Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

[Review] Klarus G35

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.415
6.115
113
In der oberen Hälfte des Landes
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo,

hier stelle ich euch eine Klarus G35 vor. Die Lampe wurde mir von TheNines B&T zur Verfügung gestellt.

Bezugsquelle:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B072B...=A1MH4ZV0T82FAL&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65







Herstellerdaten




Meine Messungen [Samsung 30Q mit 3.000mAh @4,2V]
Die Lumenmessung habe ich in meiner DIY Ulbrichtkugel gemacht. Hier geht es zu den Lumenmessungen diverser Lampen: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/rs-freaks-lumenmessungen-in-einer-diy-ulbrichtkugel.57382/

Lampe Soll Ist Kaltstart Ist nach 30sek Akku
Klarus G35 CW 2.000 1.819 1.692 18650 Samsung INR 30Q 3.000mAh

  • 228.711 Lux [von 6m auf 1m umgerechnet]
  • 522 Gramm einsatzbereit mit Akku
  • Kopfdurchmesser: 73mm
  • Griffdurchmesser: 47mm
  • Länge: 160mm




Laufzeittest’s
Beim ersten Test habe ich die Lampe bei 26 Grad Raumtemperatur in der Hand gehalten. Nach 4 Minuten musste ich den Test abbrechen, da ist sie mir zu heiß geworden. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie eine Oberflächentemperatur von 47 Grad.


Während dem zweiten Test stand die Lampe in kühlem Wasser. Ab und zu war sekundenweise mal eine etwas nervöse Temperaturregelung sichtbar. Nach 2 Stunden habe ich den Test abgebrochen, da hatten 2 Akkus noch 3,15V und einer 3,28V [dazu mehr unter „Akkus“]. Nach den 2 Stunden habe ich probiert die Lampe hoch zu schalten, da konnte ich kurzzeitig 465 Lumen erreichen.


Nach dem zweiten Test habe ich die Lampe noch weiter laufen lassen, irgendwann schaltete sie auf Low runter und es blinkte öfter mal die Haupt-LED auf. Eine endgültige Abschaltung konnte ich nicht feststellen. Die Akkus hatten nach der Entnahme alle unterschiedliche Spannungen [2,88V / 2,93V / 2,98V].



Lieferumfang
Geliefert wird die Klarus in einem wenig hochwertigen Karton. Im Lieferumfang befindet sich folgendes: ein Lanyard, ein O-Ring, eine USB-Leuchte und eine Bedienungsanleitung. [Optional noch drei Klarus Akkus]








Haptik
Die G35 liegt ausgewogen in der Hand, kopflastig ist sie nicht. Störende Formen und Verarbeitungsmängel konnte ich nicht entdecken.




Größenvergleich
Der Größenvergleich zeigt folgende Lampen: Klarus G35->Imalent DT70->Klarus G30->Olight R50 Pro.








Lampenkopf
Der Lampenkopf hat am unteren Ende ein paar Kühlrippen. Im SMO Reflektor befindet sich die perfekt zentrierte XHP35 HI D4 LED in kaltweißer Lichtfarbe [Das HI steht dafür das die LED keinen Dom hat]. Der Lilaschimmer des Frontglases deutet auf eine Vergütung hin. Unter dem Glas sieht man ein paar kleine Staubkörner.






Tailcap
Die Tailcap ist glatt gestaltet und etwas dicker als das Batterierohr. Im Tailstand wackelt sie, wegen dem etwas hervorstehenden Heckschalter, leicht aber steht trotzdem noch relativ sicher. Um einen mechanischen Lockout zu erreichen muss man die Tailcap lösen. Die seitlichen Flächen verhindern ein wegrollen.






Batterierohr
Das Batterierohr hat eine deutliche Strukturierung, diese ist allerdings nicht besonders griffig. Durch ihre 3 Akkus hat sie auch für kleinere Hände einen guten Batterierohrdurchmesser.


Das Gewinde ist sauber geschnitten und leicht geschmiert.


Am unteren Ende befindet sich eine große Lanyardöse, hier bekommt man auch dickere Exemplare durch.


Dieser kleine Nippel ist gefedert und überträgt das Signal vom Heckschalter zum Treiber.




Innenansicht
Innen gibt es erfreulicherweise keinen fummeligen Akkukäfig, die Akkus werden direkt in die Lampe eingelegt. Zwei Akkus kommen mit dem Pluspol zum Lampenkopf und einer mit dem Pluspol zur Tailcap. Der Minuspol muss immer zur Feder zeigen.


Die Tailcap hat von innen eine drehbare Platte, diese läuft gut ohne zu haken. Diese beiden Stifte müssen beim zudrehen in der richtigen Position auf dem Akkurohr einrasten. Bei einigen Lampen sind die Stifte eine Schwachstelle und brechen schnell ab, bei der G35 sind sie sehr stabil.




Akkus
Die G35 wird mit 3 x 18650 Li-Ion betrieben. Wenn ich einen 18650er oder zwei CR123A in den Schacht mit dem roten Aufkleber stecke, ist so auch ein Notbetrieb möglich.

Bei der Akkuverschaltung geht Klarus hier einen eigenartigen weg. In herkömmlichen Lampen sind alle Akkus in Reihe oder in Serie verschaltet. Klarus schaltet bei der G35 nur 2 Akkus in Serie und lässt den dritten Akku alleine. Die Akkus werden auch nicht immer alle 3 gleichzeitig entladen, zuerst werden nur die beiden in Serie verschaltet benutzt, dann wird der dritte irgendwann dazu geschaltet. Dies führt auch zu unterschiedlichen Entladespannungen.

Für die Akkus ist ausreichend Platz vorhanden, die maximalen Akkumaße sind: 74,0mm x 18,8mm. Besonders stromhungrig ist sie nicht. Zu kurz sollten die Akkus allerdings auch nicht sein, beispielsweise NCR18650GA funktionieren zwar noch, aber durch den geringen Anpressdruck wird nicht die volle Leistung freigegeben. Wenn ich Neodymmagnete als Verlängerung nehme, gibt sie auch mit diesen Zellen die volle Leistung frei. Ob sie einen Button- oder Flattop haben ist egal.

Folgende Akkus wurden von mir getestet, damit bringt sie ihre volle Leistung:
-Samsung INR 18650-30Q
-Panasonic NCR18650GA [mit Neodymmagneten]
-Olight ORB186S35 geschützt


Die optional erhältlichen Akkus haben die Bezeichnung: Klarus 18650UR26 mit 2.600mAh. Mit diesen Akkus erreicht die G35 leider nicht ihre volle Helligkeit.


Sie haben einen Micro-USB Anschluss zum laden. Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED, wenn sie fertig geladen sind wechselt die LED auf grün. Der Ladeanschluss macht sie allerdings auch relativ groß. Sie haben folgende Maße: 69,6mm x 18,7mm.




Ladezustand
Der Ladezustand wird durch eine LED im Seitenschalter angezeigt und ist vom Hersteller folgendermaßen angegeben: über 70%=Grün / 70% - 30%=Orange / unter 30%=Rot / unter 10%= Rot blinkend.




Bedienung
Der Seitenschalter ist aus Kunststoff gefertigt und im dunkeln schlecht zu ertasten. Er quittiert die Betätigung mit einem deutlichen Klick, fühlt sich aber leicht schwammig an. Der Heckschalter ist kontruktionsbedingt auch im dunkeln gut zu finden, er ist aus Gummi und vermittelt ein knackiges Schaltgefühl.

Die Lampe schaltet rotierend Low->Mid->High-Turbo->Low usw. Wenn ich sie mit dem Seitenschalter aktiviere startet sie in der zuletzt gewählten Leuchtstufe [Mode-Memory]. Wenn ich sie mit dem Heckschalter einschalte, startet sie immer in Low. Den Direktstart in Low finde ich sehr praktisch.

Die Klarus besitzt einen elektronischen Lockout. Die Aktivierung ist in der Beschreibung schlecht beschrieben. Um ihn zu aktivieren muss man erst den Heckschalter und anschließend den Seitenschalter für 3sek. gedrückt halten [während man den Heckschalter weiter gedrückt hält]. Drückt und hält man beide Schalter gleichzeitig passiert nichts. Wenn man den Lockout aktiviert hat, blinkt sie kurz in Low. Um ihn wieder zu deaktivieren muss man auf den Seitenschalter einen Dreifachklick machen.

Seitenschalter
  • Lampe aktivieren [Mode-Memory]
    • Antippen
  • Lampe deaktivieren
    • 1,5sek gedrückt halten
  • Leuchtstufenwechsel
    • Antippen
  • Geblinke
    • Doppelklick
  • Momentturbo
    • Gedrückt halten-> Wenn man ihn los lässt geht die G35 in die zuletzt verwendete Leuchtstufe zurück, bzw. schaltet aus, wenn sie vorher aus war.

Heckschalter
  • Lampe aktivieren [immer in Low]
    • Antippen
  • Lampe deaktivieren
    • 1,5sek gedrückt halten
  • Leuchtstufenwechel
    • Antippen
  • Geblinke
    • Doppelklick






Beamshot’s / Lichtbild

Der Abstrahlwinkel ist für einen Thrower erfreulicherweise recht groß.




Auf dem Whitewallshot ist die kaltweiße Lichtfarbe mit minimalstem Blaustich zu sehen. Die Korona um den Spill herum ist etwas ausgefranst.




Eine PWM Regelung konnte ich weder sehen noch mit der Kamera sichtbar machen.




Ein Moonlight gibt es nicht. Bei dieser Lampenklasse reicht mir das relativ dunkle Low auch aus.




Das Lichtbild stufe ich als reinen Thrower ein. Der Spill ist zwar vorhanden aber deutlich dunkler als beispielsweise bei dem throwlastigen Allrounder Acebeam L16. Störende Farbstiche oder ein unsauberes Lichtbild kann ich draußen nicht erkennen.














Fazit
Die G35 schließt die Lücke zwischen den kleinen und großen throwlastigen Lampen. Durch ihre Bauweise passt sie noch in die Jackentasche. Bedingt durch ihre 3 Akkus hat das Akkurohr noch einen relativ geringen Durchmesser und liegt super in der Hand. Die Akkuverschaltung ist etwas eigenartig, hier hätte ich mir gewünscht das alle 3 Akkus in Serie wären. Dann hätte man sicherlich auch noch eine bessere Regelung hin bekommen.



liebe Grüße
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Danke für die wie immer sehr gelungene Review! :thumbup:

Als bekennender Klarus-Fan muß ich hier leider sagen, daß sich bei mir kein Habenwollen-Gefühl einstellt.
 
  • Danke
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5 Januar 2017
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Die G35 ist eine Klasse-Lampe für ihre Grösse! Neben einer Mi7 bisher die einzige Klarus, die bei mir bleiben darf...

@RS.FREAK

Bringst Du Deine am Samstag mit? Dann könnte meine zu Hause bleiben. Oder umgekehrt. :D Gib mir mal bitte ein Zeichen!
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
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In der oberen Hälfte des Landes
Ich habe oben unter Akkus noch ergänzt das die Lampe mit den optional erhältlichen Klarus Akkus 18650UR26 nicht ihre volle Leistung bringt, da fehlen ca. 450 Lumen.

Folgende Akkus wurden von mir getestet, damit bringt sie ihre volle Leistung:
-Samsung INR 18650-30Q
-Panasonic NCR18650GA
[mit Neodymmagneten]
-Olight ORB186S35 geschützt
 
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5 Januar 2017
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Dann bringe ich meine doch mal mit und paar verschiedene Akkus dazu. Das interessiert mich dann wirklich mal. Im Moment habe ich 2 geschützte Soshine 3600 und einen ungeschützten LG drin.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.076
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Engen
Hallo,

habe hier auch eine gebrauchte Klarus G35 erworben, da ich Thrower mag und auch 3x18650er Lampen klasse finde.
Was ich zu jetzt erst gelesen habe ist diese komische Akkuverschaltung.

Ich habe ein paar Fragen dazu.

Hast Du mal testen können, wie zuverlässig das mit den Zellen funktioniert.
Werden erst die beiden in Serie verwendet, bis sie leer sind und dann komplett auf die einzelne Zelle umgeschalten, d.h. die beiden in Serie kommen dann dauerhaft nicht mehr zum Einsatz?

Muss ja fast so sein. Ein Zuschalten der einzelnen vollen Zelle zu den beiden teilentleerten in Serie kann ja schlecht sein / wäre gefährlich...

Sieht man das irgendwie, das Umschalten auf die einzelne Zelle?
Wenn ich zuvor in Turbo war, dann sicherlich, da Turbo mit einer Zelle ja max. 1200Lumen im Vergleich zu Turbo mit 2S = 2000Lumen.

Und letzte Frage, bei hoher Leuchtstufe bricht die Zellenspannung ja stärker ein. Wird dann bei hoher Leuchtstufe und starkem Spannungseinbruch auf die Einzelzelle umgeschalten und wenn ich dann wieder runter schalte, wird wieder auf 2S gewechselt, oder bleibt die Klarus dann auf 1S?

In der Anleitung steht, dass man für die Notversorgung auch 2x CR123A (=2x3,0V=6,0V) verwenden kann.
Sind dann 2x 18350 zu viel Spannung? Gibt es da ´ne Info drüber?

Danke.
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.415
6.115
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In der oberen Hälfte des Landes
Hast Du mal testen können, wie zuverlässig das mit den Zellen funktioniert.
Werden erst die beiden in Serie verwendet, bis sie leer sind und dann komplett auf die einzelne Zelle umgeschalten, d.h. die beiden in Serie kommen dann dauerhaft nicht mehr zum Einsatz?
Nein, der einzelne wird schon vorher dazu geschaltet. Ob dann alle 3 Akkus gleichzeitig entladen werden oder ob die Lampe immer wieder zwischen den einzelnen und den beiden umher schaltet weis ich nicht.
Und letzte Frage, bei hoher Leuchtstufe bricht die Zellenspannung ja stärker ein. Wird dann bei hoher Leuchtstufe und starkem Spannungseinbruch auf die Einzelzelle umgeschalten und wenn ich dann wieder runter schalte, wird wieder auf 2S gewechselt, oder bleibt die Klarus dann auf 1S?
Keine Ahnung, ich vermute das nicht immer nur zwischen 1S und 2S gewechselt wird sondern das die teilweise auch zeitgleich beansprucht werden.
In der Anleitung steht, dass man für die Notversorgung auch 2x CR123A (=2x3,0V=6,0V) verwenden kann.
Sind dann 2x 18350 zu viel Spannung? Gibt es da ´ne Info drüber?
2 x 18350er würde ich auf keinen Fall einlegen, wenn der Einzelschacht diese Spannung ab könnte, wäre es freigegeben.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.076
113
Engen
Nein, der einzelne wird schon vorher dazu geschaltet. Ob dann alle 3 Akkus gleichzeitig entladen werden oder ob die Lampe immer wieder zwischen den einzelnen und den beiden umher schaltet weis ich nicht.

Ok, ist mir nur nicht ganz klar wie das gehen soll. selbst zwei fast leere Zellen in Reihe haben zusammen noch 6,0V. Dazu parallel eine mit 4,x Volt zu schalten ist nicht möglich, ebenso wenig wie in Reihe dazu, da dann die fast leeren über-beansprucht werden.

Keine Ahnung, ich vermute das nicht immer nur zwischen 1S und 2S gewechselt wird sondern das die teilweise auch zeitgleich beansprucht werden.

2 x 18350er würde ich auf keinen Fall einlegen, wenn der Einzelschacht diese Spannung ab könnte, wäre es freigegeben.

Das hatte ich fast vermutet, war mir nur nicht sicher, ob das irgendwo als "möglich" stand.

Die Lampe hat lt. Beschreibung in Notbetrieb "nur" 1200Lumen. Ich denke es muss so sein, dass die Einzelzelle oder der "rot markierte Schacht" immer alternativ zu den beiden in Serie benutzt werden. Ich werde es ja sehen, wenn ich die Lampe habe.

Vor meinem Urlaub komme ich aber nicht mehr dazu, da die Lampe wohl es morgen geliefert wird.

Danke.
 
10 Juni 2016
33
2
8
Willich
Hallo,
nach ausgiebiger Recherche - insbesondere hier im Forum - habe ich mir nun die Klarus G35 bestellt. Ich habe zwar noch ein paar 18650 aus meinen alten Lampen (meist 2400 mAh "geflammte" Trustfire) aber es sollen nun doch mal endlich ein paar neue Akkus werden.
Da ich diese auch in den anderen Lampen verwenden möchte, sollen es Button Tops mit Schutzschaltung werden.
Ohne Meinungen hier aus dem Forum würde ich zu 3500mAh Keepower greifen, die mit 10A Entladestrom angegeben sind.

Und da sind wir: Meinungen ?! Empfehlungen ?!

Danke Euch im voraus !
 

Maserbirke

Flashaholic*
10 Januar 2018
787
328
63
Bin jetzt auch stolzer Besitzer einer G 35 und freue mich über meinen ersten "Taschenthrower". Hat jemand einen Vorschlag oder eine Bezugsquelle für einen Diffusor? Ich denke eher an einen Filter, als einen längeren Aufsatz. Gerade bei dem engen Spot wäre das sinnvoll. Leider scheint es sowas nur für Lampen mit kleinen Köpfen zu geben, die das meist eh nicht brauchen.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.607
9.439
113
Hannover
Bin jetzt auch stolzer Besitzer einer G 35 und freue mich über meinen ersten "Taschenthrower". Hat jemand einen Vorschlag oder eine Bezugsquelle für einen Diffusor? Ich denke eher an einen Filter, als einen längeren Aufsatz. Gerade bei dem engen Spot wäre das sinnvoll. Leider scheint es sowas nur für Lampen mit kleinen Köpfen zu geben, die das meist eh nicht brauchen.
Herzlich willkommen im Forum Maserbirke !

Mir ist kein Aufsteckdiffusor mit 73mm Durchmesser bekannt. Ich kenne die nur bis 60mm (Nitecore NFD60). Da wirst Du wohl zu einer DIY-Lösung greifen und mit Diffusorfolie arbeiten müssen...

Gruß
Carsten
 
  • Danke
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.607
9.439
113
Hannover
Ohne Meinungen hier aus dem Forum würde ich zu 3500mAh Keepower greifen, die mit 10A Entladestrom angegeben sind.

Und da sind wir: Meinungen ?! Empfehlungen ?!
Deine Frage ist zwar schon älter, aber scheinbar wurde sie hier komplett übersehen. Die von Dir genannten Keeppower sollten gut in der G35 funktionieren. Sie braucht lange Akkus mit Button Top und reagiert leistungsmäßig sehr stark auf die eingelegten Akkus.
Ich erreiche die besten Werte mit Imalent MRB186-P30.

Gruß
Carsten
 

Maserbirke

Flashaholic*
10 Januar 2018
787
328
63
Herzlich willkommen im Forum Maserbirke !

Mir ist kein Aufsteckdiffusor mit 73mm Durchmesser bekannt. Ich kenne die nur bis 60mm (Nitecore NFD60). Da wirst Du wohl zu einer DIY-Lösung greifen und mit Diffusorfolie arbeiten müssen...

Gruß
Carsten

Danke für die schnelle Antwort. Etwas stabiles wäre schon schön, so in Form eines Klappdiffusors. Es muss ja auch nicht auf voller Stufe dauerhaft funktionieren, sondern eher auf den kleinen. Es würde den Nutzungsbereich erheblich erweitern. Vielleicht hat sonst noch jemand eine Idee.
 

Maserbirke

Flashaholic*
10 Januar 2018
787
328
63
Scheint eine echte Marktlücke zu sein. Mein größtee Steckdiffusor hat ca. 40 mm und ist von einer WolfEyes Sniper MCE (die älteren werden sich erinnern). Er passt übrigens auch perfekt auf eine Olight R50.
 

Maserbirke

Flashaholic*
10 Januar 2018
787
328
63
Hallo Maserbirke,
wenn Du einen solchen Klappdiffusor findest, der 45mm oder 60mm oder einen größeren Durchmesser hat, dann laß es mich bitte wissen.:thumbup:

Gruß
Carsten

Nitecore bietet einen Diffusoraufsatz NFD60, 60mm an. Er ist zum stecken und soll von 59-62 mm passen, gesehen bei Traumflieger.de für 17,95 €.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.607
9.439
113
Hannover
Nitecore bietet einen Diffusoraufsatz NFD60, 60mm an. Er ist zum stecken und soll von 59-62 mm passen, gesehen bei Traumflieger.de für 17,95 €.
Die Aufsteckdiffusoren von Nitecore kenne ich, habe etliche NFD 25, 34 und 40 hier liegen. Die funktionieren wirklich gut...
Nur größere Durchmesser sind mir bisher noch nicht untergekommen...

Gruß
Carsten
 
26 Dezember 2012
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3
Hallo,

habe hier auch eine gebrauchte Klarus G35 erworben, da ich Thrower mag und auch 3x18650er Lampen klasse finde.
Was ich zu jetzt erst gelesen habe ist diese komische Akkuverschaltung.

Ich habe ein paar Fragen dazu.

Hast Du mal testen können, wie zuverlässig das mit den Zellen funktioniert.
Werden erst die beiden in Serie verwendet, bis sie leer sind und dann komplett auf die einzelne Zelle umgeschalten, d.h. die beiden in Serie kommen dann dauerhaft nicht mehr zum Einsatz?

Muss ja fast so sein. Ein Zuschalten der einzelnen vollen Zelle zu den beiden teilentleerten in Serie kann ja schlecht sein / wäre gefährlich...

Sieht man das irgendwie, das Umschalten auf die einzelne Zelle?
Wenn ich zuvor in Turbo war, dann sicherlich, da Turbo mit einer Zelle ja max. 1200Lumen im Vergleich zu Turbo mit 2S = 2000Lumen.

Und letzte Frage, bei hoher Leuchtstufe bricht die Zellenspannung ja stärker ein. Wird dann bei hoher Leuchtstufe und starkem Spannungseinbruch auf die Einzelzelle umgeschalten und wenn ich dann wieder runter schalte, wird wieder auf 2S gewechselt, oder bleibt die Klarus dann auf 1S?

In der Anleitung steht, dass man für die Notversorgung auch 2x CR123A (=2x3,0V=6,0V) verwenden kann.
Sind dann 2x 18350 zu viel Spannung? Gibt es da ´ne Info drüber?

Danke.
Habe dazu auch mehrere Experimente gemacht.
- 3 Akkus: Die Lampe entlädt erst die beiden anderen den Nebenschächten, die in Reihe geschaltet sind. Kurz bevor sie leer sind (ca. 2h auf höchster Stufe), schaltet sie auf den Akku im Hauptschacht um. Die Helligkeit steigt dann wieder. Am Ende sind dann sind alle drei leer (eine weitere h).
- 1 Akku: Anfangs praktisch gleich hell, die Helligkeit geht aber schneller zurück. Leer nach 1h.
Meine Lampe hatte nach kurzer Zeit einen Defekt und die beiden Akkus in den Nebenschächten gar nicht mehr entladen. Zurückgeschickt, und die neue Lampe hatte schon nach einer Woche wieder dasselbe Problem. Irgendwie beherrscht Klarus anscheinend nicht ganz die Akkulogik, denn ich bin mir da nicht mehr so sicher, ob es wirklich ein Defekt ist oder ob das einfach passiert, wenn einfach einmal nur 2 von 3 Akkus Kontakt haben. Verstehe den Sinn nicht ganz. Wären die drei Akkus einfach parallel geschaltet, hätte das folgende Vorteile:
- Alle Akkus würden gleichmäßig entladen, und beim Laden in einem Lader mit mindestens 3 Schächten schneller voll, als wenn zwei tiefentladen und einer kaum gebraucht wäre.
- Maximale Schonung der Akkus, da jeder nur niedrigen Strom können muss
- 3h Akkulaufzeit mit voller Helligkeit, davon 2h mit kaum merkbarem Abfall
- Beliebige Akkus mischbar (d. h. auch verschiedene Typen einsetzbar). Stärkere werden dann mehr, schwächere weniger belastet.
- Lampe beliebig mit 1, 2 oder 3 Akkus betreibbar.
Hätte? Das Problem ist lösbar. Ich habe folgendes gemacht:
- Vorsichtig die Feder aus dem Lampenboden entfernt (Es sind zwei Federn aufgelötet. Mit einer Zange solange wackeln, bis sich die Feder löst.
- Eine Karosseriescheibe genommen, Durchmesse 28mm. 3 Kerben reingefeilt auf 120°, 240° und 360°. Muss in den Lampenboden passen.
- Drei Lötpunkte auf der Oberseite der Karosseriescheibe außen angebracht, auf 60°, 180° und 300°. Lötzinn hält, wenn man die Stellen vorher mit der Feile oder Schmirgelpapier von der Verzinkung befreit.
- Auf der Unterseite der Karosseriescheibe, auf 60°, eine Mutter M3 aufgelötet.
- Die Unterseite der Karosseriescheibevon 120° bis 360° mit doppelseitigem Tepichklebeband beklebt. Pappe ausgeschnitten und auf das doppelseitige Klebeband. Dann nochmal doppelseitiges Klebeband auf die Pappe.
- Jetzt die Karosserioescheibe auf dem Taschenlampenboden fixiert. Die Mutter muss dabei auf dem +Pol des roten Hauptschachtes liegen, die Klebebandseite überklebt die beiden (früheren) -Pole der Nebenschächte, die nicht mehr gebraucht werden.
- Die beiden Federn des Lampendeckels mit einer Kupferdrahtbrücke verbunden (beide Enden an der jeweiligen Feder festgelötet)
- Die dem Lampenboden entnommene Feder auf den (früheren) +Pol des Lampendeckels gelötet. Jetzt habe ich dort 3 Federn jeweils auf 60°, 180° und 300°, die elektrisch alle miteinander verbunden sind.
- Die Akkus jetzt alle in gleicher Richtung mit dem +Pol zum Lampenboden und -Pol zum Deckel zeigend eingesetzt (Bloß nicht einen der Akkus wie zuvor mit dem +Pol zum Deckel einsetzen, denn das ergibt jetzt einen ordentlichen Kurzschluss!). Zugeschraubt.
Jipiyea: 3h volle Power ohne Unterbrechung! Hätte nie gedacht, dass ich imstande wäre, einen solchen Frevel zu begehen, aber jetzt, wo ich es gemacht habe, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Eine Warnung muss ich aber noch loswerden. Nehmt auf keinen Fall ungesicherte Akkus und setzt die dann unterschiedlich rum rein, denn das fetzt ordentlich. Gesicherte Akkus schalten den entstehenden Kurzschluss ab.
 
26 Dezember 2012
4
3
3
Habe dazu auch mehrere Experimente gemacht.
- 3 Akkus: Die Lampe entlädt erst die beiden anderen den Nebenschächten, die in Reihe geschaltet sind. Kurz bevor sie leer sind (ca. 2h auf höchster Stufe), schaltet sie auf den Akku im Hauptschacht um. Die Helligkeit steigt dann wieder. Am Ende sind dann sind alle drei leer (eine weitere h).
- 1 Akku: Anfangs praktisch gleich hell, die Helligkeit geht aber schneller zurück. Leer nach 1h.
Meine Lampe hatte nach kurzer Zeit einen Defekt und die beiden Akkus in den Nebenschächten gar nicht mehr entladen. Zurückgeschickt, und die neue Lampe hatte schon nach einer Woche wieder dasselbe Problem. Irgendwie beherrscht Klarus anscheinend nicht ganz die Akkulogik, denn ich bin mir da nicht mehr so sicher, ob es wirklich ein Defekt ist oder ob das einfach passiert, wenn einfach einmal nur 2 von 3 Akkus Kontakt haben. Verstehe den Sinn nicht ganz. Wären die drei Akkus einfach parallel geschaltet, hätte das folgende Vorteile:
- Alle Akkus würden gleichmäßig entladen, und beim Laden in einem Lader mit mindestens 3 Schächten schneller voll, als wenn zwei tiefentladen und einer kaum gebraucht wäre.
- Maximale Schonung der Akkus, da jeder nur niedrigen Strom können muss
- 3h Akkulaufzeit mit voller Helligkeit, davon 2h mit kaum merkbarem Abfall
- Beliebige Akkus mischbar (d. h. auch verschiedene Typen einsetzbar). Stärkere werden dann mehr, schwächere weniger belastet.
- Lampe beliebig mit 1, 2 oder 3 Akkus betreibbar.
Hätte? Das Problem ist lösbar. Ich habe folgendes gemacht:
- Vorsichtig die Feder aus dem Lampenboden entfernt (Es sind zwei Federn aufgelötet. Mit einer Zange solange wackeln, bis sich die Feder löst.
- Eine Karosseriescheibe genommen, Durchmesse 28mm. 3 Kerben reingefeilt auf 120°, 240° und 360°. Muss in den Lampenboden passen.
- Drei Lötpunkte auf der Oberseite der Karosseriescheibe außen angebracht, auf 60°, 180° und 300°. Lötzinn hält, wenn man die Stellen vorher mit der Feile oder Schmirgelpapier von der Verzinkung befreit.
- Auf der Unterseite der Karosseriescheibe, auf 60°, eine Mutter M3 aufgelötet.
- Die Unterseite der Karosseriescheibevon 120° bis 360° mit doppelseitigem Tepichklebeband beklebt. Pappe ausgeschnitten und auf das doppelseitige Klebeband. Dann nochmal doppelseitiges Klebeband auf die Pappe.
- Jetzt die Karosserioescheibe auf dem Taschenlampenboden fixiert. Die Mutter muss dabei auf dem +Pol des roten Hauptschachtes liegen, die Klebebandseite überklebt die beiden (früheren) -Pole der Nebenschächte, die nicht mehr gebraucht werden.
- Die beiden Federn des Lampendeckels mit einer Kupferdrahtbrücke verbunden (beide Enden an der jeweiligen Feder festgelötet)
- Die dem Lampenboden entnommene Feder auf den (früheren) +Pol des Lampendeckels gelötet. Jetzt habe ich dort 3 Federn jeweils auf 60°, 180° und 300°, die elektrisch alle miteinander verbunden sind.
- Die Akkus jetzt alle in gleicher Richtung mit dem +Pol zum Lampenboden und -Pol zum Deckel zeigend eingesetzt (Bloß nicht einen der Akkus wie zuvor mit dem +Pol zum Deckel einsetzen, denn das ergibt jetzt einen ordentlichen Kurzschluss!). Zugeschraubt.
Jipiyea: 3h volle Power ohne Unterbrechung! Hätte nie gedacht, dass ich imstande wäre, einen solchen Frevel zu begehen, aber jetzt, wo ich es gemacht habe, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Eine Warnung muss ich aber noch loswerden. Nehmt auf keinen Fall ungesicherte Akkus und setzt die dann unterschiedlich rum rein, denn das fetzt ordentlich. Gesicherte Akkus schalten den entstehenden Kurzschluss ab.
Noch eine kleine Ergänzung zum besseren Verständnis: Sinn des Umbaus ist es, alle Akkus parallel geschaltet zu bekommen und im Lampenboden 3 verbundene +Pole, im Lampendeckel 3 verbundene -Pole zu bekommen. Die Karosseriescheibe muss eben im Lampenboden liegen (Karton nur über dem alten -Pol im Boden, wo die Feder war) und hat nur noch mit dem früheren +Pol des Reserveschachtes Kontakt (über die Mutter). Die Lampe denkt dann, dass die zwei Hauptakkus leer oder nicht eingesetzt sind und läuft jetzt mit allen 3 Akkus parallel allein über den Reserveschacht (mit genauso guter Leistung). Bitte noch Beschriftung der Lampe ändern, wie die Akkus einzusetzen sind, denn Gnade Euch Gott, wenn Ihr die jetzt verschieden rum einsetzen solltet so wie früher. Wahrscheinlich gibt es aus diesem Grund auch keine käuflichen Lampen mit parallel geschalteten Akkus (Ich kenne zumindestens keine). Die drei Federn im Deckel sollten daran auch erinnern, wie die Akkus einzusetzen sind.
 
26 Dezember 2012
4
3
3
Vielen Dank für die vielen Hinweise. Ich bin da neu, aber mit meiner Idee für den Umbau offenbar doch nicht ganz allein. Super.
 
26 Dezember 2012
4
3
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Habe nochmal Messungen gemacht wegen der Parallelschaltung meines Umbaus. Mein Akku: INR18650-35E von Samsung, ungesichert.
Leer: 3.2V. Voll: 4.2V. Ladung mit 600mA 5h. Spannung steigt sehr schnell in 2min auf 3.4V, danach linear weiter bis 4.2V in 5h. Innenwiderstand des Akkus: 0.08Ohm leer, 0.05Ohm voll. Also Kurzschlussstrom 40A leer, mehr als 80A voll. Jetzt der worst case in der umgebauten Lampe. Ich setze einen vollen Akku mit 4.2V ein und habe da noch zwei leere drin, die durch meinen Umbau alle parallel geschaltet sind und nur den Reserveschacht speisen. Da der Unterschied der Akkuspannungen 1V ist, und die Widerstände in Summe 0.05Ohm + (0.08Ohm/2) =0.09Ohm (Reihenparallelschaltung), gibt der volle Akku anfangs etwas mehr als 10A an die leeren Akkus ab, von denen jeder etwas mehr als 5A Ladestrom kriegt. Man merkt das auch. Akkus und Lampendeckel werden warm. Nach ein paar Minuten ist das rum. Der vorher volle Akku hat (nach Entnahme aus der Lampe) noch 3.8V, die beiden vorher leeren Akkus 3.6V. Ist nicht schonend für die Akkus, aber kaputt ging da jetzt auch nichts.

Nebenbei bemerkt. Li-Ion-Akkus sind doch recht einfach zu verstehen. Beim Entladen sinkt die Leerlaufspannung weitgehend linear ab. Beim Laden steigt sie entsprechend des Ladezustands wieder an. Man kann den Ladezustand also leicht durch Spannungsmessung feststellen. Der Spannungsabfall bei Belastung ist gering, ebenso der Spannungsanstieg beim Laden.
Beispiel: Akku mit 3.7V (irgendwo mitten im Laden), 1A Last -> 3.64V, 1A Ladestrom -> 3.76V. Li-Ion-Akkus verhalten sich da viel einfacher als z. B. Autobatterien. Man kann auch leicht mit einem Labornetzteil laden. Dazu stellt man es auf 4.2V Konstantspannung (keinesfalls höher), Strombegrenzung 0.6A, schließt den Akku an (Spannung fällt auf 3.2V wegen Strombegrenzung und steigt während des Ladens ganz allmählich an) und wartet, bis die 4.2V erreicht sind. Dann geht von ganz allein der Strom zurück. Nix anderes macht da auch mein gekauftes Ladegerät.
Vorsichtig muss man aber immer sein, denn ein Fehler führt leicht zu einem Brand.
 
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