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Polarion PH35

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Hier ein Oldtimer der Helios Baureihe, ich nenne sie mal PH35.



Es scheint sich um ein sehr frühes Modell zu handeln, 2006 wurde es hier im CPF von einem Polarion-Mitarbeiter als "Helios" angekündigt, noch ohne weitere Bezeichnungen. Ich fand im Netz sonst keinerlei Hinweise auf dieses Modell, es wurde wohl bald (2007?) durch die 40W und 50W Modelle abgelöst.

Dem Vorbesitzer wurde diese Lampe offenbar von jemand direkt aus Korea mitgebracht.

Da keinerlei Modellbezeichnungen oder andere Aufdrucke auf der Lampe vorhanden sind, habe ich mir ernsthaft überlegt, ob es sich um einen Nachbau handelt. Ich habe aber auch keine Hinweise gefunden, daß es sowas gibt. (Ein Nachbau einer PF40 von DW ist recht gut als solcher erkennbar). Ich hatte mit dem Vorbesitzer einen sehr angenehmen Austausch und so war ich guter Dinge und sehr neugierig, ggf. auch auf einen Klon.

Nach zerlegen gehe ich aber nun davon aus, daß zumindest Originalteile verbaut sind,

- Spiegel absolut einwandfrei und ohne erkennbaren Unterschied zu einem Exemplar aus einer PH50
- Platinenaufschriften (Ballast, Akkuelektronik) gleich
- Osram Xenarc D1S Birne (Nachbau wäre denkbar)
- Zellen im Akku mit Originalbeschriftung

Letztendlich kann ich mir gut vorstellen, daß einfach nur die Beschriftung fehlt. Frühes Exemplar, "Werksverkauf", etc...?


Die Tailcap hat einen Messingeinsatz (er umfaßt innen den zentralen Kontakt des Akkus, Zweck ist mir unbekannt und ich weiß nicht, in welchen Modellen das noch zum Einsatz kam)



Der einzige Aufdruck auf dem Host befindet sich im inneren (nur ein Streifen aus einem Thermoprinter)




Hier mehr Details, insbesondere aus dem Inneren des "Bugs"







Bei der Birne wäre ein Nachbau denkbar, ich kann aber nichts erkennen. Der Sockel ist aus Plastik, aktuelle Modelle hingegen haben einen aus Blech. Das mag 2006 aber noch anders gewesen sein.

Der sichtbare Teil des Vorschaltgeräts sieht im ersten Moment dubios aus, allerdings ist er identisch zu anderen Bildern von echten PH40 Modellen, siehe z.B. hier (CPF),



Der Akku wurde mir als tot verkauft und das war er auch (Zellenspannungen ~1.3V bzw. 0V). Das war mir recht, da ich sowieso schon länger einen Akku versuchsweise mit neuen Zellen bestücken will.



Er hat, wie der Host, einen einzigen Aufkleber als Beschriftung



Die Schalen waren verklebt, nicht nur mit Schnappverschlüssen verschlossen.



In der Hülle ist schon die von innen durchscheinende Ladeanzeige vorgesehen,



Die entsprechende Platine wurde aber nicht verbaut. Sie wäre Huckepack auf der hier sichtbaren Platine angebracht



Der 4S2P Pack besteht aus LG ICR18650S2 Zellen (2200mAh)





Mit einem funktionierenden Akku läuft die Lampe einwandfrei.
Sie scheint ziemlich in die Jahre gekommen: wenn ich sie in meiner Eigenbau-Ulbrichtkugel mit einer M3C4 (820 ANSI-FL1 Lumen) vergleiche, komme ich auf knapp knapp 27W. Ich glaube aber, daß meine M3C4 sogar noch etwas dunkler ist, also eher knapp 25W.
 
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amaretto

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ach du warst das. Fast hätte ich dich (unnötig) überboten, konnt es mir grad noch verkneifen. :)
 

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
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Ich hätte noch ne Schippe draufgelegt, aber in der letzten Minute vor dem Ende hatte ich Besuch bekommen.

Ist aber besser so, du weißt mehr damit anzufangen und kennst dich mit der Bastelei besser aus.

Schade, dass wir keinen kennen, der sich mit der Ballast-Elektronik auskennt oder gar selbst einen z.B. 150W-Typen für 12V designen kann.
 

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
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na ja 357€ + V sind ja auch nicht gerade günstig für eine defekte Lampe, gell :thumbup:

Aber: Super Lampe und mit einem neuen Akku quasi neu!

Gruß Steph

PS: Sven was macht deine Maxab...???
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
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Hallo Sven,

danke für den schönen Bericht. Habe ihn gerne gelesen.:thumbup:

Finde es toll, dass "alte Exotenlampen" von Könnern liebevoll restauriert bzw.
wiederbelebt werden.

Gruß Hacki:)
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Schade, dass wir keinen kennen, der sich mit der Ballast-Elektronik auskennt oder gar selbst einen z.B. 150W-Typen für 12V designen kann.
Ich hab über's CPF Kontakt zu jemand bekommen, der mglw. helfen kann, neuere Beamer-Ballasts in Betrieb zu bekommen (ohne UART zu sprechen). Versuche, hier bald was dazu zu schreiben. Handlich ist aber natürlich was anderes...

was macht deine Maxab...???
Über den Jahreswechsel werde ich Muße haben, sie nochmal zu zerlegen und möglichst aussagekräftige Detailaufnahmen zu machen. Dann mußt Du Dir die anschauen und spekulieren :D.

[...] liebevoll restauriert bzw. wiederbelebt werden.
Danke, aber nicht den Tag vor dem Abend loben - bisher nur mit Ersatzakku in Betrieb. Die Zellen ersetzen klingt zwar einfach. Aber im CPF hat jmd anders noch ganz schöne Probleme damit. Bin aber zuversichtlich.
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Sie scheint ziemlich in die Jahre gekommen: wenn ich sie in meiner Eigenbau-Ulbrichtkugel mit einer M3C4 (820 ANSI-FL1 Lumen) vergleiche, komme ich auf knapp knapp 27W. Ich glaube aber, daß meine M3C4 sogar noch etwas dunkler ist, also eher knapp 25W.
Aber was glaube ich auch meiner altgammeligen Kugel mehr als meinem altgammeligen Billig-Multimeter (mit vernünftigen Strippen)?

Mit dem leeren Akku-Pack habe ich mir einen Adapter auf einen externen 4S LiPo-Pack samt eingeschleiftem Multimeter zur Strommessung gebaut. Und damit komme ich dann im Betrieb auf 15.4V*2.65A, also gute 40W, somit wahrscheinlich ~35 W an der Birne.

Zum Start zieht sie übrigens 6.5A, also 100W. Das hat sich dann nach 20s schon nah am Dauerwert eingependelt.

Wieviel Lumen (OTF, mglw. alte Birne) dabei rauskommen bleibt natürlich eine andere Frage.
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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und weiter geht's - Teil II Schalter, Ballast, Fokussierung

mit zwei Ölfilterschlüsseln bekommt man auch den Body vom Kopf ab. Und dann kann man die Rückseite des ballasts genauer sehen



Die weiße Stellschraube bewirkt meines Wissens eine Justage der Leistung (im CPF hat das jmd mal probiert). Ein Tick zuviel kann hier aber Durchbrennen des ballasts bedeuten. Ich habe deshalb (noch) nicht vor, dran zu drehen, solange der ballast 40W am Eingang zieht und nicht weniger.

Eine Innenansicht des Drehrings hat mich schon immer interessiert, hatte ich aber noch nie gesehen,



...ganz schön große Neodym-Eumels... Der Rastmechanismus ist eine ganz normale Madenschraube (samt Schlitz auf der Unterseite), aber eingelassener Kugel auf der Oberseite. Die Schraube wird in eines der Löcher im Ring eingesetzt und die Kugel rastet dann in kleinere Vertiefungen im Gegenstück des Kopfes.

Brenner entfernt (ab hier sollte man sich auf ein Refokussieren einrichten, eigentlich ja schon ab Abschrauben des Kopfes),



Die drei Schrauben wirken wie Einstellschrauben. Antwort: Jein, nicht an dieser Seite. Wenn man die andere Seite nochmal genauer anschaut:



Hier ist in Vertiefungen das andere Ende der Schrauben sichtbar - und es ist ebenfalls mit einem Schlitz versehen. So sieht das von der Seite aus:



Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist einem ein Refokussieren sicher :)
Schön zu sehen: drei Schrauben statt vier, wie ein Dreibein. Das Refokussieren ist mit vom Kopf getrenntem Body rel. einfach, da man so im Betrieb (mit direkt an den Federkontakten angeschlossener Stromquelle) bequem an die Stellschrauben kommt. Man will hier ja keine Kurzen produzieren...

Nochmal zurück zum Ballast,





...dieser hat ja was prototypisches.



Weiter geht's jedoch nicht mehr zerstörungsfrei, da man sich auf der anderen Seite durch die Füllmasse (vergossene Elektronik) arbeiten müßte.
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Beim Akkupack: tatsächlich!
Den Ballast: kann man wohl nur ersetzen.
Das Neujustieren des Fokus wird sicher ein Spaß (maximaler Throw, aber auch versuchsweise Birne komplett vor und zurückverschieben zwecks möglichst breitem Spot)
Und wenn's wieder deutlich wärmer ist, könnte man die Tauchfestigkeit dieser Bauweise mal penibel überprüfen, sprich möglicher minimaler Wassereintritt an einem der Gewinde/Dichtringe.
 
  • Danke
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Chewbacca

Flashaholic**
23 September 2010
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Leverkusen, Nrw
moin
erstmal: tolle Lampe, bin froh das ich die nicht auch noch auf ebay gesehen hab ;)
toll das ding mal von innen zu sehen, hab ja schonmal unfreiwillig einen blick in meine x1 gewagt, aber soweit bin ich natürlich nicht vorgedrungen.
interessant find ich vorallem die sache mit der fokussierung, jede der sechs lampen die ich bisjetzt in der hand hatte, hatte da ihren eigenen charakter, vondaher wärs toll das mal ordentlich zu dokumentieren was man an spielraum bei dem reflektor hat.

mfg jerome
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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In Ulm, um, und herum
Polarion PH35 Fokussierung (viele Bilder)

'Glaube eher, die Lampe soll wieder voll funktionstüchtig werden.
Zumindest war ja der Akku schon mal nicht mehr i.o. :)
Bis auf den Akku geht's der Lampe prächtig. Naja, bis auf die leichte Lumenschwäche. Das werden ich mal durch einen neuen Brenner genauer testen. An hohes Alter glaube ich nicht, aber vielleicht hatte sie früher zuviel "Kurzstreckenbetrieb".

Übrigens drei Fliegen mit einer Klappe, da meine PH50 auch an leichter Lumenschwäche leidet und weil es die Osram Xenarc mittlerweile auch in 5000K statt 4200K gibt!



Und weiter geht's - Teil III: Fokussieren

Eine HID zu fokussieren ist eigentlich nichts weltbewegendes. In diesem Fall stelle ich für die Interessierten aber doch mal sehr ausführliches Material ein.

Denn bei einer Polarion ist das Fokussieren für den Besitzer überhaupt nicht vorgesehen und auch nicht mit ein paar dünnen Unterlegscheiben getan. Man muß dabei das Akkurohr vom Kopf trennen, da die Justier-Schrauben zu weit außen liegen und andernfalls vom Rohr verdeckt würden. Abgesehen von der Garantiefrage handelt es sich um eine recht wasserdichte Lampe und es sind zudem erhebliche Kräfte zum ersten Öffnen erforderlich.

Außerdem muß man noch die Stromquelle auf andere Weise anschließen, da auch der Akku den Zugang zu den Stellschrauben versperren würde. Mal abgesehen davon, daß man ihn auch noch irgendwie an den Federkontakten fixieren müßte.

Die Justierung des Fokus erfolgt mit drei Schrauben, die ein Dreibein bilden. Wenn man an einer Schraube dreht, kippt die Halterung des Brenners und der Brenner wandert quer im Loch des Reflektors. Fokussieren auf einer bestimmten Höhe ist somit recht einfach.

Die Höhe selbst kann allerdings nur verstellt werden, indem man schrittweise alle Schrauben immer wieder reihum ein wenig verdreht, maximal etwa zwei Gänge. Der Brenner kann ja nur ein klein wenig im Reflektor kippen und würde dann anstoßen. Das bedeutet insbesondere, daß man nicht schnell mit einer anderen Höheneinstellung vergleichen kann.

Bei meiner Lampe trat außerdem folgende Komplikation auf: zwei Justierschrauben sind in den Löchern leicht dezentriert. Ein schnelles, Umstecken eines Schraubenziehers funktionierte nicht gut, da ich den Schlitz nicht immer sofort blind traf bzw. erfühlte (keine Witze jetzt). Und immer Umstecken wäre sowieso sehr umständlich gewesen. Ich habe statt dessen drei Plastikschraubendreher gleichzeitig verwendet, deren Spitzen ich auf passende Maße gebracht habe, so daß sie leicht in den Schraubenschlitzen festklemmen. Das vereinfacht das Justieren erheblich, da man nur noch reihum etwas drehen muß. Allerdings neigten sie leicht zum Verklemmen am Rand wegen der dezentrierten Schrauben. Am ersten Abend waren die Plastikspitzen dann nach einer Weile abgedreht und die Schlitze mit den Resten zugesetzt. Also Schlitze gereinigt, Schraubengewinde geölt, Plastik-Schraubendreher nachgefeilt und am zweiten Abend das ganze mit noch mehr Gefühl.

Man benötigt außerdem nichtmagnetische Schraubenzieher, da ein Neodym-Magnet des Drehrings zum Einschalten in unmittelbarer Nähe einer Justierschraube liegt.

Der erste Versuch, die Stromquelle anzuschließen, sah so aus. Hier sieht man auch schon die drei Schraubenzieher stecken.



Das stellte sich aber als zu sperrig heraus, beim Halten des Kopfes (keine passende Unterlage bei den Beamshots) kamen immer wieder die Strippen den Schraubenziehern in die Quere, die dann rausfielen etc. und sich auch deshalb abnudelten. Also auch gleich kurzerhand Kabel direkt an die Kontakte angelötet:



Einschub: Ein/Aus-Schalter

Auf dem obigen Bild sieht man auf der Platine ganz rechts unten, an der Grenze zwischen grüner Platine und roter Füllmasse, zwei kleine quadratische, verzinnte Kontakte, die von einem weißen Rechteck umrahmt sind. Dies sind Kontakte zum Reed-Relais (Magnetschalter), mit dem die Lampe ein und ausgeschaltet wird. Das Reed-Relais selbst ist im ballast vergossen. Wenn einer der Neodym-Magnete des Drehrings vor dieser Stelle zum Stehen kommt, schließt der Kontakt im Reed-Relais. Man kann dies an den obenliegenden Kontakten mit einem Ohm-Meter nachvollziehen.

Ich habe allerdings nicht getestet, ob man die Lampe auch über ein Kurzschließen dieses Kontaktes schalten darf. Falls möglich, könnte man sich beim Fokussieren den Drehring samt Magneten sparen und könnte dann auch magnetische Schraubenzieher verwenden.

Im ersten Bild von Teil II sind diese Kontakte noch ein wenig besser zu sehen.

... Ende des Einschubs.


Die Stromversorgung während des Fokussierens sah dann bei mir so aus:




Beamshots

Aufnahmen 1/30s, F2.8, ISO100. Alle Bilder mit möglichst passendem Ausschnitt und Auflösung, damit sich hier die Datenmenge in Grenzen hält.

Die Wiese vor dem Haus ist insgesamt ein leichter Hügel. Der Flood ist also nicht ganz korrekt zu sehen. Ich hab's in die Ausschnitte aufgenommen, da es trotzdem hilfreich ist.

Warum so ausführlich? Mit all diesen Bildern können vielleicht sogar andere abschätzen, wieviel ein Refokussieren bringen könnte und das gegen den entsprechenden Aufwand abwägen.

Ich selbst kam ja nur in die Verlegenheit, weil ich so eine Lampe aus schlimmer Neugier endlich mal so weit wie möglich zerlegen wollte.

Es folgen mehrere Punkte:

1. Animated gif:

Ich habe für jedes Bild die Höhe des Brenners mit allen drei Schrauben zusammen etwas verstellt und dann nach eigenem Ermessen fokussiert.

So erhält man einen schnellen Eindruck wie sich Hotspot, gesamter Fokus, aber auch der Flood ändern. Die sehr gute Abstimmung zwischen Throw und Flood ist ja ein positives Merkmal des Polarionreflektors.

Von Bild zu Bild wandert der Brenner tiefer in den Reflektor. Man sieht sehr schön, wie zu Beginn die tiefer gelegene Elektrode mit ihrem kleinen Hotspot in den Fokus kommt, dann wandert der deutlich dickere, aber auch lichtschwächere Lichtbogen zwischen den Elektroden durch den Fokus, und schließlich gelangt die andere Elektrode in den Fokus. Zur besseren Orientierung mit einem Schwarzbild am Ende.



Durch die Umwandlung in 256-Farben GIFs (erzwungenermaßen bei GIF-animation) sind die Bilder noch dunkler geworden. Bei der Bilderstrecke unten ist es besser.

Hier eine Nahaufnahme des Lichtbogens (ca. 4mm lang) von der Seite durch einen Sonnenfilter. Wenn man sich den Reflektor mit der Öffnung nach links vorstellt, dann wird dieses kleine, außerordentlich helle Würstchen sozusagen komplett von links nach rechts durch den Fokus geschoben.



Man sieht sofort, daß die Leuchtdichte an den "Hotspots" auf den Elektroden ungleich größer als im Lichtbogen ist. Man erahnt aber auch, daß der Lichtstrom des gesamten Lichtbogens größer als der der Hotspots ist. Der Lichtbogen trägt einen Löwenanteil am nützlichen Anteil des Strahlprofils.

- Durch Fokussieren auf die Elektroden erhält man einen sehr kleinen Spot, aber maximalen Throw. Der Rest des Lichtbogens ist relativ weit vom Fokuspunkt entfernt und trägt eher zum Flood bei.
- Durch Fokussieren zwischen den Elektroden erhält man einen zwar weniger hellen, aber dafür insgesamt gleichmäßigeren und größeren Bereich als Spot. Der gesamte Bereich tummelt sich hier sozusagen möglichst nah um den Fokus-Punkt des Reflektors. Die Hotspots werden allerdings verwaschen.

Beides zusammen ist ohne einen weiteren Hilfsspiegel nicht zu haben. Interessant ist also beim Fokussieren das Auffinden einer guten Balance zwischen Throw und Flood.


2. Bilderstrecke

Sie besteht aus den Einzelbildern der Animation. Da es sich insgesamt um ca. 30 Einzelbilder handelt, habe ich möglichst alle Bilder weggelassen, die keine merklich neue Info bringen, da es sonst eine monstermäßige Bilderschleppe gäbe. Die fehlenden Bilder sind ins Album verlinkt, wo sich alle Aufnahmen finden.

Außerdem befinden sich neben manchen Bildern rechts noch animated gifs: Hier habe ich gelegentlich auch ein paar mal leicht defokussiert und eine Gif-Animation erstellt. Systematisch läßt sich das ganze Gedöns kaum erfassen, aber so bekommt man ein Gefühl, was da alles passiert.

Ganz am Ende, nach der Bilderstrecke, folgen dann noch
3. Zwei Vergleichsbilder einer PH50 (original Fokus), einmal mit Griff nach oben und einmal nach unten, weil sogar das einen minimalen Unterschied ausmacht: Der Lichtbogen biegt sich aufgrund der Kovektion jeweils etwas nach oben durch, der Brenner scheint aber nicht perfekt zentriert.

Die Bilderstrecke:







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3. Vergleichsbilder einer PH50 (originaler Fokus)

mit Griff nach unten bzw. oben




So, ein mords Gefummel eigentlich, dieses Posting. Jetzt brauche ich mir nur noch einen Wunschfokus nach Katalog aussuchen :D (wahrscheinlich ganz knapp neben einem Hotspot), justieren, Kabel ablöten und zusammenbauen.
 
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