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Review: OrcaTorch D500 Tauchlampe im Einsatz!

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
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Grüßt euch!

letztes Mal habe ich euch die grandiose Lux-RC FL33 vorgestellt, heute muss ich etwas tiefer stapeln, zeige euch aber dennoch keine ganz normale Taschenlampe. Die OrcaTorch D500 ist eine kleine, vergleichsweise günstige Tauchlampe, die auch im normalen Alltag gute Qualitäten hat.
Ihre 700 Lumen in Verbindung mit dem relativ tiefen Reflektor sorgen für einen spottlustigen Beam und eine recht hohe Reichweite (lt. Hersteller 13.800lx).

Natürlich wäre es langweilig, eine Tauchlampe nur zuhause im Waschbecken zu testen - deshalb habe ich die D500 auf einen Tauchgang geschickt! Irgendwo in Süddeutschland, in bis zu 20 Metern Tiefe, durfte sie ihr Können zeigen.



Bezugsquellen und Preis


Leider sind die Lampen von OrcaTorch in Deutschland derzeit noch schwer zu bekommen. Empfehlenswert ist daher der Import aus China, auch wenn hier natürlich Zollgebühren dazu kommen. Händler aus dem Ausland rufen zirka 120 Dollar für die Lampe auf.
Ich werde in den nächsten Tagen noch klären, inwiefern deutsche Bezugsquellen geplant sind.


Lieferumfang


Nein, die OrcaTorch D500 kommt nicht im schnöden Pappkarton, sondern immerhin im Plastikkoffer!
Das ist sehr praktisch, weil: Als Tauchlampe liegt sie mitsamt Zubehör ja nicht nur daheim in der Vitrine, sondern will auch mal mit geschleppt werden.
Dank des einfachen Plastikkoffers könnt ihr sie gedankenlos zum anderen Tauchzubehör in den Kofferraum werfen.

Neben der Lampe selbst findet ihr natürlich eine Anleitung sowie eine Handschlaufe und eine Sicherungsschlaufe im Köfferchen.

Die Handschlaufe ist sehr praktisch - mehr dazu später …







Gehäuse - technische Daten

Mit einer Länge von 15,2 Zentimetern liegt die D500 gut in der Hand und trägt im Gegensatz zu größeren Tauchlampen nicht allzu dick auf. Das ist schon mal ein wichtiger Faktor - man hat sowieso genug Ausrüstung dabei und ist froh um jedes gesparte Gramm, zumindest an Land. Ohne Akku wiegt die Lampe ca. 215 Gramm.

Das Gehäuse an sich ist sehr schlicht gehalten. Die angedeuteten Kühlrippen vorne am Kopf sind nicht auffällig, als Taucher in dunklen, deutschen Seen bewegt man sich sowieso meist in eher kühleren Umgebungen.

Auseinandernehmen kann man die OrcaTorch nicht wirklich. Lediglich der Kopf lässt sich des Akkuwechsels wegen abschrauben. Der Rest ist bombenfest verschlossen - logisch, schließlich soll sie ja laut Hersteller eine Wassertiefe von bis zu 150 Meter aushalten. Da gilt: Je mehr Öffnungen und lose Teile, desto höher die Gefahr eines Wassereinbruchs.

Bedient wird die D500 mit einem Knopf an der Seite auf Höhe der Kühlrippen. Auch dieses Bedienelement ist wasserdicht.
Ein Klick = High (700 Lumen)
Zweiter Klick = Mid (270 Lumen)
Dritter Klick = Low (65 Lumen)
Vierter Klick = aus

Drückt man lange auf den Taster, aktiviert sich der Strobo-Modus. Das mag im Wasser für Notfälle vielleicht tatsächlich indiziert sein.

Insgesamt merkt man beim Anfassen, dass die Taschenlampe ziemlich massiv ist. Die Scheibe sowie der gesamte Kopf sind wirklich stark, die Wandstärke des Batterierohrs ist auch definitiv höher als bei einer normalen "Überwasserlampe" ;)
Laut Hersteller ist die Schutzscheibe am Kopf immerhin 4 Millimeter dick - das ist enorm :D

Auch die O-Ringe und Gewinde unterscheiden sich von normalen Taschenlampen. Hier sind am Gewinde immerhin drei dicke O-Ringe in Folge verbaut, da sollte kein Wasser eindringen.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Reflektor und die Anodisierung fehlerfrei sind!










Stromversorgung

Wie bei der Größe nicht anders zu erwarten, wird die D500 von einem 18650er Akku mit Strom versorgt. Da die Betriebsspannung zwischen 3 und 4,5 Volt liegt, ist der Einsatz zweier 16340er-Akkus technisch nicht möglich.
Ein technischer Verpolungsschutz sorgt dafür, dass die Lampe bei falscher Handhabung nicht gleich zum Rohrkrepierer wird.

Mit einem 2400mAh-Akku habe ich bei voller Helligkeit rund 1:10h Laufzeit gemessen. Das reicht schon aus - bei mittlerer Stufe sind es lt. Hersteller schon 3:40h. Viel mehr Laufzeit braucht es selten, da auch die Luftvorräte unter Wasser in der Regel begrenzt sind und man sich keine 10 Stunden dort unten aufhält. In der Regel, sagte ich! :p



Beamshots


- folgen -


Fazit: Ab ins Kühle Nass!! :thumbsup:


Zu guter Letzt noch ein kleiner Einsatzbericht. Natürlich kann man die OrcaTorch D500 auch Überwasser einsetzen, für diesen Zweck gibt es aber einfachere, weniger massive Taschenlampen.

Vor Kurzem habe ich die D500 einem guten Freund mit gegeben, der sie mal auf Herz und Nieren getestet hat. Er war unweit von hier beim Tauchen in einem kalten deutschen Süßwassersee.
Auf bis zu 20 Meter Tiefe ist er gekommen - mehr gab der See leider nicht mehr.
Die 20 Meter hat die Lampe aber selbstredend ohne Schäden überstanden, sie hat bestens funktioniert. Vom Beam selbst war er ganz angetan, er könnte jedoch gerade im trüben Wasser noch etwas zielgerichteter sein - noch spotlastiger mit weniger Spill also.

Auch die Handschlaufe hat sich als praktisch erwiesen, so hat man die Hand nach wie vor für andere Dinge frei und muss dennoch nicht im Dunkeln umherirren.

Einen einzigen kleinen Kritikpunkt gab es: Man kann die Lampe und die Handschlaufe nicht gedankenlos in den Koffer legen und ins Auto werfen, weil sie nass ist. Insbesondere der Stoff der Handschlaufe trocknet relativ langsam und die "samtweiche" Einlage des Koffers leidet unter der Feuchtigkeit.
Hier wäre eine Lösung komplett aus Plastik also besser.

Nichtsdestotrotz - der Kollege war zufrieden und so soll es sein! :thumbup::thrower:

Ein zweiter Kurztest fand in Kooperation mit THW und Wasserwacht statt - in einem Tauchcontainer habe ich die OrcaTorch D500 zwei Stunden lang rum schwimmen lassen und jeden damit spielen lassen. Auch hier gab es keine Probleme und alle fanden es nett :)


:D Schaut gerne mal auf meiner Facebook-Seite vorbei. Pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es wieder eine kleine Verlosung … ich freue mich auf euren Besuch! :D






 
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