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Ra(d)tschlag zum neuen Fahrrad

TheT

Flashaholic**
7 Juli 2011
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1.968
113
Olight Taschenlampen
Trustfire
hallo zusammen,

vor rund zwei monaten hat mich mein fully youngtimer "marin pine frs", unfreiwillig, verlassen.
seitdem habe ich 4kg zugenommen, ärgere mich täglich über die kvb (kölner verkehrs betriebe),
verplempere meine zeit zwischen handyoten und adipösen pomm-döner kids in bus & bahn.

kurzum, ein neues rad muss her!

mein anforderungsprofil: etwas wendiges und schnelles für die stadt mit potenzial für längere strecken die auch mal ins bergische land oder die (vor)eifel gehen. gepäck trage ich überwiegen auf dem rücken oder an der sattelstütze, packtaschenaufnahmen sind nicht erforderlich. ich fahre täglich und bei jedem wetter. aus dem downhill alter bin ich raus.

mein abwesendes marin war bis auf die stillgelegte dämpfung und bereifung im originalzustand, alles chimpanson xt-komponenten mit 2 zoll schwalbe city marathon decken. sehr wendig in der stadt allerdings auf langen strecken etwas anstrengend, aber o.k.

mir ist diese rad https://www.ghost-bikes.com/bikes/lanes-road/bike/square-speedline-88-al/ aufgefallen. probe fahren bei meinem händler ist kein problem. da ich aber seit x-jahren völlig aus dem thema anbauteile bzw. komponenten bin würde ich mich über eure erfahrungswerte freuen.

andere modelle/hersteller schaue ich mir gerne an, händler dürfen auch beraten, licht ist ausreichend vorhanden.

thx & gruss tom


frage in die runde:

gibt's erfahrungswerte zum hersteller ghost, speziell zum model "ghost square speedline 8.8"?
...meine Erfahrungen mit Ghost sind schon ein paar Jahre her, aber im großen und ganzen waren jene Bikes die ich auf den Trail bekam und fahren konnte gut.

Wie die Qualität aktuell ist kann ich nicht sagen, neige aber zu der Aussage, dass man mit Ghost nicht viel verkehrt machen kann.

Warum denn auch? Die Rahmen werden vermutlich wie bei den meisten irgendwo in Taiwan hergestellt und der Rest ist vom Komponentenhersteller abhängig; aber bei SRAM oder Shimpanso kann man auch nicht viel falsch machen.

Zusammengeschraubt wird halt dann im bayrischen
 

Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.364
4.846
113
Rheinland
Nur meine Meinung: ich würde für Deine Anforderungen nie nich zu einer Alu-Gabel tendieren. Wenn Du damit bisher gefahren und zufrieden bist, dann bleibe dabei.

Eine Rad-Empfehlung habe ich leider nicht für Dich, da ich nicht auf der Höhe der Zeit bin - mein Reiserad ist von 1994 :pfeifen:


Liebe Grüße

Franky
 
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TheT

Flashaholic**
7 Juli 2011
1.369
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Acebeam
du hast bedenken das die gabel zu weich ist und irgendwann die grätsche macht? optisch zumindest wirkt sie gesund dimensioniert, in natura werde ich mir das lenkkopflager und das drumherum genau anschauen. ach ja und auf die WB werde ich auch achten...:D
 

Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.364
4.846
113
Rheinland
Zu weich :eek: Nee, Alu ist zu hart, zu steif. Ich fahre grundsätzlich nur mit Stahlrahmen und-gabel.

Da klingen Namen wie Columbus, Reynolds usw., um nur die Gängigsten zu nennen, wie Musik in meinen Augen.
 
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TheT

Flashaholic**
7 Juli 2011
1.369
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113
zu hart zu steif. o.k., meine stillgelegte manitou gabel bestand aus alugabelbrücken mit stahlstandrohren in alutauchrohren.
vom komfort (nahe 0) her störte mich das allerdings recht wenig.
 

Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.364
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Rheinland
Na ja, steif sollte bei mir nur eines (dann und wann) sein :grinsen: Ein Fahrrad-Rahmen gehört nicht dazu.
 
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Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
546
200
43
Ich würde dir zu einem Gravelbike raten. Schnell, sportlich und bequeme Geometrie. Bei Bedarf kann man Schutzbleche und einen Gepäckträger nachrüsten.
 
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PEOPLES

Flashaholic
14 November 2015
246
121
43
Gravelbike finde ich auch gut, aber man muss mit dem Rennradlenker klar kommen und wenn der primäre Einsatzbereich die Stadt ist, dann ist dieser nicht immer erste Wahl.
 
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Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
3.205
2.779
113
Zäumen wir das Pferd doch einfach mal von hinten auf:

- Was darf der Drahtesel kosten?
- Einsatzgebiet ist wohl zu 90% Stadtpendelei und vllt. 10% Touren?
- Schutzbleche sollten beim Alltagseinsatz wohl dran sein?

Wenn du was "besonderes" willst, dann schau dich mal hier um:

https://surlybikes.com/bikes

Schöne, feine Stahlrahmen.


Ich würde dir zu einem Gravelbike raten.
Also ich fahre ja viel Rad und hab auch etliche Räder schon selbst aufgebaut, aber der "Modebegriff" sagt mir mal garnix :) - gehe ich richtig, dass damit nun die "Crossbikes" oder wie wir damals sagten "Querfeldeinräder" gemeint sind



Neu Gravelbike finde ich auch gut, aber man muss mit dem Rennradlenker klar kommen und wenn der primäre Einsatzbereich die Stadt ist, dann ist dieser nicht immer erste Wahl.
Ich würde mir beim Fahrradkauf nie um einen Lenker oder Vorbau Gedanken machen - viel wichtiger ist, dass der Rahmen selbst von Höhe und Geometrie (Sprich Steuerrohrwinkel, Tretlagerhöhe etc.) passt.

Beim Rest kann man so viel Feintuning betreiben - anderer Lenker, anderer Vorbau, andere Griffe.
 
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Flashaholic*
6 Dezember 2016
546
200
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Olight Shop
Gravelbike finde ich auch gut, aber man muss mit dem Rennradlenker klar kommen und wenn der primäre Einsatzbereich die Stadt ist, dann ist dieser nicht immer erste Wahl.
Rennradlenker ist doch ideal. Er bietet so viele Griffmöglichkeiten wie kein anderer. Gerade wenn man lange unterwegs ist, kann eine andere Haltung schon für etwas Entspannung sorgen.

Also ich fahre ja viel Rad und hab auch etliche Räder schon selbst aufgebaut, aber der "Modebegriff" sagt mir mal garnix :) - gehe ich richtig, dass damit nun die "Crossbikes" oder wie wir damals sagten "Querfeldeinräder" gemeint sind
Nein nicht ganz, ein Gravelbike hat zwar breite Reifen, wie ein Crosser, aber kein so ein grobes Profil. Außerdem ist die Rahmengeometrie nicht so sportlich, wodurch es gut für Touren ist.
 
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TheT

Flashaholic**
7 Juli 2011
1.369
1.968
113
Zäumen wir das Pferd doch einfach mal von hinten auf:

- Was darf der Drahtesel kosten?
- Einsatzgebiet ist wohl zu 90% Stadtpendelei und vllt. 10% Touren?
- Schutzbleche sollten beim Alltagseinsatz wohl dran sein?.
- 'nen glatten tausender, unter anderem sprang mir das ghost deswegen ins auge.
- im herbst-winter 90 zu 10, im frühling-sommer ca. 65% stadt zu 35% strecke an die seen.
- optisch eine katastrophe, fahre seit jahren ohne. im alltag ziehe ich mich um da die
klamotten nach einer fahrt durch bad köln eh nach abgasen stinken.

ich specke meine räder weitestgehend völlig ab, aufkleber runter, sämtlicher unnötiger technischer schnick-schnack weg, bling-bling-handyhalter sind am lenker absolutes tabu, wenn ich mal ' nen garmin mitnehme nutze ich meine eigenbau halterungen. so auch die beleuchtung, nichts fest verbautes, alles schnell abnehmbar und diebstahlsicher durch abwesenheit.

kurzum, reduktion auf das nötigste. nicht aus gewichtsgründen, eher weil wir uns im alltag mit viel zu viel unnötigen dingen umgeben und belasten. auf 'nem rad will ich das ganze gelumpe nicht sehen.

back to technisches

ich hatte u.a. zwei cross/trekking räder. beides stahlrahmen, der erste rahmen brach und alle komponenten wanderten an einen hypschen columbus rahmen. den columbus rahmen habe ich stillgelegt als mir eine fett braun rostige brühe aus den hauptrohren entgegenkam.

@Franky K. faible für weichere stahlrahmen kann ich weniger teilen. genau das mochte ich bei höheren geschwindigkeiten und/oder schnellen ausweichmanövern an den beiden rädern garnicht.

thx für den surlybikes link, da sind ganz schicke räder zu finden.
 
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PEOPLES

Flashaholic
14 November 2015
246
121
43
gehe ich richtig, dass damit nun die "Crossbikes" oder wie wir damals sagten "Querfeldeinräder" gemeint sind
Naja, fast. Das Gravelbike würde ich eher als Pendant zum "Granfondo" auf der Rennradseite bezeichnen. Ein "richtiges" Cyclocross ist ein Wettkampfrad, ähnlich wie ein "richtiges" Rennrad. Letztendlich gibt es da (wie so oft) keine harte Grenze und jeder kann ja seinen Kram bezeichnen wie er will.
Gravelbikes zeichnen sich durch eine etwas weniger sportliche Haltung (im Gegensatz zum Renner) aus, haben einen größeren Nachlauf, weniger Lenkkopfwinkel. Meist Scheibenbremsen für breitere Reifen und viele Hersteller haben Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger (im Gegensatz zum Cyclocross). Dadurch wird das Rad etwas weniger agil, aber hat einen besseren Geradeauslauf. Ich habe das Gravelbike neben meinem Renner als "Alltagsrad" oder auf längeren Strecken, "gemütliche" RTF, ect. Dazu hat es etwas breitere Reifen (28mm-Rennradreifen) und Scheibenbremsen. Im Winter montiere ich auch Schutzbleche. Die breiteren Reifen kann man mit etwas weniger Druck fahren und werden dadurch auf unebenen Straßen angenehmer. Meist sind die Gravelbikes auch für leichtes Gelände zugelassen.
Aber keine Angst, sowas sieht immer noch aus wie ein Rennrad und fährt sich auch so.
Mein Renner wird auch als "Granfondo"-Geometrie bezeichnet fährt sich für mich aber sportlicher als so mancher Renner.

Ich würde mir beim Fahrradkauf nie um einen Lenker oder Vorbau Gedanken machen
Eine Unterscheidung in Rennradlenker oder gerader Lenker sollte man schon treffen. Auch, da die Komponenten oft unterschiedlich sind und bei allem ausser Rennrad selten Rennradkomponenten zu finden sind. Ist ja auch eine Preisfrage. Rennradkomponenten sind im Schnitt wohl teurer. Zumal man üblicherweise auch eine andere Rahmengröße wählt, wenn man einen geraden Lenker anstatt einem Rennradlenker fährt.

Rennradlenker ist doch ideal. Er bietet so viele Griffmöglichkeiten wie kein anderer. Gerade wenn man lange unterwegs ist, kann eine andere Haltung schon für etwas Entspannung sorgen.
Ich finde das RR auf "Langstrecke" auch besser, aber in der Stadt liegt mir der gerade MTB-Lenker besser. Ich hab da gefühlt mehr Kontrolle, vor allem wenn es verwinkelt ist, die Bordsteine hoch/runter geht, ect. Zumal ist in der Stadt das Tempo ja meist nicht so hoch, sodass der aerodynamische Vorteil eines RR-Lenkers nicht zur Geltung kommt.
Bei geringen Strecken ist der Zeitverlust beim Fitnessbike vs Rennrad eigentlich marginal.

optisch eine katastrophe, fahre seit jahren ohne. im alltag ziehe ich mich um da die
klamotten nach einer fahrt durch bad köln eh nach abgasen stinken.
Ich fahr im Sommer auch ohne, aber im Winter werden die Straßen kaum trocken, irgendwann siegt dann die Vernunft. Die Aerodramatik ist mit Winterklamotten und Rucksack eh im Poppes, die Optik ist dann auch egal, fahren ohnehin nur noch die Ganzjahresfahrer. Trockene Schuhe/Arsch sind schon was feines ;)

Da der TE bisher gerade Lenker gefahren ist, es sich eher nach einem Transportgerät als einem "Sportgerät" anhört und sofern die Strecken zum See eher so in der 10-30km Gegend liegen als in der 100-130km Region würde ich auch zu so einem Fitness-Bike raten. In der 1000€-Klasse sollte es da schon was brauchbares geben. Wird dann meist ein Alurahmen mit einer Shimano 105 oder SRAM Apex. Wie schon erwähnt wurde: die Rahmen werden in China oder Taiwan gebrutzelt und teilweise montiert und die Komponenten sind ohnehin zugekauft. Bei der Schaltung funktioniert eigentlich alles der "großen Drei" (wobei du an einem Fitnessbike selten Campagnolo findest), das ist dann oft nur persönliche Vorliebe. Ich komm zb. nicht mit Shimanogriffen bei den Rennräder klar, deswegen gibts bei mir SRAM und Campagnolo.
Alternativ kann man natürlich auch einfach ein 29" MTB kaufen und da Rennradreifen montieren.

Von Canyon (obwohl nicht "meine Marke") gäbs zb. noch das https://www.canyon.com/fitness/roadlite/2018/roadlite-al-6.html was ich in Sachen Gewicht/Ausstattung ganz ansehnlich finde.
 
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TheT

Flashaholic**
7 Juli 2011
1.369
1.968
113
thx peoples du triffts recht genau meinen anspruch.
lenker benutze ich nur die geraden stangen, wenn ich abwechselung will greife ich um oder verändere die position auf den griffen.
taube oder eingeschlafene hände bekomme ich nicht. die "hörnchen" habe ich abgeschraubt zum einen weil ich sie nicht nutze zum anderen hat ich mal richtig stress wegen den dingern.

die bereifung wird wohl nicht ganz einfach, zuletzt bin ich 2 zoll schwalbe city marathon gefahren am liebsten mit 4,5 bar druck.
unsere städtischen radwege sind dermassen idiotisch "längsgepflastert" das es mit schmaler bereifung saugefährlich ist diese zu befahren.

wieso werden die rechteckigen "fahrwegplatten" nicht einfach 90 grad gedreht verlegt? meterlange spurrillen würden so erst garnicht entstehen.
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
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Stadtallendorf
Ich würde mich gern an diesen Thread mit anhängen, weil ich
den selben Titel gewählt hätte :).

Nach dem Umzug nach Schweinsberg fahre ich gern wieder
etwas Rad (im Ohmtal).
Meist so um die 15-25 km zum Spaß oder zum EInkaufen auf
Radwegen.

Ich habe ein Kettler Alurad "City TOUR" mit dem ich zufrieden
bin. Weil meine Frau (es ist ohnehin ihr Rad) gern zu zweit
fahren möchte, muss ein weiteres Rad her.

Ich hab von Fahrrädern so viel Ahnung wie jemand, der stolz
sein neue TaLa von "Varta" präsentiert ...

Was ich gern hätte :
28"
hoher Rahmen (ich: 188 cm, 73 kg)
> 15-18 Gänge
Federung
ggf. Scheibenbremsen.
Preis Liste 700-1000, Straße real 500-700 Euro.

Gern konkrete Vorschläge oder auch Tips, wo ich mich gut und
komprimiert etwas einlesen kann.

Greetings & Gracias
Klaus
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
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Stadtallendorf
Das Rad sieht schon prima aus.

Ich bevorzuge eine eher aufrechte Sitzposition und der Bikecomputer
zeigt meist 16 km/h bei Gegenwind oder leichter Steigung, 20 km/h normal
und 24 km/h bei etwas Rückenwind an - also weniger "sportlich", mehr
gemütliches Radeln.

Der Lenker dürfte - glaube ich - mir gern etwas mehr entgegen kommen,
damit die Handgelenke weniger belastet sind.

Greetings
Klaus
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
Je mehr ich mich umschaue, um so besser gefällt mir Dein Vorschlag.

Das Radon Solution Comfort 7.0 scheint mir für das Geld qualitativ
gute Komponenten verbaut zu haben.

Ja, es könnte es vielleicht werden ... :)

Beim Rahmen würde 58 passen. es gibt aber nur 56 und 60.
Ich würde dann wohl besser den 60-er nehmen ?

Gracias
Klaus
 
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Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
546
200
43
Wenn es nicht passt, dann würde ich es nicht nehmen. Wenn man zwischen zwei Größen liegt gilt die Faustformel, im Zweifelsfall immer den kleineren Rahmen nehmen. Wie groß bist du und was für eine Schrittlänge hast du? Das Radon ist was Preis/Leistung angeht schon gut. Es gibt aber auch andere Hersteller mit ähnlichen Rädern, denn die kochen alle nur mit Wasser, bzw. lassen in Asien einen Rahmen bauen und verbauen dann je nach Preisklasse die Komponenten. Marken sind bei "Fahrradherstellern" eigentlich völlig irrelevant in dem Sektor.
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
Ich bin 188 cm groß und die Schritthöhe (ohne Schuhe) ist
nach Messung meiner Frau ca. 86 cm (je nach Gonadenlage).

Wenn Du noch vergleichbare Vorschläge hast - gerne, denn
ich will auch mal in den Läden im Umkreis (Kirchhain ung ggf.
Stadtallendorf) schauen.

Was ist im Vergleich z.B. von den Winoras (Domingo oder
Texas) oder dem Bergamont Helix 6 EQ Gent zu halten ?

Greetings
Klaus
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
das hab ich schon lange nicht mehr gehört. :)
:pfeifen:

Ich bin heute nach Kirchhain geradelt und habe mich bei
zwei Fahrradhändlern umgeschaut.

- Giant Aspiro RS (Mod. 2017) habe ich Probe gefahren.
Das Rad gefällt mir nicht gut - Sattel zu hart, Sitzposition
zu ambitioniert, Schaltwege lang. Lenkstange ab Werk
nicht einstellbar, keine/kaum Kröpfung.
Ne, das wird es nicht werden. Die Beratung war zwar
freundlich, aber mir nicht sonderlich sympathisch.

- Victoria Trekking 4.7 D, Modell 2019 wird für mich bestellt,
kommt morgen, wird montiert und ich kann es am Donnerstag
Probe fahren.
Beratung via Katalog und einiger Räder im Laden - ein
sehr netter junger Mann.

Morgen schaue ich vielleicht mal im BOC in Wehrda rein.

Greetings
Klaus ... dem ein 56-er Rahmen passt :)
 
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Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
546
200
43
Das Victoria ist in meinen Augen Schrott. Das hat nur eine Altus Gruppe. Gucke lieber das du mindestens eine Deore Gruppe bekommst. Wenn das Rad ab Werk keinen verstellbaren Vorbau hat. ist das eigentlich egal. Den kann man zur Not für recht wenig Geld nachrüsten. Cube Räder habe auch ein recht gutes Preis Leistungs Verhältnis.
https://www.cube.eu/2019/bikes/trekking/tour/
Ein harter Sattel ist besser wie ein weicher. Das fühlt sich nur im ersten Moment angenehm an. Auf dauer sorgt aber ein weicher Sattel für zu viel Reibung, wodurch du am Ende dann wunde stellen am aller wertesten bekommst. Normaler Weise sitzt man ja direkt auf den Sitzknochen auf dem Fahrrad. Wenn du regelmäßig fährst, gewöhnst du die Knochenhaut deiner Sitzknochen an die Druckbelastung. Wenn du den Punkt erst einmal erreicht hast, kannst du recht lange fahren ohne das etwas weh tut. Dann kann dir eigentlich nur noch Reibung gefährlich werden. Um das zu vermeiden, brauchst du eine gut sitzende Radhose, unter der man NICHTS!!!! anderes trägt, einen nicht zu weichen Sattel und gut auf dich eingestelltes Fahrrad. Denn wer gut sitzt, der gut Fährt.
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
Was macht die Altus (auch nach dem "grossen" Upgrade
von 2018 auf 3x9) so schlecht und die Deore so gut ?

Gibt es ausser der Schaltung noch Dinge, die das Victoria
4.7 D minderwertig machen ?

Greetings
Klaus
 
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Solution

Flashaholic*
6 Dezember 2016
546
200
43
Was macht die Altus (auch nach dem "grossen" Upgrade
von 2018 auf 3x9) so schlecht und die Deore so gut ?

Gibt es ausser der Schaltung noch Dinge, die das Victoria
4.7 D minderwertig machen ?

Greetings
Klaus
Ab Deore schaltet es schon um einiges Besser und lässt sich deutlich besser einstellen. Auch ist die Chance das die Ketten beim Schalten vom Kettenblatt fällt gibt es ab Deore so gut wie nicht mehr. Google mal nach Shadow Schaltwerk. Die Narben der Laufräder sind unterste Schublade. Der Rahmen sieht aus wie vor 20 Jahren. Wenn ich mir die Zugführung angucke, dann sieht man gleich wo gespart wurde.
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
Joup, nach einigen Probefahrten hat das Victoria 4.7D das
Rennen gemacht. Ich habe es hier gekauft und schon über
270 km auf der Uhr :thumbup:.

Greetings
Klaus
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
1380 km auf dem Sigma "BC 16.16" und bislang alles prima.

Zwei Dinge gab es:

- das Stromkabel für die Rückleuchte war unterhalb des Tretlagers
unter (!) dem Seilzug für die Kettenblätter verlegt.

- am Hinterrad war der Ventilkern nicht fest verschraubt, so dass der
Reifen Druck verlor. Für 2x25 Cent habe ich mir nun an der Tankstelle
zwei schöne Ventilkappen mit integriertem Ventilwerkzeug gekauft.
Nun ist es dicht :).

Greetings
Klaus
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
3.950
4.087
113
Nähe Hannover
Dann frage ich auch einmal :).

Ich fahre wenig Rad, habe derzeit eine 20+ Jahre alte Möhre mit Shimano SLS Kettenschaltung. Das Rad tut eigentlich noch, aber ich möchte zukünftig öfter mit dem Rad zur Arbeit (12km einfach), und dafür benötige ich einen Motivationsverstärker :pfeifen:.

Dieses Rad mit Riemen spricht mich an:
https://shop.zweirad-stadler.de/Fahrrad-Shop/City-Trekkingraeder/Cityrad/Dynamics-Belt-SE-Citybike-Herren-55-cm.html

Nun interessiert mich eure Meinung bzgl. der verbauten Komponenten. Ggf. auch Beispiele für bessere Räder (im Preissegment).

Dankeschön..
 

gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
547
128
43
www.gm-e.eu
Felgenbremse wäre für mich schon ein NoGo. Ebenfalls nur 7 Gänge. (Außer es gibt bei euch keine Steigungen und du bist ein Fliegengewicht)
Übers licht Brauchen wir nicht weiter reden denke ich.

Der Riemen ist natürlich Top da ja Praktisch Wartunsfrei.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
3.950
4.087
113
Nähe Hannover
Außer es gibt bei euch keine Steigungen und du bist ein Fliegengewicht
Hannover halt :pfeifen:. Ich brauche nicht mehr als 7 Gänge. Vor allem will ich weder viel justieren, noch reinigen. Da gefällt mir eine Nabenschaltung.
Licht wird vermutlich gegen eine fest verbaute 12V-Anlage getauscht.
Bzgl. Bremsen: Da wurde mir gesagt, dass Scheibenbremsen prima sind, solange sie funktionieren - danach könne man wenig selber machen und müsse in die Werkstatt. Weiß nicht, ob das stimmt.
Irgendwo muss ich bei der Preisklasse wohl mit Einschränkungen leben.

Wie sieht es mit Federung aus? Das verlinkte Fahrrad hat gar keine. Ist das noch zeitgemäß? Bleibt da viel Komfort auf der Strecke?
Mein aktuelles Fahrrad hatte ich mal mit einer gefederten Sattelstütze nachgerüstet - das taugt nichts.
 

EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
740
156
43
Ex-Dresdner in Münster
Felgenbremsen würde ich am Alltagsrad nicht mehr nehmen.
Scheibenbremsen sind keine Raketentechnik und mit etwas technischem Verstehstemich ist auch das Entlüften der hydraulischen Scheibenbremsen aller Jubeljahre machbar. Ansonsten brauchen die ab und zu mal neue Beläge, die man mittlerweile sogar werkzeuglos wechseln kann.

Riemenantriebe sind noch absolute Exoten und schränken imho die Auswahl an Rädern (zu) stark ein.
Was meinst Du mit "fester 12V-Anlage"?
Am Alltagsrad ist LED-Beleuchtung mit Strom aus dem Nabendynamo DIE Sorgloslösung.

Federung ist primär dafür da, bei ruppigem Gelände das Rad noch steuerbar zu machen und erst sekundär für den Komfort. Auf Straßen (auch auf Kopfsteinpflaster - und ja, da weiß ich, wovon ich rede) halte ich Federung für überflüssig. Deutlich besser finde ich da voluminösere Reifen (mit etwas weniger Reifendruck).

Meine Radempfehlung wäre das vsf T-100s: https://www.fahrradmanufaktur.de/de/katalog/trekking-2019/t-100s-shimano-nexus-8-gang-freilauf-disc-829-2019
Wenn Du irgendwie mehr Budget aufbringen kannst: https://www.fahrradmanufaktur.de/de/katalog/trekking-2019/t-500-shimano-alfine-8-gang-disc-812-2019

E.
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
3.950
4.087
113
Nähe Hannover
Danke für die Hinweise. Das T100 sieht auch interessant aus. Was, abgesehen von den Bremsen, würde dich zum T100 anstatt zum von mir verlinkten greifen lassen?
Mit 12V-Lichtanlage meine ich E-Bike-Beleuchtung, betrieben mit Modellbauakku.
 

EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
740
156
43
Ex-Dresdner in Münster
Was, abgesehen von den Bremsen, würde dich zum T100 anstatt zum von mir verlinkten greifen lassen?
Es hat einen Stahlrahmen und einen Kettenantrieb.

Und: der UVP (!) ist imho weitaus realistischer als der "Unser ehemaliger Preis" bei Zweirad-Stadler. In der Preisklasse des "Unser ehemaliger Preis" ist bei VSF das deutlich besser ausgestattete T-500 zu haben. "Dynamics" ist eine Eigenmarke von Stadler, die Räder gibt es also nur dort.
Jetzt musst Du nur noch zwei und zwei zusammenzählen...

E.
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
3.698
3.476
113
Stadtallendorf
Wenn Du ein Rad mit Riemenantrieb willst, dann gugge mal
auf dieses hier.
Leider sind die Preise während der letzten 4 Wochen gestiegen
- so auch bei meinem 4.7D mit nun schon 1686 km auf der Uhr.

Scheibenbremsen sind eine feine Sache. Bei meinem Rad sind
die Shimano BR-MT200 verbaut, die imho (= eigene Erfahrung +
Katalog- und Test-Wissen) schon zu den guten gehören.

Der geringe Kraftaufwand bei hoher Bremswirkung und auch
die feinfühlige Dosirbarkeit gefallen mir sehr gut.

Greetings
Klaus
 
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gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
547
128
43
www.gm-e.eu
Ne Scheibenbremse ist kein Hexenwerk. Auch entlüften ist mit ein wenig Handwerklichen geschick kein Problem. Und wenn die Qualität passt laufen die ohne Probleme.
Federung braucht es für die Straße nicht unbedingt. Große Reifen und Tubless dann passt das. (Fahre ein RR in 28mm Tubless und ein E-MTB Fully mit 2,8er Reifen). RR ist aber Carbon. ist bissl Komportabler als Alu z.B.
 

niCOLEI

Flashaholic
18 Dezember 2017
170
86
28
Ich hab mir letzten Herbst dieses Bergamont mit Riemenantrieb gekauft.
Hatte vorher ein (viel zu kleines gewordenes) Hardtail mit 31-Gang und Felgenbremse.
Entscheidung für Riemenantrieb war der Blick meines Arbeitskollegen, der Triathlet ist, auf die Aussage, dass ich höchstens alle 1-2 Jahre mein Rad sauber mache und die Kette schmiere :S

Erfahrungen mit dem Rad:
Scheibenbremse will ich nicht mehr missen... viel direkter.
Der Riemenantrieb zusammen mit Nabenschaltung und Nabendynamo ist einfach dermaßen idiotensicher und wartungsarm, dass ich eigtl auch nichts anderes mehr will (noch dazu super leise).
Das Dynamolicht ist mitlerweile schlicht IMMER an.
8-Gänge sind für mich im Maintal völlig ausreichend für Straße und Feldwege (wahrscheinlihc würden sogar 5 reichen). Nur noch mit einer Hand schalten zu können ist auch angenehm.
Fehlende Federung vorne ist n bisschen gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht tragisch.
 
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EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
740
156
43
Ex-Dresdner in Münster
Ich hab mir letzten Herbst dieses Bergamont mit Riemenantrieb gekauft.
[...]
Fehlende Federung vorne ist n bisschen gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht tragisch.
Jftr: Dieses Rad zeigt sehr schön eine Unsitte der Hersteller: damit die nur noch ein Rahmenmodell produzieren lassen müssen (und über die größere Anzahl pro Rahmen noch ein paar wenige € sparen), nehmen die das Modell mit der Geometrie für Federgabeln mit dem größten Federweg bei diesem Radtyp. Nun wollen aber die doofen Kunden lieber etwas voluminösere Reifen statt einer billigen Federgabel - also muss eine Starrgabel rein. Die baut aber deutlich flacher. Also werden Starrgabeln mit großem Abstand zwischen Gabelkrone und unterem Steuersatzlager eingebaut. :facepalm::facepalm::facepalm:

E.