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REVIEW Thrower: Dereelight DBS-T

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Olight Taschenlampen
Trustfire
Guten Abend liebes Forum,


nachdem meine beiden anderen Reviews (http://www.taschenlampen-forum.de/l...apower-upgrade-kit-i-65-turbo-force-head.html und http://www.taschenlampen-forum.de/uebersicht/8227-kleine-flooder-vergleich-a10-v3-uf-2100-a.html) recht gut angekommen sind, schreibe ich gerne noch ein Review zu meiner neuesten Anschaffung, der Dereelight DBS-T. Wer einen richtigen Thrower in "jackentaschentauglicher" Baugröße sucht, sollte hier weiterlesen :thumbsup:


Bezugsquellen und Preis

Die Lampe kann man direkt beim Hersteller ordern, der Preis für meine Version mit XRE-R2, 300lm und 2MT-M Pill beträgt dort 86$.
Selected-Lights und MSITC haben einige Lampen von Dereelight im Angebot, da sollte die DBS-T auch zu bekommen sein.

Genaue Spezifikation und Kombinationsmöglichkeiten


Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten sind gerade für Einsteiger gar nicht so übersichtlich - meine Lampe beispielsweise hat "nur" 300 Lumen, eine XRE-R2 LED (-> Reichweite!) und den 2MT-M Pill.
Zur Auswahl stehen mehrere LEDs:
300 Lumen: XP-G R5, XRE-R2 neutral-white, XRE-R2 und XRE-R3
700 Lumen: XM-L T6 (cool white), XM-L T6 (neutral warm white) und XM-L T3 (warm white)
Bei der Variante mit 700lm kann man zwischen einem SMO- und einem OP-Reflektor wählen.

Zwischen den zwei verschiedenen Pills (2MT-M und 2MT-S) muss wohl überlegt gewählt werden. Ein nachträglicher Wechsel ist zwar möglich, man sollte seine Prioritäten aber a priori setzen:
Mit dem 2MT-S Drop-In kann man die Lampe mit einem 18650er betreiben, der 2MT-M ist universeller und lässt den Betrieb mit zwei CR123A, zwei RCR123, einem 18650er (Leistung verringert), drei CR123A/RCR123 (mit Extension Tube EXT500) sowie zwei 18650er oder 4 CR123A mit dem EXT650 Extension Tube zu.

Ich habe mir aufgrund der universelleren Bestromungsmöglichkeiten den 2MT-M Pill ausgesucht. So kann ich die Lampe wahlweise mit zwei 16340ern, einem 18650er oder zwei 18650ern betreiben. Zur Gehäusegröße mit dem Extender gibt es später noch Bildmaterial.


Verpackung und Lieferumfang

Die Lampe kommt in einer schicken Geschenkverpackung mit goldfarbener Beschriftung:


Beim Öffnen der Packung lassen sich folgende Dinge im Inneren auffinden:


Die Lampe selbst, eine Anleitung, das Batterierohr zur Verwendung von zwei 18650ern sowie ein kleines Tütchen mit sieben Ersatz-O-Ringen (alle schwarz), einem Zierring (als Ersatz für den Clip) und einer grünen Glow-in-the-dark Tailcap.

Unbeachtet beiseite legen sollte man die Anleitung im Übrigen nicht: Das Umschalten der Betriebsmodi ist zunächst gar nicht so einfach und bedarf einer gewissen Übungszeit. Dazu später mehr.


Gehäuse, Verarbeitung und mehr

Dereelight scheint hier im Forum nicht allzu häufig diskutiert zu werden. Schade eigentlich - die Qualität stimmt nämlich echt!
Meine DBS-T ist sehr gut anodisiert (Typ III natürlich). Lediglich am Gehäuseende habe ich zwei kleine Macken festgestellt, da wird wohl irgendjemand irgendwo angeeckt sein, vielleicht war ich es auch selbst.
Gesamt betrachtet fühlt sich die Taschenlampe sehr wertig an, auch das recht hohe Gewicht von 185 Gramm ohne Akku trägt zum Eindruck bei, "was gescheites in der Hand zu haben".
Der Kopf ist relativ groß, was sofort auf die guten Throw-Fähigkeiten hinweist. Die Kühlrippen vorne sind ebenfalls recht auffällig, sorgen aber für eine optimale Kühlung (mehr unten).
Einziger Kritikpunkt: Der Clip, der ab Werk montiert ist, ist so straff, dass man ihn kaum nutzen kann. Das ist ein wenig schade. Zum Glück lässt er sich mit wenigen Umdrehungen gegen den mitgelieferten Zierring austauschen, der die Lücke füllt.
Den schwarzen Tailcap-Gummi habe ich sofort gegen den mitgelieferten grünen GITD-Gummi getauscht, ich bin ein kleiner GITD-Fan ;)
Da wären wir schon beim nächsten Punkt … die DBS-T ist mit 7 O-Ringen rundum hervorragend abgedichtet und ist nach IPX-8 Standard wassergeschützt. Zu meinem Leidwesen ist der Dichtring vorne an der Scheibe ebenfalls schwarz, hier wäre mir ein nachleuchtender Ring lieber. Aber was nicht ist, kann ja noch werden - die Pigmente sind schon auf dem Weg zu mir ;)
Sämtliche Gewinde sind sehr gut gefettet, ja beinahe schon zu gut. Quietschen oder Kratzen gibt's hier definitiv nicht.

Der Smooth-Reflektor ist im übrigen sehr sauber gearbeitet und lässt keinen Grund zur Beanstandung, ebenso ist die LED sehr sauber zentriert.












Verschiedene Akkugrößen und Verwendung des Extenders

Wie oben bereits erwähnt hat man die Wahl zwischen dem Betrieb mit zwei 16340ern bzw. einem 18650er und geringer Gehäusegröße oder dem Betrieb mit Extender, dann mit zwei 18650ern und einer wesentlich höheren Gesamtlänge. Die zwei Bilder verdeutlichen die Sache eigentlich recht gut.





Mir persönlich ist die kurze Variante natürlich lieber, so passt die Lampe nämlich noch gut in die Jackentasche und ist einfach handlicher. Die Laufzeit ist mit zwei 18650ern natürlich höher.
Genauere Messwerte zur Laufzeit folgen in den nächsten Tagen.

Ohne Extender ist die Dereelight DBS-T nur 15,9cm lang, mit Extender sind es schon 23cm.


Temperatur und Laufzeit

Die Temperatur brauche ich gar nicht zu messen, so effektiv sind die Kühlrippen. Nach über einer Stunde Laufzeit ist die Temperatur vorne am Bezel schätzungsweise drei, vier Grad höher als zuvor, von einer signifikanten Erwärmung kann man also nicht sprechen. Das kenne ich von meinen anderen Lampen nicht, die werden nach wenigen Minuten teilweise richtig heiß! Als Handwärmer kann man die DBS-T so leider auch nicht einsetzen …

Zur Laufzeit folgen noch genauere Angaben, gerade leuchtet sie auf höchster Stufe mit einem 18650er seit beinahe 3 Stunden. Mal sehen wie lange sie durchhält.

Nachtrag:
Bei der Verwendung von zwei 16340er Akkus von Trustfire mit 880mAh verbleibt auf höchster Stufe leider nur eine Laufzeit von 30 Minuten, was der geringen Kapazität der Akkus geschuldet ist. Ich persönlich betreibe die Lampe lieber mit einem 18650er und verzichte auf ein paar Prozent Helligkeit, habe dafür aber eine deutlich längere Laufzeit.


Erläuterung der Bedienweise


Ganz einfach ist die Bedienung nicht, wenn man keine andere Lampe mit diesem Konzept besitzt. Die DBS-T ist extra als taktische Taschenlampe ausgewiesen.
Grundlegend gibt es zwei Modi: Den Allgemeinen Modus und den Taktischen Modus. Der Wechsel zwischen den beiden erfolgt, indem man den Batterietubus dreht. Fest zugedreht befindet sich die Lampe im taktischen Modus, leuchtet also immer mit voller Helligkeit. Das ist im Einsatzfall recht praktisch, man spart sich langes Modussuchen.

Der allgemeine Modus wird aktiviert, indem man das Batterierohr ungefähr eine ¼ Umdrehung aufschraubt. Hier stehen nun drei Helligkeitsstufen zur Verfügung (5%, 30% und 100%). Selbstredend wurde auch ein Modusspeicher eingebaut, so merkt sich die Taschenlampe den zuletzt für mindestens eine Sekunde aktivierten Modus und ruft diesen bei erneutem Einschalten wieder auf. Wenn man einen niedrigen Modus aktiviert hat, kann man bei der Einhandbedienung einfach mit dem Daumen den hintersten Teil (nicht den Clicky!) drücken, dann springt die Lampe währenddessen in die hellste Stufe.

Sehr taktisch also, das ganze - und nach wenigen Minuten Benutzung gut zu verstehen.


Leuchtcharakteristik

Nach all dem technisch-theoretischen Zeug kommen wir zu dem, was die DBS-T macht: Licht!
Als ausgewiesener Thrower habe ich von vornherein gute Reichweite erwartet. Zum Vergleich stehen mir im Throw-Sektor zwar nur die V3+ mit TFH und die LL P7 zur Verfügung, mein Eindruck von der DBS-T ist jedoch echt gut. Den Kirchturm in rund 400 Metern Entfernung beleuchtet sie ganz gut. Das sorgt bei Neulingen für erstaunte Blicke und fasziniert mich auch. Leider habe ich kein Luxmeter, sodass objektive Helligkeitstests ausfallen.

Betrachtungen des Beams auf weißer Wand lassen folgende Einschätzung zu: Der Spot ist ziemlich klein und recht klar abgegrenzt, insgesamt ist aber ausreichend Sidespill vorhanden, sodass man die Umgebung auch ein wenig aufhellen kann.

Mehr Aussagekraft als reiner Text haben wohl die Fotos. Ich habe diese Beamshots vorhin bei nebelfreiem Wetter (welch Seltenheit) aufgenommen. Die Nikon D700 war auf ISO 500, 2" Belichtungszeit und Blende 5 bei 28mm eingestellt. Custom WB auf das erste Bild. Entfernung zum Turm 32 Meter, Kamera auf 1,50m Höhe, Lampen jeweils auf 1,60m.
Zum Vergleich angetreten sind hier Lumapower V3+ (mit und ohne Turbo Force Head), Brynite A10, Ultra Fire mini-T60, UF-2100, LedLenser P7 und die Dereelight DBS-T. Im Anhang seht ihr die Bilder noch mal einzeln.




Hier sind V3+ mit TFH, P7 und DBS-T auf den rund 400 Meter entfernten Kirchturm gerichtet worden. Die einzige Lampe, die den Kirchturm wirklich erreicht, ist die Dereelight.



Nun habe ich alle drei Lampen auf eine kleine Scheune gerichtet, die rund 120 Meter weit weg ist.




Abschließende Meinung

Für einen Preis von rund 80 Euro ist die Dereelight DBS-T ein sehr guter taktischer Thrower, der mit Leuchtweiten von bis zu 400 Metern bei einer Baulänge von knapp 16 Zentimetern durchaus mit Leistung zu überzeugen weiß. Die gute Verarbeitung, die Möglichkeit zur Nutzung verschiedener Akkus sowie die effektive Kühlung machen die Lampe zu einem guten Begleiter für dunkle Nächte.

Ich hoffe, mein Review hat euch gefallen. Über Kommentare, Anmerkungen und Kritik freue ich mich stets. :thumbsup:

 

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walter01

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12 August 2011
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Sehr schönes, ausführliches Review. :thumbup:

Mir ist irgendwie der Danke-Button abhanden gekommen, sonst würde ich da natürlich gerne drauf klicken. :)

Mir gefällt die Lampe ohne Extender und ohne Collimatorlinse (die gibt es auch noch) auch am besten. Einfach ein rundum gelungenes Design und eine super Thrower-Leistung. :thumbsup:

Gruß Walter
 
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Da sagst du was - die Erweiterbarkeit ist durchaus praktisch. Ich bin mit der Lampe im Grundzustand sehr zufrieden.

Sie läuft übrigens gerade mit einem geschützten 18650er seit 4:18 Stunden auf höchster Stufe (nicht ganz so hell wie mit zwei Akkus). Keine Ahnung, wie diese Zeit zustande kommt :eek::thumbsup:
 

walter01

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Klarer Fall - die Led ist im Schockzustand und braucht keinen Akku mehr. :D

Gruß Walter

Nachtrag: ich habe die Variante mit XR-E R2 und da messe ich am tailcap auf high 0.9A, d.h. bei einem 2.400mAh Akku sollte nach 2,5 Std Schicht im Schacht sein.
Evtl. bist du doch im Low-Modus. Da messe ich 0.4A am tailcap.
 
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herculaneum79

Flashaholic**
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So. Jetzt nach fünf Stunden ist die Helligkeit ziemlich stark eingebrochen und ich habe die Lampe ausgeschaltet.
Die Temperatur blieb während dieser Zeit ziemlich konstant niedrig, die Erwärmung betrug laut Infrarot-Thermometer lediglich 2,1 Grad Celsius.
Ein extreeem leises Pfeifen ist zu vernehmen, wenn die DBS-T mit einem 18650er betrieben wird. Alle anderen Akkukombinationen pfeifen nicht. Der Ton ist so leise, dass er wohl nur im stillen Raum und von sehr guten Ohren wahrgenommen werden kann - nichts dramatisches also!

Ein Laufzeittest mit zwei 16340ern steht noch aus, folgt die Tage.

Wenn ihr noch Fragen oder Wünsche habt, nur her damit :thumbsup:
 
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walter01

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12 August 2011
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Ich verstehe das nicht ganz, was du gemacht hast.

Ich fasse mal ein paar "Fakten" zusammen:
- XR-E R2 Led liefert laut Datenblatt bei 1.000mA 268 Lm
- du wirst wohl einen 2.400mAh Akku oder maximal 3.000mAh drin haben
- ich selbst habe bei dieser Lampe mit diesem ledtyp ca. 900mA am tailcap gemessen

Wie kann jetzt die Lampe 4:45 Std im Highmodus laufen? :confused:

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Aaalso: wenn der Treiber "ordentlich regelt", d.h. ein Schaltregler ist, kann das schon sein.
Die LED braucht weniger Spannung als der Akku liefert, d.h. der Schaltregler kann die Spannung "runtertransformieren" und an der Tailcap fließt entsprechend weniger Strom als in der LED.

Und: die Lampe wird gegen Ende dunkler, d.h. der LED-Strom nimmt ab. Da kann man nicht mehr mit dem Tailcapstrom rechnen, den man bei vollem Akku misst.

Was mich noch irritiert:
...Ich habe mir aufgrund der universelleren Bestromungsmöglichkeiten den 2MT-S Pill ausgesucht. So kann ich die Lampe wahlweise mit zwei 16340ern, einem 18650er oder zwei 18650ern betreiben.
Das trifft auf den 2MT-M zu, nicht -S, oder?
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.095
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Also der erste Teil deiner Ausführung erklärt, warum bei mir mit 0.9A am tailcap evtl. trotzdem vorne 300 Lm rauskommen können. Aber dieser Strom fliesst eben aus dem Akku raus, d.h. nach 2,5 Std. wäre er leer, wenn der Akkustrom nicht abnimmt.

Dass die Lampe dunkler wird, kann und wird ja alleine daran liegen, dass die Spannung vom Akku abnimmt und das eben nicht über einen höheren Strom kompensiert wird.

Mal schauen, wenn ich heute Abend Zeit finde, werde ich die Dereelight auch mal hinlegen, schauen wann sie aus geht und ab und zu den Strom messen.

Da bin ich jetzt echt mal gespannt.

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Hast du auch das 2MT-M?
Ich vermute mal, dass das -S evtl. ein gepulster Direct-Drive o.ä ist (weil es pfeift und mit sich leerendem Akku dunkler wird), das -M hingegen muss alleine vom weiten Spannungsbereich her schon ein richter Schaltregler (Buck-Konverter, Abwärtswandler) sein. Das ergäbe eine völlig andere Charakteristik der Stromaufnahme aus dem Akku.

Wenn man die Charakteristik der Regelung nicht kennt, kann man nicht viel theoretisieren. Dann hilft erstmal nur Messen :)
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Keine Ahnung, was ich habe. :confused:

Muss ich zuhause erst mal schauen.
Ehrlicherweise habe ich nicht wirklich den Überblick über alle Lampen der letzten 2 Monate. :eek:

Wie du schon sagst, ich mach die an und mess ab zu mal.

Aber unabhängig von den Messungen: mit einem 2.400mAh Akku kann man einer XR-E R2 nicht 4,5 Std lang 300 Lm entlocken, oder?

Na ja, es sei denn der Treiber wandelt Energie in Form von Umgebungswärme in elektrischen Strom um und fürhrt den dann zu. Das könnte man aber leicht feststellen, in dem man prüft, ob sich nach einer gewissen Zeit eine Eisschicht außen auf der Lampe bildet. :D

Gruß Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
So genau wollte ich das jetzt gar nicht ausrechnen, aber Du zwingst mich ja dazu ;)

Cree XR-E R2 (Cool White) hat typ 118lm bei 350mA, braucht für 300lm 1000mA (eigentlich mehr, denn lt. Datenblatt hat sie bei 1000mA den 2,2-fachen Lichtstrom wie bei 350mA, das wären nur 260lm).

Bei 1000mA ist die Vorwärtsspannung Vf=3,7V*, Leistung also 3,7W. Soviel muss der Treiber in die LED reinstecken.
Mit angenommen 90% Wirkungsgrad muss er dazu aus dem Akku 4,1W ziehen (konstant).
Energieinhalt des Akkus angenommen 3,7Vx2,4Ah=8,9Wh (grobe Schätzung)
Ergibt Laufzeit 8,9Wh/4,1W=2,2h.
Für 4,5h müsste er 18,5Wh haben, d.h. 5,0Ah.
Also mit 2 Akkus käm's ganz gut hin...

*eigentlich kann man hier abbrechen, denn Akkuspannung ist ca. LED-Spannung, also Ströme auch ähnlich, also Akkustrom ca. 1000mA, also niemals 4,5h Laufzeit.


Die wärmebetriebene TL wäre mal 'ne tolle Idee - da kann man dann auch die Abwärme der LED gleich wieder einspeisen :D - und hat in lauen Sommernächten gleichzeitig kühle Getränke UND Licht... :cool:.
Sowas gab's mal Anfang der 80er inner Armbanduhr (Bulova Thermatron), das hat aber nicht wirklich funktioniert (also weder das Getränkekühlen, noch Licht, noch lief die Uhr richtig ;))
 
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walter01

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12 August 2011
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Danke für das Zahlenwerk. Immer wieder schön, wenn ein Experte nach rechnet. :thumbup:

Ich habe jetzt gerade mal die Lampe angeschaltet.
Frischer Akku Trustfire 2.400mAh, 4.19V.
Meine erste Überraschung: ich messe jetzt am tailcap 1.45A - da hatte ich auch schon mal nur 0.9A gesehen.

Luxmessung ergibt ca. 25.2 kLux @1m.

Jetzt lass ich es mal laufen ...

Gruß Walter
 

bugmenot

Flashaholic
11 Oktober 2011
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walter01

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12 August 2011
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Also, ich habe jetzt folgende Messwerte ermittelt:
(1x18650 geflammte Trustfire 2.400mAh, Stromstärke am tailcap gemessen, Luxwert @1m)

18:30 Uhr: 4.19V, 1.45A, 25.3 kLux
19:05 Uhr: 3.93V, 1.22A, 23.5 kLux
19:30 Uhr: 3.82V, 1.05A, 23.1 kLux
20:00 Uhr: 3.72V, 1.05A, 21.5 kLUx
20:34 Uhr: 3.64V, 1.15A, 22.5 kLux
20:44 Uhr: 3.55V, 1.20A, 22.5 kLux
Die Lampe blinkt jetzt. Deshalb habe ich die Messung beendet.

Interessant noch: die Lampe lag auf einem Metallgerüst ohne aktive Kühlung und ist nur handwarm geworden.

Gruß Walter
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Danke. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, nach etwas mehr als zwei Stunden dunkelt sie ab. Meine blinkt aber nicht.

Die geringe Erwärmung habe ich auch feststellen können. Drüben im Messerforum meinte jemand, dies spräche für eine schlechte Wärmeableitung - dem ist nicht so, der Pill selbst wird auch nur minimal wärmer.
 

herculaneum79

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14 September 2011
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Bei der Verwendung von zwei 16340er Akkus von Trustfire mit 880mAh verbleibt auf höchster Stufe leider nur eine Laufzeit von 30 Minuten, was der geringen Kapazität der Akkus geschuldet ist. Ich persönlich betreibe die Lampe lieber mit einem 18650er und verzichte auf ein paar Prozent Helligkeit, habe dafür aber eine deutlich längere Laufzeit.

Vielleicht mag jemand diese neue Erkenntnis in den Startbeitrag editieren. :)
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Drüben im CPF wird übrigens hervorgehoben, wie praktisch die Erweiterbarkeit doch ist. Mit minimalen Investitionskosten kann man immer auf dem aktuellen Stand bleiben und eine aktuelle LED bekommen, je nach dem welches Leuchtverhalten man sich wünscht.
Das ist in diesem Maße bei vielen anderen Lampen leider nicht möglich!
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
1.808
480
113
Wien
finde deine vergleichsphotos echt toll, so lassen sich lampen wirklich schön vergleichen.

ich hoffe es kommen noch viele lampen bei dir dazu, dann können wir uns über schöne photos freuen,

lg
 

fotomacher

Flashaholic*
29 Dezember 2010
325
66
28
Gladbeck
www.derwesten.de
Danke für die tollen Fotos.

Mich würde auch mal ein Vergleich zwischen der Dereelight und einer Suterfire C10 interessieren, die ist auch, vom Strahl her, sehr stark fokussiert.

400m wird die aber wohl nicht schaffen:confused:

Gruß
Marco
 
15 November 2011
12
1
0
Hab meine Lampe gerade ausgepackt und getestet.

Bin restlos begeistert, habe das Modell mit XRE-R2, 300lm und 2MT-S Pill.

Verarbeitung ist, soweit ich das als "Neuerleuchteter" sagen kann, top.

Mein Clip ist nicht so straff wie im Review beschrieben.


Gruß Torsten

(der jetzt eine kleine Leuchtwanderung machen wird:thumbup:)
 

herculaneum79

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Mit zwei 16340er Akkus kommt noch mal sichtbar mehr Licht vorne raus - auf den Bildern wird der Unterschied deutlich!

Die DBS-T war heute beim abendlichen Weihnachtsspaziergang ein toller Begleiter, jackentaschentauglich und ein imposantes Lichtschwert!
 

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