[Review] Olight S30R

Dieses Thema im Forum "Olight" wurde erstellt von Lps, 4. Januar 2015.

  1. Heute gibt es mal wieder ein neues Review von mir. Dieses Mal zur
    Olight S30R
    die mir dankbarerweise von Banggood zur Verfügung gestellt wurde. Wie vielleicht schon einige von euch wissen, ist das eine Lampe mit integrierter Lademöglichkeit, auf die ich im Laufe des Reviews noch genauer eingehen werde.

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    Zu aller erst die technischen Daten des Herstellers:

    - 1000 lm
    - 6400 lx (1m) --> 160m Reichweite nach ANSI
    - IPX-7
    - XM-L2 cw
    - 3400mAh LiIonen Akku
    - Maße: 25mm x 119mm

    Im Lieferumfang befinden sich Lampe, Akku (in Lampe), Ladestation, Clip (montiert), Ersatzdichtungen, Klebepad für die Ladestation, Bedienungsanleitungen (Lampe und Lader) sowie eine kleine Werbebröschüre.

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    Die Olight S30R Baton ist wie ihr oben an den Maßen schon erkennen könnt, sehr kompakt, allerdings im Bereich des eckigen Wegrollschutzes etwas dicker als die angegebenen 25mm Durchmesser (max. 26mm) Den Clip habe ich allerdings sofort abgenommen, als ich die Lampe erhalten habe. Das beruht aber auf persönlichem Geschmack, halten tut er sehr gut.
    Auch sonst ist, wie von Olight gewohnt, die Verarbeitungsqualität auf einem sehr hohen Niveau.

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    Die insgesamt 5 Leuchtstufen plus verstecktem Strobe sind über den elektronischen Taster sehr gut anzusteuern, wenn auch am Anfang mit etwas Lernaufwand verbunden. Die Leuchtstufen sind folgendermaßen aufgeteilt: 1lm - 20lm - 100lm - 600lm - 1000 lm. Sowohl Moonlight (1lm) als auch der Turbo (1000lm) sind Sondermodi und tauchen nicht in der normalen Schaltreihenfolge auf.
    Die Bedienung über den Taster geht so:
    Lampe aus:
    - langer Druck (>1s) -> Moonlight
    - kurzer Druck (<1s) -> letzte gewählte Stufe (auch Moonlight und Turbo)
    - laaanger Druck (>3s) -> Lockout an/aus (wird über kleine rote LED im Taster signalisiert)
    - Doppelklick -> Turbo
    - Trippelklick (3 mal) --> Strobe

    Lampe an:
    - kurzer Druck -> Lampe aus
    - gedrückt halten -> zyklisch low-mid-high
    - Doppelklick -> Turbo an/aus (merkt sich letzte Stufe)
    - Trippelklick -> Strobe

    Man hat also direkten Zugriff sowohl auf Moonlight, die letzte gewählte Stufe, Turbo und Strobe und alles nur mit einem einzigen Taster. Finde ich persönlich sehr gut gelöst. Geht auch nach sehr kurzer Zeit vollkommen intuitiv.

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    Die LED ist eine XM-L2 in Kaltweiß (CW) die bei meinem Expemplar vollkommen ohne Farbstich daherkommt und perfekt zentriert hinter der beschichteten Scheibe sitzt. Der Reflektor ist makellos, man kann aber bei sehr genauem hinsehen die Fertigungsspuren sehen, das ist aber normal in meinen Augen.

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    Im Lieferumfang befindet sich auch ein 18650er der Marke Olight mit 3400 mAh, selbstverständlich mit Protection. Diesen habe ich allerdings noch nicht genauer getestet, kann ich aber bei Bedarf nachholen.

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    Die Tailcap ist trotz integriertem Ladeanschluss und Magneten sehr kompakt und wird auf ein anodisiertes Rechteckgewinde geschraubt. Auch hier merkt man die hohe Fertigungsqualität der Lampe.

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    Um den Akku nicht immer zum Laden entnehmen zu müssen, hat Olight diese Lampe mit einem Ladekontakt in der Tailcap versehen. Der mittlere Kontakt stellt hier bei den Plus Kontakt dar und ist federnd ausgeführt. Durch Aufsetzen auf die Ladestation wird dieser Mittenkontakt gedrückt und stellt somit die Lampe um in den Lademodus. Leider vergisst sie hierbei die letzten Einstellungen und geht aus. (Nicht verwendbar als Notlicht bei Stromausfall)

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    Auf der Ladestation wird die Lampe recht stabil per Magnet gehalten. Dieser Magnet befindet sich in der Tailcap der Lampe, ist aber nicht stark genug um die Lampe waagerecht an allen magnetischen Flächen zu befestigen, einige wenige funktionieren aber.

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    Die Ladestation selbst ist aus Kunststoff in Klavierlackoptik und wird über ein standard MicroUSBkabel versorgt, dieses Kabel ist im Lieferumfang enthalten, ein Netzteil allerdings nicht.

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    Der Ladezustand der Lampe wird über eine rot/grün LED angezeigt. Rot heißt laden, grün heißt voll, eigentlich logisch. Sehr gut gelöst finde ich aber den USB Port, der auch die Datenleitungen durchschleust. Man kann also die Ladestation an den PC stecken und hat damit keinen Steckplatz verloren sondern nur auf den Schreibtisch verlängert.

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    Ladedaten sind laut Aufschrift 4,55V und 750mA. Der Akku in der Lampe wird aber nur bis 4,21V geladen, also optimal. Der "Mikro-Dok" steht auf kleinen Gummifüßchen, ist aber durch das geringe Gewicht sehr instabil auf der Tischplatte, daher liefert Olight ein Klebepad mit, das vergleichbar ist mit den Handyklebematten fürs Auto. Allerdings ist das Pad von Olight wirklich, wirklich, wirklich klebrig. Also beim Anbringen sehr vorsichtig sein, eine Korrektur wird sehr aufwändig ;)

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    Nun noch einige technischen Daten, die für einige interessant sein könnten:
    - Standbystrom: 0,017mA (also rechnerisch bei vollem Akku erst nach 22 Jahren leer)
    - Strom im Turbo bei vollem Akku: 2,65A an der Tailcap, also 11W und wohl ziemlich genau 3A an der LED (rechnerisch)
    - PWM konnte ich nicht messen

    Fazit:
    Durch ihre geringe Größe, die gut abgestimmten Leuchtstufen und das Intuitive UI hat sich die Lampe innerhalb kürzester Zeit unter meine Lieblingslampen gemischt und ist fast immer dabei, wenn größere Lampen (dazu zähle ich auch schon Solarforce P60 Lampen) stören würden.
     
    #1 Lps, 4. Januar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2015
    Lux Transfer, melbecker, Roland und 23 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Danke für das Review!

    Ich selber habe eine S15 und finde diese Weiterentwicklung sehr gut. Das UI der S15 ist schon gut, das der S30R aber noch besser :thumbsup:

    Kannst du vielleicht ein Vergleichsfoto der Lampe mit einer P60-Lampe machen? Vielleicht auch mit einer Zebra SC62, denn ich finde die S30R ist evtl. eine Konkurrenz zu dem sehr guten UI der Zebras.

    Ich möchte nämlich eine kleinere Alternative zu der Lumenanzahl. Eine Solarstorm SC02 (~450 Lumen) ist zwar schön klein, aber nicht hell und auch nicht so toll ;)
     
  3. Tolles Review. :thumbup:
    Jetzt freue ich mich noch mehr auf mein Exemplar.

    Gruß Walter
     
  4. Miboxer.com
    Selbstverständlich, die Zebralight habe ich aber leider nicht.

    Auf dem Foto sieht der größernunterschied nicht so dramatisch aus, wie er sich in der Hand oder Hosen-/Jackentasche anfühlt, aber man muss ja bedenken, es muss immernoch ein 18650er rein passen ;)

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    Roland und hotte1111 haben sich hierfür bedankt.
  5. Auch ich sage Danke für die tollen Bilder und das Review :thumbup:.
    Die S30R gefällt mir auch sehr sehr gut.

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    Grüße, Smilodon
     
    #5 Smilodon, 4. Januar 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
    hotte1111 hat sich hierfür bedankt.
  6. Da sie deutlich dünner ist und keinen grossen Kopf hat, kann ich es mir gut vorstellen, dass sie deutlich weniger aufträgt.

    Die SC62 ist dann noch mal ein Stück kleiner. Tolle Lampen und danke für die Fotos.
     
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