Review - LiitoKala 18350 900mAh (Pink)

Dieses Thema im Forum "Lithium-Technologie" wurde erstellt von kirschm, 22. April 2018.

  1. Bisher habe ich hier noch nichts in Richtung Review / Erfahrungen zum LiitoKala 18350 900mAh gefunden. Daher dachte ich, dass ich mal einen solchen Thread erstelle.

    Es gibt zumindest ein 'richtiges Review' vom 'Dänen':
    https://lygte-info.dk/review/batteries2012/LiitoKala 18350 900mAh (Pink) UK.html

    Mich interessiert aber v.a., was Otto Normalverbraucher erwartet, wenn er sich welche davon kauft. Ich habe es mal getan... meine erste Begegnung mit 18350ern... für ganz einfache Schwachstrom-Anwendungen, z.B. niedrige Leuchtstufen in einer Eagle Eye X2R, Convoy S2+, Astrolux S41.

    Bestellt hatte ich die hier, 4 Stück:
    https://www.aliexpress.com/item/Lii...l-lamps-electronic-cigarette/32390430642.html

    Was mir nicht gefallen hat:
    Die Spannungen der gelieferten Akkus waren in einem grossen Streuungsbereich und auch teils sehr hoch (bis zu 4.xV).

    Genauso schwankend wie die Ausliefer-Spannungen waren dann auch meine Kapazitätsmessungen mit folgenden Parametern:
    • Ladeschlussspannung: übliche 4.20V aber auch 'meine persönliche' Schlussspannung von 3.92V
    • Termination Current: 0.1A
    • Entladeschlussspannung: 2.8V ohne Stromreduzierung (also 2.8V erreichen, bedeutet 'sofort fertig'). Entladestrom 0.25A

    Unter den 4 Akkus gibt es zwei Aussreisser:
    1. Akku Nr1 mit der höchsten Kapazität
    2. Akku Nr2 mit zunächst unauffälliger Kapazität, jedoch starkem Spannungsabfall, wenn die Ladung irgendwo unterbrochen wird. Auch hat Nr2 lt. MC3000 den höchsten Innenwiderstand.

    Hier meine Messdaten:
    upload_2018-4-22_15-5-49.png
     
    Flummi, Onkel Otto und casi290665 haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Danke fürs Testen :thumbup: !

    Hast Du mal die Vorher-Nachher-Ris gemessen bzw. verglichen ?

    Ich fordere gern vor und nach dem Ladevorgang (MC3000) manuell
    noch eine oder mehrere extra Ri-Messung an, um zu schauen wie
    stark die Messwerte streuen.

    [Gleiches gilt auch für die unterschiedlichen Slots und Veränderungen
    des Kontakts durch Drehen um die Längsachse.]

    Greetings und Gracias
    Klaus
     
  3. Die Slots hatte ich schon getauscht... siehe die ersten 8 Messungen, bei denen jeder Akku jeweils in einem anderen Slot gemessen wurde (siehe AkkuNr vs. Slot)... jede Zeile 1-8 ist übrigens der Average aus 2 Messungen...

    Die IR-Werte siehst Du auch in der Tabelle, wobei die letzten 4 Zeilen mit 4.20V Ladeschluss auch meine letzten waren...

    Längsachsendrehung ist bei mir bereits ein natürlicher Reflex geworden...
     
    Onkel Otto hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Hier könnte man diskutieren, ob nicht der Minimalwert sinnvoll zu verwenden wäre. Übergangswiderstände etc. verändern den Widerstand immer nur nach oben...
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  5. Die Abweichungen waren minimal, daher wären zwei Messungen nicht nötig gewesen: Abweichung max 5mAh, oft absolut identisch.
     
  6. Sehr gut, waren die Unterschiede der einzelnen Ri-Messwerte hinreichend klein ?

    Ich wunderte mich über die n.a. in der Tabelle, weil ich den Ablauf nicht ganz
    nachvollziehen konnte.
    Ich messe gern den Ri bei leerem Akku vs. Ri bei geladenen Akku (nach 30 Minuten
    Ruhepause) und gugge, ob es Auffälligkeiten bzw. Ausreisser gibt.

    Greetings
    Klaus
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Als Otto Normalverbraucher schenkte ich den IR-Werten bisher wenig Beachtung... Schande, kirschm...

    Wenn ich beim MC3000 z.B. 2 Cycles einstelle, wird als IR immer der gleiche Werte angezeigt... bis zum Schluss...

    ... ich auch... kommt manchmal vor, weiss noch nicht, was der Grund für n/a ist...
     
  8. Wir sind ja hier unter uns, so kann ich es ja sagen ... :).

    Wenn ich den MC3000 benutze und mir ein möglichst genaues Bild von den
    Akkus machen möchte, z.B. weil sie neu sind oder ein unerwartetes Verhalten
    zeigen, dann lege ich die Akkus ein und messe dann jeweils 6 bis 10 mal den
    Ri ohne die Akkus in ihrer Lage zu verändern.

    Damit prüfe ich die Reproduzierbarkeit der Messung.


    Anschließend fordere ich manuell weitere Ri-Messungen an (via Select und
    gleichzeitig drücken), wobei ich jeden Akku fortlaufend jeweils ca. 15° um seine
    Längsachse drehe.
    Diese Messungen mittele ich dann für jeden Akku, schätze die jeweilige Standard-
    abweichung ab und starte die Messung in einer finalen Postion in der Wert des Ri
    im unteren Quantil der Verteilung liegt*.

    Damit habe ich eine Position mit möglichst kleinem Übergangswiderstand an den
    Kontakten des Laders gewählt.


    Mit der Zeit ergibt sich daraus ein durchaus brauchbares Gefühl für den Zustand
    des Akkus und der Kontaktierung im MC3000.

    Greetings
    Klaus


    Edit : * sind die Ri-Werte nicht statistisch verteilt, sondern weisen einen Trend auf,
    dann führt die Ri-Messung (=Belastung) zu einer signifikanten Veränderung (Entleerung)
    des Akkus. In einem solchen Fall gebe ich mich mit einer Position mit "vergleichweise"
    niedrigem Ri zufrieden und starte den Ladevorgang ohne weiteres Gemäch.
     
    #8 Onkel Otto, 22. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2018
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  9. Wir sind ja hier unter uns, so kann ich es ja sagen ... :)

    "So bekloppt wie Du bin ich noch nicht... ich arbeite aber daran..."
     
  10. Interessant :). Mich interessiert, wie Du die korrekte Rotation um 15° sicherstellst.

    :) Kleines Spässchen.

    Aber, weil es möglicherweise untergegangen ist, zitiere ich mich mal selbst. Ich denke eure Mittelung ist kontraproduktiv...

     
  11. Oh, was bist Du böse.

    Du bist ja so böhse.

    Nun gut, dann rudere ich rasch ein Stückchen zurück: meistens, d.h. für die
    Mehrzahl der Akkus benutze ich den Miboxer C4-12, lege die Akkus ein und
    gut is'.

    Puh, hätt' ich doch bloß nix gesagt, hätt' ich doch bloß nix gesagt.


    Ich wähle eine Position in der der Ri wenn möglich* im unteren Quantil der
    Verteilung ist (s.o.).
    [* ich habe obigen Post noch mit einem Edit ergänzt.]

    Greetings
    Klaus
     
    #11 Onkel Otto, 22. April 2018
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2018
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  12. Rein statistisch finde ich die Mittelung (auch wenn die höheren Werte wohl die 'falschesten' sind) trotzdem sinnvoll:

    Mich interessiert nicht der absolute Wert z.B. einer Kapazität... ob es nun 2800 oder 2825mAh sind, ist mir eigentlich egal... ich möchte eine Orientierung... und da ich nicht weiss, ob der niedrigste Wert tatsächlich richtig ist, orientiere ich mich an einem Mittelwert... auch wenn er als Absolutwert nicht stimmt... Wenn ich das bei allen Messungen und Akkus so mache, habe ich wohl keinen schlechten Vergleichswert...

    Trotzdem Danke für Deinen Hinweis... das wusste ich bisher nicht...
     
  13. Wenn das Deine Frau erfährt...uiuiui :Todlachsmiley:
     
  14. Ich dachte bisher, diese 'pinkenen' 18350er 900mAh Liitokalas seien das gleiche wie die identisch aussehenden VariCore, zumal es z.B. einen LiitokalaVariCore Direct sales Store gibt. Da ich noch welche brauchte, habe ich mir die VariCore bestellt, im Glauben, ich bekäme das gleiche wie die Liitokalas.

    Aber es kam besser: Die VariCore 18350er 900mAh haben trotz konservativer (Ent)ladeparameter alle echte 900mAh (genauer: 882-887mAh). Hätte ich sie weniger konservativ getestet, z.B. (ent)laden mit sehr niedrigem Terminationcurrent, dann wären alle über 900mAh gekommen.
     
  15. Das war keine gute Idee, siehe ab hier: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/shockli-18350-1150mah.65380/#post-996825
     
    Fraro hat sich hierfür bedankt.
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