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Review: EagleTac T20 C2 MarkII mit XM-L T6 Nachrüstdropin

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Gatzetec Shop
Moin,

hier erstmal ein paar Fotos der EagleTac T20 C2 MarkII mit XM-L T6 Nachrüstdropin:















Edit vom 25.03.2011 (zur besseren Übersicht hier noch einige Infos aus anderen Beiträgen von mir eingefügt):

Dropin, Wechsel und mein persönlicher Eindruck:
Der Umbau vom XP-G R5 auf das XM-L Modul ist sehr einfach, Kopf aufschrauben (Rechtsgewinde), altes Modul rausschrauben (Linksgewinde), neues Modul rein, Kopf wieder zuschrauben.
Verbaut wurde ein low-OP-Reflektor.
Die Modi haben sich nicht verändert.
Der Spilldruchmesser scheint sich auch kaum verändert zu haben.
Der Spot ist wesentlich größer, im Zentrum vielleicht geringfügig dunkler.
Es ist deutlich mehr Licht im Übergang vom Spot zum Spill vorhanden und der Spill ist auch heller.
Die Lichtfarbe des Spot ist sehr kaltweiß, darum befindet sich ein leicht gelblich wirkender Ring, der dann im Übergang zum Spill allmählich wieder in der Lichtfarbe kälter wird, der Spill ist dann wieder sehr kaltweiß.

Ich habe sie dann mit einem schwarz-rot-geflammten Trustfire 18650 Akku 2400mAh der voll geladen war, auf die Regelqualität mit dem Auge (Vergleichslampe) getestet:
Nach 3,5 Minuten schaltet die Lampe etwas in der Helligkeit herunter und bleibt dann für gut 100 Minuten ohne stark sichtbaren Helligkeitsverlust.
Nach 2 Stunden und 5 Minuten war die Lampe dann viel dunkler und ich habe den Test zum Schutz des Akkus beendet.
Insgesamt kann man also von einer relativ brauchbaren Regelungsqualität sprechen (mal abgesehen von der Abdimmung nach 3,5 Minuten), die Lichtabnahme gegen Laufzeitende warnt dann rechtzeitig zum Akkuwechsel, bevor dieser in die Schutzschaltung läuft.
Während des gesamten Laufzeittests wurde die Lampe nicht zu warm und man konnte sie jederzeit gut in der Hand halten, thermisch also sehr gesund und LED- sowie Akku-schonend ausgelegt.

Dann habe ich die Lampe noch mit der Solarforce L2P mit dem 3 Mode Ultrafire XM-L Dropin verglichen.
Zum Test hatte ich die L2P mit einem 2600er AW18650 Akku bestückt und die EagleTac mit dem Trustfire, da diese einen erhöhten Pluspol benötigt.
Bei vollen Akkus ist der Spot der L2P wesentlich heller, größer und hat eine wärmere Lichtfarbe, auch der Spill der L2P ist deutlich heller.
Aber was tut sich da über die Laufzeit gesehen?
Zu Laufzeitbeginn ist die L2P viel heller, nimmt aber anders als die EagleTac von Beginn an kontinuierlich in der Helligkeit ab und ist dann nach 60 Minuten etwa auf das Helligkeitsniveau der EagleTac gesunken. Im weiteren Betrieb ist die EagleTac dann heller als die L2P, welche nach 65 Minuten sehr schwach wird und einen vollen Akku benötigt.

Wie sich die beiden Lampen in der Dunkelheit schlagen zeigt das folgende Video:

Diffusor:
Ich habe jetzt mal draußen eine Runde mit aufgeschraubtem Diffusor gemacht.
Dazu wird einfach der Edelstahlbezelring mit der Hand abgeschraubt und der Diffusor aufgeschraubt, das geht wirklich sehr leicht.

Dieser Diffusor ist wirklich 1A, damit macht der Abendspaziergang richtig Spaß, kein blendender Hotspot mehr.
In der mittleren Einstellung hat man die optimale Helligkeit um den Bereich vor einem gut und vor allem gleichmäßig auszuleuchten, ohne störenden Hotspot.
Wenn man etwas mehr Licht braucht, kann man auf high eine sehr gute Ausleuchtung erreichen und hat sogar noch etwas Reichweite, das ist kein Vergleich mit diesen "Dildoaufsteckdiffusoren", die viel weniger Reichweite ermöglichen und dabei noch eine Eigenblendung erzeugen.
In meinen Augen ein wirklich sinnvolles mitgeliefertes Zubehörteil, was sehr alltagstauglich ist, man kann ihn schnell auf- und abschrauben und er ist sehr klein und nimmt daher kaum Platz weg, sicher auch ideal für Camper geeignet, z.B. als Zeltlampe oder auf Low in der Hand zum Lesen.
So einen Diffusor würde ich mir bei anderen Lampenherstellern auch wünschen, denn er macht die Lampe deutlich vielseitiger.


Messergebnisse mit voll geladenem AW18650 Akku 2600mAh (Damit der AW Flattop-Akku für die Messung in der Lampe funktioniert, habe ich den Verpolschutzring am Dropin abgeschnitten):

Strom:
Direkt nach dem Einschalten und auch in den ersten 3,5 Minuten zog das XM-L T6 Modul ca. 1,5A, genau nach diesen 3,5 Minuten hat die Lampe dann automatisch runtergeregelt und zog nur noch 1,2A.
Auch in weiteren Versuchen regelte die Lampe nach 3,5 Minuten runter, durch kurzes Ein-/Aus-Schalten konnte man aber wieder zur vollen Leistung gelangen.



Lumen nach 0 Minuten: 450
Lumen nach 3 Minuten: 423 (max. ANSI-Wert da Messung nach ANSI-Standard 3 Min nach Einschalten erfolgt)
Lumen nach 3 Minuten und 31 Sekunden, direkt nach automatischer Abdimmung: 355

Lux nach 0 Minuten: 7680

Zubehör:
Ersatz-O-Ringe
Batteriemagazin für zwei CR123/16340-Zellen
Nachleuchtendes Schaltergummi
Clip
gutes Holster
Lanyard inkl. Befestigungsring
Bedienungsanleitung

UI:
Taktischer Forwardclicky
Lampe startet bei festgedrehtem Kopf auf High, bei gelöstem Kopf auf Med, im Betrieb kann man durch Kopf fest lose auf Low umschalten, nochmal fest lose schaltet auf Strobe, nochmal auf Flash, nochmal auf SOS, dann wieder auf LOW
Aus allen Einstellungen bei gelöstem Kopf bewirkt ein kurzes An Aus über den Clicky den Wechsel zur mittleren Helligkeitsstufe.

Des Weiteren kann über 15 maliges schnelles leichtes Betätigen des Clickys der Strobe auch so programmiert werden, dass er sich über den Clicky einschalten lässt, er steht dann immer nach An Aus An sofort zur Verfügung, heißt also, wenn die Lampe schon an ist, nur aus an und man hat Strobe.
Durch erneutes 15 maliges schnelles leichtes Betätigen des Clickys kann diese Funktion wieder deaktiviert werden.

Gruß
Klaus


Edit:
Seit 29.03.2011 ist sie deutlich heller, Grund siehe hier:
taschenlampen-forum.de/modding/EagleTac T20C2 MarkII XM-L Treiberwechsel
(kein Link, da sich der Beitrag seltsamerweise nicht verlinken ließ:confused:)
 
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Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
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Essen, NRW
Hallo,

tolle Bilder.

Aber entweder habe ich geträumt, oder Du wolltest sie gestern gaaaaaaaanz kurz verkaufen?!? Hast Du sie wieder raus genommen, und das Inserat gelöscht?

Ich hatte nämlich kurz "gezuckt", konnte mich aber nicht gänzlich durchringen. :)

Gruß

Gordon
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Acebeam
Hallo,

tolle Bilder.

Aber entweder habe ich geträumt, oder Du wolltest sie gestern gaaaaaaaanz kurz verkaufen?!? Hast Du sie wieder raus genommen, und das Inserat gelöscht?

Ich hatte nämlich kurz "gezuckt", konnte mich aber nicht gänzlich durchringen. :)

Gruß

Gordon
Ja ich wollte sie verkaufen, aber als ich mein fertiges Angebot selbst angeschaut hatte, da schaute sie mich so traurig an und sagte zu mir, behalte mich doch, ich kenne doch noch kaum was von Cuxhaven, zeig mir doch erstmal noch was von der Gegend und da habe ich ihr den Wunsch erfüllt:D
Wenn sie dann doch noch mehr von der Welt sehen möchte, dann gibt es schließlich noch das NRW Forentreffen am 23. April.

Gruß
Klaus
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Habe gerade mal den Strom auf High mit einem voll geladenen AW18650 2600mAh Akku gemessen:

Direkt nach dem Einschalten und auch in den ersten 3,5 Minuten zog das XM-L T6 Modul ca. 1,5A, genau nach diesen 3,5 Minuten hat die Lampe dann automatisch runtergeregelt und zog nur noch 1,2A.
Auch in weiteren Versuchen regelte die Lampe nach 3,5 Minuten runter, durch kurzes Ein-/Aus-Schalten konnte man aber wieder zur vollen Leistung gelangen.

Gruß
Klaus
 
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Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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Moin,

hier kann man auch die Helligkeitssprünge nachlesen: Klick . Innerhalb der ersten 3,5 Minuten geht dort die Lampe von 7400 auf 5700 Lux zurück.

Eigentlich hatte ich die EagleTac ja auch im Auge, aber so richtig Begeisterung kommt auch nicht auf, wenn die XM-L bei 1,2 A läuft...
 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Eigentlich hatte ich die EagleTac ja auch im Auge, aber so richtig Begeisterung kommt auch nicht auf, wenn die XM-L bei 1,2 A läuft...
Es handelt sich um die Stromaufnahme, der Strom an der LED liegt dann vermutlich höher, da die XM-L eine relativ niedriege VF hat.

Da man die Lampe meist nur kurz in der hellsten Einstellung nutzt, sollten die 3,5 Minuten mit voller Helligkeit ausreichen, wenn nicht, 1X Aus-An dann sind wieder 100% da.
Generell ist der Strom für eine XM-L LED aber relativ gering.
Was mit einem 18650er Akku möglich ist zeigt diese Lampe, welche aber nicht für Dauerbetrieb in der hellsten Einstellung geeignet ist, denn die Kühlung des kleinen Gehäuses reicht nicht aus.

Die EagleTac mit XM-L T6 ist dagegen so ausgelegt, dass man sie mit vollem Akku über die gesamte Laufzeit bedenkenlos im Tailstand laufen lassen kann, ohne dass sie zu warm wird.

Gruß
Klaus
 
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Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

Es handelt sich um die Stromaufnahme, der Strom an der LED liegt dann vermutlich höher, da die XM-L eine relativ niedriege VF hat.

das ist klar. Wie viel an der LED ankommt, wüssten wir erst, wenn wir den Lötkolben schwingen und das Messgerät zwischen Treiber und LED schalten. Als erste Hochrechnung und Anhaltspunkt ist es aber ok, an der Tailcap zu messen.

Die EagleTac mit XM-L T6 ist dagegen so ausgelegt, dass man sie mit vollem Akku über die gesamte Laufzeit bedenkenlos im Tailstand laufen lassen kann, ohne dass sie zu warm wird.

Dass die Lampe auf Vollgas ausgelegt ist, ist ja schön und gut, aber wenn man bereits ein XP-G Modul hat, muss man wohl nicht unbedingt aufrüsten, es sei denn, man will unbedingt etwas mehr Flood.

Dann warte ich lieber auf die Fenix TK21, die hoffentlich etwas mehr Dampf hat bzw. kann gleich bei einer höher bestromten XP-G bleiben.

Ich finde diese EagleTac allerdings etwas enttäuschend. Aber das muss natürlich nicht jeder so sehen... :)
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Dann warte ich lieber auf die Fenix TK21, die hoffentlich etwas mehr Dampf hat ...
Die TK21 wird mit 449 Lumen für die XM-L T6 Version und mit 468 Lumen für die XM-L U2 Version angegeben, das sind gerade mal 29 bzw. 48 Lumen mehr als bei der EagleTac.
Wenn du möglichst viel Licht aus einem 18650er Akku möchtest, dann empfehle ich die Solarforce L2P mit UF XM-L T6 Modul oder die Lumintop TD15X, beide sind viel heller als die EagleTac, die Lumintop ist dabei sogar dauerbetriebsfest.

Gruß
Klaus
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

die TK21 hat aber rund 10.000 cd (Quelle) und somit etwas mehr Throw. Rund 450 Lumen und 10.000 cd hören sich für mich nach einem guten Allrounder an.

Und das Xm-L Dropin ist bereits auf dem Weg... :)
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Ja, das hier: Manafont

Hat mir ja eigentlich geschworen, dass mit Ultrafire nicht mehr ins Haus kommt. Aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern... :)
Ich habe das Modul so dick mit Alufolie umwickelt, dass es nur extrem stramm in den Lampenkopf eingepresst werden konnte, dadurch habe ich eine gute Wärmeableitung erzielt, bereits nach einer Betriebsminute auf high ist eine Erwärmung des Lampenkopfes deutlich fühlbar.

So und jetzt habe ich genug OT geschrieben, wenn wir mit dem Thema Ultrafire Dropin weitermachen wollen, dann schiebe ich unsere Beiträge in ein passendes Thema.

Gruß
Klaus
 
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Combative

Flashaholic*
19 Dezember 2010
397
51
28
Vielen Dank für den Link des Tests im MF.
Warum regelt die Lampe den Strom runter nach ein paar Minuten? Ein und Ausschalten um wieder die volle Leistung zu bekommen finde ich ein grosses Handicap. Vom Beam her gefällt mir die Lumintop TD15X besser. Sie macht im Spill nicht weniger Licht als die T20 und hat noch einen schönen Spot im Zentrum, zumindest sieht es so in den Beamshots aus.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.283
8.129
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Hallo Andreas,

ja, der Spot der Lumintop TD15X ist deutlich intensiver, und vom Gesamtoutput (Lumen) ist sie auch deutlich stärker, dafür muss man etwas größere Abmessungen akzeptieren.

Gruß
Klaus
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Ist vielleicht ein wenig OT, aber zumindest habe ich mir dank dieses Threads das Geld für das XM-L-Drop-in für meine EagleTac sparen können.
Mit der XP-G-LED läuft sie über mehrere Stunden bei leicht nachlassender Helligkeit, und für hellere Situationen habe ich meine L2m mit Verlängerung und dem Ultrafire XM-L-Drop-in.

Gruß
Walter
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.283
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Ich habe jetzt mal draußen eine Runde mit der EagleTac T20C2 MarkII XM-L T6 mit aufgeschraubtem Diffusor gemacht.
Dazu wird einfach der Edelstahlbezelring mit der Hand abgeschraubt und der Diffusor aufgeschraubt, das geht wirklich sehr leicht.

Dieser Diffusor ist wirklich 1A, damit macht der Abendspaziergang richtig Spaß, kein blendender Hotspot mehr.
In der mittleren Einstellung hat man die optimale Helligkeit um den Bereich vor einem gut und vor allem gleichmäßig auszuleuchten, ohne störenden Hotspot.
Wenn man etwas mehr Licht braucht, kann man auf high eine sehr gute Ausleuchtung erreichen und hat sogar noch etwas Reichweite, das ist kein Vergleich mit diesen "Dildoaufsteckdiffusoren", die viel weniger Reichweite ermöglichen und dabei noch eine Eigenblendung erzeugen.
In meinen Augen ein wirklich sinnvolles mitgeliefertes Zubehörteil, was sehr alltagstauglich ist, man kann ihn schnell auf- und abschrauben und er ist sehr klein und nimmt daher kaum Platz weg, sicher auch ideal für Camper geeignet, z.B. als Zeltlampe oder auf Low in der Hand zum Lesen.
So einen Diffusor würde ich mir bei anderen Lampenherstellern auch wünschen, denn er macht die Lampe deutlich vielseitiger.


Gruß
Klaus
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.283
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113
Moin,

habe meinen ersten Beitrag jetzt mal unter Zuhilfenahme diverser Infos die ich in verschiedenen Beiträgen gepostet hatte, zu einem kleinen Review umgebaut.

Gruß
Klaus
 
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Reaktionen: JAG
9 August 2011
24
2
3
Hallo, lese ich das richtig? Das LED Modul muß man per linksgewinde rausschrauben, Kopf aufschrauben (Rechtsgewinde), altes Modul rausschrauben (Linksgewinde), also von oben gesehen nach links drehen, den kopf schraube ich doch auch nach links auf. das verstehe ich jetzt nicht ganz. ich bekomme mein modul nicht raus. sitzt sehr fest. drehe ich in die falsche richtung? ...poly