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[Review] Sofirn SP10A - eine AA-EDC genauer betrachtet!

diam0nd

Flashaholic*
28 Juli 2010
817
1.079
93
40
Velbert
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
So, Liebhaber der mobilen Illumination, im Folgenden nun ein Review über eine weitere mir zugeflogene neue Lampe, die Sofirn SP10A.


Vorab ein paar Worte der Erklärung:

Ich wurde seitens Sofirn gefragt, ob ich Interesse hätte ein paar neue Lampen zu testen. Die hier vorgestellte Lampe wurde mir mit 99% Erlass für 16 Cent zur Verfügung gestellt, der reguläre Kaufpreis beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 15,51€ (Amazon).

Man erwartet von mir im Gegenzug eine ehrliche Meinung, ich wurde extra darauf hingewiesen, dass man hier kein Gefälligkeitsreview haben möchte. (Primär geht es um ein Review auf Amazon, aber es kann ja nicht schaden, hier im Kreise der Familie etwas ausführlicher zu werden).

Unter diesen Aspekten sei also gesagt, dass ich ehrlich bin und hier nichts beschönigen möchte.



Bei der Fotosession für dieses Review habe ich ein wenig mit verschiedenen Kameraeinstellungen gespielt, ich bitte also um Nachsicht, wenn hier keine Katalogbilder zu finden sind.


So, genug der Worte, auf geht’s!



Verpackung & Lieferumfang



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Die Sofirn SP10A kommt in einer mehr oder weniger neutralen Pappschachtel daher, wie man sie auch von diversen anderen Herstellern kennt. Die Lampe selber ist von außen nicht zu sehen, weder durch ein „Fenster“, noch durch ein Bild der Lampe. Die Verpackung ist funktional, schweigt sich aber bezüglich der technischen Daten aus, da sind andere Hersteller mitteilungsfreudiger. Die Verpackung der SP10A ist quasi (abgesehen von der Größe) identisch zu der Verpackung der SP33.


p11303829ajer.jpg


p1130389rfkht.jpg




Auch bei der SP10A kann der Käufer wieder einen kleinen Auszug aus der Firmenhistorie auf der Rückseite lesen.


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Die Verpackung ist völlig in Ordnung, verdient aber nicht das Prädikat „hochwertig“. Das können andere Hersteller schöner. Das hat zwar nichts mit der Leistung der Lampe zu tun, aber das Auge isst schließlich mit….

Nach dem Öffnen der Verpackung präsentiert sich die Lampe nebst Zubehör in einem transparenten Kunststoffschieber, in welchem die Lampe sehr straff (und damit gut geschützt) auf ihre Entnahme wartet.



Der Lieferumfang ist folgender:


1 x Sofirn SP10A

1 x Lanyard

2 x Ersatz O-Ringe

1 x Karabiner

1 x Clip (bereits montiert)

1 x Bedienungsanleitung (deutsch/englisch)

1 x Silikat-Tütchen


Hat man die SP10A aus ihrer schützenden Plastikverpackung befreit, sieht das Ganze so aus:


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Der Lieferumfang lässt kaum Fragen offen, schön das ein Clip dabei ist, ein Holster ist m.E. bei einer Lampe dieser Größe nicht notwendig.


Die Bedienungsanleitung ist üblicher Standard, zweisprachig, die Übersetzung in die deutsche Sprache ist typischerweise stellenweise etwas holprig, aber völlig verständlich. Hier mal ein Auszug aus der Bedienungsanleitung.


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Body & Verarbeitung



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Die Typ-III Anodisierung ist tadellos und ohne sichtbaren Fehler, das Knurling empfinde ich für eine Lampe dieser Größenordnung als angemessen.

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Die Verarbeitung ist sauber, es gibt keine scharfen Kanten, alles in allem sehr zufriedenstellend.


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Der Edelstahl-Schalter wird von einem Ring aus demselben Material umrahmt, leider hat Edelstahl sofern unbehandelt die Eigenschaft feine Kratzer nahezu anzuziehen, so ist es nicht verwunderlich, dass man auf dem Schalter meiner SP10A schon out-of-the-box ganz feine Kratzer sieht.


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Der Schalter selber hat einen knackigen Druckpunkt und muss relativ tief heruntergedrückt werden, wodurch eine versehentliche Betätigung nahezu ausgeschlossen ist. Das ist auch gut so, denn einen elektronischen Lock-Out besitzt die SP10A nicht.

Vom Feeling her empfinde ich den Schalter oberhalb des Punktes, an dem Kontakt hergestellt wird etwas „labberig“, das tut zwar der Funktion keinen Abbruch, fühlt sich aber nicht soooo schön an.


Beim genauen Blick durch die vergütete Glaslinse auf die neutralweiße Cree XP-G2 LED fällt auf, das diese minimal „off-Center“ ist, allerdings so gering, dass das auf das Leuchtbild keinen Einfluss hat.


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Am hinteren Ende der SP10A findet sich eine Lanyardöse die absolut groß genug dimensioniert ist, da hab ich schon kleinere Löcher gesehen.


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Die SP10A wäre selbst bei montiertem Lanyard Tailstandfähig.


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Der (bereits montierte) Clip sitzt schön stramm, lässt sich aber ohne Spuren zu hinterlassen entfernen, er ist natürlich reversibel, ergibt aber dann kaum Sinn. An anderer Stelle der Lampe lässt sich der Clip nicht befestigen, man kann die Lampe also nur Bezel-down tragen. Man kann hier auch nicht mehr wirklich von einem Deep-Carry Clip sprechen, dafür schaut beim einclipsen in die Hosentasche zu viel Lampe oben heraus.

Ohne Clip ist die Lampe übrigens nur mäßig gegen wegrollen geschützt, der etwas erhabene Schalter hilft dabei, das die Lampe nicht völlig unkontrolliert vom Tisch kullert.

Ohne Clip macht die SP10A übrigens auch eine seht gute Figur.


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Was mir am Clip nicht so gefallen hat, ist die Tatsache, dass er, wenn man den Kopf abschraubt an demselben reibt, wenn man das öfter mal macht ist es nur eine Frage der Zeit, bis an dieser Stelle die Anodisierung leidet. Zu einem Punktabzug reicht dieser Umstand aber nicht, denn man hat ja für den Akkutausch die Möglichkeit, nur die Tailcap abzuschrauben. Auf dem folgenden Bild kann man den "Überstand" des Clips ganz gut sehen. Der Teil der Lampe, auf dem der Schriftzug eingelasert ist gehört schon zum Kopf, man sieht also das der Clip auf diesem aufliegt und natürlich daran reibt, sollte man den Kopf abdrehen.


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Apropos Akkutausch: Bei einlegen eines Eneloop Pro Akkus fiel mir auf, das dieser nur sehr sehr knapp ins Batterierohr passte, er fällt auch nicht so ohne weiteres wieder heraus, sondern muss „herausgeklopft“ werden. Ein Thrustfire Li-Ion Akku hingegen passte ohne Probleme und hatte noch etwas Luft.

Ich habe mir dann das Betterierohr mal genauer angesehen, beim fühlen mit dem Finger war die Innenseite nicht glatt, sondern wellig, hier müsste seitens Sofirn noch etwas nachgebessert werden, es würde reichen, den Innendurchmesser des Batterierohres wenige Zehntel Millimeter größer zu machen, damit ein Eneloop Pro Akku perfekt herein und heraus flutscht.


Die Lasergravuren auf der Lampe sind fehlerfrei ausgeführt und beschränken sich auf ein Minimum, abgesehen von einem „Hot“ Warnzeichen am Bezel und dem Namen der Lampe unter dem einzigen Schalter komplettiert auf der „Rückseite“ nur die unumgängliche CE Kennzeichnung die vorhandene Beschriftung der Lampe.


Beim aufschrauben der Lampe quietscht es zwar nicht ganz so übel wie bei der SP33, aber auch hier wurde seitens Sofirn das Fett im sauber geschnittenen Gewinde vergessen. Auch dieser Lampe wurde mit dem Nitecore Silikonfett zuleibe gerückt und das Problem war schnell ad acta gelegt.


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Die Lampe lässt sich (regulär)in 3 Teile zerlegen, den Kopf, das Batterierohr und die Tailcap.


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In der Tailcap findet sich eine kleine vergoldete Feder.


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Im Kopf hingegen gibt es nur eine Treiberplatine, keine Feder. Ein mechanischer Verpolungsschutz ist vorhanden. Die Platine lässt sich durch lösen des Klemmrings entfernen, ich habe aber (wie schon bei der SP33) drauf verzichtet die Treiberplatine zu entfernen, aus Angst ich könnte eines der Kabel abreißen.


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Wie schon bei der SP33 ist auch hier der Reflektor entnehmbar, das Bezel lässt sich einfach abschrauben. Das Bezel ist übrigens noch mal mittels O-Ring gegen den Rest des Kopfes abgedichtet. Der metallene Reflektor ist nur festgeklemmt und kommt anstandslos heraus aus seiner Behausung.


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Der direkte Blick auf die LED zeigt keine großen Überraschungen, auf der Platine auf der die LED sitzt sind kleine (vermutlich) Lötrückstände erkennbar, aber nichts dramatisches.


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Zwischenfazit



Analog zur SP33 empfinde ich die Verarbeitungsqualität als für diese Preisklasse gut, die Lampe leistet sich so gut wie keine Schwächen. Auch dass sie demontierbar ist und nichts geklebt ist, empfinde ich als angenehm und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Die perfekte Anodisierung sieht gut aus und fühlt sich gut an, das (Rechteckig geschnittene) Gewinde läuft (sobald es gefettet ist) absolut weich und sauber. Der Schalter fühlt sich ein wenig labberig an, lässt sich aber gut betätigen.



Ein Vergleich



Auch die SP10A muss zum Vergleich gegen zwei Konkurrenten antreten. Heute mit dabei die Zebralight SC5w MkII und die Utorch UT01. Warum gerade diese beiden? Nun, es sind die abgesehen von der SP10A einzigen beiden AA-Lampen, die ich besitze.

Seit ich die Sofirn SP10A ausgepackt hatte, hatte ich immer wieder das Gefühl, dieses Design und diese Form doch irgendwoher zu kennen…….


Nach den Vergleichsbildern wusste ich woher. Aber seht selbst:


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Also ich sehe da eine frappierende Ähnlichkeit zwischen der SP10A und der UT01. Abgesehen von dem unterschiedlichen Design des Schalters könnten die beiden als zweieiige Zwillinge durchgehen! Die Kühlrippen am Kopf sind ähnlich designed, die Tailcap ist nahezu identisch. Es wundert also nicht, dass man mit der Tailcap sogar Lego spielen kann, beim Kopf geht das aber nicht, da das Gewinde des Batterierohrs keinen Kontakt bekommt.

Die Zebralight, die zwar die kürzeste der drei, dafür aber die fetteste ist spricht wie zu erwarten war eine andere Sprache was das Design angeht.


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Oberflächlich betrachtet gibt es zwischen der UT01 und der SP10A sehr wenige eklatante Unterschiede.


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Stromversorgung



Nachdem die Lampe beim ersten anfassen wirklich zu gefallen weiß, kommen wir nun zu den inneren Werten.

Die SP10A kann mit einer AA Alkaline Batterie sowie einem AA-Akku (zB Eneloop) betrieben werden. Analog zur UT01 kann man auch einen Li-Ion Akku zur Befeuerung der Lampe verwenden. Der Hersteller gibt einen Spannungsbereich von 0,9 – 4,2 Volt an.



Die Bedienung



Die Bedienung der SP10A ist recht simpel (nicht negativ gemeint!) gehalten. Das UI ist quasi identisch zu dem der Utorch UT01.

Drückt man den Schalter lange (länger als 0,5 Sekunden), so schaltet sich die Lampe in der niedrigsten Leuchtstufe ein, die Lampe verfügt nicht über Mode-Memory!

Ist die Lampe erst mal eingeschaltet, geht es mit einem kurzen Druck auf den Schalter durch die verschiedenen Leuchtstufen, die da wären:


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Die (drei) Leuchtstufen werden der Reihe nach durchgeschaltet, von Low über Mid nach High, jeweils mit einem kurzen Druck auf den Schalter. Einen Strobe-Modus hat die SP10A auch, allerdings nicht in der normalen Schaltreihenfolge. Um den Strobe-Modus zu aktivieren muss man bei eingeschalteter Lampe den Schalter 3 mal drücken. Nochmal kurz gedrückt und man verlässt den Strobe-Modus wieder und landet wieder in der normalen Schaltreihenfolge.


.
Beamshots



Die schon vorhin vorgestellten Konkurrenten mussten nun zum gemeinsamen Beamshotvergleich antreten. Hier liegen sie in Reih und Glied und leuchten aus etwa 50cm auf eine weiße Wand.


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Problematisch war hier, die Helligkeit der Lampen ungefähr gleich einzustellen, denn die UT01 ist zB im Low deutlich dunkler als die SP10A, wohingegen die SC5w Mk II aufgrund ihres UI´s natürlich viel kleinschrittiger eingestellt werden kann.

Hier sieht man die UT01 & die SP10A beide auf Low, das Zebra ist auf (ich glaube) Stufe 3.


p11304444olst.jpg




Und noch ein weiterer Beamshot, das Zebra diesmal etwas heller, die SP10A & die UT01 beide immer noch auf Low:


p1130446sxyix.jpg




Ich bitte zu entschuldigen, dass meine Kamera mal wieder die Farben nicht 100%ig wiedergeben kann, aber man erkennt es auf den Bildern schon ganz gut. Das Zebra ist die Lampe mit dem wärmsten Licht, direkt gefolgt von der SP10A, die UT01 ist dagegen deutlich kälter (aber ohne Grünstich). Wobei das Zebra in Wirklichkeit nicht ganz so gelb ist, wie es auf den Bildern vielleicht aussehen mag.

Deutlich wird dies auch beim Beamshot auf eine weiße Wand in ca. 2,5 Meter Entfernung, alle Lampen auf ihrer höchsten Stufe.


p113044930azs.jpg




Auch hier fällt wieder auf, wie „warm“ die SP10A im Vergleich zu der Utorch UT01 ist.


Bei diesen kleinen Lampen, die ja eher für den Nahbereich als für die Ferne gedacht sind, hab ich beschlossen das der Gang in die Krankenhaus-Beamshotkapelle nicht lohnt, stattdessen hab ich mal unser Wartezimmer etwas erhellt (alle Lampen auf ihrer jeweils höchsten Stufe):


p1130454irzr1.jpg


p1130451yez7v.jpg


p113045330a20.jpg




Analog zu den vorherigen Beamshots zeigt sich auch hier, das sich die SP10A (die in Wirklichkeit keinen Grünstich zeigt) von der Lichtfarbe her zwischen der kalten Utorch und dem warmen Zebra einreiht.



Ach so, die Stromversorgung während der Beamshots war bei allen Lampen gleich, ich habe aus Gründen der Fairness (denn das Zebra verträgt ja keine Li-Ion) alle Lampen mit einem vollgeladenen Eneloop Pro Akku bestückt.

Auffallend ist, dass das Zebra bei identischer Stromversorgung deutlich am hellsten ist, und zwar nicht nur im Spot, sondern auch im Spill.

Die SP10A schneidet, was die reine Lichtmenge angeht hier am schlechtesten ab, macht dies aber in meinen Augen durch die wirklich schöne neutralweiße Lichtfarbe mehr als wett! Gerade im Vergleich zur UT01 muss ich sagen, das mir die UT01 zwar vom Schalter her besser gefällt, sie jedoch hinsichtlich der Lichtfarbe gegen die SP10A verliert – ungeachtet der Tatsache, dass die UT01 noch etwas heller ist als die SP10A. Müsste ich wählen, würde ich die Sofirn SP10A der Utorch UT01 vorziehen.

Weniger ist halt manchmal doch mehr!


Was mir während der Beamshots extrem aufgefallen ist, war wie kalt die SP10A im Vergleich zu den anderen beiden Lampen geblieben ist. Während der Beamshots aus 2,5 Metern auf die weiße Wand (alle Lampen auf High) wurden das Zebra und die Utorch sehr schnell sehr warm, die SP10A hatte dagegen noch nicht mal Körpertemperatur. Gut, man darf nicht vergessen, dass die SP10A von allen Kandidaten die leuchtschwächste ist, trotzdem war ich überrascht, wie kalt sie geblieben ist. Ob das nun auf eine mangelhafte Wärmeableitung oder auf eine nicht so hitzige LED zurückzuführen ist, vermag ich nicht zu beurteilen



Fazit:


Mit Abzügen in der B-Note (trockenes Gewinde, minimal dezentrierte LED, etwas labbriger Schalter) präsentiert hier Sofirn eine super Lampe, die qualitativ und von der Bedienung her zu überzeugen weiß. Man darf nicht vergessen, dass man hier für unter 20 Euro eine tolle EDC-Lampe bekommt, die auch noch sehr variabel in Sachen Stromversorgung ist. Besonders gut gefallen hat mir die tolle Lichtfarbe der SP10A und das schöne Lichtbild, der Spot geht hier weich in einen schönen Spill über, meines Erachtens perfekt für den Nahbereich. Die SP10A ist darüber hinaus gut (aber nicht sehr gut) verarbeitet und leistet sich für den aufgerufenen Preis absolut keine Schwächen.



So, das war´s soweit, danke fürs lesen, Kritik, Kommentare & Fragen sind wie immer ausdrücklich erwünscht!


LG


Pascal



Nachtrag: Sofirn gibt für die SP10A eine Wasserdichtigkeit nach IP68 an, dies habe ich jedoch nicht getestet.


Nachtrag 2: Wer sich immer schon mal gefragt hat, wie ich diese absolut konkurrenzlos guten Bilder hin bekomme ;), hier mal mein Fotostudio.


Vorher, ein normaler Behandlungsraum:

gbufk.jpg





Nachher, Highend-Fotostudio:D:

ylooz.jpg

whbk8.jpg





So, das war´s jetzt aber wirklich!
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.875
1.636
113
Berlin
Danke! Die Lampe ist zwar nichts für mich, aber das Lesen hat mir viel Spaß gemacht.

Gruß Jörg
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.521
4.551
113
Bielefeld, NRW
Sehr schönes Review, toll geschrieben, wie immer!
Vielen Dank.

Etwas schade ist, dass man bei der Sofirn das Knurling oben so weit hochgezogen hat. Sonst könnte man den Clip auch oben ansetzen und die Lampe als "Kopflampe" an den Schirm einer Baseballkappe stecken, so wie's bei der UT01 geht.
Eine Frage habe ich noch:
Auf den Bildern sieht es so aus, als sei das Finish der Sofirn deutlich glänzender als das der UT01. Täuscht das oder ist das auch in der Realität so?
 

R3NOV4TIO

Flashaholic*
28 Januar 2016
673
1.245
93
Vogtland
500px.com
Tolles Review, sehr schön.
Ich habe die Lampe nun auch schon 2 Wochen und kann eigentlich alles bestätigen.
Die Qualität ist wirklich gut und Leuchtcharakteristik und Leistung wirklich top wie ich finde.
Die Eneloops passen bei mir ohne Probleme, auch 14500er Trustfire (original) passen einwandfrei.
Für um 12,- im Amazon Promo macht man hier wirklich nix verkehrt.

Beste Grüße,
Marco
 
  • Danke
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eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
760
366
63
Moin,

ist die Helligkeit der SP10A mit einem 14500er Akku besser, oder nimmt sich das nicht viel mit z.B. einem Eneloop? Weil lt. BDA der SP10A werden die Werte (Leistung) mit einem 14500er da ja quasi (fast) verdoppelt (Papier ist ja geduldig? ;))...

(Bin nämlich am überlegen zw. der SP10A der UT01 oder der Jetbeam Jet I MK.)
 
Zuletzt bearbeitet:

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
760
366
63

diam0nd

Flashaholic*
28 Juli 2010
817
1.079
93
40
Velbert
Also ich kann dir versichern, dass es einen deutlichen Helligkeitsunterschied gibt. Ich kann heute abend/Nacht mal auf die schnelle 2 Vergleichsbilder indoor machen, dann sieht man das vielleicht besser!
 

Phantom

Flashaholic*
5 Juli 2017
968
800
93
Den Helligkeitsunterschied sieht man - wie ich finde - auch deutlich.

Einzige Manko an der Lampe - es passt nicht jeder Akku rein. Geschützte Olight gehen zb. nicht. Soshine gehen problemlos.

Ansonsten, eine wirklich top Lampe für kleines Geld!
 
  • Danke
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.230
1.596
113
Erzgebirge
Das Problem bei meiner SP10A ist nicht nur die Akkulänge, sondern auch die Akkudicke. Im Review steht ja schon etwas zu der unregelmäßigen inneren Struktur des Batterierohrs. Nach Abschleifen und Glätten passen dann die meisten Akkus.
 

Phantom

Flashaholic*
5 Juli 2017
968
800
93
Das Problem bei meiner SP10A ist nicht nur die Akkulänge, sondern auch die Akkudicke. Im Review steht ja schon etwas zu der unregelmäßigen inneren Struktur des Batterierohrs. Nach Abschleifen und Glätten passen dann die meisten Akkus.

Beim Olight ist definitiv die Länge das Problem, von der Dicke istbei Soshine und Olight noch reichlich Luft
 

Br3nt

Flashaholic*
Mir ist heute auch eine SP10A "zugelaufen" (Damke nochmal an @amaretto für den Rabatt Code).
Mein Problem ist: Die mag meine "Keeppower 14500 - 840mAh - protected" nicht. 52mm scheint zu lang zu sein :(
Eneloops mit 50mm länge passen und flutschen auch problemlos rein und raus.

Kann mir einer von Euch 14500er empfehlen, die passen? (Idealerweise geschützt)
Würden evtl. die "Soshine 14500/AA - 800mAh" mit 51mm angegebener Länge passen?

Falls nicht müsste ich wohl "Efest IMR 14500 V2 - 700mAh" nehmen :(
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
760
366
63
...Drückt man den Schalter lange (länger als 0,5 Sekunden), so schaltet sich die Lampe in der niedrigsten Leuchtstufe ein, die Lampe verfügt nicht über Mode-Memory!..

Also meine heute (gerade eben) gelieferte Sofirn SP10A verfügt aber Mode-Memory! (Schau doch nochmal nach, sollte deine sicher dann eigentlich auch haben.) Was mir aber aufgefallen ist, dass ist die Helligkeit zw. Med und High - ist nur gering!
Betrieben wird sie im Moment mit einem etwas älterem Akku Sanyo Ni-MH 2300 Model HR-3U (14500er kommt erst morgen)...
 
Zuletzt bearbeitet:

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.521
4.551
113
Bielefeld, NRW
Was mir aber aufgefallen ist, dass ist die Helligkeit zw. Med und High - ist nur gering!
Betrieben wird sie im Moment mit einem etwas älterem Akku Sanyo Ni-MH 2300 Model HR-3U (14500er kommt erst morgen)...
Ich kenne ein vergleichbares "Problem" bei meiner UTorch UT01.
Wenn ich die mit einem Noname-LSD-NiMH-Akku verwende, dann habe ich in der höchsten Stufe auch weniger Licht als mit einem höherwertigen originalen eneloop-Akku.
Nach einigen Tests war klar, dass der Noname-Akku einfach nicht genügend Strom in der höchsten Stufe abgeben kann, der eneloop-Akku aber schon.
Ich vermute mal, dass das bei deinem Akku auch der Fall ist.
 

Br3nt

Flashaholic*
Dank des wunderbar hilfreichen @oOFOXOo habe ich erfolgreich einen der geschützten Akkus in einen ungeschützten umgewandelt :thumbsup:
Damit wird es endlich anständig hell und die kleine darf jetzt erst einmal ausgiebig EDC spielen ;)

Außerdem kann ich vermelden, dass Flat-Top Akkus scheinbar auch funktionieren, zumindest mein "Selbstgebauter" :)

p.s.: Ach ja, Memory hat meine übrigens auch.
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
760
366
63
Heute kamen die 14500er Akkus... Halt die Frau fest! :D Da kommt ja jetzt eine Menge Licht aus diesem nur 88mm kleinen Lämpchen! Kann sich wirklich sehen lassen... :thumbsup:
Aber demnächst kommt dann auch noch die UT01 und die soll ja auch nicht von schlechten Eltern sein... ;)
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
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Stadtallendorf
Zu meiner SP10A haben sich nun zwei SP10B hinzu gesellt.
Eine in blau, die andere in rot.

Der wesentliche Unterschied zur SP10A ist, dass die Leuchtstufen neu
definiert wurden.

Es sind nun vier Leuchtstufen.

Neu ist Moonlight/Firefly mit 1 lm (AA) bzw. 2 lm (14500). Sehr schön !

Turbo ist nun nicht mehr in der Schaltreihenfolge, sondern jederzeit via
Doppelklick zu erreichen. Prima.

Fürs Geblinke ist nun ein 3-fach-klick nötig. Gut.

Die Verarbeitung ist makellos und die Optik ist sehr sauber :thumbup:.

Die Serienstreuung hinsichtlich der NW-Lichtfarbe ist so groß, dass ich die
drei Lampen beim Whitewallshot auseinderhalten kann (auch ohne einen
direkten Vergleich).

Die Helligkeiten bei Verwendung von AA NiMH vs. 14500-er (ich verwende
die geschützten 800 mAh Soshines, Button Top nötig) sind sehr unterschiedlich.

Je nach Anwendung ist auch zu überlegen, ob der maximalen Helligkeit
2 - 60 - 224 - 573 lm (14500-er, vgl. SP10A: 10 - 89 - 500 lm)
oder der größeren Flexibilität für Arbeiten im Nahbereich
1 - 20 - 70 - 270 lm (AA NiMH, vgl. SP10A: 5 - 50 - 270 lm)
der Vorzug gegeben werden soll - z.B. sind mir die 60 lm für sehr kurze
Distanzen schon zu hell.

Zusätzlich sind ebenfalls die unterschiedlichen Laufzeiten und ggf. auch das
Gewicht zu beachten:
56 g mit Soshine 14500 und 67 g mit Eneloop-Pro.

Der Standby-Drain ist unverändert bei (noch) moderaten 29-31 µA. Passt.
Der mechanische Lockout ist wie gehabt am Kopf und am Schwanz möglich.

Alles in allem ist die SP10B imho eine positive Weiterentwicklung gegenüber
der SP10A, die ich aber nach wie vor sehr schätze.

Greetings
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:

muellihenry

Flashaholic**
12 Oktober 2014
3.971
3.294
113
1lm Firefly kommt bei meiner nicht hin, sie ist in der niedrigsten Stufe nur unwesentlich heller als meine Zebralight SC52d in der 0,01 lm Stufe,
daher gefällt mir diese Lampe auch so gut. ;)
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
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5.527
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Stadtallendorf
1lm Firefly kommt bei meiner nicht hin, <snip>

+ 1

Ja, das sehe ich auch so (ich wollte es oben schon geschrieben haben, bin dann aber
wieder drüber weg gekommen).

Selbst das "2 lm" der SP10B mit 14500-er ist deutlich niedriger als die Firefly-Stufen
z.B. von TN4A (0.4 lm, Hi 0.2 lm), Ti4 NW (0.3 lm), TH10 (0.2 lm), TN12 (2016, 0.4 lm),
Neutron 2C V2 (0.1 lm), Archer 1A V3 (0.1 lm), Tip / Tip CRI (1 lm) und auch mit der
STR-6 nicht hin zu bekommen.

Ich fand bislang bei mir nur vier Lampen, die ein annähernd niedriges Firefly haben:
Throfire PF04 und Thrunite Ti Hi Titan und Ti 5T ( jeweils angegeben mit 0.08 lm)
und die Manker U11 mit 0.07 lm.

Hier ein paar Messwerte (Luxmeter: Liqoo LI 1020, Abstand knapp 1 cm "close-on")
für eine ungefähre Einschätzung :

SP10B (NiMH) "1 lm" : 62.6 Lux
SP10B (14500) "2 lm" : 107.7 Lux

Thrunite Ti 5T : 127.1 Lux
Thrunite Ti Hi Titan : 150.1 Lux
ThorFire PF04 : 143.6 Lux
Manker U11 : 190.8 Lux

Thrunite Neutron 2C V2 : 796 Lux
Thrunite TN12 (2016) : 862 Lux

Greetings
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:

AdO089

Flashaholic*
4 Februar 2014
556
138
43
81545 München
Hatte Thrunite noch ne Form übrig?

Das ist ja mal fast ne 1 zu 1 Kopie einer Neutron 2A v2 von TN. :rolleyes:

Zumindest äußerlich... Innerlich Lässt die Neutron die hier weit (!!!!) hinter sich. Aber trotzdem schick....
 

beamwalker

Flashaholic*
21 Januar 2014
568
590
93
CH

Ich habe jetzt auch zwei davon - blau und rot - und kann bestätigen, dass sie unterschiedlich sind, obwohl sie das eigentlich nicht sein sollten. Meine könnten sogar aus zwei verschiedenen Chargen stammen:
  • Die Verpackung der roten ist etwas dicker und länger.
  • Orange Peel bei der blauen ist intensiver.
  • Der Spot der roten ist kleiner und klarer abgegrenzt (folgt aus vorherigem Punkt).
Hingegen sind identisch: Lichtfarbe sowie Anleitung.

Insgesamt gefallen mir die Lämpchen aus diesen Gründen gut: leuchtende Gehäusefarben, Moonlight, 14500er.
 

TheBandit

Flashaholic
18 Dezember 2012
201
121
43
im Vordertaunus
Meine SP10A hatte mich leider nach 2 Monaten im Stich gelassen.
Der Taster hing in der unteren Stellung fest, so dass die Lampe sich nicht mehr schalten läßt.
Ich habe darauf hier über das TLF Tracy von Sofirn angeschrieben und ihr dieses Problem berichtet.
Was soll ich sagen: Vier Tage später halte ich eine nagelneue SP10A in den Händen mit einem freundlichen Gruß von Sofirn.
So stelle ich mir Kundendienst vor: perfekt.
 
  • Danke
Reaktionen: Phantom

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.230
1.596
113
Erzgebirge
Heute kam meine rote SP10B. Die wichtigsten Sachen wurden ja schon weiter oben geschrieben. Positiv fiel mir auf, daß das Rohr im Vergleich zur SP10A der ersten Serie etwas weiter ist und somit kein Akkudickenproblem mehr besteht.
 

pgj

Stammgast
15 Januar 2018
57
15
8
Habe mal eine Frage zu 14500er bei der Sofirn SP10B.
Gehen da geschützte Trustfire (geflammt) oder geschützte Soshines?
Bzw. welcher geschützter 14500er passt dafür?
 
Trustfire Taschenlampen