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[Review] Acebeam L17 grün - Powerthrower im 18650-Format

Lux-Perpetua

Flashaholic**
19 Januar 2018
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Acebeam fragte mich, ob ich ihr brandneues Produkt, die L17, testen und vorstellen möchte. Vielen Dank an @acebeam für diese Möglichkeit.
Disclaimer: Außer der Lampe selbst habe ich keine weitere Kompensation für das Erstellen und Veröffentlichen des Reviews erhalten.

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Wer das Review gern in englischer Sprache lesen möchte, den verweise ich freundlich auf mein Review im BLF: http://budgetlightforum.com/node/74340. Ein weiteres Review von mir zur Acebeam W30, welche mir Sven @Stewitsch im Rahmen eines Passarounds zusandte, könnt ihr hier finden: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-review-acebeam-w30.70427/.

Welche Besonderheiten hat die Acebeam L17?

Wir stellen fest, dass der Markt recht gesättigt ist mit Taschenlampen, die auf ein klassisches Reflektor-Design setzen. Dem gegenüber tauchen nun mehr und mehr Lampen mit TIR Optiken auf. Diese speziellen Optiken haben einige Vorteile gegenüber Reflektoren, wie z.B. ein besseres Verhältnis aus Lichtfokussierung und Linsendurchmesser, ein geringeres Gewicht aufgrund von Kunststoffen sowie geringere Materialkosten. Darüber hinaus finden Osrams Ostar Projection Compact LEDs (auch bekannt als "White Flat") immer häufiger den Weg in neue Taschenlampen. Diese LEDs ermöglichen eine bemerkenswerte Leistungssteigerung gegenüber bisher üblichen LEDs zu vergleichsweise geringen Kosten. Nicht zuletzt war es u.a. Lumintop gelungen, mit der FW3A ein erfolgreiches Konzept für taktische, elektronische Schalter über ein Doppelrohr-Design massentauglich zu machen.

All diese Vorteile sind in Acebeams neuer L17 vereint und ermöglichen damit eine bisher oft unerreichte Leuchtweite im Format einer schlanken 18650 Taschenlampe, die zudem mit einem lautlosen, taktischen Schalterkonzept sowie einer effizienten Konstantstromregelung für gleichbleibende Helligkeit glänzt. Das alles gibt es zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von unter $ 80,00. Acebeam vertreibt diese Lampe in drei verschiedenen Versionen mit Osrams White Flat LEDs in weißer, roter und grüner Lichtfarbe. Dieses Review befasst sich mit der grünen Version, welche sich besonderes für Jäger und militärische Anwendungszwecke eignen soll.

Ein paar Spezifikationen:
  • Abmaße: 140.5mm (Länge) x 40mm (Kopfdurchmesser) x 25.4mm (Rohrdurchmesser)
  • Gewicht: 150g ohne Akku
  • Emitter: Osram KG CSLPM1.2 grün
  • Max. Output: 2.000 Lumen
  • Max. Laufzeit: 58 Stunden
  • Max. Leuchtweite: 820m
  • Max. Lichtintensität: 168.100cd
  • Treiber: hocheffizienter Konstantstromtreiber (ohne Pulsweitenmodulation)
  • Akku: 1x 18650 Lithium-Ionen Akku oder 2x CR123A Lithium Primärbatterien
  • Wasserdichtigkeit: IP68 wasserdicht bis zu 5 Metern
  • Max. Falltiefe: 1 Meter
  • User Interface: klassisches UI mit festen Leuchtstufen (Ultra-Low, Low, Medium, High und Turbo sowie Strobe)
  • Mode Memory: Ja (für die Standardleuchtstufen Low, Medium und High)
  • Tiefentladungsschutz
  • Thermische Regelung
  • Elektronische Einschaltsperre

Weitere Spezifikationen sind unter folgendem Link zu entnehmen:
https://www.acebeam.com/l17

Unboxing

Die Lampe selbst und das Zubehör werden in einer recht kompakten Pappbox geliefert...
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Darin befinden sich...
  • Acebeam L17
  • ein qualitativ hochwertiges Holster
  • ein microUSB Ladekabel (für den optionalen Acebeam ARC18650H-310A Akku)
  • ein Lanyard
  • zwei Ersatz O-Ringe
  • eine Ersatz-Schalterkappe
  • die Bedienungsanleitung
  • eine Garantiekarte
  • ein Warnhinweis
Wie üblich bei Acebeam ist die Glaslinse durch eine abziehbare Schutzfolie geschützt, die vor der Inbetriebnahme entfernt werden sollte.

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Eine nähere Betrachtung der Vorderseite der Lampe im Ultra-Low Modus.
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Das äußere Erscheinungsbild der Lampe lässt keinen Raum für Beanstandungen. Alles ist sehr sauber gefertigt, anodisiert und zusammengebaut.
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Der elektronische Schalter in der Tailcap ist absolut geräuschlos, kann jedoch keinen Momentary-Modus auslösen. Allerdings bietet Acebeam einen optionalen taktischen Fernschalter (Remote Pressure Switch) an, welcher u.a. einen dedizierten Button für den Momentary-Modus hat. Ein Bild dazu kann ich hier nur verlinken, siehe hier.

Acebeam legte der Lampe freundlicherweise einen Acebeam Akku bei, weiteres siehe unten. Das Doppelrohr-Design ist sauber und präzise ausgeführt. Leider gelang es mir nicht, das Rohr vom Kopf der Lampe abzuschrauben, da es extrem fest angezogen oder gar verklebt war.
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Der taktische Zigarrengriff-Ring kann leicht demontiert werden, ebenso der Clip. Die Gewinde sind sehr ordentlich gefettet. Acebeam hat einen innovativen Ansatz verfolgt, um den Kontakt zu beiden Rohrenden sicherzustellen. Damit dürften deutlich weniger Kontaktprobleme auftreten als bspw. in einigen Exemplaren der Lumintop FW3A. Die L17 passt sehr leichtgängig in das beiliegende Holster.
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Nutzung des (Acebeam-) Akkus

Der optionale 18650 3.100mAh Akku (ARC18650H-310A) hat 69mm Länge und kann über das beiliegende microUSB-Kabel geladen werden. Der Akku hatte vor der ersten Inbetriebnahme eine Ruhespannung von 3.76V. Wird er geladen, leuchtet eine kleine LED rot. Der Abschluss des Ladens wird durch ein grünes Leuchten signalisiert. Nach einem vollständigen Ladezyklus habe ich eine Ruhespannung von 4.18V gemessen. Zu meiner Überraschung leuchtet die LED im Akku auch nach dem Laden weiterhin grün und dimmt langsam mit sinkender Spannung ab. Mir ist nicht ganz klar, welchen Zweck man hiermit verfolgt, da der (sehr geringe) Stromverbrauch der LED sich auf eine Langzeitlagerung des Akkus negativ auswirken kann. Da es jedoch ein geschützter Akku ist, sollte kein Schaden auftreten können. Standard 18650 Akkus funktionieren problemlos in der L17, solange diese eine Button Top Ausführung bzw. aufgelöteten Button haben. Einige Flat Top Akkus funktionieren auch - allerdings kann ein Schütteln der Lampe dazu führen, dass diese dabei dann ausgeht.
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Ich habe die Kapazität des Acebeam Akkus mit einem Miboxer C2-4000 Ladegerät bei 1A Entladestrom (C-D-C Verfahren) getestet. Die Zahlen bitte ich mit Vorsicht zu genießen, jedoch erscheinen mir 2.895mAh recht ordentlich gegenüber dem Nominalwert von 3.100mAh (welche i.d.R. mit deutlich niedrigeren Entladeströmen ermittelt werden).

Ich habe zudem verschiedene microUSB-Kabel von Drittanbietern ausprobiert, dabei jedoch oft kein korrektes Laden des Akkus ermöglichen können. Mit dem mitgelieferten microUSB-Kabel von Acebeam wurde der Akku schonend bei etwas mehr als 1A bis auf ca. 4.18V geladen.
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Größenvergleich

Zum Vergleich und als Referenz sind unten einige andere Taschenlampen zusammen mit der L17 abgebildet. Diese Lampen wurden auch für die Beamshot-Reihe herangezogen. Ich habe diese Modelle bewusst gewählt, um die verschiedenen Abstrahlcharakteristika sowie die unterschiedliche Farbwiedergabe monochromatischen Lichts in der Dunkelheit darzustellen. Von links nach rechts...
  • Odepro KL52 Plus Zoom-Taschenlampe (ausgerüstet mit dem grünen XP-E green Dropin)
  • Acebeam L17 (mit Osrams Ostar Projection Compact KG CSLPM1.2 @ 2.000lm)
  • Amutorch New VG10 (mit Osrams Oslon Projection Compact LE R Q8WP)
  • Sofirn SC31 Pro (mit Luminus' SST40 6.500K 70CRI @ 2.000lm)
  • Wurkkos FC11 Prototyp (mit Samsungs LH351D 5.000K 90CRI @ 1.300lm)
  • Wurkkos WK40 Prototyp (mit Cree XP-L2 und 3x Luminus SST-10 in blauer, grüner und roter Lichtfarbe)
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User Interface & Mode Spacing

Acebeam bleibt seinem beliebten und intuitiven UI mit festen Leuchtstufen treu.

Von AUS
  • 1x Klick zum Einschalten (verwendet Mode Memory)
  • 2x Klick zum Direktzugriff auf den Turbo-Modus (2.000lm)
  • 3x Klick zum Direktzugriff auf den Strobe-Modus
  • Halten für 0.5s zum Direktzugriff auf den Ultra-Low-Modus (25lm)
  • Halten für 3s zur Aktivierung der elektronischen Einschaltsperre => zum Entsperren, Halten für 5s bis die Lampe auf dem Ultra-Low-Modus einschaltet
Von AN
  • 1x Klick zum Ausschalten
  • Halten, um durch die Standard-Leuchtstufen zu wechseln (Low 75lm => Medium 230lm => High 500lm => Low 75lm…)
  • 2x Klick zum Direktzugriff auf den Turbo-Modus (weitere 2 Klicks führen zur zuletzt genutzten Standard-Leuchtstufe zurück)
  • 3x Klick zum Direktzugriff auf den Strobe-Modus

Beim Testen der L17 habe ich den Eindruck gewonnen, dass das Mode Spacing, d.h. der Unterschied der Leuchtstufen zwischen Low, Medium und High sehr gut abgestimmt ist, siehe auch weiter unten bei der Laufzeitanalyse und thermischen Betrachtung der Lampe. High und Medium sind sehr brauchbare Leuchtstufen wohingegen der Turbo-Modus selbst auf mittleren Entfernungen von 15-30m blendend hell wirken kann und seine Leistung auf größeren Entfernungen voll ausspielt. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, was den Ultra-Low-Modus angeht. Dieser ist definitiv zu hell, um ihn als "Moonlight" durchgehen zu lassen. Allerdings ist ein Thrower auch keine Lampe, die man für ultrakurze Entfernungen verwendet, wie z.B. die Suche nach einem Schlüssel in der Handtasche bzw. im Rucksack.

Laufzeitanalyse und thermische Betrachtung

Die Analyse lief über eine Zeit von ca. 4 Stunden. Wie auch in anderen Reviews der L17 bereits bestätigt, ist der Output der Lampe auf allen Leuchtstufen sehr gut konstant geregelt. Die Temperaturregelung und der Konstantstromtreiber arbeiten sehr effizient und halten die Helligkeit bei ca. 55°C für etwa eine Stunde konstant auf 46% (ca. 900lm) der Maximalleistung bevor ein zweiter Stepdown diese auf etwa 6% herunterregelt. Acebeams L17 wird mit bis zu 70°C in der Anfangsphase der ersten 10min sehr warm am Kopf. Ich persönlich sehe das positiv, da anderenfalls der Stepdown bereits deutlich eher als nach ca. 4min einsetzen würde. Die Wärmeableitung von der LED über den Kopf an den Rest der Lampe ist sehr gut ausgeführt, wie man den Bildern der Wärmebildkamera entnehmen kann. Nach einer Weile ist die gesamte Oberfläche der Lampe gleichmäßig auf ca. 55°C erwärmt. Nach etwa 4 Stunden Laufzeit war der Akku mit einer Restspannung von 2,92V nahezu vollständig entladen.
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Beamshots

All Beamshots wurden mit einer Panasonic Lumix DMC-G6 Digitalkamera unter folgenden Einstellungen angefertigt:
Brennweite: 12mm
ISO: 400
Blende: f / 5.6
Belichtungszeit: 4s

Die unten dargestellten Ergebnisse geben einen wirklichkeitsnahen Eindruck der Helligkeit durch das menschliche Auge wieder. Ich habe darauf verzichtet, unrealistisch überbelichtete Aufnahmen zu posten.

Ort #1: Das weiße Gebäude ist etwa 120m entfernt.

Acebeam L17 im Turbo Modus
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Acebeam L17 im High-, Medium- und Low-Modus (von links nach rechts)
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Amutorch New VG10 im High-Modus
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Wurkkos WK40 Prototyp im Grün-Modus
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Wurkkos WK40 Prototyp im Weiß-, Rot- und Blaumodus
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Sofirn SC31 Pro im Turbo-Modus
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Wurkkos FC11 Prototyp im Turbo-Modus
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Odepro KL52 Plus mit grünem Dropin (fokussiert)
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Odepro KL52 Plus mit grünem Dropin (defokussiert)
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Ort #2: Die angestrahlte Baumgruppe ist etwa 35m entfernt.

Acebeam L17 im Turbo-Modus
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Acebeam L17 im High-, Medium- und Low-Modus (von links nach rechts)
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Amutorch New VG10 im High-Modus
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Wurkkos WK40 Prototyp im Grün-Modus
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Wurkkos WK40 Prototyp im Weiß-, Rot- und Blaumodus
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Sofirn SC31 Pro im Turbo-Modus
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Wurkkos FC11 Prototyp im Turbo-Modus
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Odepro KL52 Plus mit grünem Dropin (fokussiert)
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Odepro KL52 Plus mit grünem Dropin (defokussiert)
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Fazit & Urteil

Diese Beamshots zeigen deutlich auf, dass Acebeam einen kleinen Powerthrower entwickelt hat, der mit 2.000 Lumen intensiven grünen Lichts bei gleichzeitig enormer Reichweite glänzt. Die L17 lässt mühelos jede übliche Zoomlampe links linken und merzt zugleich die üblichen Nachteile einer Zoomlampe mit niedriger Effizienz und fehlendem Spill vollständig aus. Wo wir gerade vom Spill sprechen: Die L17 erzeugt einen durchaus brauchbaren Spill obwohl der Großteil des Lichts durch die Kollimationslinse im Hotspot mündet. Anders als bei LEP Lampen wie der W30 hat man mit der L17 im Turbo- und High-Modus genug umgebendes Licht, um sich in der Dunkelheit zu orientieren. Um den Hund spazieren zu führen oder nahe liegende Dinge anzuleuchten, empfehle ich dennoch die Mitnahme einer anderen bzw. einer zweiten, flutigeren Lampe. Die Stärken der L17 liegen meines Erachtens definitiv im Bereich mittlerer Entfernungen wie z.B. bei Sucheinsätzen, bei der Jagd sowie im Anwendungsbereich von Polizei und Militär. Sie füllt perfekt die Lücke zwischen klassischen Reflektorlampen (die für gewöhnlich einen höheren Anteil an Licht im Spill haben) und LEP Lampen, die gar keinen Spill haben und für hohe Entfernungen taugen. Im Alltag dürfte die L17 für die meisten Kunden einen deutlich höheren Nutzen haben als jede LEP-Lampe.

Die grüne Lichtfarbe ist ohne Frage recht exotisch aber anders als rotes oder speziell blaues Licht verursacht grünes Licht seltener das Gefühl von Beklommenheit oder Enge beim Durchschreiten eines dichten Waldes in völliger Dunkelheit. Da das menschliche Auge am empfindlichsten im Spektrum grünen Lichts ist, dürften schon kleinste Lichtmengen ausreichen, um sich im Dunkeln zu orientieren.

Mit der L17 demonstriert Acebeam erfolgreich die Kombination einer Thrower-LED mit einer Kollimationslinse in einem vergleichsweise kleinen Lampengehäuse. Während vor einigen Monaten noch Leuchtweiten von 800m mit mehr als 1.400 Lumen ein deutlich größeres Reflektor-/Lampenkopfdesign erforderten, kommen nun immer mehr Lampen im EDC-Format auf den Markt, die das Licht auch auf weite Distanzen bringen. Acebeams größter Konkurrent zur L17 dürfte aktuell Manker mit der MC13 sein. Diese nutzt die kleinere, weniger starke aber dafür noch effizientere CULNM1.TG (Osram "Boost HX"). Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Manker auch bald die CULPM1.TG mit 2mm² Die-Fläche nutzt, um Acebeams L17 ebenbürtig zu werden bzw. diese sogar zu übertrumpfen. Wie üblich ist Wettbewerb immer eine gute Sache und so bleibe ich gespannt, ob Acebeam ebenfalls auf die Osram Boost HX in späteren Produktionschargen der L17 setzen wird.

Somit bleibt mir noch, das Review mit der Gegenüberstellung von Pro und Contra abzuschließen...

Pro:

㊉ Beeindruckendes Verhältnis aus Leuchtweite und Größe/Gewicht.
㊉ Sehr ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis für unter $ 80,00.
㊉ Hohe Qualität bei Materialauswahl und -verarbeitung (kein Staub, keine Kratzer, keine Spuren der CNC-Maschinen)
㊉ Der geräuschlose Schalter funktioniert hervorragend und ist weder zu weich noch zu schwergängig im Druckpunkt.
㊉ Ansprechendes Design mit einem taktischen Konzept, Kompatibilität zu Fernschaltern (zur Montage an Schusswaffen), effizienter TIR-Optik und Osrams 2mm² Emittern.
㊉ Konstantstrom-Treiber für einen geregelten, gleichmäßigen Output sowie Kompatibilität zu 3V CR123A Primärbatterien.
㊉ Effiziente Temperaturregelung, welche die LED an ihre Toleranzgrenzen führt => hohe Leistung

Neutral:

O Effiziente Temperaturregelung, welche die LED an ihre Toleranzgrenzen führt => hohes Maß an Abwärme
O Das UI ist sehr intuitiv aber manche Kunden vermissen evtl. stufenloses Ramping oder eine Möglichkeit, die Restspannung des Akkus anzeigen zu lassen.
O Ein zusätzlicher (versteckter) "Firefly"-Modus von < 2 lm würde der Lampe sehr gut stehen.

Contra:

㊀ Ein Momentary-Modus ist zwar möglich, jedoch nur unter Anwendung des optionalen Fernschalters (der nicht im Lieferumfang der L17 ist)
㊀ Die Kompatibilität zu 18650 Standardakkus ohne Button Top ist etwas eingeschränkt, da diese u.U. nicht einwandfrei funktionieren.
㊀ Kein echtes Problem aber die vielen Lasergravuren im Akkurohr lenken doch sehr ab vom sonst sehr ansprechenden Design der Lampe.
 
Zuletzt bearbeitet:

Galeodes

Flashaholic*
23 Dezember 2017
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595
93
Die bummst ganz schön was an grün raus, da wird ja selbst der Hulk grün vor Neid:thumbup:
Danke für das Review, schöne Beamvergleich:thumbsup:
 
  • Danke
Reaktionen: Lux-Perpetua
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