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Review Lupine Piko TL Max

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Liebe Leuchtkollegen,

nachdem die Piko TL Mini Max hier schon in tollen Reviews ausgiebig getestet wurde, habe ich mich ihrem größeren Bruder, der Piko TL Max angenommen.
Prinzipiell unterscheiden sich beide Lampen nur durch Größe und Laufzeit, aber ich habe trotzdem noch einige zusätzliche Details/Sichtweisen/Überlegungen einfließen lassen.


Aber beginnen wir erstmal ganz traditionell - mit der Lampe.

lupine_piko_tl_max_001-small.jpg





lupine_piko_tl_max_002-small.jpg

Geliefert wird sie in einem stabilen Pappkarton.



lupine_piko_tl_max_003-small.jpg

Im Karton finden sich neben der Lampe ein Ladegerät und eine Bedienungsanleitung. Diese Anleitung ist ausgezeichnet verfasst und durchdacht, auch Leute, die noch nie eine Lampe in der Hand hatten, werden mit der Piko TL Max, trotz ihrer Komplexität, schnell und problemlos klarkommen.​



Zu den Daten:
Länge: 103 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Maße Kopf Höhe/Breite: 26 x 42 mm
Maße Tail Höhe/Breite: 24 x 40 mm
Gewicht: 188 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Öse am Tail.
wasserdicht: Die Lampe erfüllt die Schutzklasse IP68. Was bedeutet, dass sie staubdicht ist und gegen dauerndes Untertauchen in mindestens einem Meter Tiefe geschützt.

lupine_piko_tl_max_004-small.jpg

Auf dem Gehäuse wird die Programmierung erklärt.



lupine_piko_tl_max_005-small.jpg




lupine_piko_tl_max_006-small.jpg




lupine_piko_tl_max_007-small.jpg

Die Lampe verfügt über eine Öse zur Befestigung eines Lanyards.



lupine_piko_tl_max_008-small.jpg

Aufgrund der großen Auflagefläche beherrscht die Piko TL Max den Tailstand sicher.​



Als Leuchteinheit wurden zwei Cree-XM-L2-LEDs verbaut. Die Frontscheibe besteht aus Polycarbonat. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Lampe auch mal ungünstig herunterfallen kann, ohne dass ihr etwas passiert, andererseits aber auch den Nachteil, dass die Scheibe schneller verkratzt als eine Glasscheibe.

lupine_piko_tl_max_013-small.jpg



Bedienung
Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe wahlweise per Doppelklick oder einfachem Klick. Kurzes Drücken das Tasters bei eingeschalteter Lampe schaltet durch die Leuchtstufen, Gedrückthalten des Tasters schaltet die Lampe aus. Angegeben ist die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit 13 Watt (1200 Lumen), in der dunkelsten Stufe mit 0,4 Watt (50 Lumen).
Während des Betriebs zeigen eine blaue und eine rote LED im Taster grob an, wieviel Kapazität noch im Akku steckt. Leuchtet die blaue LED, ist noch genug Saft im Akku. Wenn die Akkuspannung unter einen bestimmten Wert sinkt, leuchtet die rote LED. Ist der Akku fast leer, beginnt die rote LED zu blinken. Bei leerem Akku schließlich blinken die rote und die blaue LED gleichzeitig, und auch die Lampe selbst beginnt zu blinken. Nach erneutem Einschalten (die blaue und die rote LED blinken abwechselnd) stehen dem Benutzer noch einige Minuten Laufzeit in den dunkleren Stufen zur Verfügung, bevor die Lampe abschaltet, um das Akkupack vor einer drohenden Tiefentladung zu bewahren.

lupine_piko_tl_max_018-small.jpg




lupine_piko_tl_max_019-small.jpg

Während des Betriebs leuchtet eine LED im Schalter. Diese Funktion kann man auch abstellen, wenn man möchte.​



Die Programmierung:
Grundsätzlich gibt es zwei, ich nenne sie mal “Ebenen”: die Leuchtstufen selbst (1) und wie sie genutzt/angesteuert werden (Modi, 2). Die komplette Programmierung erfolgt über den Taster. Wird selbiger gedrückt gehalten (egal, ob bei ein- oder ausgeschalteter Lampe), blinken die LEDs im Taster – zunächst siebenmal hintereinander rot und anschließend achtmal hintereinander blau.

Diese Blinkimpulse stehen für folgende Leuchtstufen/Modi:
1x rot: 2-stufig low (1200 Lumen/50 Lumen)
2x rot: 2-stufig high (1200 Lumen/220 Lumen)
3x rot: 2-stufig Flash (1200 Lumen/Flash)
4x rot: 3-stufig SOS (1200 Lumen/220 Lumen/SOS)
5x rot: 4-stufig (1200 Lumen/750 Lumen/470 Lumen/50 Lumen)
6x rot: 3-stufig (1200 Lumen/470 Lumen/50 Lumen)
7x rot: 3-stufig RVLR (1200 Lumen/220 Lumen/langsames Blinken)

1x blau: Tarn-Modus an (LED im Taster leuchtet nicht)
2x blau: Tarn-Modus aus (LED im Taster leuchtet)
3x blau: Schwacher Start an (Lampe startet in der dunkelsten Stufe)
4x blau: Schwacher Start aus (Lampe startet in der hellsten Stufe)
5x blau: Doppelklick an (Lampe wird durch Doppelklick eingeschaltet)
6x blau: Doppelklick aus (Lampe wird durch einfachen Klick eingeschaltet)
7x blau: Eco-Modus an (Leistung reduziert bei längerer Laufzeit)
8x blau: Eco-Modus aus (Maximalleistung)

Um die entsprechende Leuchtstufe/den Modus dauerhaft zu speichern, lässt man den Taster einfach an der entsprechenden Stelle los. Wird die Lampe im Eco-Modus betrieben, ist die Leuchtkraft in den einzelnen Leuchtstufen geringer (Max liegt hier bei 940 Lumen). Eine entsprechende Tabelle findet sich in der Bedienungsanleitung.
Darüber hinaus gibt es nich den sogenannten Polizeimodus. In selbigem leuchtet die Lampe nur, solange der Taster gedrückt gehalten wird. Aktiviert wird dieser Modus durch achtmaliges schnelles Drücken des Tasters. Auf dieselbe Art und Weise gelangt man zur regulären Bedienung zurück.


Die Kapazitätsanzeige
Nach dem Ausschalten zeigt die Lampe durch Blinksignale an, wieviel Kapazität insgesamt aus dem Akku entnommen wurde. Die blaue LED blinkt dabei einmal pro Ah, die rote LED einmal pro 1/10 Ah. Beispiel: 1x blau, dann 3x rot = 1,3 Ah insgesamt aus dem Akku entnommen.


Stromversorgung
Die Lupine Piko TL Max wird mit einem separaten Akkupack betrieben, das fest in der Lampe verbaut ist. Dabei handelt es sich um ein 7,2-Volt-LiIon-Pack mit einer Kapazität von 3.300 mAh. Verbaut wurden Panasonic NCR18650B-Zellen. Beim Test wurde die Lampe in der hellsten Stufe betrieben, in der sie mit einer Laufzeit von zwei Stunden angegeben ist, und durch einen Ventilator gekühlt. Da dieser nicht stark genug war, um optimale Testbedingungen in Form von ausreichender Kühlung zu schaffen, habe ich durch Auflegen von Kühlpacks und Eiswürfeln zugekühlt.

lupine_piko_tl_max_015-small.jpg

Die Abdeckung der Ladebuchse.



lupine_piko_tl_max_016-small.jpg

Und die Ladebuchse selbst.​




Laufzeitmessung:

Beim Einschalten: 6.500 Lux
nach 5 Minuten: 6.500 Lux
nach 15 Minuten: 6.500 Lux
nach 30 Minuten: 6.500 Lux
nach 45 Minuten: 6.500 Lux
nach 60 Minuten: 6.300 Lux
nach 75 Minuten: 6.100 Lux
nach 90 Minuten: 6.000 Lux
nach 105 Minuten: 5.600 Lux
Nach 110 Minuten und angezeigten 5.600 Lux begann die rote LED zu blinken. Ende des Tests.

Wie man sieht, ist die Lampe ausgezeichnet geregelt. Erst zum Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität geht sie ein wenig in die Knie.
Wird die Lampe nicht gekühlt, erwärmt sie sich schnell und gleichmäßig über das gesamte Gehäuse. Eine Temperatursteuerung sorgt dafür, dass sie bei drohender Überhitzung herunterschaltet. Dies geschieht in der Praxis sehr smart und augenscheinlich “stufenlos”, sodass es kaum auffällt. Sinkt die Temperatur, regelt die Lampe wieder hoch.


Ich habe die Lampe während der Messung alle 30 Minuten kurz ausgeschaltet, um anhand der Anzeige die entnommene Akkukapazität abzulesen.
Nach 30 Minuten: 0,9 Ah entnommen
nach 60 Minuten: 1,8 Ah entnommen
nach 80 Minuten: erste Blinkwarnung: 2,4 Ah entnommen
nach 90 Minuten: 2,6 Ah entnommen
nach 110 Minuten: zweite Blinkwarnung: 3,1 Ah entnommen

Anhand der Kapazitätsanzeige kann man ausgezeichnet Rückschlüsse auf die verbleibende Restkapazität des Akkus ziehen, denn diese Anzeige funktioniert sehr zuverlässig. Allerdings ist es wichtig, den Akku immer komplett zu laden und nicht nur “nachzupumpen”, denn die Anzeige wird erst durch vollständiges Laden zurückgesetzt.


Es gibt zwei Dinge, die mir nicht gefallen. Zum einen ist das die Reihenfolge der Modi beim “Schwachen Start”. Während die Lampe werksseitig in der hellsten Stufe startet und immer brav in absteigender Reihenfolge durch die Leuchtstufen schaltet, folgt beim “Schwachen Start” auf die niedrigste immer die höchste Stufe. Bei drei Modi also Low-High-Mid; bei vier Modi Low-High-Mid-dunkleres Mid. Auch das Geblinke folgt beim “Schwachen Start” unmittelbar auf die dunkelste Stufe, während es bei der werksseitigen Programmierung immer am Ende des UIs liegt. Hier hätte ich mir gewünscht, die Reihenfolge selbst bestimmen zu können oder eine andere werksseitige Programmierung des “Schwachen Starts”.
Was mich ebenfalls stört, ist die Tatsache, dass die Lampe beim Ausschalten immer kurz über die Programmierstufe geht, die als nächstes im UI liegt (Beispiel 2-stufig: Beim Ausschalten in Low geht die Lampe kurz über High bevor sie ausschaltet und umgekehrt).


Ein paar Dinge, die nicht in der Bedienungsanleitung stehen
- Ich habe die Erwärmung am Lampengehäuse mal anhand eines “Fühl-Tests” überprüft, bei dem die Lampe ohne jegliche Kühlung betrieben wurde. Bis zur 470-Lumen-Stufe zeigt sich Wölfchen auch über längere Zeit relativ unbeeindruckt und wird nur leicht warm. Erst ab der 620-Lumen-Stufe ist über einen längeren Zeitraum eine stärkere Erwärmung festzustellen. Richtig heiß wird die Lampe erst in den hellsten Stufen.
- Wenn die erste Blinkwarnung einsetzt, sind die Leuchtstufen, die zwischen 470 Lumen und 220 Lumen liegen, immer noch über einen längeren Zeitraum abrufbar, bevor die zweite Blinkwarnung einsetzt.
- Man kann die Blinksignale der Kapazitätsanzeige auch “anders” ablesen, indem man die angezeigten Werte grob in die verbleibende Akkukapazität in Prozent umrechnet:
0,7 Ah entnommen: etwa 80% Restkapazität
1,3 Ah entnommen: etwa 60% Restkapazität
1,9 Ah entnommen: etwa 40% Restkapazität
2,6 Ah entnommen: etwa 20% Restkapazität


Zubehör


lupine_piko_tl_max_010-small.jpg

Das Lederholster ist klasse. Man hat direkt Zugriff auf die Lampe, und sie passt perfekt ins Holster. Bei einer Materialstärke von mehr als drei Millimetern dürfte da auch langfristig nichts ausleiern.



lupine_piko_tl_max_012-small.jpg

Ebenfalls optional erhältlich ist ein Trageclip, der aus einer Grundplatte mit Edelstahlfeder besteht. Er wird in ein M4-Gewinde unten im Lampengehäuse geschraubt und hält die Lampe sicher am Mann.​



Mein Fazit zur Piko TL Max

Es gibt nicht viele Serienlampen, die mich wirklich vom Sockel hauen. Die Lupine Piko TL Max ist eine davon. Keine 3-fach-, 5-fach-, 7-fach- oder 33,6-fach-LED-Lampe mit verdrüdelten, dedomten, verchromten und höher bestromten LEDs, sondern eine wertige Lampe mit kompakten Abmessungen, die man wirklich brauchen kann. Die Leistung reicht für alle Tätigkeiten, die man sich vorstellen kann, mehr als aus, und die Möglichkeiten, die die Lampe bietet, lassen eine Anpassung an individuelle Vorlieben zu.
Als "Schnäppchen" würde ich die Piko TL Max bei einem Preis von 315 Euro nicht bezeichnen. Aber als Gegenwert bekommt man eine Lampe, die ein bisschen mehr kann und bietet als die meisten vergleichbaren Lampen. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Lupine, an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank!

lupine_piko_tl_max_023a-small.jpg

Größenvergleich. Von links: Armytek VikingX, Spark SL6-740NW, Nitecore EA4, Zebralight SC600, Lupine Piko TL Max.



lupine_piko_tl_max_020a-small.jpg






lupine_piko_tl_max_025a-small.jpg

Lupine Piko TL Max 0,4 Watt (50 Lumen)



lupine_piko_tl_max_026a-small.jpg

Lupine Piko TL Max 4 Watt (470 Lumen)



lupine_piko_tl_max_027a-small.jpg

Lupine Piko TL Max 7 Watt (750 Lumen)



lupine_piko_tl_max_028a-small.jpg

Lupine Piko TL Max 13 Watt (1200 Lumen)



lupine_piko_tl_max_030a-small.jpg

Fenix TK45



lupine_piko_tl_max_031a-small.jpg

Nitecore EA4



lupine_piko_tl_max_033a-small.jpg

Zebralight SC600​



Wer es gerne noch etwas ausführlicher hat, kann sich gerne den Test auf meiner fabulösen Seite anschauen. Ihr solltet ohnehin öfter mal dort vorbeischauen, denn es ist eine gute Seite, die von einem lieben Menschen betrieben wird.

Gruß
Walter
 
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G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
2x 18650 in Serie mit 2x XM-L2 und dann nur 1200 lumen, bei 188g Masse.

Zum Vergleich die ET TX25C2, 1x 18650 und 1x XM-L2, kommt auf 1180 lumen, bei 95g Masse.

Mit 2x 18650 und 2x XM-L2 müssten das dann 2360 lumen ergeben, das klingt logisch, bei 190g Masse bzw. ich halte einfach 2x TX25C2 in der Hand :thumbsup:
 
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andreas0401

Flashaholic**
20 September 2010
2.559
8.465
113
Dorsten
2x 18650 in Serie mit 2x XM-L2 und dann nur 1200 lumen, bei 188g Masse.

Zum Vergleich die ET TX25C2, 1x 18650 und 1x XM-L2, kommt auf 1180 lumen, bei 95g Masse.

Mit 2x 18650 und 2x XM-L2 müssten das dann 2360 lumen ergeben, das klingt logisch, bei 190g Masse bzw. ich halte einfach 2x TX25C2 in der Hand :thumbsup:

Eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben was ich über Deine Aussage denke.
Ich lass es aber besser:confused:
So einen Käse habe ich aber schon lange nicht mehr gehört. Wie kommst Du auf so einen tollen Vergleich ?
Warum haben Deine zwei TX25 denn jeweils 1180 Ansi Lumen ? Meine hat nur
965 Ansi Lumen.
Hast Du eigentlich schon ausgerechnet wieviel TX25 man braucht um
z.b. eine Polarium PH50 zu ersetzen ?
Irgendwie habe ich das Gefühl, Deine Antwort hast Du ohne nachzudenken geschrieben:mad:.
Andreas
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.352
12.426
113
im Süden
Danke mal wieder für einen weiteren in flüssig zu lesendem Deutsch geschriebenen Testbericht, frei von Kapostrophen und anderen Lesehindernissen.;):thumbup:

OT: Ja, es ist schon erstaunlich: mittlerweile registriere ich es als erfreuliche Besonderheit, wenn jemand "LEDs" anstatt "LED's" schreibt.
Neulich hab' ich mit etwas Überwindung "Bratwurst mit Pomme's" gegessen, unter Missachtung meiner Maxime "Iss nichts, was der Wirt nicht richtig auf die Tafel schreiben kann", konnte es aber nicht lassen, die Bedienung (man kennt sich, quasi Stammlokal) darauf hinzuweisen. Vier Tage später stand auf der Tafel "Seelach's-Filet" - da musste ich dann wirklich lachen ob der gelungenen Retourkutsche.:D)


Mir gefällt die Leuchtcharakteristik der Pico TL Max sehr gut, für meine Zwecke perfekt.

Das UI beim "schwachen Start" wäre für mich allerdings ein echtes Hindernis, hoffentlich bessert Lupine da nach. Dito beim Ausschalten. Zebralight zeigt, wie das besser geht.


Wer es gerne noch etwas ausführlicher hat, kann sich gerne den Test auf meiner fabulösen Seite anschauen.
Habe ich getan, und dabei einen Vergleichs-Beamshot gesehen, der hier fehlt: den der Spark SL6-740NW.
Ist der tatsächlich zum gleichen Zeitpunkt mit gleichen Einstellungen aufgenommen?
Wenn ja, dann illustriert dieses Bild eindrücklich, warum neutralweiße LEDs in der Natur wesentlich besser abschneiden: das braune Laub unter den Bäumen sieht man mit den kaltweißen LEDs schlicht nicht, ebensowenig wie die Erde im Vordergrund.

Und da liegt für mich das größte Problem der Lampe: es gibt sie nicht in Neutralweiß. Da hat mein Geldbeutel gerade noch mal Glück gehabt. Mit einem 5er Farbbin und geändertem UI würde es echt eng für ihn.
 

Päulchen

Flashaholic*
26 Februar 2013
513
263
63
Tönning (auf dem Deich)
Ein Servus aus dem "tiefsten" Bayern :)!

@ Placebo

ET TX25C2 965 lm OTF für wieviele Sekunden?

Sind diese 965lm nicht für lange 200 Sekunden angegeben? - und dann ...?
... dann stehen automatisch im High sagenhafte 746lm parat für lange 1,8h.


Mit freundlichen Grüßen aus dem tiefen Süden
Peter alias Päulchen
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.352
12.426
113
im Süden
Ich sehe schon: Lupine braucht auch einen "Turbo"-Mode. Dann sind auch die Taschenlampenquartettspieler zufrieden ;).

Wenn man sieht, welchen Kühlungsaufwand Walter beim Testen treiben müsste, dürfte klar sein, dass Lupine mit der Leistung schon an die Grenze des Sinnvollen gegangen ist. Klar, mit einem großen durch zahlreiche Kühlrippen "verdrüdelten" (ich hoffe, Walter, ich habe Deine Wortschöpfung richtig angewandt) Lampenkörper wird das etwas einfacher, aber das ist dann eine andere Lampe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
...und dabei einen Vergleichs-Beamshot gesehen, der hier fehlt: den der Spark SL6-740NW.
Ist der tatsächlich zum gleichen Zeitpunkt mit gleichen Einstellungen aufgenommen?
Wenn ja, dann illustriert dieses Bild eindrücklich, warum neutralweiße LEDs in der Natur wesentlich besser abschneiden: das braune Laub unter den Bäumen sieht man mit den kaltweißen LEDs schlicht nicht, ebensowenig wie die Erde im Vordergrund.
Die Beamshots stammen zum Teil aus unterschiedlichen Serien und wurden zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen. Momentan liegt weniger Laub im Wald, deshalb sieht man bei der Piko TL Max auch keins. Bei der TK45 (ebenfalls aus einer anderen Serie) sieht man, trotz kühlerer Lichtfarbe, auch Laub.
Die Kameraeinstellungen sind bei allen Bildern gleich, und die Beamshots sollen in erster Linie die Leuchtcharakteristik darstellen. Daran, dass jemand die Lichtfarben vergleicht und bei der neutralweißen Spark durch Laub verwirrt wird, das bei anderen Beamshots nicht dort liegt, hatte ich nicht gedacht. Sorry!

Gruß
Walter
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.313
5.324
113
Hamm, NRW
Puhhh, der war gut! Ich dachte nämlich schon ich sollte bei der nächsten Lampe doch mal nw ausprobieren...
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Danke für die wunderbare Review! Man merkt dass Du schon zweibisdrei Review's (den konnte ich mir nicht verkneifen :D ) gezimmert hast! :thumbup::thumbup:

Bin wieder mal über meine eigene Dummheit gestolpert worden, weil ich Lupine Lampen an anderen Stellen mehrfach als Füchsinne'n (sorry!) bezeichnet habe... :peinlich: Was natürlich Blödsinn ist. Lupus gleich Wolf. Das bleibt jetzt hängen. Zumindest hoffentli'ch... ;)
 
  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.352
12.426
113
im Süden
Daran, dass jemand die Lichtfarben vergleicht und bei der neutralweißen Spark durch Laub verwirrt wird, das bei anderen Beamshots nicht dort liegt, hatte ich nicht gedacht. Sorry!

Och schade, ich dachte schon...
Puhhh, der war gut! Ich dachte nämlich schon ich sollte bei der nächsten Lampe doch mal nw ausprobieren...
Probier's trotzdem.
Ich habe damals im Wald die SC600 direkt mit der SC600w verglichen, daraufhin die SC600 verkauft und seither nur noch NW gekauft.

Die Eagletac TX25C2 kommt auf ein Leergewicht von 95g, hat in dem Zustand aber den Nachteil überhaupt kein Licht zu liefern, ...
:D
 
Zuletzt bearbeitet:
9 Juni 2013
8
0
1
Vielen Dank für dieses Review mit den super Bildern. Ich möchte mir über kurz oder lang gerne eine programmierbare Lampe zulegen, nur weil ich das spannende finde. Da ist diese Lupine doch sehr interessant.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Okay, mit dem Gewicht habe ich mich wohl total vertan, sorrY! :peinlich:
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
21.453
25.904
113
NRW
Danke Walter, für das (wie immer) tolle Review.

Bei der Laufzeitmessung bin ich hin und her gerissen. Ist es wirklich praxisgerecht, eine Lampe mit Ventilatorkühlung und zusätzlich von Eis umschlossen zum messen? In der Praxis sollte es doch eher vorkommen, dass die Lampe allenfalls durch die Hand, leichten Fahrtwind oder gar nicht gekühlt wird. Insofern hätte deine Luxmessung nur einen theoretischen Nutzen, wenn sich die Lampe beim Benutzer ganz anders verhält.

Ich habe ebenfalls gerade ein Review von einer Lupine in der Mache, allerdings eine Kopflampe. Für einen groben Laufzeittest habe ich lediglich einen großen Standlüfter auf höchster Stufe laufen lassen. Das dürfte nach meiner Einschätzung einem flotten Tempo auf dem Fahrrad entsprechen. Unter diesen Bedingungen zeigt die Kopflampe nicht so ein lineares Verhalten wie bei deinem Testaufbau mit der Piko TL Max.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Bei der Laufzeitmessung bin ich hin und her gerissen. Ist es wirklich praxisgerecht, eine Lampe mit Ventilatorkühlung und zusätzlich von Eis umschlossen zum messen?

Nein, natürlich nicht. Aber bei den Laufzeitmessungen, die ich mache, werden die Lampen immer unter möglichst optimalen Bedingungen gemessen um zu sehen, ob und wie die Regelung funktioniert.

Außer in der Antarktis wird die Lampe den Wert nicht halten können, und da auch nur, wenn man zusätzlich mit einem Schlittenhund um die Wette rennt.

Ich hatte auch noch eine "Chaos-Messung" durchgeführt (die nicht in den Test eingeflossen ist, weil sie wirklich zu chaotisch war), bei der ich die Lampe mal mit viel Kühlung, mal mit wenig Kühlung, mal mit Eiswürfel-Kühlung betrieben habe.
Ohne jegliche Kühlung sank der Wert bis auf 3.400 Lux, bei starker Kühlung stieg er bis auf über 5.000 Lux an, bei Eiswürfel-Kühlung wieder auf maximale Leistung.

Es ist also immer auch von äußeren Einflüssen abhängig, wie sich die Lampe verhält, wann, wie schnell und wie stark sie herunter- und wieder hochregelt.

Gruß
Walter
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Heute war sie endlich in der Post - eine Lampe, die so neu ist, dass sie bei Lupine noch nicht auf der Seite auftaucht:
Die Piko Gulliver!

18511


Gruß
Walter
 

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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
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Witten
taschenlampen-tests.de
Mach bitte noch ein Foto auf dem sie auch leuchtet...
Das macht die Kamera nicht mit. Werte und Daten darf ich auch nicht verraten, ist mit Lupine so abgesprochen.

Aber zumindest soviel: Nachdem ich sie ein- und wieder ausgeschaltet hatte, roch es nach verbranntem Holz, und der Wald war nicht mehr da.

Gruß
Walter
 
  • Danke
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Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
3.045
2.130
113
Schwäbische Alb
Hallo Walter,

wieder mal ein sehr schön geschriebener und bebilderter Bericht.:thumbsup:


Die Beamshots stammen zum Teil aus unterschiedlichen Serien und wurden zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen. Momentan liegt weniger Laub im Wald, deshalb sieht man bei der Piko TL Max auch keins.

Schade. Und ich dachte schon, die Benutzer der lauten Laubbläser bzw.
Laubsauger könnten auf die nicht hörbare Piko TL Max umsteigen.:D

Heute war sie endlich in der Post - eine Lampe, die so neu ist, dass sie bei Lupine noch nicht auf der Seite auftaucht:
Die Piko Gulliver!

Walter, du bist und bleibst (hoffentlich) ein Original.;)

Gruß Hacki:)
 

Päulchen

Flashaholic*
26 Februar 2013
513
263
63
Tönning (auf dem Deich)
Einen wunderschönen Tag aus dem "tiefsten" Bayern :)!

@ Lichtinsdunkel

Darf man wenigstens erfahren, ab wann die "Portokasse" wieder
ein bißchen dezimiert werden kann:D?

Mit freundlichen Grüßen aus dem "tiefen" Süden
Peter alias Päulchen
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass die Ernsthaftigkeit in diesem Thread verloren geht.
Wer hat doch gleich mit dem Quatsch angefangen?

Bitte zurück zum Thema.
Danke.

Gruß
Walter
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Kleiner Nachklapp:

Ich trage die Lampe seit einer Woche im Holster am Gürtel. In den ersten Tagen habe ich sie auf Doppelklick zum Einschalten programmiert, um ein versehentliches Einschalten zu vermeiden.

Da mir allerdings das Einschalten per Doppelklick in der Praxis gehörig auf die Zwiebel geht, habe ich sie seit ein paar Tagen umprogrammiert, sodass sie per einfachem Klick einschaltet.

Aus Versehen eingeschaltet hat sie sich während der ganzen Zeit nicht ein Mal. Obwohl der Taster leicht erhaben ist, um ihn auch bei Dunkelheit schnell finden zu können, ist der Druckpunkt gut gewählt, damit die Lampe nicht aus Versehen angeht.

Eine absolute Sicherung gegen versehentliches Einschalten ist das dennoch nicht. Beim Transport im Rucksack sollte man die Lampe auf jeden Fall auf Doppelklick-Start programmieren, denn beim Kontakt mit spitzen Gegenständen schaltet sie sehr wohl unbeabsichtigt ein.
Aber im Praxisbetrieb am Mann ist das Einschalten per einfachem Klick (zumindest meiner Erfahrung nach) sehr sicher, etwa im Gegensatz zur Nitecore EA4, mit der ich diesbezüglich keine guten Erfahrungen gemacht habe.

Gruß
Walter
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.352
12.426
113
im Süden
Apropos Einschalten: hat sich Lupine schon mal geäußert zum "Ausschaltbug", d.h. dass die Lampe beim Ausschalten erst noch kurz in den nächsten Mode schaltet? Das wurde ja schon in anderen Reviews stark bemängelt, inbesondere im Zusammenhang mit "schwachem Start". Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur EIN User gut findet, höchstens nicht besonders schlimm.

Ich nehme an, Lupine liest hier mit. Vielleicht wird's ja geändert, wenn sich genügend Stimmen erheben :).
 

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
5.035
3.278
113
Ich habe den Verdacht, dass sich die Piko Gulliver wohl nur mit einem Feuerzeug auf Knopfdruck "einschalten" lässt und danach nur mühsam wieder "auszuschalten" ist. Dafür ist die Piko Gulliver dann aber auch nach längerer Zeit mal wieder eine Lampe von Lupine mit warmweißer Lichtfarbe...

;)

MfG Frederick
 
  • Danke
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Päulchen

Flashaholic*
26 Februar 2013
513
263
63
Tönning (auf dem Deich)
Einen wunderschönen Tag aus dem "tiefsten" Bayern :)!

Gullivers (Reisen) hin, Pico her. Aber zumindest sollte sich lt. Lupine Forum
Mitte August doch sich etwas tun :rolleyes:.


Mit freundlichen Grüßen aus dem "tiefen" Süden

Peter alias Päulchen
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.433
113
Ich habe den Verdacht, dass sich die Piko Gulliver wohl nur mit einem Feuerzeug auf Knopfdruck "einschalten" lässt und danach nur mühsam wieder "auszuschalten" ist. Dafür ist die Piko Gulliver dann aber auch nach längerer Zeit mal wieder eine Lampe von Lupine mit warmweißer Lichtfarbe...

Nach dem Ausschalten kann man dann sagen "Asche zu Asche, Staub zu Staub"... :cool:
 
  • Danke
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.558
5.042
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Uups...

Bei den Abmessungen habe ich einen Zahlndreher drin.

Die Länge beträgt nicht 130 Millimeter, sondern 103. Vielleicht könnte der nächste Mod, der über diesen Thread stolpert, das noch im Eingangspost bei den Abmessungen ändern.

Danke und Gruß
Walter