon ein Seitenschalter sein muss, dann bitte entweder mit einem Knopf, den man auch sofort findet oder das Gehäuse der Lampe müsste entsprechend das Finden ermöglichen. Oder noch besser: ein zusätzlicher Tailcapschalter. Deshalb für meinen Geschmack nur eine eingeschränkte Empfehlung für die TC15. Schade, ansonsten ist es eine gute Lampe. Aber wie oben schon erwähnt, die meisten anderen Hersteller bekleckern sich auch nicht mit Ruhm, wenn es um die Bedienbarkeit des Seitenschalters geht. Zebralight als Gegenbeispiel, hat immer schon gewusst, wie das Lampendesign am Schalter gestaltet sein muss.
     
    #1 amaretto, 2. Februar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2019
    Kasperrr, flaschi, Donnerkind und 23 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Sehr interessant, wird es ein Passaround nun geben?
     
  3. Bei entsprechendem Interesse, ja.
     
  4. Acebeam
    Das weiß ich auch, weshalb ich 1 ja Woche gewartet habe, bevor ich geschrieben habe...
    Habe ja "nun" mit reingeschrieben :)
     
    thokir hat sich hierfür bedankt.
  5. Oh mist, ich hatte gar nicht gesehen dass das Review schon so alt ist... hatte aus irgendeinem Grund gedacht dein Beitrag wäre 4min jünger als das Review... ich sollte mich wieder ins Bett legen :D
     
  6. Ich hätte auch Interesse an einem Passaround.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Kann ja mal passieren :thumbsup:
     
  8. Aber gerne doch. Bitte tragt euch hier ein:
    https://www.taschenlampen-forum.de/threads/thrunite-tc15-passaround.68729/
     
  9. Kausaler Zusammenhang spekulativ und imho fraglich.
    Greetings
    Klaus
     
  10. YMMD
    :)
     
  11. Also ich reduziere den VK auch immer wenn ich mein Produkt neu auf den Markt bringe und es so richtig rennt
     
    #12 lumens, 14. Februar 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Februar 2019
  12. Ich denke eher, dass es daran liegt, das die Lampe recht unbekannt ist, ich hatte sie vor dem Review auch nicht auf dem Schirm.
    In der Tat ist es aber oft so, auch bei Thrunite, das neue Produkte günstiger sind und dann im Preis zunehmen.

    Die Lampe ist gerade angekommen.

    1. Eindruck, Hammer für den Preis, typisch gute Verarbeitung, klein und leicht.

    Inklusive Akku, gibt es nicht zu meckern.

    1. Lichtbild Eindruck:
    Typisch bei diesen kleinen der Tintshift.
    Spot CW aber Tendenz zu NW, innere Corona leicht gelblich, außen wieder CW...
    Aber das ist ja auch nur auf die Whitewall, draußen ist das ziemlich egal.

    Ich werde berichten, teste mal gegen die Partner XHP35, auch wenn es eine HI ist...
    Der Formfaktor ist ja relativ gleich...
    Die Lumen werden sich zeigen, werde das wieder mit Wärmebild nachvollziehen...
     
    amaretto und Onkel Otto haben sich hierfür bedankt.
  13. Juhu, eine Verheiratung der Geometrie einer Neutron 2C mit dem (für mich) praktischeren Interface der TC20. Genau sowas habe ich mir gewünscht, seit ich die Neutron habe :ugly:.
     
  14. Olight Shop
    Ein erster Laienhaft Ceiling-Bounce-Vergleich der Armytek Partner C4 WW mit den Ansi Werksangaben (OTF) und der TC15 CW ergibt:
    2403 Lumen, na wenn das mal nicht übereinstimmt...

    Erster Test draußen, GIFTZWERG!

    Chapeau Thrunite

    BTW.: Wie bei vielen Thrunite Lampen(wie auch der Armytek Wizard) ist das UI so, dass wenn man sie eingeschaltet in den Lockout dreht, sie beim beheben des Lockouts, sprich festziehen der Tailcap wieder einschaltet.

    Das schreit doch förmlich nach einer Taktischen Version mit Edelstahlbezel und Heckschalter!

    Mehr heut Abend oder morgen.

    Montag geht sie dann weiter...
     
    thokir und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  15. Kann mal jemand testen, ob die Tailcap der TN12 passt? ;)
     
  16. Jo, die Lampe mit Tailcapschalter und der Seitenschalter nur für die Modiverstellung wäre prima. Geht bei der TT10 demnächst ja auch (anscheinend).
     
    thokir hat sich hierfür bedankt.
  17. Mein kleines Statement, kurz und knackig:

    Hammer Lampe!
    Würde mir nur NW wünschen...
    Sehr hell...
    Lichtbild trotz XHP35-HD eher auf Allrounder ausgerichtet.
    Man kann mit der Lampe über ein Feld leuchten (ca. 100 Meter) und alles noch gut erkennen!

    Luxmessung:
    • 100% (2400 Lumen) (Start)
    • 93% nach 30 Sekunden
    • 70% nach 40 Sekunden dann fallen die Lumen rapide
    • 60% nach 60 Sekunden
    • 50% nach 90 Sekunden
    • 43% nach 2 Minuten
    • .
    • .
    • .
    • .
    • .
    • .
    • .
    • .
    • 43% nach 75 Minuten
    • 40% nach ca. 77 Minuten
    Die 43% werden für sage und schreibe 75 Minuten konstant gehalten....
    Dann fallen sie langsam..., da habe ich die Messung abgebrochen.
    Akku hatte noch 3,1V Leerlaufspannung

    Die Werte habe ich mit Ceiling Bounce ermittelt.
    Bitte deshalb nicht so genau nehmen, wichtig war mir die Regelung...

    Wärmebild nach 2 Minuten:

    [​IMG]



    Nach 80 Minuten:

    [​IMG]
    [​IMG]

    Erfreulich ist wieder mal, dass im Gegensatz zu manch anderem Premium-Lampen,
    der Einschaltknopf bei fast konstant 42°-45° Celsius verharrt....
    Ich mag den Druckpunkt irgendwie, er gibt mir Raum, das die Lampe sich nicht immer sofort einschaltet.
    Außerdem finde ich Doppelklick einfacher :)


    Resümee:

    PRO:
    • Sehr hoher Output für diese Größe mit 18650 und einer XHP35 HD!
    • Konstante Regelung nach ca. 2 Minuten auf knapp unter 1000 Lumen
    • Hochwertige Verarbeitung
    • Tolles U.I. mal wieder mit Moonlight, wenn man lange drückt....
    • Holster passt super
    • Sehr günstig für eine Marken Serienlampe mit diesem Output und inklusive Akku!
    • Hohe Reichweite, trotz HD LED und kleinem Kopf!
    • Ladeportabdichtung-Wechsel ist toll gelöst: O-Ring um den Lampenkopf, an dem die Abdeckung absteht... leicht zu wechseln.

    CON:
    • Ladeport springt irgendwann von der Hitze auf. Ich weiß nicht genau, wann es passiert ist, evtl. wäre ein Entlüftungsventil wie bei der X80 wäre gut...
    • Tint-Verlauf etwas unregelmäßig

    Neutral:
    • kein NW verfügbar
    • etwas mehr Design beim Kopf wäre schön. Batterierohr und Tailcap sehen soweit ganz gut aus.
    • einen Edelstahlbezel bitte! Wertet die Geschichte immens auf...
    • eine Tactical-Version mit gezacktem Edelstahlbezel und Tailcapschalter wäre toll!

    Alles in allem eine tolle Lampe.
     
    #18 Boverm, 16. Februar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2019
    Kasperrr, flaschi, amaretto und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  18. Sieht interessant aus das Lämpchen, auch wenn sie mich doch sehr an die Olight M2R/M2T erinnert bei der aber m.M.n. die Leuchtstufen besser verteilt sind und das Lichtbild schöner ist. Außerdem gibts die auch in nw.
     
  19. Ich füge zunächst mal einen Whitewall-Vergleich zwischen der Thrunite TC15, der Armytek Partner C2 Pro und der Olight S2 Baton an:


    die Thrunite ist mit Abstand die hellste, die S2 Baton natürlich etwas abgeschlagen. Die Armytek ist die XHP35 warm-Version, das sieht man auch. Die Ringe sieht man bei der Armytek im Whitewall-Shot tatsächlich auch in Realität so. Hier ist das Lichtbild der TC15 wesentlich besser.
    Der Spot der TC15 ist schön definiert, ich bin gespannt auf die Reichweite draußen, die ich mir später noch ansehen werde.
    Die Lampe hat ein sehr glattes Finish, komplett im Gegensatz zur Armytek. Dadurch, dass auch keine scharfen Kanten von einer Rändelung vorhanden sind, lässt sich auch der Clip gut nutzen, ohne Klamotten übermäßig zu scheuern.
    Was mir nicht gefällt ist der Schalter. Man drückt wie gegen ein Luftkissen und irgendwann, nach gefühlt recht langem Weg - klick - tut sich was. Der Schalter ist im dunkeln auch schlecht auffindbar. Da ist die Armytek mit ihrer Abflachung gegenüber des Seitenschalters vorbildlich.
    Die Bedienung ist sehr einfach. Ein Tailcap-Magnet wäre evtl nicht schlecht.

    Alles in allem bisher eine tolle Lampe.
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  20. Und weiter geht's:

    Beamshots der folgenden Lampen:
    Thrunite TC15
    Armytek Partner C2 Pro warm
    Olight S2 Baton

    Olight S2 Baton / Armytek Partner C2 Pro warm / ThruNite TC15

    Die Distanz bezieht sich immer auf die markierten Bäume:


    1. Distanz sind ca. 50 Meter:

    2. Distanz sind ca. 30 Meter:

    Und die 30 m Distanz animiert:

    Die TC15 macht bedeutend mehr Licht als die anderen und leuchtet auch auf 50 Meter noch absolut brauchbar aus.
    Die Partner C2 Pro ist auch durch die wärmere Lichtfarbe für mein Empfinden deutlich dunkler aber auch auf 50 Meter noch brauchbar. Die Ringe aus dem Whitewall-Shot fallen in Realität kaum auf.
    Die Baton S2 kommt nicht an die Reichweite ran, dafür hat sie aber eine gute Nahfeldausleuchtung. Sie ist die kleinste, kompakteste und mit dem Gimmick eines bzw. zweier Timer sowie einer magnetischen Endkappe ausgestattet.

    Alle drei Lampen haben einen relativ gut ausgeprägten Spot im Whitewall-Shot. Draußen, auf Distanz fällt das wesentlich weniger aus und alle Lichtbilder sind gut brauchbar. Der Übergang von Spot zu Spill nicht so hart wie an der Wand.

    Im Prinzip alle drei tolle Lampen, Baton S2 sehr kompakt, Armytek mit zwei Schaltern und angenehmer Lichtfarbe und tollem Handling. Die TC15 Überzeugt durch ihre Leuchtkraft. Einziger Kritikpunkt für mich ist eigentlich der Schalter. Er geht, man kann mit ihm leben aber gut ist er nicht. Da ist der Armytek-Schalter konkurrenzlos gut.

    Danke für die Organisation!
    Morgen geht die Lampe weiter zu @taenzerwalze
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden