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Review Anker LC90

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
692
113
Aachen
Olight Taschenlampen
Trustfire
Anker ist den meisten als Hersteller von hochwertigen USB-Akkus und USB-Netzteilen bekannt. Der Hersteller bietet momenten auch drei verschiedene Taschenlampen an, die LC 40, LC 90 und LC 130.
Ich stelle euch die LC 90 kurz vor.

Neben der Taschenlampe befinden sich eine Bedienungsanleitung in Englisch und Deutsch, eine "Bist Du zufrieden"-Karte, ein Mikro-USB-Kabel, eine Handschlaufe und ein 18650-Akku mit 3,35 Ah und flachem Pluspol in der Verpackung. Die Spannung des Akkus im Lieferzustand betrug 3,60 V.



Die Lampe ist 16 cm lang, der Durchmesser beträgt am Kopf 4 cm und an der Rückseite 2,5 cm. Der Schalter befindet sich am Ende der Taschenlampe und bietet Momentlicht durch leichtes Drücken und Dauerlicht durch festes Drücken.
Durch kurzes Drücken bei ausgeschalteter Lampe können drei Helligkeitsstufen, Stroboskop und SOS gewählt werden. Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der Lampe leuchtet sie mit der zuletzt verwendeten Helligkeit.
Die Lampe kann auf dem Schalter stehen.

Der Hersteller gibt einen Lichtstrom von 900 Lumen an, für die mittlere und dunkle Stufe werden keine Werte angegeben.
Weitere Angaben des Herstellers: 6 Stunden Leuchtdauer, 200 Meter Reichweite und 6500 cd Lichtstärke.
Die LED ist eine Cree XM-L2.

Das Foto zeigt die LC90 zwischen den Zoomlampen LED-Lenser M14 und Fenix FD40, daneben steht noch die weitverbreitete Thrunite TN12 (Version 2012).



Ansicht von Vorne, breiter Lichtstrahl:



Ansicht von Vorne, schmaler Lichtstrahl:



Der Batteriedeckel ist zweiteilig, die beiden Teile sind durch eine kurze, elastische Schnur verbunden:



Im linken Teil, der in die Lampe geschraubt wird, befinden sich die Ladeelektronik und die Mikro-USB-Buchse, im rechten Teil befindet sich der Schalter:



Wenn man den Schalter abschraubt, kann man den in der Lampe befindlichen Akku aufladen:



Für eine Zoomlampe sieht das Leuchtbild sehr gut aus. Von oben nach unten breit, mittel und schmale Fokussierung, jeweils in den Stufen hell, mittel und dunkel:













Zum Vergleich der Lichtfarbe links die LC90 und rechts die FD40:



Ich habe die Lampe für 19,99 Euro bei Amazon gekauft. Der reguläre Preis beträgt 29,99 Euro und konnte mit einem für alle Kunden nutzbaren Gutscheincode auf 19,99 Euro reduziert werden.

Die Lampe macht einen sehr hochwertigen Eindruck, den man bei einer zu diesem Preis angebotenen Lampe nicht erwartet. Die Eloxierung hat keine erkennbaren Fehler. Der Schalter schaltet präzise und fühlt sich gut an. Die Fokussierung läßt sich sehr angenehm und auch mit einer Hand bedienen.
Die bei vielen Zoomlampen sichtbaren Ringe fehlen bzw. sind kaum sichtbar. Lediglich in der breitesten Einstellung fällt eine dunkle Zone in der Mitte auf.

Wer eine Zoomlampe benötigt, bekommt mit der LC90 eine hochwertige Lampe zu einem unschlagbar günstigen Preis.
 
2 März 2017
1
1
3
Essen
Hi,
u.a. anhand Deines Reviews habe ich mich für die Anker entschieden und bin echt begeistert. Als Einstiegsmodell für 30 Euro macht man da bestimmt nix falsch, die gute Verarbeitung kann ich zu 100% bestätigen, auch die Haptik ist klasse, soweit ich das als "Newbie" beurteilen kann. Die Hälfte meiner Kollegen fragten auch prompt "hey, cool, ne Maglite?" :) Von der Marke Anker bin ich eh ziemlich begeistert, gute Erfahrungen im Bereich Powerbanks & Ladegeräte.
Hast Du ggf. eine Empfehlung für ein gut sitzendes Holster?
 

drifter

Flashaholic**
1 Dezember 2012
1.776
542
113
Ruhrpott
Acebeam
Kleiner Laufzeittest:An Akku 4,1 3Stunden später Aus Akku 3,45 die ersten 3-5 minuten dimmt sie sichtbar runter 350lm, dann für meine Augen nicht mehr sichtbar, das runter dimmen aber noch hell genug nach 3stunden, schätze mal 1oo lm.Tala wird gerade mal lauwarm nach 30 minuten.
Ich bin sehr zufrieden mit der Tala, ok es gibt bessere aber nicht für 30 euronen.
Hoffe es hat weiter geholfen mein kleiner Laufzeittest (ohne Gewähr)
Gruß drifter:thumbup:

Akku Warnung bei 3,20 blinkt die TALA 3x kurz auf.
Gruß drifter:thumbup:

LC90 Laufzeittest auf MID
An Akku 4,18 bis 3x blinken nach 6Std Akku 3,18, Lumen bis Ende circa 80-100 ganz am ende 30-50Lm
Diese TALA hat mehr Aufmerksamkeit verdient, für den Preis von 30 eronen gegen andere Zoomlampen in der Klasse der 18650 finde ich:daumenhoch:

Kaufempfehlung:thumbsup:
 
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
6.429
3.761
113
Allgäu
Ist die Lichtfarbe wirklich so grausam blau, wie sie im Vergleichsbild oben zu sein scheint?
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.472
692
113
Aachen
Nein, es sieht in der Realität besser aus.
 
26 April 2017
12
5
3
Stuttgart
Gefällt mir die LC 90, diese Lampe aber fast noch mehr
https://www.anker.com/products/T1422011
Sieht gut aus, noch kompakt und soll bis 365m leuchten.
Ich hab die LC130 mal als Spontankauf bei Amazon geholt. Sie ist ordentlich verarbeitet für 38,50 kann man da nicht meckern. Das UI ist wie bei der LC90 und das finde ich ziemlich nervig. Die drei Abstufungen in der Helligkeit sind für meinen Geschmack nicht unterschiedlich genug, die geringste ist immer noch recht hell. Anker macht dazu keine Anganben. Ich würde die kleinste auf 500 schätzen. Dafür muss man beim Durchschalten immer über Strobe und SOS 8| ...
 
  • Danke
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Olight Shop
Schiebezoom!

Nun besitze ich alle 3 Anker Taschenlampen und bin wirklich zufrieden mit ihnen.Wäre schön wenn die 3 Lampen kein Eintagsfliege sind und Anker sich an neue Modelle wagt.Die LC90. um beim Thema zu bleiben hat einen ausgewogenen Spot fokussiert.Gleich hinter Fenix hat Anker das Beamproblem des Zooms am besten in Griff.
 
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  • Danke
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0kay

Flashaholic**
12 August 2016
1.499
697
113
Beamproblem, ausgewogener Spot... meinst du damit "immer schön rund, auch wenn eng" oder "mit Spill"?
 
5 August 2019
19
10
3
Das Licht ist tatsächlich ziemlich bläulich. Meine Kamera misst 7000K. Seit ich die Convoy S2+ mit 4000K habe, mag ich deswegen die Anker LC90 gar nicht mehr benutzen.

Was (für mich persönlich) das aller nervigste an der Lampe ist, sind die nervigen 5 Modi, durch die man sich immer durchschalten muss. Ich habe das dadurch gelöst, dass ich die beiden mittleren(?) Beinchen des ICs kurzgeschlossen habe. Laut meiner Recherche müssten das die beiden Leitungen sein, die für die Speicherung des letzten Zustands in dem Chip zuständig sind. (ich glaube es waren die mittleren Pins am Platinenrand, habe vergessen Foto zu machen, müsste nochmal öffnen und nachgucken)
Das Schöne ist, die Lampe kennt jetzt nur noch 100% EIN und AUS, genau wie ich es haben wollte.

Die Lampe zieht nach der Modifikation auch nicht mehr Strom, als vorher. Mit dem original mitgelieferten Anker protected Akku sind das ca 1,6 A. Keine Ahnung wie viel Lumen das tatsächlich sind. Mit dem viel empfohlenen Soshine 18650 3400mAh zieht das Modul 2,05A, mit einem ungeschützen Sony Konion 18650 3000mAh sogar 2,35A.
Komisch, warum ist das so? Ich dachte die Schaltung sorgt genau dafür, dass ein konstanter Strom fließt.
Ich betreibe sie also mit dem Anker Akku. Keine Ahnung ob die dann mit dem Sony bei 2,35A irgendwann abrauchen, wegen Überhitzung abschalten oder sonstwie reagieren würde.
Ich denke ich werde sie ohnehin nicht behalten, da mir die Lichtfarbe viel zu kalt ist und der dunkle Spot beim Zoomen nervt.
Weiterhin kann ich sie nicht vernünftig ausbalanciert am Fahrradlenker befestigen, da sie sehr kopflastig ist und somit immer nach vorne kippt.
VG Chevy67