[Review]/Langzeiterfahrung Zebralight SC600Fd IV Plus

Dieses Thema im Forum "Zebralight" wurde erstellt von grzly, 23. Dezember 2018.

  1. Ich möchte euch mein zweites Review präsentieren, zuvor hatte ich schon ein Review über die Emisar D4S geschrieben. Ich nehme übrigens gerne Feedback entgegen, z. B. habt ihr vielleicht noch Ideen für andere Kategorien und Aspekte die in die Bewertung mit einfließen könnten. Hab mir das nur mal so ausgedacht weil es mir sinnvoll erschien. :thumbup:

    Die Zebralight Sektion des Forums ist etwas ruhig, somit habe ich mich entschieden hierfür etwas zu schreiben. Die Lampe ist zwar nicht mehr hochaktuell, aber dennoch die aktuelle Generation. So, nun zum Review!

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    Vorab wieder die Bewertung:

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    Einleitung

    Die SC600 ist eine kompakte Taschenlampe der Texanischen Marke Zebralight und wird in China gefertigt. Die Lampe ist mittlerweile in der vierten Generation, die gegenüber der Dritten eher eine evolutionäre Entwicklung ist. Sie ist in einer Vielzahl von Konfigurationen erhältlich. So kann man z.B. zwischen verschiedenen LEDs wählen, darunter auch solche mit hohem CRI-Wert. Zudem gibt es klare matte Gläser. Die hier vorgestellte Variante ist die SC600Fd IV Plus. Sie hat eine CREE XHP50.2 LED mit Farbtemperatur 5000K und 93-95 CRI und ein mattes Glas. Die Taschenlampe verwendet einen ungeschützen 18650 Akku.


    Verarbeitung (3/3)
    Zebralight ist und bleibt Zebralight. Wer schonmal eine hatte, wird wissen, was ich meine. Von allen Herstellern, deren Modelle ich schon in der Hand gehalten habe, kann nur Fenix (in meinem Fall TK35UE) mit der Verarbeitung und Materialqualität von Zebralight mithalten. Das Finish gefällt mir bei Zebralight aber nochmal ein Stück besser. Alles ist sauber gefräst, die Rändelung ist sehr griffig und die Anodisierung ist homogen in Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Die dunkelgraue Farbe gefällt mir persönlich sehr gut. Sie hat sich im Alltagseinsatz auch als recht robust erwiesen, nur rund um die Beschriftung ist an den Kanten leichte Abnutzung zu erkennen. Der Schalter ist mein Lieblingsschalter, er hat ein sattes Klickgefühl mit guter Tiefe, zudem ist er sowohl einfach zu finden als auch schwierig aus Versehen zu drücken, dank leichter Versenkung im Lampenkopf. Die Bezel ist sauber und bündig eingepresst.

    Hardware Design (3/3)
    Die Größe der SC600 ist ziemlich genau am oberen Ende dessen, was ich als hosentaschentauglich bezeichnen würde. Sie ist für eine 1x18650 Lampe in der Länge kompakt aber im Durchmesser nur durchschnittlich, vor allem durch den recht dicken Lampenkopf. Dieser ist aber für die XHP50 durchaus angemessen und natürlich auch aufgrund der erhöhten Wärmeentwicklung z. B. gegenüber der SC64 nötig. Insgesamt sind die Abmessungen denen der Emisar D4 sehr nahe (s. Bild). In meiner Hand (Handschuhgr. 8 bis 9) liegt sie gut und ist durch den Seitenschalter ergonomisch günstig zu bedienen. Die Öse für die Anbringung eines Lanyards ist an einem geeigneten Ort angebracht, allerdings ist sie etwas klein geraten und macht den Lampenkörper unsymmetrisch was stören könnte wenn man kein Lanyard nutzen möchte. Man muss einen Spaltring einsetzen falls man Paracord nutzen möchte. Eher unbefriedigend finde ich das Design des original-Clips, diesen habe ich auch nach einigen Wochen verloren. Er wird nur auf den Lampenkörper gesteckt und hat (zumindest bei mir) nicht lange dort gehalten. Schade eigentlich, denn durch das Design des Clips sitzt die SC600 tiefer in der Tasche als die SC63/64 mit dem geschraubten Clip. Ich habe einen TEC P-7 Clip angebracht, der für das Tragen in der Hosentasche erstklassig funktioniert. Der suboptimale Clip ist aber nicht genug für mich, um einen Punkt abzuziehen.

    Die Konstruktion aus nur zwei Teilen, ohne Separation zwischen Lampenkopf und -körper ist nicht nur optisch schön, sondern auch für die Abdichtung günstig.
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    Robustheit (2/2)
    Trotz unscheinbarem Äußeren ist die SC600 erstaunlich robust. Klar, von einem Sturz aus Hüfthöhe auf Asphalt wird sie einige Kratzer davontragen und aufgrund der Kontaktstifte mit etwas Pech womöglich die Akkupole ein wenig eindrücken (persönliche Erfahrung mit der SC63), aber durch das „potting“ des Treibers (Einkapseln, üblicherweise in Epoxidharz) wird zumindest die Elektronik davon meist unbeeindruckt bleiben. Meine SC600 ist nun bald ein Jahr alt, hat schon einige Stürze hinter sich und wurde auch schon oft mit den Schlüsseln in die gleiche Tasche gesteckt. Wie man auf den Bildern sieht ist sie noch in einem ausgesprochen guten Zustand. Das IPX8-Rating (2 Meter, 30 Minuten) ist auch stark. Ausgiebig getestet habe ich die Wasserdichtigkeit allerdings nicht.

    Dauerbetriebsfestigkeit (2/2)
    Zebralight hat in seiner Preisklasse vermutlich die besten Treiber, vielleicht sogar überhaupt die besten nicht-custom Treiber. Sie bieten hohe Effizienz und hohe Leistung ohne Verwendung eines direct-drive Treibers. Der Buck/Boost Treiber deckt einen hohen Akku-Spannungsbereich ab (2,7V - 6,0V) und haushaltet gut mit dem Akku. Dass die ZL nur ungeschützte Akkus akzeptiert ist eigentlich egal, denn die Schutzschaltung der Lampe funktioniert absolut zuverlässig.

    Die Lampe bleibt lange hell und hat eine ausgezeichnete Temperaturregelung (PID). Die höchste nicht-temperaturgeregelte Stufe hat zwar „nur“ 283 lm, die höheren Stufen regeln aber sehr sauber herunter und auch wieder hoch.

    Lichtqualität (5/5)
    Dieser Bewertungspunkt hängt natürlich von der gewählten Variante ab. Die -Fd hat eine CREE XHP50.2 LED mit hohem CRI-Wert und (aus meiner Sicht) sehr neutraler weißer Farbe. Der Farbstich ist leicht grünlich, was vor allem in den tiefen Stufen erkennbar ist, doch er ist nur schwach und für mich keineswegs störend.

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    Lichtbild (4/4)
    Die Lichtmenge ist mehr als ausreichend für EDC. Die Ausleuchtung der F-Variante (strukturierter Reflektor und mattes Glas) ist sehr homogen, mit weichem Übergang vom großen Spot zum Spill. Die obersten drei Temperaturmodi sind Temperaturgeregelt, die höchste konstante Stufe ist mit 283Lm sehr alltagstauglich.

    Die Ausleuchtung ist für Innenbereiche perfekt und auch fürs abendliche Spazierengehen mit dem Hund ideal. Wer deutlich mehr Reichweite braucht, sollte sich die HI-Variante der SC600 ansehen.

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    Sieht auf dem Bild etwas zu kühl aus.

    UI-Design (3/4)
    Zebralight UIs sind nicht gerade einsteigerfreundlich. Auch im Falle der SC600 sind die sub-modi anfangs gewöhnungsbedürftig falls man mit ZL nicht vertraut ist. Man muss sich hier einmal hinsetzen und sich ein wenig Zeit lassen beim Einlesen, wenn man die Konfigurationsmöglichkeiten nutzen möchte. Hier im Forum gibt es auch einen sehr guten Guide für das neue UI (Link). Wenn man es dann aber einmal verstanden hat, kommt man mit allen anderen Zebralights auch sofort klar.

    Mir gefällt die Grundstruktur mit direkt anwählbarem L/M/H, auch das Durchlaufen der Modi durch Halten des Schalters ist intuitiv. Die sub-Modi konnte man schon in vorherigen Versionen programmieren, neu seit der vierten Generation kann man nun alle Modi genau so programmieren, wie man möchte. Ich habe das genutzt um die M/H Stufen zu tauschen, da mich das Aufblitzen von H beim Doppelklick für Medium gestört hat. Schade ist, dass man die Richtung des Durchlaufens der Hauptmodi beim Halten des Schalters nicht umdrehen kann, denn nun rampt die Lampe sozusagen abwärts, was ich weniger sinnvoll finde. Insgesamt gibt es 12 Helligkeitsstufen, aus denen man sich 6 aussuchen und beliebig zusammenstellen kann. Wem die Lampe zu heiß wird oder zu schnell herunter regelt, der kann die Maximaltemperatur auch einstellen.

    Es fehlt mir beim Zebralight UI ein shortcut in den Turbo. Es ist natürlich schnell erledigt, die Lampe auszuschalten und im High wieder einzuschalten, dennoch wäre ein momentaner Turbo schön. Dann hätte ich vier Punkte vergeben. Allerdings muss ich zugeben, dass es schwierig wäre, mit nur dem einen Schalter noch eine weitere Klickfolge hinzuzufügen, da das UI bereits so viele Funktionen hat. Ich denke, hier stößt man einfach an die Limitationen des einzelnen Seitenschalters.

    Im Prinzip ist ein „springe zu Turbo“ UI durch die Programmierung möglich, allerdings nicht völlig zufriedenstellend. Ich habe hier mal illustriert, wie ich mir das im G7 zusammengebastelt habe. Was mir daran immer noch nicht gefällt: die Lampe speichert den zuletzt genutzten Sub-Modus, somit startet man möglicherweise ungewollt im Turbo, wenn man vergisst, diesen vor dem Ausschalten zu verlassen. Und: die Lampe rampt immer noch von High nach Low. Ich nutze weiterhin lieber das normale UI mit getauschtem M/H.

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    Nutzbarkeit (2/2)
    Auch wenn sie nicht perfekt ist trifft die SC600 trifft für mich definitiv den ‘EDC sweet spot’. Sie ist mir nie zu groß zum Mitnehmen, sie ist fast immer hell genug und sie ist robust. Dazu noch schneller Zugriff auf drei wählbare Modi, gute Ergonomie, gute Temperaturregelung. Was will man mehr? Die SC600 bietet für mich all das, was man jeden Tag braucht. Für besondere Bedürfnisse und Einsatzzwecke, die sie nicht abdeckt, schafft man sich etwas anderes an. Zudem verfällt Zebralight nicht dem Trend, unnötige Zusatzfeatures in eine Lampe zu stecken, die keinen wirklichen Nutzen addieren, außer das spec-sheet aufzupolstern. Man denke z.B. an diverse Lampen die noch grüne, rote, ultraviolette Zusatz-LEDs bieten, die man eigentlich kaum braucht. Natürlich gibt es auch sinnvolle Extras, dazu komme ich im nächsten Bewertungspunkt.

    Features (0/1)
    Hier verliert die Zebralight einen Punkt, da sie schlichtweg keine besonderen Features hat. Das ist auch verzeihbar, da sie den Rest so gut macht. Es wäre schön, wenn ZL einen Magnet in die Tailcap integrieren würde, oder zumindest eine Magnet-Tailcap als Zubehör anbieten würde. Eine Aufladefunktion hat sie nicht, diese fehlt aber keineswegs.


    Fazit
    In einem Satz: Wenn man mit der Bedienung klarkommt und vom Preis nicht abgeschreckt wird, ist die Zebralight SC600Fd IV Plus eine erstklassige EDC-Lampe, die kaum Wünsche offen lässt. Der Preis mag anfangs hoch erscheinen, fehlt es der Zebralight doch an solchen Features wie interner Aufladung, magnetischer Tailcap o. Ä., doch die Durchdachtheit des Konzepts sowie dessen saubere Umsetzung machen den Preis gerechtfertigt. Es mag nicht jedermanns Sache sein, aber einmal ausprobiert haben sollte man Zebralight definitiv. Die SC600 ist für mich aktuell das attraktivste Modell der Produktpalette. Ich warte schon gespannt auf die SC64c LE mit der Samsung LED.
     
    djembe001, nightcrawler, rgb und 33 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Volle Zustimmung zu fast allem :thumbup:
    Man merkt, dass du dir intensiv Gedanken über die Lampe gemacht hast und über einen Erfahrungsschatz verfügst :thumbsup:

    Eine Anmerkung hier.
    Unabhängig von der jeweiligen Revision/ Version der Zebralight.
    Wenn man sich angewöhnt in den Mid Modus durch langes gedrückt halten zu gelangen (über low in Mid) erspart man sich den preflash der durch High entsteht.
    Das ist aber kein Bug, sondern konstruktionsbedingt. Wenn ich 1X kurz drücke (als halber doppelklick quasi) signalisiert dies der Lampe ja zwangsläufig den High Modus.
    Ich finde es einfacher und logischer durch langes drücken über low in den Mid Modus zu gelangen als durch einen Doppelklick :)

    Grüße Jürgen
     
    heiligerbimbam, flaschi und grzly haben sich hierfür bedankt.
  3. Stimmt, so kann man das natürlich auch machen. Deswegen ist es auch Jammern auf hohem Niveau, ich mag es halt wenn der normale Klick in den Mid geht. Ist für mich intuitiver.

    Ja, deswegen wartet die Lampe auch kurz bevor sie ausschaltet, weil sie abwartet ob man den Doppelklick macht. Hätte man beim Anschalten ja ähnlich lösen können, ist natürlich wieder Geschmackssache. :thumbup:

    Man merkt wahrscheinlich mittlerweile, was UI bzw. Bedienkonzept angeht bin ich sehr wählerisch. Habe auch bisher keine Lampe gefunden der ich volle Punktzahl in dem Bereich geben würde. :pfeifen:
     
  4. Acebeam
    :klatschen: Toll, endlich erbarmt sich einer und dann auch gleich auf so hohem Niveau. :thumbup:

    Für mich sind die 600er unschlagbar und die Plus ist ganz weit vorne mit dabei. Beim UI war ich noch nie so anspruchsvoll, mir reicht alles andere was die Lampe zu bieten hat, wie Handlage, Wertigkeit, Anodisierung, Schalter, Auswahlmöglichkeit der Lichtbilder und Leistungsvermögen hat um sie immer mit dabei zu haben.

    Vielen Dank und beste Grüsse, Sören
     
    grzly hat sich hierfür bedankt.
  5. Schönes Review @flaschi :thumbup:

    Da ich dieses Zebra auch im Besitz habe, kann ich dir nur zustimmen.

    btw...die SC64w Hi ist auch ein wunderbares Zebra!
     
  6. Danke für das Lob :) Stimme dir auch zu, insgesamt ist das auch meine Lieblingslampe. Aber besser geht irgendwie immer ;)

    Euch allen Frohe lumenreiche Weihnachten! :tala:
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Vielen Dank für dieses sehr schöne Review über eine Lampe die ich noch nie auf dem Schirm hatte trotz meiner deutlichen Vorliebe für Zebras . Ich konnte mich bisher mit den Milchglasscheiben noch nicht anfreunden aber nach deiner Ode an diese Lampe könnte sich das eventuell ändern.:thumbup:
    Der Aufbau deines Reviews gefällt mir ausgesprochen gut und ich würde mich auf jeden Fall freuen mehr davon zu sehen .
    Die 600er Reihe gefällt mir persönlich auch extrem gut und wäre wohl , wenn ich mich auf eine einzige Lampe beschränken müsste , die erste Lampe meiner Wahl . In welcher Version müsste ich dann noch mal drüber nachdenken .
    Großer Vorteil gegenüber der S 64w ist neben dem Vorteil eines etwas größeren Reflektors natürlich vor allem die deutlich bessere Wärmeabführung . Der Größenunterschied sorgt allerdings bei mir im Alltag dann doch dafür das ich meistens die kleine am Gürtel habe. :)
     
    grzly hat sich hierfür bedankt.
  8. Hallo

    Auch ich möchte mich hier gerne für das schöne und Informative Review bedanken!
    Flüssig Geschrieben, und man bekommt richtig Lust auf die Lampe.

    Ich selbst habe noch die Ur SC 600 mit 750 Lumen im Turbo, aber auch die reicht für ne EDC vollkommen aus.
    Meine kommt auch mit Geschützten Zellen zurecht, aber auch meine Schaltet bei 3,0 Volt ab.
    Nehme sie immer noch gerne mal im Sommer mit als EDC, aber im Winter fehlt mir heute doch ein wenig
    die Reichweite.
    Da sie auch meine Avatar Lampe ist, hat sie sich über die Jahre einen Stammplatz in meiner Sammlung
    redlich Verdient.

    Gruß Strapper
     
    grzly und heiligerbimbam haben sich hierfür bedankt.
  9. Super Review! Ich warte zur Zeit, bis die SC600 Fc wieder lieferbar ist, um sie mit dieser Fd vergleichen zu können. Aber ich möchte mir vorab schon mal einen taktischen O-Ring besorgen. Könnte jemand mit einer Schieblehre genau den (Außen-)Durchmesser der schmalsten Stelle unterhalb der Tailcap messen? Danke!
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    Edit: Eine einfache Antwort auf eine einfache Frage - da war ich wohl zu optimistisch;)
     
    #9 rgb, 15. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2019
  10. Was soll das bitte sein? ?(
     
  11. Z.B. In der Kaufberatung wird es erklärt:
    Taktischer Ring (Ring am Lampenende für taktische Bedienung / Haltung)
    Falls du etwas Besseres als gewöhnliche O-Ringe für diesen Zweck in der richtigen Größe kennst, bin ich auch daran interessiert.
     
  12. Ok, das war ein Missverständnis. Mich hatte der Begriff O-Ring irritiert. Ersatz-O-Ringe liegen Zebralightlampen ja bereits bei.

    Wo Du einen passenden taktischen Ring (Zigarrengriffhalterung) bekommst, kann ich dir leider nicht sagen. Das wissen andere hier sicher besser.
     
  13. Ganz versteh ich das nicht. Bei einer SC600 macht ein Grip Ring für eine taktische Haltung eigentlich keinen Sinn durch die Bedienung über den Seitenschalter

    Beim Solarforce L2T Host ist so ein Grip Ring aus Gummi drauf. Der ist flexibel und passt auch auf die SC00 an die gekennzeichnete Stelle

    https://www.solarforceflashlight-sales.com/products/solarforce-l2t-black-forward-clicky-flashlight-body

    Bei den ArmyTek Lampen ist auch so ein Gummi Grip Ring drauf. Der sollte auch passen, aber ob man den einzeln bekommt?

    Und wie gesagt. Einen besonderen Sinn erkenne ich nicht :haeh:

    Grüße Jürgen
     
  14. Ich benutze alle meine EDCs mit taktischem Ring, weil mir das am besten liegt. Bietet sich bei Tail Switch ja auch an. Bei der SC600 ist es erst mal kontraintuitiv wegen dem Seitenschalter, aber bei einer Lampe, deren Kopf sehr heiß werden kann, ist es vielleicht doch keine schlechte Idee;)
    Ich bestelle morgen O-Ringe und wollte gleich einen für die ZL mitbestellen. Den Solarforce Ring habe ich separat nicht gefunden. Sorry für das OT in diesem Thread:peinlich:
     
  15. Olight Shop
    .. oder doch keine so gute, weil dann die Blutkühlung fehlt.
     
  16. OT:
    Was ist mit "Blutkühlung" gemeint? Habe den Begriff verschiedentlich gelesen, werde aber nicht schlau daraus. Denn durch vollflächiges Umfassen wird ein Lampenkörper von der - in der Regel kühleren - Umgebungsluft abgeschirmt, was die Wärmeabgabe nach außen behindern statt fördern dürfte. Zumal Aluminium eine deutlich höhere Wärmeaufnahmefähigkeit besitzt als menschliches Gewebe und deswegen von diesem mit 37° C zusätzlich aufgeheizt und nicht gekühlt würde. Oder ist der Begriff ironisch gemeint? :thumbdown:
    Gruß Rolf
     
  17. Nein, nicht ironisch gemeint. Durch den Blutkreislauf in der umfassenden Hand wird die Lampe tatsächlich (wenn sie eine Temparatur über 37 Grad erreicht hat) heruntergekühlt. Das funktioniert besser, als mit "stehender Luft".

    Gruß Micha
     
    light-wolff und Straight Flash haben sich hierfür bedankt.
  18. Man sieht das bei den kleineren Zebralights wie der SC64, SC64 sehr deutlich: wenn man sie im Tailstand hinstellt und auf Vollgas laufen lässt, regeln sie nach kurzer Zeit (30s oder so) die Helligkeit runter. Sobald man sie fest in die Hand nimmt und dadurch kühlt, werden sie wieder heller. Die Lampen regeln auf konstante Temperatur, d.h. je besser die Kühlung, desto heller das Licht. Durch die extrem gute Wärmeableitung der Zebralights reagiert die Lampe innerhalb von Sekunden.
     
  19. Interessant. Werde das mit meiner SC600 MKIII mal ausprobieren.
     
  20. Bei der SC600 ist es nicht so auffällig, weil die viel mehr thermische Masse hat, v.a. am Kopf. Da geht es langsamer.
     
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