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Olight Warrior X Pro: Neue LED?

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Berlin
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Zu später Stunde ein "Hallo" in die Runde.

Ich bin eben über M4DM4X auf mir bisher unbekannte Farbvarianten (Rot, Dunkelblau, Mintgrün) der Warrior X Pro gestoßen, die bei Nealsgadgets angeboten werden.

Um die Farben an sich soll es hier aber nicht in erster Linie gehen, denn diese kennt man bereits von anderen Olights.

Vielmehr war ich verwundert, dass dort von 2100 Lumen und 500 Meter Reichweite die Rede ist. Mein Gefühl sagte mir, dass die Warrior - ich hatte jeweils eine in Grün und eine in Gun Metal Grey gekauft - ursprünglich mit 2200 Lumen und 600 Meter beworben/verkauft wurde.

Daraufhin schaute ich mir die Produktseite der Warrior X Pro im Olightstore an und musste feststellen, dass offenbar inzwischen eine "zweite Generation LED" existiert und verbaut wird.

Demnach hat(te?) die erste Generation 2250 Lumen und 600 Meter Reichweite.

Die zweite Generation hingegen komnt nur noch auf 2100 und 500 Meter.

Nun sehe ich natürlich einerseits den Nachteil, dass ich z.B. bei einer roten Warrior X Pro mit weniger Leistung leben müsste.

Andererseits könnte diese neue Generation ja vielleicht eine andere Charakteristik und/oder sogar Farbe aufweisen!

Über die Angabe von Lumen und Reichweite hinaus schweigt sich Olight auf der Produktseite (was Details zur LED bzw. zu den LEDs angeht) wie gewohnt aus. Sehr schade und für mich nicht wirklich nachvollziehbar, warum dort so verfahren wird.

Nun würde ich gerne mal eure Meinung oder eure Ideen zu der Thematik hören. Weiß vielleicht jemand mehr, als das, was bei Neals und Olight steht?

Ist mMn ein spannendes Thema, ob da vielleicht mal Bewegung bei Olight reinkommt was die Auswahl an LEDs angeht oder ob es "nur" eine weggebrochene Lieferkette ist.

Und dass sie die LEDs mal klar benennen, anstatt nur sowas wie "hochperformante LED" zu schwurbeln, würde ich mir wünschen. Können sie ja machen, aber dazu bitte mit offenen Karten spielen um welche LED es sich handelt. Macht doch sonst keiner (zumindest von den Großen) so ein Geheimnis daraus.

Viele Grüße
Sascha
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Demnach hat(te?) die erste Generation 2250 Lumen und 600 Meter Reichweite.

Die zweite Generation hingegen komnt nur noch auf 2100 und 500 Meter.

Nun sehe ich natürlich einerseits den Nachteil, dass ich z.B. bei einer roten Warrior X Pro mit weniger Leistung leben müsste.
Ist das jetzt eine eher sinnvolle, praxisrelevante Fragestellung oder geht es dir nur um die akademische Diskussion der Zahlenwerte?

Mit bloßem Auge kann man den Unterschied höchstwahrscheinlich lediglich im direkten Vergleich feststellen, falls er überhaupt existiert.
Die Differenz (falls sie existiert) ist so gering, dass sie schon als Serienstreuung der LED (verschiedene Binnings) durchgehen kann.
Andererseits könnte diese neue Generation ja vielleicht eine andere Charakteristik und/oder sogar Farbe aufweisen!
Oder man hat zuvor zu dreist gelogen ... äh ... mit Marketing übertrieben und kehrt jetzt zu etwas realistischeren Werten zurück, verkauft das aber vollmundig als neue Generation.

Da jedoch laut diesem Review eine chemische dedomte XHP35.2 HD eingesetzt wird, ist es sehr gut möglich, dass sich das Lichtbild ändert, laut Review sogar positiv.
 
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Flashaholic*
17 Februar 2018
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Acebeam
Hi, eventuell ist die neue LED eine XHP35.2 so wie in der Überschrift von Neals Gadgets. Ich bin aber nicht im Thema und weiß nicht, welche LED die erste Generation hatte. Generell finde ich auch schade, dass es bei Olight oft rätselraten über die led ist. Sehe aber auch Gründe, weswegen das Vorgehen Sinn macht.
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Da jedoch laut diesem Review eine chemische dedomte XHP35.2 HD eingesetzt wird, ist es sehr gut möglich, dass sich das Lichtbild ändert, laut Review sogar positiv.
Das ist eine hilfreiche Info, danke! Um die Bewertung der (vom Hersteller genannten) Minderleistung ging es mir nicht.

Die XHP35.2 hatte ich als Möglichkeit irgendwie verdrängt. Zwar hatte ich hier im Forum schon mal was darüber mitbekommen, mich jedoch nicht weiter damit beschäftigt.

Dann ist der Wechsel auf die XHP35.2 vielleicht nur die logische Konsequenz, weil es die erste Generation XHP35 nicht mehr gibt. Und demnach eher kein Umdenken bei Olight.

An eine nachträglich hinzugefügte, wahrheitsgemäßere Angabe hätte ich nicht geglaubt. Bin schon davon ausgegangen, dass da (relativ aktuell) ein Wechsel auf eine neue LED vollzogen wurde.

Ich hätte mir da einfach auch mehr Details seitens Olight gewünscht, dann müsste man nicht soviel im Nebel herumstochern.
 

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Ich denke die haben da wohl nur eine andere Led verwendet.
Die Leds die da ursprünglich drin waren haben schon Dampf.
Die letzten Warrior X erste Serie hatten die auch schon drin.
Hab hier ne Grüne X erster Serie und die hat mehr Dampf als die Serien Warrior X .
Die Led der Pro verhilft auch der Acebeam L16 zu echten über 2000 lm.

Bei einem Wechsel der Led muss man sich aber das Lichtbild genau anschauen.
Da ist man mit der Fokussierung gerade so hingekommen.
Mit ner 5000K HI Led muss man schon tricksen das man keinen Gelben Spot hat.
Bei 6000 K geht's.
 

DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Finde das nicht nur akademisch:

Max. Lichtintensität (Candela)Erste Generation: 90,000 ; Zweite Generation: 62,500

Ich will sie immer wieder gerne mitnehmen (habe die Warrior X und die Warrior X Pro in 1. Generation), aber irgendwie sind meine Jetbeam M2S LEP und Olight M3XS-UT Javelot (letztere ist mir aber zu groß) immer das Minimum von dem, was ich brauche (abgesehen von den nervigen Donut-Holes der Warrior X und X Pro, was ich bei Throwern fehl am Platze finde)... Beide haben je ca. 250.000 Candela.

Ich suche immer noch "verzweifelt" ;) etwas, was so mindestens 500.000 Candela hat und trotzdem fast ähnlich kompakt ist, also nicht vom Kopf her so "groß" wie die nächsthöhere Modellreihe an LEP-Lampen (Acebeam W30 und Weltool W4, Astrolux WP2 usw., je um die 61,0 mm Kopfdurchmesser) und mit Seitenschalter übrigens.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Finde das nicht nur akademisch:

Max. Lichtintensität (Candela)Erste Generation: 90,000 ; Zweite Generation: 62,500
Der Vergleich hinkt hier aber sehr!

Beim ursprünglichen Beitrag ging es um den Lichtstrom in Lumen. Hier jetzt die Lichtstärke in Candela als Vergleichsgröße heranzuziehen ist wie der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Die Angabe des Lichtstroms in Lumen berüchtigt keine "Richtwirkung", da er nur die gesamte Strahlungsleistung umfasst.
Die Lichtstärke in Candela ist jedoch als der Quotient aus Lichtstrom und dem durchleuchteten Raumwinkel definiert, berücksichtigt also eine "Richtwirkung" durch eine optische Vorrichtung.

Als Vergleichsgröße zur Bewertung von LEDs taugt die Lichtstärke nur dann, wenn alle anderen die Optik umfassenden Parameter identisch sind. Da man das als Laie in der Regel nicht sicherstellen kann, ist sie für diesen Zweck ungeeignet.
 
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DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Meine Warrior X und X Pro Gen 1 sind sich aber insgesamt sehr ähnlich (sogar das Donuthole)... ;)

Übrigens hat der Threadersteller von Lumen und Reichweite geschrieben! Leistung wiederum war indifferent... ;)

Da Deine Aussage oben impliziert, dass es bei Reichweite doch einen relevanten Unterschied gibt... :pfeifen: [Sorry, habe gerade einen Clown gefrühstückt.]

Mir egal, ich bestell gerade die Astrolux WP2... ;) Mir fehlt irgendwie der "mehr Candela-Smiley"...

Frohe Weihnachten! ;)
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Übrigens hat der Threadersteller von Lumen und Reichweite geschrieben! Leistung wiederum war indifferent... ;)
Ja, aber rein rechnerisch kann ein Unterschied im (angeblichen) Lichtstrom von nur rund 4,5% keinen Unterschied bei der Lichtstärke von rund 30% ausmachen, wenn nicht gleichzeitig auch etwas an den anderen optischen Eigenschaften verändert wurde, das ist simple Mathematik.

Spätestens an dieser Stelle merkt man ja, dass das nicht zusammenpasst. Entweder sind die angegebenen Werte Quatsch oder es wurde mehr verändert.

Ich denke, man sollte mit solchen Dingen in einem öffentlichen Forum präziser umgehen. Hier lesen nicht nur Profis mit, sondern auch viele Laien und es sollte unser Anspruch sei, diese nicht unnötig in die Irre zu führen.
 
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Stammgast
18 Juni 2020
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8
Hier lesen nicht nur Profis mit, sondern auch viele Laien ...

Korrekt!
...deshalb erlaube ich mir gleich mal ein paar entsprechend (wirklich!) laienhafte Fragen:

  1. Ich weiß “wie” eine Lumen-Messung aussieht, muss aber ganz naiv fragen:
    Wenn man über dieselbe LED zwei völlig unterschiedlich fokussierende Reflektoren bzw. “Optiken” stülpt, dann müssten sich bei der Messung doch jeweils unterschiedliche Lumen-”Leistungen” ergeben?

  2. Worauf bezieht sich der marketing-technisch so wichtige “Lumen”-Wert auf der Verpackung bzw. im Datenblatt einer Lampe: Auf die nackte LED im Labor ODER auf das, was aufgrund der gesamten Optik (Reflektor, Linse, …) effektiv “vorne” aus der Lampe rauskommt bzw. auch dort gemessen wurde?

  3. Macht es bei bei einem “Leistungs”-Vergleich von auf Reichweite “fokussierten” Lampen nicht Sinn, den Fokus vor allem auf die Candela-Werte zu richten? (So wie DirkTripleD es auch getan hat!)

Die fehlenden 100m Reichweite (600 minus 500m) sind mMn im direkten Vergleich schon noch bemerkbar …
aber ich stimme dem obigen Kommentar zu, dass die “bessere” Lichtfarbe dies in der Praxis wieder mehr als ausgleichen dürfte.


ps
Will keine Werbung machen, aber Ende Januar sind die farbigen Warrior-X Pro (mal wieder) im Angebot ...
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Ich weiß “wie” eine Lumen-Messung aussieht, muss aber ganz naiv fragen:
Wenn man über dieselbe LED zwei völlig unterschiedlich fokussierende Reflektoren bzw. “Optiken” stülpt, dann müssten sich bei der Messung doch jeweils unterschiedliche Lumen-”Leistungen” ergeben?
Lumen ist ein Maß für die gesamte "Lichtmenge", die eine LED abstrahlt.
Bei zwei identischen LEDs mit unterschiedlichen Reflektoren ändert sich diese gesamte "Lichtmenge" bestenfalls nicht. Bei korrekter Messung (z.B. in einer Ulbricht-Kugel) sollte der gleiche Lichtstrom gemessen werden.
Allerdings kann die Optik bei schlechter Ausführung ggf. Licht "verschlucken" (z.B. durch dicke Linsen), aber die Lumen ab LED bleiben natürlich gleich und eine möglichst verlustarme Optik sollte sich daher wenig auswirken.

Was sich durch die Optiken ändert, ist die Richtwirkung und damit die Beleuchtungsstärke in Lux, da diese den Lichtstrom Lumen pro Flächeneinheit Quadratmeter angibt.
Worauf bezieht sich der marketing-technisch so wichtige “Lumen”-Wert auf der Verpackung bzw. im Datenblatt einer Lampe: Auf die nackte LED im Labor ODER auf das, was aufgrund der gesamten Optik (Reflektor, Linse, …) effektiv “vorne” aus der Lampe rauskommt bzw. auch dort gemessen wurde?
Das ist verschieden und die Hersteller folgen da keiner einheitlichen Linie.
Da aber natürlich Lumen ab LED höher sind, neigen manche Hersteller dazu diesen Wert anzugeben, weil es natürlich "mehr her macht".
Macht es bei bei einem “Leistungs”-Vergleich von auf Reichweite “fokussierten” Lampen nicht Sinn, den Fokus vor allem auf die Candela-Werte zu richten? (So wie DirkTripleD es auch getan hat!)
Da kann man nicht pauschal beantworten.
Es kommt auf den jeweiligen Anspruch und Einsatzbereich an und ich persönlich bevorzuge Lumen und Lux zusammen, um diese in ihrem Verhältnis zueinander beurteilen zu können.

Und was man bei allen den schönen Zahlspielereien nicht vergessen sollte:
Es muss dem Nutzer auch noch gefallen und der Gebrauchswert sollte gegeben sein. Daher betrachte ich immer die Werte für Lumen und Lux und gute Beamshots, sofern verfügbar.
Grandiose Lux-Werte für tolle Reichweite taugen für mich wenig, wenn der Beamshot so aussieht: https://abload.de/img/p1200721tskcd.jpg

Das mögen andere Nutzer ganz anders abwägen und daher halte ich einzelne Messwerte für wenig hilfreich.
Die fehlenden 100m Reichweite (600 minus 500m) sind mMn im direkten Vergleich schon noch bemerkbar …
Dabei muss man berücksichtigen, dass die Hersteller die Reichweite nach ANSI/NEMA FL1-Methodik messen und angeben.
Das sind völlig realitätsferne Laborbedingungen.

Um auf praktisch verwertbare Reichweiten zu kommen, muss man die Herstellerangabe mindestens dritteln oder sogar vierteln!
Und so werden aus den werbewirksamen "600 Meter Reichweite" in der Praxis gerade mal 150-200 m und aus einer Differenz von 100 m gemäß ANSI/NEMA FL1 werden in der Praxis dann nur noch 25 - 30 m Unterschied.
Das finde ich dann nicht mehr so gewaltig.
 
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Trustfire Taschenlampen