Review EagTac T25C2

Dieses Thema im Forum "EagleTac" wurde erstellt von cre8ure, 24. März 2014.

  1. Hallo Leute,

    heute wende ich mich der EagTac T25C2 in der Kit Version zu.

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    Zielgruppe
    Die T25C2 ist eine taktische Taschenlampe vornehmlich für den Einsatz im BOS-Bereich (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) z.B. Polizei, Security, Streitkräfte usw.)

    Technische Daten (Herstellerangaben für die hier getestete XM-L2 Variante)

    Max output
    • CREE XM-L2 U2:
    • LED lumen: 1180 lm
    • ANSI FL-16 lumen: 965 lm
    • EagTac T25C2 - Lampenkopf / Reflektor
    • EagTac T25C2 - Lampenkopf / Reflektor

    Output and Runtime
    Regular mode (3+1 brightness levels)
    • Led lumen: 1180-910/536/100/8
    • ANSI FL-1 lumen: 965-746/440/85/7
    • Runtime (2xCR123A) 1/2.1/13/100+ hours
    • Runtime (1x18650)1.8/3.3/21/150+ hours

    Tactical mode (Two brightness levels + strobe)
    • Led lumen: 1180/342/Strobe I
    • ANSI FL-1 lumen: 965/282
    • Runtime (2xCR123A) 1/3.7 hours
    • Runtime (1x18650) 1.8/5.7 hours
    Seven hidden auxiliary outputs
    • Strobe/Disoriented strobe/Flash(Hi)/S.O.S.(Fast)/S.O.S./Beacon/Flash(Lo)

    Dimensions

    • Head Dia. 33 mm
    • Body Dia. 25.4 mm
    • Length: 146 mm
    • Weight:130 g

    Beam Profile
    • CREE XM-L2 U2 LED
    • Center lux: 17,200 lux7
    • Center spot angle: 6.9°
    • Spill light angle: 54°
    • Beam distance: 287 yards / 262 meters

    Erster Eindruck
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    Es handelt sich bei der Kit-version um ein sehr komplettes Angebot mit viel Zubehör. Sofort fällt mir das sehr geräumige und wertige Holster auf. Die Lampe selbst ist optisch ansprechend, wenn auch nicht spektakulär.

    Lieferumfang
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    Die Lampe selbst wird in einer Kartonverpackung geliefert. Enthalten sind:
    • Holster
    • Lanyard
    • Gummi Endkappe + glatte Gummiringe
    • Ersatz O Ringe
    • Adapter für CR123A Batterien
    • Bedienungsanleitung

    Zusätzlich im Kit:
    • Extender 2 und 3
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    • Farbfilter YRGB + Diffusor
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    Optik/Verarbeitung:
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    Zum Test liegen mir verschiedene EagTac-Lampen vor. Grundsätzlich ist an der Verarbeitung wenig auszusetzen (in Hinblick auf Technik, Dichtringe, Gewinde, Kontakte usw.). Die Lampen sind durchdacht gestaltet und enthalten ein umfangreiches Zubehör. Lediglich die äußere Materialanmutung lässt zu wünschen übrig. Im Speziellen ist die Anodisierung gemeint. Diese ist schon im Lieferzustand an manchen Stellen (z.B. bei der Rändelung am Batterierohr) fehlerhaft mit durchblitzendem Metall. Die Beschichtung wirkt dünn und anfällig. Das darf in dieser Preisklasse einfach nicht passieren.

    EagTac sollte in der Metallverarbeitung die Kanten besser glätten lassen und eine hochwertige Oberflächenbeschichtung anstreben.

    Die Lampe besteht aus drei Teilen:
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    Lampenkopf
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    Der Kopf ist fein gearbeitet mit angedeuteten Kühlrippen und bietet zum Griff hin eine feine Rändelung. Dies erleichtert die Bedienung, da die Modi durch Drehen des Kopfes eingestellt werden. Am vorderen Ende der Lampe befindet sich der schraubbare Edelstahl-Bezelring. Dieser kann durch die Farbfilter/ Diffusor ersetzt werden. Dahinter befindet sich die Beschichtete Glasscheibe und der Reflektor.

    Batterierohr

    Das Batterierohr ist mit dem Kopf verschraubt und mit einem Dichtring gegen eindringendes Wasser geschützt. Diese ins insbesondere Wichtig, da das Losedrehen des Batterierohrs zum Benutzerinterface gehört. Am Batterierohr ist am Ende ein Bereich ausgespart um Wahlweise den Zigarrengriff-Ring oder einen Platzhalter-Gummiring aufzunehmen. Zusätzlich kann ein Clip befestigt werden der durch einen Gewindering festgehalten wird. Hier merkt man, dass sich EagTac Gedanken gemacht hat. Sehr gut!

    Tailcap

    Die im Standard nicht tailstandfähige Kappe enthalt den gummierten Schalter. Zusätzlich gibt es einen Kunststoffring mit Öse, an dem ein Lanyard befestigt werden kann. Dieser kann entfernt werden und durch einen massiven Kunststoffring ersetzt werden. Dieser schützt die Lampe bei Stürzen und ermöglicht auch den Tailstand.

    Zum Schluß sei noch das gute Holster erwähnt. Hierbei handelt es sich nicht um ein schnödes Stoffholster. Dieses hier ist aus Stoff gefertigt und mit eingenähtem vorgeformten Kunststoff versehen. Die Lampe lässt sich Kopf voran im Holster platzieren und wird dann durch 2 Einkerbungen sicher im Holster gehalten. Geschlossen wird das Holster über einen Druckknopf.

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    Energieversorgung
    Die Lampe kann sowohl mit 2xCR123 oder 1x 18650 oder 2x 16340 oder 2x 18350 Akkus betrieben werden. Mit den Kit-Extendern sind sogar 3x Cr123 oder 2x 18650 möglich. EagTac hat sogar an einen Adapter für Cr123 Batterien gedacht, damit diese nicht im Gehäuse klappern. Sehr gut!

    Benutzung/ Interface
    Die T25C2 wird über den Forward-Schalter am Lampenende eingeschaltet. D.h. sofort nach dem Antasten des Schalters geht das Licht an. Durchdrücken rastet den Modus ein. Ein weiteres Durchdrücken schaltet die Lampe aus.

    Durch 2-stufiges Lösen des Kopfes können jeweils der zweite und dritte Modus ausgewählt werden.

    Die Lampe lässt sich darüber hinaus sehr detailliert auf die verschiedensten taktischen Anforderungen konfigurieren.

    Die Lampe bietet 2 grundsätzliche Modegruppen: Zum wechseln zwischen beiden Gruppen muss der Kopf leicht gelöst werden und die Lampe 20x angetippt werden und dann eingeschaltet. (Oder 20x innerhalb kurzer Zeit ein/ausschalten)

    Gruppe 1 - Regular-Mode
    • FEST = Turbo
    • Lose 1 = High
    • Lose 2 = Medium
    • Kurzer Wechsel zwischen Lose 2 und Lose 1 = LOW

    Gruppe 2 - Tactical-Mode
    • FEST = TURBO
    • Lose 1 = High
    • Lose 2 = Strobe

    Versteckte Modi:
    Wenn man in Gruppe 1 – Regular Mode den Kopf schnell sehr stark löst und wieder schließt, erreicht man die versteckten Modi: Strobe I, Strobe II, Flash, SOS I, SOS II, Beacon, Flash und wieder High.

    Instant Strobe:
    Eine sehr sinnvolle Einstellung ist der Instant Strobe Modus. Tippt man die Lampe im ausgeschalteten Zustand 2x an, so ist man im Strobemodus. Einrasten stellt den Modus dauerhaft ein. Zum Ein und Ausschalten des Instant-Strobe Modus muss der Kopf angezogen und die Lampe 20x angetippt werden und dann eingeschaltet. (Oder 20x innerhalb kurzer Zeit ein/ausschalten)

    Etwas Kritik am Interface ist angebracht. Durch das Lösen des Kopfes wird dieser unstabil und wackelt etwas auf dem Batterierohr. Das ist bspw. bei der Armytek Predator besser gelöst.

    Leistung/Lichtbild
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    Die T25C2 gehört mit ihren 960 Lumen absolut zu den hellsten Vertretern in dieser Klasse. Tatsächlich ist es sehr beeindruckend, wenn man die Lampe einschaltet. Leider wird die Lampe in der höchsten Stufe sehr schnell heiß. Daher regelt die Lampe zeitgesteuert nach 200 Sekunden die Lampe herunter. Erneutes Einschalten wechselt dann wieder in den höchsten Modus.

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    Vom Lichtbild her hat die Lampe einen kleinen Hotspot der diffus in eine helle Corona ausläuft. Die Lichtfarbe ist kaltweiss ohne Blaustich. Im Vergleich zur Armytek Predator zeigt sich der größere Spot + Corona + die spürbar höhere Lumenzahl.

    Hier der Wallshot der EagTac T25C2:
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    t
    Hier zum Vergleich die ARMYTEK Predator PRO 2.5
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    Im direkten Vergleich erkennt man die höhere Lumenzahl der T25C2 und das Mehr an Licht rund um den etwas größeren Hotspot.


    Messwerte
    17800 Lux auf 1m gemessen
    1310 Lux auf 4 m = 20960 Lux (entsprichte einer ANSI Reichweite von 289,55 m)


    Pro/Kontra


    Pro:
    • Sehr hell nach dem Start 965 Lumen nimmt man der Lampe auf jeden Fall ab
    • Umfangreiches Zubehör
    • Wertiges Holster
    • Umfangreiche Einstellmöglichkeiten des UI

    Kontra:
    • Anleitung unvollständig
    • Fehlerhafte Anodisierung
    • Lampenkopf etwas wackelig beim Einstellen der Modis
    • Nicht ganz günstig

    Fazit
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    Ein eindeutiges Fazit ist bei dieser Lampe schwierig. Die EagTac T25C2 beeindruckt auf der einen Seite mit Ihrer enormen Lichtleistung. Hier ist sie vielen Lampen im direkten Vergleich deutlich überlegen. Zudem gefällt sie mit durchdachtem und vielseitigem Benutzerinterface. Dieses lässt sich sehr gut an die Erfordernisse der Einsatzkräfte (Polizei, Security und Militär) anpassen. (Vorwahl der Modi, schnell und fehlerfrei bedienbar, Strobe schnell erreichbar, aber auch versteckbar). Zusätzlich bietet EagTac in der Kit-Version ein umfangreiches Zubehör und ein sehr praktisches und wertiges Holster.

    Leider leistet sich die Lampe auf der anderen Seite auch Schwächen. Einige stören sich vielleicht nicht an der durchschnittlichen Oberflächenbeschichtung, da diese sich im Alltag nicht negativ auswirkt. Der etwas wacklige Lampenkopf dürfte im täglichen Einsatz (in den sekundären Modi) aber negativ auffallen.

    Am Ende sollten sich insbesondere Anwender mit sehr genauen und speziellen Anforderungen an die Benutzung der Lampe die EagTac gezielt anschauen. Mit der richtigen Einstellung kann diese Lampe zum sehr hellen und perfekten Partner gereichen.

    Ich bedanke mich bei Patrick Horn von LED Taschenlampen, Leuchtmittel, Stirnlampen oder Weihnachtsbeleuchtung beim zertifizierten LED Lenser Shop - Hornys-LEDShop - HORNYS-LEDSHOP.de für die freundliche Leihgabe. Die Lampe geht nach dem Review wieder an ihn zurück.

    Hier findet Ihr das Video Review:
    Video:


    Bis bald
     
    #1 cre8ure, 24. März 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Januar 2016
    circumlucens, invalid_user_id, Straight Flash und 20 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Vielen Dank für das aussagekräftige Review.

    Eigentlich wollte ich gleich schreiben, dass ich mich wundere diese tolle Lampe bisher übersehen zu haben. Leider muss ich das relativieren: die Verarbeitungsqualität verwundert mich schon ein wenig, da ich bisher mit Eagletac nur gute Erfahrungen gemacht habe. Insbesondere der wackelige Lampenkopf hielte mich vom Kauf ab. Ich hoffe, dass das nur ein Einzelfall ist

    Grüße
    Kuddel
     
    #2 karlfriedrich, 24. März 2014
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2014
  3. hat die lampe nicht auswechselbares LED Modul?

    warum zeigst du das nicht mal
     
  4. Acebeam
    Hallo Placebo,

    Du hast recht. In der Anleitung ist das beschrieben.
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    Ich kann den Kopf abschrauben und den Reflektor herausdrehen. Da mir die Lampe nicht gehört und ich Staub und Abdrücke auf dem Reflektor vermeiden wollte, habe ich nicht weiter gemacht. Es handelt sich hier auch nicht um ein All-in-One-Drop-In wie bei den Surefires / Solarforce etc., dass ich ohne weiteres einsetzen und herausnehmen möchte. Reflektor ist zumindest separat.

    Ich denke hier ist es so, dass man im Falle eines Defekts selber die Lampe mit einem neuen Modul reparieren kann. (oder falls ein Upgrade kommen sollte)
     
    veganpunk und placebo haben sich hierfür bedankt.
  5. so etwas kann man wirklich nur bei den wenigsten Lampen machen. das Modul ist 2-teilig: Reflektor ist zwar Teil des Moduls, kann aber abgeschraubt werden. somit lässt sich Reflektor tauschen, falls er zerkratzt sein sollte oder man zwischen SMO und LOP wechseln möchte, oder die light engine, wenn ein Defekt/Upgrade vorliegt.

    gute Sache.
     
    veganpunk hat sich hierfür bedankt.
  6. Ich finde das Konzept auch grundsätzlich gut.

    Richtig Sinn macht es in meinen Augen aber nur, wenn es das "Zubehör" auch tatsächlich zu kaufen gibt. (LED Module, warm, vielleicht XP-G2 oder XP-E2 Throwermodul, Smooth Reflektor)

    DANN wird die Lampe mit einem Mal doch sehr interessant.
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  7. Danke für das Review!

    Die Lampe ist bei mir sein einiger Zeit als in der NW-Kit-Version im Tageseinsatz. Die Verarbeitung ist bei diesem Exemplar ohne jeden Makel. Da wackelt nichts. Vermutlich ist Dein Muster wohl ein Einzelfall.

    Anbei ein Bild von der zerlegen Lampe mit (fast) allen Kit-Bestandteilen.
    Die Filter sind nicht dabei - da sie vom deutschen Händler immer noch nicht vollständig geliefert wurden.


    Alles Gute
    Funzelfix

    Kleiner Nachtrag: Was mich an der Lampe stört: Das mitgelieferte Trageband kann nur alternativ zur Gummi-Tailcap verwendet werden. Entweder man macht sie mit dem Gummiring Tail-stand-fähig oder man kann sie mit dem Band nutzen. Beides zusammen geht nicht.
     
    #7 Funzelfix, 24. März 2014
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2014
    veganpunk, cre8ure, Peter Grimes und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  8. Vielleicht bin ich auch etwas überempfindlich, was den Kopf angeht. Fakt ist aber, dass es bei der Armytek Predator besser gelöst ist.
     
  9. Schönes Review, danke!
    Mir gefällt die Schlichtheit der Lampe! :thumbup:

    Sind 4x CR123 gemeint oder eher 2x 18500?
    3x CR123, aber dann 2x 18650 passen nicht zusammen... :S


    Gruß Johannes
     
  10. Ich habe zwar die Lampe nur ohne den KIT, aber auf dem Bild oben kann man ja schön sehen, dass da 2 Extender dabei sind: einer für eine CR123 und einer für einen 18650er.

    Insofern scheinen da tatsächlich dann alle Varianten möglich zu sein.

    Gruß Walter
     
    cre8ure und Bar Centrale haben sich hierfür bedankt.
  11. Schönes Review!

    Aber ein paar Tippfehler: Bei den Lumenangaben hast Du die Anmerkungsnummern auch kopiert und dann hätte die Lampe z.B. Led lumen: 118010:eek:

    Gruß Jörg
     
    cre8ure hat sich hierfür bedankt.
  12. Vielen Dank für das klasse Review :thumbup:

    Da die Lampe eventuell bald als Ersatz für meine angestaubte Fenix E21 auf meiner Einkaufsliste steht, habe ich 2 Fragen zur Stromversorgung:

    - gehen alle 18650er Akkus rein, oder muss ich auf etwas besonderes achten? Aktuell hätte ich zwei Panasonic NCR18650B (Flat Tops) ohne Schutz.

    - da meine aktuellen 18650er keinen Schutz haben: regelt die Lampe eine Leuchstufe runter oder zeigt sie irgendwie sonst an, wenn der Akku leer ist?
     
    #12 Hypochon, 22. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 22. Mai 2014
  13. Auch diese ET-Lampe braucht einen Button-Top-Pluspol. Warnung ab 2,9V alle 30 Sekunden, kein Abschalten der Lampe.

    Kurz und knapp, siehe Anmerkung 2: Button-Top und geschützt sollten die Akkus sein.

    Gruß Jörg
     
    Hypochon hat sich hierfür bedankt.
  14. Schade dass meine Flattops dann nicht gehen.

    Habe mir diese Akkus rausgesucht, die wohl ganz OK wären (basieren auch auf den Panasonic NCR18650B Zellen). Passen die mit einem Durchmesser von 18,60mm ± 0,15 und einer Höhe von 68,8mm ± 0,15 in die T25C2 rein? Oder Gibts sonst eine super 18650 Empfehlung für die T25C2?
     
    #14 Hypochon, 23. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2014
  15. Olight Shop
    Im Rohr der T25C2 ist reichlich Platz. Da passen sogar die ganz dicken enerpower mit 3400mAh rein. Die einzige Anforderung ist wirklich, dass man einen erhabenen Pluspol braucht. Ansonsten passt so ziemlich alles.

    Viele Grüße,
    Markus
     
    Hypochon hat sich hierfür bedankt.
  16. Funzelfix und nignagger haben sich hierfür bedankt.
  17. Die T25C2 gibt es in begrenzter Stückzahl nun auch mit XP-L HI LED.
    Habe heute eine von NKON geliefert bekommen.

    Tolle Lichtfarbe und die Reichweite auf 40.000 Lux (gemessen) verdoppelt.
    Diese Reichweite bei einer Lampe im P60-Format (also ohne großen Kopf) ist schon beeindruckend.
     
  18. Hört sich sehr interessant an mit XP-L HI LED
    Gibt es die nur bei NKON?
    Und Beamshots wären echt klasse.
     
  19. Wenn Kay so nett ist, sie in seine Beamshotreihe aufzunehmen, in Kürze.
     
  20. Das wäre echt top:thumbup:
     
  21. Moin, hat die zufällig auch jemand mit Nichia 219C in 4500K?
    Mich würde interessieren wie das Lichtbild aussieht.
    Und vielleicht weiß noch jemand wo man die herbekommen kann, bei Eagtac ist sie ja noch gelistet, nur nen Händler hab ich nicht gefunden wo es die auch gibt.
    Vielen Dank!
     
  22. Vielleicht mal bei schiermeier.biz oder nkon.nl anfragen ob die noch eine liegen haben oder mit bestellen können...

    lg thomas
     
  23. Vielen Dank, das mache ich mal!
     
  24. So das Dropin ist angekommen und ich kann die Lampe auch wie beschrieben bis zum Reflektor zerlegen, allerdings bekomme ich das original Dropin nicht heraus. Ich weiß das man dieses im Uhrzeigersinn heraus drehen muss, aber da tut sich nichts.... Hat vielleicht jemand ne Idee wie ich es dennoch raus bekommen kann?
     
  25. Obwohl die Lampe seit nunmehr fast fünf Jahren auf dem Markt ist, gehört sie in meinen Augen noch lange nicht zum "Alten Eisen". Auch nicht mit der XM-L2!

    Ich habe mir vor ein paar Wochen das Nachfolgemodell, die T25C2 Pro mit XHP35 Hi zugelegt, welche im Dienst meine bisehrige Koppellampe, die AT Dobermann, ersetzte. Weil mir diese so gut gefallen hat, kaufte ich mir (als echtes Schnäppchen) eine "Alte" mit dazu.

    Meine T25C2 verfügt über eine XM-L2 U4 LED. Diese stellt eine kleine Leistungssteigerung im Vergleich zur Version des Eröffnungsposts dar. Sie kommt bei meinen Messungen auf maximal 24300 Lux@1m, was zu einer ANSI-Reichweite von 311m reicht. Das Lichtbild zeigt sich dabei unverändert.

    Die Regelung ist Eagtac-typisch und wird nach etwa 3 Minuten sehr moderat herunter geregelt um dann (solange der Akku mitspielt) gleichbleibend weiter zu leuchten. Dabei kann man die Lampe einstellen ob sie um ca 7% oder um 20% abregeln soll. Ich habe hier mal eine Vergleichsmessung mit zwei aktuellen Brot-und-Butter-Akkus, dem Soshine 3400 und dem Samsung 30Q, aufgezeichnet. Dabei fuhren die Mssungen mit dem Soshine und dem 30Q ohne Energy-Save (also mit ca 7% Abregelung) und eine MEssung mit dem 30Q mit Energy-Save (20% Abregelung). Das Ergebnis zeigt sich wie folgt:
    upload_2018-12-3_7-37-32.png

    auf Reichweite umgerechnet, macht sich die Abregelung (hier ohne Energy-Save) so gut wie nicht bemerkbar:
    upload_2018-12-3_7-39-14.png

    nach einer Stunde bin ich also immer noch bei ca 200m ANSI-Reichweite, wovon viele aktuelle Lampen nur träumen können.

    Die eingangs geschilderten Qualitätsmängel an der Anodisierung kann ich nicht bestätigen!

    Ich bin ja (wie erwähnt) von der Dobermann auf die T25C2 (Pro) umgestiegen. Nicht etwa, weil ich mit der Dobermann (meine war mit der XP-L warm) nicht zufrieden gewesen wäre, sondern weil mir die Eagtac in Details bei der Handhabung besser gefiel. Auch war der wirklich fest zu montierende Clip den ich in dieser Ausführung schon von anderen ETs kannte) ein Argument. Ich vertraue den angesteckten Clips ohne Verschraubung nicht, seit ich mal deswegen eine Lampe verloren habe.
    Das Lichtbild der hier beschriebenen T25C2 (XM-L2 U4) kommt der Dobermann mit XP-L (ohne Hi) sowohl in Gestalt als auch Reichweite (beide um die 24 kLux) in Etwa gleich. Bei der Regelung sehe ich die Eagtac im Vorteil (auch aufgrund der Wahlmöglichkeit der gesteuerten Abreglung).

    Mir zeigt die T25C2 mit der XM-L2 sehr eindrucksvoll, daß diese vermeintlich "veraltete" LED bei einer Lampe, die im Praxiseinstz zeigen muß was sie kann (und nicht nur unter Laborbedingungen), auf keinen Fall veraltet ist.

    Ich kann die Lampe in dieser Version nachdrücklich jedem empfehlen, der eine Praxislampe für Bewachung, Gassigehen, Waldwanderung und das weitere nächtliche Draußensein sucht.

    Oft wird über Eagtac geschimpft oder gelächelt, weil sie recht lange Produktzyklen haben. Diese Lampe zeigt, daß es keinen wirklichen Grund gibt, dies generell zu ändern. Wer eine Lampe sucht, die über lange Zeit "aktuell" ist, ist bei ET an der richtigen Adresse.
     
    Invader79, circumlucens, Bobbers und 6 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  26. Den wackeligen Lampenkopf kann ich nicht erkennen.

    Mit kurzen ungeschützten Akkus wie dem 30Q oder 3500GA ist der Kopf mit 2 Fingern leicht zu drehen und etwas "beweglich", aber nicht deutlich mehr als bei Armytek.
    Mit einem geschützten 3500 Eagtac sitzt der Kopf Bombenfest, lässt sich dafür aber auch nicht mehr so leicht mit 2 Fingern verstellen.

    Mir persönlich gefällt die etwas "losere" Variante mehr, zumal die Lampe über eine ausgezeichnete Regelung verfügt. Das macht den geschützten Akku ja ohnehin unnötig.

    Die Verarbeitung ist bei meiner Pro tadellos, der Beam mit neutral weißer XHP35 Hi genau nach meinem Geschmack. Spotlastig mit nicht zu breitem Spill.

    Die T25C2 Pro wird erstmal meine Dobermann ersetzen.

    Gruß
    Tobias
     
    Dachfalter hat sich hierfür bedankt.
  27. Bei mir hat sie definitiv die Dobermann ersetzt, welche ich inzwischen auch abgegeben habe, weil sie sonst nur ein Schattendasein fristen würde.

    Weil mir die T25C2 sehr gut gefallen hat, habe ich mir auch noch je eine Pro mit XHP35 Hi nw und XHP35 HD cw. zugelegt, weil ich einfach auf diese beiden Varianten neugierig war. Von der HD werde ich mich wieder trennen (man kann ja nicht alles behalten...), weil mir im direkten Vergleich der beiden XHP35 die Hi in nw für meine dienstlichen Anwendungen deutlich besser gefällt.

    Die Non-Pro trage ich inzwischen dauerhaft im Holster. Die Ausdauer der "Alten" ist schon viel wert...
     
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