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[Review] LED Lenser Automotive (neues Modell von 2016)

Dagor

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14 Mai 2011
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LED LENSER hat mir die neue Automotive zum Testen zur Verfügung gestellt. :ll:

Praktische Notfalllampe für den Zigarettenanzünder. Deutlich heller als der Vorgänger. Licht etwas grünlich. Keine 100%ige Ladebuchsenkompatiblität, da diese nicht vernünftig genormt sind. Lädt etwas langsam. Sollte trotz der Nachteile in keinem Auto fehlen. Ist aber noch nicht auf dem Markt.


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Es handelt sich hierbei um ein Vorserienmodell der neuen Version, die Anfang diesen Jahres auf den Markt kommen soll.
Es kann also sein, dass bis zur Markteinführung noch Details optimiert werden. Zum Lieferumfang kann ich ebenfalls noch nichts sagen. Bei meinem Testexemplar war nur ein kleiner Ladeadapter dabei.

Die LED Lenser Automotive ist, wie der Name schon sagt, eine Auto-Lampe. Die Automotive gehört in die Bordspannungssteckdose ("Zigarettenanzünder") wo sie geladen wird und auf einen Einsatz wartet. Dadurch ist sie immer voll geladen, wenn man sie braucht.


Abmessungen:
Kopfdurchmesser: 23 mm
Batterierohrdurchmesser (Minus-Ladekontakt): 20,5 mm
Tailcapdurchmesser (Plus-Ladekontakt): 17 mm bzw. 17,5 mm an der Kante
Länge: 55,5 mm bzw. 60,8 mm mit Ladeadapter
Gewicht: 52 g bzw. 53g mit Ladeadapter

Ausstattung:
LED: Cree XLamp XQ-E Torch S7 [Datenblatt]
fest verbauter Akku (vermutlich Lithium-Eisenphosphat)
integriertes 12V-Ladegerät (CN3058E) [Datenblatt]
blaue Ladestatus-LED
montierbarer Ladeadapter

Leistungsdaten:
Lichtfarbe: Kaltweiß (nach außen grünlich werdend)
Lichtstrom: ca. 120 lm (Laut LED Lenser 80 lm)
Lichtstärke: 68 cd (am Rand) bis 116 cd (in der Mitte)
Reichweite (entsprechend ANSI): 21,5 m (Laut LED Lenser 20 m)
Beamwinkel: ca. 67° (1 m Beamdurchmesser in 75 cm Entfernung)
nutzbare Laufzeit: ca. 0,5 h (50% Helligkeit)
Ladedauer: 5 h
Leuchtstufen: 1



img_78218voe6.jpg


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img_7855qml0j.jpg


Optisch ähnelt die neue Automotive ihrem Vorgänger. Der Lampenkopf ist aber etwas gewachsen und hat nicht mehr den gleichen Durchmesser, wie der Rest der Lampe. Wie LED Lenser typisch, sieht man vorne durch die Linse um die LED einen LED-LENSER-Schriftzug mit Logo. Unten am Rand kann man die blaue Ladestatus-LED sehen. Insgesamt wirkt die neue Automotive sehr schlicht und edel.

Außer der silbernen Version ist auch eine Version mit einem schwarzen Lampenkopf geplant.



img_7830k5o1w.jpg


img_7837r5puv.jpg


Der wichtigste Unterschied zur alten Version ist die deutlich höhere Leistung. Während bisher eine 5mm LED von Nichia für spärliche 15 Lumen sorgte, ist in der neuen Lampe eine Cree XLamp XQ-E Torch S7 verbaut. Diese winzige LED ist gerade einmal 1,6 x 1,6 mm groß (Zum Vergleich: Cree XP-Familie: 3,45 x 3,45 mm - Cree XM-Familie: 5 x 5 mm). Laut Ceiling-Bounce und Lumenschätzkarton-Messung ist die neue Automotive so hell wie eine Fenix LD12 (laut Fenix 125 Lumen).

Mit Luxmessungen komme ich auf ein ähnliches Ergebnis:
In der Mitte habe ich eine Lichtstärke von 116 cd gemessen (29 lx in 2 m Entfernung), am Rand 68 cd (17 lx in 2 m Entfernung). Der Mittelwert beträgt also 92 cd. Der 67°-Beam beleuchtet in 1m Entfernung einen 1,37m² großen Kreis. Bei einer Beleuchtungsstärke von durchschnittlich 92 lx entspricht das 126 lm. Vermutlich aber etwas weniger, da man die Rand und Mittenwerte wahrscheinlich anders gewichten muss. Auf jeden Fall liegt der Wert zwischen 93 und 159 Lumen (das wären die Lichtströme für 68 bzw. 116 lx)

LED Lenser gibt die Lampe jedoch mit 80 Lumen an.

Einige Flashys mögen an dieser Stelle zwar jammern, aber die Leistung reicht völlig aus, um im Nahbereich zu arbeiten. Als Autonotfalllampe wird sie vermutlich primär dafür genutzt um im Fußraum etwas zu finden, oder bei einer Panne den Motorraum oder die Reifen zu inspizieren. Eine stärkere Lampe würde hier nur blenden und eine komplexere Bedienung mit mehreren Modi wäre bei dieser Bauform auch nicht optimal.

Hier ein paar Whitewall-Shots:

bs_automotive3rkqr.jpg

LED Lenser Automotive 2016

bs_h7r.2vkkd1.jpg

LED Lenser H7R.2

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LED Lenser K3"R" (K3 mit 10180 LiIon-Akku)

bs_ld12aqk5x.jpg

Fenix LD12



Die Akkulaufzeit würde ich mit ca. einer halben Stunde angeben. Die Lampe leuchtet zwar noch eine ganze Weile länger, aber wesentlich dunkler. Sehr interessant finde ich, dass die Lampe in den ersten Minuten etwas heller wird. Das habe ich bisher bei keiner anderen Lampe gesehen. Nach gut 10 Minuten fängt die Lampe dann an, langsam wieder dunkler zu werden. Nach 20-30 Minuten Benutzung sollte man anhand der nun sichtbar abnehmenden Leistung merken, dass sich die Akkukapazität dem Ende nähert. Die Lampe lässt einen jedoch nicht im Dunkeln stehen, sondern funzelt noch eine ganze Weile weiter vor sich hin. In diesem Anwendungsgebiet und auch für Laien finde ich dieses Verhalten besser, als eine konstante Regelung.

laufzeith7q3v.png



Geladen wird der Akku im Zigarettenanzünder vom Auto oder einer entsprechenden 12V-Buchse. Hier muss man aber beachten, dass diese Dinger nicht genormt sind und die LED Lenser Automotive außen keine Kontaktfedern hat. Wenn eine Buchse also keine Halteklammer hat, wird die Lampe also in der Buchse hin und her wackeln. Das ist bei meinem 12V-Gleichrichter für normale 230V-Steckdosen der Fall. Wenn die Lampe ruhig liegt und der Adapter montiert ist, lässt sie sich aber auch hier laden. Im Zigarettenanzünder von meinem 1998er Volvo V40 sitzt die Lampe hingegen ohne Adapter vernünftig fest, so dass sie auch während der Fahrt nicht den Kontakt verlieren oder aus der Buchse rutschen kann. Wie das bei anderen Autos aussieht werde ich mit der Zeit ausprobieren.

img_7807_7811_7849i2q6m.jpg


Während des Ladevorgangs, der gewaltige 5 Stunden dauert, leuchtet die Ladestatus-LED blau. Das sieht ziemlich cool aus. Allerdings ist die LED so hell, dass man die Lampe so drehen sollte, dass die Ladestatus-LED oben ist, sonst kann sie Nachts blenden.



img_7824zwqv3.jpg


Im Lampenkopf sieht man 3 Kontaktflächen: der innere Kontakt ist für die Ladestatus-LED, der Ring umzu ist Masse und der halbe Ring außen der Kontakt für die Haupt-LED. Da die LED-Platine herausnehmbar ist, kann man den Befestigungsring etwas lösen und die Platine so drehen, dass die Lampe fest zugeschraubt entweder an oder aus ist - wie es einem besser gefällt. Auf dem Treiber sieht man die drei vergoldeten Kontaktfedern und darüber einen CN3058E LiFePO4 Battery Charger, der auf die Verwendung eines Lithium-Eisenphosphat-Akkus schließen lässt.

An den Akku selbst bin ich noch nicht gekommen. Wenn man die Tailcap abschraubt, sieht man nur eine Feder und einen Kondensator. Vermutlich muss man den Treiber irgendwie aus der Lampe bekommen, wenn man an den Akku will.

img_7825d7qt6.jpg



Zum Abschluss noch ein Größenvergleich:

img_7842fbo5o.jpg




Fazit:
Die neue LED Lenser Automotive ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur alten Version. Ein paar Dinge gefallen mir zwar nicht so gut, aber unter dem Strich ist sie eine praktische Notfalllampe, die immer voll geladen im Zigarettenanzünder bereit liegt.
Sollte in keinem Auto fehlen!

Was mit gut gefällt:
  • deutlich heller als der Vorgänger
  • elegantes Design
  • sehr praktische Bauform

Was noch verbessert werden könnte:
  • grünstichiges Licht (laut Tobias liegt das an der Linse, und wird in der Serienversion besser werden, aber nicht ganz verschwinden)
  • Keine 100%ige Ladebuchsenkompatiblität (Das liegt aber nicht an der Lampe, sondern an den unterschiedlichen Buchsen. Evtl. wird ja wie bei der ersten Version wieder ein Adapterring mitgeliefert?)
  • Viel zu lange Ladedauer von 5 h (laut Tobias wäre das in 30 min machbar, wurde aber so gemacht, damit das schöne blaue Licht länger leuchtet. Ich würde jedoch ganz klar empfehlen, die Ladezeit zu verkürzen. Länger als eine Stunde sollte das nicht dauern. Wenn es unbedingt leuchten soll, kann man ja eine zweite (grüne) Status-LED verbauen und den Kontakt dafür auf die andere Halbkreishälfte des Haupt-LED-Kontaktbereiches legen. Der Ladecontroller hat schließlich auch einen Pin für die zweite Status-LED)
  • Bedienung etwas fummelig, da das Gehäuse so glatt ist. Ein paar Längsrillen im Gehäuse würden den Grip vermutlich deutlich verbessern, jedoch dem schlichten Design schaden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kafuzke

Flashaholic**
23 November 2015
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kafuzke.de
Beim Einsatzzweck dieser Lampe, sollte die auf jeden Fall wegrollsicher sein!
Ob man noch technisch irgendwie einen Magnet an der Tailcap anbringen kann, weiß ich nicht, aber das wäre bei einer Autolampe auch nice to have um sie innen an die Haube zu kleben, während man im Motorraum arbeitet.
Ladezeit 5 Std ist wirklich zu lang. Wer fährt schon so lange?
 
  • Danke
Reaktionen: Klaus7

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
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Mir gefällt das schlichte Design.

Aber warum bei so einer kleinen Lampe die LED ?

Da würde mir jede NW Led besser darin gefallen.
Oder die XPL Hi ( Lichtfarbe ),wenn schon auf Reichweite " gemacht "" wird.

Was in einer Autolampe meiner Meinung nach eh keinen Vorteil bringt,
da noch flutiger mehr praxisgerecht ist.

Gruß Xandre
 

cre8ure

Flashlite.de
27 Juli 2012
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@Xandre: Bezgl. der verwendeten LED: Es ist sicherlich ein Kostenfaktor. Ich glaube da kostet allein die XP-L HI soviel wie die Lampe in der gegenwärtigen Konfig.

Soll heissen: Rein technisch könnte man eine richtig geniale Automotive mit super Akku, und mega Lichtleistung machen. Das schlägt sich dann entsprechend im Preis nieder. Das ist aber wohl nicht die Zielgruppe für Zweibrüder. Hier soll es günstig, edel (äusserlich) und akzeptabel hell sein. Solche Lampen werden gerne als Werbemittel zum Bedrucken/Gravieren genommen. Da darf die Lampe nicht viel kosten.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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Was soll die Lampe kosten ? Gruß Xandre
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Die muss man ja nicht am Stück aufladen. :) Nur bei Autos, die keine 5 Tage ohne eine Panne durchhalten (wie mein Lancia Delta Integrale, den ich als 20-Jähriger gefahren hatte), wird es ein Problem.

Viele Grüße,
Markus

Das wird ein Problem, wenn die Zigarettenanzünderbuchse bei stehendem Motor stromlos geschaltet wird. Ist häufig der Fall!
Geladen wird der Akku im Zigarettenanzünder vom Auto oder einer entsprechenden 12V-Buchse. Hier muss man aber beachten, dass diese Dinger nicht genormt sind und die LED Lenser Automotive außen keine Kontaktfedern hat. Wenn eine Buchse also keine Halteklammer hat, wird die Lampe also in der Buchse hin und her wackeln.

Was noch verbessert werden könnte:
  • Keine 100%ige Ladebuchsenkompatiblität (Das liegt aber nicht an der Lampe, sondern an den unterschiedlichen Buchsen. Evtl. wird ja wie bei der ersten Version wieder ein Adapterring mitgeliefert?)

Also ich habe noch keine Buchse mit Kontaktfedern gesehen. Die gehören meines Wissens auf den Stecker - also hier an die Lampe.
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
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14 Mai 2011
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Also ich habe noch keine Buchse mit Kontaktfedern gesehen. Die gehören meines Wissens auf den Stecker - also hier an die Lampe.
Mein Volvo kann die Lampe an der Tailcap festhalten. Auf dem Foto sieht man auch die Klammern unten in der Buchse.
 

ger-slash

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15 Dezember 2013
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Vielen Dank für das Review dieses netten Lämpchens.
Mich würde das blaue Licht wohl eher stören, denn bei vielen Autos ist die Ladebuchse in der Mittelkonsole vor oder neben der Handbremse.
Da würde das Licht dann über die Frontscheibe reflektieren und ggf. sogar blenden.
Daher sollte diese Ladekontrolle sehr dezent ausfallen um nicht zu stören, wobei gerade blau einen starken Störfaktor hat.
Bei der Farbe des Hauptemitters sollte man darauf achten, dass dieser nicht zu kalt ausfällt, damit man auch bei feuchter Witterung noch genügend Kontrast hat.
Ich bin mal auf das endgültige Resultat gespannt, vielleicht wäre das ja was für meine Werkstatt-Kunden.

Gruß,
Ger/
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Ja genau. Und da sehe ich beim besten Willen nicht das Problem.
Die Lampe muss ja nicht ganz voll sein, um sie benutzen zu können. Und irgendwann wird sie letztendlich auch voll aufgeladen sein.
Viele Grüße,
Markus

Dass das zum "Problem" wird, habe ich zu scharf formuliert.

Ein PROBLEM sehe ich darin auch nicht wirklich. Ich komme seit Jahrzehnten ohne TL im Auto aus. Wenn ich aber schon Geld dafür ausgebe, für den Notfall gewappnet zu sein, dann sollte nach m.M. die Einsetzbarkeit schnell wieder hergestellt sein. Die lange Ladezeit mit der "schicken" Beleuchtung zu argumentieren, halte ich auch für schwach: Da könnte man beim (schnellen) Laden rot leuchten, dann von mir aus dauerhaft blau...

Also kein Problem, aber technisch m.E. schlecht entwickelt. Knapp 30 Minuten Leuchtdauer (bei vollem Akku!): Da muss man den Reifenwechsel schon sportiv angehen. Insofern liegt der Nutzen wohl doch eher darin, den verlorenen Kugelschreiber im Fußraum zu suchen...

Was mir gut gefällt ist der Einsatz von LiFePo (wenn der Akku schon nicht gewechselt werden kann). Der sollte lange leben.

Gruß,
Thomas

Edit: Und die Ladebuchse steht in dieser Zeit nicht anderen Geräten zur Verfügung...
 
7 Januar 2015
10
13
3
Mir gefällt eine M14X im Auto besser, denn ich kann damit schnell mal ein Strassenschild fokussiert anleuchten, um es lesen zu können. Und die Leuchtdauer ist für den Notfall sehr gut.
 

LichtimWald

Flashaholic
20 November 2013
157
59
28
[...] Also kein Problem, aber technisch m.E. schlecht entwickelt. Knapp 30 Minuten Leuchtdauer (bei vollem Akku!): Da muss man den Reifenwechsel schon sportiv angehen. Insofern liegt der Nutzen wohl doch eher darin, den verlorenen Kugelschreiber im Fußraum zu suchen...
[...].

Gibt es denn überhaupt noch Fahrzeuge, die kein Licht im Fußraum haben? Ich mein, im Auto selbst gibts doch überall Licht. Der Einsatzbereich dieser kleinen Leuchte liegt dann hauptsächlich ausserhalb des Fahrzeugs und da ist ein schon zuvor genanntes wegrollsicheres Design und/oder ein Magnet sehr wichtig um auch beidhändig arbeiten zu können (Radwechsel, Ketten aufziehen...).
Die Ladezeit von 5 Stunden für so eine Leuchte ist natürlich ziemlich witzlos. Natürlich braucht man sie nicht bei jeder Fahrt, aber wenn man sie braucht, dann sollte sie auch nicht so schnell wieder aufgeben bzw. zumindest die Möglichkeit bieten, nochmal kurz(!) nachzuladen.
Ist doch wie beim Mobiltelefon: An fast allen Tagen reicht natürlich eine langsame Ladung über Nacht. Aber manchmal ist es essentiell, dass das Gerät (mit FastCharge o.ä.) in eine paar Minuten wieder für den Rest des Tages einsetzbar wird.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Vielleicht laufe ich Gefahr, ein wenig OT zu werden, dennoch würde ich zur Diskussion stellen wollen, ob die Bauweise "Lampe im Ladestecker" zu Zeiten von LiIon-Akkus mit minimaler Selbstentladung überhaupt noch zeitgemäß ist. Den einzigen Vorteil den ich sehen kann liegt darin, die Lampe immer an einem bestimmten (wiederfindbaren) Ort zu haben. Das ließe sich aber auch anders bewerkstelligen.

@Dagor:
Wäre es Dir möglich, die Lampe ein paar Stunden (in einer Plastiktüte) in den Gefrierschrank zu legen und dann die Lichtleistung im kalten Zustand zu messen?

Die Lampe benötigt zwar wenig Strom, der Akku ist aber auch klein. Ich vermute: Die Lampe wird erheblich dunkler sein. Wenn das zutreffen sollte, wäre zumindest im Winter eine hosentaschengewärmte EDC die eindeutig bessere Alternative...
 

TechnOMatriX

Flashaholic*
24 August 2011
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Kreis Göppingen
LI-Ionen Akkus soll man doch nicht unter 0°C laden, ist das bei LiFePo4 auch so? Dann wäre es doch doof das Ding die ganze Zeit, wärend des Winters in der Bordsteckdose zu haben
 

TechnOMatriX

Flashaholic*
24 August 2011
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43
Kreis Göppingen
Es wird ja nicht wirklich geladen, die ist einfach immer voll.
nun pauschal kann man das ja nicht sagen, wenn ich damit eine halbe Stunde rumleuchte, dann ist sie nicht mehr voll, und währenddessen kühlt das Auto auch wieder ab,.... dann sollte man halt wissen, dass man nicht sofort läd.
Außer der Akku hat sich durch das leuchten so erwärmt, dass man sofort laden kann, und in der Zeit das Auto wieder aufheizen kann,.....
aber so wie ich LedLenser kenne, werden sie einen Hinweiß zum laden in die Bedienungsanleitung schreiben, wenn es den gefährlich werden könnte.
 

ger-slash

Moderator
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15 Dezember 2013
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