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Review Olight Array Kopflampe

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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NRW
Olight Taschenlampen
Trustfire
Der Olight-Store hat unentgeltlich die neue Olight Array Kopflampe für eine Vorstellung zur Verfügung gestellt.
Sie soll speziell für den Lauf-Sport entwickelt worden sein, natürlich auch nutzbar beim Campen, Arbeiten u.a.

Unter dem o.g. Link zur Lampe gibt es die Array am 14. Januar zu einem vergünstigten Preis mit 30% Rabatt.





Aber Moment, so eine Lampe kennen wir doch schon von Olight, nämlich die HS2? Zu dieser Lampe gibt es hier ein tolles Review von Marco:
https://stirnlampen.reviews/2018/01/28/olight-hs2-stirnlampe/

Da ich auf der Olight-Seite die HS2 nicht mehr finde, nehme ich stark an, dass die Array die Nachfolgerin der HS2 ist.
Vom Aufbau und vom Output scheint es keinen Unterschied zu geben. Die Array verwendet nun aber einen Akku, der mit dem von Olight bekannten Magnet-USB-Lader anstatt mit einem Micro-USB-Stecker aufgeladen wird. Die Kapazität des Akkus und damit wohl auch die Leuchtdauer ist gleich geblieben. Einen Unterschied finden wir ferner in der geänderten LED-Anzeige, die nun in rot auch als dauerblinkendes Rücklicht eingesetzt wird.

Last but not least hat sich das User-Interface geändert, dazu später mehr. Zunächst die üblichen Infos zu den Daten und ein paar Fotos:

Daten und Eigenschaften
- Leuchtweite: 80 m
- Maximalleistung: 400 Lm
- Lux-/Candela-Wert: 1.600
- Rücklicht-Funktion mit roten LEDs
- Li-Io-Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh
- LED + Lichtfarbe: keine Angabe ("hochperformante LED"), cool white
- Anzahl Leuchtstufen: 2x Flutlicht, 2x Flutlicht + Spot
- Lampenkopf aus hartanodisiertem Alu
- Reflektorstreifen im Kopfband
- Akku und Lampenkopf abnehmbar
- wasserdicht nach IPX4
- Gewicht inkl. Akku: 124 g
- Preis: ~50 €

Leuchtstufen und Leuchtdauer:
- Spot + Flut Level High = 400 lm / 2,5 Std
- Spot + Flut Level Low = 200 lm / 4,5 Std
- Flut Level High = 100 lm / 6,5 Std
- Flut Level Low = 50 lm / 13 Std

In einem kleinen Etui....




ist der komlette Lieferumfang untergebracht:
Array-Lampenkopf mit Zuleitung
2000 mAh-Li-Io Akku
Flexibles Kopfband
USB-Magnet-Ladekabel
Klettband, Halteklammern
Bedienungsanleitung


Bei der HS2 gab es noch das Problem, dass sich der Stromverbinder extrem schwer zusammenstecken ließ, was aber notwendig war, damit sich die Verbindung nicht löst. Bei der Array hat man nun eine (wie ich finde) bessere Lösung mittels zusätzlicher Sicherung durch einen Bügel gefunden, dennoch finden wir einen Hinweis zum Kontakt:


Bei der Array sichert nun dieser Bügel den Kontakt, der Stecker lässt sich ohne große Anstrengung verbinden:






Der Ladestecker hat auf der Rückseite Klett und kann vom Band abgenommen werden.


Rechte LED mit diffusem Kunststoff davor erzeugt weiches Flutlicht, die linke LED sorgt für eine gewisse Reichweite.
Der winzige Lampenkopf ist ca. 16 mm hoch, 44 mm breit und 18 mm tief.




Bedienung / User Interface
die Bedienungsanleitung in mehrsprachiger Ausführung ist hier herunterzuladen:
https://olightworld.com/index.php?route=product/download/download&did=159

kurzer Klick = ein (in der zuletzt benutzten Stufe, außer S.O.S), aus
wenn an:
gedrückt halten = wechselt zwischen Low und High
Doppelklick = wechselt zwischen "nur Flutlicht" und "Flutlich + Spot"
Dreifachklick = S.O.S auf High

Positiv gegenüber der Vorgängerlampe HS2:
Die Lampe startet nicht mehr ungewollt auf höchster Stufe.
Nachteil gegenüber der HS2:
Man kann nicht mehr die Spot-LED allein anwählen.

LED-Indikator bzw. Rücklichtfunktion
Nach dem Einschalten zeigt der LED-Kranz folgendes Verhalten:
1) alle LEDs leuchten
2) kurz: Anzahl der LEDs für Akku-Ladezustand (je mehr desto voller)
3) Lauflicht (Rücklichtfunktion)


Nach dem Ausschalten läuft das Rücklicht noch eine kurze Zeit weiter.

Aufladen des Akkus
Magnetisches Ladekabel mit der Tailcap und USB-Stecker mit entsprechender Energiequelle verbinden. Roter Indikator = Ladevorgang, grüner Indikator = Akku ist vollgeladen.


Der Schalter lässt sich zwar sehr gut mit definiertem Druckpunkt betätigen. Jedoch ist er sehr flach und mit Handschuhen nicht sofort zu finden.
Dennoch gelingt die Bedienung der Lampe, wenn man einmal weiß, wo der Schalter liegt, jederzeit einfach und ohne Fehler.

Eigene Messungen
Luxwert: 2.150
PWM: in allen Leuchtstufen mit 960 Hz
Der Lampenkopf erwärmt sich im Zimmer ohne Kühlung auf max. 52 Grad.

Erfreulich: Ein kürzerer Laufzeittest auf höchster Stufe hat laut Luxmeter eine fast lineare Leistung ergeben.

Leuchtergebnis
Die beiden Helligkeitsstufen und die Schaltmöglichkeiten verdeutlicht dieses Gif:


In dem Video sieht man, dass die Array mit PWM arbeitet:

Die Abstrahlung ist gleichmäßig.


Der Abstrahlwinkel



Fazit:
positiv
+ gute Verarbeitungsqualität
+ gute Leistung für den Einsatzzweck
+ einfache Bedienung
+ Umschaltung der Leuchtcharakteristik

negativ
- Pulsweitenmodulation mit 960 Hz, empfindliche Personen könnten das Licht etwas "unruhig" finden

neutral
o im Vergleich zur Vorgängerlampe gibt es keinen Spot-Modus allein mehr


Wenn Ihr die Lampe selbst ausprobieren möchtet, könnt ihr euch hier in die Liste zum Passaround eintragen:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-olight-array-kopflampe.74129/
 
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G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
no offense aber als Schullehrer vergäbe ich eine Note Befriedigend, mehr nicht. ;)
danke dennoch fur die Photo
 
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matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
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Ich melde mich schon mal für den PA. Ich besitze keine Stirnlampe mehr mit externem Akku, finde aber die Array und auch schon vorher die HS2 nicht uninteressant.
 
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hypertonie

Flashaholic*
12 Januar 2012
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Bin ein wenig verwirrt wegen des TLF Rabatt.
Gibt es auf den aktuellen Rabatt von 30% morgen noch mal 30% ?
die aktuellen 30% hat es doch schon gleich mit Erscheinen gegeben.
 

Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
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Mich würde auch interessiert, ob die Lampe ohne Übeerkopfband, auch bei flotten Lauftempo sicher hält?
 

freaksound

Moderator
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23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Mich würde auch interessiert, ob die Lampe ohne Übeerkopfband, auch bei flotten Lauftempo sicher hält?
Tut sie.

Danke für das Review, aber ich finde da fehlen ein paar Minuspunkte...

- kein Moonlight
- keine Turbo-Stufe
- Spot-Led nicht einzeln nutzbar
- spezielles Ladekabel notwendig
- Disko-Rotlicht reine Spielerei und nicht abschaltbar
- kein Überkopfband
Man darf dabei nicht vergessen dass die Lampe speziell für den Laufsport beworben wird. Insofern ist kein Moonlight notwendig und das Rotlicht hat eine wichtige Funktion. Ein Überkopfband ist bei dieser Lampe nicht nötig, da sie ziemlich leicht ist und auch bei hohem Tempo gut hält. Kritik an der Lampe sollte gemäß ihrer Bestimmung passend sein. Sie ist für den Laufsport entwickelt und macht diese Sache im speziellen nicht schlecht.
 
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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12 August 2010
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Was fehlt dir, ich beantworte gern Fragen.
@placebo
kommt da noch was oder war das nur heiße Luft?
da fehlen ein paar Minuspunkte...

- kein Moonlight
- keine Turbo-Stufe
- Spot-Led nicht einzeln nutzbar
- spezielles Ladekabel notwendig
- Disko-Rotlicht reine Spielerei und nicht abschaltbar
- kein Überkopfband
Einiges davon ist Ansichtssache (was keine billige Entschuldigung sein soll). Was dem einen zuviel oder zuwenig ist juckt den anderen womöglich überhaupt nicht. Dennoch versuche ich gern, auf die Punkte einzugehen. Ich kann allerdings nicht garantieren, dass dies frei von meinem persönlichen Geschmack ist.

Dass ich nicht mehr Negatives im Fazit aufgezählt hatte, war Absicht. Denn ich habe hierbei nicht eine Wünschdirwasliste zur eierlegenden Wollmilchsau im Kopf gehabt, sondern überlegt, was für eine Lauflampe (dies ist die vorgesehene Verwendung) wirklich negativ sein könnte. Und da ist mir nicht viel aufgefallen.

Auch wenn ich für meine EDC selbst gerne ein Moonlight hätte, würde ich doch bei einer Lauflampe befürchten, dass der Läufer im Moonlighmodus über die nächste Baumwurzel fällt oder vor den Stamm läuft.

Mehr Licht ist immer schön, also eine Turbostufe für einen ganz kleinen Augenblick immer gut. Dass die Lampe winzig ist, hatte ich schon beschrieben. Mehr als 400 Lumen auf längere Dauer würde die Betriebstemperatur von 52 auf eher 80-90 Grad anheben. Da gäbe es sicher User-Beschwerden. Ebenso gäbe es natürlich wieder Meckerer, da die Turbostufe nur extrem kurz zur Verfügung stünde. Ich fände eine Turbostufe zwar auch schön, aber nicht zwingend. Es gehört für mich in die Wünschdirkiste.

Schade finde ich es ebenso, dass die Spot-LED nicht mehr einzeln geschaltet werden kann, da bin ich ebenfalls bei dir. Allerdings frage ich mich dann wieder, ob eine Kopflampe mit fokussiertem Lichtbild fürs Laufen tatsächlich die beste Option ist oder ob es nicht - wie vorliegend - reicht, dass man zum Flutlicht auch bei Bedarf den Spot dazuschalten kann. Mag man so oder so sehen, ist es aus deiner Sicht wirklich ein Nachteil, der Beispielsweise auf einen Kauf verzichten lässt? Bei wie vielen deiner anderen Lampen kannst du einen separaten Spot einstellen?

Auf das spezielle Ladekabel scheint der Hersteller ja besonderen Wert zu legen. Universeller ist tatsächlich, wenn dort eine Micro-USB-Buchse wäre.
Das hatte die Vorgängerlampe. Olight hat sich für den Magnet-Weg entschieden, was nur dann zu einem Problem wird, wenn die Array die einzige Olight-Lampe im Besitz des Verwenders ist und er dieses Kabel verlegt/verliert usw. In dem Fall geb ich dir Recht, das wäre aus diesem Gesichtspunkt ein Nachteil. Dieser verschwände, wenn man mehr als eine Olight-Lampe mit Magnetlader besitzt, denn die Lader sind untereinander kompatibel. Ich würde es im Fazit nicht als Nachteil aber als zu beachtende Besonderheit einstufen. Schlimmstenfalls kann man einen Magnetlader für knapp 13€ nachkaufen.

Wo ich eindeutig widersprechen würde, wäre das Rotlicht als Spielerei. Ist in meinen Augen ein sehr nützliches Feature beim Laufen. Wer will schon von hinten umgefahren werden.

Beim Überkopfband kann ich nicht wirklich mitsprechen, da ich mit der Lampe noch nicht gelaufen bin.
Ich würde sagen, das Fehlen des Bandes wäre ein Nachteil, wenn die Lampe rutschen würde.
Tut sie es nicht, müsste man das Fehlen sogar als Vorteil mit ins Fazit nehmen, da auf Überflüssiges und Einengendes verzichtet wurde.

Bitte denk nicht, dass ich bedingungslos das Ding gutreden wollte. Doch man muss die Kirche doch im Dorf lassen und nicht Wünsche mit Nachteilen gleichsetzen.
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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Raffnixhausen
Sehr informativ und fokussiert :thumbup:.

Völlig OT: Die Blinkies hinten tun nicht weh, wo da schonmal der Akku sitzt. Besser als nichts. Ich bin inzwischen aber dazu übergegangen, die Zippy auf Low an die linke Armtasche anzuklipsen. Das sieht man vorne, hinten und links. Hatte gestern Abend den überraschenden Effekt, beim Überqueren einer Einmündung endlich mal Vorfahrt gewährt zu bekommen.
 

matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
870
472
63
Hatte gestern Abend den überraschenden Effekt, beim Überqueren einer Einmündung endlich mal Vorfahrt gewährt zu bekommen.
Das war bestimmt nur ein Versehen.


Ich sehe das Magnetladekabel für mich auch als Nachteil. Aber hauptsächlich deswegen, weil ich mittlerweile 4 verschiedene Kabel habe (Olight, Rofis, Armytek und Skilhunt).
Wenn ich einem Dunklen eine Lauflampe empfehle, dann erwähne ich das als pro. Und das System von Olight funktioniert von den vier Varianten am besten.
 
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matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
870
472
63
Ich bin heute 90 Minuten mit der Array laufen gewesen. Ich habe 3 der 4 möglichen Leuchtstufen genutzt: 50Lumen Spot/50 Flood auf beleuchteten Straßen, 200 nur Flood für langsamer im Wald und 200 Spot/200 Flood für anspruchsvoller und schneller im Wald.
Ich finde die Leuchtstufen sehr gut gewählt. Dadurch, dass man den Flood zuschalten kann erreicht man eine deutliche Steigerung der Helligkeit wo sie benötigt wird. Bei einer normalen Lampe hat ein Sprung von 200 auf 400 Lumen nur einen geringen Effekt. Bei der Array ist der Effekt deutlich.

Sie sitzt tatsächlich richtig gut auch ohne Überkopfband. Der Lampenkopf ist so leicht, da wackelt nichts. Der Lampenkopf wäre auch gut als "Brust/Hüftlampe" zu gebrauchen. Das würde aber wahrscheinlich das Spriralkabel des Akkus ausleiern, wenn man den Akku mit Rücklicht genau hinten haben wollte. Das Rücklicht finde ich sehr gelungen. Das ist ein echtes Plus.
Die Lichtfarbe ist eher kalt, aber ohne jeglichen Farbstich. Ich mag generell eher etwas wärmeres Licht. Ich finde das Licht aber gut.

Der für mich wirklich einzige Minuspunkt ist der sehr schlecht zu ertastende Schalter. Selbst mit den eher dünnen Handschuhen die ich heute anhatte war der kaum zu finden.

Mein Fazit: Die Olight Array ist eine erstklassige Lampe zum Laufen. Gerade für Leute die einfach nur Laufen wollen ist die in Kombination mit Akku, Rücklicht und dem komfortablen Magnetlader ein nahezu perfektes Gesamtpaket. Am Schalter sollte Olight nachbessern.

Warum ich sie mir nicht kaufe: ich bleibe bei Lampen ohne Kabel.20200117_180523-01.jpeg
200 Lumen Flood
20200117_180514-01.jpeg
200Lumen Flood + 200Lumen Spot
 
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matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
870
472
63
Kipchoge finde ich ziemlich schnell, Rainer Calmund eher nicht so.

Aber es geht weniger um mein Tempo als um Untergrund. Ich kann mit der Lampe gut Trails bergab laufen. Auf Waldautobahnen reichen mir die 200Lumen Flood.


PS.: PWM ist mir nur in Amarettos Review aufgefallen. Beim Laufen habe ich davon absolut nichts gemerkt.
 

DirkTripleD

Flashaholic
28 Januar 2015
176
47
28
Köln
Danke an amaretto für den trefflichen Bericht! Fast alle Punkte sehe ich genauso.

Die Frage wurde etwas weiter oben gestellt: Bei mir hält sie leider über der Kapuze einer Vaude-Regenjacke eher nicht, da sich keine Rutschhemmer (keine Gummierung oder dergleichen) innen am Band befinden.. :(

Allerdings laufe ich auch nicht sondern habe sie heute länger nachts zum Fahrradfahren getragen. Da war sie mir wie ich das von auch für sonstige Verwendung persönlich empfinde etwas zu dunkel. Bin aber auch etwas (sehr) nachtblind.

Den Seitentaster ertaste auch ich eher schlecht. Wobei der mir allerdings trotzdem lieber ist als einer an der Lampe selber.

Ich trage sie momentan viel zuhause, dafür gefällt sie mir schon mal sehr gut, sie ist wirklich sehr angenehm zu tragen.

OT: Was mir beim Fahrradfahren trotz Fenix BC30 wirklich fehlt ist ein Suchscheinwerfer, ich überlege - wie bereits woanders hier geschrieben - ob ich mir die Olight Warrior X (mit RWX Fernschalter) oder Olight M3XS-UT Javelot auf den Kopf schnalle... ;) Oder beide.

Die Warrior X reicht aber tatsächlich bei den langen gerade Waldwegen hier nicht weit genug...

Und freihändig nachts im Matsch mit der M3XS-UT zu fahren war jetzt auch nicht so der Spaß.

Auf der englischen Seite steht übrigens: "With a brightness of up to 400 lumens and a variety of lighting modes, the Array is ideal for camping, fishing, climbing, and any other adventures that take you out past dark." [Unterstreichung durch mich.]

Zu den Ladekabeln: Ich habe meine erste Olight-Lampe vor ca. einem Monat gekauft, habe mittlerweile aber knapp 20, davon 5 mit Magnetladebuchse (Olight Magnet-Ladekabel habe ich ca. 12).

Ich sehe eher das Problem woanders: Ich habe hier sprachgesteuerte USB-Ladegeräte mit bis zu 6 Buchsen und stecke nicht jedesmal alle Kabel aus, wenn ich nur einen Verbraucher lade.

(Was aber eher selten vorkommt, meistens habe ich die Seeker 2 Pro, die Baton Pro, die Warrior X und eben neuerdings die Array dabei, wobei alle außer der Array dann auch nach jeder Nachtwanderung schnell leer sind, beim Fahrradfahren logischerweise eher nicht, außer ich pappe sie mir mit den vorhandenen Halterungen noch ans Rad, was ich heute tatsächlich überlegt habe.)

Eben hatte sich ein unbenutztes Olight Magnetladekabel an einen Micro-USB-Stecker angedockt. Und was ist, wenn sich zwei ungenutzte Olight Magnetladekabel zusammendocken? Fragen über Fragen... ;)

Übrigens habe ich diese Woche meine Regenjacke mit der Baton Pro in Brand gesetzt, schlau wie ich bin... :D Naja, sie ist angeschmolzen inklusive Loch (nicht die Lampe), weil ich gerne "Bodenbeleuchtung" unter mir habe wg. einer weiteren Sehschwäche (eine gewisse Krümmung)... ;) Entschuldigung, ich schweife ab wie immer.
 
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DirkTripleD

Flashaholic
28 Januar 2015
176
47
28
Köln
Ich war gestern Nacht bei starkem Nebel und leichtem Schneetreiben in NRW mit dem Fahrrad und insgesamt 10.000 ANSI-Lumen u.a. am Gürtel unterwegs, weniger war da mehr.

Ich hätte mir aus Sicherheitsgründen zu meinem Standard-Fahrrad-Rücklicht, zu meinem Smart LED-Rücklicht Superflash hinten am Rad auch noch gewünscht, die Olight Array auf dem Kopf nur hinten einschalten zu können, weil selbst die niedrigste Leuchtstufe vorne hat massivst die Sicht behindert... ;) Mit der Jacke, die ich diesmal anhatte hielt sie übrigens fester auf dem Kopf.

Die weiteste Sicht nach vorne hatte ich mit dem dunkelsten StVZO-Licht vom Fahrrad selber.

Was man hier sieht zur Veranschaulichung ist eine Olight Warrior X in Kopfhöhe (aber neben dem Kopf) auf höchster Stufe... ;)

IMG_20200120_222757626_BURST000_COVER.jpg

Und eine Fenix BC 30 am Lenker:

IMG_20200120_222547877.jpg
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.001
3.407
113
In Ulm, um, und herum
Ich habe sie mir aus Neugier zum Aktionspreis geholt, speziell zum Laufen und war heute eine Stunde zügig unterwegs.

- Rücklicht war der Grund, warum ich sie überhaupt wollte, finde ich einfach seehr praktisch (und kein Geflicker, sondern einfach etwas Bewegung, ok)
- schöne Ladeanzeige, großes Plus!
- Einstellen, aufsetzen, passt. Finde ich sehr fein.
- Lichtmenge genau richtig. Und dafür leicht.
- Ich bin PWM-sensibel, hier kein Problem. Das ist eh nur knifflig, wenn man in kleine Quellen schaut, praktisch nie im Lichtkegel, außer bei sehr niedriger Frequenz (also nicht hier).
- Sie sitzt sehr schön. Rutschhemmer (siehe #23) ist mglw. ein guter Punkt, aber ich werde beim Laufen nie eine Kappe tragen.
- Der Schalter ist tatsächlich nicht optimal, man braucht etwas Gewöhnung. Ich lief allerdings eh nur auf Flood-Max. Da ist die Kleinheit eine Stärke. Throw ist dann eine sehr schöne Option zu haben, wenn ich es mal brauche.
- Das Magnetladekabel habe ich nicht verstanden. Evtl. Maßnahme gegen Wackelkontakt/Ausleiern?
 

DirkTripleD

Flashaholic
28 Januar 2015
176
47
28
Köln
Übrigens passt die Array auf das Olight MICRO-DOK III! Gerade ausprobiert...

https://www.olightstore.de/olight-micro-dok-iii-ladestation-s1r-s2r-s10riii-s30riii-h1r-h2r.html

Noch ein Nachtrag: Ich trage sie viel zuhause, die Array hat wirklich ein sehr schönes Lichtbild, eine schöne Ausleuchtung für den mittleren Nahbereich und ist halt praktisch zu laden und hält einfach ziemlich lange... Auf hellster Stufe entspricht sie genau dem Licht, welches ich im Haus für normale Tätigkeiten nachts gebrauchen kann (bin etwas nachtblind muss ich dazu sagen)...
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
12.922
5.107
113
BaWü
Mir gefällt die Lampe sehr gut,
Andi auch.
Nachdem was hier geschrieben wurde,
im Besonderen sma hat perfekt meine identische Sichtweise
genau erläutert.:thumbup:
Da brauch ich nicht mehr zu zu fügen.

Die Lampe mit Micro-USB-Stecker
und Sie wäre meiner Meinung nach die eierlegende Wollmilchsau
für Jogger.

Für ums Haus, Hundespaziergang, Holz holen und Bastelarbeiten und natürlich Laufen
ein geniales und vor Allem preiswertes Werkzeug.

Mit dem Rücklicht perfekt.

Absolute Kaufempfehlung von mir.

Gut gemacht Olight und Danke für den PA

Gruß Xandre
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
12.922
5.107
113
BaWü
Revidiere meine Meinung über den nicht vorhandenen Micro-USB-Stecker ,

da sich Handy und Tablett Hersteller auch nicht einig sind
und selbst wenn man die gleiche Marke nutzt bei Updates einen anderen
Eingang hat.

So hat man doch einige verschiedene Ladekabel rum fahren
und es kann leicht passieren,dass man mit einem fast identischen aber nicht wirklich passenden Stecker,
den Port versaut-

Dann lieber die Olight Lösung mit dem Magnetkabel
und passend an allen USB Ausgängen.

Da kann man nicht viel falsch machen,
und es geht auch fluffig..

Ein "nomaler Mensch" kauft sich vermutlich so eine Lampe
und denkt gar nicht darüber nach.Nur wir sind halt so krass. :pfeifen:

Gruß Xandre
 

uluNote2

Flashaholic*
9 April 2013
411
163
43
Ennepetal
Revidiere meine Meinung über den nicht vorhandenen Micro-USB-Stecker ,

da sich Handy und Tablett Hersteller auch nicht einig sind
und selbst wenn man die gleiche Marke nutzt bei Updates einen anderen
Eingang hat.

So hat man doch einige verschiedene Ladekabel rum fahren
und es kann leicht passieren,dass man mit einem fast identischen aber nicht wirklich passenden Stecker,
den Port versaut-

Dann lieber die Olight Lösung mit dem Magnetkabel
und passend an allen USB Ausgängen.

Da kann man nicht viel falsch machen,
und es geht auch fluffig..

Ein "nomaler Mensch" kauft sich vermutlich so eine Lampe
und denkt gar nicht darüber nach.Nur wir sind halt so krass. :pfeifen:

Gruß Xandre
Aktuell sollten doch alle neuen Smartphones mit USB-C rauskommen. Ausnahme wie immer Apple.
Ich finde es super das an meiner FENIS HM65R Kopflampe USB-C mit Schnellladen ist.
 

uluNote2

Flashaholic*
9 April 2013
411
163
43
Ennepetal
Lauflampe, Outdoor, Campen, IPX4.
Da passt aber was nicht zusammen.

Danke für das Review, aber ich finde da fehlen ein paar Minuspunkte...

- kein Moonlight
- keine Turbo-Stufe
- Spot-Led nicht einzeln nutzbar
- spezielles Ladekabel notwendig
- Disko-Rotlicht reine Spielerei und nicht abschaltbar
- kein Überkopfband
400 Lumen bei 124g ist nicht wirklich leicht.
Da gibt es besseres.
 

matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
870
472
63
Die Fenix HM65R wiegt mit Akku 150g. Eigentlich bräuchte ich garnicht mehr dazu schreiben. Egal.
Sie zählt zu den eher unbequemen Stirnlampen. Die Bedienung ist quasi die von zwei getrennten Lampen: man muss Flood und Spot getrennt ein- (mit Modememory) und ausschalten. Es gibt keine Shortcuts. Um also beim laufen kurz etwas weiter zu sehen muss man die Spotleuchte höher schalten und durch alle 4 oder bei der Superraptor 5 Stufen durchschalten (eigentlich noch mehr, s. nächster Absatz) um auf den Ausgangslevel zu kommen. Das UI ist bestenfalls Hausmannskost. Die normale ist noch nicht mal konstant geregelt. Moonlight? Fehlanzeige.

Und wirklich mies: die Schalter sind halb abgedeckt als Einschaltschutz, wenn die Lampe ganz hoch geklappt ist. Das ist am Kopf genau meine Einstellung zum Laufen. Ich muss also erst die Ausrichtung verstellen um die Helligkeit einstellen zu können. Quasi ein Einstellschutz.

Eigentlich schade. Aus leichtem Magnesium, Spot und Flood, USB c. Sie haben es nur versucht... wird vll. noch was in Zukunft.20200201_164231-01.jpeg
Gehört nicht hier her. Kann ja in den HM65R Thread verschoben werden und der Beitrag verlinkt werden.
 
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uluNote2

Flashaholic*
9 April 2013
411
163
43
Ennepetal
Die Fenix HM65R wiegt mit Akku 150g. Eigentlich bräuchte ich garnicht mehr dazu schreiben. Egal.
Sie zählt zu den eher unbequemen Stirnlampen. Die Bedienung ist quasi die von zwei getrennten Lampen: man muss Flood und Spot getrennt ein- (mit Modememory) und ausschalten. Es gibt keine Shortcuts. Um also beim laufen kurz etwas weiter zu sehen muss man die Spotleuchte höher schalten und durch alle 4 oder bei der Superraptor 5 Stufen durchschalten (eigentlich noch mehr, s. nächster Absatz) um auf den Ausgangslevel zu kommen. Das UI ist bestenfalls Hausmannskost. Die normale ist noch nicht mal konstant geregelt.

Und wirklich mies: die Schalter sind halb abgedeckt als Einschaltschutz, wenn die Lampe ganz hoch geklappt ist. Das ist am Kopf genau meine Einstellung zum Laufen. Ich muss also erst die Ausrichtung verstellen um die Helligkeit einstellen zu können. Quasi ein Einstellschutz.

Eigentlich schade. Aus leichtem Magnesium, Spot und Flood, USB c. Sie haben es nur versucht... wird vll. noch was in Zukunft.Anhang anzeigen 117641
Gehört nicht hier her. Kann ja in den HM65R Thread verschoben werden und der Beitrag verlinkt werden.
Meine Waage zeigt halt was anderes an.
Und selbst wenn; 124 zu 150g ist ja ein gewaltiger Unterschied.
Das würde ich gar nicht merken.
Die getrennte Schaltung ist für mich ja gerade der große Vorteil.
Bringt ja nichts wenn beide LEDs immer gleich hell sind.
Ich Laufe aber auch maximal 90 min.
Zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich. ;)
 
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matjeshering

Flashaholic*
29 Oktober 2012
870
472
63
Deine Waage geht falsch.20200201_171420-02.jpeg
Und Moonlight ist jetzt auch nicht mehr wichtig.
 
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Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
389
330
63
45
Bad Bentheim
Moin,
ich durfte die Array im Rahmen des Passarounds testen.Beweisen musste sie sich bei einem kurzen Lauf innerhalb der Ortschaft gegen meine Standardlampe, eine billige Brustlampe von Decathlon.
Die Verarbeitung ist gut und auch das Design macht was her.
Die Olight bietet ein angenehm gleichmässig ausgeleuchtetes Lichtbild. Die Lichtfarbe ist etwas kühl für meinen Geschmack, die Farben bleichen etwas aus, aber insgesamt erfreulich wenig Farbstich. Die niedrigste Leuchtstufe ist für einen Lauf in der Stadt für meinen Geschmack etwas zu niedrig, da auf Grund der Straßenbeleuchtung eine vollständige Dunkeladaption kaum möglich ist. Die zuschaltbare Spot-LED bringt kaum einen Reichweitengewinn. Leider sind meine Handybilder allesamt nicht vorzeigbar. Gut, zumindest für Läufer, ist das einfache UI, welches sich auf 2 Leuchtstufen und 2 Gruppen beschränkt, so daß sich ohne grosses Gefummel die Leuchtstufe /-gruppe auch während des Laufens umschalten lässt. Das “Rücklicht“ ist ein zusätzliches sinnvolles Feature für die Sicherheit und nicht wie einige schreiben „unnötiges Geblinke“. Es könnte aber gerne etwas heller sein. Alles in allen also eine Runde Sache für Läufer. Eine Einschränkung möchte ich aber doch erwähnen, auch wenn diese alle Kopflampen beim Laufen betreffen und dass ist der geringe LED-Augen-Abstand, der dafür sorgt, daß Hindernisse am Boden nur wenig Schatten werfen und deswegen teilweise schwer zu erkennen sind. Da hat eine Brustlampe doch Vorteile, so daß meine billige Decathlon-Funzel trotz schlechterem Lichtbild/ Lichtfarbe nicht wirklich schlecht abschneidet. Bei dieser sind die LEDs am Akkublock auch heller und zeigen bauartbedingt unabhängig von der Richtung, in die man guckt, immer nach hinten.
Für andere Anwendungen sieht das dann aber u.U. anders aus. Da würde ich ein Moonlightg und evtl. höhere Stufen wünschen, wobei 400 Lumen fast für alles ausreichend sind.
Das Magnetladesystem von Olight ist uneingeschränkt zu empfehlen, wenn man denn eines haben will. Der Stecker findet immer automatisch die richtige Position und der Kontakt wird zuverlässig hergestellt.
Das Stirnband sitzt auch während des Laufens trotz fehlenden Überkopfbandes. Die Kabelverbindung zum Lampenkopf sitzt bombenfest.

Pro:
- Lichtbild
- Design
- Magnetladesystem

Neutral:
- Lichtfarbe

Negativ:
- als Allroundlampe eher ungeeignet.

Fazit:
Als reine Lauflampe, abgesehen von den Nachteilen einer Kopflampe allgemein, fast uneingeschränkt zu empfehlen. Als Allroundlampe ziehe ich da eher eine Armytek Wizard Pro USB oder eine Zebralight H600Fd vor.
 
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