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[Review] Olight S1R Baton

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.415
6.115
113
In der oberen Hälfte des Landes
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo,

die Firma Olight hat mir ein Sample der Olight S1R Baton überlassen.

Bezugsquelle
https://www.amazon.de/dp/B01KV5C31W






Herstellerdaten
  • Turbo mit 900 Lumen für 0,5 Minuten
  • High mit 300 Lumen für 1h
  • Mid mit 60 Lumen für 4,5h
  • Low mit 12 Lumen für 33h
  • Moon mit 0,5 Lumen für 360h
  • 5.250cd [145 Meter]
  • Cree XM-L2 LED
  • Maße: 66mm Länge / 21mm Durchmesser
  • Gewicht: 54 Gramm
  • Betrieb mit 16340er Li-Ion oder CR123
  • IPX 8 Wassergeschützt



Meine Messungen
  • 940 Lumen im Ceiling Bounce
  • 6.100 Lux @ 1 Meter
  • 49 Gramm Einsatzbereit mit Akku
  • 2,68 A auf Turbo
  • 0,62 A auf High
  • 0,13 A auf Mid
  • 0,02 A auf Low
  • 0,002 A auf Moon
  • 26 µA Ruhestrom
  • 0,8 A Ladestrom




Laufzeittest
Während der Aufzeichnung stand die Lampe in kühlem Wasser. Der Turbo dimmt innerhalb der ersten 2 Minuten von 940 Lumen auf 300 Lumen runter, dies geschieht fließend. Nach dem runter dimmen lässt er sich sofort wieder aktivieren. Nach 43 Minuten fällt die Lichtleistung auf 80 Lumen und nach 60 Minuten gibt es einen weiteren Stepdown auf 13 Lumen. Bei 90 Minuten hatte ich den Test abgebrochen, da hat der Schalter rot geleuchtet und der Akku hatte eine Leerlaufspannung von 3,25 Volt. Eine Schutzabschaltung gibt es in der Lampe leider nicht, sie leuchtet solange weiter bis die Schutzelektronik des Akkus greift.




Haptik
Verarbeitungsmängel, störende Formen oder scharfe Kanten konnte ich keine entdecken.




Lieferumfang
Geliefert wird die Olight in einer Blisterverpackung. Im Lieferumfang befindet sich ein Lanyard, ein Clip , ein 16340er Li-Ion Akku mit 550mAh, ein Aufbewahrungsbeutel, ein Ladekabel und eine deutsche Bedienungsanleitung.






Größenvergleich
Der Größenvergleich zeigt: 18650er Akku -> Olight S1R -> Olight S1A -> Jetbeam Il Pro








Lampenkopf
Der Lampenkopf ist glatt und hat keine Kühlrippen. Hinter der blau eloxierten Bezel sitzt eine Kunststofflinse unter der sich eine XM-L2 LED befindet.










Tailcap
Sie verfügt über eine Öffnung für ein Lanyard, diese ist aber recht beengt. Der Tailstand ist sicher möglich. Der Ladenschluss mit dem Magnetkontakt befindet sich auf der Außenseite. Ein mechanischer Lockout funktioniert indem man die Tailcap leicht löst. Durch den Magnetanschluss kann man sie natürlich auch an Metall befestigen.






Batterierohr
Das Batterierohr hat ein deutliches Knurling. Da das untere Ende vom Lampenkopf wo der Schalter sitzt, etwas dicker gestaltet ist, liegt sie rutschfest in der Hand und hat einen Wegrollschutz. Das Gewinde ist leicht geschmiert und läuft sauber.






Innenansicht
In der Tailcap befindet sich ein fester Kontaktpunkt und am Lampenkopf eine Feder. Achtung! Der Akku wird, wegen der Ladefunktion, mit dem Pluspol zur Tailcap eingelegt.








Bedienung
Der Schalter ist auch im dunkeln und mit Handschuhen gut zu ertasten. Das Schaltgefühl ist angenehm straff. Der Wechsel der Leuchtstufen funktioniert sehr schnell. Beim Ein- und Ausschalten dimmt die Lampe das Licht runter bzw. hoch, dieser Übergang ist ganz angenehm.
  • Kurzer Klick zum Ein- und Ausschalten.
  • Wenn die Lampe an ist und man den Schalter gedrückt hält, schaltet sie rotierend Low -> Mid -> High -> Turbo -> Low usw.
  • Wenn sie aus ist, kann man durch langes gedrückt halten des Schalters direkt auf Moonlight zugreifen.
  • Ein Doppelklick im ausgeschalteten Zustand aktiviert den Turbo. Wenn die S1R eingeschaltet ist muss man einen Doppelklick machen, bei dem man den Knopf während des zweiten Klicks gedrückt hält, dann kommt direkt der Turbo.
  • Die Strobefunktion wird mit einem Dreifachklick ausgelöst.
  • Eine Timerfunktion ist auch vorhanden. Damit die Lampe nach 3 Minuten ausgeht muss man im eingeschalteten Zustand einen Doppelick machen, um den 9 Minuten Timer zu aktivieren macht man einen weiteren Doppelklick.
  • Um den Taster zu sperren/entsperren, muss er 3 Sekunden gedrückt gehalten werden.






Ladefunktion
Die interne Ladefunktion läd mit 0,8Ampere. Die Ladenschlussspannung liegt mit 4,22 Volt bis 4,25 Volt leider etwas hoch. Um den Akku zu laden muss man einfach die Ladekappe auf den magnetischen Ladeanschluss legen. Während des Ladevorgangs leuchtet der Kabelanschluss rot, wenn der Akku voll ist wechselt die Farbe auf grün. Gut finde ich das die Lampe auch während des Ladevorgangs benutzt werden kann.








Clip
Der Clip sitzt schön stramm und kann in beiden Richtungen montiert werden. Man braucht man keine Angst haben die Lampe zu verlieren.






Akku
Der mitgelieferte Akku hat laut Olight 550mAh und ist geschützt. Wegen der Ladefunktion wurde der Minuspol auf den Ring um den Pluspol herum gelegt. Wenn man ihn in einem externen Ladegerät laden möchte, muss man aufpassen das man Plus und Minus nicht brückt!

Die Lampe funktioniert auch mit einem normalen 16340er Li-Ion Akku, allerdings kann man den nicht intern laden. Hier würde ich mir eine andere Lösung wünschen, die auch das Laden von normalen Akkus zulässt.




Dichtigkeitstest
Ich habe die Lampe in ca. 10cm tiefem Wasser für 20 Minuten leuchten lassen, das hat sie ohne Wassereinbruch überstanden. Einem Spaziergang im Regen steht nichts im Weg.




Beamshots

Auf dem Whitewallshot ist die kaltweiße Lichtfarbe ohne Farbstiche zu erkennen. PWM konnte ich im Moonlight mit der Kamera sichtbar machen, optisch kann ich nichts erkennen. Die S1R ist etwas kälter wie die S1A.




Der Abstrahlwinkel ist erfreulicherweise sehr groß.




Das Moonlight verdient seinen Namen und ist schön dunkel.




Die Vergleichsbeamshots wurden auf höchster Stufe gemacht. Das Lichtbild würde ich als Flutlicht bezeichnen. Der Spot ist sehr groß und der Übergang zum Spill ist kaum erkennbar.











Fazit
Die maximale Lichtleistung aus dieser kleinen Lampe ist schon beeindruckend. Das diese bei der Lampengröße nicht dauerhaft gehalten werden kann ist klar, hier hat Olight mit dem langsamen Abdimmen aber eine sehr gute Lösung gefunden. Von den Außmaßen her kann man sie problemlos als EDC dauerhaft in der Hosentasche tragen. Bei der internen Ladefunktion hätte ich es besser gefunden wenn man eine Micro USB Buchse integriert hätte, so muss man immer das Olight Ladekabel mitnehmen. Das der Akku leicht überladen wird, finde ich nicht so schön. Insgesamt gesehen kann ich die Lampe empfehlen.


Liebe Grüße
 
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