Orientierungshilfe (günstige Lichtmonster vs. Flashlights wie Elzetta)

Dieses Thema im Forum "Taschenlampen Diskussion" wurde erstellt von rumblefish, 17. April 2018.

  1. Ich gebe es zu. Ich hab noch wenig Durchblick ... auch nach Stöbern und Durchlesen.

    Ins Forum bin ich gekommen durch Interesse an Elzetta Alpha und Bravo.
    Geholt habe ich mir zum Einstieg einen 1000-lumigen Chinakracher: die Imalent HR20 XP-L. Und ich war richtig von den Socken, was man für unter 30 € bekommen kann. Vor allem im Vergleich zu der Maglite XL50, die zuhause bisher rumlag.

    Im Forum waren bisher bisher die Beamshots besonders erhellend als erster Orientierungspunkt. Vor allem, dass teils echt kleine und gar nicht so teure Lampen ein richtig tolles Lichtbild machen.

    Und damit wurden meine Fragezeichen noch größer:

    Beamshot der 900-Lumen-Elzetta-Charlie (immerhin eine 300-€-Lampe) konnte im Vergleich grade einigermaßen mithalten gegen teils recht kleine und oftmals günstige Lampen um 25 bis 80 €. Alpha jenseits von gut und böse (kostet immerhin 145 $). Bei den teuren Surefires sah es kaum anders aus. Sie konnten bestenfalls mithalten, bis auf die richtig teuren 500-€-plus-Teile.

    Was machen für Euch Elzettas und Surefires aus, dass Ihr den hohen Preis zahlt, obwohl es gleichwertig Leuchtendes und Helleres (Mecarmy, Astrolux, Manger und Emisar sind mir bisher aufgefallen) für deutlich weniger gibt?

    100% Zuverlässigkeit, Robustheit, Qualität der Komponenten und Fertigungstoleranzen sind für Profis (Militär, Polizei, sonstige Rettungs-, Sicherheits- und Einsatzkräfte) natürlich absolut entscheidend. Aber warum lohnt sich so was für den Everage Joe?

    Bei Surefire bin ich mir nicht sicher ... da blick ich noch nicht durch. Elzetta reizt mich immer noch (das Modularkonzept ist natürlich klasse). Auch durch die guten Produktvideos mit Lumen, Candela und Verhältnis. Viele, gerade kleine Powerlampen werden extrem hell und heiß und laufen nur kurze Zeit im Power-Mode. Elzettas scheinen für konstante 600 bis 900 Lumen ausgelegt zu recht entspannt zu sein. Ist das einer der großen Unterschiede (wie kleine hochgezüchtete Turbomotoren bei Autos gegen souveräne 6-Zylinder ... um eine Metapher zu bemühen)? Warum sind viele trotzdem so begeistert von Surefire/Elzetta?

    Ich habe aktuell noch null Gespür dafür. Ich würde gern verstehen, warum a) manche Taschenlampen besser bzw. deutlich hochpreisiger sind als andere (hoffentlich auch gerechtfertigterweise), und b) warum ich mir doch eine Elzetta zulegen sollte :)

    Wenn es im Forum schon gute Threads dazu gibt, bitte immer gern her damit. Ich habe noch nichts Passendes gefunden (außer die wenigen Elzetta-Threads mit Akkufrage etc.) ... das Forum ist sehr groß. Darum wage ich mal diese eher konfuse Frage.
     
  2. Folomov
    Ich vermute, reine Sammelleidenschaft und Kult. Die meisten anderen Gründe halte ich eher für Alibi-Behauptungen.
    Qualitätiv hochwertige Lampen gibt es heutzutage in großer Auswahl. Wenn man konstante und dauberbetriebsfeste 6-900 Lumen sucht, was spricht dagegen, eine 1000-Lumen-Lampe nur auf zweithöchster Stufe anstatt auf Vollgas zu betreiben? Die allermeisten Qualitätslampen laufen heutzutage mit großer Betriebssicherheit, Ausdauer und konstanter Helligkeitsregelung durch, wenn man sie in niedrigeren Leuchtstufen betreibt.
    Insofern muss es keine Kultlampe sein - außer, man erfreut sich eben an deren Kultstatus und an der Sammelleidenschaft.
     
    Gammel hat sich hierfür bedankt.
  3. Wenn man nur die reine Lichtmenge vergleicht, kommt nichts an die billigen Chinalampen ran.
    Aber die meisten Flashaholics haben mit der Zeit und Erfahrung mehr Wert auf Lichtbild, Bedienbarkeit, Wertigkeit und Zuverlässigkeit gelegt.
    Jede Lampe kann einen Defekt haben, aber je simpler sie aufgebaut ist und je sorgfältiger sie gebaut wurde umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit.
    Für den normalen Hausgebrauch ist sicherlich eine HDS, Elzetta oder Surefire absoluter Overkill - aber Spaß macht es trotzdem!

    Ich beispielsweise, liebäugel schon seit Jahren mit der Elzetta Bravo mit High/Low Switch - einfach weil sie simpel bedienbar ist.
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  4. Miboxer.com
    So hab ich das für mich auch zusammengereimt. Allerdings war ich im direkten Vergleich der Beamshots (da ist ja eine Charlie mit sogar 900 Lumen drin ... ok, der Unterschied ist nicht so sichtbar) etwas überrascht. Die Ausleuchtung ist gut, aber es gibt vergleichbare und deutlich bessere.

    OK, die massive Linsenkonstruktion und die Fully Potted Elektronik erklärt doch viel am Preis. Ich war aber echt der Meinung, das Elzetta, Surefire und Co. deutlich überlegen wären was Lichtsouveränität und Lichtbild angeht.

    Konzept von Elzetta mit CR123A (ich hoffe ich habe den Batterietyp aus dem Kopf richtig geschrieben) ist mir auch klar:
    - USA ist die kleine Zelle sehr verbreitet
    - für US-Behörden teils kostenlos (laut hier im Forum)
    - sehr zuverlässig in der Stromabgabe
    - die einzig empfohlene Kombi für zuverlässige Performance (also das, was Elzetta ausmacht) > Bones weicht ja jetzt ab
    - die simple Modularität finde ich klasse
    - die simple Bedienung
    - und die 600 bzw. 900 Lumen scheinen konstant zu funktionieren als Basis-Leistung ... mit mit Turbo und vollem Anreizen der Elektronik

    Aber die Alpha hat mich vom Beamshot her echt schockiert. Das wäre nämlich meine Wahl gewesen, weil ich da die kleine CR123A noch am ehesten verstehe.

    Mit Akkus kann man die ja auch theoretisch betreiben, wurde hier auch schon diskutiert.

    Wahrscheinlich muss man welche in der Hand haben und andere als Vergleich dazu, um das zu verstehen. Eine Alpha wird's mit Sicherheit (leider nicht). Dann wohl eine Bravo, weil die den vollen Vorteil der Modulparität hat. Bones ist komplett für sich und Alpha mit anderem Kopf und eigenem High-Low-Switch.

    Machen Elzetta, HDS und Surefire bei Haptik und Gefühl so einen großen Unterschied? Klar, sie sind simpel und "stresssicher". Wenn ich den Wahnsinn mit Durchschalten und Gruppenmodi bei den China-Krachern sehe, stehe ich nur ratlos davor.

    Würd mich freuen, wenn jemand die Ehre der Elzetta Alpha rettet und ein wenig von eigenen Erfahrungen berichtet.

    Ein zwei Worte über Surefire bzw. eine gute Einführung zu den diversen Serien und Modellen würd mich auch interessieren (quasi Surefire für Dummies). Was ich beim Hersteller oder sonstwo bisher gelesen habe, hat es nicht wirklich geklärt.

    Wahrscheinlich sieht bei den teuren auch die Elektronik innen deutlich professioneller aus und nicht mit Fixier-Leim, seltsamen Zwischenplättchen und was ich so sporadisch in Reviews gesehen habe.
     
  5. Du musst auch bedenken, dass in China schlicht und ergreifend die Löhne deutlich geringer sind.
    Sprich selbst wenn sie auf dem gleichen Qualitätsniveau produzieren wie Lampen aus den USA, können diese unterm Strich günstiger angeboten werden.

    Noch dazu entfällt häufiger die RnD Abteilung was wieder kosten spart.

    Und nicht zuletzt sind Asiatische Produzenten selten Firmen die nur eine Art von Produkt herstellen.
    In einer Fabrik werden unter vielen verschiedene Namen die gleichen oder unterschiedliche Produkte gefertig. Oft auch als Auftragsarbeit für andere Firmen. Dadurch kann man sein Risiko streuen und Maschinenzeit ausnutzen.


    Warum sind die Edellampen trotzdem so beliebt?
    Vielleicht, weil es den Enthusiasten halt doch reizt die 100% zu erreichen und nicht nur 95%
    Außerdem ist es auch schön etwas zu haben was nicht jeder hat.
    Klick dich mal durch die Kaufberatungen... wie oft da die X2R oder eine Convoy empfohlen wird ist schon gravierend. Soll nicht negativ sein, das sind tolle Lampen zu einem genialen Preis. Genau deswegen taugen sie ja für sehr viele Leute. Aber als Liebhaber hat man halt doch lieber eine Lampe die nicht jeder in der Hosentasche hat.
     
    rumblefish und Invader79 haben sich hierfür bedankt.
  6. Der besondere Ruf von SureFire kommt meiner Meinung nach noch aus der Zeit, als es ausser SF und Maglite nicht viel vernünftiges gab. Und da war SF um Welten besser als die Konkurrenz. Heute gibt es eine unüberschaubare Zahl von Herstellern, die wirklich brauchbare Lampen herstellen. SureFire hat da keinen spürbaren Vorsprung mehr. Allerdings ist SF immer noch kompromisslos, was die Funktionssicherheit angeht. Ich hatte schon einige Ausfälle, auch bei SF, aber während die anderen Lampen dunkel waren, war der einzige Defekt an einer SF so, dass sie nicht mehr auf Dauerbetrieb leuchtete, sondern nur noch auf Momentlicht. Immerhin hat sie noch geleuchtet.

    Eine SF liegt immer gut in der Hand, es ist einfach schön, sie zu halten. Trotzdem sind sie bei mir deutlich in der Minderheit. Und viele Hersteller bieten für den nicht taktischen Bereich einfach mehr. Mehr Stufen, mehr Extras, mehr Akkutauglichkeit, mehr Lumen pro Euro. Meine teuerste Lampe ist trotz Allem seit Jahren eine SureFire. Nicht immer die selbe, aber immer eine SF. Das gönne ich mir einfach.

    Meine persönlich Meinung ist, dass keine Sammlung (und mag sie noch so groß, oder noch so klein sein) komplett ist, ohne eine SureFire Lampe.
     
    Luckaffe00, rumblefish und LetzterVersuch haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Gerade bei SureFire kommen ja auch noch Geschichten dazu, die für den zivilen Markt einfach overkill sind und normal niemand auf dem Schirm hat.
    Ich meine damit sowas wie Rückstoßfestigkeit. Das sind Belastungen, die jede normale Elektronik, die im Alltag ausreichend robust ist, in kürzester Zeit lahm legt. Wahrscheinlich ist das vergleichbar damit, als würde man seine Lampe ein paar tausend Mal runter schmeißen...
     
    Luckaffe00 und rumblefish haben sich hierfür bedankt.
  8. Ja, das ist mit dem Einsatz an Ballistik verspuckendem Gerät war auch das Hauptfeature der fully potted Elzettas. Das überlebt ein geleimtes Elektronikkonstrukt natürlich nicht.

    Alle Punkte zusammen ... da wird es schon ersichtlich. Wusste man zwar alles. Aber irgendwie nicht im großen Zusammenhang.

    Ich wundere mich immer wieder über die exotischen Gruppen-UIs und die hundert Varianten, durchs zehnte Bacon- bzw. fünfte Strobe-Pattern zu klicken. Je einfacher und simpler, umso teurer scheint mit eine Beobachtung zu sein.

    Ich werde wohl an der Elzetta Bravo/Charlie-Kombo hängen bleiben, wenn sich die Gelegenheit mal ergibt. Momentan bin ich aber noch ganz unten in der Flashlight-Nahrungskette und bin mit Imalent, Convoy und Co. sicher nicht schlecht bedient.

    Danke für Euer Feedback. :)
     
  9. Bei einer Surefire etc. wird das letzte Quäntchen an Sicherheit ausgereizt. Selbst mit einen defekten "Schalter" funktioniert das Ding noch. Ich hab eine Z2 hier bei der ich den Schalter Mal tauschen musste, weil die Druckplatte im Heck verschlissen war, die Lampe hat aber trotzdem noch funktioniert, man hat nur etwas mehr Kraft aufwenden müssen für Dauerbetrieb.

    Was bei den grauen Surefire Lampen auffällig ist, ist der Qualität der Eloxierung. Eine meiner grauen C2's hat mich zwei Jahre lang in MES begleitet, bei Sand, Dreck etc. Sieht aus wie neu. Eine M962V ist im gleichen Zustand.
    Diverse Chinalampen bekommen ja schon beim anschauen Kratzer.
     
  10. Klar, für Alltags-Durchschnittsfunzler ist das Overkill. Für Profis und User mit Qualitätsanspruch aber genau das, was zählt.
    Dieses Hard Anodizing und MilSpec-Zeugs ist teils schon verdammt robust.

    Von Surefire gibts aber, wie ich das sehe, eher wenig aktuelle Lampen, die bei Power und Lichtbild mithalten können. Und dann sind sie richtig teuer. Das ist schon happig. Aber da gilt wohl, wie bei Werkzeug auch, der Spruch: Wer billig kauft, kauft zweimal. Gut, für Flashlight-Begeisterte gilt der Spruch eh nicht ... da wird ständig gekauft, egal wie groß der Bestand. :TK70:
     
  11. Schonmal ne Surefire mit Maxvision Optik (aktuell bei fast allen Modellen verfügbar)
    In der Hand gehabt? Beim Thema Lichtbild ist das Champions League, da spielen die Chinesen dagegen noch Kreisklasse.
    Was die Leistung angeht: Surefire baut mittlerweile viel zu viele Lumen ein.
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  12. Sehe ich auch so, gerade die MaxVision würden mir mit ca. 500 Lumen und längerer Laufzeit besser gefallen.
     
  13. Ok. Das ist ein interessanter Standpunkt. Den hab ich so nicht erwartet. Selbst hatte ich noch keine Surefire in der Hand. Ich kenne den Ruf, war immer präsent als hochwertige Marke ... die Beamshots hier haben mich aber ziemlich überrascht. Vieles im Bereich von Glühobst.

    Da war nur eine Handvoll Beamshots dabei, die meinen Erwartungen an eine Premiumlampe annähernd erfüllen.

    Bei Tactical Application ist mehr natürlich nicht unbedingt besser. Die 600 Lumen der Bravo sind ja völlig ausreichend für alle Aspekte, wenn das Lichtbild gut ist.

    Ist das auch dein Gedanke, weil Du von "mittlerweile zu vielen Lumen" sprichst?

    Ich bin aktuell auch sehr verallgemeinernd unterwegs, wenn ich von Surefire spreche. Da gehört die alte P6 genauso dazu wie die P3X Fury (die ich hier als Beamshotreferenz nehme und als das Modell nehme, das meine Erwartungen an Surefire erfüllt ... von den hier verfügbaren Beamshots) wie spezialisierte Trowe, die ich grad nicht bewusst auf dem Schirm habe.

    Wo liegt für Dich da der Unterschied bei Lichtbild zwischen "Champions League" und "Kreisklasse"? Hab zwar schon ein bisschen was über Lichtbild etc. gelesen hier, aber nachvollziehen kann ich es noch nicht. Habe in den Beamshots aber schon gesehen, dass manche Lampen deutlich schärferes und detaillierteres Ergebnis liefern. Hab das bisher verstärkt mit Lichtfarbe/Temperatur verbunden. Scheint aber auch Technik, Linse und Qualität stark eine Rolle zu spielen.
     
  14. Das Spot/Spill Verhältnis ist von der Leistung her sehr ausgewogen. Der Bereich wo das Auge tatsächlich scharf sieht ist vom Spot überdeckt. Bei langen Gebrauch der Lampe macht sich das Konzentrationstechnisch irrsinnig bemerkbar. Diese Maxvision Optik ist sozusagen der Entspannungsfaktor für die Augen.

    Kauf dir einfach Mal ne Surefire, z.B. die Tactician (eierlegende Wollmilchsau) und sieh dir das an. Die Dinger sind ihr Geld wirklich wert.
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Werde ich wahrscheinlich mal machen. Elzetta und Surefire werde ich mir mit Sicherheit antun, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich fang aber erst mal kleiner an :)
     
  16. Danke, karbit. Bin hier eigentlich eher auf der Suche nach Verständnis denn auf konkrete Modellauswahl. Ist aber überhaupt nicht verkehrt auch Vorschläge zu bekommen. Danke. Die Lampe sieht gut aus. :kaufen:
     
    karbid hat sich hierfür bedankt.
  17. Die Elzetta und Surefirelampen haben vor allem durch ihre Stabilität des Gehäuses sowie der eingegossenen Elektronik ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal unter den Tala´s . Was mich neben dem Preis immer etwas abschreckt ist die Auslegung auf Batterien die mir gar nicht gefällt .
    Eine Zwischenstufe zwischen diesen beiden Herstellern und dem Rest der Lampenwelt wären natürlich die Lampen von Armytek welche ähnlich robust sind .
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  18. Surefire wird in Zukunft wohl auch auf 18650er setzen, was den Flashoholic gefallen dürfte.
    Ich persönlich bevorzuge CR123A Batterien, der Einfachheit halber. Ewiges Akku- Laden, Pflegen, überprüfen geht mir auf den Zeiger. Mit sowas möchte ich nicht meine Freizeit verschwenden.
     
  19. Mir wird das auf jeden Fall gut gefallen und möglicherweise findet dann ja auch endlich mal eine Surefire den Weg zu mir . Ich finde Akkus übrigens viel unkomplizierter als Batterien weil halbvolle Batterien unterwegs unpraktisch sind . Einen Akku kann ich vor Gebrauch einfach voll laden .
    Darüber hinaus ist das für mich auch so ein Umweltding .:)
     
    Thomas W, j-son und kirschm haben sich hierfür bedankt.
  20. Da ist was dran. Selbst wenn ich einen Akku komplett stiefmütterlich und ohne nachzudenken behandle, ist er m.E. im Handling und auch Umweltbilanz einer Batterie überlegen... Selbst wenn ich ihn - anstatt zu pflegen und zu überprüfen - einfach blind alle 3 Jahre austausche...
     
  21. Ein geschützter Akku ist für mich eine potentielle mögliche Fehlerquelle, einen ungeschützten kann ich nicht bis Anschlag Leersaugen.
    Noch dazu haben Li-Ion Akkus die Eigenschaft bei Kälte nur sehr eingeschränkt zu funktionieren.
    Die Lithium Primärzelle juckt das alles nicht, wenn die leer sind steck ich zwei neue rein.
     
    Luckaffe00 und rumblefish haben sich hierfür bedankt.
  22. Na dann befeuern wir doch unsere Lampen zunächst mit einem vollen Akku und haben als Backup zwei CR123 dabei :thumbsup:


    versöhnliche Grüße

    Franky
     
    Luckaffe00, Thomas W, heiligerbimbam und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  23. Der Fokus auf CR123A bei Surefire, Elzetta und Co. macht durchaus Sinn, wenn man das Hersteller-Konzept und die robusten Eigenschaften der Zelle kennt.

    Für die breite Masse ist Rechargable sicher eine sinnvolle Option. Ich habe zuhause z. B. nichts in der Richtung. CR123A wäre nicht das Problem für mich, wenn das Ding funktioniert, wenn es funktionieren muss. Bin nicht der tägliche User. Würde für meinen User-Typus passen. Aktuell ist für mich zum Einstieg deshalb USB-Laden direkt über den Host sehr attraktiv. Bei häufigem Gebrauch würde ich natürlich auch auf Wiederladbare gehen, weil das Charger-Set dann lohnt.
     
  24. Hi, hi, genau das ist meine Strategie bei meinen AA-Immer-Dabei-Lampen: Li-Ion-Akku in der Lampe, Aldi-Batterie als Reserve... oder... für noch mehr Redundanz... Aldi-Batterie in einer zweiten AA-Lampe... Kontakte getrennt...
     
  25. Ich trau mich ja kaum zu sagen, dass ich als Backup-Backup eine Petzl E+Lite habe. Sie funktioniert und ist unglaublich praktisch. Aber wie gesagt nur für EDC und last last option. Da muss natürlich was mit Schmackes her.

    Irgendwie bin ich gedanklich für mich in der Tactical-Flashlight-Ecke. Weil simpel (bis aus Stobe, was wenn gut auch seine Rechtfertigung hätte), robust und Tailclicky. Elzetta und die meisten Surefires gehen ja in die Richtung. Das Programmier- und Rotierzeugs ist sicher für viele interessant. Ich brauche nicht. Daher ist hier natürlich meine Diskussionsgrundlage entsprechend vorgefärbt. Aber Eure Antworten haben schon viel für mich ins rechte Licht gerückt. :thumbup:
     
  26. Das mach ich z.B. mit der Armytek Dobermann so. Die ist ja ein richtiger Schleckspecht was den Saft angeht.
    Die Warmweiße Lichtfarbe ist aber bei AT ein Traum, da könnte sich so manch anderer Hersteller Mal ne Scheibe von abschneiden.
    Bei der Lampe kann man auch ohne bedenken ungeschützte Akkus einsetzen, da sie rechtzeitig abschaltet. Das UI (Kopf drehen, Heckschalter Kombi.) Ist auch gut. Da ich den Heckschalter nur zum Ein/Ausschalten brauche
     
    Franky K. hat sich hierfür bedankt.
  27. Och, ich habe auf Touren als letzten Backup-Notausgang nen Light My Fire Magnesium-Stab und ein Paar Tampons dabei (Tampons aufgedruselt brennen toll :fackel: :D, und sind leicht - spürt man weder im Rucksack noch sonst wo). Büschn Feuer machen, Brennbares an einem Stock anzünden - funktioniert auch :zufrieden:


    Liebe Grüße

    Franky
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  28. Richtig Alte Schule!
    Ich persönlich bekomm mit diesen Feuerstählen immer nichts an, von daher hab ich immer ein paar BIC Maxi dabei.
    Man muss sichs ja nicht unnötig schwer machen.
    Hat Mal jemand ne CR123A aufgeschnitten ob die sich erhitzt oder entzündet wie ein Li-Ion Akku? Das würde ich zu gerne Mal wissen.
     
  29. Dann drusel Mal einen Tampon (Größe egal :Todlachsmiley:) auf und lass ein Paar Funken drauf fliegen - wusch, dat Dingen brennt, und auch recht lang :zufrieden:. Jetzt kleine Stöckchen oder Holzstückchen nachlegen, die dann immer größer werden können -
    Campfire is on :)

    Aber bitte nicht in der Wohnung oder im Haus :zwinkern: , sondern draußen, am besten inner Feuerschale.
     
  30. Wie sieht dann ein Tactical Tampon aus? 1 m Größe, damit es auf die Lichtstärke kommt? ... Für verbesserten Throw kann mans dem Opponenten ja noch entgegenwerfen :pfeifen:

    Spaß beiseite, funktioniert definitiv und ist easy. Aber wir sind ja hier nicht beim Bushcraften, sondern bei den Flashlight-Geeks :fackel:
    Unserer Spezies muss man ja auch a weng Luft zum Atmen und Beleuchten lassen :flashaholic:

    Dass ich auf Elzetta stehe und Surefire nicht schlecht finde, zeigt ja schon meinen angehenden Wahnsinn. Gäbe es denn weitere Empfehlungen für tactical-style Flashlights in dieser Richtung?

    - Tailcap Clicky
    - universelles Lichtbild (gute Nahausleuchtung und mistige Distanz, möglichst homogenes Lichtbild und breiteres Lichtbild (ca. 80° müssten das sein) ohne großen Spot)
    - muss kein Lumenmonster sein, gutes Lichtbild ist wichtiger
    - möglichst robust
    - Strobe nicht nötig (wenn gut und mit drin, ok)
    - möglichst simpel im UI (Surefire mit dem Gedrehe ist ok, aber Elzetta mit Tailcaps ist besser, Streamlight Protac mit zu viel, aber klar definiertbar)
    - Stromquelle egal
    - keinen Frontschalter/Taste

    Bisher auf dem Schirm hatte ich:
    - Elzetta
    - Surefire Tactician
    - Surefire P2X Fury Intellibeam
    - ArmyTec Viking Pro (Dobermann und Predator sind ja glaub stärker fokussiert)
    - Streamlight Protac (diverse Modelle)
    - Securiled, wie oben vorgeschlagen, sieht gut aus

    Falls es hier dazu einen gesammelten Thread gibt, der das schon gut wiedergibt (habe so direkt noch keinen gefunden, nur Vergleiche und Einzelreviews ... bei denen mir noch die Orientierung fehlt), ist ein Lenkhinweis von Euch auch hilfreich.
     
  31. Kennst du den Polizisten Thread aus dem BOS Bereich?

    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/einsatzlampen-für-polizei-und-sicherheitsdienst.23956/

    Da werden verschiedene taktische Lampen eingeordnet.

    Ich finde ja die Solarforce Hosts (L2 Serie) sehr brauchbar. Zusammen mit einem 1- mode oder 2-mode Drop-in z.B. eines von Eagtac erfüllt das auch deine Anforderungen an Bedienung und Lichtbild

    https://www.nkon.nl/flashlights/eag...-two-level-3x-xpg2-led-p60-dropin-module.html

    Grüße Jürgen
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  32. Im Prinzip gibt es noch die Solarforce Bastelbuden das sind Surefire "Clone" wenn man das so nennen mag.
    Wenn man da ein ANSTÄNDIGES Dropin reinsetzt z.B. von Eagtac hast du ne vernünftige, günstige Lampe.

    Edit: Zu langsam xD
     
    rumblefish hat sich hierfür bedankt.
  33. Cool. Kannte ich nicht. Die Einordnung ist für mich sicher hilfreich. Merci.

    Dropins hab ich schon gehört, aber was man wie wo wann und warum zusammenschraubt um "das" zu bekommen, dafür bin ich glaub noch zu sachfremd. Aber irgendwie muss man ja anfangen. :)
     
  34. Wenn hier Solarforce-Hosts und Dropins genannt werden, würde ich auch die Malkoff MD2 und die dazugehörigen Malkoff-Dropins nennen.
    Die Qualität der Teile ist in meinen Augen hervorragend und muss sich nicht hinter Surefire und Elzetta verstecken.
    Ich habe eine Malkoff MD2 mit high/low-Ring und einem M61 High-CRI Dropin und bin begeistert. Kein Lumenmonster, aber tolles Lichtbild und gebaut wie ein Panzer.
    Gruß Frank
     
  35. In den modularen Elzettas steckte immer ein Malkoff Dropin und wenn ich mich recht erinnere, ist Malkoff auch beim AVS Kopf für die Elektronik und Lichtoptik zuständig.
     
  36. Die Vor-AVS hatten Malkoff M60 Dropin mit 250-300 Lumen. Bei den neuen weiß ichs nicht. Auf Malkoff bin ich über Elzetta gekommen (M60). Malkoff selbst hatte ich, genau wie Solarforce nicht auf dem Schirm.
     
  37. Man könnte auch noch die EDC+ Dropin verwenden, sind auch richtig gut.

    Natürlich auch die Torchlab V5, da sind wir jedoch im Highest End Bereich. Die sind aber so geil, das ich auch vier Surefire Lampen mit bestückt habe.
     
  38. Gibt es zum Thema Dropins hier ei.en Bereich, in dem ich mich generell einlesen kann zu was, wo und wie? Klingt interessant.
     
  39. Markus (amaretto) hat bei der Vorstellung der eagtac/sportac Triple drop-in einführend ein paar Worte dazu gesagt

    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-eagletac-triple-p60-drop-ins.30798/

    Als Appetizer noch ein Hinweis auf die drop-in von Vinz, ein begnadeter Bastler, der scheinbar aber leider nicht mehr aktiv ist. Seine Arbeiten sind für mich aber nach wie vor ´state of the art´

    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/massiver-d26-einsatz-md26e-xm-l.15811/

    http://budgetlightforum.com/node/23595

    Grüße Jürgen
     
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