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Review Olight Warrior 3

amaretto

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12 August 2010
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Der Olight-Store hat dem TLF kostenfrei die neue Warrior 3 zum Testen übersandt. Sie ähnelt der M2R Pro und übernimmt weitestgehend deren äußere Form. Die wichtigsten Unterschiede:
- Leistung um 500 Lumen gesteigert
- Schalterkonzept wie bei der Seeker 2 mit LED-Indikatoren für Leuchtstufe und Restkapazität
- kaltweiße anstatt neutralweiße LED
- minimal länger

Die Warrior 3 ist in drei verschiedenfarbigen Designs erhältlich: schwarz, tarnfarben und orange (wie bei der Testlampe).
In der Zeit vom 24. bis 30. November 2021 gibt es sie im Sale jeweils mit einem Rabatt von 35%.



Benutzung der Spoiler:
bitte auf den jeweiligen Button drücken. Die Fenster können danach je nach Geschmack geöffnet bleiben oder wieder geschlossen werden.


Lieferumfang
- Olight Warrior 3 Taschenlampe
- MCC3 magnetisches USB-Ladekabel
- ORB 217C50 Li-Io Spezialakku (Spannung bei Auslieferung: 3,7 V)
- Nylon-Holster
- Trageclip (vormontiert)
- mehrsprachige Bedienungsanleitung


Das Nylonholster bietet sehr guten Schutz beim Transport, die Verarbeitung ist okay.


Mehr als okay, nämlich hervorragend, finde ich die Verarbeitungsqualität und Haptik des Gehäuses. Besonders in dieser Farbe ist die Lampe ein Schmuckstück.


Der Bezel ist etwas scharfkantig und könnte auf Dauer die eine oder andere Hosentasche löchern.




Eine Neuerung ähnlich wie bei der Seeker 2 Pro: Anzeige für Leuchtstufe und Akku.
Der Schalterknopf ist sehr flach ins Gehäuse eingelassen. Wenn man den Trageclip als Orientierung nimmt (z.B. gegenüberliegend), findet man den Knopf leichter. Das Schaltgefühl ist nicht zu straff und schön knackig.


Anstelle eines verspiegelten Reflektors nutzt Olight eine TIR-Linse zur gezielten Bündelung des Lichts. Vor der Linse sitzt kein Frontglas.


Im Zentrum ist die TIR-Optik mattiert, das soll zu einem gleichmäßigeren Lichtkegel verhelfen.


Hinter der Linse gibt es einen weißen Kunststoffkegel.


Welche effiziente LED könnte Olight hier verwendet haben? In einem anderen Review vermutet man eine SFT70.


Tailcap mit mehreren Aufgaben: 1) Heckschalter 2) Ladeanschluss 3) magnetische Haltevorrichtung
Der Magnet im Innern der Tailcap ist stark genug, um die Lampe über Kopf sicher an magnetisierbaren Flächen zu halten. Ein Tailstand ist möglich wenn auch etwas kippelig.


Vor erstem Gebrauch muss zunächst ein Kunststoff-Isolator (Stück Folie) vom Akku entfernt werden. Das Schraubgewinde ist exakt gefräst und ausreichend geschmiert, es läuft somit kratzfrei. Der Akku ist mit dem Pluspol nach vorn in die Lampe eingelegt.


Blick ins Akkurohr und auf die Tailcap


21700 Spezialakku mit Plus- und Minuspol auf einer Seite. Ich empfehle, ihn wegen der speziellen Konstruktion und zur Vermeidung von Kurzschlüssen nicht in anderen (markenfremden) Lampen zu benutzen. Ebenso sollten in der Warrior 3 keine normalen 21700-Akkus anderer Hersteller verwendet werden, da diese dort nicht aufgeladen werden können.
.Warrior 3M2R Pro
Max. Leistung2.300 Lumen1.800 Lumen
Leuchtstufen5 = 1 - 15 - 200 - 800/250* - 2.300/800/250* lm6 = 1 - 15 - 60 - 250 - 750/250* - 1.800/750/250* lm
Leuchtdauer55d - 130h - 13h - 166/39 - 2,5/160/39* min50d - 130h - 40h - 10h - 160/40 - 4.5/145/45* min
LED-Typ"hochperformante LED", kaltweiß"hochperformante LED", neutralweiß
Lichtintensität23.000 cd22.000 cd
Leuchtweite300 m300 m
Strobeja, 13 Hzja, 13 Hz
Interne Aufladungja, per magn. USB-Aja, per magn. USB-A
Akku-Typspezieller 21700 Li-Io Akku mit 5.000 mAhspezieller 21700 Li-Io Akku mit 5.000 mAh
Maße L x Kopf x Body139 x 29,5 mm136,5 x 29,5 x 26,2 mm
Gewicht mit Akku176 g179 g
*Stepdown

Die Warrior 3 hat eine Leuchtstufe weniger als die M2R Pro, es wurde auf die 60 lm-Stufe verzichtet. Sie kehrt insofern zur bewährten und am meisten verwendeten Aufteilung bei Olight-Lampen zurück: Low - Mid - High (+ Moon, Turbo und Strobe). Bei einer EDC würde ich in weniger Leuchtstufen einen Nachteil sehen, bei einer taktischen Lampe nicht zwingend. Ich gehe eher davon aus, dass die meisten taktischen Lampen sogar mit 2-3 Leuchtstufen gut auskommen können. Letztlich geht das Ramping mit weniger Leuchtstufen etwas fixer.

Reichweitenmäßig ist der Unterschied auf dem Papier nicht groß. Nach meinen eigenen Messungen haben beide Lampen mit 28.250 Lux sogar eine identische Reichweite, was dafür spricht, dass die Mehrleistung der Warrior 3 in hellerem und/oder breiterem Spill zu sehen sein wird.
  • Bedienung über Seitenschalter und/oder Tailcapschalter
  • je 4 Indikator-LEDs neben dem Seitenschalter für Leuchtstufen + Ladezustand
  • TIR-Linse vor einem weißen "Reflektor"
  • Aluminium-Gehäuse, hart anodisiert
  • wasserdicht nach IPX8
  • abnehmbarer Trageclip
  • magnetische Endkappe mit Montagemöglichkeit für Fernschalter
  • Ladedauer 5,5 Std
  • Ladestrom 2 A
  • Preis: 143,95 € (im Sale momentan 93,57 €)
Die mehrsprachige Bedienungsleitung kann man auf der Olight-Homepage herunterladen:
https://cdn.olightstore.de/text/7d2...71f3a267.pdf?x-oss-process=image/quality,q_70

Seitenschalter
- kurzer Druck = ein/aus (mit Memory, außer für Turbo)
- gedrückt halten wenn an = Ramping/Leuchtstufenwechsel low - mid - high
- gedrückt halten wenn aus = Firefly
- Doppelklick = Turbo, nochmals Doppelklick führt zurück zur vorherigen Stufe
- Dreifachklick = Strobe, Klicken oder halten zum Verlassen

Heckschalter mit zwei Konfigurationen
Konfiguration 1 (Werkseinstellung)
- kurz leicht drücken = ein Mid/aus
- kurz stark drücken = ein Turbo/aus
- gedrückt halten = Momentlicht

Konfiguration 2
- kurz leicht drücken = Turbo
- kurz stark drücken = Strobe
- gedrückt halten = Momentlicht

Wechsel zwischen Konf. 1 und 2:
Gleichzeitig Tailcapschalter durchdrücken und Seitenschalter klicken. Wenn der Heckschalter losgelassen wird, ist die andere Konfiguration ausgewählt.

Lock/Unlock (Einschaltsperre):
Seitenschalter von aus 2 Sekunden gedrückt halten zum De-/Aktivieren der Einschaltsperre.

Linke LED-Indikatoren für Leuchtstufen:
1 LED = Moonlight oder Low
2 LEDs = Mid
3 LEDs = High
4 LEDs = Turbo

Rechte LED-Indikatoren für Restkapazität
1 LED (rot) = <10 %
1 LED (grün) = 10 - 25 %
2 LEDs = 25 - 50 %
3 LEDs = 50 - 75 %
4 LEDs = >75 %

Beide LED-Seiten zugleich bleiben nach Einschalten der Lampe für 4 Sekunden an.

Internes Aufladen
Das magnetische MCC3 Ladekabel (Länge 50 cm) verbindet man über den USB-A Stecker mit einer 5V USB-Energiequelle. Olight rät zwar, kein anderes MCC-Ladekabel zu verwenden. Die funktionieren trotzdem. Während des Ladevorgangs leuchtet die LED des Kabels rot, bei vollem Akku grün.
(mit Hobby-Equipment, daher ohne Gewähr)
  • Strobe-Frequenz: 13 Hz
  • Luxmessung: Moon ? / Low 188 / Mid 2.275 / High 9.250 / Turbo 28.250 cd (27.050 nach 30 Sek.)
  • Lumen OTF (ceiling bounce): Moon ? / Low 17 / Mid 212 / High 852 / Turbo 2.590 lm (2.418 nach 30 Sek.)
  • Ladeschlussspannung: 4,15 V (akkuschonend)
  • Ladestrom: knapp 2 A
  • Lichtfarbe 5.400-5.600K, Ra62-64 (je nach Messpunkt im Lichtkegel und Leuchtstufe)
  • Durchmesser des Spot in 5 m Entfernung: 1,5 m
PWM (Pulsweitenmodulation)
Allenfalls bei Moonlight können etwas empfindlichere Leute mit knapp 50% Modulationstiefe und 1.260 Hz ein leichtes Flimmern erahnen, etwa wenn man die Lampe sehr schnell bewegt und direkt in den Strahl schaut. Mir ist allerdings nichts beim normalen Leuchten aufgefallen. Die anderen Stufen sind aufgrund der sehr geringen Modulationstiefe quasi flimmerfrei.



Regelungsverhalten auf voller Leistung (Turbo) mit Ventilatorkühlung:
Nach etwa 2,5 Minuten macht die Warrior 3 einem Stepdown herunter auf etwas mehr als 800 Lumen und behält dieses Niveau über mehr als 2,5 Std bei, bis erneut ein Stepdown auf eine niedrigere Stufe erfolgt. Wegen Verkürzung des Tests habe ich diesen Stepdown nicht mehr gemessen.


Das Regelungsverhalten auf zweithöchster Stufe (High mit 800 lm) habe ich ebenfalls getestet.
Über 160 Minuten konnte die Warrior 3 die Helligkeit vollkommen konstant halten.
Während die M2R Pro eine neutralweiße Lichtfarbe hatte (allerdings mit leichtem Grünstich) sieht man bei der LED der Warrior 3 auf höchster Stufe etwas kälteres Licht. Erfreulicherweise gibt es innerhalb des Lichtkegels keine störende Farbverschiebung. In Moonlight und Low ist dennoch ein Hauch von grün erkennbar.


positiv
+ Herstellerangaben werden übertroffen
+ nach Stepdown konstante Helligkeitsregelung
+ hochwertige Verarbeitung
+ intern aufladbar
+ vielseitiges/flexibles UI (Direktzugriff auf Moon, Turbo, Strobe und Memory-Stufe)
+ fehlerfreies Leuchtbild

negativ:
- teurer Spezialakku erforderlich (liegt bei)
- keine Lanyard-Öse für Fangschnur vorhanden

neutral:
o gehobener Preis (ohne Rabatt)

Braucht man nun eine Warrior 3, wenn man schon eine M2R Pro hat? Vielleicht nicht, wenn man eine wärmere Lichtfarbe bevorzugt und einem nur das Leuchtergebnis wichtig ist. Abgesehen von der Lichtfarbe (was immer eine Frage des eigenen Geschmacks ist) sehe ich einen Zugewinn durch die LED-Anzeigen.
 

pho

Flashaholic**
29 Oktober 2019
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486xx
Schönes Review, danke.

Bei der M2R Pro ist die Akkustandsanzeige durchgehend an, wenn die Lampe eingeschaltet ist, dass finde ich besser. Als bei der Warrior 3 bei der es nach ein paar Sekunden aus geht.

Für mich stellt sich gerade es so gegenüber: Besserer Schalter, etwas mehr und kürzere Spitzenleistung gegen Neutralweiß und durchgehende Akkustandsanzeige. Ich glaube ich bleib bei meiner M2R.


Lichtfarbe 5.400-5.600K, Ra62-64 (je nach Messpunkt im Lichtkegel und Leuchtstufe)
Das sieht mir nicht zu klat aus? Hast du ein Vergleich zu der M2R Pro?

PS:
Bei der Leuchtdauer der M2R Pro in High sind die Zahlen verdreht. müsste 160/40 sein?
 
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amaretto

Moderator
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12 August 2010
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Acebeam
Danke dir, hab den Wert korrigiert.
Ja, ein unangenehmes cool white ist es tatsächlich nicht, doch noch entfernt von neutral white.
Vielleicht bin ich auch zu streng bei der Bewertung der Lichtfarbe der W3. Das geht bei ihr schon in Ordnung.
Hatte da noch die M2R Pro im Kopf, die auf meinen gespeicherten Fotos noch ein gutes Stück wärmer aussah.
Eine direkte Vergleichsmöglichkeit zur Vorgängerlampe hab ich leider nicht mehr.

Ich stelle sie dir (und anderen) gern zum Vergleichen zur Verfügung (kleiner Passaround?) wenn Interesse besteht.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
20.042
22.624
113
NRW
...doch, z.B. eine Menge Vergleiche zu anderen Lampen mit Outdoor-Beamshots.
Je mehr Feedbacks wir über ein Modell haben, desto besser :thumbup:
 

Tarvandyr

Flashaholic
17 Juni 2020
196
83
28
Olight Warrior 3

Lieferumfang

Der Lieferumfang gefällt mir sehr gut. Die Lampe kommt komplett mit Akku und Ladekabel, da muss man nicht selbst einen passenden Akku suchen. Wenn man schon mehrere Lampen von Olight hat, braucht man vielleicht nicht immer ein Ladekabel. Des Weiteren ist ein Clip beigefügt, der unterhalb des Lampenkopfes oder unterhalb des Lampenendes montiert werden kann, was mir persönlich besser gefällt, da dann der Lampenkopf in der Hosentasche geschützt ist und man die Lampe nach dem Ziehen bereits richtig in der Hand hat. Schön ist auch, dass es sich um einen bidirektionalen Clip handelt. Ob ich diese Lampe aufgrund ihres Gewichtes an einem Basecap-Schirm befestigen würde, weiß ich nicht. Schade finde ich, dass eine passende Handschlaufe fehlt. Leider ist auch keine Möglichkeit zur Befestigung einer Handschlaufe vorhanden, was ich sehr schade finde. Gerade bei einer Lampe dieser Größe und auch dieses Preises finde ich es schön, wenn man die Lampe am Handgelenk oder auch sonst sichern kann. Zudem kann man damit auch etwas für Wegrollschutz sorgen, wenn man den Clip nicht montiert. Schließlich ist noch ein Holster beigefügt, in welches die Lampe gut reinpasst.

Optik
Von der Optik gefällt mir die Lampe recht gut. Auch in orange sieht sie sehr gut aus.

Haptik, Größe und Bedienbarkeit
Die Lampe liegt sehr gut in der Hand und lässt sich sehr gut am hängenden Arm bei nächtlichen Spaziergängen ausführen. Sie passt auch sehr gut in die Jackentasche oder auch mal in eine Seitentasche an der Hose. Auch in die eigentliche Hosentasche passt sie mit dem Clip sehr gut. Insgesamt ist es eine angenehm handliche Lampe.
Der Seitenschalter lässt sich sehr gut bedienen. Mit montiertem Clip lässt sich der Seitenschalter auch sehr gut finden. Auch der Doppelclick für den Turbomodus funktioniert einwandfrei. Ich habe damit keinerlei Probleme. Ich habe die Lampe allerdings auch nur ohne Handschuhe benutzt.
Der Heckschalter ist sehr gut zu bedienen und hat einen guten Druckpunkt. Ich habe mühelos die gewünschte Leuchtstufe gefunden.

Leuchtstufen
Der Moonlight Modus hat 1 Lumen, was bei einer Lampe dieser Größe in meinen Augen ein guter Wert ist. Man kann damit noch gut im Dunklen gehen; im Freien ist das allerdings schon sehr grenzwertig und dem ein oder anderen vielleicht zu dunkel. Für die Kartenarbeit allerdings super und schließlich ist es eine taktische Lampe.
Die niedrige Stufe (low) mit 15 Lumen macht ausreichend hell, um mit ihr zu gehen. Gerade in Verbindung mit dem Moon von einem Lumen anstatt 5 Lumen, wie bei einigen anderen Modellen (Seeker 2 pro, Freyr z.B.), macht dieser Modus viel Sinn.
Der Vorgänger, die M2Rpro hatte eine Leuchtstufe mehr und zwar noch eine mit 60 Lumen. Dies liegt wohl mit daran, dass die Leuchtstufe angezeigt wird und hier nur 4 Indikator LEDs vorhanden sind. Ich finde das sehr schade, da diese Leuchtstufe für mich doch sehr sinnig und brauchbar ist. Manchmal sind 15 Lumen doch etwas wenig und 200 schon zu viel. Leuchtstufen mit 50 oder 60 Lumen nutze ich sehr gerne. Angenehm zum Gehen und lange Akkulaufzeiten.
Die mittlere Stufe (mid) mit 200 Lumen ist sehr brauchbar. Der Spot hat schon eine ordentliche Reichweite und der Spill ist auch mehr als ausreichend in der Breite. Wenn man mal mehr Licht beim Gehen benötigt wirklich zu gebrauchen. Wie in allen Stufen ist auch hier das Lichtbild sehr tauglich.
Die hohe Stufe (high) mit 800 Lumen ist schön hell bei ordentlicher Reichweite und guter Laufzeit. Brauche ich persönlich zwar eher selten, aber wenn, dann macht sie, was sie soll.
Der Turbo Modus mit 2300 Lumen für 2,5 min ist sehr gut. Er hat eine gute Reichweite mit schönem Spot und gutem Spill.

Akku
Beigefügt ist ein 21700er Akku mit 5.000 mAh und 3.6 V, der intern in der Lampe geladen werden kann. Es handelt sich um einen Spezialakku. In dieser Lampe kann kein normaler Akku verwendet werden, wie beispielsweise in der Seeker 2 pro (hier kann ein normaler Akku verwendet, aber nicht in der Lampe geladen werden). Finde ich prinzipiell nicht schlimm, auch andere “Markenakkus“ sind nicht billig und auch andere TaLa Marken verwenden Spezialakkus. Ich hoffe nur, dass Olight langfristig dafür sorgt, dass Ersatzakkus verfügbar sind. Anscheinend gibt es diese Spezialakkus mittlerweile auch von anderen Herstellern. Damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung.

Fazit
Eine tolle Lampe mit guter Verarbeitungsqualität und vielen Einsatzmöglichkeiten. Mir gefällt die Lampe sehr gut.
Bei mir wäre der Hauptanwendungsbereich der abendliche/nächtliche Spaziergang mit Hund, der durchaus auch schonmal länger dauert. Dafür ist die Lampe zu empfehlen.
Im Vergleich zu meiner Seeker 2 pro würde ich diese allerdings bevorzugen.
Für die Warrior 3 spricht der Heckschalter, den ich allerdings für meinen Einsatzzweck nicht vermisse und die etwas höhere Reichweite. Diese ist in der Praxis allerdings kaum zu bemerken. Ich habe die Lampe bei nasskaltem Herbst-/Winterwetter (was sich heute so Winter nennt) getestet. Vielleicht fällt der Unterschied bei trockenem, klarem Wetter deutlicher aus, aber wie oft hat man das schon in der Taschenlampenjahreszeit.
Für die Seeker 2 pro spricht die etwas bessere Haptik, aber hier muss man abwarten, wie lange die Gummieinlagen halten, die Möglichkeit der Befestigung einer Handschlaufe, die Leuchtstufe mit 50 Lumen und das schönere, gleichmäßigere Lichtbild. Das gefällt mir aber auch unheimlich gut, weil es schön flutig ist ohne dunkle Bereiche oder Abstufungen.

Alles in allem kann ich die Warrior 3 empfehlen. Sie ist top verarbeitet und auch für Nachtwanderungen sehr gut zu gebrauchen. Der Preis ist allerdings nicht ganz günstig.

Wenn noch Fragen sind einfach fragen.

Ich versuche noch Beamshots nachzureichen.
 
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So, nun meine Eindrücke. Beide Warrior sind toll verarbeitet und machen Spaß. Das UI ist klasse ,die Warrior 3 gefällt mir ein wenig besser.
Nun zu den Bildern, von links nach rechts: Warrior X3, Fenix C7, Warrior 3, Wurkkos FC12, Niteye Guadian 3MS.
Die nächsten Beamshots werden besser werden, mit 2 Stativen.
 

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pho

Flashaholic**
29 Oktober 2019
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Ich konnte im Rahmen des Passarounds (Danke an Olight und @amaretto) meine M2R pro mit der Warrior 3 vergleichen.

Links Warrior 3, rechts M2R pro.
IMG_5463.JPG

An der TIR Linse kann erkannt werden, dass bei der Warrior 3 in der Mitte der Diffuser geringer ausfällt.

Interessanterweise ist das Leuchtbild komplett identisch, nur die Lichtfarbe unterscheidet sich.

Folgende Bilder wurden mit ein WB von 5600k gemacht.
_1030507.JPG

Beide Hotspots sind gleich groß und haben die gleiche Reichweite. Somit ist der gesamte Lumenvorteil nur im weich auslaufenden Spill und mit dem Auge kaum feststellbar.

Die Lichtfarbe würde ich als sehr Weiß bezeichnen, mit leichten Hang zu Blau. Die M2R ist deutlich neutraler mit dem typischen Hang nach Grün. Ich empfinde immer, dass das Grün in der Realität nicht so schlimm ist, wie es immer auf Bilder aussieht.

Warrior 3:
_1030512.JPG


M2R pro:
_1030513.JPG

Outdoor Beamshots konnte ich Witterungsbedingt leider nicht machen. Beim kurzen Leuchten im Garten, kam mir die Farben bei der M2R pro natürlicher vor, als bei der Warrior 3.

Dafür konnte ich noch ein Laufzeittest im Turbo machen und Verlgeichen. Die Lampen wurden dabei mit einem Ventilator gekühlt und Temperaturüberwacht.

Diagramm.JPG

Dort kann gut gesehen werden, dass die Warrior 3 mehr Lumen länger hält.
Jetzt kommt das große aber, ABER:
Dadurch, dass der Spot den gleichen Durchmesser hat und die gleiche Reichweite. Und die Mehrleistung der Warrior 3 nur im Spill ist. Ist der Spot der M2R pro heller nach dem Stepdown, das kann gut an der Reichweite gesehen werden.
Weil der Spill bei TIR Linsen immer nur schwach beleuchtet ist, wirkt die M2R pro heller, obwohl dort weniger Lumen raus kommen, nach dem Stepdown.


IMG_5462.JPG


Auch wenn Olight die Warrior 3 nicht als Nachfolger der M2R pro bezeichnet haben möchte, kann man deren Verwandtschaft im Design nicht bestreiten.

Der Heckschalter wurde überarbeitet, bei der Warrior 3 ist der Druckpunkt tiefer und die erste Stufe etwas undefinierter.
Technisch hat sich dabei etwas geändert, der Heckschalter der M2R pro schaltet seine 2 Stufen mithilfe von zwei unterschiedlichen Widerstandswerten. Das macht die Warrior 3 anders. Der Vorteil ist, dass das Risiko durch Metall eigeschaltet zu werden minimiert. Der Nachteil ist, dass die alten Fernschalter der M2R pro nicht an der Warrior 3 genutzt werden können, obwohl sie mechanisch passen. Für die Warroir 3 bietet Olight natürlich auch neue Fernschalter an.

Der Seitenschalter ist nun deutlich flacher, was auch unbeabsichtigtes Einschalten minimiert, jedoch auch die Auffindbarkeit. Der Druckpunkt ist härter geworden und der Schaltweg gefühlt kürzer.

Die neuen Anzeigen für die Stufen und Akkustand finde ich sehr schön. Leider verschwinden sie kurz nach dem Ein-/Umschalten. Die Akkustandskontrolle leuchtet bei der M2R pro noch durchgehend, was ich angenehmer finde, wenn man länger in einer Stufe unterwegs ist.

Fazit:
Die Warrior 3 hat einige nette Details überarbeitet die mir gefallen. Aber das Gesamtpaket der M2R pro finde ich besser und bleibe deshalb bei der M2R pro.

Gruß
pho
 
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urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
1.631
1.397
113
By the Way:
Ich hab beide zerlegt und die W3 hat eine andere TIR Linse. Die ist etwas länger. Dadurch wird wohl die größere Led ausgeglichen und der Spot ist gleich groß wie bei der M2R Pro.

Gruß
Manfred
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
1.460
1.571
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Berlin
Ich hatte die Warrior 3 nun auch im PA aufm Tisch und sage erst mal Danke für die Mgl., die Lampe im PA ausprobieren zu können !

Ebenfalls ein grosses Danke für das ausführliche Review und die weiteren Ergänzungen der Vorgänger im PA … ich muss zugeben, es fällt mir schwer, hier zu der Lampe noch was neues zu schreiben, da die mE wichtigsten Themen bereits beschrieben sind.

Vielleicht trotzdem erst mal ein paar Bilder QaD mit dem Handy:

0CA3C714-4082-4CD0-A905-CD4DB3423C6C.jpeg
Grössenvergleich: Seeker2pro, M2Rpro, Warrior3 und T36 LE

8E86F3AA-D812-4E24-A79D-8E2AAF72E2B8.jpeg
Lichtbilder

73F6011F-B1F4-4A0D-9D92-6154B6287043.jpeg
Lichtfarben: M2R, Warrior3 und T36 4000k

69B064EC-D15E-4BC7-A8CC-EC95C30CC2D8.jpeg
Batteriestandsanzeige


Die SFT der Warrior3 ist schon echt nen cw und begeistert mich als Nw/ Ww-Freund nicht so sehr, obwohl ich sie trotzdem noch erträglich finde. Und sie macht ordentlich Licht ! Wen das cw nicht stört, für den ist sie eine gute Wahl, da sie die anderen zwei in der Runde in der Helligkeit übertrifft. Auch das Lichtbild selbst durch das Fehlen des Doms find ich gut.
Für mich ist die Batterieanzeige eine Verbesserung zum Vorgänger, weil ich beim Einschalten recht gut sehen kann, wie viel Akku noch zur Verfügung steht. das System des proprietären Akkus find ich persönlich doof, da die Preise für Ersatz mE in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zur normalen Einzelzelle stehen und ich bei der Mitnahme eines Wechselakkus auf genau diesen eingeschränkt bin.
Ansonsten empfinde ich die Qualität der Lampe als gut und die Leistung kann sich für diese Grösse sehen lassen.

Für einen Kaufreflex oder eine entsprechende Entscheidung reicht mir das alles aber noch nicht, da das Gesamtpaket zusammenfassend für mich nicht besser als meine bereits vorhandenen Lösungen ist … sollte es die SFT oder vergleichbares aber mal in 4000k in der Lampe geben, wäre die aber doch wieder interessant ;-)

Danke und LG, LitN
 
  • Danke
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Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
427
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63
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Bad Bentheim
Im Rahmen des Passarounds konnte ich auch die Warrior 3 ebenfalls testen. Die erste Version dieser Lampe befindet sich in meinem Besitz, nachde diese mir im damaligen Passaround gut gefiel. Die aktuelle Version steht der Vorgängerin in Nichts nach. Gut komfortable Bedienung durch eine Kombination eines 2-stufigen Heckschalters mit einem SeitenschalteR. Der Heckschalter lässt sich präzise bedienen; Fehlbedienung kamen während des Testes nicht vor. Der Seitenschalter zeigt nun kurz mittels LEDs die aktuelle Leuchtstufe und die Akkukapazität an.Das Lichtbild ist absolut neutralere ohne irgendwelche Farbstiche. Der Spot ist gut abgegrenzt und der Spill bietet noch genügend Licht, um sich im Nahbereich zu orientieren.
Ergänzt wird das ganz Paket durch ein Magnetladekabel und ein Holster, welches mir ebenfalls gefällt, und einen passenden Akku.
Und damit fängt der negative Teil dann an, denn der Akku ist ein Proprietärer von Olight. Technisch wäre es ja durchaus möglich die Lampe so zu konstruieren, daß ein normaler Akku genutzt werden kann, ohne auf die Ladefunktion zu verzichten. Bei einem doch recht happigen Preis von fast 150€ für die normale schwarze Version, wäre das durchaus wünschenswert. Der zweite Punkt betrifft die Verarbeitung, die normalerweise bei Olight immer tadellos ist. Das getestete Model hat bereits diverse Defekte n der Anodisierung. Ob diese zu schwach war, oder einem Vrtester ein Mißgeschick passiert ist, kann ich natürlich nicht sagen. Wäre ersteres der Fall wäre das gerade bei Sonderfarben sehr ärgerlich.
Trotzdem eine empfehlenswerte Lampe, die allerdings ein nur mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis hat
 
Trustfire Taschenlampen