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Review Brinyte T17 Artemis, Thrower mit Funkfernbedienung

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hannover
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Heute möchte ich Euch die neue Brinyte T17 Artemis mit Funkfernbedienung vorstellen.
Dabei handelt es sich um einen Thrower der mit einem 21700 Li-Ion Akku betrieben wird.

Die Lampe wurde mir dafür gegen Erstattung der Versandkosten von Brinyte zur Verfügung gestellt, besten Dank dafür an Kitty von Brinyte ! :thumbup:

Meine T17 ist eine Vorserienlampe und kam noch nicht in der finalen Verkaufsverpackung sondern war in einem braunen Pappkarton verpackt, daher fehlen sowohl eine Bedienungsanleitung als auch irgendwelche Herstellerangaben.


Hier zunächst einige von mir ermittelte Angaben zur T17 Artemis:

Stromversorgung: 21700 Li-Ion Akku
Emitter: Cree XP-L Hi LED (es sollen aber auch andere LEDs verbaut werden, der Name Osram fiel...) :thumbup:
Gesamtlänge: 204mm
Durchmesser Lampenkopf: 70mm
Durchmesser Akkurohr: 25,5mm
Gewicht ohne Akku: 296 Gramm
Gewicht mit protected 21700 Akku: 369 Gramm


Mit meinem ungeeichten Hobbyequipment habe ich folgende Werte gemessen:

Lumen: 1050-1120 Lumen (je nach Referenzlampe, per Ceiling Bounce geschätzt)
Lux: 166.200 (Messabstand 6m und auf Lux/1m umgerechnet)
Die Werte blieben innerhalb der ersten 3 Minuten unverändert.



Als zweites Modell mit dieser neuen Funkfernbedienung schickt Brinyte nach der T18 nun die T17 Artemis ins Rennen.

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Im Lieferumfang befanden sich neben der Lampe die Funkfernbedienung, ein protected 21700 Li-Ion Akku, ein Ladekabel mit Magnetanschluß und ein anständiges USB-C Ladekabel.

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Der Seitenschalter ist beleuchtet und zeigt jeweils für 5 Sekunden nach dem Einschalten den ungefähren Ladestand des Akkus an.
Wird die Lampe über den Seitenschalter bedient wechselt jeder kurze Klick durch die drei normalen Leuchtstufen (Low-Mid-High-Low-Mid-High) und die Lampe startet durch Mode Memory in der zuletzt genutzten Leuchtstufe.
Durch einen Doppelklick gelangt man in den Strobemodus, ein erneuter Doppelklick führt in den SOS Modus und ein einfacher Klick wieder zurück zur letzten benutzten Leuchtstufe.
Wird während des Einschaltens des Tailcapclicky auch gleichzeitig der Seitenschalter gedrückt, kommt man in die zusätzliche niedrigste Leuchtstufe und die Lampe leuchtet mit wenigen Lumen.
In dieser Version mit XP-L Hi LED ist die Lampe mit einem 3 Minuten Timer ausgestattet und regelt danach die Maximalleistung um etwas weniger als die Hälfte zurück. Sie kann jedoch sofort wieder in die höchste Leuchtstufe geschaltet werden und bleibt dort wieder für die nächsten 3 Minuten.
Dabei konnte ich an der nicht gekühlten Lampe maximal 31° Celsius messen.

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Die größte Besonderheit dieser Lampe ist aber die kabellose Fernbedienung. :)
Sie verfügt über drei Schalter, der mittlere schaltet die Lampe AN/AUS und die beiden anderen verstellen die Helligkeit. Wird die Lampe über den Seitenschalter bedient, stehen 4 feste Leuchtstufen zur Verfügung, wird sie per Fernbedienung bedient, verstellt sie die Helligkeit aber stufenlos !
Das Rampen dauert über den gesamten Helligkeitsbereich ca 2,5-3 Sekunden. Die Fernbedienung der T17 funktioniert auf Entfernungen von über 10m und sogar durch eine geschlossene Zimmertür hindurch ! :thumbup:
Obwohl die Fernbedienungen der T17 und T18 gleich aussehen, funktionieren sie jeweils nur bei einer Lampe !

Die Kontrollleuchte bestätigt die Funktion sobald ein Schalter gedrückt wird.

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Da ich ein Vorserienmodell bekommen habe, wird meine Fernbedienung noch mit einer Batterie betrieben. Mir wurde aber mitgeteilt, daß die Serienlampen eine Funkfernbedienung mit einem Mikro-USB-Ladeport bekommen (wie bei der T18 deren Fernbedienung hier abgebildet ist).
Auf der Unterseite ist ein Streifen selbstklebendes Klettband angebracht, damit kann die Bedieneinheit auch leicht auf glatten Oberflächen befestigt und wieder entfernt werden. Es wurde aber auch ein kleines Lanyard (Handschlaufe) extra für die Fernbedienung mitgeliefert.

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Damit die Lampe entweder per Fernbedienung oder per Seitenschalter bedient werden kann, muß sie zuvor am Tailcapschalter eingeschaltet werden. Dieser ist als Forwardclicky konzipiert, ermöglicht also Momentlicht und schaltet die Lampe AN/AUS.

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Die zweite Besonderheit der Lampe ist ein Magnetladeanschluß der sich gegenüber des Seitenschalters befindet.

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Während des Ladevorgangs leuchtet die Schalterbeleuchtung rot.
Ich konnte bei 5 Volt bis zu 1,8 Ampere Ladestrom messen, damit ist auch ein 5000mAh Akku zügig wieder geladen.

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Ist der Ladevorgang beendet, leuchtet der Seitenschalter Grün.
Der Magnetstecker hingegen leuchtet blau, solange das Ladekabel an eine Stromquelle angeschlossen ist.
Ich habe direkt nach dem Ladeende den Akku entnommen und in meinem Opus Ladegerät 4,21 Volt Spannung gemessen die nach einigen Minuten auf 4,20 Volt gesunken war.

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Obwohl die Lampe mit dieser internen Ladefunktion ausgestattet ist, wurde ein protected Akku mit eigenem USB-C Ladeanschluß mitgeliefert. Ob ein solcher Akku aber auch bei der Serienversion beiliegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

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Die T17 Artemis hat sowohl am Lampenkopf als auch in der Tailcap Federn verbaut und kommt daher auch mit den deutlich kürzeren ungeschützten 21700 flat top Akkus zurecht ohne daß der Akku in der Lampe klappert oder Kontaktprobleme hätte. :thumbup:
Das Trapezgewinde der Tailcap ist nicht anodisiert und stellt sicheren Kontakt her. Ein mechanischer Lock Out ist nicht möglich.

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Der Reflektor in dem 70mm Lampenkopf ist sauber gearbeitet und ziemlich tief, die XP-L Hi LED gut zentriert.
Ich konnte keine Vergütung des Lampenglases erkennen, führe das aber auf den Vorserienstatus meiner Lampe zurück.

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Die Lichtfarbe dieser T17 mit XP-L Hi LED ist für mich ein reinweiß ohne Farbstich. Selbst um den scharf abgegrenzten Spot herum sehe ich keinen Tintshift und das Leuchtbild ist frei von Ringen.

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Hier noch zwei selbstgeknipste Beamshots die ich im Automatikmodus meines Smartphones aufgenommen habe und die deswegen nicht 100%ig mit anderen Beamshots vergleichbar sind.
Auch Outdoor konnte ich keinen Tintshift erkennen.

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Mein vorläufiges Fazit zur Brinyte T17 Artemis:

Auch diese Brinyte ist mit ihrer Kabellosen Fernbedienung ein Nischenprodukt das es so derzeit nirgendwo anders gibt.
Sie ist anständig verarbeitet und funktioniert zuverlässig.
Zumindest mit dieser XP-L Hi Version wird und will Brinyte keine Rekorde brechen, ich bin aber schon auf die Lampen gespannt die mit anderen LEDs erscheinen sollen. :thumbup: Sollten darunter auch Lumenstärkere Versionen sein, würde ich mir eine Temperaturregelung wünschen um die höheren Leistungen optimal nutzen zu können.


Ich bedanke mich bei allen Lesern die es bis hier her geschafft haben und bin für Eure Verbesserungsvorschläge offen ! :thumbup:

Gruß
Carsten
 
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